Wirtschaft
Türkei: Exporte brechen im Oktober Allzeitrekord

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Ankara –  Trotz der Abwärtsrevision in der Weltwirtschaft stiegen die türkischen Exporte im Oktober dieses Jahres um 7,4 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar und erreichten einen Rekord in der Geschichte der Türkischen Republik. „Im Oktober stiegen unsere Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,4 Prozent und erreichten 22,9 Mrd. $. Dies war der höchste Exportwert für den Monat Oktober“, sagte Handelsminister Ömer Bolat. „Im Allgemeinen sind unsere Exporte trotz aller Schwierigkeiten und Probleme, mit denen wir konfrontiert waren, nach dem Juli, dem August und dem September monatlich weiter gestiegen“, fügte er hinzu. Für den Zeitraum von Januar bis Oktober 2023 erreichten die türkischen Exporte demnach 210,1 Milliarden Dollar und übertrafen damit den Exportwert des Vorjahreszeitraums um 0,3 Prozent, so Bolat. Auf der anderen Seite stiegen die Importe im Oktober um 1,3 Prozent und erreichten 29,6 Mrd. Dollar , betonte der türkische Minister.

Zum Thema

– Wirtschaft – Türkei: US-Agentur erhöht Wachstumsprognose auf 4,1 Prozent

Die namhafte Ratingagentur Fitch hat ihre ursprünglich auf 3,9 Prozent lautende Wachstumsprognose für die Türkei auf 4,1 Prozent nach oben korrigiert.

Türkei: US-Agentur erhöht Wachstumsprognose auf 4,1 Prozent

Wirtschaft
Türkei: US-Agentur erhöht Wachstumsprognose auf 4,1 Prozent

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Ankara – Die namhafte Ratingagentur Fitch hat ihre ursprünglich auf 3,9 Prozent lautende Wachstumsprognose für die Türkei auf 4,1 Prozent nach oben korrigiert. Die türkische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2023 um 3,8 Prozent, nachdem sie im vorangegangenen Zeitraum um 3,9 Prozent gewachsen war. Die türkische Regierung geht davon aus, dass sich das BIP-Wachstum nach den aktualisierten Prognosen im mittelfristigen Programm 2025 um 4,5 Prozent und 2026 um 5 Prozent wachsen wird. Das BIP-Wachstum der Türkei lag zwischen 2000 und 2009 bei durchschnittlich 3,9 Prozent, während die durchschnittliche Wachstumsrate im Zeitraum 2010-19 bei 5,8 Prozent lag. Von 2003 bis 2022 lag das durchschnittliche jährliche Wachstum bei 5,4 Prozent. Bereits im September hatte Fitch den Ausblick für die Türkei von „negativ“ auf „stabil“ revidiert. „Die Änderung des Ausblicks auf „stabil“ spiegelt die Rückkehr zu einem konventionelleren und konsistenteren Policy-Mix wider, der die kurzfristigen makrofinanziellen Stabilitätsrisiken reduziert und den Druck auf die Zahlungsbilanz mindert“, so die Analysten von Fitch in einer Mitteilung. Für 10 Schwellenländer hat die Agentur die BIP-Prognosen jedoch auf 4 Prozent gesenkt, wie ein neuer Bericht zeigt. Dies ist ein Rückgang gegenüber 4,3 Prozent in ihrer letzten Einschätzung im Jahr 2021. „Die Verringerung ist hauptsächlich auf eine starke Senkung der Schätzung des chinesischen Wachstumspotenzials auf der Angebotsseite um 0,7 Prozentpunkte zurückzuführen“, so die Agentur. Die Schätzung für China wurde von 5,3 Prozent auf 4,6 Prozent gesenkt, für Russland von 1,6 Prozent auf 0,8 Prozent, für Korea von 2,3 Prozent auf 2,1 Prozent und für Südafrika von 1,2 Prozent auf 1 Prozent. „Wir haben jedoch die Schätzungen für Indien und Mexiko deutlich angehoben, wobei letzteres von den wesentlich besseren Aussichten für das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit profitiert. Die Schätzung für Indien wurde von 5,5 Prozent auf 6,2 Prozent und die für Mexiko von 1,4 Prozent auf 2 Prozent angehoben. Die Schätzung für Polen wurde von 2,6 Prozent auf 3 Prozent und die für Brasilien von 1,5 Prozent auf 1,7 Prozent angehoben.

