Istanbul-Konvention
Frauenschutz-Abkommen: UN-Organisationen besorgt über Türkei-Austritt

New York – Die Istanbul-Konvention, das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, ist der „erste und umfassendste“ internationale Vertrag, der sich speziell mit diesen Themen befasst, so die UN-Organisationen in einer Erklärung. „Wir sind besorgt, dass der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention die bisher unternommenen bedeutenden Anstrengungen zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen untergraben würde und den Fortschritt bei der weiteren Stärkung der nationalen gesetzlichen, politischen und institutionellen Rahmenbedingungen behindern könnte“, so in der Erklärung. Die Organisationen wiesen auch darauf hin, dass die Türkei im Jahr 2012 das erste Land war, das die Konvention ratifiziert hatte, und dass sie auch wichtige Schritte unternommen hat, um ihre nationale Gesetzgebung mit dem Abkommen in Einklang zu bringen, unter anderem durch die Verabschiedung eines Gesetzes zum Schutz von Familien und zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen. „Wir fordern die Regierung der Republik Türkei auf, weiterhin die Sicherheit und die Rechte aller Frauen und Mädchen zu schützen und zu fördern, auch indem sie sich weiterhin für die vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention einsetzt“, fügten die Organisationen hinzu. Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, auch bekannt als Istanbul-Konvention, ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Ankara, das das Abkommen im selben Jahr unterzeichnete und das erste Land war, das die Konvention ratifizierte, nannte keinen Grund für den Ausstieg. Gegner des Abkommens in der Türkei sagen, dass die Konvention die Einheit der Familie untergrabe, Scheidungen begünstige und dass ihre Verweise auf Gleichberechtigung von der LGBT-Gemeinschaft benutzt wurden, um eine breitere Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen. Kurz nach der Ankündigung des Ausstiegs erklärte Vizepräsident Fuat Oktay in einem Posting auf Twitter, dass die Regierung ihren aufrichtigen Kampf fortsetzen werde, um das Ansehen und die Würde der türkischen Frauen auf das verdiente Niveau zu bringen, indem sie die traditionelle soziale Struktur schützt. „Es gibt keine Notwendigkeit, für dieses vorrangige Ziel nach äußeren Mitteln zu suchen oder andere zu imitieren. Die Lösung liegt tatsächlich in unseren Traditionen und Bräuchen, in unseren eigenen“, schrieb Oktay. Am weitesten verbreitete“ Menschenrechtsverletzung Gewalt gegen Frauen und Mädchen gehört zu den „am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen“ auf der Welt. Es wird geschätzt, dass weltweit eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt durch einen Intimpartner oder sexuelle Gewalt durch einen Nicht-Partner erfährt – eine Zahl, die laut UN-Organisationen im letzten Jahrzehnt weitgehend unverändert geblieben ist. Aufgrund von Bewegungseinschränkungen, sozialer Isolation und wirtschaftlicher Unsicherheit, führt der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie weltweit zu einer weiteren Eskalation der Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

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– Weltfrauentag – Der Prophet Muhammed: Ein Kämpfer für Frauenrechte

„Während andere religiöse Führer seltsam schweigsam über die Unterdrückung der Frauen zu sein schienen, hob Muhammed den Status der Frauen als eine Angelegenheit der religiösen Überzeugung und der staatlichen Politik dramatisch an. Muhammad war mit Abstand der radikalste und ermächtigendste in seiner Behandlung von Frauen. Wahrscheinlich war er der erste Feminist der Geschichte“. Jim Garrison, Huffpost.

Der Prophet Muhammed: Ein Kämpfer für Frauenrechte

Meinung
Kommentar: HDP ist Teil der Terrororganisation PKK

Europaparlament entzog drei katalanischen Politikern die Immunität

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge

Das Europaparlament in Straßburg hat am 9. März die Immunität von drei katalanischen Abgeordneten aufgehoben, darunter Ex-Regionalpräsident Puigdemont, die auf Antrag Spaniens mit europäischem Haftbefehl gesucht wurden. Die Politiker hatten sich nach dem verbotenen Unabhängigkeitsentscheid 2017 ins Ausland abgesetzt, um einer Strafverfolgung in Spanien zu entgehen. Die spanische Justiz wirft dem Trio „Aufruhr“ vor, da zuvor Mitstreiter der Separatisten zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Ob die Beschuldigten tatsächlich nach Spanien ausgeliefert werden, ist nicht sicher.

