Aserbaidschan
Antike heilige Orte von Schuscha

Ein Gastbeitrag von Maryam Samadova Die alte Geschichte von Schuscha, der Wiege der Musik und der Kultur Aserbaidschans, spiegelt sich in vielen in- und ausländischen Quellen und wissenschaftlichen Studien wider. Dieses Dokumentationsmaterial, das ich Ihnen vorstelle, zeigt die Geschichte von Schuscha, seine religiösen Denkmäler und Kultstätten, die so alt sind wie die Stadt selbst. Die ältesten dieser Denkmäler sind die historischen Moscheen mit zwei Minaretten, die heute als „Yukhari Govhar Agha Moschee“ (Obere Govhar Agha Moschee) und „Aschagi Gokhar-aga Moschee“ (Untere Govhar Agha Moschee) bekannt sind und in die Liste der seltenen architektonischen Perlen des islamischen Ostens aufgenommen wurden.
Die „Yukhari Govhar Agha Moschee“ (Obere Govhar Agha Moschee)
Zunächst sollte jedoch betont werden, dass der Karabach-Khan Panahali Khan, als er zu Beginn des 18. Jahrhunderts – im Jahr 1752 – mit dem Bau der Stadt Schuscha begann, dem Bau von Gotteshäusern – Moscheen und Kirchen – besondere Aufmerksamkeit schenkte. Ein weiterer Punkt, den wir über die Geschichte dieser beiden alten Moscheen in Schuscha wissen und in Erinnerung behalten sollten, ist die Frage, wer ihnen den Namen „Govhar aga“ gab und warum sie mit diesem Namen unsterblich gemacht wurden. Govhar aga – der vollständige und richtige Name ist Govharnisa bayim
  • Tochter des dritten Khan des Khanat Karabach – Ibrahimkhalil Khan Javanschir
  • wurde 1790 in Schuscha geboren
  • in ihrer Jugend zeichnete sie sich durch ihre Schönheit und ihren scharfen Verstand aus
  • im Alter von 16 Jahren wurde sie mit Jafargulu Khan Choyski verheiratet, einem berühmten Scheki Khan, der wegen seines Mutes und seiner Tapferkeit den Beinamen „Batmanqilinc“ (Mächtiges Schwert) erhielt;
  • Kurz nach ihrem Umzug nach Scheki verlor sie ihren Mann und kehrte 1814 nach Schuscha zurück
  • sie widmete den Rest ihres Lebens dem religiösen Dienst, der Bildung und der Wohltätigkeit
  • Dank ihrer Großzügigkeit, Erleuchtung und Wohltätigkeit erlangte sie nicht nur in Schuscha, sondern in der gesamten Region Karabach großes Ansehen
Neben ihrer aufklärerischen und wohltätigen Tätigkeit widmete Govharnisa den Gotteshäusern in Schuscha besondere Aufmerksamkeit. Sie baute zweistöckige, hohe Moscheen mit getrennten Hallen für Frauen und Männer an der Stelle von zwei kleinen Moscheen, die ihre Vorfahren hinterlassen hatten. Diese aus natürlichen Baumaterialien errichteten Moscheen mit Altären, Kellergeschoss und Minaretten, die mit dem alten, zu Karabach gehörenden „Guldeste“-Ornament („Blumenstrauß“) verziert sind, sind von besonderer Bedeutung für die Architekturgeschichte von Schuscha und Karabach im Allgemeinen. Von vielen anderen Gotteshäusern wie der Julfalar-Moschee, der Haji Yusifli-Moschee, der Kocharli-Moschee, der Mamay-Moschee, der Mardinli-Moschee, der Guyulug-Moschee, der Saatly-Moschee, der Seyidli-Moschee, der Chol Qala-Moschee, der Khoja Marjanly-Moschee und der Taza Mahalla-Moschee, die in jedem der 17 Stadtteile von Schuscha errichtet wurden, sind bis heute Überreste erhalten. Die Gravuren der Decken und Wände, Säulen und Minarette der meisten dieser Moscheen, die von dem berühmten Architekten seiner Zeit, Karbala Safikhan Garabagi, entworfen wurden, stammen von dem berühmten Graveur Karbala Safarali. Bereits 1752 gab es in Schuscha religiöse Schulen, in denen vor allem Jugendliche die Grundlagen des Islam, die arabische Sprache, die Auslegung des Heiligen Koran und das perfekte Studium der Koranrezitation erlernten. Die alten heiligen Stätten der Stadt wie die Hazrat-Ali-Höhle, der Heilungsschrein von Hazrat Abbas, die Saqqakhana- und Pirgah-Schreine, das Grab von Seyid Mirfasih, der Schrein von Mir Mehdi Agha und der Schrein von Gasim Agha sind für Muslime aus verschiedenen Regionen Aserbaidschans zu einem heiligen Ort des Glaubens geworden. Im Laufe der Geschichte wurden neben den muslimischen Tempeln in Schuscha auch die alten albanischen Tempel mit Respekt und Ehrfurcht behandelt. Die alten albanisch-christlichen Tempel, die als Gazanchi-Kirche, Grüne Kirche und Gala-Kirche bekannt sind, standen immer unter dem Schutz des aserbaidschanischen Staates. Interessante Fakten finden sich auch in den Memoiren und Geschichten, die über die religiösen Persönlichkeiten und Seyid-Mullahs von Schuscha geschrieben wurden. Von besonderem Interesse ist der berühmte Dialog, der 1918 zwischen Nuru Pascha, einem türkischen General, dem Befehlshaber der kaukasischen islamischen Armee, und dem Mullah einer der Moscheen der Stadt stattfand. Die Geschichte besagt, dass Nuru Pascha während seines Aufenthalts in Schuscha die Moschee betrat, nachdem er den Adhān (islamischer Gebetsruf) aus der Ferne hörte. Er machte sich mit dem Mullah der Moschee bekannt , drückte ihm eine Handvoll Goldmünzen in die Hand und sagte:
„Wenn du mit mir nach Istanbul kommst, werde ich dir doppelt so viele Goldmünzen pro Monat zahlen. In Istanbul leben Vertreter vieler Nationalitäten. Wer diesen Adhān, den du rezitierst, hört, wird Muslim.“
Auf den Vorschlag von Nuru Pascha antwortet der Mullah: „Vielen Dank, Pascha. Ich würde Ihr Angebot gerne annehmen, aber ich fürchte, dass ich Sie enttäuschen werde“, sagt er. Nuru Pascha fragte den Mullah nach dem Grund für die Ablehnung. Der Geistliche antwortete:
Es ist Schuscha, dass mir diese Stimme gegeben hat… Es ist ihre Luft, ihr Wasser, ihre Erde, die mich so singen lässt … Ich glaube nicht, dass meine Stimme so bleiben wird, wie sie ist, wenn ich dieses Land verlasse.
Die Landschaften von Schuscha Viele Jahre lang hat die perfide armenische Lobby, die die ganze Welt wie ein Spinnennetz umsponnen hat, wohldurchdachte Gebietsansprüche erhoben, systematisch eine aggressive Politik der „Armenisierung“ betrieben, mehr als ein Jahrhundert lang das Land des alten Karabachs teilweise besetzt, die örtliche Bevölkerung Massenvertreibungen und Gräueltaten ausgesetzt und Kulturdenkmäler, Moscheen und Koranschulen zerstört. Am 8. November 2020 wurde dank des entschlossenen Willens des siegreichen Oberbefehlshabers Ilham Aliyew und der tapferen aserbaidschanischen Armee das Herz von Karabach, die Stadt Schuscha – die Wiege der Mugham und Gazellen – von der Besetzung befreit… Jabrayil, Fuzuli, Zangilan, Gubadli, Aghdam, Kalbajar, Lachin und schließlich … wurde das heilige Schuscha mit seiner aserbaidschanischen Heimat wiedervereint … Die alte Stadt begann zu atmen und zu blühen … Bau- und Renovierungsarbeiten in Schuscha Heute ist das heimatliche Schuscha – die Wiege der antiken Musik und Kultur Aserbaidschans – in ein Zentrum verwandelt worden, in dem internationale Kulturveranstaltungen, Musik-, Poesie- und kulinarische Festivals abgehalten werden; historische Denkmäler und Tempel verblüffen die Welt mit ihrer geheimnisvollen Schönheit.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Auch interessant

