Werbung
Anteil der Glücksspielunternehmen am EU-Markt 2019

0
WERBUNG Die Gaming Industrie, heutzutage vorwiegend im Online Sektor, ist weiterhin auf dem aufsteigenden Ast. Die Branche, die aus zig verschiedenen Spiel- und Wettmöglichkeiten besteht, orientiert sich immer stärker am virtuellen Online Markt und schafft es somit, stets weiter zu wachsen. Sowohl deutschlandweit als auch in der gesamten EU tragen Glücksspielunternehmen erheblich zur Wirtschaft bei. In diversen Sektoren werden unterschiedlich starke Wachstumszahlen sichtbar, wobei der Trend eindeutig zum mobilen und virtuellen Spielemarkt geht. Während es somit vor einiger Zeit noch überaus einfach war, das beste Online Casino Deutschlands im Netz zu finden, so sieht es heute schon wesentlich schwieriger aus. Die Auswahl ist gigantisch und nicht jeder Anbieter ist seriös. Doch ob seriös oder nicht, der Marktumsatz wird unabhängig dieser Hintergründe generiert. EU-Markt und weltweiter Markt im Vergleich Sieht man sich den Glücksspielmarkt in verschiedenen Sektoren an, zeigt sich vor allem eines: ein konstanter Trend. Egal ob es um das Glücksspiel weltweit geht, oder ob man sich alleinig auf die EU fokussiert, die Zahlen zeigen, dass Gaming sich auch heute noch größter Beliebtheit erfreut. Der weltweite und europäische Glücksspielmarkt im Vergleich:
  • Online Glücksspielmarkt
Die Bruttospielerträge des weltweiten Online Glücksspielmarktes lagen 2016 bei stolzen 40 Mrd. Euro. Sieht man sich Prognosen für die weiteren Entwicklungen des Marktes an, blickt man bis zum Jahr 2021 auf ganze 55 Mrd. Euro prognostizierte Bruttospielerträge im virtuellen Online Spielgeschehen.
  • Stationärer Glücksspielmarkt
Noch beeindruckender sehen die Zahlen im stationären Glücksspielmarkt aus. 2016 lag der Bruttospielertrag bei 324 Mrd. Euro, während die Prognose für 2021 bei 363 Mrd. Euro liegt. Der Markt wird also voraussichtlich auch in der stationären Glücksspielwelt weiter wachsen. Das Wachstum ist dabei jedoch prozentual wesentlich geringer, als dies in der Online Welt der Fall ist. Die Online Welt wartet nämlich mit einem beeindruckenden Wachstum von jahresdurchschnittlich mehr als 10% auf. Der Spielemarkt in Deutschland zeigt einen anderen Trend Während in der gesamten EU ein deutliches Wachstum der Glücksspielbranche zu erkennen ist, zeigt sich bei einem Blick auf stationäre Spielbanken in Deutschland ein gegensätzliches Bild. Der landbasierte Glücksspielmarkt verzeichnet rückgängige Umsatzzahlen. Zwischen 2007 und 2017 sank der Bruttospielbetrag deutlich, und zwar um über 30%. Ein starker Einbruch, vor allem im Vergleich zum Trend der EU, der ein Wachstum verzeichnet. Der Online Gambling Markt hingegen zeigt auch in Deutschland steigende Zahlen. Auf Grund der etwas komplexen gesetzlichen Regelungen, die den EU-Richtlinien in einigen Punkten entgegenstehen, haben es deutsche Unternehmen allerdings vergleichsweise schwer, sich im virtuellen Gambling Geschehen Deutschlands zu etablieren. Sportwetten als Teil des Glücksspielmarktes Auch Wetten auf Sportevents zählen sowohl in Deutschland als auch der gesamten EU zum Glücksspielmarkt. Auch wenn viele auf den ersten Blick vermuten, dass Sportwetten einen vergleichsweise kleinen Anteil des gesamten Glücksspielgeschehens ausmachen, zeigt ein Blick auf die in der EU erhobenen Statistiken schnell, dass dies nicht der Fall ist. Im weltweiten Glücksspielmarkt wird der Anteil der Sportwetten sogar mit rund 50% angegeben. Ein beträchtlicher Anteil des generierten Umsatzes stammt also aus diesem Spielsektor. Online vs. Offline Glücksspielmarkt in der EU Wir haben es bereits an einigen Stellen erwähnt, der Online Gaming Markt ist auf dem Vormarsch. Der Anteil des Online Glücksspiels am gesamten Gaming Sektor wächst konstant. Das bedeutet, dass zwar auch heute noch der landbasierte Glücksspielmarkt den Großteil der Umsätze des europäischen Glücksspielmarktes ausmacht, der Online Sektor aber einen immer größer werdenden Anteil einnimmt. In der gesamten EU entfallen etwa 15% des gesamten Glücksspielmarktes auf das Online Geschehen, in Deutschland sind es rund 16%. Innerhalb dieser 16% des Glücksspielmarktes in Deutschland, die aus dem Online Geschehen stammen, sind allerdings lediglich 13% legale und regulierte Einnahmen. Der Großteil des Online Glücksspiels in Deutschland (87%) entfällt auf den nicht-regulierten Markt, also das illegale Glücksspiel. Der Trend zum Online Glücksspiel ist in jedem Fall eindeutig und wird sich voraussichtlich auch in den nächsten Jahren weiter halten können.