Fotoausstellung der PKK in den Räumlichkeiten des EU-Parlaments

Zumindest hat das EU-Parlament Belgien empfohlen, die Abgeordneten nach Spanien auszuliefern, damit diese sich vor der dortigen Justiz verantworten. Wie heuchlerisch das Parlament in Straßburg agiert, zeigt das Beispiel der Terrororganisation PKK. In den Räumlichkeiten des Europaparlaments wurde den Extremisten erlaubt, eine Fotoausstellung durchzuführen. Das Europaparlament und zahlreiche EU-Staaten sind immer dann zur Stelle, wenn es darum geht, Türkei-Bashing zu betreiben. Gegen konstruktive Kritik ist nichts einzuwenden, aber das Fallbeispiel der HDP zeigt, geht es nicht um Kritik im eigentlichen Sinne, sondern um die Unterstützung der PKK.

Die türkische Generalstaatsanwaltschaft hatte am 17. März beim Verfassungsgericht einen Antrag zum Verbot der HDP eingereicht, und schon meldete sich die PKK-Lobby in Europa und den USA zu Wort. Eine Organisation wie die HDP, die strukturell ein Teil der Terrororganisation PKK ist und ihre Mitglieder von dieser bestimmt werden, sollte nicht erwarten, dass es sich um eine normale politische Partei handelt. In großen Teilen den Medien hierzulande wird allerdings so getan, als ob es sich bei der HDP um eine friedliebende politische Partei handelt, die sich für die Interessen von türkischen Bürgern mit kurdischen Wurzeln einsetzt.

HDP ist Teil der Terrororganisation PKK

Die Vertreter der HDP betrachten die PKK nicht als Terrororganisation und haben Terroranschläge der PKK nie verurteilt. Bei Anschlägen in der gesamten Türkei hat diese blutrünstige Terrororganisation Zehntausende Menschen getötet. Abgeordnete; Bürgermeister und Vertreter der HDP nehmen immer wieder an Beerdigungen von Terroristen und Selbstmordattentätern teil, die bei Gefechten mit türkischen Sicherheitskräften oder durch selbst gezündeten Sprengstoff getötet wurden.

Kandidaten der HDP, die bei den Kommunalwahlen zum Bürgermeister einer Gemeinde oder Stadt gewählt wurden, sind abgesetzt worden, weil polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass Finanzmittel der Stadtverwaltung widerrechtlich an die Terrororganisation geflossen sind oder Baufahrzeuge einer Stadt von der PKK/YPG in Syrien eingesetzt wurden.

Der ehemalige Vorsitzende der HDP, Demirtas, sitzt seit mehreren Jahren im Gefängnis, weil er laut Gericht unter anderem zu Aufruhr gegen den Staat aufgerufen hat. Er soll als Funktionär der Terrororganisation agiert, Terrorpropaganda betrieben, zu Widerstand gegen ein Demonstrationsverbot und öffentliche Anstiftung zu Hass geleistet sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgerufen haben. Im Zuge dessen kam es zu Bombenanschlägen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen, bei dem mindestens 37 unschuldige Zivilisten ums Leben kamen.

Unter den Opfern befand sich auch Yasin Börü und zwei seiner Freunde, die am islamischen Opferfest Fleisch an bedürftige Familien verteilten, als sie von militanten PKK-Anhängern getötet wurden. Demirtas ist ein Demagoge, weil er nicht nur unschuldige Menschen auf dem Gewissen hat, sondern bei einer Versammlung unverblümt ankündigte, die Statue von Terrorchef Öcalan errichten zu wollen.

Ex-HDP-Abgeordneter wegen „PKK/KCK-Propaganda“ rechtkräftig verurteilt

Dem Ex-HDP Abgeordneten Ömer Faruk Gergerlioglu entzog das türkische Parlament am 17. März die parlamentarische Immunität, weil dieser wegen „PKK/KCK-Propaganda“ von einem Gericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Die Straftat hatte er vor seiner Wahl zum Abgeordneten begangen und ging nach dem Urteilsspruch in Berufung. Der Oberste Gerichtshof (Yargıtay) der Türkei bestätigte das Urteil aus erster Instanz. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wurde in Anwesenheit von Gergerlioglu im Parlament verlesen und die Abgeordnetenimmunität aufgehoben. Aus Protest weigerte sich dieser, das Parlamentsgebäude zu verlassen und wurde am Sonntagmorgen vorläufig festgenommen.

