Deutsches Filmschaffen
„Tschiller: Off Duty“: Til Schweiger hofft auf Action-Erfolg

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger hofft auf mindestens eine Million Zuschauer für sein am nächsten Donnerstag startendes Kino-Spektakel „Tschiller: Off Duty.“ „Natürlich wünsche ich mir noch mehr“, sagte er in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Aber mit rund einer Million Zuschauern wäre der Film schon mal profitabel, was angesichts des Genres schwer genug sei: „Der deutsche Markt ist für Action tatsächlich der wahrscheinlich schwierigste der Welt. Nur will ich auch nicht immer auf Nummer sicher gehen und das machen, was am meisten Erfolg verspricht.“ Dann nämlich dürfe er nur noch Komödie drehen, „läuft immer und ist angesichts der niedrigen Budgets hier zu Lande die einzige Chance, gegen die finanzielle Übermacht der Amerikaner bestehen zu können“, so Schweiger, der zugleich kritisch bilanziert: „Also ist alles voll mit Komödien, bei denen es ja nicht aufs Geld ankommt, sondern den Witz. Leider gibt’s mitunter komplett unwitzige deutsche Komödien.“ Das „Tschiller: Off Duty“-Team hatte rund neun Millionen Euro an Budget zur Verfügung. Verglichen mit US-Produktionen sei das zwar „ein Witz“, so Schweiger. „Die ballern unser Gesamtbudget allein fürs Catering raus“, sagte der 52-Jährige, der aber auch gestand: „Ich mag eben das Genre.“ So gelang ihm ein Action-Spektakel mit durchaus internationalem Anspruch nicht nur, was die Drehorte angeht. In der Rolle des Hamburger Kommissars Nick Tschiller kämpft und schießt sich Schweiger durch Istanbul und Moskau.

Über Werte reden
Börse: Investmentbank Blackrock geht von anhaltendem Bärenmarkt aus

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Frankfurt/Main (dts) – Der Vorstandschef von Blackrock, Larry Fink, sagt weiter fallende Aktienkurse und einen nochmals sinkenden Ölpreis voraus. Die Krise an den Finanzmärkten sei noch nicht ausgestanden, sagte der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Die Lage wird sich wohl erst deutlich schlechter anfühlen müssen, bevor es wieder aufwärts geht. Vielleicht brauchen wir erst 25 Pleiten, einen Fall der Ölpreise auf 22 Dollar und einen Einbruch um weitere zehn Prozent an den Märkten, bevor sie sich stabilisieren kann“, so der US-Investor. Finks Worte haben großes Gewicht an den Märkten, da Blackrock als der größte Investor der Welt gilt. Die größte Unsicherheit für die Finanzmärkte sei China, sagte der Finanzmanager. „Manche Investoren sprechen von einer Kreditblase bei staatlichen Unternehmen, von einer viel zu hohen Verschuldung des Privatsektors. Ich sehe das zwar alles viel optimistischer. Aber wenn ich falsch liege mit meinem Optimismus, dann ist China der Grund. Denn Krisen tauchen nicht auf, wenn wir die Gefahren kennen. Es ist wie bei einem Eisberg. Gefährlich ist, was unter der Wasserlinie liegt und nicht zu erkennen ist, wie das bei China der Fall ist.“ Angesichts der Instabilität der Weltwirtschaft rechnet Fink damit, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen in diesem Jahr maximal mit zwei weiteren Schritten erhöhen wird. Am Markt wird derzeit noch erwartet, dass die US-Notenbank viermal die Zinsen aufstocken wird.

Deutsche Bierstatistik
Bierabsatz in Deutschland stagnierte im Jahr 2015

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Wiesbaden (dts) – Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager haben im Jahr 2015 insgesamt rund 95,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Damit war der Bierabsatz mit einem Anstieg von 0,1 Prozent nahezu auf dem Niveau des Vorjahres, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. Biermischungen, also Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen, machten 2015 mit vier Millionen Hektolitern 4,2 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2014 wurden in diesem Segment 2,9 Prozent weniger abgesetzt. 83 Prozent der gesamten Biermenge waren für den Inlandsabsatz bestimmt und wurden versteuert. Das waren 79,5 Millionen Hektoliter, 0,7 Prozent weniger als 2014. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 16,2 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ vier Prozent). Davon gingen 9,9 Millionen Hektoliter (– 2,5 Prozent) in EU-Länder, 6,2 Millionen Hektoliter (+ 16,8 Prozent) in Drittländer und 0,1 Millionen Hektoliter (– 7,8 Prozent) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien. Den höchsten Anteil am Bierabsatz erzielten mit 24,8 Prozent die bayerischen Brauereien und Bierlager. Wie bereits im Vorjahr belegten die in Nordrhein-Westfalen ansässigen Brauereien und Bierlager mit 23,4 Prozent Platz zwei, teilten die Statistiker weiter mit.