TV-Tipp
Nebenwirkung: Sucht ‒ Wenn Schmerzmittel krank machen

In der heutigen Leistungsgesellschaft wird schnell zu Schmerzmitteln gegriffen – ob zu rezeptpflichtigen oder freien Medikamenten, die oft heftige Nebenwirkungen haben und zur Abhängigkeit führen können. Mehr als 1,6 Millionen Abhängige In Deutschland geht man von mehr als 1,6 Millionen Abhängigen aus. In der „37°“-Reportage „Nebenwirkung: Sucht – Wenn Schmerzmittel krank machen„, die am Dienstag, 7. November 2023, 22.15 Uhr, im ZDF und ab Sendetag, 8.00 Uhr, fünf Jahre lang in der ZDFmediathek zu sehen ist, erzählen drei Betroffene, wie sie durch ihre körperlichen und seelischen Schmerzen in einen Teufelskreis aus Abhängigkeit und Krankheit geraten sind. Seit einem Fahrradunfall vor vier Jahren leidet Melanie (44) an CRPS – dem komplexen, regionalen Schmerzsyndrom. Starke Schmerzmittel wurden ihr damals verschrieben, darunter Opioide. Diese nahmen ihr zwar die Schmerzen, doch die sonst so lebensfrohe Melanie stumpfte ab: „Ich hatte das Gefühl, innerlich tot zu sein.“ Dass ihre Teilnahmslosigkeit eine Nebenwirkung der Opioide und Melanie medikamentenabhängig war, wurde ihr erst klar, als die Mittel nicht mehr wirkten und ein Arzt stärkere empfahl. Melanie entschied sich für einen kalten Entzug. Ihre chronischen Schmerzen sind geblieben, durch eine multimodale Schmerztherapie und viel Willenskraft schafft sie es aber, fast ohne Medikamente mit ihrer Krankheit umzugehen. Ein glückliches Familienleben und Freizeitaktivitäten sind wieder möglich, und auch in ihren geliebten Job konnte Melanie zurückkehren. Der 22-jährige Fabio hatte keine glückliche Kindheit. „Ich habe viel Einsamkeit, Überforderung und Kälte erlebt“. Mit 13 Jahren entdeckte er eine Möglichkeit, sich seinen seelischen Schmerz zu nehmen und Wärme und Liebe zu fühlen – durch Opioide. Bald landete er beim Heroin. „Es war ein so wohliges Gefühl. Als würde dich deine liebste Person umarmen.“ Für Fabio ging es längst um Leben und Tod. Nach mehreren Überdosen redeten ihm seine Freunde intensiv ins Gewissen. Fabio schaffte es, in die Drogen-Selbsthilfe Fleckenbühl zu gehen. Nach einem harten Entzug lernt er dort seine Gefühle wieder kennen, die nun ungedämpft ans Licht kommen. Klaus (67) musste für seinen Beruf als selbständiger Tennistrainer und Veranstalter für Sportreisen immer fit sein und täglich „abliefern“. Mit den Jahren häuften sich jedoch körperliche Beschwerden, die sich zu starken Schmerzen ausweiteten. Jahrelang nahm Klaus rezeptfreie Schmerzmittel ein – Diclofenac und Ibuprofen. Um einsatzfähig zu bleiben, steigerte er die Dosen, und das ein oder andere Glas Wein verstärkte ihre Wirkung. Plötzlich versagte seine Leber. Fast ein Jahr lang lag der einstige Sportler im Krankenhaus und bekam – dem Tode nah – eine Lebertransplantation. Seine Schmerzen sind geblieben, und Klaus muss weiter Medikamente dagegen einnehmen, aber heute wird er dabei medizinisch begleitet. Zwei große Stützen in seinem Leben sind seine Schwester und sein bester Freund, die immer zu ihm gehalten haben. Nach vier Jahren kann er sogar zum ersten Mal wieder Tennis spielen. Die Sendung wird mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten. Zum Thema Schmerzmittel- und Drogenmissbrauch läuft im ZDF am Montag, 6. November 2023, 22.15 Uhr, der Thriller „Dreamland – Tödliche Geschäfte“ von Regisseur Nicholas Jarecki. Der US-Produktion mit Gary Oldman, Armie Hammer, Evangeline Lilly, Lily-Rose Depp, Veronica Ferres und vielen anderen liegen wahre Begebenheiten und Schicksale zugrunde. Zum Thema https://www.youtube.com/watch?v=CutJ15AMirU

Gaza-Krieg
„Manchmal ist es notwendig zu töten, um das Morden zu verhindern“

ein Gastkommentar von Nabi Yücel

„Manchmal ist es notwendig zu töten, um das Morden zu verhindern“. Über diesen markanten Spruch sinnierten im SPIEGEL-Talk der Historiker Michael Wolffsohn und die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal. Beide entschieden damit gottgleich über das Leben anderer Menschen; der Palästinenser. Nichts Neues im Westen!

Es gibt Ereignisse der jüngeren Geschichte, die lassen auch jetzt noch einem keine Ruhe, weil es in Erinnerung ruft, wie es beginnt und endet. Und die Tatsache, dass Israel derzeit von einer kleinen Gruppe fanatischer rechtsextrem-religiöser Parteien geführt wird und seit Jahren Araber in Israel unter der Apartheid leiden, Palästinenser in besetzten Gebieten Grausamkeiten ausgesetzt sind, zeigt, dass der Expansionskurs – ich sage inzwischen Panzionismus – nach der Nakba fortgesetzt wird.

Nie lagen hehre Ziele des Wertewestens und höllische Realität weiter auseinander als in Israel. Das sticht gegenwärtig markant hervor. Deswegen muss man sich über den Götter-Diskurs im SPIEGEL-Talk auch nicht wirklich wundern, deren Motto lautet: wer bis drei den Gazastreifen nicht verlassen hat, ist selbst Schuld. Der Terrorismus der Hamas war und ist nicht die Begründung der gegenwärtigen Untaten, sondern lediglich eine willkommene Rechtfertigung. Nimmt man nämlich die idealistische Spitze weg, die viele kriegslüsterne Aktivisten in Deutschland der israelischen Regierung andichten, so bleibt der nackte Terror übrig, den wir heute Live verfolgen können.