Innerhalb der EU-Staaten wird Terrorismus bekämpft und verboten

Innerhalb der EU wird Terrorismus, der den Staat bekämpft, von den Mitgliedsstaaten auf keinen Fall toleriert. Es wird mit allen Mitteln bekämpft und führt in den meisten Fällen zum Verbot. Diese Politik gilt allerdings nur innerhalb der Grenzen der EU-Mitgliedstaaten. Hier gelten unter anderem folgende Kriterien: Eine Partei, die nachweislich Verbindungen zu einer Terrororganisation hat, Waffengewalt zur Durchsetzung von politischen Zielen als legitim betrachtet oder rassistische Sichtweisen verbreitet, wird demnach verboten.

Herri Batasuna wegen Verbindungen zur ETA verboten

Diese Kriterien gelten weitestgehend auch in den Vereinigten Staaten, denn auch dort ist es nicht möglich, als Terrororganisation unter dem Deckmantel einer politischen Partei am politischen Entscheidungsprozess teilzunehmen. Zu Beginn hatte ich das Beispiel Spanien erwähnt und von der Aufhebung der Immunität von drei katalanischen Politikern berichtet. Exemplarisch ist das Verbot der baskischen Herri Batasuna, die als politischer Arm der Terrororganisation ETA fungierte. Diese wurde von einer Kammer des Obersten Gerichtshofs in Spanien 2002 verboten, weil die erwähnte Partei Herri Batasuna von der ETA kontrolliert und den Terrorismus der ETA nicht verurteilt hätte und dieses Verbot wurde 2009 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.

Die Kriterien für ein Verbot von Parteien, die die EU-Staaten und die USA in ihren eigenen Ländern in Bezug auf Terrorismus anwenden, sollen im Falle der Türkei nicht gelten. Die Feinde der Demokratie, die HDP, sprachen von Missachtung von demokratischen Prinzipien und Rechtsstaatlichkeit. Es ist ein schlechter Witz, dass ausgerechnet die Vertreter der PKK, die Tausende unschuldige Menschen auf dem Gewissen haben, von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sprechen. In einer freiheitlich demokratischen Grundordnung haben Terrororganisationen keinen Platz und der Rechtsstaat muss diese Terroristen in die Schranken weisen.

Menschenrechtsaktivisten spielen die drei Affen, wenn es um die Verschleppung von Kindern und Jugendlichen durch die PKK geht

Die Organisationen der HDP spielen eine entscheidende Rolle bei der Rekrutierung bzw. der Verschleppung und Entführung von Kindern und Jugendlichen. Die mutigen kurdischen Mütter und Väter in Diyarbakır, die seit dem 22. August 2019 vor der „Parteizentrale der HDP“ demonstrieren, um ihre von der PKK verschleppten Kinder wiederzubekommen, können über die „Demokratie- und Menschenrechtsaktivisten der HDP“ ein Lied singen. Wenn es um die verschleppten Kinder dieser Mütter aus Diyarbakır oder um die Tochter von Maide T. aus Berlin geht, hört man von diesen angeblichen Aktivisten für Demokratie und Menschenrechten gar nichts. Nur einige deutsche Medien haben über das Schicksal der von der PKK entführten Kinder und Jugendlichen berichtet.


Dieser Gastbeitrag gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.


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Die HDP wird seit ihrer Gründung beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

