Erneuerbare Energien
Klima: Türkei verzehnfacht Windenergie

Ankara – Die Türkei hat sich rasch zu einem führenden Markt für Windenergie entwickelt. Im September feierte das Land einen wichtigen Meilenstein: Es erreichte eine kumulierte Windenergiekapazität von 10.000 MW. Das bedeutet, dass es der Türkei gelungen ist, ihre Windenergiekapazität in den letzten 10 Jahren zu verzehnfachen. In diesem Zeitraum hat die Türkei ihren Energiemix erheblich diversifiziert, insbesondere durch den Ausbau der Erzeugungskapazitäten für erneuerbare Energien. Der türkische Strommix verlagert sich rasch in Richtung erneuerbare Energien, die inzwischen 43 Prozent der gesamten Stromerzeugung ausmachen, während auf Kohle und Gas 34 Prozent bzw. 23 Prozent entfallen. Die Windenergie macht heute 10 Prozent des türkischen Strommixes aus und ist damit nach der Wasserkraft die zweitgrößte erneuerbare Energiequelle. Das große Territorium der Türkei und die hervorragenden Windgeschwindigkeiten bieten ideale Bedingungen für die Windenergieerzeugung. Das Land will ihre Windenergie bis 2030 auf 20 GW steigern. Der größte Teil davon wird weiterhin aus Onshore-Windenergie stammen. Mit Ausnahme von Istanbul befinden sich die meisten Standorte mit hoher Windenergiekapazität in der Ägäisregion. Die Provinz Izmir ist führend bei der Nutzung der Windenergie und beherbergt rund 20 Prozent der Windenergiekapazität des Landes. Das größte Windenergieprojekt, das 312-MW-Projekt Soma, befindet sich in den Provinzen Manisa und Balikesir. Der Erfolg der türkischen Windenergiebranche beruht auf der kontinuierlich wachsenden, starken inländischen Lieferkette. Auch viele europäische und internationale Unternehmen haben in der Türkei Produktionsstätten errichtet. Jüngste Daten zeigen, dass 3.580 Unternehmen im türkischen Windenergiesektor tätig und 25.000 Menschen direkt oder indirekt in diesem Sektor beschäftigt sind. Das Land beherbergt Produktionsstätten von marktführenden Unternehmen wie TPI Composites, Enercon und GRI Renewables. Das amerikanische Unternehmen TPI Composites beispielsweise stellt in zwei Werken in der Region Izmir mit insgesamt rund 4.200 Beschäftigten hochwertige Verbundwerkstoffe her, die für die Rotorblätter von Windkraftanlagen verwendet werden. Von dort aus werden in erster Linie Kunden in Europa, einschließlich des lokalen türkischen Marktes, im Nahen Osten und in Afrika beliefert.

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– Erneuerbare Energien – Die Türkei entwickelt sich zu einem wichtigen Faktor im Energiesektor

In den vergangenen knapp 20 Jahren hat sich die Türkei zu einem wichtigen Faktor im Energiesektor entwickelt, der durch ein solides Wirtschaftswachstum gestützt wurde. Insbesondere die Privatisierung des Stromsektors seit dem Jahr 2002 hatte einen großen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit im Land und sorgte für neue Perspektiven und eine Modernisierung.

