Istanbul (nex) – Im Zentrum der türkischen Millionenmetropole Istanbul gab es heute Abend mehrere Explosionen. Das berichten übereinstimmend türkische Medien.
Eine der Explosionen habe sich Zeugenaussagen zufolge in der Nähe der Vodafone-Arena im Stadtteil Besiktas ereignet. Die zweite Explosion sei im Stadtteil Taksim zu hören gewesen.
Laut Innenminister Soylu gibt es über 20 Verletzte. Dem türksichen Nachrichtenportal Yeni Akit zufolge könnten die Polizisten, die sich zum Schutz des Fußballstadions vor Ort befanden, Ziel eines Angriff gewesen sein.
Der türkische Nachrichtensender NTV berichtet von einer Autobombe. Ofizielle Bestätigungen hierzu gibt es noch nicht.
Tweets by cnnturk
Umsatzrückgang
Atlanta: Türke Muhtar Kent tritt als Coca-Cola-Chef zurück
Atlanta (nex) – Der weltgrößte Getränkehersteller Coca-Cola teilte am gestrigen Freitag mit, dass Vorstandschef Muhtar Kent im kommenden Jahr zurücktreten werde. Die Nachfolge soll der bisherige Vorstand für das operative Tagesgeschäft, James Quincey, antreten.
Der in Atlanta ansässige Konzern steht unter Druck, da weltweit immer mehr Menschen immer weniger Limonade, das Hauptprodukt des Unternehmens, trinken. Im Oktober teilte das Unternehmen mit, dass im vergangenen Quartal der Gewinn um 28 Prozent gefallen sei.
2015 brachte Coca Cola Fairlife, ein Milchgetränk, auf den Markt, das laut dem Unternehmen mehr Protein und weniger Zucker als herkömmliche Milch enthalte. Auch Sprite, Fanta und Dasani gehören zu den berühmten Markennamen des Konzernriesen.
Quincey soll zum ersten Mai 2017 den Spitzenposten übernehmen. Der 51-Jährige ist seit etwa 20 Jahren in dem Unternehmen tätig.
Der türkischstämmige US-Amerikaner Kent wird nach seinem Rücktritt als CEO weiterhin den Vorsitz des Verwaltungsrates führen.
Der Milliardär Warren Buffett, dessen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. den größten Anteil an Coca Cola hält, zeigte sich zufrieden mit den Nachfolgeplänen des Getränkeimperiums:
„Ich kenne James und ich mag ihn“, teilte Buffett in einer Erklärung mit und fügte hinzu: „Ich glaube, dass das Unternehmen mit seiner Entscheidung eine kluge Investition in seine Zukunft getätigt hat.“
Der nun angekündigte Chefwechsel wurde an der Börse gut aufgenommen. Die Aktien legten um bis zu 2,7 Prozent auf 42 US-Dollar zu. Damit notierten die Titel so hoch wie seit vier Wochen nicht mehr.
Auch an der Börse wurde der angekündigte Wechsel mit Wohlwollen aufgenommen. Die Aktien legten um 2,7 Prozent zu und lagen somit am gestrigen Freitag bei 42 US-Dollar.
Fake-News
Lügenpresse: Politiker wollen gegen Fake-News vorgehen
Dortmund (nex) – Kampf gegen Fake-News: Wie verschiedene Medien berichten, haben die politischen Parteien den Kampf gegen Fake-News aufgenommen.
Die Grünen-Politikerin Renate Künast machte den Anfang und geht nun gegen Urheber einer aktuellen Falschmeldung im Zusammenhang mit dem Fall Maria vor. Der Kampf gegen manipulierende Fake-News hat begonnen.
Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat nach Angaben des Nachrichtensenders n-tv gegen die Betreiber der Internetseite „Widerstand“ sowie gegen Unbekannt Anzeige gestellt. Gegenüber Facebook übte die Politikerin harsche Kritik.
Das soziale Netzwerk habe die Meldung erst gut drei Tage nach der Löschung auf der Widerstandsseite vom Netz genommen. „Widerstand“ hatte gemeldet, dass Renate Künast Verständnis für den mutmaßlichen Mörder der Studentin Maria geäußert habe.