Deutschland fordert PKK-Distanzierung von der HDP

Kosovo
Prishtina: Mahnwachen gegen Gewalt gegen Frauen

Prishtina – Zahlreiche Bürger des Kosovo schlossen sich den Mahnwachen und Protestmärschen zum Gedenken an das jüngste Opfer häuslicher Gewalt im Land an. Sebahate Morina aus Prishtina wurde am 14. März von ihrem Ex-Ehemann ermordet, nur wenige Tage nachdem er wegen häuslicher Gewalt bei der Polizei angezeigt worden war. Wie Balkan Insight (BI) unter Berufung auf Angaben der Nichtregierungsorganisationen Kosovo Democratic Institute, KDI, und Kosovo Womens Network, KWN, weiter berichtet, war Morinas Ex-Mann auch 2019 wegen häuslicher Gewalt angezeigt worden, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde und die nun Verstorbene polizeiliche Schutzmaßnahmen erhielt. Doch Morinas Schutzmaßnahmen liefen im Dezember 2020 aus, etwa drei Monate bevor sie ermordet wurde. Eine Mahnwache mit Kerzen und Blumen wurde auch auf dem Skanderbeg-Platz vor dem Regierungsgebäude abgehalten. Nach polizeilichen Angaben stieg die Zahl der registrierten Fälle häuslicher Gewalt im Kosovo von 2018 bis 2020 um etwa 31 Prozent. Wie BI weiter berichtet, ist die überwiegende Mehrheit der Opfer häuslicher Gewalt im Kosovo Frauen.
(Screenshot/Balkan Insight/Twitter)

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In einer Ansprache  an die Soldaten der Kosovo-Armee (KSF) erklärte am Mittwoch die amtierende Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani, gemeinsam mit dem US-Botschafter Philipp S. Kosnett, dass es für die Armee an der Zeit sei, Teil der NATO zu werden.

Kosovo: „Bereit für einen NATO-Beitritt“

Umwelt
„Türkische Malediven“: Jährliche Besucherzahl am Salda See soll beschränkt werden

Burdur – Der Salda See im Landkreis Yesilova der südtürkischen Provinz Burdur wird wegen seines weißen, weichen und feinen Sandstrandes sowie seinem klaren, türkisfarbenen Wassers auch gerne als „die Malediven der Türkei“ bezeichnet. Im Rahmen der Maßnahmen, die das Ministerium für Umwelt und Urbanisierung zum Schutz des Sees ergriffen hat, wird die jährliche Besucherzahl für das geschützte Gebiet künftig begrenzt sein. Derzeit zieht der See etwa 1,5 Millionen Besucher im Jahr an. Diese Zahl soll auf 570.000 Menschen reduziert werden – wobei maximal 540 Personen gleichzeitig das Gebiet besuchen dürfen, berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet Daily News. Der Abschnitt mit dem Namen „Weiße Inseln“ bleibt für Besucher ganz geschlossen.
(Foto: Helen Fritsche)
Dank der Schutzmaßnahmen, die in und um den See Anfang letzten Jahres ergriffen wurden, stieg die Wasserqualität des Sees auf Trinkwasserqualität an. Barrieren verhindern, dass Fahrzeuge das Ufer des Sees befahren. Alle Arten von illegalen temporären Bauten, Zelten und containerartigen Gebäuden wurden seitdem entfernt. Teams der Provinzdirektion für Umwelt und Urbanisierung kontrollieren die Einhaltung der Maßnahmen durch den Einsatz von Drohnen.

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– Mars-Mission – NASA: Salda See der Türkei ähnelt Krater auf dem Mars

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat heute um 13.50 Uhr unserer Zeit vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ihre Mission „Mars 2020“ gestartet.

Als Leitfaden für die Mission untersuchten Wissenschaftler der NASA den Salda See der Türkei, auch bekannt unter der Bezeichnung „türkische Malediven“. Der See weise viele Gemeinsamkeiten mit einem früheren See auf dem Mars auf. Jezero ist ein 28 Meilen breiter Krater, in dem sich einst der See befand. Nach Angaben der NASA ist der Salda-See der einzige bekannte See auf der Erde, der Karbonate und Ablagerungsmerkmale enthält, die denen des Kraters Jezero ähneln. „Eines der großartigen Dinge am Besuch des Salda-Sees ist, dass man wirklich ein Gefühl dafür bekommt, wie es gewesen wäre, an den Ufern des antiken Jezero-Sees zu stehen“, sagte Briony Horgan, Planetenforscher an der Purdue University und Mitglied des Wissenschaftsteams „Perseverance“.
NASA: Salda See der Türkei ähnelt Krater auf dem Mars
           