Einzelhandel mit höheren Umsätzen
Deutschland: Einzelhandel zufrieden mit der Umsatzentwicklung im Dezember

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Wiesbaden (dts) – Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist im Dezember 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich gestiegen: Die Einzelhändler setzten real 1,5 Prozent mehr um als noch im Dezember 2014, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. In beiden Monaten hatten die Geschäfte an 25 Tagen geöffnet. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Dezember 2015 preisbereinigt zwei Prozent mehr um als im Dezember 2014. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten preisbereinigt um 2,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde preisbereinigt 0,3 Prozent mehr umgesetzt als im Dezember 2014. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze preisbereinigt um einen Prozent über den Werten des Vorjahresmonats. Dabei erzielte der Internet- und Versandhandel wie bereits in den Vormonaten überdurchschnittlich hohe Zuwachsraten (preisbereinigt + 7,1 Prozent). Im gesamten Jahr 2015 setzte der deutsche Einzelhandel preisbereinigt 2,7 Prozent mehr um als im Jahr 2014. Seit 1994 hatte es keine höheren preisbereinigten Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr gegeben. Damit konnten die deutschen Einzelhändler im sechsten Jahr in Folge preisbereinigte Umsatzsteigerungen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen, teilten die Statistiker weiter mit.

Rechtsterrorismus in Deutschland
Baden-Württemberg: Anschlag auf Flüchtlingsheim mit scharfer Handgranate

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Stuttgart (nex) – Die Qualität der Übergriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland erreicht offenbar eine neue Dimension. Wie das Portal „Spiegel online“ berichtet, wurde am frühen Freitagmorgen ein Anschlag auf eine Unterkunft mit einer scharfen Handgranate verübt. Das Geschoss soll um 1.15 auf das Gelände einer ehemaligen Kaserne in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) geworfen worden sein. Auch der Splint, der die Detonation einer Handgranate verhindert, war gezogen. Allerdings explodierte sie nicht. Sicherheitskräfte konnten sie entdecken, der Entschärfungsdienst machte sie unschädlich. Menschen kamen nicht zu Schaden. Derzeit wird am Tatort noch fieberhaft nach Beweisen gesucht. Derzeit sind 170 Asylbewerber auf dem Gelände untergebracht. Zu möglichen Verdächtigen sagte Thomas Kalmbach, Sprecher der Polizei in Tuttlingen, gegenüber „Spiegel online“: „Zur Gruppe ‚Refugees Welcome‘ gehörte der Täter sicher nicht.“ Der Anschlag war der erste dieser Art in Villingen-Schwenningen. Die Stadt gehörte jedoch bereits in den 1980er Jahren auf Grund lokaler Parteiprominenz zu den Hochburgen der rechtsextremistischen NPD bei Wahlen. Vor wenigen Tagen wurde dort auch ein früherer Kandidat der in den 1990er Jahren aus NPD- und REP-Abtrünnigen gegründeten „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ (DLVH) verhaftet, der von Villingen-Schwenningen aus das neonazistische Internetportal „Altermedia“ mitbetrieben haben soll.

Umfrage unter Bundesbürgern
INSA-Umfrage: Mehrheit steht hinter Angela Merkel

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Berlin (dts) – Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für das Nachrichtenmagazin „Focus“ fordern 39,9 Prozent der Bundesbürger auf Grund der aktuellen Flüchtlingspolitik den Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). 45,2 Prozent sind der Auffassung, die Flüchtlingspolitik sei kein Grund für einen Merkel-Rücktritt, 14,9 Prozent machten keine Angaben. Besonders Merkel-kritisch sind die Anhänger der AfD (64,6 Prozent), gefolgt von Linken (45,4 Prozent), FDP (44 Prozent), SPD (41,3 Prozent) und Grünen (30,2 Prozent). Die Anhänger von CDU/CSU fordern lediglich zu 26,6 Prozent Merkels Rücktritt. Das Meinungsforschungsinstitut hatte 2047 Bürger vom 22. bis 25. Januar befragt.