Die Türkei entwickelt sich zu einem wichtigen Faktor im Energiesektor
     

Turkmenistan
Iran und Türkei vereinbaren umfassende Verbesserung der Beziehungen

Aschgabat – Der Iran und die Türkei haben am Sonntag bei einem Treffen anlässlich des 15. Gipfels der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) in der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat vereinbart, sich um eine „umfassende Verbesserung der Beziehungen“ zu bemühen. Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian teilte auf Twitter mit, dass der iranische Präsident Ebrahim Raisi und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan außerdem vereinbart hätten, bei Erdogans nächstem Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran eine Sitzung der Hohen Kommission einzuberufen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Abdollahian bezeichnete die Beziehungen zwischen den beiden Ländern als „historisch“ und erklärte: „Es wurde vereinbart, über eine umfassende Verbesserung der Beziehungen und die Beseitigung einiger Hindernisse zu sprechen.“ Raisi und Erdogan trafen sich im Rahmen des Gipfels zu einem Treffen hinter verschlossenen Türen. Auch der Sprecher des iranischen Außenministeriums begrüßte die zunehmenden guten Beziehungen zur Türkei und erklärte, sie hätten sich in allen Bereichen erfolgreich verbessert. Auf einer wöchentlichen Pressekonferenz in der Hauptstadt Teheran Anfang November erklärte Saeed Khatibzadeh, dass die Beziehungen zwischen Ankara und Teheran in den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Sicherheit Fortschritte gemacht hätten. „Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zwischen der Türkei und dem Iran ist mehr als verwirklicht. Wir haben in den letzten Jahren enge Beziehungen gepflegt, und es gibt viele Projekte, die umgesetzt werden. In naher Zukunft wird es diplomatische Besuche auf hoher Ebene mit der Türkei geben“, so Khatibzadeh. Im Oktober unterzeichneten die Innenminister der Türkei und des Irans eine Absichtserklärung zur Verhinderung von Terrorismus und illegalen Aktivitäten, insbesondere an den Grenzen zwischen den beiden Ländern. Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit, kurz OWZ (englisch Economic Cooperation Organization, ECO) wurde 1985 von Iran, Pakistan und der Türkei gegründet mit dem Ziel, eine Art Freihandelszone zu schaffen. Die OWZ hat ihren Sitz in der iranischen Hauptstadt Teheran. Ihr derzeitiger Generalsekretär ist seit August 2018 der Iraner Hadi Soleimanpour. Sie ist die Nachfolgeorganisation der Organisation Regionale Zusammenarbeit für Entwicklung (Regional Cooperation for Development, RCD), die von 1964 bis 1979 bestand und hat unterdessen sieben neue Mitglieder aufgenommen: Afghanistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

Corona-Krise
SPD-Bundestagsfraktionsvize Wiese will impfunwilligen Hausärzten Zulassung entziehen lassen

Hagen – Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese will Hausärzten, die sich hartnäckig weigern, in ihren Praxen Patienten zu impfen, die Zulassung entziehen lassen. „Ärzte haben einen Versorgungsauftrag – und das Impfen gehört dazu“, sagte der Politiker aus Brilon der Westfalenpost . Wer seiner Pflicht nicht nachkomme, müsse mit Konsequenzen rechnen. Wiese ist derzeit kommissarisch gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion. „Mein Dank gilt allen Medizinern, die zum Teil bis spät in den Abend und sogar an den Wochenenden alles dafür tun, um die Pandemie zu bekämpfen. Aber ein kleiner Teil der Ärzte verhält sich unsolidarisch und schiebt die Bürokratie oder das Tagesgeschäft als Begründung vor“, sagte Wiese. „Das geht so nicht.“ Er appellierte an die Kassenärztlichen Vereinigungen, diesen Ärzten ein Bußgeld anzudrohen oder „im schlimmsten Fall die Zulassung zu entziehen“.

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– Corona-Krise – Türkei: Gesundheitsminister Fahrettin Koca fordert zur Impfung auf

„Wir möchten diejenigen, die noch unentschlossen sind, daran erinnern, sich impfen zu lassen: Die Menschheit ist bereit, sich impfen zu lassen“, sagte Fahrettin Koca in einem Tweet.

Türkei: Gesundheitsminister Fahrettin Koca fordert zur Impfung auf

Türkei
Oppositionspolitikerin verurteilt Hilfsbereitschaft mit Corona-Patienten aus Europa