Corona-Krise
Corona: Pandemie-Expertin warnt vor Lockerungen

Osnabrück – Die Chefin der Ärzteorganisation Marburger Bund, Susanne Johna, erwarte eine dramatische Zuspitzung der Corona-Lage. „Ich rechne ab Ostern mit einer noch kritischeren Lage als zum Jahreswechsel“, sagte die Krankenhausärztin und Pandemie-Spezialistin im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Der Effekt, dass gerade die geburtenstarken Jahrgänge – die Babyboomer – betroffen sein werden, wird gerade noch deutlich unterschätzt.“ Bund und Länder warnte die Marburger-Bund-Chefin eindringlich vor Lockerungen. „Es muss definitiv die vereinbarte Notbremse gezogen werden, da darf es keine Ausnahmen geben.“ Dass in manchen Ländern bis zu einer Inzidenz von 200 gelockert werden soll, sei katastrophal. „Das führt uns direkt in die völlige Überlastung. Weitergehende Lockerungen sind definitiv nicht zu verantworten, wenn nicht mit einem ganz strengen Testregime wie in Tübingen ein dichtes Sicherheitsnetz aufgespannt wird.“ Der Puffer auf den Intensivstationen „wird rasant wegschmelzen“, erklärte Johna weiter. Denn durch die Mutationen erhöhe sich das Risiko, bei einer Ansteckung im Krankenhaus zu landen, um 60 Prozent. „Auch die Sterblichkeit ist durch die neuen Varianten um 60 Prozent höher. Es stimmt einfach nicht, dass die Durchimpfung der Höchstbetagten ausreicht, um einen Gesundheitsnotstand abzuwenden.“ Die Beschlüsse des letzten Corona-Gipfels kritisierte Johna scharf. „Es war unverantwortlich, in die dritte Welle und die Ausbreitung der Mutanten hinein auf diese Art zu lockern. Dadurch droht den Kliniken nun die dritte Extremsituation binnen eines Jahres“, sagte sie. „Wenn wir jetzt Politiker reden hören, auch die dritte Welle werden wir schon irgendwie durchstehen, macht uns das wütend. Schon mehr als 9000 Pflegekräfte haben seit Beginn der Pandemie ihren Dienst quittiert, weil sie nicht mehr konnten!“ Familienfeiern über Ostern sieht die Expertin deswegen kritisch. „Dem Coronavirus ist Ostern egal. Immer dann, wenn sich Menschen ohne negatives Testergebnis in Innenräumen treffen, wird es brandgefährlich“, sagte sie. „Auch die Öffnung der Hotels wäre aus meiner Sicht problematisch. Das ginge allenfalls mit ganz wenigen Gästen und hoher Disziplin, die nur schwer zu garantieren ist.“ Beim Essen etwa könne keine Maske getragen werden. „Mein Plädoyer: So wenige enge Kontakte wie möglich“, sagte Johna. Marburger-Bund-Chefin wirbt für Astrazeneca Johna hat zudem energisch zur Nutzung von Astrazeneca aufgerufen. „Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Corona-Infektion schwer zu erkranken, ist drastisch höher als die Gefahr der Thrombosebildung nach einer Astrazeneca-Impfung“, sagte Johna der NOZ. „Auch bei Astrazeneca überwiegt der Selbstschutz und der Schutz der anderen um ein Vielfaches etwaige Risiken. Daran ändert auch die etwas geringere Immunisierungswirkung nichts.“ Die Entscheidung, das Vakzin wieder zu nutzen, sei „absolut richtig“. „Leider haben wir durch die Impfpause fast vier Tage verloren, in denen durch Covid-19 gefährdete Menschen nicht geimpft werden konnten“, kritisierte sie die Entscheidung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die Impfpause. „Erneut ist auch das Vertrauen in den Impfstoff beschädigt worden. Ich befürchte, dass dadurch die Impfbereitschaft von noch mehr Menschen sinkt, aber eben nur aufgrund eines Bauchgefühls und nicht aufgrund der Datenlage.“ Als Klinikärztin sei sie selbst zwar schon früh mit einem mRNA-Impfstoff geimpft worden. „Ich hätte mich aber auch ohne Bedenken mit Astrazeneca immunisieren lassen.“ Um beim Impfen schneller voranzukommen, forderte die Expertin: „Wir müssen unbedingt die nach den Zulassungen mögliche Spanne von sechs Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung maximal ausreizen. Tempo ist alles, deswegen gilt es, jede verfügbare Dose sofort zu nutzen.“ Es sei „eine Katastrophe, dass noch immer Impfdosen verworfen werden“. Es müsse zudem schneller auch in Arztpraxen geimpft werden. „Die Menschen vertrauen ihren Hausärzten, bei denen sie ja meist schon seit Jahren in Behandlung sind. Zugleich müssen die Kapazitäten in den Impfzentren jetzt ausgebaut werden, damit auch an den Wochenenden von früh bis spät immunisiert werden kann, sobald genug Impfstoff da ist“, forderte Johna. Überdies müsse die EU endlich dafür sorgen, „dass wir nicht länger von anderen Ländern ausgenutzt werden“, so die Marburger-Bund-Chefin. Aus der EU seien etwa zehn Millionen Dosen nach Großbritannien exportiert worden, London selbst habe aber einen Ausfuhrstopp für Impfstoff verhängt. „Das ist schon eine Unverschämtheit und sollte Brüssel nicht länger hinnehmen.“ Solidarität sei keine Einbahnstraße. Die Bundesregierung forderte Johna auch auf, intensiv für die Nutzung von Schnelltests zu werben. „Hier fehlt mir noch immer eine breite Kampagne von Politik und Medien, etwa mit Videos auch in Werbeblöcken vor der Tagesschau oder dem Montagskrimi, die zeigen, dass die neuen Tests nicht mehr unangenehm sind, aber total wichtig, um Fälle früh zu entdecken.“