Unter Verweis auf die Süddeutsche Zeitung als Quelle hatte das Internetportal diese Aussage verbreitet: „Der traumatisierte junge Flüchtling hat zwar getötet, man muss ihm aber trotzdem helfen.“
Auch die CDU will offenbar die Auseinandersetzung mit Fake-News aufnehmen. Der Spiegel berichtet, dass die Christdemokraten ihre Wahlkampfbeobachter beauftragt hätten, Falschmeldungen im Internet aufzuspüren.
Generalsekretär Peter Tauber sorgt sich um den nächsten Bundestagswahlkampf. Das Phänomen Fake-News könne auch im nächsten Bundestagswahlkampf eine große Rolle spielen, so der CDU-Politiker.
Dabei könnten die Wahlkampfstrategen vielleicht schon bald auf technische Hilfe zurückgreifen. Die Browsererweiterung FiB prüft und bewertet zum Beispiel Inhalte auf ihre Vertrauenswürdigkeit. Das einzige Problem: Die App ist zurzeit nicht verfügbar.
Optionspflicht
Yeneroglu zum Doppelpass-Beschluss der CDU: Es geht um Ablehnung gegenüber Türken
Germersheim (nex) – Der in Deutschland lebende Istanbuler AKP-Abgeordnete Mustafa Yeneroglu hat sich in einer Pressemitteilung zum CDU-Beschluss zum Doppelpass geäußert.
„Der CDU-Beschluss zur Wiedereinführung der Optionspflicht ist kein Votum gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, sondern ein Ausdruck von Ablehnung gegenüber der türkeistämmigen Bevölkerung in Deutschland“, erklärt Yeneroglu, der auch Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses der Großen Nationalversammlung der Türkei ist, anlässlich des CDU-Parteitages.
Er fügt hinzu, dass er überrascht sei, dass der Antrag ausgerechnet von der Jungen Union und nicht von den „älteren Semestern in der Partei“ eingebracht worden sei, die man eher für rechtskonservativ halte.
Dies weise darauf hin, dass die Diskussionen um die doppelte Staatsbürgerschaft längst nicht abgeschlossen seien, betont Yeneroglu. „Vor allem lässt dieser Kniefall vor der rechtspopulistischen Agenda der AfD für den bevorstehenden Wahlkampf nichts Gutes erahnen“ warnt er.
Die Gegner der Optionsregelung diskutierten den Doppelpass bewusst in diesem Kontext, um von der allgemeinen antitürkischen Stimmung zu profitieren, ist er überzeugt.
Yeneroglu stellt die These auf, dass dieselbe Regelung im Kontext der Russlanddeutschen keine Chance gehabt hätte.
„Und da sind wir auch schon beim Hauptproblem“, erklärt er. „Die Stimmung in Deutschland gegenüber den rund drei Millionen Türkeistämmigen ist besorgniserregend. Bei der Abstimmung ging es nur augenscheinlich um die Wiedereinführung der Optionspflicht. Eine Gesetzesänderung ist auch im Hinblick auf die absehbaren Mehrheitsverhältnisse im Bundestag unwahrscheinlich. Das war auch den Delegierten auf dem Parteitag klar. Dennoch fand der Antrag eine Mehrheit, weil er im Kontext der Türken diskutiert wurde. Deswegen ist diese Diskussion keine Frage des Doppelpasses, sondern sie zeigt, wie groß die Ablehnung von Türkeistämmigen in Deutschland ist. So und nicht anders wird diese Abstimmung bei den rund drei Millionen Türkeistämmigen wahrgenommen.“
Solche Empfindungen kämen „integrationspolitisch einem Super-GAU gleich und sind äußerst kontraproduktiv“, unterstreicht der Jurist.
Ihm bereite große Sorgen, dass man für einen in der Praxis sinnlosen Antrag zustimmt, nur, weil die Diskussion auf dem Rücken der Türkeistämmigen geführt werde und ist der Meinung, dass alle demokratischen Kräfte in Deutschland teilen sollten.
