Kriminalität
Mehr als 3000 Tötungsdelikte in Deutschland ungeklärt

Osnabrück – In Deutschland gelten derzeit mehr als 3000 Tötungsdelikte als ungeklärt. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf Angaben der Sicherheitsbehörden der Bundesländer. Dabei liegt die Zahl vermutlich noch höher, da einzelne Behörden keine Angaben machen konnten. Wie das Blatt schreibt, verzeichnet allein Nordrhein-Westfalen 1160 entsprechende sogenannte Cold Cases. Es folgten Baden-Württemberg und Niedersachsen mit 550 beziehungsweise 375 entsprechenden Cold Cases. Der Umgang mit den Fällen unterscheidet sich laut „NOZ“ von Bundesland zu Bundesland. Teilweise sind spezielle Cold-Case-Einheiten eingesetzt worden, die die alten Verbrechen noch einmal aufrollen. Die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt konnten indes gar keine Angaben machen. Das gilt auch für einige Polizeibehörden in anderen Bundesländern. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert bundesweit ein konzentrierteres Vorgehen bei den Ermittlungen zu alten Tötungsdelikten. Häufig würden die Cold Cases „neben dem Alltagsgeschäft“ bearbeitet, so Vorsitzender Dirk Peglow in der „NOZ“. Er sagte: „Die Einrichtung sogenannter ,Cold Case Units‘ als selbstständige Dienststellen ist daher die beste Lösung, um Altfälle in der gebotenen Form zu bearbeiten und wenn möglich aufzuklären.“ Das sei nicht nur eine Verpflichtung gegenüber den Opfern. Die Aufklärung habe „vor allem für die Angehörigen der Opfer eine enorme Bedeutung“, so Peglow.

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– Rechtsterrorismus – NSU-Todeslisten: Behörden informierten Betroffene gar nicht oder unvollständig

Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) haben die Behörden noch immer nicht alle Betroffenen darüber informiert, dass sie auf sogenannten Todeslisten der rechten Terrorzelle standen.

NSU-Todeslisten: Behörden informierten Betroffene gar nicht oder unvollständig

München
Muslimin mit Kinderwagen vor Bus geschubst

München – In München ist am Sonntag eine kopftuchtragende Muslimin islamfeindlich attackiert und vor den Bus geschubst worden. Die junge Mutter stand an einer Bushaltestelle und wartete mit ihrem 15 Monate alten Sohn, der im Kinderwagen saß, auf den Bus, als sie von einer älteren Frau aufgeregt angesprochen wurde. Als sie sich zur Frau drehen wollte, wurde sie vor den Bus geschubst, der gerade an die Haltestelle einfuhr, berichtet IslamiQ „Ich wäre fast vor den Bus gefallen“, erklärte die junge Muslimin gegenüber IslamiQ. Der Kinderwagen sei beim Stoß seitlich gegen den Bus geprallt. Die junge Mutter weiter: „Ich war so erschrocken und voller Angst um meinen Sohn und dass Ihm was passiert“. Als sie die Angreiferin an der Kapuze festhielt, hätten Passanten eingegriffen und versucht die Sache zu schlichten. Die ältere Frau, die in Begleitung ihres Mannes war, sei daraufhin in den selben Bus eingestiegen. Dies habe der Mutter noch mehr Angst gemacht. Während der Busfahrt versuchte die junge Mutter ihr Kind zu beruhigen. Wie IslamiQ weiter berichtet, sei die Angreiferin mit ihr an der selben Haltestelle ausgestiegen und habe versucht ihr Kopftuch herunterzureißen. Daraufhin habe die junge Muslimin die Polizei anrufen wollen, konnte jedoch ihr Handy nicht finden. Beim Angriff vor dem Bus habe sie das Handy womöglich verloren. Das ältere Paar habe die Mutter ausgelacht und sich von der Haltestelle entfernt. Die Muslimin habe bei der Polizei eine Anzeige erstattet. Als studierte Ingenieurin und Münchenerin sei sie es leid, sich tagtäglich mit Rassismus auseinander zu setzen. „Ich bin es leid, dass Menschen mich wegen meines Kopftuches herablassend behandeln, mich anspucken oder mich körperlich angreifen“, so die Mutter gegenüber IslamiQ weiter.

