Türkei
Istanbul: Mutmaßliche russische Auftragskiller verhaftet

Ankara – Sechs Verdächtige, darunter vier Russen, wurden in der Türkei festgenommen, weil sie bewaffnete Anschläge auf tschetschenische Dissidenten geplant haben sollen. Die Festgenommenen werden der „politischen und militärischen Spionage“ beschuldigt. Dies sieht in der Türkei eine Freiheitsstrafe von 15 bis 20 Jahren vor. Ein türkisches Gericht hat sechs Verdächtige, darunter Russen, unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet, nachdem sie unter dem Verdacht festgenommen wurden, bewaffnete Angriffe auf tschetschenische Oppositionelle vorbereitet zu haben, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Zu den Verdächtigen gehören auch ein Usbeke und ein Ukrainer. Dem Bericht zufolge wurden die Männer bereits am 8. Oktober bei Razzien in Istanbul und Antalya verhaftet. Zur Zeit werden sie im Istanbuler Gefängnis Maltepe festgehalten. Wie die türkische Generalstaatsanwaltschaft am 20. Oktober mitteilte, handelt es sich bei den Männern um Abdula Abdulajew, Rawschan Achmedow, Beslan Rasajew und Aslanbek Abdulmuslimow aus Russland, Ihor Jefrim aus der Ukraine und Amir Jusupow aus Usbekistan. Die Männer werden beschuldigt, die Ermordung von Kritikern des vom Kreml unterstützten Führers der russischen Nordkaukasusregion Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, geplant zu haben. In den letzten Jahren gab es mehrere Anschläge außerhalb Russlands gegen Kritiker Kadyrows. Im Januar verurteilte ein Gericht in Schweden zwei russische Staatsbürger aus Tschetschenien zu langen Haftstrafen für ihre Rolle bei der versuchten Ermordung von Tumso Abdurachmanow, einem tschetschenischen Blogger im Exil und offenem Kritiker von Kadyrow, im vergangenen Jahr. Ein Jahr zuvor wurde Imran Alijew, ein weiterer tschetschenischer Blogger, der für seine Kritik an Kadyrow bekannt war, erstochen in einem Hotelzimmer in der nordfranzösischen Stadt Lille aufgefunden. Österreich verhaftete zwei tschetschenische Asylbewerber im Rahmen der Ermittlungen zur Ermordung eines weiteren Kadyrow-Kritikers, Mamikhan Umarov, in einem Wiener Vorort im Juli 2020. Menschenrechtsgruppen werfen Kadyrow weit verbreitete Rechtsverletzungen und andere Verstöße in der Region vor, was er bestreitet. Kritiker sagen, Kadyrow sei letztlich für die Gewalt und Einschüchterung seiner politischen Gegner durch die tschetschenischen Behörden verantwortlich, einschließlich Entführungen, gewaltsames Verschwindenlassen, Folter und außergerichtliche Tötungen. Verteidiger betonen, Kadyrow habe nach zwei Kriegen zwischen Moskau und Separatisten nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 relative Ruhe in die unruhige Region gebracht.

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– Türkei – Türkischer Geheimdienst sprengt Mossad-Spionagering

Medienbericht: Spionagering des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad aufgeflogen. Spionage-Gruppe sammelte unter anderem Informationen über israelkritische palästinensische Studenten.