Palästina war, schon bevor Israel gegründet wurde, ein Gewaltraum. Ein Raum in der Palästinenser zu Brettfiguren reduziert wurden, die man nach belieben verschieben, umstoßen, aus dem Brett beiseiteschieben konnte. Das Gewaltmonopol lag bereits kurz nach dem Ersten Weltkrieg in der Hand von politischen Revolutionären, deren Konterfei in Fahndungslisten im britischen Mandatsgebiet ausgehängt wurden; damals als Terroristen gesucht, heute Helden Israels.

Sie ergriffen die Gelegenheit und setzten sie mit unvorstellbarer Gewalt gegen alle Widersacher durch. Die Machtergreifung der ersten Generation von Israelis in Palästina hatte nur zu einem Zeitpunkt erfolgen können, als keine Institution, keine Regel, kein zivilisatorischer Rahmen mehr funktionierte oder von der UN wie auch der zivilisierten Wertegemeinschaft durchgesetzt wurde. Auch gegenwärtig gelten keinerlei Regeln, keinerlei zivilisatorische Rahmenbedingungen, an die sich die israelische Regierung zu halten hat. Es wurde ihr schon bei der Gründung des Staates in die Wiege gelegt.

Wenn die erste Generation der Israelis keine Probleme mit hohen Opferzahlen hatte, weil sie damit durchkamen, wieso sollten die nächsten Generationen in Israel Mitleid oder gar Mitgefühl mit Palästinensern hegen? Sie, die Extremisten und Konservativen in Israel, brauchen den religiösen Militarismus, um ihre „Feinde“ zu überwinden, wie damals vor dem UN-Teilungsplan für Palästina bis zum Waffenstillstand, währenddessen die israelische Staatsgründung erfolgte. Und, sie brauchen diesen Militarismus auch heute und in Zukunft, um einen zusammenhängenden Staat zu erreichen. Darin hatten und haben Palästinenser, schon gar nicht Palästina in Zukunft einen Platz.

Weshalb erwarten wir dann ausgerechnet von Europa und den Vereinigten Staaten, von diesen Wertegemeinschaften mit hehren Anforderungen und Zielen gegenüber Drittländern, dass sie angesichts der Massaker, Gräueltaten, Völkerrechtsbrüchen und Kriegsverbrechen einschreiten? Was konnten diese zivilisierten Wertegemeinschaften bislang erreichen, außer Israel Zeit zu verschaffen, um dann den Tatsachen ins Auge zu sehen?

Gewalt war und ist für Israel selbstverständlich. Sie ist ein Teil der Landesgeschichte und folglich ein so normales Mittel der Politik, dass es keinerlei Rechtfertigung braucht und sich nicht erklären muss. Das machen schon andere für Israel. Von den Einzelschicksalen vertriebener Berber und Palästinenser mal abgesehen, kann man die Monotonie der palästinensischen Opferzahlen nach Terror und Willkürherrschaft, die nüchtern heruntergespult werden und immer sofort in die Tausende gehen, nicht wirklich verstehen.

Auch dann nicht, wenn ausgerechnet Historiker und Menschenrechtsaktivisten als moralische Autoritäten das Töten für gerechtfertigt halten, um in Zukunft das Töten zu verhindern. Diese Autoritäten in Deutschland, Europa und USA sehen wie Israel alle Palästinenser als potenzielle Widerstandskämpfer und deshalb ist das auch nicht wirklich verwunderlich, wie sie reagieren und was sie von sich geben.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– Gaza-Krieg – Israels Plan der ethnischen Säuberung

Das durchgesickerte Dokument wurde für eine Organisation namens „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ erstellt und war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Israels Plan der ethnischen Säuberung

