„Die Silhouette der Brücke wird in fünf bis zehn Tagen zum Vorschein kommen und sie wird zusammen mit den Verbindungen zu den Straßen bis August fertig sein“, erklärte der Minister. Auf die Frage nach größeren Schwierigkeiten von Schwellenländern, an Finanzmittel zu kommen, und wie die Türkei damit umgehe, sagte Yildirim: „Ich glaube nicht, dass die Megaprojekte des Landes davon in negativer Weise beeinflusst werden. Was Fremdkapitalakquise anbelangt, bewähren sich in unserem Lande weiterhin die Public-Private Partnerships.“
Megaprojekte
Istanbul: Weltgrößter Flughafen wird 2018 eröffnet – Dritte Bosporus-Brücke bereits im August
Istanbul (nex) – Über den Zeitplan bezüglich einiger großer Bauvorhaben setzte der türkische Minister für Transport, Maritime Angelegenheiten und Kommunikation, Binali Yildirim, am Mittwoch Journalisten der Nachrichtenagentur Anadolu in Kenntnis. Ein Abschnitt des dritten Flughafens in Istanbul werde demnach im Februar 2018 eröffnet, während die dritte Brücke im Hafenbereich der Stadt bereits im August zur Nutzung freigegeben werden soll. „Der Abschnitt des neuen Flughafens wird etwa 10,3 Mrd. Euro kosten und eine Kapazität zur Abfertigung von 90 Millionen Passagieren aufweisen“, erklärte Yildirim. Das Konsortium aus den Unternehmen Cengiz, Kolin, Limak, Mapa und Kalyon, ein Joint Venture türkischer Unternehmen, gewann im Jahr 2013 eine Ausschreibung zur Errichtung des dritten Flughafens in Istanbul. Dieser Auftrag bringt insgesamt 22,1 Milliarden Euro vonseiten der Regierung ein, die von 2017 an über einen Zeitraum von 25 Jahren bezahlt werden.
Mit einer erwarteten Kapazität von 150 Millionen Passagieren pro Jahr soll der Flughafen der größte der Welt und damit auch der größte Verkehrsknotenpunkt in Europa werden. Bis dato ist der Hartsfield–Jackson Atlanta International Airport in den USA der weltgrößte Flughafen mit einem Passagieraufkommen von 90 Millionen jährlich. Auch für das Flaggschiff der türkischen Luftfahrt, die Turkish Airlines, wird der Flughafen zum zentralen Fokus für die Geschäftstätigkeit werden. Die Fluglinie, die als eine der am schnellsten wachsenden Airlines der Welt gilt, fliegt derzeit mehr als 200 internationale Ziele an. Yildirim kündigte ebenfalls an, dass die dritte Brücke in Istanbul im August für die Eröffnung bereit sein werde.
„Die Silhouette der Brücke wird in fünf bis zehn Tagen zum Vorschein kommen und sie wird zusammen mit den Verbindungen zu den Straßen bis August fertig sein“, erklärte der Minister. Auf die Frage nach größeren Schwierigkeiten von Schwellenländern, an Finanzmittel zu kommen, und wie die Türkei damit umgehe, sagte Yildirim: „Ich glaube nicht, dass die Megaprojekte des Landes davon in negativer Weise beeinflusst werden. Was Fremdkapitalakquise anbelangt, bewähren sich in unserem Lande weiterhin die Public-Private Partnerships.“
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„Die Silhouette der Brücke wird in fünf bis zehn Tagen zum Vorschein kommen und sie wird zusammen mit den Verbindungen zu den Straßen bis August fertig sein“, erklärte der Minister. Auf die Frage nach größeren Schwierigkeiten von Schwellenländern, an Finanzmittel zu kommen, und wie die Türkei damit umgehe, sagte Yildirim: „Ich glaube nicht, dass die Megaprojekte des Landes davon in negativer Weise beeinflusst werden. Was Fremdkapitalakquise anbelangt, bewähren sich in unserem Lande weiterhin die Public-Private Partnerships.“
Erfolgreiche Explorer
Türkei: Bei Probebohrungen Erdgas entdeckt
Sakarya (nex) – In der Nähe der Orte Sögütlü, Serdivan und Ferizli in der Provinz Sakarya hat ein Privatunternehmen in einer Tiefe von 400 bis 450 Metern Erdgas ausgemacht und will nun Versuchsbohrungen durchführen.