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Die junge Frau ist Muslimin und offenbar wegen ihres Glaubens beleidigt worden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Antalya
Italien und Türkei wollen Handelsvolumen auf 30 Milliarden Dollar steigern

Antalya – Der türkische Außenminister lobte am Samstag die Beziehungen der Türkei zu Italien und erklärte, beide Länder arbeiteten gemeinsam für Frieden und Stabilität in der Region. Mevlüt Cavusoglu betonte bei seiner Rede während der Einweihungsfeier des italienischen Honorarkonsulats in der türkischen Urlaubsmetropole Antalya, dass er sich häufig mit seinem italienischen Amtskollegen Luigi Di Maio treffe und mit ihm telefoniere. „Ich bin davon überzeugt, dass das Konsulat einen wichtigen Beitrag zur verstärkten Zusammenarbeit im Tourismus und in den bilateralen Beziehungen leisten wird“, so Cavusoglu. Die beiden Länder seien entschlossen, die Beziehungen weiter zu verbessern und das bilaterale Handelsvolumen auf 30 Milliarden Dollar zu steigern, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.  

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– G20-Gipfel – Raketenabwehrsystem: Erdogan kündigt Zusammenarbeit mit Frankreich und Italien an

Die Türkei werde mit Frankreich und Italien „positive Schritte“ in Bezug auf das von dem französisch-italienischen EUROSAM-Konsortium entwickelte Raketenabwehrsystem Aster SAMP-T unternehmen, sagte Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Sonntag.

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Steuerratgeber
Welche Kriterien sollte ein guter Steuerberater erfüllen?