– Aserbaidschan – Das Leben Churschidbanu Natäwans – ein Spiegelbild von Karabachs Geschichte und Kultur

Das Leben der Khanstochter, Dichterin und Mäzenin Churschidbanu Natawan veranschaulicht das Potenzial aserbaidschanischer Frauen am Beginn der Moderne und bietet ein Panorama der Geschichte Karabachs.

Das Leben Churschidbanu Natäwans – ein Spiegelbild von Karabachs Geschichte und Kultur

Türkei
Erdogan fordert von Athen Entmilitarisierung der Ägäis

Izmir – In einer Rede zum Abschluss des Militärmanövers EFES 2022 an der Ägäisküste forderte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan von Griechenland, die Inseln in der Ägäis zu entmilitarisieren. Griechenland solle aufhören, Inseln mit nichtmilitärischem Status zu bewaffnen, so Erdoğan. Er warf Griechenland zudem vor, sich nicht an internationale Verträge zu halten „Einige griechische Politiker, die von der Realität abgekoppelt sind und der Logik und dem Gesetz widersprechen, versuchen, mit Worten und Taten relevant zu bleiben. Diejenigen, die die Ressourcen, die Energie und die Zeit ihres Landes mit Träumen verschwenden, die sie sich niemals leisten können, werden mit Sicherheit vor der Geschichte zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte der türkische Staatschef. Die Türkei hat die Aufrüstung Athens als Verschwendung von Ressourcen bezeichnet, die sich Griechenland nicht leisten könne. „Bei dieser Gelegenheit fordern wir Griechenland erneut auf, die Militarisierung der (Ägäis-)Inseln mit nicht-militärischem Status zu stoppen und im Einklang mit internationalen Vereinbarungen zu handeln“, sagte er und betonte: „Ich scherze nicht, ich meine es ernst.“ „Die Türkei verletzt weder die Rechte anderer, noch lässt sie zu, dass jemand ihre Rechte verletzt“ Erdogan:
„Als Verbündeter, der innerhalb der NATO in jeder Hinsicht den höchsten Preis gezahlt hat, haben wir gegenüber den Provokationen Griechenlands, das in den letzten zwei Jahren noch nicht einmal auf unsere Einladungen zu Treffen mit Militärdelegationen reagiert hat, einen kühlen Kopf bewahrt. Wir stellen jedoch fest, dass unsere Geduld und Gelassenheit von unserem Gegenüber missverstanden worden ist. Die Türkei verletzt weder die Rechte oder das Recht anderer, noch lässt sie zu, dass jemand ihre eigenen Rechte verletzt.
Die Türkei und Griechenland streiten sich seit Jahrzehnten um Gebietsansprüche in der Ägäis. Laut der Türkei habe Griechenland nach den 2 Weltkriegen die Hoheitsrechte über bestimmte Inseln nur unter der Bedingung erhalten, dass auf ihnen kein Militär stationiert werde. EFES-2022 EFES-2022, die größte gemeinsame Übung der türkischen Streitkräfte in der Ägäis, wurde am Donnerstag beendet. An der abschließenden Zeremonie nahmen neben Erdogan auch der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar, der libysche Premierminister und Verteidigungsminister Abdul Hamid al-Dbeibeh, die Verteidigungsminister von Aserbaidschan, Gambia, Kamerun, Katar, Kirgisistan, Kosovo und Ruanda sowie die Generalstabschefs von Bosnien und Herzegowina, Äthiopien, Kasachstan, Libyen, Ungarn und Pakistan teil. In seiner Rede dankte Erdoğan allen, die zu der Übung beigetragen haben, die seit dem 20. Mai unter Beteiligung von fast 10 000 Militärangehörigen aus 37 Ländern durchgeführt wurde, und sagte: „Ich glaube, dass die Waffen, Fahrzeuge und Systeme unserer Verteidigungsindustrie zeigen, wie weit unser Land in diesem Bereich gekommen ist. Wir sind ein Land, das alle seine Mittel und Fähigkeiten in der Verteidigungsindustrie gerne mit seinen Freunden und Verbündeten teilt. Solche Beispiele der Zusammenarbeit gewinnen umso mehr an Bedeutung, während die Welt einen tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess in politischer, wirtschaftlicher, militärischer und sozialer Hinsicht durchläuft.“

