Airline News
Ex-Turkish-Airlines-Chef neuer CEO bei Air India

Mumbai – Tata Sons hat am Montag den ehemaligen Vorsitzenden von Turkish Airlines, Ilker Ayci, zum Chief Executive Officer und Managing Director von Air India ernannt. „Der Vorstand hat nach reiflicher Überlegung die Ernennung von Ilker Ayci zum CEO und MD von Air India genehmigt. Diese Ernennung steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen“, teilte Tata Sons in einer Mitteilung mit. Der Vorsitzende von Tata Sons, N Chandrasekaran, erklärte zu der Ernennung von Ayci: „Ilker ist ein führendes Mitglied der Luftfahrtindustrie, der Turkish Airlines während seiner Amtszeit zu seinem derzeitigen Erfolg geführt hat. Wir freuen uns, Ilker in der Tata Group willkommen zu heißen, wo er Air India in eine neue Ära führen wird.“ Die Tata Group ist ein indisches multinationales Konglomerat mit Hauptsitz in Mumbai und einer der größten und ältesten Industriekonzerne Indiens. Tata ist seit Ende letzten Monats wieder Eigentümer von Air India, fast sieben Jahrzehnte nachdem es die Kontrolle an die Regierung verloren hatte.

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– Klimaschutz – Turkish Airlines setzt ab sofort nachhaltigen Flugkraftstoff ein

Sie gehört zu den besten Airlines der Welt und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Um klimabewusster und klimafreundlicher zu fliegen, setzt die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines nun seit Anfang Februar Sprit aus biogenen Reststoffen ein.

Turkish Airlines setzt ab sofort nachhaltigen Flugkraftstoff ein

Ukraine-Krise
Rüstungskontrollexperten fordern Abbau von Spannungen

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Berlin – Rüstungskontrollexperten aus den USA, aus Russland und Deutschland fordern im Konflikt Russlands mit dem Westen von beiden Seiten verstärkte Initiativen zum Abbau von Spannungen. „Wir sagen, dass mit Rüstungskontrolle, Vertrauensbildung und Risikoreduzierung ein Instrumentarium bereitsteht, mit dem sich diese Krise entschärfen lässt und die Gefahr eines Krieges gemindert werden kann“, sagte der Projektmanager der „Deep Cuts Commission“, Oliver Meier, dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Die unabhängige Kommission besteht aus 24 US-amerikanischen, russischen und deutschen Rüstungskontrollexpertinnen und -experten. Auch ohne eine Lösung des Streits um die Nato-Osterweiterung könnten Fortschritte erzielt werden. Ziel sei, „auch dann Gemeinsamkeiten auszuloten, wenn auf politischer Ebene Sprachlosigkeit vorherrscht“. Es gebe ungeachtet des Streits um die europäische Sicherheitsarchitektur und den russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine im Hinblick auf Rüstungskontrolle und Risikoreduzierung „eine inhaltliche Schnittmenge zwischen den Interessen der USA und Russland“, meinte der Mitarbeiter des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Einen vollkommen unbegrenzten Rüstungswettlauf wollten „zum Glück“ weder Washington noch Moskau. Der gemeinsame Wunsch nach Fortschritten in der Rüstungskontrollpolitik sei „heute größer als vor der Zuspitzung der Krise um die Ukraine“. Konkret schlagen die Experten unter anderem vor, dass die Nato-Staaten und Russland sich umfassend gegenseitig über ihre jeweilige Nuklearstrategie informieren, ein Moratorium zur Stationierung von Mittelstreckenraten zwischen dem Atlantik und dem Ural verhandeln, Transparenzbesuche der Gegenseite auf strittigen Raketenbasen in Europa zulassen und mit einem „Zentrum für Risikoreduzierung“ einen direkten Draht zwischen den Befehlshabern in der Nato und in Russland herstellen. „Das kann im Fall einer akuten Krise sehr wichtig sein“, sagte Meier.

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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Montag Präsident Recep Tayyip Erdogan für seinen Beitrag zu einer politischen Lösung der Russland-Ukraine-Krise und seinen persönlichen Einsatz gedankt.