Ankara – Die türkische Oppositionspolitikerin Meral Akşener von der IYI-Partei, hat die Solidaritätsbekundung mit Europa und das Hilfsangebot des türkischen Gesundheitsministers Fahrettin Koca,  mit der Bereitschaft schwere Covid-19-Erkrankte im türkischen Gesundheitssystem aufnehmen und versorgen zu wollen, scharf verurteilt. Die Kritik der oppositionellen Parteivorsitzenden kam auf, als der Regionaldirektor für Europa bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Hans Kluge, dem türkischen Gesundheitsminister Koca über Twitter dankte. Laut Kluge habe der türkische Arztkollege Koca ein Angebot unterbreitet, um das europäische Gesundheitssystem zu entlasten. Man danke der Türkei dafür, Covid-19 Patienten aus europäischen Ländern aufzunehmen und damit das europäische Gesundheitssystem zu entlasten, deren Intensivstationen überfordert seien. Im Gegenzug erklärte Koca über Twitter, dass die Türkei auch ihren internationalen Beitrag leisten wolle und kündigte eine weitere Spende von 10 Millionen Dosen Covax-Impfdosen, die die WHO verwenden könne. Die türkische Oppositionspolitikerin Akşener verurteilte daraufhin die Absicht des türkischen Gesundheitsministers Koca, schwererkrankte Covid-19 Patienten aus Europa aufnehmen zu wollen. Akşener erklärte, nach dem Erdoğan die Türkei in ein Flüchtlingsauffanglager verwandelt habe, trete nun Koca hervor, um Covid-19 Erkrankte aus Europa aufzunehmen. Wie könne Koca es wagen, neuen Varianten des Covid-19 Tür und Tor zu öffnen. Daraufhin twitterte Gesundheitsminister Koca, Akşener politisiere mit ihre Frage die Türkischstämmigen in Europa. Es gebe fünf Millionen Mitbürger in Europa, die wenn es darauf ankäme, in einem Notfall-Krankenhaus in Istanbul behandelt werden könnten. Das deutsche Gesundheitsministerium habe mitgeteilt, dass die Intensivbetten bald alle belegt seien. Des weiteren twitterte Fahrettin Koca, dass Deutschland eine schwierige Phase durchlebe. „Gestern erreichte die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle einen neuen Höchststand. Wir haben Verpflichtungen gegenüber unseren Bürgern und der Menschheit. Wir sind bereit, für unsere Bürger Verantwortung zu übernehmen.“ erklärte Koca weiter. Nabi Yücel

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Türkei: Gesundheitsminister Fahrettin Koca fordert zur Impfung auf
 