Militäroffensive "Friedensquelle"
Kommentar: Türkei gibt USA Gelegenheit, Vereinbarung vom vergangenem Jahr umzusetzen

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel
Der türkische Außenminister Cavusoglu hat während einer Pressekonferenz in Ankara die Ergebnisse des heutigen Treffens zwischen US-Vizepräsident Mike Pence und dem türkischen Präsidenten Erdogan in Ankara bekannt gegeben.
Cavusoglu betonte in seinen Ausführungen zur Vereinbarung erneut, dass die Türkei an ihrer Staatsdoktrin festhält und so lange die Operation fortsetzen wird, wie die kurdische YPG sich in den von ihr besetzten Gebiete aufhält. Außerdem unterstrich Cavusoglu, dass die Türkei mit Terroristen keine Verhandlungen führen oder Vereinbarungen treffen werde. Was bedeutet das?
Die Türkei gibt mit der Vereinbarung mit den USA, der YPG jetzt quasi Zeit, sich anständig bzw. zivilisiert und im Interesse der syrischen Zivilisten der betroffenen Region, aus der Region zurückzuziehen und dabei doch gefälligst die schweren Waffen zurückzulassen, die neu errichteten Bunker- und Tunnelanlagen, unterirdischen Waffendepots sowie Munition zu zerstören oder gleich den USA zu übergeben, von der sie es ja lastwagenweise bekommen haben. Den USA gibt die Türkei die Gelegenheit, ihre Zusagen zur ersten Vereinbarung vom vergangenem Jahr nun in schnellen Schritten umzusetzen.
Die Türkei hat mit der gegenwärtigen Vereinbarung selbstverständlich auch den internationalen Druck abgebaut, der auf ihr seit Beginn der Operation „Friedensquelle“ lastet. Zudem hat der US-amerikanische Präsident zumindest für kurze Zeit den Druck, der auf ihm lastet, abgefedert.
Ob die Vereinbarung in den nächsten 120 Stunden auch von den USA umgesetzt werden kann, steht aber in den Sternen. Bereits seit Anfang des vergangenen Jahres drängt die Türkei die USA, die YPG östlich des Euphrats zurückzudrängen und so den eigenen Sicherheitsinteressen entgegenzukommen. Am 9. Oktober 2019 um 16 Uhr war die Geduld der Türkei aber am Ende, die Militäroperation „Friedensquelle“ wurde gestartet.
Zuvor hatte die Türkei alle diplomatischen Kanäle ausgeschöpft und verdeutlicht, welche Sicherheitsinteressen der Türkei hier tangiert werden. Um auch politischen Druck auf die USA auszuüben, wurde zwei Tage zuvor dem türkischen Parlament das Mandat zum Auslandseinsatz vorgelegt und mit überwältigender Mehrheit erteilt.
Nun hat die USA der Türkei diese eigentlich bereits bestehende Vereinbarung um den Status quo erweitert und erneut einen „Deal“ herausschlagen können, die innerhalb von fünf Tagen umgesetzt werden soll.