Gaza-Konflikt
Kommentar: Wie Armenien vom Krieg im Nahen Osten profitiert

ein Gastkommentar von Adil Shamiyev Nach den jüngsten Terroranschlägen der Hamas auf israelische Zivilisten ist es wichtig, die Reaktionen der verschiedenen Nationen und Gemeinschaften zu analysieren. Während die Weltgemeinschaft Terrorakte und Gewalt gegen unschuldige Zivilisten mit überwältigender Mehrheit verurteilt, gab es in bestimmten Kreisen, insbesondere im Iran und in Armenien, beunruhigende Jubelmeldungen. Armenische Telegram-Kanäle und Nutzer sozialer Medien reagierten mit beunruhigendem Jubel auf das Versagen der israelischen Sicherheitsdienste bei der Verhinderung der Terroranschläge. Sie zogen Parallelen zwischen dem aserbaidschanischen und dem israelischen Militär und behaupteten, dass dieser jüngste Angriff den Mythos der militärischen Unbesiegbarkeit Israels erschüttert habe. Diese Rhetorik hat Fragen über die Absichten und Zugehörigkeit bestimmter armenischer Gruppen aufgeworfen. Die armenische Geheimarmee zur Befreiung Armeniens (ASALA) hat sich zu einem entsetzlichen Akt des Vandalismus bekannt (Quelle), bei dem die Fassade einer jüdischen Synagoge in Eriwan, Armenien, vor dem Terroranschlag mit roter Farbe beschmiert wurde. Dieser Akt des Antisemitismus ist zutiefst besorgniserregend und zeigt, wie weit solche Gefühle in Armenien und seinen Diasporagemeinden verbreitet sind. (Antisemitismus in Armenien) Noch besorgniserregender ist die historische Verbindung zwischen armenischen Terrororganisationen wie ASALA und dem Iran sowie ihre Verbindungen zu palästinensischen Terrorgruppen. Die 1975 gegründete ASALA führte ihre Ausbildung im Bekaa-Tal an der Seite palästinensischer Terrororganisationen durch, die gegen Israel kollaborierten. In den 1980er Jahren arbeiteten der türkische und der israelische Geheimdienst bei der Bekämpfung armenischer Terroristen in der von Syrien besetzten Bekaa-Ebene im Libanon zusammen. (Quelle) Armenische Lobbygruppen haben sich als geschickt darin erwiesen, Beziehungen zu verschiedenen Interessengruppen in den Vereinigten Staaten (Quelle), Russland, den Ländern der Europäischen Union, dem Iran (Quelle) und dem Nahen Osten zu pflegen. Diese Lobbyarbeit hat es den Armeniern sogar ermöglicht, offene Beziehungen zur Hisbollah (Quelle) zu unterhalten, obwohl diese als terroristische Organisation eingestuft wird und sich gegen die Interessen der USA stellt. Dem verstorbenen Zbigniew Brzezinski zufolge gehören die Armenier zu den drei einflussreichsten ethnischen Lobbygruppen innerhalb des politischen Systems der USA. Der Iran hat Armenien als Basis für illegale Bankgeschäfte  genutzt (Quelle)und Hunderte von Unternehmen in dem Land gegründet, sowohl unter falschem Vorwand als auch legal, um Sanktionen zu umgehen. Diese historische Zusammenarbeit zwischen Armenien und dem Iran hat die Unterstützer Eriwans in den Vereinigten Staaten nicht abgeschreckt. Im Mai 2002 verhängten die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen die armenische Firma Lysine Open Joint Stock Co. und ihren früheren Eigentümer Armen Sarkisyan wegen ihrer Beteiligung an der Weitergabe von Massenvernichtungswaffentechnologie an den Iran, insbesondere im Zusammenhang mit der Weitergabe von biochemischer Ausrüstung. Darüber hinaus wurden 2007 bei zwei separaten Anschlägen militanter Schiiten im Irak Waffen sichergestellt, die zum tragischen Tod des US-Soldaten Matthew Straughter führten, wobei sechs weitere Personen verletzt wurden. Diese Waffen wurden nach Armenien zurückverfolgt. Die Schwere dieser Vorfälle veranlasste die damalige Außenministerin Condoleezza Rice zu einem Gespräch mit Präsident Sargsian während der UN-Generalversammlung. In ihren Gesprächen wurden Bedenken über diese beunruhigenden Transfers geäußert. Es ist jedoch erwähnenswert, dass Präsident Sargsian jegliche Beteiligung an diesen Transfers bestritt und beteuerte, dass sie nicht stattgefunden hätten. In Anbetracht dieser besorgniserregenden Tatsachen ist es nicht unvernünftig zu fragen, ob der Iran bei dem jüngsten Terroranschlag gegen Israel eine Rolle als Drahtzieher und Sponsor gespielt hat. Die Feierlichkeiten in Armenien über den vermeintlichen Erfolg Irans bei diesem Vorhaben geben Anlass zu ernster Besorgnis über die Beteiligung armenischer Elemente im Nahen Osten an solchen Anschlägen. Die Drohung des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) an Aserbaidschan nach dem Terroranschlag gegen Israel ist eine äußerst beunruhigende Entwicklung. Solche Drohungen verschärfen nicht nur die Spannungen in einer ohnehin schon instabilen Region, sondern unterstreichen auch das komplexe Geflecht geopolitischer Dynamiken, das hier im Spiel ist. Der Iran hat vor kurzem seine Zusammenarbeit mit Armenien ausgeweitet, indem er ein Konsulat in der Stadt Kapan eröffnete und Drohungen gegen Aserbaidschan zum Schutz Armeniens aussprach. Abschließend ist zu sagen, dass die jüngsten Terroranschläge der Hamas gegen israelische Zivilisten allgemein verurteilt werden sollten, und dass diejenigen, die sich an solchen schrecklichen Ereignissen erfreuen, eine genaue Überprüfung verdienen. Die Verbindungen zwischen armenischen Gruppen, dem Iran und palästinensischen Terrororganisationen bedürfen einer gründlichen Prüfung, da sie zu regionaler Instabilität und Gewalt beitragen können. In Anbetracht der früheren Erfahrungen, als der Iran Armenien für seine zerstörerischen Aktivitäten im Nahen Osten nutzte. In Anbetracht der früheren Erfahrungen, als der Iran Armenien für seine zerstörerischen Aktivitäten im Nahen Osten nutzte, ist es zwingend erforderlich, dass die internationale Gemeinschaft wachsam bleibt und sich mit möglichen Verbindungen zwischen Armenien, dem Iran und Terroranschlägen befasst.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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– Gaza-Krieg – Israels Plan der ethnischen Säuberung

Das durchgesickerte Dokument wurde für eine Organisation namens „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ erstellt und war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Israels Plan der ethnischen Säuberung

Gesundheit
Zuckerhaltige Getränke – oft unterschätzte Risiken für die Gesundheit

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung gehört neben reichlich Bewegung zu den wichtigsten Maßnahmen zum Schutz der eigenen Gesundheit und zur Reduzierung von Erkrankungsrisiken.