Türkei
Erdogan kündigt Wahlen für 2023 an

Izmir – Der türkische Präsident hat am Donnerstag bekräftigt, dass die nächsten Parlamentswahlen pünktlich Mitte Juni nächsten Jahres und nicht früher stattfinden werden, und damit alle Spekulationen über vorgezogene Wahlen beendet. In seiner Rede auf der Tagung des Provinzbeirats AKP in der ägäischen Provinz Izmir kündigte Recep Tayyip Erdogan außerdem an, dass er bei den Wahlen im nächsten Jahr eine weitere Amtszeit anstreben werde. „Der Kandidat der Volksallianz für die Präsidentschaftswahlen ist Recep Tayyip Erdogan“, sagte er und bezog sich dabei auf das Abstimmungs- und Wahlbündnis zwischen der AK-Partei und der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Im Juni 2023 finden in der Türkei landesweite Wahlen statt, bei denen die Wählerinnen und Wähler den Präsidenten und alle 600 Abgeordneten des Parlaments wählen werden. Der Präsident und die Abgeordneten des Parlaments werden für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt, wobei der Präsident auch die Möglichkeit hat, vorgezogene Neuwahlen auszurufen. 2017 beschlossen die türkischen Wähler, von einem parlamentarischen System zu einem exekutiven Präsidialsystem überzugehen. Nachdem er seit 2003 Ministerpräsident war, übernahm Erdogan 2014 das Präsidentenamt. Nach dem neuen System sind die Amtszeiten der Präsidenten auf zwei volle Legislaturperioden begrenzt.

Zum Thema

– Türkei – Erdogan betont Wichtigkeit der Jugend bei den kommenden Wahlen

„Mehr als sechs Millionen unserer jungen Menschen werden bei den Wahlen 2023 zum ersten Mal wählen“, so Recep Tayyip Erdogan.

Erdogan betont Wichtigkeit der Jugend bei den kommenden Wahlen
 

Berlin-Anschlag
Deutsch-Armenier hatte Plakate mit „Türkei-Bezug“

Berlin –  In Berlin raste in den späten Vormittagsstunden ein Deutsch-Armenier mit einem Auto in eine Menschenmenge. Eine Lehrerin erliegt dabei ihren schweren Verletzungen, 14 Schüler werden zum Teil schwer verletzt. Polizeiangaben zufolge wurden  im Auto des 29-Jährigen Plakate mit Äußerungen „über die Türkei“ entdeckt. Medien berichteten zuerst zudem von einem Bekennerschreiben, dies wurde von Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) jedoch dementiert. Die Lage in Berlin-Charlottenburg ist auch nach Stunden unklar. Ein 29-Jähriger Deutsch-Armenier namens Gor H. raste mit einem silbernen Renault Clio nahe der Gedächtniskirche und dem Ku’damm auf eine Menschenmenge zu. Passanten konnten den Fahrer festhalten, bis die Polizei kam. Er habe dabei einen wirren Eindruck hinterlassen. Von einer Unfallstelle kann aber kaum die Rede sein. Es ist vielmehr eine Schneise der Verwüstung. Mehr als 200 m wurde der Clio an der Kreuzung zwischen Tauentzienstraße und Rankestraße im Stadtteil Charlottenburg zunächst auf einem Gehweg gelenkt, bevor es in ein Schaufenster eines Geschäfts raste. Unter den Trümmern lagen danach Verletzte, vor allem eine Reisegruppe einer zehnten Klasse einer Realschule aus dem nordhessischen Bad Arolsen. Die Lehrerin (55) dieser Gruppe wurde dabei schwer verletzt, wie auch ein Lehrerkollege. Sie erlag aber später ihren schweren Verletzungen. 14 weitere Schüler der Gruppe wurden ebenfalls zum Teil schwer verletzt. Die Zahl der Verletzten könnte höher liegen. Viele verließen den Ort panisch. Ob es sich dabei um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelt, dazu wollte die Berliner Polizei bis zur Stunde nichts sagen. Auch einige Stunden nach der Tat blieben die Hintergründe des Vorfalls noch im Unklaren. Ein Augenzeuge geht jedenfalls von einer kontrollierten Fahrt aus und erklärte gegenüber dem SPIEGEL: „Er wusste, was er tut. Er hat immer wieder Gas gegeben, erklärt ein Zeuge des Vorgangs.“ Nach dpa-Informationen wurden im Auto des 29-Jährigen Plakate mit Äußerungen „über die Türkei“ gefunden. Ob das Plakat in Zusammenhang mit dem Unfall steht, wollte weder die Polizei noch Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kommentieren. Der Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei spricht dabei von Vorsichtsmaßnahmen. Ein SEK-Team verschaffte sich – ebenfalls aus Sicherheitsgründen – am frühen Abend Zutritt zur Wohnung von Gor. H. Die Polizei hat offensichtlich Hinweise darauf, dass die Tat politisch motiviert sein könnte. Sie wollen eine politische Motivation jedenfalls nicht ausschließen. Ein Ermittler sprach gar von einer vorsätzlichen Tat und erklärte gegenüber Reportern: „Auf keinen Fall ein Unfall – ein Amokläufer, ein eiskalter Killer.“ Der Deutsch-Armenier, der seit 10 Jahren in Berlin wohnhaft ist, war nach dpa-Informationen mit einem Auto unterwegs, das seiner älteren Schwester gehört. Er soll der Polizei bereits bekannt gewesen sein, allerdings nicht in Zusammenhang mit Extremismus. Gor H. soll als gewalttätig gelten und soll in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sein, berichtete der „SPIEGEL“ weiter. Es gebe Hinweise auf eine mögliche Erkrankung. Nabi Yücel/Berlin