Worauf sollte man bei der Auswahl des richtigen Steuerberaters achten? Wenn Sie einen Steuerberater suchen, sollten Sie zunächst individuell für sich selbst klären, welche Leistungen Sie erwarten. Danach schauen Sie nach einem Dienstleister, welcher diese Leistungen anbietet und im besten Fall darauf spezialisiert ist. Natürlich sollte es auch zwischenmenschlich passen, denn das Wichtigste ist immer gegenseitiges Vertrauen. Daher erklären wir Ihnen im Folgenden, worauf Sie bei der Wahl eines passenden Steuerberaters achten sollten. Was sind die Aufgaben eines Steuerberaters? Die Tätigkeiten eines Steuerberaters sind sehr breit gefächert. Die Mandanten werden nicht nur bei steuerrechtlichen, sondern auch betriebswirtschaftlichen Fragen unterstützt. Das Aufgabengebiet setzt sich aus folgenden Leistungen zusammen:
  • Erstellung von Jahres- und Steuerabschlüssen
  • Erstellung von Buchführungen
  • Beratung zur optimalen Steuergestaltung
  • Vertretung vor Finanzbehörden und Gerichten
Welche Tätigkeiten dann tatsächlich übernommen werden, kann natürlich immer individuell vereinbart werden. Was zeichnet einen guten Steuerberater aus? Wichtig ist vor allem die Verfügbarkeit des Steuerberaters. Schauen Sie nach passenden Dienstleistern in Ihrer Umgebung. So kann zum Beispiel der Steuerberater Köln und die Umgebung abdecken und steht Ihnen auch persönlich zur Verfügung. Zudem spielt natürlich auch das Bauchgefühl nach einer Erstberatung eine wichtige Rolle. Doch es gibt noch weitere Faktoren, auf die Sie achten sollten:
  • Der Steuerberater nimmt sich Zeit und versucht Ziele sowie Probleme kennenzulernen
  • Sobald sich steuerliche Möglichkeiten und Änderungen auftun, werden Sie informiert
  • Es wird nicht jede einzelne Minute berechnet
  • Die Sprache ist verständlich und es wird nicht einfach mit Fachbegriffen um sich geworfen
  • Die Chemie stimmt und passt zu Ihnen als Mandant
Die Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater Durch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater können Sie auf Gesetzesänderungen immer passend reagieren. Steuerberater sind stets auf dem neuesten Stand in Sachen Buchhaltung und Steuern, wodurch Sie alle Möglichkeiten der gängigen Rechtsprechung in Anspruch nehmen können. Zudem sparen Sie sich einiges an Arbeit, da die durch den Steuerberater erstellte Steuererklärung deutlich weniger Rückfragen verursacht. Dadurch sinken auch die Steuernachzahlungen, die Angaben eines Steuerberaters werden seltener infrage gestellt. Ebenso können Sie besser für die Zukunft planen, da die betriebswirtschaftliche Auswertung korrekt erstellt wird. Wie findet man einen guten Steuerberater? Wenn Sie klar definiert haben, welche Aufgaben durch den Steuerberater übernommen werden sollen, können Sie sich auf die Suche nach einem passenden Dienstleister machen. Entweder schauen Sie dabei gezielt nach Personen, die sich auf die eigene Branche spezialisiert haben oder Sie suchen nach einem allgemeinen Berater. Dabei gibt es drei verschiedene Arten, einen passenden Steuerberater zu finden: Steuerberater im Internet Online finden Sie viele Branchenverzeichnisse, um passende Steuerberater zu finden. Sie können aber auch einfach die Suchfunktion nutzen und gezielt nach angebotenen Leistungen filtern. Zudem können Sie Bewertungen und Rezensionen durch aktuelle oder ehemalige Mandanten einsehen und von diesen Erfahrungen bei der Entscheidung profitieren. Mundpropaganda Sie können sich aber auch im Arbeits- oder Bekanntenkreis einen Überblick verschaffen. Sicherlich haben einige bereits Kontakt zu einem Steuerberater gehabt und können möglicherweise jemanden empfehlen. Von Personen, denen Sie vertrauen, werden Sie einen ehrlichen und direkten Erfahrungsbericht erhalten. Steuerberater in der Nähe Wie oben bereits geschrieben, ist es besonders praktisch, wenn der Steuerberater direkt vor Ort sitzt. Beratungsgespräche können auch schon mal persönlich stattfinden und es kann deutlich flexibler agiert werden. Innerhalb von Städten gibt es auch immer mindestens einen Steuerberater in der direkten Umgebung, welcher sich explizit mit der eigenen Branche auskennt und als Experte anzusehen ist. Das Erstgespräch mit dem Steuerberater – was ist zu beachten? Die erste Kontaktaufnahme entscheidet in der Regel über ein weiteres Engagement. Beim Erstgespräch lernen Sie sich kennen und können herausfinden, ob Erwartungen und Leistungsangebot des Steuerberaters übereinstimmen. Achten Sie innerhalb des Gesprächs nicht nur auf die Fakten, sondern auch Ihr Bauchgefühl. Sympathie ist zwar nicht alles, aber legt immer die Grundlage für ein vertrauensvolles Miteinander. Je mehr der Steuerberater auf Sie eingeht, desto besser. Optimal ist es, wenn bereits im Erstgespräch Lösungsansätze geliefert werden, ohne dass Ihnen etwas aufgedrängt wird. Das ist ein optimaler Ausgangspunkt für die zukünftige Zusammenarbeit. Im Gegenzug müssen Sie natürlich auch ehrlich sein und wirklich alle finanziellen Strukturen des Unternehmens offenlegen, damit der Steuerberater seine Arbeit optimal erledigen kann und das Beste für Sie herausholt.

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– Automatischer Informationsaustausch – Steuerhinterziehung: Auch Türkei meldet bald Kontodaten an Deutschland

Nun also doch: Die Türkei beteiligt sich am internationalen Kampf gegen Steuerhinterziehung und meldet Finanzdaten auch nach Deutschland. Betroffene können die Möglichkeit einer Selbstanzeige prüfen.

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USA
Impfgegner Marcus Lamb stirbt an Corona

