London
Nusret – Salt Bae – Gökce plant Unterwäsche Modelinie

London – Der türkische Stargastronom Nusret – Salt Bae -Gökce erlangte internationale Berühmtheit, nachdem er anfing, Fotos seiner theatralischen Salzstreu-Pose in den sozialen Netzwerken zu teilen. Dutzende Restaurants weltweit und ein 50-Millionen-Dollar-Hotel, gehören mittlerweile zu seiner Unternehmensgruppe. Sein Vermögen wird auf 50-60 Millionen Dollar geschätzt. Nun ist er womöglich dabei, seine eigene Bekleidungsmarke auf den Markt zu bringen, indem er seinen berühmten Namen zum Verkauf von Westen und sogar Unterwäsche nutzt. Der 38-jährige hat laut der britischen Boulevardzeitung The Sun seinen Spitznamen, Salt Bae, zusammen mit einem Bild seiner berühmten Salzstreu-Pose, beim britischen Amt für geistiges Eigentum schützen lassen. Zu den in den juristischen Dokumenten genannten Artikeln gehören Röcke, Anzüge, Trikots, Westen, Hemden – und sogar Damenunterwäsche, berichtet The Sun weiter. Der türkische Starkoch habe seinen Namen und sein Image auch für Lebensmittelprodukte schützen lassen – was seine Fans zu der Frage veranlasst, ob ein Supermarktsortiment in Planung ist.
(Foto: Instagram/Screenshot)
Nusret Gökçe – Ein Video ging viral Ein Teil seines Erfolges ist sicher die Marke, die er für sich selbst kreierte. Ein eng anliegendes weißes T-Shirt, eine Sonnenbrille und ab und zu auch eine Zigarre. So kennt man ihn, so zeigt er sich auf Instagram, wo er zwischenzeitlich über 31 Mio Follower hat. Und dort wurde er als türkischer Koch 2017 auch zum erfolgreichsten Meme des Jahres.

Dafür genügte ein Video, das ihn zeigt, wie er kunstvoll ein Stück Fleisch tranchiert und mit erhobenem Arm und dem mittlerweile legendären abgeknicktem Handgelenk die Salzkörner wie Feenstaub über das Fleisch rieseln lässt. Innerhalb kürzester Zeit ging dieses Video von @lolalissaa viral und war der Start für Nusret Gökçes weltweite Karriere. Das Video hatte schnell 13 Mio Aufrufe und erhielt über 50.000 Kommentare. Dabei erhielt Nusret auch diesen liebevollen Slangausdruck Salt Bae. Bae steht dabei für Freund oder Freundin.

Zum Thema

– Das Leben des Salt Bae – Gastronomie: Wie viel kostet ein Nusret-Steak?

Seit dieser gutaussehende Mann mit dem abgewinkelten Arm Salz wie Feenstaub über das Steak bei Nusr-Et verteilt, steht die Frage im Raum: Wer ist dieser Salt Bae?

Gastronomie: Wie viel kostet ein Nusret-Steak?
   

Koalitionsvertrag
Linke: Koalitionsvertrag bedeutet Blockade statt Fortschritt

Osnabrück – Der Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP manifestiert nach den Worten der Linken-Abgeordneten Sahra Wagenknecht „Blockade statt Fortschritt“. Die frühere Bundestagsfraktionsvorsitzende sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung„: „Statt die wachsende gesellschaftliche Ungleichheit durch eine gerechte Steuerreform mit einer deutlichen Entlastung niedriger und mittlerer Einkommen zu begrenzen, kündigt die Ampel für Arbeitnehmer und Rentner neue Zumutungen durch höhere Pflegebeiträge und weniger Rentenerhöhungen an.“ Wagenknecht kritisierte zudem, der angestrebte vorgezogene Kohleausstieg berge gesellschaftlichen Sprengstoff, weil er „weder durch einen praktisch umsetzbaren Plan unterlegt noch sozial abgesichert“ sei. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist auch ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung nötig. Idealerweise gelingt das schon bis 2030.“ Wagenknecht sagte außerdem voraus, FDP-Chef Christian Lindner werde als Bundesfinanzminister „sowohl jede soziale Verbesserung, die über einen höheren Mindestlohn hinausgeht, als auch dringend notwendige öffentliche Investitionen in Bildung und öffentliche Infrastruktur verhindern“. Und anstatt ein Zeichen für eine friedliche Außenpolitik zu setzen, wolle die Ampel erstmals bewaffnete Killerdrohnen anschaffen. Wagenknecht fasste ihre Kritik zusammen: „Ein solcher Koalitionsvertrag verspielt die Zukunft.“

Auch interessant

– Wirtschaft – Türkei: Emirate kündigen 10 Milliarden-Dollar-Investition an

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Pläne zur Einrichtung eines 10-Milliarden-Dollar-Fonds zur Unterstützung von Investitionen in der Türkei vorgestellt.

Türkei: Emirate kündigen 10 Milliarden-Dollar-Investition an

NDR
Sexueller Missbrauch: Fachleute werfen politisch Verantwortlichen Tatenlosigkeit vor