Die Firma aus Istanbul hat vom Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen die Erlaubnis eingeholt, um in der Nähe von Sakarya auf einer Fläche von 498 000 Quadratmetern Gasprobebohrungen durchzuführen und hat in und um Sakarya Bohrungsbrunnen errichtet.
Das Unternehmen meldete dem Gouverneur, die Explorationen an drei Bohrbrunnen seien erfolgreich gewesen und schüttete diese danach aus Sicherheitsgründen wieder zu.
Das Gouverneursamt bestätigte den Fund im Zuge dieser Probebohrungen und teilte mit, dass man in den nächsten Tagen eine ausführliche Erklärung über den Umfang der Vorkommen machen werde.
Eklat um Udi Aloni
Jüdischer Filmemacher Udi Aloni: „Israel ist der wahre Terrorist“
Berlin (nex) – Mit markigen Worten in Richtung seines ursprünglichen Heimatlandes hat der israelisch-amerikanische Filmemacher Udi Aloni, einer der drei Söhne der 2014 verstorbenen früheren Erziehungsministerin und Vorsitzenden der linksgerichteten Meretz-Partei, Schulamit Aloni, in Berlin Aufsehen erregt. Der Regisseur, der jüngst den Publikumspreis im Rahmen der Berlinale gewann, bezeichnete die israelische Regierung als „faschistisch“ und forderte Deutschland dazu auf, seine Militärhilfe für den jüdischen Staat einzustellen. Dies berichtet die Tageszeitung „Independent“.
Im Rahmen einer Fragestunde über sein preisgekröntes Filmprojekt Junction 48, wenige Stunden vor der Preisverleihung, soll Aloni Channel 10 zufolge darüber geklagt haben, dass Deutschland das „faschistische Regime von Israel“ unterstütze. Israel sei eine „Demokratie von Weißen“, so der 56-Jährige. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sparte Aloni nicht von seiner Kritik aus: „Merkel erwähnt die Besetzung nicht und verkauft U-Boote an Netanjahu, die ihm ermöglichen, mit dieser fortzufahren.“ Gegenüber Channel 10 soll Aloni später klargestellt haben, dass seine Kommentare „gegen die israelische Regierung gerichtet waren und nicht gegen das Land, das ich liebe“. Im Unterschied zum israelischen Premierminister, der „Hass verbreitet“, verbreiteten seine Filme „Liebe und Koexistenz“.
Aloni brachte auch seine Unterstützung und Bewunderung für den palästinensischen Rapper Tamer Nafar zum Ausdruck, um dessen Biografie es in dem Film geht und der jüngst ebenfalls behauptet hatte, Israel sei ein „terroristischer Staat“. Aloni erklärte wörtlich: „Was Tamer zu einem so faszinierenden Menschen macht, ist, dass er tatsächlich in Lod aufgewachsen ist und von Beginn an gesungen hat, dass Israel der tatsächliche Terrorist ist.“
PKK-Terror in Deutschland
Hannover: Kurde lässt sich von PKK nicht einschüchtern
Hannover (TP/nex) – Heute sind Hannover 96 und „Urfa Sofrası“ nicht mehr wegzudenken. Fans wie Mitglieder von Hannover 96 sind begeistert über die Vielfalt der Küche, den Rabattaktionen und Vergünstigungen, die Mehmet Kilic ihnen bietet. Das türkische Restaurant am Steintor in Hannover hatte Ende 2015 eine Partnerschaft mit dem Bundesligisten geschlossen und damit auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle eingenommen. Auf der Stadion-Videobande in der HDI-Arena wirbt der kurdischstämmige Türke für seine erlesenen Köstlichkeiten aus der türkischen Heimatstadt Sanliurfa.