Renzi in Brüssel
EVP gegen Kopplung von Flüchtlingsfonds und EU-Stabilitätspakt

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Brüssel (dts) – Anlässlich des Besuchs des italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag in Berlin fordert der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), die Regierung in Rom zu mehr Unterstützung bei der Lösung der Flüchtlingskrise auf. „Jetzt muss die italienische Regierung Solidarität zeigen und möglichst schnell ihren Beitrag in den Drei-Milliarden-Fonds für Flüchtlingshilfen in der Türkei einzahlen“, sagte Weber der „Welt“. „Der Versuch von Koppelungsgeschäften beim italienischen Beitrag für den Türkei-Flüchtlingsfonds ist völlig abwegig und bringt Europa an die Grenzen. Wenn alle 28 dieses Spiel versuchen würden, könnte es nur dramatisch schiefgehen.“ Renzi müsse sich bewegen, forderte der CSU-Vizevorsitzende. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass eine Koalition der Willigen in der Migrationskrise alleine handle. „Dies wäre sicher nicht zum Vorteil Italiens oder anderer Länder“, sagte Weber. Hintergrund der Äußerungen ist die Weigerung Renzis, Geld in den EU-Fonds zur Finanzierung von Flüchtlingshilfen in der Türkei einzuzahlen, solange die Haushaltsregeln im Stabilitätspakt nicht gelockert werden. Zugleich lehnte Weber Forderungen Renzis nach mehr Spielraum beim Stabilitätspakt ab: „Ministerpräsident Renzi spielt mit dem Feuer, wenn er meint, dass jetzt der Stabilitätspakt unterlaufen werden kann. Damit riskiert er die Wachstumsperspektiven seines Landes und gefährdet die Glaubwürdigkeit seiner Regierung.“ Italien genieße bereits heute ein hohes Maß an Flexibilität. „Aber jetzt ist klar: Der Stabilitätspakt gilt und muss eingehalten werden. Es gibt keinen Spielraum mehr.“ Zur Bewältigung der Flüchtlingsströme schlug Weber vor, sogenannte Hotspots zur Registrierung nicht nur in EU-Ländern, sondern auch in Drittstaaten aufzubauen: „Registrierungs- und Asylantragsstellen muss es auch außerhalb der EU geben. Dies würde die Kanalisierung der Migrationsströme und die Übernahme von Flüchtlingskontingenten aus Drittstaaten deutlich vereinfachen“, sagte Weber. Außerdem würden solche Hotspots helfen, die wirklich Schutzbedürftigen rechtzeitig von anderen Migranten zu unterscheiden und ihnen sichere Wege nach Europa zu öffnen. „Damit kann das Geschäft der Schleuser ein Stück weit ausgetrocknet werden.“

Rauchen gefährdet Gesundheit
E-Zigarette explodiert: Kölner verliert acht Zähne

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Köln (nex) – Ein 20-jähriger Kölner ist am Samstag bei der Explosion seiner E-Zigarette schwer verletzt worden. Dies berichtet die dpa. Dabei habe das Opfer schwere Schnitt- und Brandwunden im Gesicht erlitten. Infolge der Detonation habe der Mann zudem insgesamt acht Zähne verloren. Die Ersatzteile, um seine E-Zigarette zusammenzubauen, habe das Opfer erst kurz zuvor erstanden. Auch ein Akku sei darunter gewesen. Die Explosion habe sich der dpa zufolge beim Ziehen an der Zigarette ereignet. Es soll nicht der erste Zwischenfall dieser Art sein. Bereits vor vier Jahren habe eine explodierende E-Zigarette, so heißt es ebenfalls in der Bezug habenden dpa-Meldung, bei einem Mann im US-Bundesstaat Florida ähnliche Verletzungen hervorgerufen und zudem noch dessen Haus in Brand gesetzt. Ein Risiko bestehe Experten zufolge vor allem bei Eigenbauprodukten aus Ersatzteilen unterschiedlicher Herkunft.

Einigung in der Koalition
Asylpaket II: Zwei Jahre kein Familiennachzug für „nicht unmittelbar persönlich Verfolgte“

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Berlin (dts) – Die Koalitionsspitzen haben sich nach Angaben von SPD-Chef Sigmar Gabriel auf einen Kompromiss beim Asylpaket II geeinigt. „Das Asylpaket II, das steht jetzt und kann sehr schnell ins Kabinett gehen“, sagte Gabriel am Donnerstagabend nach Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer. Vorgesehen ist unter anderem, den Familiennachzug für Flüchtlinge, die nicht „unmittelbar persönlich verfolgt“ seien, für zwei Jahre auszusetzen. Bereits im November hatten sich die Koalitionsparteien im Grundsatz auf ein Asylpaket geeinigt – seitdem wurde über die Details gestritten. Im Anschluss an die Gespräche mit Seehofer und Gabriel trifft sich die Bundeskanzlerin noch mit den Ministerpräsidenten der Länder. Auch dabei soll es um die Bewältigung der Flüchtlingskrise gehen.

Neueröffnung im DuMontCarré
Online-Händler Zalando eröffnet Outlet in Köln

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Köln (dts) – Der Online-Händler Zalando eröffnet im späten Frühjahr ein Outlet in Köln. In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof will das Unternehmen im DuMontCarré den rund 1000 Quadratmeter großen Laden eröffnen: „Wir haben uns in ganz Deutschland Locations angeschaut, aber in Köln die besten Voraussetzungen gefunden“, sagte eine Unternehmenssprecherin der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). Zalando betreibt bereits Outlets in Berlin und Frankfurt. „Unser Fokus bleibt der Onlinehandel“, heißt es. Die Outlets seien aber eine sehr gute Möglichkeit, Waren, die nicht mehr im Online-Shop verkauft werden könnten, anzubieten. Dazu gehören unter anderem Stücke aus der Vorsaison oder Produkte mit kleinen Fehlern, wie etwa einem fehlenden Knopf.