Yeneroglu beendet seine Presseerklärung mit einem Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich von solchen Stimmungen nicht verleiten zu lassen.
Sie sei aus Sicht der Türkeistämmigen in Deutschland „ein angenehmes Korrektiv der sonst eher rechtskonservativen Unionslinie“, die auch noch durch die CSU weiter nach rechts gezogen werde, so Yeneroglu weiter.
Mit Blick auf die Zukunft vertritt Yeneroglu die Auffassung, dass in einer globaler werdenden Welt sich die die Lebensräume und –umstände der Menschen zunehmend änderten. „Sie werden mobiler, entwickeln enge transnationale Bindungen und können zu mehreren Orten Heimatgefühle haben“, stellt Yeneroglu fest und fügt hinzu: „Dieser Realität werden sich auch die Unionsparteien nicht entziehen können und werden früher oder später einlenken müssen.”
Wahlkampfthema
Im Doppelpass-Streit stellt sich CDU-Mitgliederbeauftragter Otte gegen Merkel
Düsseldorf (nex) – Im Streit um die Zukunft des Doppelpasses hat sich der neue Mitgliederbeauftragte der CDU, Henning Otte, hinter die Entscheidung des Essener Bundestagsparteitages gestellt.
„So wie die Bundeskanzlerin eine eigene Meinung haben kann, ist jeder Parteitag frei darin, nicht alle Positionen der Bundeskanzlerin mitzutragen“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“.
Er begrüßte ausdrücklich die „Diskussionsfreude der Parteitagsdelegierten zum Thema Doppelpass“. Parteichefin Angela Merkel hatte das mit 319 zu 300 Stimmen erfolgte Nein zum Doppelpass nach dem Parteitag als falsch bezeichnet und es als Thema sowohl für die amtierende Koalition als auch den Wahlkampf abgelehnt.
Otte hingegen rechnet damit, dass die CDU auch damit Wahlkampf machen wird. „Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Formulierung zur Zukunft der doppelten Staatsbürgerschaft auch im Wahlprogramm enthalten sein wird“, erklärte Otte.
Er habe allerdings Zweifel, ob es sich zu einem zentralen Wahlkampfthema entwickeln werde.
Doppelpass
SPD-Fraktionschef sieht Kanzlerin Merkel „mit dem Rücken an der Wand“
Osnabrück (nex) – SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sieht Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach den Beschlüssen der Union zur Integrationspolitik „mit dem Rücken an der Wand“. Wenn eine Vorsitzende einen soeben gefassten Beschluss ihres eigenen Parteitags für falsch und folgenlos erkläre, sei dies „ein einzigartiger Vorgang“, sagte Oppermann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Merkel habe die Notbremse gezogen.
„Das kann man nicht oft machen, wenn man den Parteivorsitz behalten will“, betonte er weiter. Mit taktischen Manövern wolle die CDU-Basis Konservative und AfD-Wähler zurückgewinnen. „Neu ist, dass die Christdemokraten dafür in Kauf nehmen, die Parteichefin zu schwächen“, meinte der SPD-Politiker.
Mit knapper Mehrheit hatte der CDU-Parteitag in Essen für eine Aufhebung des Koalitionskompromisses zur doppelten Staatsbürgerschaft für Ausländer gestimmt. In Interviews distanzierte sich Merkel kurz darauf davon. Er sehe daher keine Gefahr für den Fortbestand der Großen Koalition im Bund, sagte Oppermann.
Für die Abschaffung des Doppelpasses für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern gäbe es im Bundestag auch keine Mehrheit. „Ich erwarte, dass die Union zum Koalitionsvertrag steht. Wir haben noch viel zu tun, bevor im Sommer 2017 der Wahlkampf beginnt“, sagte der Vorsitzende der SPD-Abgeordneten im Bundestag.
Die SPD wird nach seinen Worten die von der CDU geforderten Transitzonen ablehnen, in denen schon vor Grenzübertritt Flüchtlinge einem Schnellcheck unterzogen werden sollen. „Wir bleiben beim Nein. Ich halte Transitzonen zum Beispiel im Niemandsland zwischen Deutschland und Österreich für falsch“, sagte Oppermann. Es seien Einrichtungen, die nicht wirklich helfen würden.