Die kurdische YPG hat diese heutige Vereinbarung bislang nicht kommentiert. Ihre Aktivisten in der EU und den USA sind im Eifer des Gefechts noch weiterhin damit beschäftigt, Todesopfer unter den „Dschihadisten“ in den Reihen des türkischen Vormarschs zu zählen und gepanzerte Mannschaftswagen in sozialen Netzwerken zu verbreiten, die die YPG erbeutet habe. Nebenbei deckt man noch kräftig jede Menge „Kriegsverbrechen“ der Türkei auf, werden Rückeroberungen von Hühnerställen bekanntgegeben oder Durchhalteparolen geschwungen. Seit jüngsten wird das Gerücht verbreitet, die türkische Armee verwende Giftgas gegen ihre „Kämpfer“ und Zivilisten. Einen Beweis bleibt sie zwar schuldig, aber was einmal in die Welt ausgesetzt wurde, findet begierige Abnehmer dieser Meldung.
Seit 2011 pocht die Türkei auf eine UN-Schutzzone mit Blauhelmsoldaten, damit der Krieg in Syrien beendet wird und die Binnenflüchtlinge eine sichere Zone finden in der sie nicht sterben müssen. Keiner rührte sich, niemand erhob den moralischen Zeigefinger, niemand unternahm was. Dramatische Ereignisse überschatteten über Jahre hinweg diese Untätigkeit der Weltgemeinschaft, vor allem Europa und die USA. Acht Jahre tobt dort bereits auf breiter Front der Krieg mit unendlich viel Leid, Tod und Elend. Aber merkwürdigerweise war der Aufschrei aus den USA und Europa noch nie so groß wie in den letzten acht Tagen; seit die Türkei ihre Militäroperation gestartet hat.
Ich wäre nach diesem Statement von Cavusoglu jedenfalls nicht überrascht, wenn sich die Stimmung in Europa oder in den USA, die bislang eine sofortige Beendigung des „Angriffskriegs“ forderten, in Kürze umkippt und in Kriegsgeheule fortgesetzt wird. Dann wären die einstigen Pazifisten in Europa, den USA oder gar auch in der Türkei, zwar moralisch verpflichtet, sich dahingehend auch zu erklären, aber in diesem Konflikt mit einer Terrororganisation ist nichts unmöglich. Diese Pazifisten und „Antifaschisten“ werden dann dahingehend in ein moralisches Dilemma geraten; was aber nicht bedeutet, dass das kein Hindernis ist, die man bewältigt und die ersten ihre vorherigen Botschaften nach Frieden und „Stop den Krieg“ geflissentlich unter den Teppich kehren werden.
Mit Spannung erwarte ich aber auch die mediale Berichterstattung in den heimischen Gefilden. Wie werden sie die Vereinbarung aufnehmen und welche Reaktionen wird es mit sich bringen? Denkbar wäre, dass die einstigen wortgewaltigen Begriffe, die der Türkei während dieser Militär-Operation Verbrechen an der Menschheit nahelegten, plötzlich aus dem Vokabular verschwinden.
Im Endergebnis ist diese Vereinbarung ein Schlag ins Gesicht derer, die sich mit Gewalt und Unterdrückung, mit Kindersoldaten und Zwangsrekrutierung, mit Mord und Totschlag von Opposition und Minderheiten, ja sogar christlichen Minderheiten, eine Autonomie errichten wollten. Terrororganisationen bleiben Terrororganisationen, es gibt nun mal keinen guten und keinen bösen Terroristen. Das musste die USA kleinlaut, Trump sogar wortgewaltig, zugeben.

Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Auch interessant

– Militäroffensive in Syrien – Gabriel: Türkei-Vorschlag für Flugverbotszone scheiterte damals am Veto vieler EU-Länder

In einem Interview mit der BILD Zeitung äußerte sich der ehemalige Vizekanzler, Außenminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel zur derzeitigen Lage in Nordsyrien und der türkischen Anti-Terror-Offensive gegen die terroristische PKK/YPG.

Gabriel: Türkei-Vorschlag für Flugverbotszone scheiterte damals am Veto vieler EU-Länder

Militäroffensive Friedensquelle
US-Türkei-Abkommen: Washington kündigt Stopp der Sanktionen gegen Ankara an

Ankara – Die USA und Türkei haben heute eine Vereinbarung wiedererweckt: Die Türkei wird nach einem Besuch des US-Vizepräsidenten Mike Pence mit dem türkischen Präsidenten Erdogan in Ankara, jenseits ihrer Südgrenze in einem rund 30 km tiefen Streifen auf syrischem Territorium nach 5 Tagen gewaltfrei eine sogenannte Sicherheitszone errichten können.
Dieser „Deal“ wie es US-Präsident Trump in Twitter nannte, gilt, wenn die USA es schaffen, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG aus dieser ausgewiesenen Region zurückzudrängen.
Mit der Militäroperation „Friedensquelle“ wollte die Türkei seit einer Woche mit militärischen Mitteln die YPG aus dem Gebiet vertreiben.
US-Präsident Donald Trump hat in einem Tweet seinem türkischen Amtskollegen für die vereinbarte Waffenruhe in Nordsyrien gedankt.
„Vielen Dank an @RTErdogan. Millionen von Leben werden gerettet!“, so Trump in dem Tweet.
Die Vereinbarung, die heute zwischen den USA und der Türkei getroffen wurde, beinhaltet folgende Punkte:
2. Die Türkei und die USA sind sich einig, dass die Bedingungen vor Ort, insbesondere im Nordosten Syriens, eine engere Koordinierung auf der Grundlage gemeinsamer Interessen erfordern.
3. Die Türkei und die USA setzen sich weiterhin dafür ein, die NATO-Gebiete und die NATO-Bevölkerung vor allen Bedrohungen zu schützen, unter dem Grundsatz von „einer für alle und alle für einen“.
4. Die beiden Länder bekräftigen ihre Zusage, das menschliche Leben, die Menschenrechte und den Schutz religiöser und ethnischer Gemeinschaften zu schützen.
5. Die Türkei und die USA sind sich klar darüber, dass der Kampf gegen die IS/DAESH-Aktivitäten im Nordosten Syriens fortgesetzt werden. Dazu gehört gegebenenfalls auch die Koordinierung von Gefangenenlagern und Binnenvertriebenen aus ehemals von IS/DAESH kontrollierten Gebieten.
6. Die Türkei und die USA sind sich einig, dass die Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung nur auf Terroristen und ihre Verstecke, Unterkünfte, Stellungen, Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstung ausgerichtet sein dürfen.
7. Die türkische Seite bekundete ihr Engagement für die Sicherheit und das Wohlergehen der Bewohner aller Bevölkerungszentren in der von den türkischen Streitkräften kontrollierten Sicherheitszone und bekräftigte, dass größte Sorgfalt angewandt wird, um Zivilpersonen und der zivilen Infrastruktur keinen Schaden zuzufügen.
8. Beide Länder bekräftigen ihr Engagement für die politische Einheit und die territoriale Integrität Syriens und den von den Vereinten Nationen geführten politischen Prozess, der darauf abzielt, den syrischen Konflikt im Einklang mit der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates zu beenden.
9. Beide Seiten waren sich einig über die anhaltende Bedeutung und Funktionalität einer Sicherheitszone, um den nationalen Sicherheitsbedenken der Türkei Rechnung zu tragen, einschließlich der Wiedereinfuhr von schweren YPG-Waffen und der Deaktivierung ihrer Befestigungen und aller anderen Kampfpositionen.
10. Die Sicherheitszone wird in erster Linie von den türkischen Streitkräften durchgesetzt, und die beiden Seiten werden ihre Zusammenarbeit in allen Dimensionen der Umsetzung verstärken.
11. Die türkische Seite wird die Militäroffensive Friedensquelle unterbrechen, um den Rückzug der YPG aus der Sicherheitszone innerhalb von 120 Stunden zu ermöglichen. Die Militäroffensive Friedensquelle wird nach Abschluss dieses Rückzugs gestoppt.
12. Nach der Unterbrechung der Militäroffensive Friedensquelle, stimmen die USA darin überein, die weitere Verhängung von Sanktionen gemäß der Verordnung vom 14. Oktober 2019 über die Blockierung von Eigentum und die Aussetzung der Einreise bestimmter Personen, die zur Lage in Syrien beitragen, nicht fortzusetzen, und werden gegebenenfalls mit dem Kongress zusammenarbeiten und konsultieren, um die Fortschritte zu unterstreichen, die im Hinblick auf die Verwirklichung von Frieden und Sicherheit in Syrien gemäß der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates erzielt werden. Sobald die Operation Peace Spring gemäß Absatz 11 gestoppt wird, werden die derzeitigen Sanktionen gemäß der oben genannten Ausführungsanordnung aufgehoben.
13. Beide Parteien verpflichten sich zur Zusammenarbeit, um alle in dieser Erklärung dargelegten Ziele umzusetzen.

