Organisation für Islamische Zusammenarbeit
Türkischer Minister fordert Kooperation im Kampf gegen Islamophobie

Istanbul (nex) – Der türkische Minister für Jugend und Sport sagte am gestrigen Donnerstag, dass die Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) im Kampf gegen Islamophobie kooperieren sollten. „Als OIC-Mitglieder ist es unsere Pflicht, gegen eine solche Diffamierung zu kämpfen“, forderte Akif Cagatay Kilic auf der Dritten OIC-Konferenz der Minister für Jugend und Sport in Istanbul und betonte: „Unsere edle Religion Islam kann niemals mit Terrorismus in einem Atemzug erwähnt werden.“ Kilic wies darauf hin, dass Islamophobe versuchten, Menschen ein negatives Bild von Gegenden zu vermitteln, in denen muslimische Mehrheiten lebten. „Der Islam unterstützt alle Opfer und Unterdrückten ungeachtet der Religion, Sprache oder Rasse und nimmt immer Haltung gegen Tyrannen ein“, so der Minister weiter. Er warnte davor, dass es einige Menschen gebe, die es gerne sähen, dass muslimische Länder in soziales und politisches Chaos stürzten und fügte hinzu, dass diese sich besonders vor Versuchen, junge Menschen für das Schlechte einzunehmen, in Acht nehmen müssten. Kilic erklärte, sie seien glücklich darüber, Gastgeberland der Konferenz zu sein. Die OIC wurde 1969 gegründet und besteht aus 57 Mitgliedsstaaten. Sie ist eine internationale Organisation, die für den Schutz der Interessen der islamischen Welt im Geiste der Förderung des internationalen Friedens und der Harmonie arbeitet. Die nach der UN zweitgrößte zwischenstaatliche Organisation stellt sich mit den Worten „Die Organisation ist die Kollektivstimme der islamischen Welt“ vor. Die Republik Türkei wurde 1969 OIC-Mitglied.

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Syrienkonflikt
Turkmenen wollen mit türkischer Unterstützung Befreiung Nordsyriens von IS und YPG

Berlin/Dortmund (eurasia/nex) – Während die türkischen Militäroperationen in Syrien andauern, fordert die turkmenische Minderheit des arabischen Landes die Befreiung der Region bis nach Nordaleppo und Manbidsch durch die Freie Syrische Armee (FSA) und die Türkei von der Terrormiliz IS (Daesh) und der kurdischen YPG. „Wir wollen, dass die Region stabil wird und dass Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren können. Wir wünschen uns deshalb auch, dass Dscharablus und die Region entmint wird. Zuallererst muss Stabilität in die Region einkehren“, sagte Doktor Emin Bozoglan, Vorsitzender der Syrischen Volksversammlung der Turkmenen. Wie das kurdische Mediennetzwerk Rudaw berichtet, unterhält die Türkei gegenwärtig rund 300 Spezialeinheiten und 40 Panzer in Syrien. Das türkische Militär arbeitet unter anderem auch an der Entschärfung von vom IS gelegten Sprengfallen in den befreiten Regionen. Ankara hat wichtige State Building-Aufgaben übernommen und baut Krankenhäuser, stellt Elektrizität her, sichert den Wasserzugang zu und modernisiert die generelle Infrastruktur.
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„Wir wollen nicht, dass die Syrer zu Flüchtlingen werden und auf der Flucht im Wasser etrinken“, heißt es in einer amtlichen Mitteilung der Turkmenen-Vertretung. „Die Region muss stabil sein, sodass die Menschen hierbleiben und nicht nach Europa, in die Türkei oder andere Länder gehen.“ Laut Bozoglan fühlt sich die turkmenische Minderheit in Nordsyrien sowohl von der Terrormiliz IS als auch von dem syrischen PKK-Ableger PYD/YPG bedroht. „Es gibt auch Turkmenen in der Gebirgsregion von Tell Abyad, das von der YPG besetzt wird, und Latakia, das von der syrischen Armee gehalten wird. Wir wünschen uns, dass die türkischen Operationen auf diese Regionen ausgeweitet werden“, so ein anderes Mitglied der Turkmenen-Organisation. „Der IS und die PYD/YPG werden in Syrien keinen Staat errichten, solange es die Turkmenen gibt.“ Die Syrische Volksversammlung der Turkmenen ist Teil des oppositionellen Syrischen Nationalrates, der von der Türkei unterstützt wird. Die Turkmenen-Organisation wurde 2012 gegründet und unterhält gute Beziehungen zu zahlreichen Turkmenen-Milizen in Syrien, die der Freien Syrischen Armee nahestehen. Besonders eng kooperiert die politische Organisation mit der turkmenischen FSA-Division Sultan Murat. Bei den Versammlungen der Turkmenen-Vereinigung nahmen bereits der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sowie der ehemalige Premierminister Ahmet Davutoglu teil. Ein Video über die türkische Militärpräsenz in Syrien: https://youtu.be/QtHS198D4_M  
Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews

