Gesundheitspolitik
SPD drängt auf Ausbildungsreform der Pflegeberufe
Islamophobie
US-Journalist: Pro-Israel-Lobby unterstützte Trumps Muslim Ban
Washington DC (nex) – Neue Steuererklärungen zeigen, dass die größte proisraelische US-Lobby American Israel Public Affairs Committee (AIPAC; deutsch „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) einem Thinktank Geld gab, der bei der Planung von US-Präsident Trumps Muslim Ban, dem Einreiseverbot für Muslime aus zunächst sieben, dann sechs Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung, eine zentrale Rolle gespielt hat.
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Kameraregister
Piraten kritisieren polizeiliches Register von Privatkameras
„Dieses Kameraregister setzt mehrere falsche Zeichen an die saarländische Bevölkerung. Zum einen wird den Betreibern vermittelt, der Einsatz sei durch die polizeiliche Erfassung rechtens. Das ist jedoch nicht zwangsweise der Fall, denn für eine Genehmigung des Kameraeinsatzes ist nicht die saarländische Polizei, sondern das Datenschutzzentrum zuständig. Dieses kann die Rechtmäßigkeit nicht überprüfen, wenn es keine Kenntnis über betriebene Kamerainstallationen erhält, was zu erheblichen Problemen für die Betreiber führen kann. Weiterhin überträgt der Staat durch dieses Vorgehen einen Teil der Verantwortung für die Einhaltung von Sicherheit und Ordnung auf die Bürger.“Prävention, Aufklärung und Strafverfolgung seien jedoch hoheitliche Aufgaben. Es bestehe weder eine Verpflichtung für Bürger, das eigene Gelände mit Kameras zu überwachen, noch kann sich die Polizei darauf verlassen, dass dies auch weiterhin vom bisherigen Betreiber getan werde, betonte Weber in einer Mitteilung. Die Polizei müsse mit ausreichenden personellen Mitteln ausgestattet sein, um ihre Aufgaben selbst erfüllen zu können.
„Den Firmen und Bürgern, die Kameras betreiben, welche auch öffentlichen Raum erfassen, sei abschließend geraten, diese beim Datenschutzzentrum anzuzeigen und deren Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen.“
Gesundheitspolitik
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Flüchtlingsabkommen
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Geopolitik
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Pressefreiheit
CDU will inhaftierten Journalisten Deniz Yücel besuchen
„Das Vorgehen der türkischen Behörden ist unverhältnismäßig. Die Unionsfraktion fordert die sofortige Freilassung von Deniz Yücel. Er hat sich selbst gestellt und hofft auf ein rechtsstaatliches Verfahren. Die Einzelhaft und die Weigerung, ihn mit anderen inhaftierten Journalisten zusammenzulegen, zeugt von überzogener Machtdemonstration.Gerade deshalb bemühe ich mich weiterhin um eine Möglichkeit, Yücel im Gefängnis Silviri in Istanbul zu besuchen – der Antrag ist in Ankara gestellt, die Antwort steht weiter aus.“Die Vorwürfe der Terrorpropaganda und Aufwiegelung der Bevölkerung seien vorgeschoben. Die Terrordefinition der heutigen Türkei öffne Willkür Tür und Tor. Deniz Yücel sei in Wahrheit eine politische Geisel. Er sei nur weggesperrt worden weil er seine Arbeit gemacht hätte, so Brand weiter.
„Hinter dem Vorgehen der türkischen Regierung steckt System. Presse- und Meinungsfreiheit gelten aber unabhängig davon, ob einem eine bestimmte Berichterstattung oder eine bestimmte Meinung passen. Wir appellieren an die türkischen Behörden, Deniz Yücel eine faire, rechtsstaatliche Behandlung zu gewähren.“Eine Haftentlassung Deniz Yücels wäre laut Brand ein notwendiges Zeichen, um die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland zu entspannen.
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Fernsehen
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Kampf gegen den Terror
Türkische Anti-Drogen-Einheiten beschlagnahmen fast 13.000 kg Heroin
Mersin (nex) – Die kaum vorstellbare Menge von nahezu 13.000 kg Heroin beschlagnahmte die türkische Polizei im vergangenen Jahr. Einem Sprecher des türkischen Innenministeriums zufolge sei dies mehr als die europaweit beschlagnahmte Menge an Heroin. Im Vergleich: In Deutschland wurden im Jahre 2015 209,6 kg Heroin beschlagnahmt.
„Die in der Türkei im Jahre 2016 beschlagnahmte Heroinmenge betrug 12,700 kg. Dies ist 1,5 mal so viel wie in ganz Europa beschlagnahmt wurde“, so Cetin Oktay Kaldirim im Namen des Innenministeriums.
Illegale Drogen seien eines der größten Probleme des Jahrhunderts, betonte Kaldirim bei der Veranstaltung „Kampf gegen Drogen“ in der südtürkischen Stadt Mersin. Auch beim Antiterror-Kampf sei das Vorgehen gegen internationale Drogenbanden von äußerster Wichtigkeit.
Die international als Terrororganisation eingestufte PKK etwa verdiene seit 1980 mit dem Drogenhandel jährlich über 500 Millionen US-Dollar, teilte das türkische Innenministerium am Dienstag mit. Drogenschmuggel sei die Hauptquelle der PKK für ihre Terrorfinanzierung, so in einem vom Ministerium veröffentlichten Bericht.
Die beschlagnahmten Ecstasy-Tabletten machten etwa 60 Prozent der Gesamtmenge der in Europa konfiszierten Pillen aus. „Das heißt, dass unser Land sowohl ein Ziel- als auch ein Transitland darstellt“, so Kaldirim weiter.
Kaldirim betonte, wie wichtig eine Zusammenarbeit mit anderen internationalen Sicherheitsbehörden sei, die Drogenkriminalität bekämpfen. Auch Nichtregierungsorganisationen mahnte er zur Kooperation mit offiziellen Stellen an.
Im letzten Jahr sei die Zahl der Verhaftungen im Zusammenhang mit Drogenkriminalität um fast 600 Prozent gestiegen, unterstrich Kaldirim.
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