Vor allem das sogenannte metabolische Syndrom, das zu den bedeutendsten und verbreitetsten „Wohlstandskrankheiten“ gehört, ist nahezu immer darauf zurückzuführen, dass diesen beiden Aspekten zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde und eine zu hohe Kalorienaufnahme mit zu geringer körperlicher Aktivität zusammentraf.

Das Bewusstsein für diese Problematik wächst zwar, doch nach wie vor ließen sich zahlreiche Fälle von Bluthochdruck, Übergewicht oder Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels vermeiden, wenn konsequenter auf eine entsprechende Ernährung und auf regelmäßige sportliche Aktivitäten geachtet würde. Ein besonders wichtiger Punkt, der dabei oftmals unterschätzt wird, ist der Einfluss der Getränke, die im Laufe des Tages konsumiert werden.

Erheblicher Teil der täglichen Kalorienaufnahme entfällt auf Getränke

Dass man mit dem Essen mehr oder weniger große Kalorienmengen zu sich nimmt, scheint selbstverständlich. Schließlich dient die Nahrungsaufnahme dazu, die für den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit notwendigen Mengen an Energie, Mineralstoffen und Vitaminen bereitzustellen, und eine unzureichende Ernährung führt zu Hunger und abnehmender körperlicher Leistungsfähigkeit.

Stark unterschätzt wird im Vergleich dazu jedoch, welche Mengen an Kalorien viele Menschen täglich nicht mit ihrem Essen, sondern mit verschiedensten Getränken zu sich nehmen. Wer abnehmen und sich gesund ernähren möchte, sollte vor allem zuckerhaltige Getränke meiden. Auch für die Zahngesundheit ist es sinnvoll, so weit wie möglich auf Softdrinks und Ähnliches zu verzichten.

Selbst diejenigen, die ihre Zähne regelmäßig und gründlich mit einer Schallzahnbürste pflegen und besonders darauf bedacht sind, typische Fehler beim Zähneputzen zu vermeiden, können sich nicht in jeder Situation der schädlichen Wirkung von zuckerhaltigen Getränken auf ihre Zähne entziehen, sodass es am besten ist, komplett darauf zu verzichten. Abgesehen von zahnschädigenden Effekten und vom hohen Energiegehalt gibt es auch Hinweise auf weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit. So deuten Forschungsergebnisse beispielsweise darauf hin, dass Frauen, die häufig gezuckerte Drinks zu sich nehmen, ein höheres Risiko für das Auftreten von Darmkrebserkrankungen vor dem 50. Lebensjahr haben.

Prävention und Aufklärung sind notwendig

Angesichts der gesundheitlichen Risiken, die mit dem Konsum gesüßter Getränke verbunden sind, kommt der Aufklärung über dieses Thema in Schulen und Kindergärten große Bedeutung zu. Kinder und Jugendliche sollten frühzeitig darüber informiert werden, dass neben Alkohol auch Zucker in Getränken schädlich für die Gesundheit sein kann.

Je besser es gelingt, schon bei Schulkindern ein Bewusstsein für eine gesunde Ernährung und eine körperlich aktive Lebensweise zu entwickeln, desto größer sind die Chancen, dass möglichst viele von ihnen als Erwachsene kein metabolisches Syndrom entwickeln. Sowohl Kinder als auch Erwachsene tun sich allerdings oft schwer damit, ihren täglichen Bedarf an Getränken überwiegend mit Wasser zu decken.

Das gilt vor allem für diejenigen, die bisher relativ viele gesüßte Getränke konsumiert und nur selten oder gar kein pures Wasser getrunken haben. Hier können Tipps weiterhelfen, die vor allem für aktive Sportler wichtig sind, darüber hinaus aber auch alle anderen Menschen dabei unterstützen können, mehr Wasser zu trinken.

Schon morgens empfiehlt sich ein Glas Wasser als erstes Getränk direkt nach dem Aufstehen; außerdem hat es sich bewährt, jede Mahlzeit mit wenigstens einem Glas Wasser zu kombinieren. Tagsüber sollte eine Flasche Wasser jederzeit in Reichweite sein; alternativ kommt dafür auch eine Kanne mit ungesüßtem Tee infrage. So wird es leichter zur Gewohnheit, zwischendurch immer wieder ein paar Schlucke Wasser zu trinken und damit nicht erst zu warten, bis sich ein deutliches Durstgefühl einstellt.