Kommentar
Deutschland – Kläger und Richter der Türkei zugleich

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel – yuecelnabi@hotmail.de Die USA haben nach dem Debakel im Irak, Syrien oder Afghanistan die Rolle der Weltpolizei nicht völlig aufgegeben. Schon versuchen europäische Nationen das entstehende Vakuum füllen zu wollen. Allen voran in Deutschland machen sich Stimmen dafür stark, sich dieser Rolle anzunehmen und endlich Russland und die Türkei in die Schranken zu weisen. Einer dieser Stimmen heißt Michael Thumann, der in der ZEIT dafür schon mal die Fühler ausstreckt und den Weg dafür vorschreibt. In seinem Artikel mit dem Titel „Fünf vor acht / Türkei und Russland – Putin und Erdoğan müssen klare Grenzen gesetzt werden“, fordert Thumann die Ampelregierung dazu auf, mit „zwei machtversessenen Paranoikern“ aus Russland und der Türkei hart ins Gericht zu gehen. Thumann wirft dabei den zwei „Autokraten“ Putin und Erdoğan vor, sich vom Westen abgewendet zu haben, dabei sicher gehen zu wollen, „nicht vom Sockel“ gestürzt zu werden. Da beginnt schon das eigentliche Problem des Artikels. Das erinnert an einem angeblichen Zitat von Woody Allen: „Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lang nicht, dass sie nicht trotzdem hinter dir her sind.“ Thumann versucht mit seinem Artikel Putin sowie Erdoğan und vor allem die Menschen in der Türkei unter „Paranoia“ zu pathologisieren und somit als Gegenstand seriöser Diskurse und Erörterungen zu diskreditieren. Ob das tatsächlich zutrifft? Es ist doch eine Tatsache, das Joe Biden noch vor seiner Amtsvereidigung zum US-Staatspräsidenten, Erdoğan zum größten Hindernis für die US-Pläne im Nahen Osten erklärt und vor laufenden Kameras verkündet hatte, ihn stürzen zu wollen. Es ist doch mittlerweile jedem in der Türkei klar, dass das Pentagon die „Teile und Herrsche“-Politik in Syrien vollzogen hat und erweitern will, dabei aber auf Granit gebissen hat. Es ist eine Tatsache, dass Bidens Vorgänger Donald Trump in der ihm eigenen entwaffnend-dreisten Dämlichkeit in einem Brief offen zugegeben und gedroht hatte, den US-Dollar als politisches Druckmittel gegen politisch missliebiges Verhalten gegen Ankara missbraucht zu haben und dies, falls erforderlich, zu jederzeit wieder zu tun. Während man also in Deutschland von einem Wirtschaftskrieg der USA gegen Europa spricht, wenn Washington Strafzölle gegen europäische Einfuhren aus dem Hut zaubert, ist es in Bezug zur Türkei eine hausgemachte Wirtschaftskrise, wenn die USA dieselben Strafzölle für Einfuhren von Stahl und Aluminium aus der Türkei erhebt? Nicht recht einleuchtend, nicht wahr? Aber von „Paranoia“ sprechen! Spätestens mit der Einsetzung von Martin Erdmann als deutschen Botschafter in Ankara im August 2015 war klar, was Berlin um jeden Preis zu erreichen versucht: den Sturz, zumindest die Abwahl des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan samt AKP zu beschleunigen, bzw. zu unterstützen. Erdmann wurde im Juli 2020 unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Ob er sich noch an sein Kommentar zu Erdoğan im Flieger in Richtung Ankara erinnert? Jedenfalls ist Thumann wieder aktiv, um diese Politik auch in die nächste Regierung zu transferieren. Die scheidende Kanzlerin Merkel mag äußerlich ruhig sein und mit Russland sowie der Türkei angeblich einen „Pakt“ geschlossen haben, aber im Kern genauso zielgerichtet wie Biden oder Trump, um die eigenen Interessen zu wahren. Merkel war es nur nicht möglich, die gehegten Interessen Deutschland, Europas oder des Westens allgemein, gegen Russland und die Türkei durchzusetzen. Es ist eine Tatsache, dass die Geschehnisse um den Tahrir-Platz und Gezi-Park zeitlich nahe beieinander lagen. In Ägypten hatten sich die Demonstranten vom Tahrir letztlich als tragische Figuren herausgestellt, die nichts weiter als „nützliche Idioten“ für Strippenzieher im Hintergrund waren. Das Schicksal Ägyptens, der Muslimbrüder und Mohammed Mursi ist nicht wirklich dazu angetan, vermeintliche Paranoia eines Herrn Erdoğan zu zerstreuen. Mit den Schicksalen anderer Länder im Nahen Osten, das wollen wir dann doch lieber erst gar nicht breittreten. Thumann überzeugt mittlerweile jeden „Paranoiden“, dass er ein Auftragsschreiber ist. Nicht nur, dass das von ihm skizzierte Bild der inneren Verhältnisse in der Türkei nicht das geringste mit der Lebenswirklichkeit vor Ort zu tun hat. Diese Diskrepanz tut sich ja bei fast allen westlichen Journalisten auf. Nein, das ist es nicht! Vielmehr skizziert Thumann zuverlässig exakt jene Narrative von Staatsmännern wie Erdoğan, die der jeweiligen deutschen Staatsräson im Verhältnis zu Erdoğan und der Türkei entsprechen. Ohne rot zu werden, vollzieht er dabei auch 180-Gradwendungen, wenn dies denn seitens der Staatsräson erforderlich erscheint. Wer es nicht glaubt, möge die ZEIT-Archive durchstöbern und sich kundig über die Lobhudeleien machen, die dieser Autor früher über Erdoğan zu verfassen pflegte.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Cannabis- Legalisierung
Brandenburgs Justizministerin warnt vor Legalisierung von Cannabis