Türkischer Geheimdienst sprengt Mossad-Spionagering
   

Türkei
Türkischer Geheimdienst sprengt Mossad-Spionagering

Istanbul – In der Türkei wurden 15 Personen festgenommen, die im Verdacht stehen für den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad spioniert zu haben. Nach Medienangaben hätten die aus Syrien und Palästina stammenden Verdächtigen über Monate „wichtige Informationen und Dokumente“ an den Mossad geliefert. Wie die Tageszeitung Sözcü berichtet, hätten die Verdächtigen als Gegenleistung über Kuriere, Überweisungsschalter und internationale Geldtransferunternehmen Geld erhalten. Wie der Nachrichtensender CNN Türk unter Berufung auf Geheimdienstkreise mitteilte, habe der türkische Nachrichtendienst MİT die Beschuldigten seit geraumer Zeit observiert und Beweise gesammelt. Die Verdächtigen sollen unter anderem Informationen über israelkritische palästinensische Studenten gesammelt haben, die in der Türkei studieren.
(Screenshot/Twitter)
Um nicht aufzufallen wurden Gruppenmitglieder als vermisst gemeldet Damit die Spionage-Zelle nicht auffällt, wurde ein Tatverdächtiger im Istanbuler Stadtteil Maltepe im Juni 2015 als vermisst gemeldet. Doch zu diesem Zeitpunkt wurden die arabischstämmigen Verdächtigen bereits vom türkischen Nachrichtendienst observiert. Ein ebenfalls als vermisst gemeldetes zweites mutmaßliches Mitglied des Spionagerings soll sich vom 27.-28. Juni 2021 in der kroatischen Hauptstadt Zagreb mit Verantwortlichen des Mossad getroffen haben. Ein drittes Mitglied kam nach CNN Türk Angaben mit Mitgliedern des israelischen Nachrichtendienstes in Zürich zusammen. Der Spionagering soll aus fünf Zellen bestanden haben. Haftbefehl gegen Beschuldigte Wegen des Verdachts auf „internationale Spionage“ hatte die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul Ermittlungen aufgenommen und im Rahmen dessen wurden die Beschuldigten in vier Provinzen zeitgleich von Anti-Terror-Einheiten der türkischen Polizei in einer geheimen Operation am 7. Oktober festgenommen. Die Tatverdächtigen wurden einem Ermittlungsrichter am Strafgericht des Çağlayan-Justizkomplexes vorgeführt. Wegen des Tatverdachts auf „internationale Spionage“ erließ der diensthabende Ermittlungsrichter gegen die Verdächtigen Haftbefehl. Kemal Bölge/Istanbul

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– Kampf gegen den Terror – Türkischer Geheimdienst MIT tötet hochrangigen PKK-Anführer im Nordirak

Der türkische Geheimdienst MIT hat nach Medienberichten einen hochrangigen Anführer der Terrororganisation PKK in der nordirakischen Region Sindschar außer Gefecht gesetzt.

Türkischer Geheimdienst MIT tötet hochrangigen PKK-Anführer im Nordirak

Leverkusen
Libanesischer Al-Zein-Clan operiert offenbar seit Jahrzehnten als internationales Verbrechersyndikat

Köln – Der libanesische Al-Zein-Clan aus Leverkusen operiert offenbar seit fast zwei Jahrzehnten vom Rhein aus als internationales Verbrechersyndikat. Dabei soll es unter anderem um Entführungen von Millionären im Libanon gehen, um dubiose Kontakte zu ehemaligen Geheimdienstlern, um Schmiergeldflüsse sowie Lösegeldforderungen. Das ergeben exklusive Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe). Während die Großfamilie in Deutschland offiziell Hartz-IV in Höhe von gut 400 000 Euro einstrich, soll der Clan große Bargeldsummen in die Türkei und nach Beirut verschoben haben, um kriminelle Gewinne zu waschen. Dies zumindest legen Erkenntnisse der Ermittlungskommission (EK) Panda und der landesweiten Zentralstelle gegen die Organisierte Kriminalität (OK) bei der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft nahe, die im Juni zur Razzia in der Villa des Clans führten. In Nordrhein-Westfalen soll der Clan bei einer Reihe von Geschäftsleuten Schutzgeld erpresst haben. Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ belegen abgehörte Telefonate, wie die Leverkusener Spitze des auf 3000 Mitglieder geschätzten Clans Belastungszeugen in Strafprozessen massiv bedroht und sie mit Schweigegeld dazu bewegt haben soll, ihre belastenden Aussagen zu widerrufen. Laut Vermerken der EK Panda soll etwa der Leverkusener Clan-Chef Badia Al-Zein nach einem Überfall auf ein Café in Essen im Dezember 2017 den Betreiber zwei Jahre später während der Gerichtsverhandlung auf diese Weise eingeschüchtert haben. Im Zeugenstand nahm das Opfer seine belastenden Angaben zurück, so dass die Verfahren gegen den Clan-Chef und seine Mitangeklagten gegen Zahlung einer kleinen Geldauflage eingestellt wurden. Die Strafverfolger der EK Panda konstatierten später, dass die Clan-Bosse „durch Bedrohung und Einschüchterung es schaffen, Zeugenaussagen zu ihren Gunsten abzuändern und so einer Verurteilung entkommen“.