Hamburg – Zehn Jahre nach dem Ende des Runden Tischs der Bundesregierung gegen sexuellen Missbrauch ziehen Fachleute und Betroffenenverbände gegenüber dem NDR eine denkbar negative Bilanz und werfen den politisch Verantwortlichen Tatenlosigkeit vor. So auch der unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig. Der Jurist, der zum Ende des Jahres aus dem Amt scheidet, berichtet von vergeblichen Versuchen, das zuständige Bundesgesundheitsministerium zu mehr Engagement für eine bessere therapeutische Versorgung zu bewegen. Minister Jens Spahn habe er in den vergangenen vier Jahren trotz vieler Versuche „kein einziges Mal gesprochen“, so Röhrig. Am 30. November 2011 legte der „Runde Tisch: Sexueller Kindesmissbrauch“ seinen Abschlussbericht vor und beendete seine Arbeit. Ein Ziel war, für mehr Hilfen und Unterstützung für Betroffene zu sorgen. Was hat sich in den vergangen zehn Jahren getan? Die NDR-Doku-Reihe „45Min“ zieht in einem Schwerpunkt Bilanz. Das NDR Fernsehen zeigt am Montag, 29. November, um 22 Uhr die Dokumentation „45Min: Sexuelle Gewalt – wo bleibt die Hilfe?“ und in der ARD Mediathek ist die dreiteilige Doku-Serie „Schutzlos. Sexuelle Gewalt gegen Kinder“ zu sehen. Darin kommen Fachleute und Betroffenen-Vertreter zu einem einhelligen Fazit: An der desaströsen therapeutischen Versorgung und an den fehlenden konkreten Hilfsangeboten habe sich kaum etwas geändert. Zudem hat die Corona-Pandemie die Situation für Kinder nach Ansicht vieler Fachleute verschärft. Viele Kinder seien ihren Täter*innen im Lockdown schutzlos ausgeliefert – sei es in der elterlichen Wohnung oder virtuell in sozialen Medien und in Online-Spielen. Die sexuelle Kontaktanbahnung über das Netz, Cybergrooming genannt, hat aus Sicht von Expert*innen wie Julia von Weiler massiv zugenommen. Auch, weil die Polizei online praktisch kaum präsent sei. „Das Entdeckungsrisiko für Täter*innen im Netz ist so gering, dass sie ungehindert weitermachen“, so die Psychologin. Das bestätigen Kriminalpolizisten aus Rostock, die in der Dokumentation bei der Arbeit begleitet werden: „Wir haben mit der Auswertung von Missbrauchsabbildungen so viel zu tun, wir können uns nicht noch neue Arbeit in irgendwelchen Chaträumen suchen“, so ein Ermittler. Im Interview räumt NRW-Innenminister Herbert Reul ein, das Problem der sexuellen Gewalt gegen Kinder lange Jahre „nicht ernst genommen“ zu haben. Hat die Politik das Thema generell verschlafen? „Total“, so der CDU-Politiker. Autor und Regisseur Sebastian Bellwinkel berichtet für NDR und ARD-weit seit dem Missbrauchsskandal 2010 regelmäßig über das Thema. Damals waren zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs im Kreis der katholischen Kirche bekannt geworden und in Folge der Runde Tisch eingerichtet. Für den aktuellen Schwerpunkt interviewt er Expert*innen wie Fock und trifft erneut Betroffene, die schon in früheren Filmen zu Wort kamen. „45 Min: Sexuelle Gewalt gegen Kinder- wo bleibt die Hilfe?“, am Montag, 29.November, um 22.00 Uhr im NDR Fernsehen. Autor: Sebastian Bellwinkel; Redaktion: Sabine Reifenberg „Schutzlos – Sexuelle Gewalt gegen Kinder“, Folge 1: Die Tat; Folge 2: Der Kampf; Folge 3: Die Folgen. Ab Montag, 29. November in der ARD Mediathek. Autor*in: Noura Mahdhaoui, Sebastian Bellwinkel; Redaktion: Kathrin Becker, Sabine Reifenberg.

Auch interessant

– Sexueller Missbrauch von Kindern – Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

REWE
Rückruf: Fremdkörper aus Plastik in REWE Beste Wahl Weizen Tortillas

0
Die Firma Mexma Food, Kerkrade, ruft vorsorglich das Produkt „REWE Beste Wahl Weizen Tortillas 432g, 6 x 25 cm“ zurück. Die Firma Mexma Food mit Sitz im niederländischen Kerkrade ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich das Produkt „REWE Beste Wahl Weizen Tortillas 432g 6 x 25 cm“ mit dem MHD 15/04/2022 und der Charge L521286 und der Produktionszeit von 21.45 Uhr bis 23.15 Uhrzurück. Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten. Grund für den vorsorglichen Rückruf der betroffenen Charge sind mögliche transparente Fremdkörper aus Plastik, die in das Produkt gelangt sein können. Deshalb hat das Unternehmen umgehend reagiert und das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen. Von dieser vorsorglichen Maßnahme sind Produkte, die von den angegebenen Daten von MHD, Charge und Uhrzeiten abweichen, nicht betroffen. Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigt sich die Mexma Food bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ausdrücklich.

Corona-Krise
Arminia Bielefeld streicht ungeimpften Profis bei Quarantäne das Gehalt

Bielefeld – Auch Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld streicht seinen ungeimpften Profis künftig das Gehalt, solange sich diese etwa als enge Kontakte einer am Coronavirus erkrankten Person in eine häusliche Quarantäne begeben müssen. Das bestätigte der Sport-Geschäftsführer des DSC, Samir Arabi, der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. „Wir leisten weiterhin Überzeugungsarbeit“, sagte Arabi im Bezug auf den Umgang mit jenen, die sich noch nicht immunisieren lassen wollten. Im Gegensatz zu einigen anderen Erstligisten hat die Arminia noch keine Impfquote von 100 Prozent erlangt. Arabi sprach in der Vergangenheit von einem „sehr guten“ Wert, nur einzelne Spieler haben bislang die Impfung verweigert. Ihnen droht in Nordrhein-Westfalen künftig ein Spielverbot: Nach einer noch nicht zeitlich definierten Übergangsfrist gilt in NRW künftig auch für Profisportler die 2G-Regelung. Zuletzt hatten unter anderem Bayern München, Hertha BSC und Werder Bremen angekündigt, ihren ungeimpften Fußballern den Lohn zu kürzen, wenn diese wegen einer Quarantäne nicht zur Verfügung stehen. Auch interessant

– Corona-Krise – Türkei: Gesundheitsminister Fahrettin Koca fordert zur Impfung auf

„Wir möchten diejenigen, die noch unentschlossen sind, daran erinnern, sich impfen zu lassen: Die Menschheit ist bereit, sich impfen zu lassen“, sagte Fahrettin Koca in einem Tweet.

Türkei: Gesundheitsminister Fahrettin Koca fordert zur Impfung auf

Wirtschaft
Türkei: Emirate kündigen 10 Milliarden-Dollar-Investition an

Ankara – Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Pläne zur Einrichtung eines 10-Milliarden-Dollar-Fonds zur Unterstützung von Investitionen in der Türkei vorgestellt. Zum Auftakt des Besuchs, der als höchster seit Jahren gilt, unterzeichneten beide Länder eine Reihe von bilateralen Abkommen. Der Fonds wird sich auf strategische Sektoren wie Energie, Lebensmittel und Gesundheitswesen konzentrieren, berichtete die staatliche VAE-Nachrichtenagentur WAM. Die VAE und die Türkei unterzeichneten auch Kooperationsabkommen für ihre Vermögensfonds, Börsen und Zentralbanken. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan empfing am Mittwoch den Kronprinzen von Abu Dhabi, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan (MBZ). Der Besuch des Kronprinzen, der als De-facto-Führer und treibende Kraft hinter der außenpolitischen Haltung der VAE gilt, war seine erste offizielle Reise in die Türkei seit 2012 und der hochrangigste Besuch eines emiratischen Offiziellen. Die Beziehungen erreichten in letzten Jahren einen Tiefpunkt, als die Länder um regionalen Einfluss kämpften und in Konflikten gegnerische Seiten unterstützten. Der Bruder des Kronprinzen, der nationale Sicherheitsberater der VAE, Tahnoun bin Zayed Al Nahyan, besuchte die Türkei im August als ersten großen Schritt zur Verbesserung der angespannten Beziehungen. In einer Erklärung des türkischen Präsidialamtes hieß es, die beiden Staatsoberhäupter würden die bilateralen Beziehungen sowie mögliche Schritte zum Ausbau der Zusammenarbeit erörtern. Sie würden auch ihre Ansichten über regionale und internationale Entwicklungen austauschen. Die beiden Länder werden auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Außenpolitik prüfen. „Die Probleme mit den VAE liegen nun hinter uns. Wir treten in eine Phase ein, die voll und ganz auf Zusammenarbeit und gegenseitigem Nutzen beruht“, so eine anonymer hoher türkischer Regierungsbeamter gegenüber Daily Sabah. Die türkische Lira erholte sich am Mittwoch, nachdem sie am Vortag um bis zu 15 Prozent eingebrochen war. Die Währung wurde um 18:51 Uhr in Istanbul mit 12,2717 pro Dollar gehandelt, 4,5 Prozent höher als am Vortag.