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Seit einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie das Leben und die Wirtschaft. Bei der Entwicklung der Immobilienpreise ist davon nichts zu spüren, wie eine aktuelle Analyse von immowelt zeigt.

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Berlin
„Tapferste Frau des Jahres“: Kurdische Mutter Maide T. erhält Auszeichnung

Berlin – Die kurdische Mutter Maide T., die seit März 2020 für ihre verschwundene Tochter vor dem Bundeskanzleramt in Berlin steht und die Bundesregierung, Medien und die Öffentlichkeit auf ihr Schicksal aufmerksam machen möchte, erhielt für ihren Einsatz eine Auszeichnung. Während ihrer Aktion vor dem Regierungsviertel, wurde Maide T. von den Pionierinnen der Europavertretung der türkischen Vatan Partei mit dem Preis „Tapferste Frau des Jahres“ geehrt. Nach der Überreichung der Auszeichnungsplakette bedankte sie sich bei den Organisatoren und den kurdischen Müttern in der Türkei, die ebenfalls seit über einem Jahr gegen die PKK demonstrieren. T. rief andere Mütter dazu auf, sich ebenfalls für ihre von der Terrororganisation PKK verschleppten Kinder einzusetzen.

T. steht seit Monaten in Protest gegen die Terrororganisation PKK vor dem Bundestag in Berlin. Mit ihrer Aktion möchte die Mutter die Unterstützung der Bundesregierung erlangen. Bisher jedoch vergebens. Auch die Medien habe sie nicht erreichen können. Ihre zahlreichen Kontaktaufnahmen seien unbeantwortet geblieben, so die alleinerziehende kurdischstämmige Mutter gegenüber NEX24.

„Warum ignorieren mich die Medien bloß?“, fragte die 51-Jährige verzweifelt. Maide T.: „Meine 21jährige Tochter  Nilüfer Töremis hat uns am 12. November 2019 verlassen, um sich der Terrororganisation PKK anzuschließen. Radikalisiert und rekrutiert wurde sie in einem angeblichen kurdischen Kulturverein in Berlin, der eigentlich ein PKK-Nest ist. Nilüfer ist eine von vielen jungen Kurden, die in Deutschland angeworben wurden, um sie zum kämpfen nach Nordirak und nach Nordsyrien zu schicken, wo sie töten und getötet werden. Das erste, was die PKK macht ist, jede Verbindung zu den Eltern und Familien zu unterbinden. Wir Kurden werden von niemandem mehr unterdrückt als von der PKK, die angeblich um unsere Rechte kämpft. Ich stehe seit März 2020 jede Woche im Regierungsviertel und bitte die Bundesregierung sowie die Bundesbehörden um Unterstützung bei der Suche nach meiner Tochter. Vergeblich. Niemand hört mich, niemand sieht mich, obwohl ich da bin: hörbar, sichtbar. Es heißt immer wieder, Nilüfer sei volljährig und könne tun, was sie will. Auch eine Straftat begehen? Ist Mitgliedschaft in einer Terrororganisation nicht verboten? Ist die PKK nicht in Deutschland verboten? Ist es nicht verboten, Menschen zu töten, zu terrorisieren? Weder die Politik noch die Presse ist bereit, sich diesen Fragen zu stellen und sie zu thematisieren. Mir scheint, als würde die PKK in Deutschland einen besonderen Schutz genießen, verboten und doch erlaubt. Dabei befinden sich in hierzulande mehrere PKK-Mitglieder, die Kampferfahrungen haben und an aktiven Kämpfen teilgenommen haben. Sie können ungehindert ein- und ausreisen. Sie sind gefährlich, für die innere Sicherheit Deutschlands. Diese Gefahren sind im Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2019 detailliert dokumentiert. Wie gefährlich diese Menschen sind, durfte ich auf der Suche nach meiner Tochter selbst erfahren und erleben.