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– Kriminalität – Polizeipräsident: Kriminelle Clans wollen Behördenmitarbeiter einschüchtern

700 Clan-Einsätze in Westniedersachsen im Jahr 2020 – „Über Aussteigerprogramme nachdenken“.

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Flüchtlingskrise
Bundespolizeigewerkschaft fordert temporäre Kontrollen an deutsch-polnischer Grenze

Berlin – Die Bundespolizeigewerkschaft fordert angesichts der aktuellen Flüchtlingslage an der deutsch-polnischen Grenze temporäre Grenzkontrollen. Der Gewerkschaftsvorsitzende Heiko Teggatz sagte am Donnerstag im Inforadio vom rbb: „Gemeinsame Patrouillen (mit der polnischen Polizei) sind sicherlich für die Präventivarbeit immer gut und richtig, werden uns aber nicht aus dieser Situation heraushelfen.“ Die Zahl der Aufgriffe an der deutsch-polnischen Grenze sei in jüngster Zeit um 430 Prozent gestiegen. Die Entscheidung des Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) nur für Grenzpatrouillen am Mittwoch zeige einmal mehr, „wie handlungsunwillig und -unfähig unsere Bundesregierung derzeit ist. Ich hab´ so ein bisschen das Gefühl, als wenn man dieses Problem jetzt vor sich hin köcheln lässt, um dann die neue Bundesregierung mit den Folgen zu konfrontieren.“ Er fordere vor allem temporäre Grenzkontrollen, sagte Teggatz weiter. „Ich bin überzeugt davon, dass das das einzige Mittel sein wird, dort dem unkontrollierten Migrationsstrom Einhalt zu gebieten.“ Das Problem, dass es an der deutsch-polnischen Grenze viele Pendler gibt, sei für ihn kein Argument: „Selbst, wenn es tausende Pendler sind – die Interessen von Pendlern… vor die innere Sicherheit Europas zu stellen, das halte ich schon für sehr gewagt.“

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– Grenzsicherheit – Türkei: 764 km lange Mauer zu Syrien fertiggestellt

Die Türkei hat den Bau einer 764 Kilometer langen Schutzmauer entlang ihrer Grenze zu Syrien abgeschlossen.

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Finanzen
Worin sollte man Investieren?

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Unsere Welt wird immer teurer. Die Benzinpreise steigen von Woche zu Woche, es soll eine CO₂ Steuer kommen oder unsere Steuern werden prinzipiell erhöht. Viele wissen nicht, wie sie die neuen Kosten begleichen sollen. Durch die Pandemie haben viele ihren Arbeitsplatz und damit ihre Einnahmequelle verloren. Diejenigen, welche sich ein finanzielles Polster angespart haben, sind nun in der misslichen Lage dieses benutzen zu müssen. Statt tatenlos zuzusehen, wie die Finanzen stetig schwinden, haben viele Menschen den Entschluss gefasst: Ich möchte mein Erspartes Investieren! Doch worin macht eine Investition im Moment oder im allgemeinen Sinn? Welche Kapitalanlage hat eine glorreiche Zukunft und welche könnte morgen schon wieder verschwinden? Aktien Der „Klassiker“ unter den Investitionsmöglichkeiten sind und bleiben Aktien. Viele haben schon davon gehört, doch die meisten wissen nicht, wie man damit Geld erwirtschaften kann. Dabei gibt es unterschiedliche Herangehensweisen und Möglichkeiten, die sich dem Nutzer bieten. Zum einen kann man mit Aktien handeln (Trading), also kurz gesagt Aktien an und gewinnbringend verkaufen. Zum anderen kann man in ein Unternehmen investieren, also Aktienanteile erwerben, wodurch man Gewinne erzielt, falls das Unternehmen erfolgreich ist. Bei Aktien geht es primär um Dividenden, Kurswachstum und Zinseszinsen. Wenn man sich mit diesen Oberbegriffen allerdings nicht auskennt, sollte man sich vorab mit fachkundigen Beratern auseinandersetzen. Dadurch vermeidet man Fehlentscheidungen durch Unwissenheit. Früher wurden Aktien noch erworben, mit einem umständlichen Gang zur nächsten Börse. Mittlerweile, in unserem digitalen Zeitalter, geht das deutlich unkomplizierter und bequemer von Zuhause aus. So kann man zum Beispiel auch Aktien in Österreich kaufen, obwohl man gerade im Urlaub auf den Malediven ist. Völlig egal wo man sich gerade auf der Welt aufhält, kann man dies einfach und schnell mit seinem Smartphone oder Laptop erledigen. Oftmals rentiert es sich Aktien im Ausland zu erwerben, je nachdem um welches Unternehmen es sich handelt kann dies eine bessere Investition sein als auf dem „eigenen Markt“. Da innovative Geschäftsmodelle nicht alle bis zu uns nach Deutschland vordringen und gerade aus diesem Grund eine rentable Möglichkeit sein können, um Kapital anzulegen. Kryptowährungen In den letzten 10 Jahren haben Kryptowährungen einen regelrechten Boom in der Wirtschaft ausgelöst. Sie haben sich auf dem Markt etabliert und werden als vollwertiges Zahlungsmittel fast überall anerkannt. Doch was hat es bei Bitcoins und CO auf sich? Und sind sie eine sichere Investitionsmöglichkeit? Diese Frage wird unterschiedlich beantwortet, je nachdem wer gefragt wird. Sie bieten dem Käufer definitiv Vorteile. Die Währung ist nämlich nicht wie der Euro oder der Dollar von Institutionen wie Banken oder anderen staatlichen Einrichtungen abhängig. Das bedeutet, die Regierung hat keine „Verfügung“ über den Wert der Kryptowährung. Doch hierbei liegt auch ein großer Nachteil. Der freie Markt bestimmt den Wert des digitalen Zahlungsmittels, anhand von unterschiedlichen Faktoren. Darunter zählt auch Angebot und Nachfrage. Allerdings steigt die Nachfrage für die begehrten „Münzen“ in den letzten Jahren enorm. Da sie dem Nutzer Schutz in Form von Anonymität bieten. Da Bitcoins und andere durch eine Software mit einem Verschlüsselungscode die Daten der Inhaber nicht preis- oder weitergeben.