Auch interessant

– Wirtschaft – Türkei und Großbritannien wollen Freihandelsabkommen ausweiten Türkei und Vereinigtes Königreich verhandeln über ein Freihandelsabkommen, das weitere Sektoren einbeziehen soll.
Türkei und Großbritannien wollen Freihandelsabkommen ausweiten

Immobilien
DEGAG Deutsche Grundbesitz AG ist schuldenfrei!

Pressemitteilung Die Erfolgsserie der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG der letzten 12 Jahre konnte in den vergangenen 12 Monaten noch deutlich übertroffen werden. Dank außerordentlich erfolgreicher Geschäfte konnte aus dem Cash-Flow eine vollständige Rückzahlung aller Verbindlichkeiten erreicht werden. Die DEGAG AG ist nun inkl. aller Immobilien vollständig schuldenfrei und investiert nunmehr ausschließlich ihr eigenes Kapital. Zum 31.7. wurden alle Anleger vollständig rückgezahlt, 12 Jahre lang wurden konstant durchschnittlich 7,6 % Zinsen ausgezahlt. Ein großartiges Ergebnis für alle Seiten. Die DEGAG erhält mit ihren hohen Investitionen bezahlbaren und attraktiven Wohnraum für alle Bezahlbarer Wohnraum wird immer seltener, insbesondere in den großen Städten und Ballungsräumen. Dadurch stehen Immobilienbesitzer und -unternehmen in der Verantwortung, Mieterinnen und Mietern einen ansprechenden Wohnraum zu bieten, den sie sich auch leisten können. Doch während viele Vermieter entweder die Investitionen scheuen oder nach Modernisierungen entsprechend heftige Mieterhöhungen veranlassen, setzt sich die DEGAG seit jeher für ihre Mieterinnen und Mieter ein. Jede getätigte Investition kommt dabei nicht nur der Zufriedenheit der Anwohner zugute – auch die DEGAG selbst profitiert auf lange Sicht von der Instandhaltung ihrer Immobilien. Dafür setzt die Unternehmensgruppe auf gezielte Sanierungs-, Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen der einzelnen Wohnungen, aber auch der gesamten Gebäude, Grün- und Nutzflächen. Anschließend ist eine kontinuierliche Pflege essenziell, um den neu etablierten Wohnstandard auch langfristig aufrechterhalten zu können. DEGAG übernimmt soziale Verantwortung und schafft besonders lebenswerte Wohnquartiere Dabei haben alle Objekt-Aufwertungen der DEGAG Deutsche Grundbesitz AG gleichzeitig eine positive Auswirkung auf das gesamte Quartier sowie das entsprechende Stadtbild. Schöne und lebenswerte Quartiere locken Händler und Dienstleister an, außerdem entsteht dort eher ein florierendes Sozial- und Kulturleben. Dadurch werden die Stadtviertel nicht nur attraktiver, sondern können auch erfolgreich revitalisiert werden. Bei der Auswahl ihrer Immobilien achtet die DEGAG deshalb vor allem auch auf das Potenzial der jeweiligen Standorte – darunter fallen eine gute Verkehrsanbindung genauso wie vielseitige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Indem sie zudem keine neuen Flächen bebaut, sondern bestehenden Wohnraum optimiert und somit bestens nutzt, geht mit der Quartiersentwicklung auch immer ein nachhaltiger Prozess einher. Neben dem nachhaltigen Bauen ist es der DEGAG auch wichtig, eine Gentrifizierung der Quartiere zu vermeiden. Teure Luxussanierungen kommen daher nicht in Frage, denn sowohl neue als auch alteingesessene Bewohner sollen sich ein schönes und modernes Zuhause leisten können. Dass die DEGAG Deutsche Grundbesitz AG nun erfolgreich und frühzeitig alle Verbindlichkeiten von Anlegern sowie alle Bankdarlehen tilgen konnte, ermöglicht ihr die künftige Investition von Eigenkapital. So kann die Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren weiterhin ansprechende, erschwingliche Wohnräume für all ihre Mieterinnen und Mieter bereitstellen und ihre beeindruckende Erfolgsserie weiterführen Pressekontakt: DEGAG Deutsche Grundbesitz AG Theaterstr. 1330159 Hannover +49 (511) 5335599-50 info@degag-wohnen.de http://www.degag-wohnen.de

Wirtschaft
Türkei und Großbritannien wollen Freihandelsabkommen ausweiten

London – Türkei und Großbritannien verhandeln über ein Freihandelsabkommen, das weitere Sektoren einbeziehen soll. „Der Brexit hat die Handelsbeziehungen des Vereinigten Königreichs mit der Türkei dank der historischen Freihandelsabkommen nicht beeinträchtigt“, erklärte Chris Gaunt, Vorsitzender der Britischen Handelskammer in der Türkei (BCCT), gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.  Er wies darauf hin, dass das Abkommen eine Klausel zur Erweiterung und Verbesserung der Freihandelsabkommen enthält.
„Es besteht also die Möglichkeit, in den nächsten zwei Jahren die Freihandelsabkommen zwischen der Türkei und dem Vereinigten Königreich neu zu verhandeln, um mehr Sektoren einzubeziehen und sowohl türkischen als auch britischen Unternehmen mehr Möglichkeiten zu bieten.“
Landwirtschaft, Pharmazie, Technologie und Finanzdienstleistungen seien Bereiche, die für beide Länder großes Potenzial böten. „Hoffentlich können wir damit beginnen, diese Bereiche in die Verhandlungen über das neue Freihandelsabkommen einzubeziehen“, so Gaunt. Die Handelsminister beider Länder werden sich in den nächsten sechs bis acht Monaten treffen, um den Neuverhandlungsprozess einzuleiten, erklärte er. Der Technologiesektor in der Türkei wachse sehr schnell, betonte Gaunt und fügte hinzu:
„Er entwickelt sich zu einer wichtigen Kraft in Europa. Das Potenzial für die Türkei und das Vereinigte Königreich, ihren Handel auszubauen, ist also immer noch sehr groß. Und wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem wir dieses Potenzial über das hinaus, was wir derzeit haben, ausschöpfen können.“
Nach Angaben des türkischen Statistikamtes stiegen die türkischen Ausfuhren in das Vereinigte Königreich von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 9,7 Mrd. USD, während die Einfuhren aus dem Land im selben Zeitraum um 4,5 Prozent auf 4,2 Mrd. USD stiegen. „Das Vereinigte Königreich ist der zweitgrößte Exportmarkt der Türkei. Hoffentlich wird das Vereinigte Königreich in Zukunft der größte Exportmarkt der Türkei sein“, so Gaunt. Auf die Frage, ob einige globale Unternehmen ihre Produktionszentren in die Türkei verlagern, sagte Gaunt, die Türkei biete eine große Chance und eine Alternative für den Fernen Osten, insbesondere für China. „Etwas Näheres mit kürzeren Vorlaufzeiten und mehr Flexibilität zu haben, zieht natürlich viel Aufmerksamkeit für britische Unternehmen auf sich, und die Türkei erfüllt alle Attribute, die wir brauchen. Sie hat eine starke Produktionsbasis, sie hat gut ausgebildete Arbeitskräfte. Technologie wird zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Arbeitsweise türkischer Hersteller“, betonte Gaunt. Zeit nach Brexit Die Handelsgespräche zwischen der Türkei und Großbritannien hatten nach dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU am 31. Dezember 2019 an Fahrt gewonnen. „Wir haben uns bereits mit Großbritannien darauf geeinigt, dass wir in der Zeit nach Brexit unseren bilateralen Handel ausweiten werden; in Bezug auf das Volumen haben wir uns ein Ziel von 20 Milliarden Dollar [bilateraler Handel] gesetzt“, erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in einem Gespräch mit der in London ansässigen Wirtschaftszeitung Financial Times.  Zweitgrößter Handelspartner der Türkei Financial Times berichtete, dass Großbritannien mit einem Handelsvolumen von 18,8 Milliarden Pfund (fast 21 Milliarden Euro) nach Deutschland der zweitgrößte Handelspartner der Türkei ist und mehr als 2.500 britische Unternehmen in der Türkei tätig sind, darunter BP, Shell, Vodafone, Unilever, BAE Systems, HSBC, Aviva und Diageo.  