„Zu einer solchen Situation darf es gar nicht mehr kommen, darum geht es doch“, erklärte der SPD-Politiker. Richtig sei, die Fluchtursachen mit hohem finanziellen Einsatz vor Ort zu bekämpfen, die EU-Außengrenzen zu sichern, um kriminelle Schlepper auszuschalten, und die Aufnahme von Flüchtlingen zu ordnen und zu steuern, indem Kontingente verabredet würden.
Offensive des IS auf Tadmur
Kriegsstrategie Assads: Alles dem Erdboden gleichmachen
Von Ömer Özkizilcik
Urla (nex) – Im Mai 2015 startete der IS eine Operation im Osten von Homs und nahm die strategisch wichtige Stadt Tadmur und die Gebiete in der Umgebung ein. Schon im März hatte das Assad Regime eine schwere Niederlage erlitten, indem sie sich aus der Stadt Idlib zurückziehen musste.
Kurz vor dem Sommer 2015, war das Regime mit dem Zusammenbruch konfrontiert. Als sich der Iran aktiv am Krieg beteiligt hat und Russland Ende September 2015 mit Luftangriffen begann, verursachte dies eine Wende im Krieg. Einem Jahr nach dem der IS im Jahre 2015 die Stadt Tadmur eingenommen hatte, hat das Regime mit Hilfe Russlands und der schiitischen Milizen im März 2016 eine neue Offensive gestartet und die Stadt am 27 März unter ihre Kontrolle gebracht.
Russische Spezialeinheiten, die an der Bodenoffensive beteiligt waren, haben sich mit dem IS heftige Gefechte geliefert und ihre Verteidigungslinie durchbrochen, womit sie dann in die Stadt eindringen konnten. Die Offensive endete nach dem die Stadt eingenommen wurde. Der IS konnte jedoch nicht vollständig von der Stadt vertrieben werden. Die IS Stellungen befand sich etwas weiter weg, in den östlichen Nachbarschaften.
Neue Angriffe des IS
2016 hat der IS sehr viel Verluste erlitten und musste sich aus mehreren Gebieten im Irak und Syrien zurückziehen. Nach dem der IS, die in Nordaleppo gelegene Stadt Manbij, Jarablus und Dabiq verlor und in Al Bab heftig unter Beschuss steht, sind sie gezwungen sich in die Wüste zurückzuziehen.
Der IS steht in seiner Hauptstadt Raqqa ebenfalls unter Druck, weil sie im Norden gegen die YPG-SDF, die von der USA unterstützt wird, kämpfen muss. Nahezu an jeder Front ist der IS unter Druck gesetzt, und hat trotzdem die Chance genutzt, die im Norden Homs gelegene Stadt Tadmur anzugreifen, weil das Regime mit einer Offensive in Aleppo beschäftigt ist.
Bei den Angriffen in der Nacht vom 7. bis 8. Dezember hat sich der IS die Ortschaft Huwaysis ans Ziel gesetzt und in der Zone mehrere Stellungen des Regimes eingenommen. Mit einer abrupten Offensive gelang dem IS ein schneller Vormarsch, worauf sie mindestens 3 Panzer, darunter ein T-55 und T-62 und Panzerabwehrlenkwaffen erbeutet haben.
Als Einheiten des Regimes von Aleppo aus Verstärkung in das Gebiet schicken wollten, hat Jabhat Fatah al-Sham in der Isriye Umgebung, auf dem Aleppo- Homs Weg, den Konvoi des Regimes überfallen und zerstört. Viele Fahrzeuge des Regimes sind nicht mehr funktionsfähig. Und die restlichen Fahrzeuge des Konvois wurden im Norden Homs komplett zerstört, berichtete der IS.
Nach diesen Ereignissen hat der IS am nächsten Tag seinen Vormarsch fortgesetzt, ist dann in das Cezal Erdölfeld eingedrungen und hat das Cihad Erdölfeld erreicht. Zur gleichen Zeit hat der IS westlich von der Stadt, bei den Getreidescheunen einen SVBIED- Angriff auf Stellungen des Regimes verübt. Auch gleichzeitig im Süden von Tadmur versucht weitervorzurücken und die Stadt einzukesseln.