Militäroffensive in Syrien
Donald Trump: Danke Erdogan

0
Washington – US-Präsident Donald Trump hat in einem Tweet seinem türkischen Amtskollegen für die vereinbarte Waffenruhe in Nordsyrien gedankt. „Vielen Dank an @RTErdogan. Millionen von Leben werden gerettet!“, so Trump in dem Tweet. Eine hochkarätige US-Delegation unter Führung von Pence sowie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben sich auf eine Feuerpause in Nordsyrien geeinigt. Die Türkei werde ihren Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen für 120 Stunden stoppen, sagte US-Vizepräsident Mike Pence in einer Pressekonferenz in Ankara. Ziel sei, dass die Kämpfer der YPG-Miliz abziehen können. Diese Phase habe bereits begonnen. Nach dem vollständigen Abzug der Kurdenmilizen solle die Offensive ganz beendet werden, berichtet die tagesschau. 

Ein hoher türkischer Regierungsvertreter habe bestätigt, dass es eine Vereinbarung gibt. Demnach soll der syrische Arm der Terrororganisation PKK, die YPG, von der türkischen Grenze abziehen.

Auch interessant

– Syrienkrise – Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

Der Weltverband der christlichen Aramäer (WCA) hat die mediale internationale Anteilnahme für den syrischen Zweig der Terrororganisation PKK, die YPG, verurteilt und in einer Pressemitteilung gefragt, warum die Empörung ausblieb, als vier christliche Schulen der Aramäer in Nordsyrien am 28. August des vergangenen Jahres durch die YPG geschlossen wurden.

Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

„Mütter von Diyarbakir“
Türkei: Bosnier unterstützen kurdischen Sitzstreik gegen PKK