Gaza-Krieg
Israels Plan der ethnischen Säuberung

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte: „Wir sind das Volk des Lichts, und sie sind das Volk der Dunkelheit… Wir werden die Prophezeiung Jesajas erfüllen.“ Offensichtlich wird die „Prophezeiung“ gegenwärtig im Gazastreifen gegen Palästinenser umgesetzt: Ethnische Säuberung. Netanjahus Aussage von vergangener Woche mit Hinzuziehen der Prophezeiung Jesajas wurde in der Südhalbkugel und Asien scharf verurteilt, weil es sich hierbei um eine konkrete Andeutung zur Säuberung des palästinensischen Volkes aus Kanaa (Galiläa) handle. Gegner wiederum warfen den Kritikern vor, die Aussage bzw. das Rezitieren der Prophezeiung falsch interpretiert zu haben und beziehen sich dabei auf die Eingrenzung der Hamas. Netanjahu hatte in der Rede auch erklärt, „alle Hamas-Mitglieder sind todgeweiht – über der Erde, unter der Erde, in Gaza und außerhalb von Gaza.“ Beinahe einen Monat halten die Bombardements der israelischen Streifkräfte inzwischen an, bei der bislang insgesamt über 18.000 Tonnen Sprengstoff auf den Gazastreifen einschlugen –  nicht nur auf den Norden, sondern auch auf den Süden des 14 km breiten und 45 km langen Streifens. Über 32.000 Wohnungen wurden dabei zerstört, über 8.700 Menschen, darunter über 3.000 Kinder wurden getötet. Die Anzahl der noch Verschütteten kann nicht beziffert werden, da auch Helfer, Sanitäter sowie Krankenwagen, aber auch Journalisten sowie UN-Helfer unter Beschuss geraten. Zudem werden immer mehr Krankenhäuser getroffen, zuletzt am vergangenen Montag das Türkisch-Palästinensische Freundschafts-Krankenhaus in Gaza, das aufgrund der Zerstörung ihren Betrieb nur bedingt wiederaufnehmen kann. Das heißt, offensichtlich sind nicht nur die Hamas „todgeweiht“, sondern Zivilisten, Journalisten und Helfer von internationalen Organisationen, die sich im Gazastreifen aufhalten.   „Schlimmer als im Krieg“ erklärte Dr. Subhi Skaik im Jahre 2018 als Direktor des Schifa-Krankenhauses in Gaza-City die Bombardements damals. Heute erklärt er als Direktor des Türkisch-Palästinensischen Freundschafts-Krankenhaus, es handle sich um die „Hölle auf Erden.“ Haben die Kritiker von Netanjahu doch recht, wenn sie behaupten, mit der Prophezeiung Jesajas habe Netanjahu eine Passage angedeutet, in der ein Volk in Kanaan samt Vieh niedergemetzelt, Häuser und Höfe niedergebrannt werden, die vor ein Paar Jahrtausenden dem Volk der Juden Leid zugefügt hat? Am 17. Oktober veröffentlichte das Misgav Institute for National Security & Zionist Strategy ein Positionspapier (PDF), in dem es sich für die „Umsiedlung und endgültige Ansiedlung der gesamten Gaza-Bevölkerung“ ausspricht. Der Bericht plädiert dafür, den gegenwärtigen Moment auszunutzen, um ein seit langem gehegtes zionistisches Ziel zu erreichen, nämlich die Vertreibung der Palästinenser aus dem Land des historischen Palästina. Der Untertitel des Berichts macht deutlich: „Derzeit besteht die einmalige und seltene Gelegenheit, in Abstimmung mit der ägyptischen Regierung den gesamten Gazastreifen zu evakuieren.“ Bemerkenswert dabei ist, dass es für die Organisation „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ bestimmt war und publik wurde. Das Misgav-Institut wird vom ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater von Netanjahu, Meir Ben Shabbat, geleitet, der in israelischen Sicherheitskreisen nach wie vor einflussreich ist. Inmitten dieser Bombardements, bei der ja laut der israelischen Regierung gezielt die Hamas vernichtet werden soll, wurde nun ein weiteres in englischer Sprache übersetztes offizielles Dokument publik, berichtet ein israelisches Online-Magazin – hier englischer Medienbericht sowie von Wikileaks. Die Empfehlung wird sogar von Gila Gamliel (Likud), der israelischen Ministerin für Geheimdienste, geteilt, mit dessen Logo das Dokument amtlich verziert wurde.
c.    Option C: Die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus Gaza in den Sinai
Die „Umsiedlung“ findet laut der Empfehlung in drei Phasen statt: Die Errichtung von Zeltstädten im Sinai südwestlich des Gazastreifens; die Schaffung eines humanitären Korridors zur Unterstützung der Bewohner und schließlich; den Bau von Städten im nördlichen Sinai. Gleichzeitig wird innerhalb Ägyptens südlich der Grenze zu Israel eine mehrere Kilometer breite Sicherheitszone eingerichtet, damit die evakuierten Bewohner nicht zurückkehren können. Darüber hinaus fordert das Dokument den Aufbau einer Zusammenarbeit mit möglichst vielen Ländern, damit diese die aus Gaza vertriebenen Palästinenser aufnehmen. Unter anderem werden Kanada, europäische Länder wie Griechenland und Spanien sowie nordafrikanische Länder genannt. Insbesondere Spanien stellt sich hierbei extrem quer – ob die Regierung zuvor Kenntnis darüber erlangte und deshalb die spanische geschäftsführende Ministerin für Sozialrechte, Ione Belarra, Anklage gegen Netanjahu vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag fordert? Es ist also nicht nur die Ansammlung von theoretischen Annahmen, die darauf hindeuten, dass die israelische Regierung den Plan der ethnischen Säuberung des Gazastreifens – sogar von Westjordanland mithilfe bewaffneter Siedler – verfolgt, es gibt auch den Ist-Zustand des Gazastreifens im Hier und Jetzt sowie die schriftlichen Handreichungen einer israelischen Denkfabrik mit nahtloser Beziehung zur Regierung sowie die des Ministeriums für Geheimdienste, die das bisherige Vorgehen der israelischen Streitkräfte in Gaza auf Befehl von Netanjahu und seines Kabinetts erklären und das ganze abrunden. Im Ergebnis zeigt alles auf einen Soll-Zustand hin, in der alle Palästinenser aus dem Gazastreifen vertrieben werden sollen. Und, es gibt genug andere starke Indizien dafür, dass die Pläne der israelischen Regierung auch der deutschen Regierung bekannt waren. Im Überbietungswettbewerb, wer Israel am nächsten zur Seite steht und sich uneingeschränkt solidarisiert, kamen die Zivilisten in Gaza bislang überhaupt nicht vor, während sie vom israelischen Verteidigungsminister Joaw Galant zu „Tieren“, zu einer Herde eines minderwertigen Volkes degradiert wurden, die man am besten mit freundlicher Empfehlung europäischer Führer in die ägyptische Wüste treibt. An vorderster Front Völkerrechtlerin Annalena Baerbock (Grüne), die kurz nach Wiederaufflammen des Konflikts zuerst einmal nach Kairo flog, gefolgt von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), um das Thema der „temporären Grenzöffnung“ mit Abd al-Fattah al-Sisi nach fruchtlosem Verlauf erneut zu erörtern. Im Hintergrund dröhnten derweil Stimmen, darunter die des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages Michael Roth (SPD), und anderer Claqueure, die sich über die verweigernde Haltung Ägyptens beklagten und dabei auf Sinai als Lösung deuteten. Allen voran US-Präsident Joe Biden, der nach dem Treffer einer Bombe auf das Baptisten-Krankenhaus in Gaza-City kurzerhand vom ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und dem jordanischen König Abdullah II. bin al-Hussein kurzfristig ausgeladen wurde, vermochte es trotz eines gestrigen Telefonats mit al-Sisi nicht, Ägypten umzustimmen, damit die Palästinenser in Gaza ihre Wohnorte räumen und in die Sinai-Wüste in Ägypten umsiedeln, wo nach manchen Zeitungsberichten vorübergehend Zeltstädte für sie errichtet werden könnten, während Israel die belagerte Enklave bombardiert. Doch wenn es einen Plan gab und die Nordhalbkugel mehr oder weniger in die israelischen Pläne eingeweiht war, dann fällt damit auch die Berufung auf das Recht auf Selbstverteidigung, die mit diesem Dokument und all den Gegebenheiten unterstrichen wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Dann ist es schlichtweg eine ethnische Säuberung und nach Auffassung von UN-Experten sowie 800 Wissenschaftlern und Juristen des Völkerrechts, der Konfliktforschung und der Völkermordforschung sogar ein Völkermord, der an Palästinensern im Gazastreifen stattfindet. Dann ist auch jeder Vorwurf des Antisemitismus nur ein Herrschaftsinstrument, den die europäischen Regierungen sowie die Bundesregierung derzeit gegen palästinensische Solidaritätskundgebungen mit Bezug zu Antizionismus und Israel-Kritik auffährt.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– Gaza-Konflikt – Bericht: Israel will gesamte Gaza-Bevölkerung umsiedeln