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Corona-Pandemie
Virologe Streeck: Schluss mit Testeritis, 2G und Impfpflicht

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Hamburg – Der Bonner Virologe Professor Hendrik Streeck fordert das Ende der allgegenwärtigen Corona-Tests. „Wir müssen von der Testeritis wegkommen“, sagte Streeck im Videocast „19 – die Chefvisite„. „Anlassloses Testen ist nicht mehr zielführend, gerade bei der PCR“, so Streeck, der dem Expertenrat der Bundesregierung angehört. Die genauere PCR solle „nur noch symptombezogen“ eingesetzt werden, alles andere hätte „wirtschaftliche und ökologische Folgen“, warnte der Virologe. Mit Omikron geht die Pandemie für Streeck „in eine Phase über, in der wir mehr auf Eigenverantwortung der Bürger setzen müssen“. Daher befürworte er schrittweise Lockerungen der Corona-Einschränkungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Alle möglichen Schutzmaßnahmen seien bekannt. Nun sei es an der Zeit, diesen „Werkzeugkasten aus den staatlichen Händen in die privaten zu geben“, sagte Streeck. So gebe es zum Beispiel keinen Grund mehr dafür, die 2G-Regel im Einzelhandel aufrecht zu erhalten. Streeck sprach sich eindeutig gegen eine allgemeine Impfpflicht aus. Die Impfung diene dem Selbstschutz und biete keine Sicherheit vor Ansteckung und Weitergabe des Virus. Aus diesem Grund ist er auch „skeptisch“ bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, etwa für Alten- und Krankenpfleger. Studien hätten gezeigt, dass auch beim Schutz gefährdeter Gruppen eine FFP2-Maske „viel besser“ wirke. Diese „reduziert die Weitergabe des Virus um 80 Prozent“ und damit deutlich mehr als eine Impfung, so Streeck.

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– Corona-Pandemie – Türkei: Gesundheitsminister Koca ruft erneut zur Booster-Impfung auf

Der türkische Gesundheitsminister hat die Bevölkerung erneut aufgerufen, sich impfen zu lassen.

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Griechenland
Partei der türkisch-muslimischen Minderheit bekundet Solidarität mit Türkischer Union

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İskeçe/Xanthi – Die Partei für Freundschaft, Gleichheit und Frieden (DEB) der türkisch-muslimischen Minderheit in Westthrakien, hat wegen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen die Türkische Union von İskeçe (Xanthi) mit einem Besuch dieser am Montag ihre Solidarität zugesichert. Über den Stand der Ermittlungen unterrichtete İTB-Präsident Ozan Ahmetoğlu die DEB-Parteivorsitzende Çiğdem Asafoğlu und weitere Vorstandsmitglieder. Die Türkische Union von İskeçe habe die volle Unterstützung der DEB-Partei bei ihrer Intention nach Gerechtigkeit. Ermittlungen wegen Durchführung einer Demonstration Um gegen die Entscheidung des griechischen Kassationsgerichts (ακυρωτικό δικαστήριο) zu protestieren, fand am 10. Juli 2021 eine Kundgebung unter dem Slogan „Jetzt reichts“ statt. Das Kassationsgericht Griechenlands hatte die Beschwerde der Türkischen Union von İskeçe zur Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte am 30. Juni 2021 zum zweiten Mal abgewiesen. Ab den 80er-Jahren wurden in Griechenland Vereine verboten, die in ihren Satzungen den Begriff „Türkisch“ enthielten, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem Urteil 2008 diese Praxis untersagte, haben griechische Behörden das Urteil des EGMR bis heute nicht umgesetzt. Griechenland argumentiert, der Lausanner Vertrag beinhalte lediglich die Bezeichnung „muslimische Minderheit“ und daher sei sie nicht verpflichtet, einen ethnischen Begriff zu verwenden. Kemal Bölge/İskeçe/Xanthi 

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NEX24 Interview mit dem Vorsitzenden der Türkischen Union von İskeçe (Xanthi) Ozan Ahmetoğlu.

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Ukraine-Krise
USA schließen Botschaft in Kiew

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Kiew – Die USA schließen ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und verlegen ihre Aktivitäten in die westukrainische Stadt Lemberg/Lviv nahe der polnischen Grenze. Außenminister Antony Blinken bezeichnete die Verlegung als eine vorübergehende Maßnahme zum Schutz des Botschaftspersonals. „Ich habe diese Maßnahmen aus einem einzigen Grund angeordnet – der Sicherheit unserer Mitarbeiter – und wir fordern alle in der Ukraine verbliebenen US-Bürger dringend auf, das Land sofort zu verlassen“, so Blinken in einer Erklärung.
Diese Vorsichtsmaßnahmen untergraben in keiner Weise unsere Unterstützung für die Ukraine oder unser Engagement für sie. Unser Engagement für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine ist unerschütterlich. Wir bemühen uns auch weiterhin aufrichtig um eine diplomatische Lösung, und wir bleiben mit der russischen Regierung im Gespräch, nachdem Präsident Biden mit Präsident Putin telefoniert und ich mit Außenminister Lawrow gesprochen habe. Der Weg der Diplomatie bleibt offen, wenn Russland sich in gutem Glauben für eine Lösung entscheidet. Wir freuen uns darauf, unser Personal in die Botschaft zurückzuholen, sobald die Bedingungen es erlauben.
Die Maßnahmen kommen Tage, nachdem die USA die große Mehrheit der US-Regierungsangestellten angewiesen hatten, das Land zu verlassen, und angekündigt hatten, dass die konsularischen Dienste in der US-Botschaft ab Sonntag aus Sorge vor einer bevorstehenden russischen Invasion eingestellt würden. Obwohl Moskau erklärt hat, es sei offen für Verhandlungen, stellte der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price, am Montag fest, dass „es für uns unklar bleibt, ob Russland daran interessiert ist, einen diplomatischen Weg im Gegensatz zur Anwendung von Gewalt zu verfolgen“. „Wir stützen unsere Einschätzung auf das, was wir vor Ort mit eigenen Augen sehen, nämlich einen fortgesetzten und unprovozierten russischen Aufmarsch an der ukrainischen Grenze und keine begleitenden Anzeichen für eine Deeskalation“, sagte er bei einem Briefing im Außenministerium und wies darauf hin, dass Lemberg durch seine Lage „einen gewissen Schutz genießt, den andere Orte in der Ukraine nicht haben“.

