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— srb news (@srbnews0) November 17, 2018
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Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Während sich heutzutage in kürzester Zeit Tausende Polen mobilisieren lassen, um gegen Flüchtlinge zu demonstrieren, und dieses von AfD-Wählern in Deutschland gefeiert wird, waren im zweiten Weltkrieg Hunderttausende polnische Flüchtlinge im muslimischen Iran herzlich willkommen geheißen worden.
Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden
Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung
Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.
Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.
Ausgebildet in Freiburg und Oxford. Stipendiat der DFG und der Alexander von Humboldt -Stiftung. Gerhard Hess Preis der DFG.
Zahlreiche Publikationen (ca. 40 Bücher, u.a. Brill’s Companion to Propertius, Brill’s Companion to Horace) im Bereich der antiken Philosophie und Literatur, der Byzantinistik, Neogräzistik, modernen Literatur und Philosophie, Ethik und Politik. Zahlreiche Versübersetzungen aus dem Lateinischen, Italienischen, Neugriechischen, Georgischen, Japanischen und Chinesischen.
Lehrt regelmäßig in Italien, zahlreiche Gastaufenthalte in der Schweiz, Polen, Georgien, Indonesien, Iran, Seoul, Tokyo und vielen chinesischen Universitäten. Herausgeber mehrerer Buchreihen, im wissenschaftlichen Beirat zahlreicher wissenschaftlichen Zeitschriften.
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TV-Tipp
„Saat des Terrors“: Die dunkle Seite der Geheimdienste
Pakistan, 2008. Jana Wagner ist für den BND in Islamabad im Einsatz. In enger Zusammenarbeit mit der amerikanischen DEA (Drug Enforcement Administration) ist Jana zuständig für den Kampf gegen die Drogengeschäfte, mit denen die islamistischen Terrorgruppen von Pakistan aus ihre Aktivitäten in Afghanistan und anderen Ländern finanzieren.
Als der gut vernetzte James Logan Davies, ein Informant Janas und ihres amerikanischen Kollegen Stephen Walker, von einem großen bevorstehenden Drogendeal in Lahore erzählt, kontaktieren sie gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten Thomas Günther und den amerikanischen Kollegen Oberst Baqri vom ISI (Inter-Services-Intelligence, pakistanischer Militär-Geheimdienst), der offiziell im Kampf gegen Al Quaida und deren Geschäfte an der Seite des Westens steht.
Doch statt die Drogenkuriere festzunehmen und den westlichen Geheimdiensten zu überstellen, lässt der ISI sie exekutieren. Jana ist außer sich – und ihr Misstrauen Baqri gegenüber ist geweckt. Der sucht zwar ihre Nähe und verweist auf seine Ausbildung in Deutschland. Aber er macht auch deutlich, dass das Misstrauen gegenseitig ist. Solange die Pakistaner vom Westen in der Terrorabwehr gebraucht werden, sind sie willkommene Gesprächs- und Geschäftspartner. Sobald die akute Gefahr abgewendet ist oder die Politik andere Schwerpunkte hat, werden sie wieder fallengelassen.
Der Doppelagent
Jana ist beunruhigt und kann diese Unruhe nur mit dem Sicherheitsbeauftragten Nicholas Krüber teilen, dem sie uneingeschränkt vertraut. James Logan Davies‘ pakistanische Ehefrau Lamia vertraut ihr an, dass ihr Mann ein Doppelagent sei, der seine Arbeit für die westlichen Geheimdienste dazu nutzt, ungehindert im Auftrag der Terrororganisation Laschkar-e Taiba Anschlagsziele in Mumbai auszukundschaften. Jana glaubt Lamia Davies und will ihr helfen, in den Westen zu fliehen.
Aber im Gegensatz zu Nicholas und ihrem einheimischen Übersetzer Tariq Usmani will ihr Chef Thomas Günther nichts von dem Verdacht hören. Er hält das Ganze eher für eine Falle. Und als Jana herausfindet, dass Davies auch für den CIA arbeitet, untersagt Günther ihr strikt, weiterzuforschen. Was wiederum Jana zu denken gibt: Wer hält seine schützende Hand über James Logan Davies? Und warum? Alles was sie über seine Aktivitäten herausfindet bestärkt sie in dem Verdacht, dass Davies tatsächlich ein Doppelagent ist und dass Anschläge in Mumbai unmittelbar bevorstehen.
Zwischen den Fronten
Es ist offensichtlich, dass es Interessen gibt, über die niemand mit ihr reden will und die vermutlich vom CIA gesteuert werden. Inzwischen hält Jana es auch für möglich, dass drohende Anschläge wegen dieser Interessen nicht verhindert werden. Als die Systeme des BND für ihre Recherche über Davies gesperrt werden, kann sie nicht locker lassen.
Sie nimmt offiziell Urlaub und folgt Davies heimlich nach Mumbai, beobachtet und fotografiert, wie er Plätze und Orte auskundschaftet. Aber ihr privater Einsatz bleibt nicht geheim. Nicht nur Davies bemerkt sie, auch der indische Geheimdienst nimmt Kontakt auf. Jana gibt nichts preis, verspricht aber zukünftige Informationen. Zurück in Pakistan greift der ISI sie auf. Jana ist zwischen alle Fronten geraten.