Dallas – Er war ein vehementer Gegner der Corona-Impfung und in seinem christlichen Fernsehsender „Daystar-TV“ kamen immer wieder Impfgegner und Verschwörungstheoretiker zu Wort. Nun ist der US-Prediger Marcus Lamb nach einer Corona-Erkrankung gestorben. Er starb bereits am vergangenen Dienstag im Alter von 64 Jahren. „Schweren Herzens geben wir bekannt, dass Marcus Lamb, Präsident und Gründer von Daystar Television Network, nach Hause gegangen ist, um beim Herrn zu sein“, twitterte der Sender. Seine Frau Joni Lamb gab den Tod des Fernsehpredigers in der Daystar-Sendung bekannt, die am Dienstag auf Facebook übertragen wurde. Sie sagte, ihr Mann hatte Diabetes, war aber gesund und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er mit Covid-19 diagnostiziert wurde. Marcus Lamb hat sich in seiner Sendung häufig gegen die Covid-19-Impfstoffe ausgesprochen. In einer Folge Anfang dieses Jahres sagte Lamb, der Covid-19-Impfstoff sei „nicht wirklich ein Impfstoff“, sondern eine „experimentelle Injektion“, die „gefährlich“ sei. Lamb empfahl seinen Zuschauern zu beten, statt sich impfen zu lassen. Der Sohn von Marcus Lamb, Jonathan Lamb, beschrieb die Covid-19-Diagnose seines Vaters als einen „geistigen Angriff des Feindes“. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies ein geistiger Angriff des Feindes ist. So sehr meine Eltern auch hierher gekommen sind, um alle über die Pandemie und die Behandlungsmöglichkeiten von Covid zu informieren, es gibt keinen Zweifel, dass der Feind darüber nicht glücklich ist und alles tut, um meinen Vater zu Fall zu bringen“, sagte Jonathan Lamb, als er die Sendung am 23. November moderierte. Daystar ist einer der beiden größten christlichen Medienunternehmen der Welt und verfügt über 70 Sender, die laut der Website des Senders landesweit 100 Millionen Haushalte in den USA und 680 Millionen Haushalte in über 200 Ländern erreichen. Der Sitz des Senders befindet sich in Bedford, Texas.

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Corona-Pandemie
Ärztepräsident ruft Influencer auf, fürs Impfen zu werben

Osnabrück – Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat für eine kürzere Impfpause beim Boostern geworben: „Es spräche nichts gegen eine Verkürzung der Frist von sechs auf fünf Monate, wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen. Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Bleibt es bei den sechs Monaten, müssten mehr als 12 Millionen Menschen bis zum 1. Januar auf die Auffrischungsimpfung warten. Das wäre eine unnötige Bremse.“ Auffrischungsimpfungen seien dringend notwendig, um die vierte Welle zu brechen. „Je mehr Menschen geboostert sind, desto weniger Impfdurchbrüche und Schwerkranke wird es geben. In Israel hat die frühe Boosterkampagne maßgeblich dazu beigetragen, die Inzidenzen schnell zu senken“, sagte er. Der BÄK-Präsident forderte überdies eine breite Werbekampagne fürs Impfen, auch von ungewohnter Seite:
„Politik, Religionsgemeinschaften, Sportvereine, Influencer, Prominente, sie alle müssen noch stärker fürs Impfen werben und sich gegen Fake News und Verschwörungstheorien stellen und Vorurteile endlich ausräumen. Hier wurde viel versäumt in den zurückliegenden Monaten“, kritisierte Reinhardt. Es sind noch immer deutlich mehr als 10 Millionen Menschen ungeimpft, und die müssen uns wirklich am Herzen liegen. Wenn 60-Jährige noch nicht geimpft sind, dann ist das für sie persönlich wirklich gefährlich.“

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Islam
Freitagsbotschaft: „Schlagt niemals eure Frauen!“