Anwerbeabkommen
Themenabend: „Von Türken zu Almans“

Mainz – Am 30. Oktober 1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei ein Anwerbeabkommen. 60 Jahre später blickt 3sat mit „3satThema: Fremde oder Freunde?“ am Mittwoch, 20. Oktober 2021, ab 20.15 Uhr in drei aktuellen Dokumentationen auf Geschichte und Gegenwart. Wie erging es den ersten Arbeiterinnen und Arbeitern in der Bundesrepublik, und wie leben sie heute? 3sat strahlt den ganzen Abend in Zweikanalton deutsch/türkisch aus. Zum Auftakt um 20.15 Uhr berichtet die Dokumentation „Von Türken zu Almans. Die Geschichte türkischer Gastarbeiter in Deutschland“ (Erstausstrahlung) über Hintergründe und Geschichte. Ab 1961 holte die Bundesrepublik türkische Gasterbeiter ins Land. Man brauchte die Menschen, um das Wirtschaftswunder fortzuschreiben. Hasan Özen und Aydin Fidan erinnern sich an ihre erste Zeit, als sie noch dachten, die Deutschen würden ihnen bei jeder Gelegenheit Schweinefleisch unterschieben. Waren die türkischen Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter erst willkommene Arbeitskräfte, die für wenig Geld schwer anpacken konnten, schlug in den 1990er-Jahren die Stimmung um. Um 21.00 Uhr zeigt die Dokumentation „Neue Heimat Almanya. Türkische Deutsche, deutsche Türken“ (Erstausstrahlung) das Leben heute. Filmemacherin Candan Six-Sasmaz ist selbst Tochter eines türkischen Gastarbeiters. Am Beispiel ihrer Familie erzählt sie eine typische Migrationsgeschichte. Ihr Vater Oguz hat in der Fabrik gearbeitet, damit seine drei Töchter es besser haben als er. Inzwischen ist er Rentner und verbringt die Hälfte des Jahres in Neumünster, die andere Hälfte in seiner Geburtsstadt in Antalya. Nach drei Tagen dort kommt der Deutsche im Türken Oguz Sasmaz heraus. In Antalya fehlen im deutsche Ordnung und Pünktlichkeit. Seine Frau weiß, dass sie nicht nur in Deutschland Fremde sind, sie haben sich auch von der Türkei entfremdet. Um 21.45 Uhr stellt die Dokumentation „Kültür für Deutschland. Künstler*innen zwischen Tradition und Integration“ (Erstausstrahlung) türkeistämmige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland vor, die im Spannungsfeld zweier Kulturen leben und arbeiten und zeichnet ein authentisches Bild einer ganz besonderen Kulturszene in Deutschland. Kinder und Enkelkinder der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter werfen mit ihrer Kunst einen einzigartigen Blick auf Deutschland. In „Kültür für Deutschland“ geht es um ihre Geschichten und ihren Weg in die deutsche Kulturszene: Serdar Somuncu, Mousse T., Eko Fresh, Elif, Shermin Langhoff und andere erzählen von ihrem künstlerischen Schaffen und den Herausforderungen, die sie zu meistern hatten und noch immer haben. Eine weitere Sendung zum Anwerbeabkommen zeigt das ZDF am Dienstag, 30. November 2021, um 20.15 Uhr: In der „ZDFzeit“-Doku gewähren zahlreiche in Deutschland bekannte Prominente Einblicke in ihre ganz eigene Migrationsgeschichte, darunter Collien Ulmen-Fernandes, The Duc Ngo sowie Eko Fresh. Sie sind in Deutschland aufgewachsen und haben es bis ins Rampenlicht geschafft. Für viele sind sie Vorbilder, Identifikationsfiguren und Vorzeigebeispiele für gelungene Integration. Aber lief wirklich alles immer so glatt? Wie blicken sie auf ein Land, in dem über die Chancen und Probleme von Zuwanderung immer wieder heftig diskutiert wird? Was bedeutet für sie der Begriff „Heimat“?