Die Gefechte gehen immer noch weiter. Die Truppen des Regimes haben angefangen aus dem Umland von Damaskus Verstärkung zu schicken. Tedmur’un Saldırısının Hatırlattıkları In letzter Zeit haben die regierungsnahen Truppen aus Aleppo ihren Vormarsch fortgesetzt, und das zeigt, dass es Missverständnisse über die Stärke der Regierungstruppen und ihren Verbündeten gibt (check das nochmal ab, hab den Satz nicht richtig verstanden)
Während der IS das Regime in Tadmur angreift und auf dem Vormarsch ist, kämpften Assads Truppen immer noch in Aleppo. Das zeigt, dass das Regime trotz russischer, iranischer Hilfe und der Hilfe von ausländischen schiitischen Milizen nicht in der Lage ist, an zwei Fronten gleichzeitig zu operieren. Die Kriegsstrategie der Iraner, Russen, schiitischen Milizen und regierungsnahe Truppen ist alles dem Erdboden gleichzumachen.
Ein großer Vorteil der regierungsnahen Truppen ist es ein Gebiet auszuwählen und es mit schweren Waffen ( Russische Luftwaffe und Bodentruppen) und der Hilfe von Bodentruppen (mit zehntausend ausländischen schiitischen Kämpfern) auf engstem Raum komplett zu zerstören. Mit dieser Strategie hat das Regime es beinahe geschafft die belagerten Gebiete der Rebellen in der Umgang von Damaskus, Homs und Aleppo nach und nach einzunehmen. Die Verteidigung gegen diese Kriegstaktik die mit Luftwaffe und Bodentruppen geführt wird, in dem die Rebellen eingekesselt werden, scheint wirkungslos zu sein.
Allerdings konnten die Rebellen im letzten Sommer als die Offensive in Aleppo gegen das Regime stattfand, Erfolge in der Offensive in Hama erzielen und mehrere Gebiete einnehmen. Trotz der russischen und iranischen Unterstützung zeigt es die Schwachpunkte des Regimes.
Als Einheiten des Regimes von Aleppo aus Verstärkung in das Gebiet schicken wollten, hat Jabhat Fatah al-Sham in der Isriye Umgebung, auf dem Aleppo- Homs Weg, den Konvoi des Regimes überfallen und zerstört. Viele Fahrzeuge des Regimes sind nicht mehr funktionsfähig. Und die restlichen Fahrzeuge des Konvois wurden im Norden Homs komplett zerstört, berichtete der IS.
Nach diesen Ereignissen hat der IS am nächsten Tag seinen Vormarsch fortgesetzt, ist dann in das Cezal Erdölfeld eingedrungen und hat das Cihad Erdölfeld erreicht. Zur gleichen Zeit hat der IS westlich von der Stadt, bei den Getreidescheunen einen SVBIED- Angriff auf Stellungen des Regimes verübt. Auch gleichzeitig im Süden von Tadmur versucht weitervorzurücken und die Stadt einzukesseln.
Die Gefechte gehen immer noch weiter. Die Truppen des Regimes haben angefangen aus dem Umland von Damaskus Verstärkung zu schicken. Tedmur’un Saldırısının Hatırlattıkları In letzter Zeit haben die regierungsnahen Truppen aus Aleppo ihren Vormarsch fortgesetzt, und das zeigt, dass es Missverständnisse über die Stärke der Regierungstruppen und ihren Verbündeten gibt (check das nochmal ab, hab den Satz nicht richtig verstanden)
Während der IS das Regime in Tadmur angreift und auf dem Vormarsch ist, kämpften Assads Truppen immer noch in Aleppo. Das zeigt, dass das Regime trotz russischer, iranischer Hilfe und der Hilfe von ausländischen schiitischen Milizen nicht in der Lage ist, an zwei Fronten gleichzeitig zu operieren. Die Kriegsstrategie der Iraner, Russen, schiitischen Milizen und regierungsnahe Truppen ist alles dem Erdboden gleichzumachen.