Ihrem Chef Thomas Günther ist ihr Ausflug ebenfalls nicht verborgen geblieben. Die pakistanische Regierung hat sich über Jana beschwert. Doch sie erhält eine Chance: Bei einer Lagebesprechung mit den Amerikanern kann sie ihre Bedenken offen darlegen. Der vorsitzende Geheimdienstler hat ihre These vom Doppelagenten und den drohenden Anschlägen gerade energisch niedergebügelt, als eine Bombe in dem Hotel hochgeht, die Nicholas Krüger das Leben kostet.
Ein Anschlag der Taliban, betont Oberst Baqri, die ihre Taktik zunehmend auf westliche Ziele verlegen. Jana sieht sich auf tragische Weise bestätigt und greift zu einem außergewöhnlichen Mittel: Mit Hilfe von Übersetzer Tariq als Mittelsmann informiert sie den indischen Geheimdienst. Vergeblich. Noch bevor ihr Kontaktmann etwas unternehmen kann, wird er getötet und Jana selbst der Spionage für die Taliban beschuldigt. Sie wird ausgewiesen. Sie ist gerade dabei das Land zu verlassen, als die Nachricht von einer schrecklichen Anschlagserie in Mumbai sich auf der ganzen Welt verbreitet.
Das Erste:“Saat des Terrors“ – Themenabend über die dunkle Seite der Geheimdienste am Mittwoch, 21. November, ab 20:15 Uhr
Die Rolle der Geheimdienste bei der Globalisierung des Terrors durch ihre Einflussnahme auf Terrorzellen ist so problematisch wie umstritten. Terror ist ein Geschäftsmodell und Hebel für politischen Einfluss und Relevanz und reicht vom Hindukusch bis in unsere Gesellschaft hinein. Daniel Harrichs aufwendig inszenierter und prominent besetzter investigativer Fernsehfilm „Saat des Terrors“ (SWR, ARD Degeto, BR, RBB, SR) thematisiert die Arbeitsweise der Geheimdienste und beleuchtet die komplexen Verkettungen des globalisierten Terrors zwischen Pakistan, Indien, Europa und den USA. „Saat des Terrors“ ist ein Politthriller über eine deutsche BND-Agentin, die in Pakistan herausfindet, dass Anschläge in Mumbai unmittelbar bevorstehen. Bei dem Versuch, diese Anschläge in letzter Sekunde zu vereiteln, muss sie erfahren, dass ihre Anstrengungen von unterschiedlichsten Nachrichtendiensten hintertrieben werden. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. In den Hauptrollen spielen Christiane Paul, Axel Milberg, Heiner Lauterbach, Navid Negahban. Im Anschluss an den Fernsehfilm „Saat des Terrors“ folgt die Dokumentation „Spur des Terrors“ (SWR, Redaktion: Thomas Reutter). Autor Daniel Harrich erzählt darin die Geschichte des US-Geheimagenten David Coleman Headley, der unter den Augen der westlichen Geheimdienste zum islamistischen Doppelagenten und Terror-Mastermind wurde. Dabei hinterfragt der investigative Filmemacher die Rolle der westlichen Geheimdienste, auch des BND: Welche Verantwortung tragen unsere Dienste am Aufbau der Terrorzellen in Pakistan, die später Anschläge in Europa verübten? Exklusive Interviews mit Augenzeugen und Geheimdienst-Mitarbeitern sowie Video- und Gerichtsdokumente belegen fatale Fehler der Nachrichtendienste. „Saat des Terrors“ ist eine Produktion der diwafilm im Auftrag von SWR, ARD Degeto, BR, RBB, SR für Das Erste. Regie: Daniel Harrich, Buch: Gert Heidenreich und Daniel Harrich. Die Redaktion liegt bei Manfred Hattendorf (SWR, federführend), Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Gladziejewski (BR), Verena Veihl (RBB) und Andrea Etspüler (SR).Auch interessant
– Terrorismus – US-Wissenschaftler: „Ausländische Besatzung ist der Auslöser für Selbstmordterrorismus“
In seinem Buch, Cutting the Fuse: The Explosion of Global Suicide Terrorism and How to Stop It (University of Chicago Press, 2010), argumentiert der US-Politikwissenschaftler Robert A. Pape und sein Co-Autor James K. Feldman, dass die ausländische militärische Übernahme einen Anstieg der Selbstmordattentate im Irak geschürt habe und nicht religiöser Extremismus.
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Israel
Aus Protest gegen Waffenruhe: Israelischer Verteidigungsminister Lieberman tritt zurück
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Justizministerien: China und Türkei beschließen Stärkung der Zusammenarbeit
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– Währungspolitik – Kampf gegen den Dollar: China und Türkei vereinbaren Währungsabkommen
Eine Währungsaustauschvereinbarung zwischen den Zentralbanken der Türkei und Chinas soll die Bedeutung der lokalen Währungen gegenüber dem Dollar stärken. Die Notenbanken der beiden Länder haben Ende November ein Swap-Geschäft im Umfang von 450 Mio. TL abgeschlossen.
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Türkei
Saudischer Offizieller zum Khashoggi-Mord: Nur jemand unter Heroin würde so etwas tun
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– Fall Khashoggi – Interview: Khashoggi sah in der Türkei ein neues Osmanisches Reich
Jamal Khashoggi, der Berichten zufolge im saudischen Konsulat in Istanbul getötet wurde, betrachtete die Türkei als ein Schlüsselland für einen neuen Nahen Osten.
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