Auch interessant

– Ankara – Ukraines Premier Schmyhal wünscht Freihandelsabkommen mit der Türkei

Die Türkei sei ein wichtiger strategischer Partner für die Ukraine, sagte Denys Schmyhal am Sonntag.

Ukraines Premier Schmyhal wünscht Freihandelsabkommen mit der Türkei

Finanzmarktverordnung
Düstere Zukunft für Online-Broker: „Payment for Order Flow“-Bann

0
Die EU-Kommission plant offensichtlich, Online-Brokern die „Payment for Order Flow“ (PFOF) Praxis zu verbieten – zusammen mit weiteren, ähnlich ausgerichteten Maßnahmen bedroht dies das Geschäftsmodell zahlreicher Anbieter erheblich. Wie sie dagegen Vorkehrungen treffen können, kommentiert Maximilian Biesenbach, Partner in der globalen Banking Practice der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners: Die EU-Kommission scheint tatsächlich die sogenannten „Payment for Order Flow“-Gebühren im Retail-Brokerage verbieten zu wollen. In einem kürzlich veröffentlichten Entwurf zur Reform der Europäischen Finanzmarktverordnung (Mifir) heißt es:
„Investment firms acting on behalf of clients shall not receive any fee or commission or non-monetary benefits from any third party for forwarding client orders to such third party for their execution.“
Tritt dies in Kraft, ist die „Payment for Order Flow“ Praxis, also Gebühren, die Online-Broker für die Weiterleitung von Kundenaufträgen an Dritte (bspw. Handelsplätze oder Börsen) von diesen Dritten erhalten, Geschichte. Was wären die Auswirkungen? Erhebliche Ertragsverluste mittelfristig befürchtet Das Ertragsmodell der europäischen Online-Broker-Platzhirsche ist damit in Gefahr. Zwar macht die genannte Rückvergütung von Handelsplätzen in der Regel nur drei bis fünf Prozent der Gesamterträge der arrivierten Broker aus, jedoch belegt der PFOF-Bann eine eindeutige Strategie des Gesetzgebers, „versteckten“ Vergütungen im Wertpapierhandel den Garaus zu machen. Daher ist ein Verbot von Rückvergütungen von Produktemittenten (etwa für Zertifikate oder Hebelprodukte) nur der logische nächste Schritt, was dann schon insgesamt 15 bis 20 Prozent der Erträge renommierter Online-Broker vernichten würde. Rechnen wir jetzt noch den seit der Einführung von MiFID II unter Beschuss geratenen Ertragsstrom der Bestandspflegeprovisionen von Fonds hinzu (je nach Plattform für zwischen 20 und 30 Prozent der Gesamterträge verantwortlich), zeichnet sich ein düsteres Bild für die Zukunft. Mittelfristig ist so nämlich etwa die Hälfte der heutigen Ertragsströme der europäischen Online-Broker-Platzhirsche in Gefahr. Und die derzeit florierenden Low- und Zero-Cost-Broker müssen gleich ihr gesamtes Geschäftsmodell umstellen, da „Payment for Order Flow“-Erträge bei diesen Spielern teilweise für über 25 Prozent ihrer Gesamteinnahmen verantwortlich sind. Kundengebühren als „Payment for Order Flow“-Ersatz Daher ist es höchste Zeit, dass Online-Broker, aber auch betroffene Retail- und Regionalbanken, ihre Ertragsmodelle dahingehend neu aufstellen, dass fehlende PFOF-Einnahmen durch Service-Gebühren für Kunden ausgeglichen werden. Welche Bereiche sind hier besonders erfolgsversprechend? Ich empfehle den Marktteilnehmern die Einführung oder Erhöhung der folgenden vier Gebührenkomponenten:
  1. Erhöhung der Handelsplatz- oder Abwicklungsgebühren, die den Ausfall direkt kompensieren
  2. Einführung von wiederkehrenden Gebührenkomponenten, wie regelmäßige Plattform- oder Depotgebühren für Stabilität und Perfomance der Plattform sowie für Mehrwertdienstleistungen wie Charting-Tools, Research, etc.
  3. Erhöhung der Devisengebühren, da bspw. deutsche oder österreichische Anleger im internationalen Vergleich bislang deutlich geringere Aufschläge auf beim Wertpapierkauf anfallende Devisen-Tauschgeschäfte zahlen
  4. Erhöhung der Transaktionsgebühren, um die sichere, schnelle und fehlerlose Ausführung adäquat zu vergüten

Auch interessant

– Wirtschaft – Deutschland: Stärkster Anstieg der Inflation seit 70 Jahren

Die Erzeugerpreise für gewerbliche Güter in Deutschland sind im Oktober so stark gestiegen wie seit dem Jahr 1951 nicht mehr. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche (WiWo) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Deutschland: Stärkster Anstieg der Inflation seit 70 Jahren

Universität Duisburg-Essen
„Akademiker für den Frieden“: Reaktion des türkischen Staates war vorhersehbar