Von Benjamin Idriz »Schlagt niemals eure Frauen!« Mit diesem Verbot hat sich der Prophet Muhammed, Friede sei auf ihn, unmissverständlich gegen die Gewalt positioniert. Seine Frau Aischa berichtet: »Er hat nie Gewalt ausgeübt, weder gegenüber seinen Frauen noch gegenüber Helferinnen im Haushalt. Er übte auch keine Rache aus«! Er hat diejenigen, die gewalttätig gegen ihre Frauen waren, scharf kritisiert. Als Frauen sich beklagten, dass sich ihre Männer hart und gewalttätig ihnen gegenüber verhielten, sprach er das schonungslos an: »Einige Frauen sind zu mir gekommen und haben über die Gewaltausübung zu Hause geklagt. Die Männer, die Gewalt anwenden, sollen wissen, dass sie keine guten Menschen sind.« Aischa berichtet weiter, dass der Prophet gesagt habe:
»Schämt sich der Mann nicht, der seine Frau wären des Tages schlägt und am Abend mit ihr ins Bett geht? Schämt er sich nicht?!«
Der Prophet hat also Fälle von häuslicher Gewalt nicht verschwiegen, sondern öffentlich angesprochen, klar verurteilt und das Thema enttabuisiert. Die häusliche Gewalt, männliche Tyrannei, Mobbing und psychischer Terror können weder mit dem Koran noch mit dem Verhalten des Propheten Muhammed in Einklang stehen. Ferner verweist der Islam darauf, dass der Schutz der Familie und der zwischenmenschlichen Beziehungen von entscheidender Bedeutung sind, besonders wenn Kinder davon betroffen sind. Der negative Einfluss jeder Form von Gewalt zwischen den Ehepartnern auf Kinder ist umfangreich dokumentiert, sodass – wo dies noch nicht der Fall ist – die Beachtung der Menschenwürde aller Familienmitglieder als ein wahres islamisches Prinzip durchgesetzt werden muss. Gewalt ist niemals eine Lösung, aber immer eine Sünde! Erschienen auf Facebook. Benjamin Idriz, Imam der Islamischen Gemeinde in Penzberg bei München, sieht seine Aufgabe darin, Brücken zur Mehrheitsgesellschaft zu bauen, ohne die eigene Identität aufgeben zu müssen. Idriz:
Für mich ist nicht nur wichtig, den Koran auf Arabisch zu rezitieren, sondern auch seine universelle Botschaft zu verstehen, zu interpretieren und uns über ihn austauschen. Meine Aufgabe ist es, eine Brücke zu schlagen zwischen Glaubensdogmen und Ratio, zwischen West und Ost, zwischen Religion und Demokratie sowie unterschiedlichen Weltanschauungen. Dabei will ich gemeinsame Werte betonen, wie die Achtung der Religionsfreiheit, gegenseitigen Respekt, Vielfalt und Toleranz, die sowohl das Grundgesetz als auch der Koran in den Vordergrund stellen.

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„Während andere religiöse Führer seltsam schweigsam über die Unterdrückung der Frauen zu sein schienen, hob Muhammed den Status der Frauen als eine Angelegenheit der religiösen Überzeugung und der staatlichen Politik dramatisch an. Muhammad war mit Abstand der radikalste und ermächtigendste in seiner Behandlung von Frauen. Wahrscheinlich war er der erste Feminist der Geschichte“. Jim Garrison, Huffpost.

Der Prophet Muhammed: Ein Kämpfer für Frauenrechte
 

Essen
Fünf Verletzte nach Maskenaufforderung

Essen – Am gestrigen Donnerstag (2. Dezember, gegen 16 Uhr) betraten zwei bislang Unbekannte einen Friseursalon an der Viehofer Straße in Essen, beide trugen keine medizinische Maske. Die Männer wurden von dem Saloninhaber auf die Maskenpflicht hingewiesen. Sie weigerten sich aber vehement, einen Mund-und Nasenschutz aufzusetzen. Der Geschäftsinhaber bat die Beiden deshalb darum, den Friseursalon zu verlassen. Laut einer Pressemitteilung der Polizei Essen zog einer der beiden Unbekannten daraufhin ein Pfefferspray und sprühte damit um sich. Dadurch erlitten der Saloninhaber und vier Kunden leichte Atemwegs- und Augenreizungen sowie Rötungen im Gesicht. Die beiden unbekannten Täter flüchteten daraufhin über die Viehofer Straße in Richtung des Essener Hauptbahnhofs. Beide Männer werden von dem Saloninhaber auf zirka 30 Jahre alt und 1,80 bis 2 Meter groß geschätzt. Sie haben arabisch gesprochen. Der Unbekannte, welcher mit dem Pfefferspray um sich sprühte, soll auffällig abstehende Ohren haben. Bekleidet war er mit einer weißen Jacke und einer dunkelgrünen Cargohose. Der zweite Täter trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Jeanshose. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen können sich bei der Polizei unter der 0201/829-0 melden.

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– Corona-Krise – Wegen Maskenpflicht: Mann tötet 20-jährigen Tankstellen-Kassierer

Weil der Tankstellenmitarbeiter ihn auf die Maskenpflicht aufmerksam machte, hat ein 49-Jähriger in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) den Kassierer am Samstagabend kaltblütig erschossen. Er habe „ein Zeichen“ gegen die Maskenpflicht setzen wollen.