Potsdam – Die neue Ampelkoalition auf Bundesebene plant, den Konsum von Cannabis für Erwachsene zu erlauben. Brandenburgs Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU) kritisiert dieses Vorhaben, insbesondere wegen der Auswirkungen für Jugendliche. „Genauso wenig, wie es uns gelingt, trotz des bestehenden Alkoholverbots den erheblichen Alkoholmissbrauch Jugendlicher zu verhindern, werden wir bei Cannabis sicherstellen können, dass nicht der große Bruder oder ein älterer Freund die Droge in Apotheke oder Coffeeshop legal besorgt, um sie dann weiterzugeben“, sagt Hoffmann im Interview mit der Zeitung „nd.Der Tag“. „Der Konsum von Cannabis ist gerade für Jugendliche mit erheblichen gesundheitlichen Gefahren verbunden“, argumentiert die Ministerin. „Das in der Entwicklungsphase befindliche jugendliche Gehirn ist besonders anfällig für Störungen. Und es ist wissenschaftlich belegt, dass Cannabis die Gehirnstrukturen angreift und die Entwicklung des Gehirns Jugendlicher negativ beeinflusst. Die nachweisbaren Folgen reichen von einer deutlichen Zunahme von Psychosen bis hin zu schizophrenen Erkrankungen.“ Auch bei Erwachsenen könne der Konsum von Cannabis psychische Störungen verursachen, allerdings sei das Risiko aufgrund der abgeschlossenen Gehirnentwicklung geringer. „Wenn es jetzt in Deutschland zu einer Legalisierung von Cannabis kommt, fürchte ich nicht nur eine Verharmlosung dieser jedenfalls für Jugendliche gefährlichen Droge. Selbst bei der vorgesehenen kontrollierten Abgabe wird der Zugang zu dieser Droge auch für Jugendliche erheblich erleichtert werden“, sagte Hoffmann zu „nd“.

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Corona-Krise
Lufthansa erwartet weltweit Flugverbote für Ungeimpfte

Essen – Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet weltweit Flugverbote für Ungeimpfte. In die USA dürfen sie bereits nicht mehr einreisen. „Diesen Trend sehen wir weltweit. Für Geimpfte und Genesene wird die globale Freiheit erhalten bleiben“, sagte Spohr der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Spohr betonte die Vorteile einer Impfpflicht, wie sie in Österreich kommt und in der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss für fliegerisches Personal bereits gilt. Bei Swiss und den Austrian Airlines seien „nahezu alle im Flugbetrieb Beschäftigten geimpft“, sagte Spohr, „in Deutschland schätzen wir über 90 Prozent.“ Mit der 3G-Regel bei Inlandsflügen habe die Lufthansa bisher gute Erfahrungen gemacht: „Wir arbeiten bei Inlandsflügen seit dieser Woche unter 3G-Bedingungen, auch für unsere Crews, bisher ohne Probleme“, sagte der Konzernchef. Auf die Frage, ob Deutschland wie Österreich eine Impfpflicht einführen solle, sagte Spohr, das müsse „letztendlich die Politik entscheiden“. Zur im europäischen Vergleich niedrigen Impfquote der Deutschen bemerkte er: „Es enttäuscht mich schon, dass das Volk der Dichter und Denker moderner Medizin und Technologie nicht aufgeklärter und offener begegnet.“

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USA
Erdogan kondoliert Familie von Malcom X zum Tod von Tochter Malikah Shabazz