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel – yuecelnabi@hotmail.de Die türkische Oppositionszeitung „Aydınlık“ titelt „Akademiker, nicht für den Frieden, sondern für Euros“. Die „Takvim“ spricht von Betrug in Millionenhöhe in Zusammenhang mit den „Barrikaden-Akademikern“, die nur wegen einem Kaderstreit aufgedeckt werden konnte. Mittendrin die Universität Duisburg-Essen, das ganze angestoßen von David Selim Sayers, Akademiker vom „Paris Institute for Critical Thinking„. Was ist passiert? Zwischen März und April 2021 wurde die Direktorin des weltweit größten Instituts für Turkologie, Dr. Kader Konuk, klammheimlich zur stellvertretenden Direktorin „degradiert“. An und für sich nichts Aufregendes, aber David Selim Sayers, selbst Turkologe, scheint dabei eine große Rolle gespielt zu haben. Stellenausschreibung wie maßgeschneidert Von Anfang an: Angefangen hatte alles vor rund sieben Monaten. Da, im August 2019, suchte die Universität Duisburg-Essen eine/n „außerordentlichen Professor/in“ für Turkologie. Die Anforderung an der Stelle, so Sayers, sei überaus hoch und vielseitig gewesen. Laut Sayers war die Stelle wie zugeschnitten für ihn, weshalb er sich für die Stelle bewarb. Im Juni 2020 dann die ernüchternde Antwort der Universität Duisburg-Essen: Anderweitig vergeben. Sayers verstand die Welt nicht mehr und zog sich bis Januar 2021 erst einmal zurück, bis ihn seine Ehefrau dazu anspornte, der Sache doch auf den Grund zu gehen. Sayers schrieb also eine Email an die Vorsitzende des Einstellungsausschusses Dr. Kader Konuk. Doch darauf antwortete niemand. Also verfasste Sayers eine zweite Email, diesmal gesetzt mit Cc an die Sekretärin von Konuk sowie deren Assistentin – um Kader Konuk in Verlegenheit zu bringen, so Sayers in seinem ausführlichen Artikel darüber, die er im Pariser Institut Online veröffentlichte. Auf die zweite Email reagierte man zwar, aber eher allgemein. Man bedanke sich für die Bewerbung und bedauere die Entscheidung, die Kandidatur nicht weiter an den Senat der Universität Duisburg-Essen weitergeleitet zu haben. Misstrauen in die Hochschule wächst Jetzt, berichtet Sayers, sei er stutzig geworden, zumal er auch die Mitbewerber gekannt habe. Außer ihm hatten sich noch vier weitere Kandidaten beworben, aber nur drei wären laut dem Hochschulgesetz im Endeffekt dem Senat vorgestellt worden. Sayers war also nicht einmal unter den drei platziert, obwohl sein akademischer Werdegang geradezu hervorsticht. Nun wurde Sayers misstrauisch und schrieb Kader Konuk erneut an, um die Gründe für die Platzierung und Absage zu erhalten. Auch darauf kam erneut keine Antwort. Sayers setzte sich nun hin und recherchierte, welchen akademischen Werdegang die Mitbewerber vorzuweisen hatten. Akribisch stellte Sayers dabei die Stellenanforderungen mit dem Können der Mitbewerber und seiner Selbst gegenüber. Das Ergebnis war, dass die Anforderungen an der Stelle von Sayers selbst um längen übertroffen wurden, während die Mitbewerber „zufällig aus der Türkei kamen“ und Soziologen sowie Politologen und nur bedingt dazu geeignet waren, die Stelle anzutreten. Universität Duisburg-Essen kommt ins Trudeln Die Ergebnisse dieser Recherche fasste Sayers nun innerhalb von drei Tagen in einer Email zusammen und schickte es nun an den Präsidenten, der Kanzlerin sowie der Rechtsabteilung der Universität Duisburg-Essen. Darin verlangte Sayers ferner eine Untersuchung des noch laufenden Einstellungsverfahrens. Sayers spricht in seiner Analyse von einem Betrug, der von Dr. Kader Konuk angestoßen worden sei. Konuk habe die Stellenbesetzung manipuliert, um unqualifizierte „Kumpels“ zum Posten zu erheben. Sie habe die Bewerbungsakte von ihm vor dem Senat geheim gehalten und damit die Mitbewerber übervorteilt, damit eine Straftat begangen. Ergebnis: Es stellte sich heraus, dass die Universität Duisburg-Essen auf Druck Sayers hin eine Routineprüfung gestartet hatte. Im Februar 2021 schrieb Ulrich Radtke, Präsident der Universität an Sayers, dass die Rechtsabteilung eine Prüfung angestrengt habe, deren Abschluss und die daraus folgenden rechtlichen Schritte noch nicht abzusehen seien. Man werde ihn [Sayers] bei Zeiten noch darüber informieren, was aber nie geschah, so Sayers selbst. Erst im Mai 2021 erhielt Sayers erneut eine Email, diesmal aber von Dirk Hartmann, dem Dekan der Geisteswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen und Chef von Kader Konuk. Er teilte darin mit, dass aufgrund der Feststellung von schwerwiegenden Verfahrensverstößen in Zusammenhang mit der Stellenbesetzung, das Einstellungsverfahren insgesamt eingestellt worden sei. Er [Sayers] habe zum späteren Zeitpunkt bei erneuten Bedarf jedoch die Möglichkeit, sich erneut bei der Universität zu bewerben. Sayers Antwort an Radtke und Hartmann war dementsprechend nüchtern und spitz: Er finde es unerträglich, überhaupt noch mit „Erzscharlatanen“ im selben Zimmer zu sitzen, geschweige denn dann von Kolleginnen und Kollegen zu sprechen. Das Ergebnis war, dass die damalige Direktorin für das Institut für Turkologie klammheimlich zur Stellvertreterin „degradiert“ wurde, obwohl hier offensichtlich ein eklatanter Rechtsbruch erfolgte. Zweiter Akt – Die Mitbewerber Das ist aber nicht das Ende des akademischen Sumpfs. Es folgt der zweite Akt der Geschichte. Die Recherchen zu den vier Mitbewerbern ergaben, dass sie eine Gemeinsamkeit hatten: drei von ihnen hatten enge Verbindung zu Kader Konuk. Alle drei hatten sich an der Petition „Akademiker für den Frieden“ beteiligt, die, wen wunderts, von Kader Konuk selbst im Jahre 2016 angestoßen wurde. Die Petition wendete sich gegen das militärische Vorgehen der türkischen Regierung im Südosten der Türkei und forderte eine friedliche Lösung auf dem Verhandlungswege. 