Ein großer Vorteil der regierungsnahen Truppen ist es ein Gebiet auszuwählen und es mit schweren Waffen ( Russische Luftwaffe und Bodentruppen) und der Hilfe von Bodentruppen (mit zehntausend ausländischen schiitischen Kämpfern) auf engstem Raum komplett zu zerstören. Mit dieser Strategie hat das Regime es beinahe geschafft die belagerten Gebiete der Rebellen in der Umgang von Damaskus, Homs und Aleppo nach und nach einzunehmen. Die Verteidigung gegen diese Kriegstaktik die mit Luftwaffe und Bodentruppen geführt wird, in dem die Rebellen eingekesselt werden, scheint wirkungslos zu sein.
Allerdings konnten die Rebellen im letzten Sommer als die Offensive in Aleppo gegen das Regime stattfand, Erfolge in der Offensive in Hama erzielen und mehrere Gebiete einnehmen. Trotz der russischen und iranischen Unterstützung zeigt es die Schwachpunkte des Regimes.
Flughafen-Gate
Deutschland schlägt zurück: Türkische Sportler am Düsseldorfer Flughafen über sechs Stunden festgehalten
Düsseldorf (nex) – Das „Flughafengate“ zwischen Deutschland und der Türkei geht in die nächste Runde. Nachdem am vergangenen Montag die stellvertretende türkische Parlamentssprecherin Aysenur Bahcekapili und ihre Delegation von deutschen Beamten am Kölner Flughafen festgehalten worden waren, hatte Erdogan am vergangenen Mittwoch damit gedroht, dass er „das auf die gleiche Weise handhaben muss“.
Am selben Abend hatten vier deutsche Diplomaten am Flughafen Istanbul Atatürk „aufgrund der neuen Vorgehensweise gegenüber deutschen Diplomaten“ ihr Flugzeug verpasst. Nun schlägt Deutschland zurück:
Die deutsche Polizei hat am gestrigen Freitagabend eine Gruppe von 14 türkischen Sportlerinnen und Sportlern am Flughafen Düsseldorf über sechs Stunden festgehalten. Eine Person wurde festgenommen.
Die festgenommene Person, dessen Identität nur mit T. Ö. bekannt gegeben wurde, soll türkischen Diplomatenkreisen zufolge versucht haben, einem Menschen die illegale Einreise nach Deutschland zu ermöglichen.
Die Flughafenpolizei habe die Sportlergruppe, in der sich auch Kinder und Frauen befinden, mit Hilfe eines Dolmetschers vernommen.
Türkischen Regierungsvertretern sei vonseiten der Flughafenpolizei mitgeteilt worden, dass die Vernehmung der Sportler lange dauern könne und diese bis zum Ende des Verhörs zu niemandem Kontakt aufnehmen dürften. Über den Zwischenfall habe sie keine weiteren Informationen erteilen wollen, heißt es weiter.
Die Sportler waren Berichten zufolge für die Teilnahme an einem Karateturnier nach Deutschland geflogen.
Anfang der Woche waren die türkische stellvertretende Parlamentssprecherin Aysenur Bahcekapili und ihre Delegation von deutschen Beamten am Kölner Flughafen festgehalten. „Nach den Maßstäben meines Landes war das Verhalten unhöflich“, hatte Bahcekapili nach dem Zwischenfall erklärt, der bei Politikern in der Türkei für Empörung gesorgt hatte. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte anschließend damit gedroht, dass er „das auf die gleiche Weise handhaben muss“.
Die deutsche Polizei spielte den Zwischenfall herunter – es habe sich um eine Routineüberprüfung gehandelt.
Ausland
Türkei: Bruder des Oppositionsführers beschuldigt Kilicdaroglu der Verbündung mit „FETÖ“
Urla (nex) – Der Bruder des Hauptoppositionsführers Kemal Kilicdaroglu, Celal Kilicdaroglu, kritisierte ihn dafür, Putschisten den Zugang in seine Republikanische Volkspartei (CHP) zu gewähren.