Das durchgesickerte Dokument wurde für eine Organisation namens „The Unit for Settlement – Gaza Strip“ erstellt und war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Bericht: Israel will gesamte Gaza-Bevölkerung umsiedeln

Energiepolitik
Lindner stellt Kohleausstieg 2030 infrage

Köln – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) stellt den Kohleausstieg öffentlich in Frage. „Solange nicht klar ist, dass Energie verfügbar und bezahlbar ist, sollten wir die Träume von einem Ausstieg aus dem Kohlestrom 2030 beenden“, sagte Lindner dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Für das Klima bringe dieses Datum ohnehin nichts, da die in Deutschland eingesparten CO2-Emissionen aufgrund der europäischen Regeln zum Beispiel in Polen zusätzlich anfallen dürften. Außerdem setzt Linder auf deutsches Erdgas. „Die inländische Gasförderung muss intensiviert werden. Generell kann man physikalische Knappheit nicht mit Geld lösen“, sagte Lindner. Er plädiert für den Neubau von Großkraftwerken zusätzlich zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auf die Frage, ob Deutschland neue Gaskraftwerke als Reserve im Energiemix brauche, sagte der FDP-Politiker: „Darauf wird es hinauslaufen, aber die Frage ist, wie dies so effizient marktwirtschaftlich gelingt, dass die Strompreise nicht weiter steigen.“

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– Türkei – Erdogan: Akkuyu Atomkraftwerk wird 10 Prozent des Energiebedarfs decken

Das sich im Bau befindende Kernkraftwerk Akkuyu werde nach der Inbetriebnahme zehn Prozent des türkischen Energiebedarfs decken, sagte Recep Tayyip Erdogan in seiner Rede während der Fraktionssitzung der regierenden AKP