1128 türkische und ausländische Akademiker aus 90 Universitäten hatten daraufhin die Petition mitunterzeichnet, darunter auch Sayers. Mitten in der Petition waren Nil Mutluer; Mitbegründer von „Akademiker für den Frieden“, Hilal Alkan; ursprünglich als Beirat im „Akademiker für den Frieden“ tätig sowie Nazan Üstündağ; ebenfalls aktiv an der „Akademiker für den Frieden“ beteiligt. Diese drei Damen waren die drei Mitbewerberinnen von Sayers, die von Kader Konuk bevorzugt behandelt wurden. „Akademiker für den Frieden“ „Akademiker für den Frieden“ war ein Fundraising-Vehikel, das von der Flüchtlingswelle 2015 inspiriert wurde, bei der über eine Million Migranten und Flüchtlinge auf der Flucht vor dem anhaltenden Krieg in Syrien in Deutschland ankamen. Zu den vom deutschen Staat mobilisierten Mitteln zur Bewältigung der Flüchtlingswelle gehörten auch verschiedene Programme. Darunter ein Programm, das bedrohten Wissenschaftlern in ihren Heimatländern ermöglichte, ihre Arbeit in Deutschland fortzusetzen. Dabei stachen allen voran die Philipp Schwartz-Initiative hervor, die 2015 von der Alexander von Humboldt-Stiftung initiiert wurde. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass die überwiegenden Nutznießer dieser Programme nicht Wissenschaftler aus kriegszerrütteten Ländern wie Syrien oder Afghanistan waren, sondern aus der relativ stabilen und sicheren Türkei. Es gab zu jener Zeit keinen offensichtlichen Grund anzunehmen, dass Akademiker aus der Türkei entweder stärker gefährdet oder anderweitig mehr Anspruch auf deutsche Förderung hätten als ihre Kollegen aus Syrien oder Afghanistan. Aber Deutschland beheimatet seit langem eine beachtliche Anzahl Türkischstämmiger, die heute in die Millionen geht und die mit Abstand größte Minderheit des Landes darstellt. Dadurch sind Deutschland und die Türkei einschließlich der deutschen und türkischen Wissenschaft eng miteinander vernetzt. Es ist also denkbar, dass diese akademischen Netzwerke einen Löwenanteil der deutschen staatlichen Mittel aneignen könnten, die hauptsächlich für andere Gruppen bestimmt sind – Gruppen, die möglicherweise einem höheren Risiko ausgesetzt sind, aber nicht über das erforderliche Know-how und die notwendigen Verbindungen verfügen, um auf diese Ressourcen zuzugreifen. Kader Konuk und die staatlichen Mittel Von Anfang an hatte Konuk solche Stipendien vergeben, um einzelne Stipendiaten aus der Türkei nach Deutschland zu holen. Was aber, wenn man, anstatt sich mühsam für jedes einzelne Stipendium beim deutschen Staat zu bewerben, einen Weg finden könnte, türkische Gelehrte massenhaft nach Deutschland zu holen? Und was wäre wenn, anstatt die Finanzierung und die Auswahl der Mitstreiter in die Hände anderer zu legen, ein Weg gefunden werden könnte, die eigenen Mittel in die Hände zu bekommen, um nach Belieben auszugeben zu können? Wie es das Schicksal so wollte, wurde recht bald ein Weg gefunden, diesen Weg zu beschreiten. Im Januar 2016 veröffentlichte „Akademiker für den Frieden“, der Nil Mutluer und Nazan Üstündağ seit mindestens 2013 angehören, eine Petition mit dem Titel „Wir werden an diesem Verbrechen nicht beteiligt sein!“ und beschuldigten den türkischen Staat des „absichtlichen und geplanten Massakers“ an „Kurdischen und anderen Völkern“ in den südöstlichen Regionen der Türkei. In dieser Petition wurde an den Staat der Aufruf gerichtet, diesen „schweren Verstoß gegen die eigenen Gesetze der Türkei und internationalen Verträge, denen die Türkei beigetreten ist“, zu beenden. Die gleichzeitig in Türkisch, Kurmanji, Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Arabisch und Griechisch veröffentlichte Petition wurde von 1128 Personen unterzeichnet, darunter Mutluer, Üstündağ, Alkan und Konuk. Die Reaktion war eingeplant Die Reaktion des türkischen Staates war vorhersehbar. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der Petition meldete sich kein Geringerer als der türkische Präsident Erdoğan zu Wort und gab seine Zuversicht bekannt, dass „die zuständigen Institutionen ihre verfassungsmäßige und rechtliche Pflicht gegen diesen Verrat erfüllen werden, der nach unserer Verfassung und unseren Gesetzen ein eklatantes Verbrechen darstellt“. In den folgenden drei Jahren verfolgte der türkische Staat die Unterzeichner, wenn auch sehr zerstreut. Über 800 wurden vor Gericht gestellt. Über 500 verloren ihre Posten in den Universitäten. Etwa 200 wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Vier wurden festgenommen und zwischen 22 und 76 Tagen inhaftiert. Dann, im Juli 2019, entschied das türkische Verfassungsgericht, das höchste Rechtsorgan der Türkei, dass die Anklagen das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzten würden. Was folgte, war eine Reihe von Freisprüchen, die bis heute andauern. Aber ungeachtet ihrer Auswirkungen – oder ihres Fehlens – auf das Leben der Mitunterzeichner und ungeachtet ihres offensichtlichen Versäumnisses, die mutmaßliche Notlage der Minderheiten in der Türkei zu verbessern, gelang der Petition eines: Sie machte „Akademiker für den Frieden“ selbst zu einem Opfer. Die üblichen Humanisten wie Judith Butler und Noam Chomsky fügten der Petition ihre Namen hinzu und erhielten Auszeichnungen von internationalen Verbänden. Das Thema schlug sogar in westlichen Medien hohe Wellen. All dies war jenen egal, die wie Saylers die Petition einfach wegen ihres Inhalts wegen unterschrieben hatten und nichts weiter mit „Akademiker für den Frieden“ zu tun hatten. Aber diejenigen, die aktiv an der Organisation beteiligt waren – eine Gruppe von Personen, deren Namen nicht öffentlich bekannt sind – saßen plötzlich auf einer hochgradig exponierten Lage. Dies entging Konuks Aufmerksamkeit nicht. Bis Ende 2016 versammelte sie zehn Mitglieder der „Akademiker für den Frieden“ an ihrem Esstisch in Deutschland und diskutierte über Möglichkeiten, Spenden zu sammeln. Schon bald bot sich eine Chance: Die Volkswagen-Stiftung, Deutschlands größte private Forschungsförderungseinrichtung, hatte sich im selben Jahr entschlossen, dem deutschen Vorbild zu folgen und ein eigenes Stipendium für geflüchtete Stipendiaten einzurichten, das sich ausdrücklich an „aus ihrem Heimatland geflohene Akademiker“ richtet, die in den letzten Jahren im Rahmen der Flüchtlingswelle ankamen. Mit Hilfe des Universität Duisburg-Essen-Kollegen und dem Insider der VW-Stiftung Volker Heins, der sich für seine eigenen bisherigen Projekte nicht weniger als drei VW-Stipendien gesichert hatte, überzeugte Kader Konuk die Stiftung, 900.000 Euro