Business
Wie ein Geschäft international expandieren kann

0
Viele Firmen, Geschäfte und Betriebe stehen eventuell vor so einer Entscheidung. Die Entscheidung zum Expandieren fällt vielen Unternehmern nicht leicht. Es ist meistens nicht einfach, das Geschäftsmodell, was auf der eigenen Landessprache basiert, auf ein anderes Land zu verlagern und somit zu erweitern. Die Probleme beginnen bereits mit der sprachlichen Verständigung, welche schwierig werden kann. Besonders, wenn man die entsprechende Fremdsprache nicht beherrscht. Als Geschäftsführer, welcher sein Geschäft expandieren lassen möchte, um höheren Umsatz zu generieren, ist es in allererster Linie das A und O, sich auf Englisch verständigen zu können. Englisch ist eine globale Sprache und kann deshalb ersatzweise fast überall verwendet werden. In fast jedem Land gehört Englisch zu den gängigen Sprachen und deshalb wäre es empfehlenswert, zumindest diese Sprache zu beherrschen. Es kommen jedoch viele weitere Schritte auf Sie zu, wenn Sie Ihr Geschäft international expandieren möchten. Steuern und Anmeldung In Deutschland muss man sein Geschäft zwingend anmelden, wie beispielsweise beim Gewerbeamt, wenn man ein Gewerbe gründet. Gründet man eine Firma, kann man sich hierbei erst mal in die Rechtsformen einlesen, denn jede hat Vor- und Nachteile. Die gängigste Rechtsform ist im Fall von Deutschland die GmbH. Diese Rechtsform ist nahezu jedem Bürger in Deutschland ein Begriff, denn es gibt viele GmbHs in Deutschland. Abgekürzt steht GmbH für „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Befindet sich das Geschäft, welches man gründet, in Deutschland, fallen Steuern an. Dazu zählen die Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer und weitere Steuern. Hat Ihr Geschäft, welches Sie gründen, keinen Sitz im Inland (EU oder Deutschland), muss das Geld, auch wenn die Firma ihren Sitz im Ausland hat, beim deutschen Finanzamt angemeldet und dementsprechend abgerechnet werden. In Deutschland müssen Sie teilweise nämlich Steuern zahlen, wenn Sie Geld überweisen. Ebenfalls ist auch eine Steuererklärung und Steuerabführung notwendig, wenn Sie mit Ihrem Geschäft expandieren. Das alles gilt auch, wenn Sie ins Ausland expandieren. Unterscheidung zwischen EU und Nicht-EU In EU-Ländern ist man nämlich davon befreit, die Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen. Wird also eine Dienstleistung o.Ä. zwischen zwei europäischen Ländern ausgetauscht oder vollbracht, muss dafür in solchen Fällen keine Mehrwertsteuer abgeführt werden. Die Grundregel besagt, dass Leistungen an dem Punkt versteuert werden müssen, an welchem die Firma ihren Sitz hat. Bei einem Nicht-EU-Land wird es jedoch schwieriger, wenn es um das Steuerrecht geht. Es gibt sehr viele Unterschiede in den Steuersystemen, vor allem in Nicht-EU-Ländern. Einheitliche Regelungen wurden dafür also nicht festgelegt, wie und was ein Unternehmer zu beachten hat, wenn er steuerrechtlich im Ausland handeln möchte. Grundsätzlich ist jedoch das System an sich schon ähnlich – die Höhe und Abwicklung des steuerrechtlichen Teils ist jedoch stark unterschiedlich. Währungen sind ebenfalls zu unterscheiden Die Währung ist auch ein Thema, mit dem Sie sich ausführlich beschäftigen sollten. Was wäre nämlich, wenn Sie Geld ins Ausland zu einem Mitarbeiter überweisen und es kommt nur ein Teilbetrag am anderen Ende an? Das wäre sehr ärgerlich, oder? In dem Fall haben Sie sich wahrscheinlich nicht mit den Währungen befasst. Jedes Land, welches nicht zur EU gehört, hat nämlich eine andere Währung als den Euro. Die Währungen haben auch verschiedene Werte, wie vergleichsweise Rupien und Euros. Der Euro ist viel mehr wert und bringt umgerechnet relativ viele Rupien. Wenn Sie einen Währungsrechner verwenden, werden Sie sich womöglich wundern, wie viele Rupien Sie für einen Euro erhalten. Als grobes Beispiel, sollten Sie von daher wissen, wie es mit der Währung im Land aussieht, in welches Sie expandieren möchten. Die Währung kann entsprechend höher oder niedriger ausfallen. Sie müssen also immer einen passenden Betrag versenden, damit am anderen Ende auch der gleiche Betrag rauskommt – jedoch in der anderen Währung. Unerwartete Kursänderungen können zum Beispiel schädlich für das eigene Geschäft sein. Der Wert des Euros kann ebenfalls sinken und dies verursacht einen finanziellen Schaden, der sich möglicherweise schwer decken lässt. Verzögerungen bei Zahlungen sind auch für Partner, Auftraggeber und Auftragnehmer unangenehm und unbedingt zu vermeiden. Als Geschäftsführung sollte man Fristen einhalten und vor allem profitabel handeln. Sich nicht mit den Währungen und den Wechselkursen auszukennen, wäre also ein enormer Rückschlag, was das Expandieren Ihres Geschäfts betrifft. Zusammenfassung Wenn Sie ein in Deutschland ansässiges Unternehmen gründen, haben Sie, ob Sie es wollen oder nicht, mit Steuern zu tun. Steuern sind Abgaben, die jeder Bürger in Deutschland hat und dies ist auch richtig so, denn hinter dem Steuersystem steckt schließlich Sinn und Zweck (z.B. Deckung des Staatshaushalts). Deshalb ist steuerrechtliches Wissen essenziell, wenn Sie eine Firma gründen, welche im besten Fall sogar expandieren soll. In jedem Land, welches nicht zur EU gehört, gibt es andere Währungen, die auch unterschiedlich viel wert sind. Um bei dem Thema Währungen, Währungswechsel- und Kurse keine immensen Fehler zu begehen, sollten Sie sich also mit den Steuern auskennen. Egal ob Ihr Geschäft hierbei in Deutschland ist, oder im Ausland: Das Steuerrecht muss beherrscht werden, denn jedes Steuersystem ist in den Nicht-EU-Ländern unterschiedlich. Deshalb sollten Sie sich mit jedem Land individuell beschäftigen, wenn es um das Steuerrecht und die Gesetze geht.
Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Entscheidungen treffen.
 