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– German Medical Award – Türkischstämmige Dilek Gürsoy wird „Ärztin des Jahres“

Die Ärztin Dilek Gürsoy ist vom German Medical Award als „Medizinerin des Jahres 2019“ ausgezeichnet worden. Die 43-Jährige, die derzeit in einer Herzklinik in Siegburg arbeitet, ist europaweit die erste Frau, die einem Patienten ein Kunstherz eingepflanzt hat.

Türkischstämmige Dilek Gürsoy wird „Ärztin des Jahres“

Türkei
Pionier der türkischen Drohnentechnologie Özdemir Bayraktar verstorben

Istanbul – Einer der Architekten und Pioniere der türkischen Drohnentechnologie und Vorstandsvorsitzende von Baykar Technologies, Özdemir Bayraktar, ist gestern im Alter von 72 Jahren gestorben. Wegen einer Krebsbehandlung befand er sich seit einiger Zeit im Krankenhaus. Zum Tod seines Vaters veröffentlichte Selçuk Bayraktar, Technologiechef des Drohnenbauers Baykar, eine Mitteilung im Kurznachrichtendienst Twitter. Selçuk Bayraktar schrieb:
„Mein Vater, mein Lieber, mein Freund, mein Wegweiser und mein Kamerad, ging der Barmherzigkeit Gottes entgegen. Er hat sein Blut, sein Leben, seine Gesundheit und sein Vermögen der Auseinandersetzung für die volle Unabhängigkeit unserer Nation gewidmet…“
Ein Maschinebauingenieur mit Pilotenschein Als Sohn des Fischers Lütfi Reis erblickte Özdemir Bayraktar 1949 im Dorf Garipçe in Sarıyer das Licht der Welt. Sein Vater entstammte ursprünglich aus Trabzon Sürmeneli, bevor es ihn nach Istanbul zog. Özdemir Bayraktar schloss sein Abitur am berühmten Kabataş-Gymnasium in Istanbul ab und es folgte ein Studium an der Fakultät für Maschinenbau an der TU-Istanbul. Er arbeitete an der TU zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Motoren und schloss seinen Master über Verbrennungsmotoren ab. Später war er als technischer Leiter bei der Gründung von Unternehmen wie Burdur Traktör, Istanbul Segman, Uzel usw. beteiligt. Özdemir Bayraktar gehörte 1984 zu den Gründern von Baykar Makina, einem Zulieferer der türkischen Automobilindustrie und unterstützte deren Lokalisierungsbemühungen. Er leitete die Konstruktion und Herstellung vieler Originalmaschinen für die Präzisionsbearbeitungsindustrie sowie die Konstruktionsprozesse von Teilebearbeitungsapparaten bei Baykar. Özdemir Bayraktar war es auch, als er eine entscheidende Rolle bei Baykars Durchbruch in der Entwicklung einheimischer unbemannter Luftfahrzeugtechnologien spielte. Er war bei der Umsetzung dieser Projekte von der Entwurfs- bis zur Prototypenphase sowie der Herstellungsphase bis zur Investitionsplanung dabei. Türkische Luftwaffe erprobt zwischen 2005-2009 unbemanntes Fluggerät Bayraktar war das Erste für die türkische Luftwaffe entwickelte unbemannte Fluggerät und er leitete auch die Studien zwischen 2005-2009, die mit Soldaten in der südostanatolischen Region durchgeführt wurden. Der Pionier war auch verantwortlich für das Design und die Zeichnung aller von Baykar entwickelten einheimischen Produkte wie Bayraktar TB2 oder Bayraktar Akıncı TIHA. Wegen seiner Verdienste zur Befreiung Berg-Karabachs erhielt er 2021 vom Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, den Verdienstorden von Berg-Karabach. Özdemir Bayraktar galt als besessener Flieger, der einen privaten Pilotenschein besaß und selbst flog. Bis zuletzt arbeitete der Workaholic sehr akribisch nach dem Verständnis „Qualität steckt im Detail.“ Kemal Bölge/Istanbul

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– Ukraine – Marine erhält türkische Kampfdrohne TB2-Bayraktar

Die ukrainische Marine hat nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums die erste Bayraktar-TB2-Drohne des türkischen Rüstungsunternehmens Baykar erhalten.