an Flüchtlingsgeldern in ein Projekt zu stecken, das sich ausschließlich an Wissenschaftler aus der Türkei richtet, und die „Akademiker in Exil“ (AiE) war geboren. Wie genau die Dinge bei AiE ablaufen, ist etwas unklar. Aber deutlich ist, dass Konuk die Show leitet. Sie vereint in personalis unio die Rollen des AiE-Direktors, des AiE-Ratsmitglieds und des AiE-Auswahlausschussmitglieds – oder, anders ausgedrückt, zieht die exekutiven, legislativen und judikativen Fäden von AiE gleichermaßen. Der anfängliche fünfköpfige Rat, der mit der „Steuerung“ von AiE beauftragt ist, bestand aus dem Kernteam von Konuk, ihrem Geldbringer Heins und Georges Khalil, einem alten Konuk-Mitarbeiter aus Berlin. Pro forma waren auch die Vorgesetzten von Heins und Khalil dabei, nämlich Claus Leggewie vom Essener Institut für Höhere Studien und Friederike Pannewick vom Berliner Forum Transregionale Studien. Nachdem sie ihren Zweck erfüllt hatten, wurden diese beiden aus dem Rat ausgeschlossen. Neben Direktor und Rat hatte die junge AiE auch ein „unabhängiges Kollegium“, oder einen Auswahlausschuss, dessen zehn Mitglieder die Stipendienanträge prüfen und bewerten sollten. Im Oktober 2017 veröffentlichte die AiE ihre erste Ausschreibung mit sechs Stipendien für jeweils 24 Monate. Kein Aufruf für die ganze Welt, aber auch dieser mit bestimmten Voraussetzungen: Bewerber durften sich nicht länger als drei Jahre in der Türkei oder im „Exil“ aus der Türkei aufhalten; sie mussten aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit oder ihres bürgerschaftlichen Engagements „gefährdet“ sein; und sie mussten in den Geistes-, Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften tätig sein. Ungeachtet der Voraussetzungen hätte man jedoch erwarten können, dass ein solcher Aufruf öffentlich bekannt gegeben wird, damit sich jeder bewerben kann, der die Kriterien erfüllt. Nicht in diesem Fall: Der Aufruf ging nach Konuks eigenen Worten nur an „die Netzwerke von Peace Academics und einige andere, von denen wir wussten, dass sie gleichgesinnt waren“. Mit anderen Worten, wenn Sie alle Kriterien erfüllten, aber keine Verbindung zu „Akademiker für den Frieden“ hatten, waren Sie dennoch berechtigt, dem Aufruf zu folgen – Sie haben nur keine Chance auf ein Stipendiat. Gleichzeitig enthielt die Petition zwei wichtige Unklarheiten, die sicherstellten, dass Konuk ihre Bewerber unabhängig von einer tatsächlichen Gefahr auswählen konnte, der sie möglicherweise ausgesetzt waren oder nicht. Die erste Mehrdeutigkeit lag im Wort „Exil“, das im bewussten Gegensatz zu „Flüchtling“ gewählt wurde. Denn während „Flüchtling“ einen offiziellen Status mit definierten rechtlichen Parametern bezeichnen kann, ist „Exil“ ein vielschichtiger Begriff, der auf viele Situationen ohne Bezug zu staatlicher Verfolgung oder Bedrohung von Leib und Leben Anwendung finden kann. Nil Mutluer sagte es am besten, als sie 2017 in einem Interview ihre eigene Situation mit einer perfekten Mischung aus Genauigkeit und Arroganz beschrieb: „Ich bin kein Flüchtling. Ich bin ein Gelehrter im Exil.“ Die zweite Mehrdeutigkeit lag im Wort „Risiko“. Der Aufruf machte deutlich, dass Bewerberinnen und Bewerber „keinen Nachweis“ ihres „Risiko- und/oder Exilstatus“ vorlegen müssen. Einige Risiken mögen zwar sehr real sein, aber nicht ganz einfach nachzuweisen, daher war es sinnvoll, diesbezüglich einen gewissen Spielraum aufzuzeigen. Aber das bedeutet nicht, dass wir auf Beweise ganz verzichten müssen. Die Philipp Schwartz-Initiative beispielsweise verlangt von Antragstellern, dass sie entweder offiziell Asyl in der EU beantragen oder eine Gefährdungsbeurteilung einer anerkannten Organisation vorlegen. Bei AiE ist der Risikobegriff wohlgemerkt lockerer definiert. Konuk selbst formuliert das so: „Wir schätzen das Risiko nicht ein. Wir sagen einfach „Ja bei Gefahr“ oder „Nein bei Gefahr“. Es spielt keine Rolle, ob jemand mit einer Gefängnisstrafe bedroht wird oder jemand auf seinem Campus eine einschüchternde Begegnung hatte.“ Mit anderen Worten, ob man tatsächlich von der türkischen Polizei verhaftet wurde oder einfach behauptet, dass einige Schüler nach dem Unterricht mit einem gesprochen haben, für AiE ist man immer „ja gefährdet“. Und man wird einem auch keine Sorgen machen, ob man für den Rest der Welt tatsächlich „kein Risiko“ darstellt denn niemand wird es jemals erfahren: AiE – zweifellos aus Sicherheitsgründen – gibt die Identitäten seiner Kameraden nicht bekannt. Die anfänglichen sechs Stipendien wurden bald auf neun ausgeweitet, als Konuk noch mehr Mittel einwerben konnte: 140.000 Euro von der Freudenberg Stiftung, einer gemeinnützigen Stiftung des Mischkonzerns, der die Reinigungsprodukte der Marke Vileda besitzt, und 60.000 Euro vom „Scholar Rescue Fund“, einer US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, die vom Institute of International Education gegründet wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte AiE also bereits mindestens 1.100.000 Euro gesammelt, die irgendwie auf neun anonyme Stipendiaten verteilt wurden, die nach so präzisen – und doch so vagen – Kriterien ausgewählt wurden, dass Konuk genau das finanzieren konnte, wen oder was sie wollte. Aber Konuk war, wie sich herausstellte, gerade erst warm geworden. Im Dezember 2018 kündigte sie an, dass die Freie Universität Berlin der AiE acht neue Stipendienstellen und eine für einen Administrator zur Verfügung stellen werde, um ein Residenzprogramm zum Thema „Kritisches Denken“ zu schaffen. Mit Stellen meinte sie, dass die FU den Stipendiaten den physischen Arbeitsraum und vor allem die Legitimität einer Universitätszugehörigkeit zur Verfügung stellen würde. Aber natürlich gibt es diese Art von Legitimität nicht umsonst. Nein, es muss verdient werden – mit kaltem, hartem Geld, in diesem Fall von der Andrew W. Mellon Foundation, bei der Konuk 500.000 US-Dollar gesammelt hatte, und, etwas obskurer, von George Soros Open Society Foundations, die über 200.000 US-Dollar einbrachten. Diesmal machte sich Konuk nicht einmal die Mühe, so zu tun, als ob jemand, der nicht von ihr vorausgewählt wurde, Glück auf einen der Posten hätte. Es