Islamfeindlichkeit
Lieber Nazi als Moslem: Moschee mit fremdenfeindlichen Motiven beschmiert

Dortmund (nex/iq) – In Hamm Herringen wurde der Neubau einer Ditib-Moschee mit Hakenkreuzen und islamfeindlichen Parolen beschmiert. Unter anderem wurden an die Wände der Moschee die Sätze „Lieber Nazi als Moslem“, „Verpisst euch aus Deutschland“ und „AFD statt Sandnegger“ geschrieben.
(Foto: Screenshot/Facebook/Okuyan)
(Foto: Screenshot/Facebook/Okuyan)
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat zwischen dem vergangenen Dienstag 22.00 Uhr und Mittwoch 15.30 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Aktuell wird nach den bisher unbekannten Tätern gefahndet. Zeugenhinweise werden von der Polizei Hamm entgegengenommen. Die Gemeinde begann mit dem Bau der Ulu-Moschee an der Dortmunderstraße in Hamm Herringen Anfang dieses Jahres. Es werden Kosten von etwa vier Millionen Euro erwartet. Nach Angaben der Gemeinde ist mit der Fertigstellung der Moschee mit zwei Minaretten, fünf Kuppeln und einem Gebetsraum mit Platz für 500 Betende innerhalb der nächsten drei Jahre zu rechnen.  
Erschienen bei islamiq

Türkei
Istanbul: Bombenbeladenes Motorrad nahe Polizeistation explodiert

Dortmund (nex) – Wie das Istanbuler Gouverneursamt via Twitter mitteilte, ist am heutigen Donnerstag in der Nähe einer Polizeistation ein bombenbeladenes Motorrad explodiert. Fünf Menschen wurden dabei verletzt, einer davon schwer. Gouverneur Vasip Sahin gab an, dass der Anschlag im auf der europäischen Seite liegenden Distrikt Bahcelievler stattgefunden habe. In vorläufigen Berichten, die sich auf Polizeiquellen beziehen, heißt es, dass die Explosion sich um 15.50 Uhr Ortszeit in einem Gebiet in der Nähe der Polizeistation Yenibosna ereignet habe. Die Wucht der Detonation beschädigte auch umstehende Fahrzeuge und Gebäude. Feuerwehr und Krankenwagen trafen unmittelbar nach dem Zwischenfall am Tatort ein. Sicherheitskräfte evakuierten das Gebiet. Ermittlungen zur Untersuchung der Explosionsursache wurden aufgenommen.

Yahoo-Skandal
Bericht: Yahoo scannte Kunden-E-Mails für Geheimdienst

Dortmund (nex) – Die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation Civil Liberties Union, der US-amerikanische Whistleblower und ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden und andere haben Yahoo nach einem unbestätigten am vergangenen Dienstag veröffentlichten Bericht kritisiert.  Darin wird behauptet, dass der Internet-Konzern für die NSA, den größten Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten, die eintreffenden E-Mails aller Kunden durchsucht habe. So soll Yahoo Medienberichten zufolge auf Anfrage der NSA eine Scan-Software zur Durchforstung gesendeter und empfangener Mails nach einem bestimmten Wort entwickelt haben. Um welches Wort es sich dabei handelte, wurde nicht erwähnt. Yahoo vermied es, die Berichte zu dementieren. Der Konzern wies lediglich darauf hin, dass man sich an die Gesetze der USA halte. Das Internet-Unternehmen soll vom Telekom-Riesen Verizon in einem 4,8 Milliarden US-Dollar-Deal erworben werden. Die eventuelle Verstrickung in NSA-Aktionen ist die zweite große Schocknachricht von Yahoo innerhalb von zwei Monaten: Der Konzern hatte im vergangenen September bestätigt, dass bei einem Hackerangriff Ende 2014 mindestens 500 Millionen Yahoo-Accounts gestohlen worden sind. Yahoo wurde somit womöglich zum größten Hackeropfer der Geschichte. Snowden, der das massive NSA-Überwachungsprogramm enthüllt hatte, appellierte an die Yahoo-User, ihr Konto zu löschen. „Sind Sie Yahoo-Nutzer?“, fragte er in einem Tweet. „Die haben heimlich alles, was Sie jemals geschrieben haben, gescannt, weit über das hinaus, was gesetzlich erlaubt ist.“ Wie das österreichische Technology-News-Portal futurezone.at berichtet, haben Nutzer, die Snowdens Rat befolgen und ihren Yahoo-Account löschen möchten, Probleme: Selbst nach Erhalt der Bestätigungsmail über den erfolgreichen Löschvorgang könne man sich wieder einloggen. Yahoo gab an, dass die Daten – zur „Betrugsbekämpfung“ – erst nach 91 Tagen endgültig gelöscht würden. Dennoch müsste der Account nach dem Löschvorgang zumindest bereits deaktiviert sein, moniert das Onlineportal.

