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Für Evangelikale Christen in den Vereinigten Staaten ist die Entstehung Israels von Gott gewollt, Das sagte auch der Fernsehprediger Pat Robertson jüngst in einer Rede. Für Evangelikale sei „die Heilige Stadt Jerusalem“ deren „spirituelle Hauptstadt“ und das „Heilige Land zusätzliche Demonstration“, dass der Gott der Bibel existiere. Namhafte Evangelikale Gruppen hatten Donald Trump bereits im Mai in einem offenen Brief aufgefordert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.
Kommentar: Evangelikale Christen einer der Gründe für Trump-Entscheidung
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Gaza
Türkische Hilfsorganisation übergibt Palästinensern 320 Wohnungen
. #TİKA baut 320 Wohneinheiten und übergibt sie den palästinensischen Behörden in #Gaza pic.twitter.com/xOh84Va1qW
— TİKA (@tika_deutsch) December 7, 2017
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Bekannt aus dem Film "Ayla"
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In “Ayla” trifft der türkische Feldwebel Süleyman im Koreakrieg in den 1950er Jahren ein verwaistes koreanisches Mädchen und nimmt es bei sich auf. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Vater-Kind-Beziehung. Der Soldat gibt ihr den Namen Ayla und bringt ihr Türkisch bei.
Als der Krieg endet, muss Süleyman das Mädchen zurücklassen. Zum Abschied geben sich beide das Wort, eines Tages wieder vereint zu sein.
Vor ein paar Jahren wurde dann ein Wiedersehen mit „Ayla“ und ihrem quasi Adoptivvater organisiert. „Ich bin sehr dankbar, dass dieser Film gemacht wurde, Süleyman war der Soldat, der mich erzogen hat, aber alle Türken waren meine Brüder und meine Familie“, sagte „Ayla“, die mit richtigem Namen Kim Eunja heißt, gegenüber türkischen Medien. Der türkische Premierminister Binali Yildirim sprach über den Kurznachrichtendienst Twitter den Hinterbliebenen sein Beileid aus.“Birer gün arayla vefat eden, Koreli Eunja Kim'in manevi babası Kore Gazimiz Süleyman Dilbirliği ve eşi Nimet Dilbirliği’ne Allah'tan rahmet ve yakınlarına başsağlığı diliyorum.”
— Binali Yıldırım (@BY) December 8, 2017
Jerusalem-Krise
Lateinamerikanische Länder verurteilen Trump-Entscheidung
Auch Kuba gehört zu den Ländern, die die Ankündigung Washingtons kritisierten. Die USA „verletzen die legitimen Interessen des palästinensischen Volkes“. Die Entscheidung werde „schwerwiegende Konsequenzen“ für die Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten haben. Der ehemalige kolumbianische Präsident und Chef der Union der Südamerikanischen Nationen (UNASUR), Ernesto Samper, warnte vor den Folgen von Trumps Beschluss. „Jerusalem ist die einzige geographische Zone der Versöhnung zwischen Palästinensern und Juden“, twitterte er und: „Die Tatsache, dass @POTUS* es den Juden übergibt, bedeutet, dass es das Schlachtfeld eines neuen Religionskrieges in der Welt werden wird.“ (*POTUS steht als Abkürzung für President of the United States, Anm Red.)La reunión del Consejo de Seguridad para discutir la decisión unilateral e ilegal de EEUU de reconocer a Jerusalén como capital de Israel será el viernes 8 de diciembre por la mañana. pic.twitter.com/jZzyTQuJBO
— Sacha Llorenti (@SachaLlorenti) December 6, 2017
Jerusalem-Krise
Kommentar: Evangelikale Christen einer der Gründe für Trump-Entscheidung
„Niemand hat das Recht, wegen seiner persönlichen Ambitionen mit dem Schicksal von Milliarden Menschen zu spielen.“Aber Trumps Rücksichtslosigkeit wird sich rächen. Die arabische, ja die ganze moslemische Welt wird, wenn sie ihr Gesicht, ihren Stolz und ihre Selbstachtung nicht verlieren will, diese einsame Entscheidung des Mannes im Weißen Haus nicht hinnehmen. Er hat die Brandfackel an die Zündschnur des Pulverfasses Nahost gelegt, er betätigt sich als zündelnder Chaosstifter. Die Politik der einstigen Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien und später die Weltmacht USA haben den permanenten Krisenzustand in dieser Weltregion erst geschaffen, Trump tut nun Alles, dass es so bleibt, ja noch schlimmer wird. Das Paradoxe an der Situation dabei ist, dass die Palästinenser zwar ohnmächtig sind, aber sie sind als Realität da und deshalb nicht einflusslos. Ohne ihre gleichberechtigte Teilnahme an einer Lösung des Konfliktes wird es keinen Frieden geben. Das einzusehen ist offenbar sehr schwer, die Israelis wollten und wollen es in den Jahrzehnten der Existenz ihres Staates bis heute nicht wahrhaben und der Polit-Dilettant Trump hat es erst recht nicht begriffen. Der Preis für dieses Nicht-Verstehen aber wird von Tag zu Tag höher.
Arn Strohmeyer
Arn Strohmeyer: Ist Antizionismus gleich Antisemitismus? Eine Antwort auf Kritiker meines Buches Antisemitismus – Philosemitismus und der Palästina-Konflikt. Hitlers langer verhängnisvoller Schatten, Gabriele Schäfer Verlag Herne, ISBN 978-3-944487-48-9, 16,80 Euro.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Der spanische Außenminister äußerte die Hoffnung, dass sein Land Palästina „in den kommenden Monaten“ anerkennen werde, um die Friedensbemühungen im jahrzehntelangen israelisch-palästinensischen Konflikt zu fördern.
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