Wegen Maskenpflicht: Mann tötet 20-jährigen Tankstellen-Kassierer
 

Corona-Krise
Handelsverband kritisiert 2G-Regel für Einzelhandel

Hamburg – Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, kritisiert die auf der Bund-Länder-Konferenz beschlossene 2G-Regel für den Einzelhandel. „Die Maßnahme ist an sich unverhältnismäßig, gerade, weil es keinerlei Entschädigung für diese zusätzlichen Auflagen gibt“, so Genth im phoenix-Interview. „Denn wir führen ja Kontrollen durch, die der Staat normalerweise machen müsste.“ Daher fordert der HDE-Hauptgeschäftsführer dringend eine Umstrukturierung der Hilfen für Ladenbesitzer. Sonst „gefährden wir die Existenz von tausenden mittelständischen Einzelhändlern. Das kann nicht die Zielsetzung der Bundesregierung sein“, so Genth weiter. Zudem wirft er der Politik vor, die Corona-Beschlüsse zu spät getroffen zu haben. „Wir hätten uns diese Einigkeit von Bund und Ländern natürlich viel früher gewünscht, nämlich schon vor der Bundestagswahl im September“, erklärt Genth. „Wir haben jetzt vieles versäumt an Maßnahmen, die erforderlich waren. Jetzt werden übereilt Maßnahmen ergriffen, die möglicherweise gar nicht wirken können oder unverhältnismäßig sind, wie die 2G-Regel im Einzelhandel, weil das Infektionsrisiko beim Einkauf gering ist.“ Schließlich herrsche dort ohnehin Maskenpflicht, so der Interessenvertreter des deutschen Einzelhandels. Die Umsetzung der 2G-Regel gestalte sich für die Einzelhändler schwierig. „Wir haben gesagt: Es muss praktikabel sein, es muss funktionieren und wir wollen natürlich auch keine Konfliktsituationen haben, die wir austragen müssen“, erklärt er. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ohnehin schon stark belastet.“

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– Türkei – Türkischer Gesundheitsminister ruft zur Booster-Impfung auf

Der türkische Gesundheitsminister hat die Bevölkerung erneut aufgerufen, sich impfen zu lassen.

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Recherche
Sexueller Missbrauch von Kindern: Ermittler lassen riesige Mengen Fotos und Videos im Netz