Helft mir, die Bundesregierung zum Handeln zu zwingen. Ich möchte, dass die Verantwortlichen gegen die PKK vorgehen, so wie auch gegen andere Terrororganisationen. Ich möchte, dass man meine Tochter aus den Fängen der PKK befreit und wieder nach Hause holt, genauso wie alle anderen kurdischen Mädchen und Jungs, die sich in der gleichen Situation befinden, ich kenne ihre Namen, denn ihre Eltern bitten nicht die Zuständigen sondern mich um Unterstützung. Ich fordere die Bundesregierung auf, meine Tochter und auch die anderen aus den Fängen der PKK zu befreien und gegen die Strukturen der Terrororganisation in Deutschland vorzugehen, damit kein Kind mehr in den Tod oder zum Töten geschickt werden kann.

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– Türkei – Weitere kurdische Familie schließt sich Anti-PKK-Protest in der Türkei an

Nach vielen Jahrzehnten der Angst und Drohungen sowie Einschüchterungen der PKK, trauen sich immer mehr Kurdischstämmige gegen die Terrororganisation offen Stellung zu beziehen.

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Neuer Film "Five Eyes"
Britischer Regisseur Guy Ritchie will „alle Filme“ in der Türkei drehen

Antalya – Madonnas Ex-Ehemann, renommierter britischer Regisseur und Filmproduzent Guy Ritchie (Snatch, Sherlock Holmes), schwärmt in einem Video über die Türkei.  In einem auf Twitter veröffentlichten Video sagte Ritchie, dass er gerne alle seine Filme in der Türkei drehen würde. Er befindet sich seit einigen Monaten für den Dreh seines neuen Films „Five Eyes“ in der türkischen Urlaubsmetropole Antalya. „Die Türkei ist so etwas wie eine Offenbarung: schönes Essen, Land, Hotels und Menschen. Nach zwei Monaten würde ich am liebsten alle meine Filme hier drehen“, so der Filmemacher auf Twitter. Falls es in Zukunft möglich sein sollte, mehr Filme dort zu drehen, werde er dies tun. Die Türkei sei sehr modern, aber habe gleichzeitig noch immer den Charm der Antike.
(Screenshot/Twitter)
In einem weiteren Tweet teilte er ein Foto mit seiner Frau in der Hagia Sophia in Istanbul zusammen mit einem weiteren Foto von Ainsley und seinen Kindern in der Türkei und bedankte sich auf Türkisch beim Regnum Carya Resort „dafür, dass sie sich in Antalya so großartig um sie kümmern“. Five Eyes ist ein kommender Spionagefilm mit Actionstar Jason Statham, bei dem Guy Ritchie Co-Autor und Regisseur ist. Ein MI6-Agent und ein CIA-Agent werden vom Five Eyes-Netzwerk rekrutiert, um den Verkauf tödlicher Waffentechnologie zu verhindern. https://www.youtube.com/watch?v=qjdXA9X8Ff0

HDP Verbotsantrag
Deutschland fordert PKK-Distanzierung von der HDP

Berlin – Wegen „terroristischer Aktivitäten“ hat die türkische Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch einen Verbotsantrag gegen die HDP beim Verfassungsgericht des Landes eingereicht. Das Auswärtige Amt hat in einer Stellungnahme am Donnerstag diesen Schritt zwar kritisiert, aber von der HDP auch eine „klare Abgrenzung“ von der Terrororganisation PKK gefordert, berichtet TRT Deutsch. Die Bundesregierung erwarte von der Türkei die Einhaltung höchster demokratischer und rechtsstaatlicher Standards, zu denen sich auch die Türkei als Mitglied des Europarats und EU-Beitrittskandidat verpflichtet hat.