Ampel-Koalition
Klimaaktivistin Luisa Neubauer ist enttäuscht von den Grünen in der Regierung

0
Berlin – Sechs Monate nach dem Start der Ampel-Koalition im Bund kritisiert die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Grünen: „Wenn es jemals die Illusion gab, dass sich das mit dem Klima schon klärt, sobald die Richtigen regieren – dann liegt sie jetzt in Scherben“, schreibt Neubauer, die selbst Grünen-Mitglied ist, in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg schreibt die Fridays-for-Future-Aktivistin:
„Erstmals erleben wir die lang ersehnte Geschwindigkeit in der Politik, bloß nicht für die Klimawende, sondern für immer mehr fossile Entscheidungen“, so Neubauer. „Sollte uns das überraschen, nur weil die Grünen mitregieren? Auch nicht! Die werden so hart für jedes Gramm an Idealen gefeiert, das sie über Bord werfen, da wird sich absehbar keine neue Öko-Opposition herausbilden.“
Und weiter: „Man wird weiterhin auf die Fossilität setzen, nur diesmal mit doppeltem Feel-good-Vibe, weil deputinisiert und von Grünen beworben.“ Die Arbeit des grünen Vizekanzlers Robert Habeck bewertet Neubauer in der ZEIT zwiespältig. Zwar erkläre er viel. Aber: „Ähnlich schnell wie die Embargo-Debatte kippte die Überzeugung, dass eine rasante Energiewende automatisch folgen würde, denn seine nachdenklichen Handyvideos sendete Robert Habeck nicht von Touren über Fotovoltaik-Dächer, sondern aus Katar.“ Auch von der Regierungspartei SPD zeigt sich die Klimaaktivistin enttäuscht: „Wo sind eigentlich die 49 Jusos im Bundestag, die doch irgendwann noch mal Revolution in der SPD machen wollten? Fossile Energien befeuern Krieg und rauben Lebensgrundlagen, für eine radikale Energiewende muss man gar kein Öko mehr sein, es reicht schon, Frieden und Freiheit ganz gut zu finden.“

Mindestens 8 Verletzte
Berlin: Auto rast in Menschenmenge – mindestens 1 Toter

0
Berlin – In Berlin-Charlottenburg ist nahe des Breitscheidtplatzes  ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast. Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Mensch getötet. Der BR24 berichtet von „mehr als ein Dutzend Verletzen“. Fünf Personen seien lebensgefährlich verletzt worden, weitere drei Menschen schwer. Laut einer Mitteilung der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 10.30 Uhr in der Tauentzienstraße nahe der Gedächtniskirche und dem Ku’damm. Das Auto war nahe der Straßenecke Kurfürstendamm, Rankestraße und Tauentzienstraße in eine Gruppe von Menschen gefahren und dann einige Meter weiter im Schaufenster eines Geschäfts auf der Tauentzienstraße zum Halten gekommen, berichtet BR24 weiter. „Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob es sich um eine Vorsatztat oder einen Verkehrsunfall handelt“, zitiert der Focus den Pressesprecher der Polizei, Thilo Cablitz. Der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs wurde von der Polizei vor Ort festgehalten. In den sozialen Medien ist auf Bildern ein silberner Renault Clio zu sehen, der halb auf dem Bürgersteig, halb in einem Schaufenster steht, berichtet der Focus weiter. Schauplatz des Anschlages von 2016 Im Dezember 2016 war an der Gedächtniskirche der Attentäter Anis Amri in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Damals starben zwölf Menschen, mehr als 70 wurden verletzt.  

Gastbeitrag
„Es wird nur einen Verlierer geben: PKK oder Schweden“

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Die unabhängige schwedische Abgeordnete Amineh Kakabaveh hält als einzige der insgesamt 349 Reichstagsabgeordneten das Schicksal Schwedens fest in der Hand. Doch wie lange kann das gutgehen?

Über das Wochenende hinweg drohte die kurdischstämmige schwedische Abgeordnete Amineh Kakabaveh damit, den Misstrauensantrag gegen das Kabinettsmitglied der Sozialdemokraten, Justizminister Morgan Johansson, mitzutragen, sollte die Regierung den Deal mit ihr verletzen.

Der Deal beinhaltete die Zusage, dass die Sozialdemokraten die einzelne Stimme von Kakabaveh erhalten, um an die Regierung zu kommen. Im Gegenzug verpflichteten sich die Sozialdemokraten, die in Nordsyrien von der PYD gewaltsam aufgebaute kurdische Selbstverwaltung finanziell wie politisch zu unterstützen. Die PYD wurde 2003 von der Terrororganisation PKK in Syrien gegründet.

Damals, November 2021, ahnte noch keiner in Schweden, dass die russischen Truppen über die Ukraine herfallen, ja sogar Anstalten hegen, weiter nach Westen zu ziehen. Man hatte andere Sorgen, man musste innerpolitische Krisen meistern. Man hatte mit den Sorgen der Türkei, mit ihren eindringlichen Warnungen in Bezug zu nordsyrischen Organisationen nicht viel am Hut.