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Erdogan in Abu Dhabi
Türkei und Emirate unterzeichnen über ein Dutzend Abkommen

Abu Dhabi – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist am Montag auf Einladung von Abu Dhabis Kronprinz Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan zu einem offiziellen Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eingetroffen. Erdoğan wurde am internationalen Flughafen von Abu Dhabi vom Staatsminister für Außenhandel der VAE Thani bin Ahmed Al Zeyoudi, dem türkischen Botschafter in Abu Dhabi Tugay Tunçer und dem türkischen Generalkonsul in Dubai Mustafa İlker Kılıç empfangen. Vor seiner Abreise aus Ankara twitterte Erdogan: „Wir haben eine neue Ära in den Beziehungen zwischen der Türkei und den VAE eingeleitet, als Scheich Mohammed bin Zayed uns im Jahr 2021 besuchte. Heute brechen wir nach Abu Dhabi auf, um auf dieser Dynamik aufzubauen.“ Der türkische Staatschef wird bei seiner Reise von zahlreichen Ministern begleitet, darunter Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, Innenminister Süleyman Soylu, Minister für Kultur und Tourismus Mehmet Nuri Ersoy, Schatz- und Finanzminister Nureddin Nebati sowie der Minister für Industrie und Technologie Mustafa Varank,
(Foto: DoC)
Türkei und VAE unterzeichnen 13 Abkommen in verschiedenen Bereichen Während des Besuchs wurden unter anderem Abkommen in den Bereichen Verteidigungsindustrie, Gesundheit, Klimawandel, Industrie, Technologie, Handel und Wirtschaft unterzeichnet. Wiederannäherung mit den Emiraten Die Beziehungen zwischen der Türkei und den Emiraten erreichten in letzten Jahren einen Tiefpunkt, als die Länder um regionalen Einfluss kämpften und in Konflikten gegnerische Seiten unterstützten. Der Bruder des Kronprinzen, der nationale Sicherheitsberater der VAE, Tahnoun bin Zayed Al Nahyan, besuchte die Türkei im vergangenen August als ersten großen Schritt zur Verbesserung der angespannten Beziehungen. Im November empfing Erdoğan daraufhin den Kronprinzen bin Zayed Al Nahyan (MBZ). Bei dem Besuch wurden Pläne zur Einrichtung eines 10-Milliarden-Dollar-Fonds zur Unterstützung von Investitionen in der Türkei vorgestellt. Zum Auftakt des Besuchs, der als höchster seit Jahren gilt, unterzeichneten beide Länder eine Reihe von bilateralen Abkommen. Der Fonds wird sich auf strategische Sektoren wie Energie, Lebensmittel und Gesundheitswesen konzentrieren. Der Kronprinz gilt als De-facto-Führer und treibende Kraft hinter der außenpolitischen Haltung der VAE. „Die Probleme mit den VAE liegen nun hinter uns. Wir treten in eine Phase ein, die voll und ganz auf Zusammenarbeit und gegenseitigem Nutzen beruht“, so eine anonymer hoher türkischer Regierungsbeamter gegenüber Daily Sabah während des Besuchs.

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– Türkisch-armenische Beziehungen – Annäherung: Flüge zwischen Armenien und Türkei beginnen

Vor dem Hintergrund der türkisch-armenischen Wiederannäherung gibt es seit dieser Woche wieder Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern.