New York – Malikah Shabazz, eine der Töchter des Bürgerrechtsaktivisten Malcolm X, wurde am Samstag beigesetzt. Sie wurde in der vergangenen Woche leblos in ihrem Haus in Brooklyn aufgefunden. Malikah und ihre Zwillingsschwester Malaak waren die jüngsten Töchter von Malcolm X und Betty Shabazz. Nach dem Trauergebet im Islamic Cultural Center of New York in Manhattan wurde sie auf dem Ferncliff-Friedhof in Westchester County beerdigt, wo auch ihr Vater ruht. „In dieser Zeit der tiefen Trauer über den Verlust unserer geliebten kleinen Schwester… ist unsere Familie von Herzen dankbar für die vielen guten Wünsche, die wir von so vielen Menschen auf der ganzen Welt erhalten haben“, schrieb Ilyasah Shabazz, eine der fünf verbleibenden Töchter von Malcolm X, auf ihrer Facebook-Seite. Shabazz, 56, starb eines natürlichen Todes und hatte Berichten zufolge vor ihrem Tod mit einer langwierigen Krankheit zu kämpfen. „Zum jetzigen Zeitpunkt erscheint nichts verdächtig“, sagte NYPD-Polizeichef Dermot Shea gegenüber Medien. An dem Begräbnis nahmen unter anderem die verbliebenen Töchter von Malcolm X sowie der türkische Botschafter in den USA, Hasan Murat Mercan, teil. Der Botschafter überbrachte der Familie von Malcolm X die Beileidswünsche des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit einem roten Kranz, auf dem die türkische Flagge abgebildet war, berichtet Anadolu Fünf Schwestern überleben Malikah, darunter ihre Zwillingsschwester Malaak sowie Ilyasah, Attallah, Qubilah und Gamilah Shabazz. Die älteste Tochter von Malcolm X, Attallah, wird laut der Facebook-Mitteilung in den kommenden Wochen den Vorsitz bei der „Memorial Celebration of Life“ von Malikah Shabazz übernehmen. Betty Shabazz brachte Malikah Shabazz und ihre Zwillingsschwester Malaak Shabazz am 30. September 1965 zur Welt, nur sieben Monate nachdem ihr Vater ermordet worden war. Anfang November wurden zwei Männer, die wegen der Ermordung von Malcolm X verurteilt und inhaftiert worden waren, entlastet und freigesprochen. Die Schuldsprüche gegen Muhammad A. Aziz and Khalil Islam wurden annulliert. Aziz (83) und Islam saßen etwa 20 Jahre in Haft und wurden 1985 und 1987 entlassen. Islam verstarb 2009. „Diesen Männern ist nicht die Gerechtigkeit widerfahren, die sie verdient hatten“, zitiert die New York Times Staatsanwalt Cyrus Vance. Aziz und Islams Söhne machten deutlich, dass sie dies nicht als einen Tag zum Feiern betrachteten, sondern als einen Moment, der eine tiefgreifende Ungerechtigkeit widerspiegelt, die ein halbes Jahrhundert zuvor in demselben Gerichtsgebäude begangen wurde. „Ich hoffe, dass dasselbe System, das für diese Travestie der Justiz verantwortlich war, auch die Verantwortung für den unermesslichen Schaden übernimmt, den es mir zugefügt hat“, sagte Aziz und fügte hinzu, dass seine Verurteilung Teil eines korrupten Prozesses war, „der den Schwarzen nur allzu vertraut ist, selbst im Jahr 2021“. „Diese Männer wurden Opfer desselben Rassismus und derselben Ungerechtigkeit, die das Gegenteil von allem waren, wofür Malcolm X stand“, sagte Shanies und fügte hinzu: „Nichts kann diesen Männern oder Familien die Jahrzehnte der Freiheit zurückgeben, die ihnen gestohlen wurden“, so David Shanies, ein Anwalt der beiden Männer, gegenüber New York Times. „Diese Männer wurden Opfer desselben Rassismus und derselben Ungerechtigkeit, die das Gegenteil von allem waren, wofür Malcolm X stand“, sagte Shanies. Laut neuerlichen Ermittlungen wurde herausgefunden, dass Staatsanwälte, das FBI und die New Yorker Polizei nach der Ermordung von Malcolm X Beweismittel zurückhielten. Diese hätten demnach vermutlich zu einem Freispruch für Aziz und Islam geführt, berichtet die New York Times weiter. Die Netflix-Doku „Who Killed Malcolm X?“ („Wer tötete Malcolm X?“) hätte demnach den Anstoß zu Erwägungen gegeben, den Fall neu aufzurollen. Den damaligen  Staatsanwälten sei bekannt gewesen, dass verdeckte Ermittler im Ballsaal waren, als das Attentat auf den Bürgerrechtler verübt wurde. Die Justiz habe dies jedoch nie offengelegt. Zudem habe die Polizei gewusst, dass jemand an jenem Tag bei der Zeitung „Daily News“ angerufen und den Tipp gegeben habe, dass Malcolm X ermordet werden sollte.