gab keinen Aufruf zur Bewerbung – tatsächlich gab es kein einziges öffentliches Wort zur Auswahl, Dauer, Vergütung oder anderen Bedingungen der Stipendien. Die Ernennung der acht Stipendiaten und des Verwalters Achim Rohde war ein reiner Insider-Job ohne Publizität, ohne Rechenschaftspflicht und in der Folge auch ohne Glaubwürdigkeit. Aber lassen Sie uns ein oder zwei Minuten bei der Soros-Verbindung verweilen, und das nicht nur, weil jeder ein bisschen Verschwörungstheorie mag. Konuk hat die Arbeit von Soros – insbesondere Open Society und Soros’ Central European University (CEU) – in jeden AiE-bezogenen Vortrag, den sie seit 2017 gehalten hat, einbezogen. Als sie 2018 ihr erstes Soros-Stipendium erhielt, versuchte sie sogar, seinen Namen richtig auszusprechen. Und bis 2019 war sie so leidenschaftlich für alles, was mit Soros zu tun hatte, dass sie die Kritik an der Open Society wahllos als „antisemitisch“ bezeichnete. Angesichts dieser Begeisterung mag es überraschen, dass Soros Finanzierung von AiE ein offenes Geheimnis ist. Konuk hat es nur zweimal erwähnt: in einem beiläufigen Kommentar während eines Gesprächs und in ihrem Lebenslauf, mit der sie wirbt, wie viel Geld sie von wem gesammelt hat. Aber Open Society ist nicht als Sponsor in einer einzigen offiziellen AiE-Quelle aufgeführt. Stattdessen wird sie als „anonyme Spender“ oder bestenfalls als „anonyme Stiftung“ bezeichnet. Der offensichtliche Grund für Open Society, anonym bleiben zu wollen, wäre nun, dass sie im November 2018, nur zwei Wochen bevor Konuk sich öffentlich als Sponsor geoutet hatte, ankündigte, den Betrieb in der Türkei aufgrund von Anfeindungen des türkischen Staates einzustellen. Aber es könnte auch noch etwas anderes sein. Wenn wir uns bekannte Affiliates von AiE und Soros CEU anschauen, stellen wir eine auffällige Überschneidung fest, insbesondere im Bereich der Gender Studies. Nil Mutluer, Mitbegründerin von AiE, hat ihren Ph.D. in Gender Studies von der CEU. Anikó Gregor, AiE Mitglied an der FU Berlin, erhielt ihren MA in Gender Studies von der CEU. Judit Takács, eine weitere AiE-Stipendiatin, verbrachte zehn Monate im CEU-Programm für Gender und Kultur. Und Andrea Pető, Referentin beim AiE-Workshop 2020 zum Thema „Gender Studies im Exile“, ist Professorin für Gender Studies an der CEU. Konuk wird auch nicht müde, ihr Publikum daran zu erinnern, dass die 1991 von Soros gegründete CEU in letzter Zeit – im Dezember 2018, eine Woche nachdem Open Society ihren Rückzug aus der Türkei angekündigt hatte, kündigte CEU ihren eigenen Rückzug an und erklärte, sie würde vollständig von Budapest nach Wien umsiedeln – aufgrund der Feindseligkeiten des ungarischen Staates sehr große Probleme hätte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass AiE damit begann, CEU-Mitglieder zu finanzieren, genauso wie Open Society mit der Finanzierung von AiE begann, und dieser Round-Robin-Finanzierungsrundgang fand statt, als der eigene Fortbestand von CEU in Frage gestellt schien. Es wäre schön zu glauben, dass Soros AiE aus der Güte seines Herzens finanzierte. Aber leider sieht es so aus, als hätte es Konuk nur für ein paar Schwarzmarkttickets im AiE-Zug nach Deutschland bezahlt. Diese Art von Hinterzimmerhandel reicht aus, um sich selbst mit dieser gut gemeinten philanthropische Anstrengung ins Abseits zu schießen. Wer braucht schon Feinde wie Orbán oder Erdoğan, wenn man Freunde wie Konuk hat? Im April 2019 erklärte Konuk, dass AiE bisher insgesamt 27 Stipendiaten gefördert habe, „hauptsächlich Friedenswissenschaftler“. Zu diesen 27 gehörten die neun, die beim ersten Aufruf rekrutiert wurden, die acht, die heimlich nach Berlin verschifft wurden, und eine Reihe anderer, die unter so unklaren Bedingungen wie der Berliner Operation eingeschleust wurden. Mindestens acht von ihnen hatten „Nothilfestipendien“ erhalten. Von diesen Stipendien wissen wir nur, dass sie über das VW-Erststipendium finanziert und jeweils für drei Monate vergeben wurden. Wie man sich bewerben konnte, wie die Empfänger ausgewählt wurden, wie viel Förderung sie bekamen, ob sie es mehr als einmal bekommen konnten, ob sie irgendeiner institutionellen Aufsicht unterstanden oder nur Bargeld erhielten, und alle anderen Details bleiben stets unbekannt. Schließlich hatte Konuk es auch irgendwie geschafft, einen AiE-„Gastprofessor“ an eine deutsche Universität zu vermitteln. Nun ist es eine Sache, eine Freundin oder Gehilfin auf eine relativ triviale Position wie ein Forschungsstipendium zu berufen. Aber eine Professur ist eine ganz andere Sache. Die Professur ist nicht nur in der Wissenschaft der Top-Job; es ist die Grundlage, auf der die gesamte Legitimität und das Prestige der akademischen Welt ruhen. Wie die Universität Duisburg-Essen gezeigt hat, als sie nach der Intervention von Sayers Konuk davon abhielt, eine AiE-Mitbewerberin auf die Professur für Türkeistudien zu berufen, neigen Universitäten dazu, diese Positionen dann doch sehr ernst zu nehmen. Nichtsdestotrotz hat AiE, während Sayers diesen Artikel schrieb, nicht nur einen, sondern zwei Gastprofessoren an deutsche Einrichtungen vermittelt – einen für 12 Monate, den anderen für 24 auf 36 verlängert; der eine bleibt unbekannt, der andere hat eine Ähnlichkeit mit Meltem Gürle. Waren diese „Professoren“ für ihre Ämter qualifizierter als Konuks zugesteckte AiE-Kandidaten für die aufgegebene Professur für Türkeistudien? Oder kann AiE grundsätzlich nicht nur Stipendienstellen, sondern auch Professuren an deutschen Hochschulen kaufen? Und wenn ja, wie viel ist eine Professur wert? Akt drei? Dieser Akt handelt über die sagenumwobene Metropole Berlin, denn hier verlagerte sich der Schwerpunkt der AiE, als die Freie Universität Berlin an Bord sprang. Diese und weitere Geschichten können Sie im Artikel von David Selim Sayers lesen…
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Auch interessant

– Nationalsozialistischer Untergrund – Politologe Yasin Baş: NSU ohne Unterstützung nicht möglich

Politikberater Yasin Baş: „Zehn Jahre nach Enttarnung des NSU immer noch kein Vertrauensgewinn“.

Politologe Yasin Baş: NSU ohne Unterstützung nicht möglich