Rückblickend meint Mehmet Kilic, dass der eigene Wille, die Durchsetzungskraft und der Glaube an Gott ihn soweit gebracht hätten. Das war aber nicht immer so. In Hannover nahmen vor einigen Wochen PKK-Sympathisanten das kurdische Restaurant ins Visier. Die Polizei musste eingreifen. Aufgrund dieser Ereignisse haben wir den Restaurantbesitzer angesprochen, wobei wir ihm eine Reihe von Fragen gestellt und daraus ein geeignetes Statement bereitgestellt haben:
„Ich stehe zu meinem Standpunkt. Für mich zählt nicht, ob jemand Türke, Kurde, Deutscher oder ein anderer Staatsangehöriger ist. Hauptsache er ist ein Mensch. Meine Religion erwartet dies von mir. Ich würde niemals die PKK unterstützen. Als sie das erste Mal zu mir kamen, habe ich sie weggeschickt, obwohl ich von ihnen Morddrohungen bekam. Sie wollten sogar Schutzgeld erpressen. Diese Leute haben wirklich alles versucht, um mich als Verräter oder derartiges abzustempeln. Und das alles, weil ich ihnen, einer Terrororganisation, nicht zur Seite stehen wollte. Ich kämpfe seit vier Jahren mit diesen skrupellosen ‚Menschen‘. Seit dem Zeitpunkt, an dem ich dieses Restaurant eröffnet habe.
Eines Tages kamen sie mit 20 Mann und wollten, dass ich ein Abbild von ihrem Terrorfürsten, Abdullah Öcalan, an meine Wand hänge. Darüber hinaus wollten sie, dass ich die Stirn von dem Abgebildeten küsse. Ich nahm dieses Plakat, zerriss es und nahm es unter meine Füße!
Trotz meiner Haltung zweifelten viele Menschen an mir. Sie dachten auch, dass ich ein PKK-Sympathisant sei. Die einen vermuteten es und für die anderen war ich schlicht und einfach ein Verräter. Viele Leute hatten Zweifel an meiner Treue und meinem Stolz auf meine Heimat, die Türkei. Aber nach all diesen Angriffen ist Gott sei Dank vielen klar geworden, auf welcher Seite ich stehe. Danke an Herrn Christian Schneider und euch Interviewer. Dank euch ist endlich den Menschen klar, wo sich mein Platz befindet.
An diesem Tag kamen viele meiner türkischen Geschwister, um mich zu unterstützen. Sie haben auch angerufen und nach mir gefragt. Vor kurzem kam auch eine ältere Dame, circa 80, sitzend im Rollstuhl. Sie kam extra in mein Restaurant und aß bei uns. Ich hätte mir solches nie erträumen können. Ich habe vierJahre lang um meine Existenz gekämpft. Aufgrund meiner Haltung. Aber Allah ist groß. Er ist derjenige, der mir geholfen hat, mich aus diesem Hexenkessel zu befreien. All meine türkischen Geschwister stehen hinter mir – das muss auch klar gesagt werden – während PKK-Sympatisanten mich weiterhin bedrohten und mich als Faschisten abstempelten. Nur weil ich wohl als Kurde nichts gegen unsere türkischen Geschwister habe und die Einheit der Türkei bevorzuge. Wie schwachsinnig es auch klingt, es ist die Wahrheit. Ich wurde wirklich aufgrund dieser Haltung als Faschist tituliert… Aber die einzig wahren Faschisten sowie gewaltbereiten Terror-Sympathisanten sind einzig und allein sie! Sie haben mich mit Mord bedroht, was sie bis heute auch weiterhin tun.