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– Istanbul – Tochter von Malcolm X würdigt Flüchtlingspolitik der Türkei Nach der US-Schauspielerin Lindsay Lohan, dem britischen Sänger Yusuf Islam oder etwa dem polnischen Politiker Donald Tusk .hat nun auch die Tochter des 1965 ermordeten afroamerikanischen Bürgerrechtlers Malcolm X, Ilyasah Shabbazz, die humanitären Bemühungen der Türkei gelobt.
Tochter von Malcolm X würdigt Flüchtlingspolitik der Türkei

Corona-Pandemie
Die 3G-Regel gilt auch im Nahverkehr Nordrhein-Westfalens

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Die Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in NRW, der Nahverkehr Rheinland (NVR), der Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), kommunale Ordnungsämter, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Verkehrsunternehmen und das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen werden in den kommenden Wochen stichprobenartig die 3G-Nachweise im Nahverkehr kontrollieren. Verkehrsministerin Ina Brandes: „Wir wollen, dass die Menschen auch in Corona-Zeiten mit Bus und Bahn sicher und zuverlässig ans Ziel kommen. Deshalb werden die Kontaktflächen in den Fahrzeugen permanent gereinigt und desinfiziert. Außerdem haben wir die Taktung im ÖPNV trotz weniger Fahrgäste unverändert gelassen, damit alle möglichst viel Abstand halten können. Es ist ein Zeichen des Respekts und des wertschätzenden Umgangs miteinander, dass alle eine Maske tragen und sich an die 3G-Regel in Bus und Bahn halten.“ Wer keinen 3G-Nachweis vorlegen kann, muss das Fahrzeug am nächsten Halt verlassen und mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die 3G-Pflicht gilt in allen Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress). An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich. Als getestet gelten Fahrgäste, die einen amtlichen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen amtlichen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen können. Selbsttests werden nicht anerkannt. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind von der 3G-Regel ausgenommen und müssen keinen Nachweis erbringen, da sie im Rahmen des Schulbetriebes regelmäßig getestet werden. Das gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler. Azubis ab 16 Jahren gelten an Unterrichtstagen als Schüler und damit als getestet, an Anwesenheitstagen im Betrieb als Arbeitnehmer und damit als 3G-relevant. Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Hochschulen müssen bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel den 3G-Nachweis mit sich führen. Die 3G-Nachweispflicht gilt vorerst bis zum 19. März 2022. Übrigens: Im Nahverkehr Nordrhein-Westfalens gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2- oder einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) in Fahrzeugen, in Bahnhöfen und an Bahnsteigen. Wer keine zulässige Maske im Nahverkehr trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen. Weitere Infos: Aktuelle Informationen zum Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen finden Fahrgäste unter www.mobil.nrw/corona.

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Hobby
Warum man sich für Porzellanfliesen entscheiden sollte