Die Sozialdemokraten unter der schwedischen Ministerpräsidentin Magdalena Andersson hatten auch keine Bedenken, Ankara auf die eine oder andere Art zu erzürnen. Wohl deshalb setzte man auch den Deal um und die Terrororganisation PKK konnte in Schweden diplomatische Luft einatmen und hoffen, fast 400 Millionen Euro an »humanitären Hilfen« zu erhalten.

Die Zeiten ändern sich rapide. Mit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine, sieht sich das krisengeschüttelte Schweden in Gefahr und sucht seither den Beistand der NATO, die es nur mit der Zustimmung der Türkei gibt.

So trifft man sich also wieder. Nicht Schweden diktiert, welchen Organisationen sie „humanitär“ und politisch beistehen kann, sondern Ankara, die der NATO diktieren kann, wer in dieses Verteidigungsbündnis darf. Ankara hat die Bedingungen schriftlich festgelegt, mit der Schweden, aber auch Finnland, ihren Einzug in die NATO einleiten können, sofern sie ebenfalls schriftlich niederlegen, dass sie der Terrororganisation den Rücken wenden.

Die schwedische Regierung steckt nun in einem Dilemma. Einerseits haben sie einen Deal mit Amineh Kakabaveh. Anderseits wollen sie in die NATO und müssen dafür einen Deal mit Ankara eingehen. Nebenher müssen sie noch ein Misstrauensantrag überstehen und damit einen Regierungssturz.

Kakabaveh nutzt ihre einzelne Stimme, um die amtierende Regierung zu halten oder zu stürzen. Über das Wochenende hinweg warnte sie die Sozialdemokraten, sich mit Ankara einzulassen. Sie drohte, ihre einzelne Stimme für den Misstrauensantrag der Moderaten, Christdemokraten und Liberalen gegen Justizminister Johansson zu verwenden und damit den Sturz der Regierung einzuleiten.

Am Montag erklärte der Parteisekretär der Sozialdemokraten, Tobias Baudin, dass der Deal beibehalten werde. „Es gibt nichts Neues. Nichts ist passiert. Die Vereinbarung vom November letzten Jahres gilt nach wie vor.“ erklärte Baudin öffentlich. Damit verhinderte die Regierung, dass der Justizminister stürzt und, wie Premierministerin Magdalena Andersson für den Fall ankündigte, die gesamte Regierung zurücktritt.

Kurz danach gab Kakabaveh in einem Interview zu verstehen, dass sie zu ihrem Wort stehe. „Der Parteisekretär hat mir versprochen, dass sie zu dem stehen werden, was sie versprochen haben, und dass es aufgrund der NATO-Frage keine Änderungen geben wird“, erklärte Kakabaveh. Sie gab ferner zu verstehen, dass die Regierung beabsichtige, weitere Unterstützung für Frauenorganisationen und andere Organisationen in Syrien zu leisten, sowie eine Zusage der Sozialdemokraten, dass die Regierung die Türkei auffordern werde, den völkisch-kurdischen Oppositionspolitiker Selahattin Demirtas freizulassen.

Der nachfolgende Misstrauensantrag im Reichstag gegen Johansson scheiterte. Damit ist die x’ste Regierungskrise Schwedens zwar beendet, aber die nächste ist bereits in Anmarsch. Ministern mit Misstrauenserklärungen zu drohen, ist für die schwedische Opposition nämlich alltäglich geworden.

Ebba Busch, die schwedische Christdemokratin, warnte die Sozialdemokraten am Dienstag vor der Stimmabgabe für den Misstrauensantrag eindringlich, sich von Johansson zu trennen, um die Regierung bis zu nächsten Wahl in Ruhe zu lassen und damit handlungsfähig zu belassen. Nach der Abstimmung über den Misstrauensantrag erklärte Busch, man hätte jetzt viel mehr verloren, weil man wisse, wie der Justizminister das Votum überstanden hätte. Busch zufolge sei Kakabaveh nun nicht nur ein „Bremsklotz für die NATO-Verhandlungen“, sondern eine, die auch über einen Misstrauensantrag allein entscheide.

Kurzum: Eine kurdischstämmige Abgeordnete entscheidet über die Geschicke der schwedischen Regierung. Für Ankara, für Recep Tayyip Erdogan, gibt es keinen Grund die NATO-Verhandlungen zu beschleunigen. Die Rolle, die Kakabaveh dabei eingenommen hat, das Bild, das die schwedische Regierung abgibt, ist nicht ideal für weitere Verhandlungen mit Ankara.

Diese Position der schwedischen Regierung wird bis zu den Wahlen in diesem Herbst andauern. Warum sollte Erdogan also versuchen, mit einer so schwachen schwedischen Regierung eine Lösung zu finden? Ankara hat Zeit. Ankara könnte gut damit leben, bis nach den Wahlen im September zu warten, um dann über einen schwedischen NATO-Beitritt zu entscheiden. Bis dahin wird die Verachtung des schwedischen Volkes für die schwedische Politik sich erhöhen und dann verlieren alle Parteien, erklärt die schwedische Politikwissenschaftlerin Marja Lemne.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar

Zum Thema

– NATO-Krise – Erdogan: Die Türkei hat zur Stärke der NATO beigetragen

In einem in der The Economist veröffentlichten Beitrag hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Bedeutung der Türkei für die NATO hervorgehoben.