Marine erhält türkische Kampfdrohne TB2-Bayraktar

Türkei
Türkischer Außenminister unterstreicht bei Taliban-Treffen Schulbildung für Mädchen

Ankara – Beim Treffen mit einer Taliban-Delegation am Donnerstag unterstrich der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erneut die Bedeutsamkeit der Bildung von Mädchen und der Beschäftigung von Frauen im Geschäftsleben. „Wir haben sie gebeten, dies nicht als Vorbedingung oder Forderung zu sehen, sondern dass dies auch die Erwartung der anderen muslimischen Länder ist“, so Cavusoglu. Bereits im vergangenen Monat betonte der türkische Top-Diplomat, dass die Türkei seit den 1920er Jahren zu den Stabilisierungs- und Entwicklungsbemühungen in Afghanistan beigetragen habe, einschließlich der Ausbildung von Mädchen und der Stärkung der Rolle der Frau, und fügte hinzu, dass Ankara über den Türkischen Roten Halbmond weiterhin humanitäre Hilfe leiste. Bei Gesprächen am heutigen Donnerstag habe die türkische Regierung zudem die Bedeutung einer inklusiven Regierung für die Einheit Afghanistans bekräftigt, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.Cavusoglu sprach auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem amtierenden afghanischen Außenminister Amir Khan Muttaqi in Ankara. Nach den Gesprächen hinter verschlossenen Türen forderte Cavusoglu ein internationales Engagement gegenüber den Taliban. „Wir haben der internationalen Gemeinschaft erklärt, wie wichtig es ist, mit der derzeitigen Taliban-Regierung zusammenzuarbeiten. In der Tat sind Anerkennung und Engagement zwei verschiedene Dinge“, sagte er. „Die afghanische Wirtschaft darf nicht zusammenbrechen. Deshalb haben wir gesagt, dass die Länder, die die Konten Afghanistans im Ausland eingefroren haben, flexibler handeln sollten, damit die Gehälter gezahlt werden können.“ Nachdem die Taliban im August wieder an die Macht gekommen waren, stoppte die Weltbank die Gelder für Afghanistan. Die internationale Gemeinschaft hat das Vorgehen der Gruppe in einigen Provinzen verurteilt, in denen sie öffentliche Hinrichtungen wieder eingeführt und Frauen und Mädchen am Schulbesuch oder an der Rückkehr zur Arbeit gehindert haben sollen. Die Türkei hat versucht, ihre Position als einziges Mitglied des NATO-Verteidigungsbündnisses mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit zu nutzen, um sich nach dem Abzug der US-Truppen eine größere Rolle in Afghanistan zu sichern. „Heute haben wir ihnen noch einmal erklärt, welche Erwartungen wir – nicht nur wir, sondern die gesamte internationale Luftfahrtgemeinschaft – in Bezug auf die Sicherheit des Flughafens und insbesondere die Aufnahme des regulären Flugbetriebs haben“, betonte Cavusoglu. Ankara hat angeboten, die Sicherheit des Flughafens von Kabul zu gewährleisten, der der wichtigste Zugangspunkt für humanitäre Hilfe ist, aber die Taliban-Führer haben dieses Angebot bisher abgelehnt. Am Donnerstag stellte die in Islamabad ansässige Pakistan International Airlines – eine der beiden Fluggesellschaften, die den Betrieb aufrechterhalten hatten – ihre Flüge nach Kabul ein. Abdullah Hafeez, Sprecher der nationalen pakistanischen Fluggesellschaft, sagte: „Die Situation vor Ort ist für den internationalen Flugbetrieb nicht förderlich.“ Muttaqi führte am Donnerstag eine Taliban-Delegation zu einem offiziellen Besuch in die Türkei, um bilaterale Fragen sowie die Zusammenarbeit in Bezug auf die Zukunft Afghanistans zu erörtern. Die Taliban-Vertreter hätten zugesagt, afghanischen Flüchtlingen, die aus der Türkei in ihr Land zurückkehren wollen, größtmögliche Unterstützung zu gewähren, fügte Cavusoglu hinzu. Er betonte auch, dass die Taliban-Delegation während des Treffens Bitten an die Türkei übermittelte, insbesondere in Bezug auf humanitäre Hilfe und weitere Investitionen in Afghanistan. In einer weiteren Stellungnahme am Mittwoch erklärte Cavusoglu, dass er einen Besuch in Kabul plane.      