Trotz allem werde ich mir selbst treu bleiben. Allah ist groß. Er wird uns aus diesen dunklen Zeiten eines Tages herausführen und uns von ihnen befreien. Türken und Kurden sind seit Jahrtausenden Geschwister. Ich werde mich von diesen PKK-Sympathisanten nicht vereinnahmen lassen!“
Kurz nach dieser Erklärung wurde am 11. Februar von der Polizei eine Razzia im „Unabhängigen Jugendzentrum Kornstraße“ in Hannover wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung durchgeführt. Die Hausdurchsuchung im Jugendzentrum durch ein SEK der Polizei Hannover mit insgesamt 50 Beamten wurde auch durch eine Hundestaffel gesichert. Die Behörden nahmen vier Personen aus dem Jugendzentrum vorläufig fest. Ihnen wirft die Staatsanwaltschaft vor, u.a. durch Überlassen von Räumlichkeiten, die PKK unterstützt zu haben. Bei der Durchsuchung wurden vier Rechner, 40 Plakate und 80 Sticker sichergestellt.
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Erschienen bei unserem Kooperationspartner Turkishpress
Berlin
Barley wirft Union im Streit um Leiharbeit Sandkastenspiele vor
Berlin (dts) – SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, den Streit in der Koalition um Leiharbeit und Erbschaftsteuer „unverzüglich“ zu lösen: „Die Ablehnung der CSU der Gesetzentwürfe zur Leiharbeit und zu Werkverträgen sowie zur Erbschaftsteuer stellt eine neue Eskalationsstufe dar. Damit hat die Union das Niveau von Sandkastenspielen erreicht“, sagte Barley der „Rheinischen Post“. „Die Gesetzentwürfe waren in der Koalition bereits fertig abgestimmt.“
Von SPD-Seite gelte: „An den Gesetzentwürfen wird kein Komma mehr verändert“, so Barley. Zwei Millionen Menschen warteten auf das Gesetz zur Leiharbeit, und die Unternehmer bräuchten Sicherheit bei der Erbschaftsteuer. „Ich erwarte, dass die Kanzlerin sich einschaltet und das Problem unverzüglich löst.“
Say no to racism
Steinmeier sagt Fremdenfeindlichkeit in Deutschland den Kampf an
Berlin (dts) – Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat mit einer Kampfansage auf die jüngsten fremdenfeindlichen Übergriffe in Deutschland reagiert. „Wir lassen uns dieses Land nicht von denen schlecht machen, die unsere Demokratie verachten und versuchen, mit dumpfen Angstparolen Fremdenhass zu verbreiten“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Wann immer Flüchtlingen bei uns Angst gemacht wird und sie angefeindet und bedroht werden, werden wir das Wort gegen den Hass erheben und demokratisches Rückgrat, Mitmenschlichkeit und Solidarität zeigen.“
Wo Flüchtlinge angegriffen und Flüchtlingsheime angesteckt würden, so Steinmeier, „endet jede Toleranz.“
Rückkehrförder-Programm
Afghanische Flüchtlinge bekommen 700 Euro für Rückkehr
Berlin (dts) – Die Bundesregierung hat den jüngsten Rückflug von afghanischen Asylbewerbern in die Heimat mit finanziellen Anreizen unterstützt.
Wie „Bild“ meldet, erhielt jeder zurückgekehrte Afghane eine Prämie von 700 Euro. Das Geld für die freiwillig ausreisenden Asylbewerber stammt aus dem Rückkehrförder- und Starthilfe-Programms (REAG/GARP), schreibt „Bild“ unter Berufung auf Informationen aus dem Bundesinnenministerium.
Der Betrag setzt sich demnach aus 200 Euro Reisebeihilfe sowie einer Starthilfe von 500 Euro zusammen.