Erdogan: Die Türkei hat zur Stärke der NATO beigetragen

Glücksspiel
Von den Anfängen bis zur Zukunft des Glücksspiels

0
Die Anfänge und zukünftige Möglichkeiten des Online-Glücksspiels Glücksspiel gibt es schon seit dem antiken Griechenland, doch im Zuge der technologischen Entwicklung begann natürlich auch die Glücksspielindustrie, Online-Möglichkeiten für das Angebot ihrer Dienste zu erkunden. Die ersten Online-Glücksspielseiten tauchten bereits Mitte der 1990er Jahre auf. Im Jahr 1998 wurde Planet Poker gegründet, gefolgt von ParadisePoker.com im Jahr 1999. Hier handelt es sich um die ersten Online-Glücksspielplattformen überhaupt. Aber auch Online Slots gibt es schon seit dem Jahr 1997, in welchem Microgaming den ersten Online Slot „Fantastic Sevens“ auf den Markt brachte. Im Jahr 2002 folgte der Slot „Cash Splash“, welcher mehr Walzen und Gewinnmöglichkeiten zur Verfügung stellte. Im Jahr 2005 wurde ein echter Klassiker entwickelt, der bis heute zu den beliebtesten Spielen aller Zeiten gehört – der Book of Ra-Spielautomat. Dessen erste Version wurde bereits 2005 veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche verschiedene Varianten des Spielautomaten, wie Book of Ra Magic, Book of Ra Deluxe oder auch die Book of Ra Jackpot Edition. Alle basieren auf der gleichen Grundidee, jedoch gibt es Änderungen bei der Anzahl der Gewinnlinien oder Walzen. Sie können mehr über all diese Vorzüge auf book-of-ra-spielautomaten.de erfahren. Für die, die den Slot nicht kennen: Book of Ra ist ein Slot mit insgesamt 5 Walzen und 3 Reihen. Das Spiel basiert auf der Geschichte eines Forschers, der das alte Ägypten erforscht. Ziel ist es, fünf gleiche Symbole auf einer Linie zu erhalten. Ab drei Symbolen gewinnt man. Das spezielle Ra-Symbol ist ein Joker, welcher andere Symbole ersetzen kann. Der Durchbruch des iGaming auf dem Markt Über die Jahre hinweg hat sich die Technologie extrem weiterentwickelt und ist für die große Masse zugänglich geworden, sodass auch der Markt des iGaming den Durchbruch geschafft hat. Damals war das Internet noch Neuland und nicht viele Familien hatten einen Computer Zuhause. Heute sieht dies ganz anders aus, weshalb die Zahlen der iGaming-User in den letzten zwei Jahrzehnten explodierten. Auch die Smartphones haben einen entscheidenden Teil zu dieser Entwicklung beigetragen, denn viele Nutzer greifen heute mobil auf die Webseiten der Anbieter zu. So kann immer und überall an den Automaten gedreht werden. Aber nicht nur die Verbreitung von Computer und Smartphone spielt eine Rolle, sondern auch die Weiterentwicklung der Spiele. Die Spielehersteller lassen sich von Jahr zu Jahr neue Spiele einfallen, sorgen mit neuen Aktionen für großen Andrang oder verbessern Spieleklassiker. So haben Spieler heutzutage eine riesige Auswahl. Alleine im Jahr 2021 betrug das Marktvolumen der Online Casinos weltweit 231 Milliarden US-Dollar. Bei der Verbreitung der Online Casinos spielt auch die Sicherheit eine große Rolle. Heutzutage werden Online Casinos von Aufsichtsbehörden überwacht, damit kein Betrug stattfinden kann. Wichtige Lizenzgeber sind beispielsweise die Malta Gaming Authority und das Regierungspräsidium Darmstadt. Ist ein Anbieter in Besitz einer dieser Lizenzen, so kann Betrug ausgeschlossen werden. iGaming Heute Wie bereits erwähnt, ist heutzutage ein Großteil der westlichen Bevölkerung in Besitz eines Computers oder eines Smartphones mit Internet-Zugang. Somit bietet sich für Millionen von Menschen die Möglichkeit, online auf Glücksspiele in Form von Sportwetten und Online-Slots zuzugreifen. Darüber hinaus haben Spieler heutzutage eine Auswahl zwischen unzähligen Anbietern, die wiederum tausende Spiele auf ihren Plattformen anbieten. Auch im Jahr 2022 soll der Online Glücksspielmarkt weiter wachsen und viele neue Kunden anlocken. Die Anbieter müssen auch dieses Jahr um ihre Kunden kämpfen, da es mittlerweile eine so unglaublich große Anzahl an Konkurrenten gibt, die immer mehr Spiele, immer bessere Boni und einen immer besseren Service anbieten. Nachdem jedoch im Jahr 2021 der neue Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland in Kraft getreten ist, hat sich die Lage etwas beruhigt, da die Regulierungen in Deutschland strenger geworden sind. Auch die Spielehersteller wie NetEnt, BetSoft, IGT oder auch SG Interactive entwickeln immer mehr Spiele, um ein größeres Publikum zu erreichen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Am Ende ist es der Kunde, der von dem großen Konkurrenzkampf profitiert. Nachdem es im ersten Schritt viele Online Spielotheken in die Flucht geschlagen hat, lässt sich dieses Jahr feststellen, dass immer mehr Anbieter zurückkehren und ihre Angebote angepasst haben. So ist es laut neuem deutschen Glücksspielgesetz beispielsweise nicht erlaubt, live Spiele anzubieten. Hier könnte es in Zukunft aber wieder zu Änderungen kommen, da sich einige Spielehersteller benachteiligt fühlen. Zusammenfassung und Ausblick auf die Zukunft Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der iGaming Markt eine unglaubliche Entwicklung hinter sich hat, die dem technologischen Voranschreiten zu verdanken ist. Die Verbreitung und die Zugänglichkeit von Smartphones und Internet haben dafür gesorgt, dass Online Casinos einen wahren Boom erlebt haben. Gerade Spiele wie Book of Ra, die es bereits seit dem Jahr 2005 gibt, profitieren auch heute noch von ihrer Rolle als absoluter Spiele-Klassiker. Auch in Zukunft können wir davon ausgehen, dass der Markt weiter wachsen wird. Spieleentwickler sind fleißig in der Entwicklung neuer Slots und auch die Technologie-Branche möchte sich einen Teil vom Kuchen des iGaming Marktes abschneiden. So werden beispielsweise Virtual Reality und Augmented Reality immer wichtiger in den Online Casinos. Es wird möglich sein, die spektakulärsten Casinos in Las Vegas und Macao von dem Sofa aus zu besuchen und dort ein paar Runden Black Jack oder Roulette zu spielen. Die Zukunft bleibt also spannend!    