Trading
CFDs vor allem bei Trading-Anfängern beliebt

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Anfänger, die mit der Spekulation auf Börsenkurse starten wollen, suchen sich dafür gerne zunächst ein Demokonto. Das ist ein empfehlenswerter Schritt, denn dort ist es möglich, alle Funktionen und Gegebenheiten ohne Risiko kennenzulernen und sich ein Bild von den verschiedenen Möglichkeiten des Tradings zu machen. Bei den meisten dieser Trading Demokonten handelt es sich um jene von CFD Anbietern. Vielen Anfängern ist normalerweise nicht bewusst, dass es unterschiedliche Arten gibt, auf welche Weise man mit börsennotierten Werten handeln kann; für das Ausprobieren in einem Demokonto ist dies auch für gewöhnlich zweitrangig. Wenn allerdings echtes Geld auf dem Spiel steht, dann sollte man sich schon im Klaren sein mit welcher Art von Finanzinstrument man da denn eigentlich handelt. Ein empfehlenswertes CFD Demokonto für Anfänger gibt es übrigens hier. Was sind CFDs? CFDs ermöglichen Anfängern einen sehr einfachen Zugang zur Spekulation auf Börsenkurse. Das ist in dem Umstand begründet, dass man hier nicht tatsächlich börsengehandelte Werte erwirbt, wie beispielsweise Aktien, sondern lediglich auf deren Kursentwicklung spekuliert. Die Abkürzung CFD steht nämlich für Contract for Difference, eingedeutscht „Differenzkontrakt“, und das spiegelt schon gut wider um was es sich eigentlich handelt. Nämlich um einen Vertrag mit dem CFD Broker (contract) über die Kursdifferenz (for difference), welche sich bei einem Kurswert zum Start des Trades bis zu dessen Ende ergibt. Da es nur um die Kursentwicklung geht, kann man sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Vordergründig macht es für den Trader in der Handhabung keinen großen Unterschied. Er kauft, beispielsweise Aktien CFDs, und verkauft dann wieder, wenn er es für richtig hält. Aus diesem Grund sind sich Anfänger meist der praktischen Unterschiede nicht bewusst, welche sich wie folgt gebärden. Unterschiede zum traditionellen Börsenhandel Zunächst einmal ist es eben auch möglich mit fallenden Kursen Gewinn zu erzielen, sofern man diese korrekt voraussieht. Hinzu kommt der Umstand, dass bei CFDs Hebel zum Einsatz kommen. Diese haben die Eigenschaft das eingesetzte Kapital zu vervielfachen, wodurch die Auswirkungen von Kursschwankungen, in Korrelation zum selbst aufgebrachten Kapital, größere finanzielle Auswirkungen haben. Das ermöglicht auch mit wenig Geld einen Einstieg, weswegen CFDs auch verstärkt für Anfänger attraktiv sind. Dabei kann man allerdings aufgrund der gesetzlichen Regelungen in Europa in Bezug auf Differenzkontrakte nicht mehr verlieren, als man tatsächlich auf seinem Tradingkonto hatte; zumindest gilt das für Kleinanleger, für welche die sogenannte Nachschusspflicht verboten wurde. Ein großer Unterschied ergibt sich aber durch den Umstand, dass man beim CFD Trading keine tatsächlichen Werte kauft oder verkauft, sondern lediglich Verträge mit dem CFD Broker schließt. Das hat zur Folge, dass man von der Liquidität des Anbieters abhängig ist. Hier ist es wichtig, dass man einen CFD Broker wählt, der seinen Sitz in Europa hat und somit europäischem Recht und Aufsichtsbehörden unterliegt. Sollte nämlich der CFD Broker als Firma insolvent werden, kann man so immer seine Ansprüche für etwaiges nicht ausbezahltes Guthaben geltend machen. Bei einem CFD Broker, der seinen Sitz auf einer karibischen Insel hat, könnte das unter Umständen schwer werden. Davon ganz abgesehen, steht es solchen Anbietern frei zu betrügen, da sie für ihr Geschäftsgebaren niemanden Rechenschaft ablegen müssen, weswegen man von diese unter allen Umständen die Finger lassen sollte. CFDs sind in erster Linie für Daytrading gedacht Viele Anfänger im Trading sind sich auch nicht im Klaren darüber, dass CFDs in erster Linie für Daytrading taugen. So werden CFD Anbieter auch gerne als Daytrading Broker bezeichnet. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist da der Umstand, dass normalerweise bei Trades, die über Nacht dauern eine kleine Gebühr fällig wird. Das ist zwar nicht viel, kann sich aber auf Dauer summieren und so das Erzielen von Gewinn erschweren. Darüber hinaus erfolgt die Abrechnung über Spreads, was bedeutet, dass je nach gehandeltem Börsenkurs (Aktien, Rohstoffe, Währungen, etc.), ein prozentualer Anteil des Einsatzes als Kosten anfallen. So macht es bezüglich der Kosten keinen Unterschied, ob man viele kleine Trades durchführt oder nur einen mit großem Volumen. Bei hohem Tradingvolumen sind Spreads aber im Vergleich zu anderen Kostenmodellen teurer. Zu guter Letzt kommt auch noch der Umstand hinzu, dass es bei manchen Börsenkursen eine Zeitbegrenzung gibt, wie lange ein Trade dauern darf. Bedingt durch diese Faktoren, sollten CFDs also in erster Linie zum Daytrading genutzt werden.