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Ukraine-Krise
Röttgen: Scholz muss absolute Entschlossenheit zeigen

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Berlin – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor dessen Reise nach Kiew und Moskau aufgefordert, in der Ukraine-Krise Entschlossenheit zu zeigen. Im Inforadio vom rbb betonte Röttgen am Montag erneut den Ernst der Lage. Ein mögliche Invasion wäre eine Zäsur der Nachkriegsgeschichte und eine dramatische Veränderung der Situation: „Deutschland wird ganz eindeutig und verlässlich und klar ein Teil des Westens sein, der Abwehr jeglicher russischer Aggression. Das muss Wladimir Putin schon vorher wissen. Und es muss ihm klar sein, dass er auch Deutschland als Partner verliert, im Falle einer Aggression.“ Waffenlieferungen an die Ukraine lehnte Röttgen indes weiter ab: „Ich würde unsere Politik an dieser Stelle nicht ändern. Ich habe sie immer damit begründet, dass Deutschland über besondere Gesprächsmöglichkeiten in Moskau verfügt. Mit der Lieferung von Waffen würden die zerstört. Ich glaube, dass davon keiner etwas hat. Das ist aus meiner Sicht die Begründung, warum wir das weiterhin nicht tun sollten.“

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Corona-Pandemie
Brandenburgs Gesundheitsministerin begrüßt geplante Lockerung der Corona-Maßnahmen

Berlin – Anders als andere Bundesländer hat Brandenburg den Höhepunkt der Omikron-Welle noch nicht erreicht. Das sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher Brandenburg Aktuell vom rbb am Montag. So liege Brandenburg zurzeit mit einer Corona-Inzidenz von über 1.800 an der Spitze aller Bundesländer. Auch die Hospitalisierungsinzidenz steige wieder an. „Wir sind in Brandenburg noch nicht überm Berg. Trotzdem finde ich das in Ordnung und begrüßenswert, dass die Ministerpräsidenten-Konferenz am Mittwoch sich mit geordneten Öffnungsszenarien beschäftigt. Ich denke, das ist angemessen“, sagte die Grünen-Politikerin. Sie verwies darauf, dass die Intensivstationen zurzeit nicht so stark belastet sind, wie während der Delta-Welle. „Aber wir müssen uns immer klar machen, dass bei diesen hohen Inzidenzen auch nach 14 Tagen bis drei Wochen danach der Druck auf die Krankenhäuser weiter besteht und deshalb lockern mit Augenmaß, dass wir uns da nicht wieder einen Rückschlag erkaufen.“

Kernkraftwerk Mezamor
Erdbeben nahe Atomkraftwerk an der türkischen Grenze

Jerewan – Unweit des armenischen Kernkraftwerks Mezamor nahe der Grenze zur Türkei ereignete sich am Sonntagabend um 22.25 Uhr Ortszeit in der Schirak Provinz ein Erdbeben der Stärke 5.3.

Das Erdbeben war auch in den türkischen Grenzprovinzen Kars, Ağrı, Iğdır und Ardahan zu spüren. Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD liegen noch keine Informationen über Schäden oder Opfer vor. Iğdır liegt nur 15 Kilometer von dem Kernkraftwerk Mezamor entfernt. Mezamor gilt als ein recht unsicheres Kernkraftwerk, da es nicht nur technisch veraltet ist, sondern auch in einer stark erdbebengefährdeten Region liegt. 2011 behauptete National Geographic, Mezamor sei heutzutage womöglich das gefährlichste Kernkraftwerk der Welt.

Das Georgia Earth Sciences Institute und das National Seismic Monitoring Center gaben außerdem bekannt, dass sich in Georgia ein Erdbeben der Stärke 6,2 ereignet hat.

Griechenland
Muftiamt bezeichnet Ermittlungen gegen Türkische Union als inakzeptabel

İskeçe/Xanthi – Das Muftiamt in der nordostgriechischen Stadt İskeçe (Xanthi) hat in einem Statement die Solidarität mit der Türkischen Union von İskeçe hervorgehoben. Nach Ansicht des Muftiamtes sei es eine große Ungerechtigkeit und nicht akzeptabel, dass sieben Monate nach der Kundgebung der Türkischen Union von İskeçe Ermittlungen aufgenommen wurden. In der Mitteilung des Muftiamtes heißt es: „Es ist nicht hinnehmbar, dass gegen die Türkische Union von İskeçe wegen einer Kundgebung Ermittlungen eingeleitet werden, obwohl seit der Demonstration sieben Monate zurückliegen. Das ist eine große Ungerechtigkeit.“ Weil in ihrem Vereinsnamen der Ausdruck „Türkisch“ vorkomme, hätten griechische Gerichte diese Institution verboten. Daraufhin hätte die ITB einen Rechtsstreit vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ausgetragen und der Türkischen Union von İskeçe Recht gegeben. Die Aufrufe des Europäischen Rats zur Umsetzung der EGMR-Urteile hätten griechische Regierungen nicht befolgt und das Thema stets auf eine „steile Straße“ geführt und die Unlösbarkeit der Problematik als Lösung betrachtet. Das Muftiamt werde den seit 39 Jahren währenden Rechtsstreit der ITB mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln weiterhin unterstützen.

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