Celal Kilicdaroglu rief seinen Bruder in einer Reihe von Tweets auf, die CHP davor zu bewahren, zu einer FETÖ-Terrorgruppenpartei zu werden.
„Wenn Recep Tayyip Erdogan der Anführer dieses Landes ist und wenn er diesen Krieg angefangen hat, ist es dann ein Verbrechen, aus staatsbürgerlicher Pflicht heraus ihn zu unterstützen?“, fragte er in einem der Tweets.
Er beschuldigte den CHP-Vorsitzenden auch, versucht zu haben, eines seiner Interviews zensieren und Geld dafür angenommen zu haben, die Aktionen seines Bruders zu kritisieren.
„Wenn du diese Behauptungen beweisen kannst, werde ich mir vor dem Parlamentsgebäude in den Kopf schießen“, erklärte er.
https://twitter.com/cllkilicdaroglu/status/807293830903042048
Im vergangenen November hatte Celal Kilicdaroglu seinen Austritt aus der CHP erklärt; zuvor war er zum Ausschluss aus der Partei auf unbefristete Zeit dem Disziplinarausschuss der Partei überstellt worden.
Celal Kilicdaroglu und 20 weitere Personen waren am vergangenen Montag von Söke nach Didim, einem ägäischen Urlaubsort, fast 38 Kilometer gelaufen, um gegen das Gülen-Netzwerk zu protestieren.
Mit einem Banner, auf dem „FETÖ-Mitglieder haben auch meinen Bruder hereingelegt“ zu lesen war, führte Celal Kilicdaroglu die Gruppe an.
Ankara beschuldigt den selbsternannten, in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, den Putschversuch mithilfe seiner Anhänger innerhalb des Militärs durchgeführt zu haben, die das Gülen-nahe Netzwerk FETÖ gegründet hätten.
Der Putschversuch vom 15. Juli, bei dem 246 Menschen getötet wurden, erfuhr einen unerwarteten Widerstand der Öffentlichkeit. Am Morgen des 16. Juli war der Staatsstreich gescheitert: Die Antiputschisten in den Reihen der Polizei und des Militärs sowie unbewaffnete Zivilisten führten einen harten erfolgreichen Kampf, um Soldaten, die FETÖ-Anhänger waren, zu stoppen.
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Türkei: Wie Frauen den Putschversuch gegen Erdogan vereitelten
Flüchtlingspolitik
Rüttgers hält Beschlüsse des CDU-Parteitags zur Flüchtlingspolitik für notwendige Kurskorrektur
Köln (nex) – Der frühere NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat die Beschlüsse des CDU-Parteitags zur Flüchtlingspolitik als notwendige Kurskorrektur bezeichnet. „Die Rechtsordnung darf nicht wie im Verschiebebahnhof hin und her manövriert werden.
Konkret: Wer kein Recht hat, sich in Deutschland aufzuhalten, kann nicht auf Dauer hierbleiben. Das muss der Staat konsequent durchsetzen“, sagte Rüttgers dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ . Deutlich kritisierte der frühere Stellvertreter von Parteichefin Angela Merkel deren Wahlkampfstrategie einer „asymmetrischen Demobilisierung“.
„Wer aus taktischen Gründen oder um die Bevölkerung nicht zu polarisieren nicht sagt, was er nach der Wahl machen will, hinterlässt inhaltlich Leerstellen. Das rächt sich.“ Politik brauche „eine Programmatik mit klaren Leitlinien“. Andernfalls neige sie zu „tagesaktuellem Aktionismus“.
Im Umgang mit der AfD und rechtspopulistischen Wortführern riet Rüttgers zu einer unmissverständlichen Sprache. „Wir sollten aufhören, politische Lügner als ‚Populisten‘ zu bezeichnen, sondern sie ganz einfach Lügner nennen“, so Rüttgers. Auch müsse man die Lügen der Lügner offen legen.
„Beim Oberlügner namens Trump ist das gemacht worden. Lügen ist auch etwas ganz anderes als ‚dem Volk aufs Maul schauen‘, was zu tun die Populisten von sich behaupten.“