Hamburg – Riesige Mengen Fotos und Videos, die schweren sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, liegen teils jahrelang im Netz, obwohl sie schnell und einfach gelöscht werden könnten. Das zeigen gemeinsame Recherchen des ARD-Politikmagazins „Panorama“, des Rechercheformats „STRG_F“ und des Magazins „Der Spiegel“. Ermittlungsbehörden wie das Bundeskriminalamt (BKA) lassen die illegalen Aufnahmen oft nicht entfernen, obwohl es eigentlich ihre Aufgabe wäre. Selbst Inhalte beschlagnahmter Server, die das BKA auswertet, sind bis heute online. So sind viele Missbrauchs-Fotos der Pädokriminellen-Plattform „Boystown“, die deutsche Behörden im April 2021 abgeschaltet hatten, weiterhin verfügbar. Die Ermittlerinnen und Ermittler hatten vier Drahtzieher von „Boystown“ festgenommen, die Fotos und Videos der Plattform jedoch nicht bei den entsprechenden Speicherdiensten entfernen lassen. Dies hängt mit der besonderen Online-Architektur von Pädokriminellen-Netzwerken wie „Boystown“ zusammen. Zwar nutzen sie zum Betreiben ihrer Plattformen das anonyme Darknet. Aber die Datenmengen ihrer Aufnahmen sind zu groß, um dort gespeichert zu werden. Daher wählen die Pädokriminellen stattdessen Speicherdienste im gewöhnlichen Internet, um ihr Material dort verschlüsselt hochzuladen. Im Darknet-Forum teilen sie dann nur einen entsprechenden Download-Link, oft mit Passwortschutz. Die Speicherdienstbetreiber ahnen nach Panorama-Recherchen meist nichts davon. Würden diese Links zu illegalen Inhalten auf ihren Servern gemeldet, würden sie diese sehr wahrscheinlich aus dem Netz entfernen. Im aktuell größten Darknet-Forum, in dem Fotos und Videos von schwerem Kindesmissbrauch geteilt werden, stehen mehr als 20 Terabyte an Bildmaterial zum Download. Das entspricht etwa einem Jahr Video in hochauflösender Qualität. Die Recherchen belegen, dass es sehr einfach wäre, diese Aufnahmen löschen zu lassen. Da Ermittlungsbehörden sich jedoch nicht regelmäßig darum kümmern, können Pädokriminelle solche Fotos und Videos seit Jahren weiterverbreiten. Im Fall „Boystown“ liegen die Links den Strafverfolgern vor – wurden aber den Speicherdiensten offenbar bis heute nicht gemeldet. Nach den Recherchen von „Panorama“, „STRG_F“ und „Spiegel“ funktionierten die Links auch Monate nach der eigentlichen Abschaltung der Plattform immer noch und wurden zudem von einem User in einem anderen Forum geteilt. Die Fotos und Videos dokumentieren schlimmste Verbrechen an Kindern, etwa die Penetration von Säuglingen oder Gruppenvergewaltigungen von Mädchen und Jungen. Auch das Material sogenannter „Studios“, in denen Kinder „professionell“ sexuell missbraucht werden, ist so online geblieben. Auf Nachfrage erläuterte der Leiter der Gruppe „Gewalt- und Sexualdelikte“ im BKA, Hans-Joachim Leon, dass es zwar ein „essenzieller Auftrag auch an die Strafverfolgungsbehörden“ sei, Missbrauchs-Dateien aus dem Netz entfernen zu lassen. Gerade bei ihren Ermittlungen im Darknet ließen die Ermittler jedoch nicht löschen. „Unsere Ermittlungen sind täterorientiert. Wir versuchen, die User zu bekommen. Wir sammeln keine Links ein“, sagte Leon. Er verwies auf die personellen Ressourcen, die das Melden der Inhalte in Anspruch nähme – und die dann anderswo fehlten. Ein Team von NDR Journalisten konnte jedoch zeigen, dass schon mit überschaubarem Aufwand in kurzer Zeit riesige Mengen in den Darknet-Foren entfernt werden konnten. Sie testeten die Reaktion der Speicherdienste, die von den Pädokriminellen besonders intensiv für die Lagerung ihres Materials genutzt werden. Im derzeit größten Forum sammelten die Journalisten dafür rund 80.000 Links ein. Ergebnis: Alle Dienste – ob inländisch oder ausländisch – entfernten die Inhalte binnen Stunden oder maximal zwei Tagen. Den Journalisten gelang es auch, Kontakt zum Administrator des Forums aufzunehmen. Er bestätigte, dass Strafverfolgungsbehörden bisher keine Inhalte, die auf seiner Plattform verlinkt sind, systematisch gemeldet hätten – obwohl dies die User „zu Tode nerven“ könnte: Wenn man lang genug lösche, könne es passieren, dass die Leute gehen und die Administratoren „den Laden dichtmachten“. Erst Mitte November hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Herbsttagung des BKA als dessen oberster Dienstherr darauf hingewiesen, dass die Zahl der Darstellungen sexuellen Missbrauchs stark gestiegen sei, und betont, dass das Bild- oder Videomaterial „auf keinen Fall dauerhaft abrufbar sein“ dürfe. Die Betroffenen würden sonst immer wieder zum Opfer, „und zwar ein Leben lang“. Die Löschung sei unverzichtbar. Julia von Weiler von der Kinderschutz-Organisation „Innocence in Danger“ fordert die Behörden auf, Missbrauchs-Aufnahmen systematischer entfernen zu lassen: „Wenn diesen Gruppierungen klar wird, dass jemand in ihr Forum eindringen und die Links weitergeben kann, dass Material gelöscht wird, entsteht dort eine massive Verunsicherung.“ Das sei ein wichtiges Signal, dass dort kein rechtsfreier Raum sei. Für NRW-Innenminister Herbert Reul, der nach diversen Missbrauchsfällen im Bundesland die Zahl der Ermittler vervierfachen ließ, waren die Erkenntnisse der Recherche neu: „Das ist eine ganz interessante und kluge Strategie, gar keine Frage“, sagte der CDU-Politiker im Interview. Er wolle prüfen, ob man künftig stärker löschen lassen könne: „Verbrechen kann man nicht nur mit einem Schlag aufklären, sondern manchmal muss man einfach dranbleiben, nerven, stören, Unruhe verbreiten, es unattraktiv machen, es erschweren.“

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Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

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