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Porzellan, auch weißes Gold genannt, ist ein feinkeramisches Erzeugnis, welches häufig in der Keramik-, Fliesen- und Sanitärwarenindustrie verwendet wird. Porzellan besteht hauptsächlich aus Kaolin, Feldspat und Quarz. Im Gegensatz ist das Hauptmaterial in Keramik das Material Ton. Auch die Herstellungsverfahren von Keramik und Porzellan unterscheiden sich leicht. Porzellan wird beim Brennprozess höheren Temperaturen ausgesetzt. Dies macht Porzellan dichter und stabiler als Keramik. Zudem ermöglicht das spezielle Herstellungsverfahren von Porzellan ein reines und glasierte Aussehen, welche das Material unter anderem ideal für künstlerische Kreationen wie zum Beispiel Skulpturen macht. Porzellan ist ein sehr edles Material, welches durch seine positiven Eigenschaften, in vielen verschiedenen Sektoren, ein gern verwendetes Material ist. Einer dieser Einsatzgebiete sind zum Beispiel die Herstellung von Fliesen. Porzellan eignet sich hier ideal, um stabile, dichte und langlebige Bodenbeläge zu erstellen. Die reine und leicht zu bearbeitende Oberfläche von Porzellan ermöglicht es Fliesen in verschiedenen Optiken zu erstellen, wie zum Beispiel Fliesen aus Feinsteinzeug in Holzoptik, oder Fliesen in Natursteinoptik. Sehen wir uns die weiteren Vorteile von Fliesen aus Porzellan an: Leicht zu reinigen: Fliesen aus Porzellan sind außergewöhnlich widerstandsfähig und wasserundurchlässig. Die Oberfläche lässt sich perfekt mit normalen Reinigungsmitteln reinigen, ohne dass besondere Lösungsmittel verwendet werden müssen. Fliesen aus Porzellan sind resistent gegen die meisten Flecken, auch gegen die hartnäckigsten, wie zum Beispiel Öl- und Weinflecken, welche in der Küche oder im Außenbereich auftreten können. Auf Fliesen in Feinsteinzeug lassen sich Schmutz und Staub, die sich auf der Oberfläche abgesetzt haben, leicht entfernen, sodass höchste erforderlichen hygienischen Bedingungen erfüllt werden können. Die leichte und effiziente Reinigungsfähigkeit ergibt sich aus den Eigenschaften der Kompaktheit, Undurchlässigkeit und Fleckenbeständigkeit. Aus diesem Grund eignen sich Fliesen aus Feinsteinzeug auch besonders gut für öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser, Schwimmbäder und Wellenesszentren. Wunderschöne Designs: Die große Auswahl an Farben, Formaten, Stärken und Veredelungen von Fliesen aus Porzellan ermöglicht einen vielseitigen Einsatz für verschiedene Projekte. Wandverkleidungen und Bodenbeläge aus Feinsteinzeug bieten hervorragende technische und ästhetische Lösungen, die sich an jeden Verwendungszweck im Wohn- oder Geschäftsumfeld anpassen lassen. Fliesen aus Porzellan sind für Innen- als auch für Außenanwendungen geeignet. Sehr resistent und flexibel einsetzbar Im Vergleich zu natürlichen Materialien ist Feinsteinzeug vollkommen widerstandsfähig gegen Stöße, Abrieb und Abnutzung, ohne dass es zu Schäden oder Beeinträchtigungen kommt. Die teilweise glasartige Struktur und die Kompaktheit des Materials machen es besonders hart und widerstandsfähig. Diese Eigenschaften werden durch internationale Normen geregelt, die es ermöglichen, objektiv vergleichbare Werteskalen zu definieren und die wichtigsten Merkmale zu bescheinigen. Dank der technischen Eigenschaften von Sicherheit und Widerstandsfähigkeit können Fliesen aus Feinsteinzeug in allen Bereichen des Hauses oder auch in stark frequentierten Bereichen wie Einkaufszentren, Flughäfen, Museen und anderen großen architektonischen Strukturen verwendet werden. Hitzebeständig und ökologisch Feinsteinzeug wird mit einem speziellen Produktionsverfahren hergestellt, welches die Umwelt schont. Dabei werden keine chemischen Imprägniermittel, Farben oder Harze verwendet. Dank seiner Zusammensetzung ist Feinsteinzeug sehr hitzebeständig und widersteht hohen Temperaturen. Feinsteinzeug ist ein nicht brennbares Material und daher sehr sicher. Es gibt keinen giftigen Rauch und keine giftigen Gase ab. Im Gegensatz zu anderen natürlichen oder industriell hergestellten Materialien schadet den Fliesen aus Feinsteinzeug der Kontakt mit heißen Pfannen oder offenen Flammen in keiner Weise.

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„Vogue“-Chefredakteurin Christiane Arp hat auf der „ZeitMagazin“-Konferenz „Mode & Stil“ den Start von ersten Initiativen der Fashion Council Germany zur Förderung des deutschen Modedesigns angekündigt.

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