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IS-Terror
Türkische Grenze: Mindestens 20 Tote bei IS-Attentat auf Flüchtlingslager in Syrien

Ankara (nex) – Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, sind nach Angaben lokaler Behörden bei einem Bombenanschlag am heutigen Donnerstag in einem syrischen Flüchtlingslager in der Nähe der türkischen Grenze mindestens 20 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe IS (Daesh). Die Quellen, die aus Sicherheitsgründen unter der Bedingung der Anonymität sprachen, teilten mit, dass der Anschlag auf das Flüchtlingslager Atma in der nordwestsyrischen Provinz Idlib während einer Schichtübergabe der Patrouillen der Freien Syrischen Armee stattgefunden habe. Der IS (Daesh) bekannte sich in den Onlinemedien zu der Tat Nach Angaben eines Augenzeugen, mit dem Anadolu am Telefon sprach, kam der Selbstmordattentäter unbeobachtet an einem Checkpoint der FSA vorbei in das Lager und zündete anschließend seine Sprengweste. Die leichtverletzten Lagerbewohner wurden in nahegelegene Feldlazarette verbracht, die schwerverletzten wurden in Krankenhäuser in der Türkei transportiert. Das Flüchtlingslager liegt außerhalb des Gebiets, in dem die türkische Militäroperation Schutzschild Euphrat durchgeführt wird. Die Türkei startete die Militäroperation am 24. August mit dem Ziel der Verbesserung der Sicherheitslage, Unterstützung der Koalitionskräfte und Eliminierung der Terrorbedrohung entlang der türkischen Grenze, bei der mit Panzern, Artillerie und Kampfjets der Türkei unterstützte Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zum Einsatz kamen. Syrien befindet sich seit Anfang 2011, als Baschar al-Assads Regime Demonstrationen für Demokratie mit unerwarteter Brutalität niederschlug, in einem grausamen Bürgerkrieg. Die Nichtregierungsorganisation Syrisches Zentrum für Politische Forschung geht jedoch von 470.000 Toten seit Ausbruch des Krieges vor fünf Jahren aus.

"Europäische Expansion"
Britischer Imperialismus: Politiker fordert Aufklärung der Kinder

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Dortmund (nex) – Jedes Kind sollte über die negativen Auswirkungen des Britischen Weltreichs und das von ihm verursachte Leid unterrichtet werden, sagte Jeremy Corbyn, der Vorsitzende der linken Labour Party, nach einem Bericht der Tageszeitung Telegraph. Corbyn erklärte jungen Labour-Anhängern, dass der nationale Lehrplan neugeschrieben werden müsse, um Kindern aufzuzeigen, wie das Empire auf Kosten von Menschen expandiert habe. Er regte des Weiteren an, den Lehrplan so umzuändern, dass die Kinder über die Bedeutung der Gewerkschaften unterrichtet werden könnten. Die Gewerkschaften zählen zu den größten Unterstützern des Labour-Chefs, heißt es weiter. „Vielleicht könnten wir uns ein bisschen mehr Gedanken über die Art, wie Geschichte an unseren Schulen unterrichtet wird, machen“, betonte Corbyn und fügte hinzu: „Natürlich ist die Geschichte der europäischen Expansion wichtig. Es gibt jedoch zwei weitere Punkte, die hinzugefügt werden müssen. Einmal ist das die Expansion eines Reiches auf Kosten der Menschen, die dort leben, wo das Reich expandiert. Man muss viel eher die Geschichte der Menschen, wo dieses Reich expandiert, aufnehmen als die jener, die dahinkamen und die Kontrolle übernahmen.“ Die Kinder sollten im Unterricht erfahren, wie Menschen auf der ganzen Welt wegen des Aufstiegs des Britischen Reiches gelitten hätten, forderte der Politiker. Der Labour-Chef unterstrich vor dem jungen Publikum, dass er es gerne sehen würde, dass der nationale Lehrplan mit Berücksichtigung der schädlichen Auswirkungen des britischen Imperialismus wie des Sklavenhandels neugeschrieben würde.