„Ein Parteiverbot kann in einer Demokratie nur das allerletzte Mittel sein. Der Fall der HDP wirft erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit auf. Denn demokratische Willensbildung braucht eine legitime Vertretung der Meinungen und Interessen aller Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Dazu gehört vor allem auch eine lebendige Opposition. Wir werden das weitere Verfahren deshalb sehr aufmerksam beobachten“, so die Stellungnahme.

„Von der HDP erwarten wir eine klare Abgrenzung gegenüber der PKK, die auch in der EU als terroristische Organisation gelistet ist.“

Die HDP wird seit ihrer Gründung beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Die separatistische PKK, die neben der Türkei auch in den USA und der EU als terroristische Organisation geführt wird, ist für den Tod von etwa 40.000 Menschen, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, verantwortlich.

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– Justiz – Koblenz: Gefängnisstrafe für PKK-Führer

Die deutsche Justiz geht weiterhin mit voller Härte gegen die Terrororganisation PKK vor. Nach zahlreichen Festnahmen und Vereinsverboten in den letzten Jahren, wurde am Freitag ein weiteres Führungsmitglied zu einer Haftstrafe verurteilt.

Koblenz: Gefängnisstrafe für PKK-Führer

Kindesmissbrauch
13 Jahre Haft für Baby-Vergewaltiger Alexander B.

Meißen – Im Mai vergangenen Jahres wurde Alexander B. (38) nach jahrelangen Ermittlungen nahe Meißen verhaftet. Fast zehn Jahre fahndete das BKA nach dem Arbeitslosen, der sich im Netz unter anderem  „Darth Yoda“ nannte. Am Dienstag verurteilte das Landgericht Dresden B. zu 13 Jahren und drei Monaten Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. B. habe jahrelang Kinder vergewaltigt und Aufnahmen davon ins Netz gestellt. Darunter die Kinder (fünf und neun Monate alt) seiner Cousinen. Er missbrauchte die Kinder so massiv, so die Anklage, dass sie zu ersticken drohten. „Es war kaum erträglich, die Tatvideos in Augenschein zu nehmen. Die Säuglinge wurden an den Rand des Todes gebracht“, sagte Richter Andreas Ziegel, der sich im Prozess zahlreiche Tatvideos ansehen musste. B. betrieb schon 2010 eine Webseite für Kinderpornografien und war damals auch an der Gründung einer Kindermissbrauchs-Plattform im Darknet beteiligt und agierte als Administrator. Auf dieser Plattform mussten laut Anklage neue Nutzer „Bewerbungsvideos“ hochladen in denen sie selbst Kinder missbrauchten.

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– Sexueller Missbrauch von Kindern – Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“
Kindes        

Corona-Krise
Deutlich mehr infizierte Kita-Kinder in NRW nach Ende der Einschränkungen

Köln – Die Infektionen mit dem Coronavirus sind in den Kitas von NRW im Februar wieder stark gestiegen. Das geht aus einem Monitoring-Papier des Familienministeriums hervor, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. Danach wurden im Februar 426 Kinder mit Covid-19 registriert, im Januar waren es 176. Bei den Mitarbeitern stieg der Wert von 421 auf 692. Im Ministerium, das von FDP-Politiker Joachim Stamp geführt wird, geht man davon aus, dass der Anstieg mit der stärkeren Nutzung der Betreuungsangebote zusammenhängt. Stamp hatte zunächst an die Eltern appelliert, die Kinder zu Hause zu betreuen. Ab dem 22. Februar war die Warnung aufgehoben worden. Im März steigen die Zahlen bei den Kindern offenbar weiter. Bis zum 12. März wurden bei ihnen bereits 314 neue Infektionen festgestellt. Der Höchststand war im November mit 569 Fällen gemessen worden. Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD, sagte dieser Zeitung, jetzt „räche sich“, dass „die Teststrategie des Landes nicht effektiv“ sei und es keine funktionierende Infrastruktur gebe: „Da NRW keine mobilen Teams einsetzt, können sich Erzieherinnen oft nur in Arztpraxen testen lassen.“ Das werde aber kaum in Anspruch genommen, weil es in die Arbeitszeit falle. Wie bei den Schulen werde ein Sicherheitsnetz nur versprochen. „Tatsächlich lässt die Landesregierung die Beschäftigten und Familien hier im Stich.“

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