Erdogan: Akkuyu Atomkraftwerk wird 10 Prozent des Energiebedarfs decken

E-Mobilität
E-Bike im Winter: So lassen sich Akku-Schäden vermeiden

Die Achillesferse von E-Bikes ist der Akku – besonders im Winter. Denn in der kalten Jahreszeit entlädt er sich schneller, und die Reichweite sinkt. Auch Schäden an Bike und Akku sind möglich, erklärt das Infocenter der R+V Versicherung. Touren mit dem E-Bike sind auch im Winter problemlos möglich. „Radfans sollten jedoch einplanen, dass die Leistung der Akkus bei Kälte sinkt“, sagt E-Mobilitätsexperte Markus Jatzkowski von der R+V Versicherung. Daher empfiehlt es sich, den Akku nur während der Fahrt der Kälte auszusetzen. Das beugt großen Reichweiteverlusten und möglichen Schäden vor. „Auch gibt es Neoprenhüllen, um den Akku vor kaltem Wind und Eis zu schützen“, rät der Experte. Akku bei Raumtemperatur laden und lagern Am besten ist es, den Akku nach der Fahrt immer mit ins Haus zu nehmen. „Man sollte ihn vor dem Aufladen aber erst an die Zimmertemperatur gewöhnen lassen“, so Jatzkowski. Wer das E-Bike in der kalten Jahreszeit nicht nutzt, bewahrt den Akku möglichst witterungsgeschützt und bei einer Raumtemperatur bis 20 Grad Celsius auf. Sinnvoll ist es, ihn zu etwa 60 Prozent aufzuladen, denn: „Auch ungenutzte Akkus entladen sich mit der Zeit, daher ist ein gelegentliches Nachladen empfehlenswert.“ Das E-Bike winterfest machen Das Elektrobike wird längere Zeit nicht genutzt? Dann steht es idealerweise an einem durchlüfteten, trockenen Standort. Nässe kann auf Dauer zu Schäden wie Rost führen. Markus Jatzkowski empfiehlt, das Rad vor der Winterpause gut zu reinigen und von Matsch, Salz oder Rollsplitt zu befreien. Auch eine gelegentliche Prüfung des Reifendrucks ist wichtig: „Haben Reifen nicht mindestens den Minimaldruck, können sie Schaden nehmen.“ Weitere Tipps:
  • Während der Fahrt im Winter nicht durchgehend den Eco Modus nutzen, da sonst die Akkuzellen schneller auskühlen. Bei stärkerer Unterstützung durch den Motor wird gleichzeitig auch der Akku intensiver erwärmt.
  • Kontakte des Bikes und Akkus mit dünnflüssigem Pflegespray einsprühen. Schmutz und Wasser sorgen ansonsten für Kontaktverlust und Korrosion.
  • Auch das Display oder die Bedieneinheit des Fahrrads pflegen, wenn sie längerer Zeit Frost ausgesetzt sind.
  • Einige Hausratversicherungen bieten einen speziellen Schutz für E-Bikes an, der auch Schäden durch Feuchtigkeit oder Verschleiß am Akku begleicht.

NRW
NRW-Polizei fordert härtere Maßnahmen gegen Clan-Kriminalität

Essen – Schärfere Instrumente im Kampf gegen die Clankriminalität fordert die Gewerkschaft der Polizei in NRW (GdP). „Wir müssen die Einnahmequellen dicht machen“, sagt der Landesvorsitzende Michael Mertens der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Ein Werkzeug dafür sei die Beweislastumkehr, wie sie etwa in Italien praktiziert wird. Dort muss ein Beschuldigter nachweisen, wo er das Geld für den Barkauf einer Villa oder eines Luxusautos herhat. In Großbritannien gelten mit der „Unexplained Wealth Order“ ähnliche Regeln. Im Zweifel können Villa oder Auto beschlagnahmt werden. Zwar hat sich Deutschland bereits in diese Richtung bewegt. Seit 2017 muss ein Richter nur noch überzeugt sein, dass ein Vermögen aus einer Straftat stammt, allerdings seien die Details „rechtlich zu kompliziert“, sagt Mertens der WAZ. Viel zu oft bekämen „die anderen“ das beschlagnahmte Vermögen zurück. Ein ständiges Netzwerk aller Einrichtungen, die an der Bekämpfung der Kriminalität mitwirken, schlägt der Polizeigewerkschafter weiterhin vor. „Nennen wir es eine Taskforce“, sagt Mertens. Dazu gehören verschiedene Polizeibehörden, Staatsanwaltschaft und Zoll ebenso wie Steuerfahnder. „Es darf nicht darum gehen, wer welche Ressourcen zur Verfügung stellt.“ Auch müssten Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften wie die zur Bekämpfung von Clankriminalität in Duisburg in allen Bundesländern ausgebaut werden. „Es muss mehr Aussteigerprogramme geben“, lautet die dritte Forderung des Gewerkschaftschefs. „Kurve kriegen“ ist das bekannteste Hilfsangebot, es richtet sich an junge Intensivtäter und ihre Familien. „Aber was macht jemand, der seinem kriminellen Umfeld den Rücken kehren will?“, fragt Mertens. „Die Menschen sind ja in ihren Familien auch gebunden.“ Hier sieht er Potenzial. Am Montag findet der erste „Internationale Kongress zur Bekämpfung der Clankriminalität“ in Düsseldorf statt. Experten tauschen sich auf Einladung von Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) darüber aus, wie man diese Form der Organisierten Kriminalität besser bekämpfen kann.