Kanada
UN-Zivilluftfahrtorganisation: Türkei in 66 Jahren erstmals zum Ratsmitglied gewählt

Dortmund (nex) – Wie das türkische Außenministerium bekanntgab, wurde die Türkei am vergangenen Dienstag erstmals nach 66 Jahren zum Ratsmitglied der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) der Vereinten Nationen wiedergewählt. Bei der Wahl erhielt sie die Stimmen von 156 der insgesamt 191 Mitgliedsstaaten, die an der 39. Versammlung der ICAO im kanadischen Montreal teilnahmen. Das Außenministerium rechnete die Aufnahme als Ratsmitglied den jüngsten Fortschritten des Landes zu. „Seit 2003 hat die Türkei ihren Luftverkehr verfünffacht“, teilte es in einer Erklärung mit. „Mit ihren Flügen zu 261 Destinationen in 112 Ländern rangiert die Türkei unter den ersten zehn Ländern“, heißt es weiter. Der Flughafen in Istanbul, der der größte auf der Welt und bald betriebsbereit sein werde, stelle einen weiteren wichtigen Meilenstein in diesem Zusammenhang dar. Istanbuls dritter Flughafen, dessen erster Bauabschnitt im Frühling des Jahres 2018 fertiggestellt sein soll, wird täglich 2000 Flüge bewältigen und jährlich über 100 Millionen Passagiere über 250 Fluggesellschaften abfertigen.
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Der Atatürk-Flughafen, der etwa nur ein Duch inrittel der Größe des neuen Terminals aufweist, fertigt jährlich 60 Millionen Passagiere ab”, betonte Yusuf Akçaoğlu, der CEO des IGA Bau-Konsortiums und erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Aanadolu damit seine Prognose für den neuen Flughafen. Er erinnerte zudem an den Rekord von 1500 Flügen an einem Tag, den der Atatürk-Flughafen am 18. September, dem letzten Tag des Festes Eid al-Adha, aufgestellt hatte.
(Foto: wikimedia)

Ein Schweinchen namens Saft
Foodwatch will mit Petition Verbraucherschutz wachrütteln

Von Peter Z. Ziegler  Berlin (BZZ) – Die Aussage ist plakativ: „Ein Schweinchen namens Saft“. Abgebildet ist ein Glas mit goldgelbem Saft,  umrahmt von Schweinsohren und dem Rüssel des Borstentieres. foodwatch.de klärt wieder einmal die Verbraucher auf – und dies hier betrifft nicht nur Muslime und Veganer. „Macht endlich Schluss mit der Täuschung der Verbraucher und schreibt draussen drauf was drinnen ist.“ Diese Forderung stellt jetzt einmal mehr Thilo Bode, Chef des schlagkräftigen deutschen Verbraucherschutzvereins foodwatch e.V. Wenn Bode zum öffentlichen Protest ruft, dann werden amtliche Verbraucherschützer und Politiker gleichermassen wachgerüttelt, denn der streitbare Mann war einmal Geschäftsführer von Greenpeace. An sich ist doch klar: Apfelsaft ist ein rein pflanzliches Produkt. Oder hätten Sie gedacht, dass bei der Herstellung von klarem Apfelsaft Schweineschwarte eine Rolle spielt? Ja, richtig gelesen – genau das ist der Fall! Etwa jeder dritte Apfelsaft wird mit Tiergelatine geklärt. foodwatch.de hat Apfelsaftgetränke der Handelsriesen Edeka, Lidl und Rewe unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: 7 von 17 Sorten Apfelsaft und -nektar werden mit Tiergelatine geklärt, oder der Hersteller kann das zumindest nicht ausschließen. Bei den Apfelschorlen traf das auf 5 von 14 zu. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren davon nichts, eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht gibt es noch immer nicht! Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wollen in Bezug auf Lebensmittel tierischen Ursprungs bewusste Kaufentscheidungen treffen. Dazu gehören u.a. die Veganer die jede tierische Gelatine ablehnen und die Muslime, die unisono den Genuss von Produkten mit Ingredienzien vom Schwein ablehnen müssen, da er ihren religiösen Regeln widerspricht. Bisher verhindern Lücken bei der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht, dass das „Schweinchen im Saft“ beim Namen genannt wird. Thilo Bode und sein foodwatch e.V. nennen jetzt Ross und Reiter. Sie haben aufgelistet was uns allen verschwiegen wird. – Aromen: Hersteller müssen nicht kenntlich machen, wenn Aromen z.B. aus Schwein gewonnen sind. Das kann etwa bei Chips der Fall sein. – Technische Hilfsstoffe: Saft-Hersteller müssen nicht kenntlich machen, wenn sie ihre Produkte mithilfe von Tiergelatine von Trübstoffen befreien. – Zusatzstoffe: Wenn tierische Farbstoffe, beispielsweise aus Schildläusen, verwendet werden, muss der tierische Ursprung nicht angegeben werden. foodwatch.de fordert deshalb: Wo tierische Bestandteile eingesetzt werden – auch bei Aromen, Zusatzstoffen oder technischen Hilfsstoffen -, muss dies inklusive der Tierart auf der Produktverpackung gekennzeichnet sein! Thilo Bode hat schon manche Fehde geschlagen und auch gewonnen. Bekannt wurde er Ende 2006 als sein Verein eine Lüge in der Werbung von McDonald’s aufdeckte. Das Unternehmen hatte versprochen, Brötchen ohne chemische Zusatzstoffe anzubieten, was nicht den Tatsachen entsprach. Nach Intervention von foodwatch änderte McDonald’s den Slogan auf „natürliche Backmittel“ um. Dies wiederum war ein Verstoß gegen das Lebensmittelgesetz. Erneut schritt foodwatch ein, worauf McDonald’s eine Unterlassungserklärung unterschrieb. Wenn Sie die Petition von foodwatch.de unterschreiben wollen, können Sie das in Facebook über Halal-Consulting tun. Autor Peter Z. Ziegler ist Fachjournalist und Consultant für Halal Food.  