Flüchtlingspolitik
Griechischer Ministerpräsident Tsipras fordert gleichmäßigere Verteilung von Flüchtlingen
Athen (dts) – Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will politische Beschlüsse in der EU blockieren, bis sich alle EU-Mitgliedstaaten an der gleichmäßigeren Verteilung von Flüchtlingen beteiligen.
Die bisher getroffenen Vereinbarungen müssten eingehalten werden, betonte Tsipras am Mittwoch im griechischen Parlament. Doppelstandards könnten nicht länger hingenommen werden: EU-Mitgliedsstaaten sollten nicht nur Zäune an ihren Grenzen errichten, sondern auch Flüchtlinge aufnehmen.
Zuvor hatte Tsipras bereits bei einem Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel seinen Unmut darüber geäußert, dass sich einige Staaten nicht an die getroffenen Abmachungen hielten. Zudem beklagte er sich nach Angaben seines Büros über die Teilschließung der Balkanroute.
Hass im Netz
Justizminister wollen schärferes Strafrecht für Hasspropaganda
Berlin (dts) – Angesichts der enormen Zunahme rassistischer Gewalt fordern die Justizminister mehrerer Bundesländer eine Verschärfung des Strafrechts:
Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen wollen in einem Gesetzentwurf die Verbreitung neonazistischer Hasspropaganda über das Internet schärfer ahnden, Hessen spricht sich für eine verdeckte Online-Durchsuchung aus und Bayern will eine elektronische Fußfessel für „extremistische Gefährder“.
Dies ergab eine Umfrage des „Tagesspiegels“ bei den Ministern und Senatoren der 16 Länder zu ihren Erwartungen an den geplanten „Justizgipfel gegen fremdenfeindliche und rechtsradikale Gewalt“. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat dazu seine Länderkollegen für den 17. März nach Berlin eingeladen.
EU-Außenpolitik
EU gegen Kurdenstaat
Brüssel (nex) – Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, hat am Donnerstag vor dem Europäischen Parlament in Brüssel separatistischen Bestrebungen mit dem Ziel, im Nahen Osten ein so genanntes „Kurdistan“ zu gründen, eine Absage erteilt.
„Die Europäische Union unterstützt keinerlei separatistische Agenda aufseiten der Kurden – egal, ob in der Türkei, im Irak oder in Syrien“, machte Mogherini deutlich und verurteilte im Namen der EU den Terroranschlag in Ankara, der vor einer Woche 29 Menschenleben gefordert hatte. „Die EU verurteilt in jeder Form jedweden Terroranschlag und betrachtet die PKK als terroristische Organisation“, betonte Mogherini. Gleichzeitig forderte die Politikerin im Namen der EU die Konfliktparteien in der Türkei dazu auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren und den Friedensprozess wieder aufzunehmen, der 2013 von der türkischen Regierung in Gang gesetzt worden war.
„Wir glauben aber so einhellig, wie wir den Terrorismus verurteilen, dass der richtige Weg zur Klärung der Kurdenproblematik in der Türkei der Friedensprozess ist, den dieselbe Regierung Jahre vor dessen Beendigung gestartet hatte“, erklärte Mogherini. Dies erkläre man gleichermaßen gegenüber der türkischen Regierung wie auch gegenüber Kurdenvertretern.
Mogherini sagte, die Krise könne nicht beigelegt werden, „wenn nicht die Rechte der Kurden respektiert werden“. Wörtlich erklärte die EU-Außenbeauftragte: „Wir müssen sicherstellen, dass die Rechte durch die Kurden, aber auch zu Gunsten der Kurden respektiert werden. Vor allem ist es nicht denkbar, so zu tun, als wäre dies in der Region keim Thema – es ist eines.“ Die EU hatte mehrfach die Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses zwischen der türkischen Regierung und der PKK gefordert, der 2013 auf Initiative Ankaras in Gang gesetzt worden war, aber geendet hatte, nachdem die Terrororganisation im Juli des Vorjahres wieder damit begann, türkische Sicherheitskräfte zu ermorden.
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