Corona-Krise
Nach Corona: Gehälter steigen wieder

Für die Studie wurden zwischen Mai und August dieses Jahres 230 Unternehmen – so viele wie nie zuvor – online zur Einkommensentwicklung 2021 und 2022 befragt. Bei ihnen handelt es sich überwiegend um große Mittelständler sowie um DAX- oder MDAX-Konzerne – im Wesentlichen aus den Wirtschaftszweigen „IT, TK, IT-Dienstleistungen“, „Pharma, Chemie, Mineralölverarbeitung“, „Versicherungen, Banken, Beratung, Consulting, Wirtschaftsprüfung“, „Elektrotechnik, Elektronik, Halbleiter“ sowie „Automotive, Fahrzeugbau und automotivenahe Unternehmen“. Die Auswertung erfolgt sowohl branchenübergreifend als auch branchenspezifisch, nach Größenklassen sowie danach, ob eine Tarifbindung besteht oder nicht. Die Studie betrachtet die Erhöhungsbudgets für folgende Mitarbeitergruppen: Executives/Top Management, Middle Management/Professionals, klassisch Angestellte und klassisch Gewerbliche. „Wegen der Pandemie und der damit verbundenen Unsicherheiten haben 2020 viele Unternehmen beschlossen, die Gehälter nicht generell zu erhöhen“, erklärt Elke Tausch, Senior Consultant bei Lurse. „In diesem Jahr ließ sich dagegen wieder ein leichter Anstieg feststellen, der jedoch nicht das Niveau der Erhöhungsbudgets vor der Krise erreicht hat“. Laut aktueller Lurse Studie rechnen deutsche Unternehmen für 2022 mit Lohnsteigerungen von durchschnittlich 2,6 %. Über alle Mitarbeitergruppen hinweg und unabhängig vom Zeitpunkt wurden Löhne und Gehälter in Deutschland 2021 um durchschnittlich 2,1 % erhöht. Für das kommende Jahr planen die befragten Unternehmen im Durchschnitt ein Lohnplus von 2,6 % ein. Sowohl die tatsächlichen als auch die geplanten Steigerungen fallen bei nicht tarifgebundenen Unternehmen höher aus als bei tarifgebundenen. Die stärksten Erhöhungen sind 2022 mit 2,7 % in der Chemie- und Pharmaindustrie geplant, die geringsten mit 2,2 % im Bereich Automotive und Fahrzeugbau. Auf Nullrunden folgten überdurchschnittliche Steigerungen Knapp die Hälfte der Unternehmen gab an, dass die Gehaltserhöhungsbudgets in diesem Jahr ungefähr das Niveau der Vorjahre erreicht haben. Bei einem Viertel dagegen fielen sie geringer aus als üblich. Als Gründe dafür nannten sie in der Hauptsache die Auswirkungen der Pandemie, insbesondere die kritische wirtschaftliche Lage und die entstandene Planungsunsicherheit. Auch Veränderungen der Auftragslage – speziell im Automobilsektor – und der Preisanstieg von Rohstoffen spielten eine Rolle. Bei 22 % der Unternehmen fielen die durchschnittlichen Gehaltserhöhungen im Jahr 2021 sogar höher aus als üblich. Dies war aber vor allem dort der Fall, wo es im Vorjahr Nullrunden gegeben hatte. Auch die Verschiebung von Gehaltserhöhungsrunden von 2020 auf 2021 sowie struktureller Nachholbedarf wurden als Gründe dafür angegeben. Sämtliche Mitarbeitergruppen mussten im laufenden Jahr erheblich mehr Nullrunden hinnehmen als nach Ausbruch der Pandemie 2020 geplant. Für 2022 rechnen dagegen deutlich weniger Unternehmen damit, dass Gehaltserhöhungen ausfallen. Nach der Pandemie dürften sich andere Faktoren wieder stärker auf die Gehaltsplanungen auswirken. So wiesen Studienteilnehmer vermehrt auf eine gestiegene Fluktuation hin, auf den bestehenden Fachkräftemangel und auf einen hohen Marktdruck in bestimmten Funktionen – etwa in den Bereichen Transformation und IT.