Kryptowährungen
Wer bezahlt die laufenden Kosten von Bitcoin?

0

Das Bitcoin-Mining ist normalerweise der kostenintensivste Prozess im Bitcoin-Ökosystem.

Das liegt daran, dass dabei leistungsstarke Computerhardware mit hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten zum Einsatz kommt, die viel Energie verbraucht. Die laufenden Kosten ergeben sich vor allem aus den enormen Anschaffungskosten für die Geräte und den gewaltigen Strommengen, die für deren Betrieb benötigt werden.

Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Betriebskosten. Zum Beispiel kostet 1 kWh etwa 0,1 US-Dollar, ohne die Kosten für die Hardware. Das bedeutet, dass das Mining von Bitcoin in nur einem Jahr etwa 7 Milliarden US-Dollar an Stromrechnungen kosten würde. Einige Experten behaupten, dass das Mining jährlich fast 2 % der Marktkapitalisierung von Bitcoin ausmacht. Wer kommt also für diese Kosten auf?

Die Abrechnung der Bitcoin-Betriebskosten

Bitcoin-Miner zahlen in der Regel direkt für die Energie, die sie verbrauchen. Sie erbringen eine wichtige Dienstleistung für das Netzwerk, indem sie Bitcoin-Transaktionen verifizieren und validieren und neue Token für den Handel prägen. Das Netzwerk entschädigt sie dann durch Block-Belohnungen. Die Bitcoin-Belohnungen für Miner bestehen aus zwei Teilen: den Transaktionsgebühren und der Blocksubvention.

Die Subvention bezieht sich hauptsächlich auf neu geschaffene Bitcoin-Token und dient als Anreiz für Miner und den ursprünglichen Bitcoin-Vertriebsvektor. Die Subvention wird durch die Inflation des Geldangebots finanziert und wird daher von allen Bitcoin-Inhabern erhoben. Die Nutzer zahlen die Transaktionsgebühren, um ihre Transaktionen in der Blockchain validieren zu lassen.

Sie fragen sich vielleicht, wie die laufenden Kosten beglichen werden können, ohne dass jemand Geld verliert. Die Wahrheit ist, dass es bei Bitcoin nichts umsonst gibt und, dass das https://oilprofits.de/-Netzwerk ständige Wartungskosten verursacht, um es am Laufen zu halten.

Auch die Bitcoin-Nutzer tragen einen Teil der Betriebskosten, direkt und indirekt. Allerdings tun sie dies hauptsächlich durch Transaktionsgebühren. So zahlen beispielsweise Händler und einzelne Bitcoin-Nutzer Transaktionsgebühren, damit ihre Zahlungen in der Blockchain verifiziert und validiert werden. Die Kosten variieren in der Regel je nach Transaktionsvolumen und -häufigkeit. Die Zahlung höherer Transaktionsgebühren ermöglicht jedoch in der Regel eine schnellere Zahlungsabwicklung, da sie für die Miner einen lukrativeren Anreiz darstellt.

Die laufenden Kosten von Bitcoin im Überblick

Millionen von Menschen, die noch nie Bitcoin gemint oder gehandelt haben, zahlen unwissentlich für die Existenz von Bitcoin. Das liegt daran, dass die enorme Rechenleistung, die für die Erzeugung neuer Bitcoin-Token erforderlich ist, enorme Mengen an Strom verbraucht, was die Energierechnungen für Anwohner und Unternehmen mit der Zeit in die Höhe treibt.

Das Krypto-Mining in den Vereinigten Staaten könnte die Mieter von Wohnungen und Unternehmen jährlich fast 1 Milliarde US-Dollar kosten. Bitcoin-Miner haben in Ländern wie China so viel Strom verbraucht, dass die Behörden beschlossen haben, sie rauszuschmeißen. Billiger und leicht verfügbarer Strom in Gebieten wie Texas wird die Vereinigten Staaten zu einem führenden Ziel für Krypto-Miner machen.

Forscher stellten fest, dass die Strompreise an Orten wie Upstate New York, wo etwa ein Viertel aller US-Mining-Betriebe angesiedelt ist, aufgrund der wachsenden Nachfrage gestiegen sind. Der enorme Energieverbrauch des Bitcoin-Minings führte dazu, dass Haushalte und Unternehmen jährlich zusätzliche Stromrechnungen in Höhe von 165 bzw. 79 Millionen US-Dollar bezahlen mussten.

In China, wo in den letzten zehn Jahren mehr als zwei Drittel der weltweiten Krypto-Mining-Aktivitäten stattfanden, legt die Regierung die Stromtarife fest, und diese sind unflexibel gegenüber der Nachfrage. Berichten zufolge haben die Bitcoin-Miner andere Branchen überlastet und die Anbieter gezwungen, den Strom zu rationieren. Die Auswirkungen verstärkten sich, als die Bitcoin-Preise in die Höhe schnellten, da sich immer mehr Miner dem Netzwerk anschlossen, die um die Belohnungen konkurrierten. Höhere Bitcoin-Preise bedeuten mehr potenzielle Belohnungen für die Miner und damit bessere Anreize für ständiges Mining.

Der begrenzte Umfang des Bitcoin-Volumens von nur 21 Millionen Token könnte einige Leute zu der Annahme verleiten, dass der Energiebedarf und die Gesamtbetriebskosten mit der Zeit sinken werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, da die Rätsel immer komplexer werden und ihre Lösung viel mehr Zeit und noch mehr Energie erfordert. Dennoch zahlen alle Bitcoin-Nutzer, einschließlich der Miner, für die laufenden Kosten.