Israels Blockade brechen
Israelische Marine schleppt Frauenschiff für Gaza in Hafenstadt Aschdod

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Dortmund/Gaza (nex) – Nach einer Meldung der Organisation The Women’s Boat to Gaza, einer „Koalition der Flottille der Freiheit“ (Freedom Flotilla Coalition, FFC), die Mitte September von Barcelona in See gestochen war, um die Gaza-Blockade Israels zu brechen, teilte am heutigen Mittwoch via Twitter mit, dass sie um 15.58 Uhr (MESZ) den Kontakt zu dem Schiff „Zaituna“ mit 15 Frauen aus verschiedenen Ländern an Bord verloren habe: „UPDATE we lost contact with the Zaytouna at 2.50pm & fear that the Israeli Occupation Navy has attacked it. Resist sisters #LetFFlotillaSail“. Das Schiff hatte am Mittwochmorgen die 100-Meilen-Grenze vor der Küste des Gazastreifens passiert. Das zweite Schiff, „Amal“, musste mit einem technischen Defekt in den Ausgangshafen nach Barcelona zurückkehren. Die Flotille hatte Lebensmittel und Medikamente für die Bevölkerung von Gaza an Bord. Walid Mahmoud, ein palästinensischer Fotojournalist und Aktivist vor Ort, meldete, dass Zaitouna von israelischen Sicherheitskräften aufgehalten werde. Nach einer Eilmeldung der Nachrichtenagentur Anadolu hätten die Sicherheitskräfte auf dem Frauenschiff interveniert. Mahmoud berichtete weiter, dass „das Schiff der Humanität und des Friedens“ im Mittelmeer den Militärschiffen Israels gegenüberstehe und fragte: „Werdet ihr das Schiff der Humanität alleinlassen?“ Ein hochrangiger israelischer Offizier erklärte, dass die Passagiere an Bord der Zaitouna keinen Widerstand geleistet hätten, als israelische Soldaten das Schiff übernahmen und Richtung Hafenstadt Aschdod lenkten. Hamas-Sprecher Fawzi Barhoum erklärte nach Angaben von Anadolu in einem Statement, der Zwischenfall komme einem Terrorakt gleich und sei ein weiteres Beispiel für die israelische Aggression gegen das palästinensische Volk und diejenigen, die sich solidarisch mit den Palästinensern zeigten. Um 17.40 Uhr (MESZ) teilte die FFC via Twitter mit, dass #WomenToGaza eine SOS-Mitteilung mit dem Aufruf gesendet habe, dass jeder seine Regierung kontaktieren und die Freilassung des Schiffs und die Aufhebung der Gaza-Blockade verlangen solle: „SOS messages from #WomenToGaza https://wbg.freedomflotilla.org/sos-womens-boat-to-gaza … Pls contact your Govt to demand their release and an end to the illegal blockade!“