Gemeinsam gegen PKK: „Mütter von Srebrenica“ unterstützen „Mütter von Diyarbakir“ Seit dem 3. September führen die „Eltern von Diyarbakır“ nun schon vor der HDP-Zentrale in Diyarbakır einen Sitzstreik und protestieren lautstark gegen die Verschleppung sowie Rekrutierung ihrer Kinder durch die Terrororganisation PKK und deren politischen Arm, HDP. Die türkische Regierung beschuldigt die HDP seit langem, Verbindungen zur PKK-Terrorgruppe zu besitzen. Unterstützung für „Mütter von Diyarbakir“ wird immer größer Nachdem sich in den letzten Wochen mächtige Kurden-Clans, Prominente, sowie Eltern aus dem benachbarten Iran den Protesten angeschlossen hatten, bekamen die Streikenden nun namhaften Besuch aus Bosnien-Herzegowina. Die sogenannten „Mütter von Srebrenica“, die ihre Kinder während des Genozids im Bosnienkrieg verloren haben, sagten bei einem Solidaritätsbesuch den Müttern von Diyarbakir ihre Unterstützung zu. Bei dem Treffen überreichten Mitglieder des Vereins der „Mütter von Srebrenica“, den „Müttern von Diyarbakir“ Anstecker der sogenannte „Srebrenica-Rose“. „Ich teile denselben Schmerz“ Der Vorsitzende des Vereins der Kriegsopfer von Foça, Mithedo Oruli, sagte: „Während des Krieges seid ihr zu uns gekommen. Deshalb sind wir auch heute hier und unterstützen die Mütter in ihrem Kampf um ihre Kinder.“ Er hoffe, dass die Sorgen der Mütter schnellstmöglich gelöst werden, sagte Oruli und erklärte: „Auch ich bin eine Mutter und habe meine Angehörigen im Krieg verloren. Deshalb teile ich denselben Schmerz. Das Paradies liegt unter den Füßen der Frauen. Wir werden immer an eurer Seite sein. Hoffentlich kehren eure Kinder zurück. Ich sage ‚Nein‘ zum Terror“. Seite an Seite mit den Müttern von Diyarbakir Zehta Turic, ebenfalls eine aus Bosnien-Herzegowina angereiste Mutter sagte, sie fordere, dass der Terror endlich zu Ende geht. „Wir sind froh hier zu sein, denn gestern waren wir diejenigen, die Tränen vergossen haben und ihr ward an unserer Seite. Und heute sind wir für euch hierhergekommen. Wir sind jederzeit an eurer Seite.“ Eine weitere, aus Bosnien-Herzegowina gekommene Mutter, Pasa Teletovic, unterstrich, dass die von der PKK und HDP entführten Kinder ein Recht auf eine bessere Zukunft hätten. Ebenso teilte Amra Osmanovic mit, dass sie an der Seite der Mütter von Diyarbakir stehe und gemeinsam mit ihnen für die verschleppten Söhne und Töchter kämpfen werde.

Türkisch-amerikanische Beziehungen
Türkei: Erdogan schmeißt Trump-Brief in den Abfalleimer

0
Ankara – US-Präsident Donald Trumps undiplomatisch verfasster Brief an seinen türkischen Amtskollegen, habe Recep Tayyip Erdogan ohne zu lesen in den Abfalleimer geworfen, berichtet BBC unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen aus dem türkischen Präsidialamt. „Präsident Erdogan erhielt das Schreiben, lehnte es entschieden ab und schmiss es in den Mülleimer“, so die Quellen gegenüber BBC. „Geben Sie nicht den harten Kerl. Seien Sie kein Narr!“, mahnt Trump seinen Amtskollegen in dem Brief. Erdogan könne auf positive Weise in die Geschichte eingehen, wenn er in dem Konflikt richtig und menschlich handele. Andernfalls werde er als Teufel in die Geschichte eingehen. Erdogan wolle sicher nicht für den Tod Tausender Menschen verantwortlich sein. Andernfalls werde die US-Regierung die türkische Wirtschaft zerstören. Trump fordert in dem Brief Erdogan auf, sich mit dem Führer der kurdischen Miliz SDF an einen Tisch zu setzen. Der Brief wurde vom US-Sender Fox News am Mittwoch veröffentlicht, auch andere US-amerikanische Medien erklärten das Schreiben für echt. Datiert ist der Brief auf den 9. Oktober – also jenen Tag, an dem die Türkei mit der Anti-Terror-Offensive gegen den IS und die YPG in Nordsyrien begann.

Auch interessant

– Syrienkrise – Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

Der Weltverband der christlichen Aramäer (WCA) hat die mediale internationale Anteilnahme für den syrischen Zweig der Terrororganisation PKK, die YPG, verurteilt und in einer Pressemitteilung gefragt, warum die Empörung ausblieb, als vier christliche Schulen der Aramäer in Nordsyrien am 28. August des vergangenen Jahres durch die YPG geschlossen wurden.

Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“
 

Militäroffensive in Syrien
AfD-Politiker Berg fordert endgültige Einstellung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

Lars Patrick Berg, Mitglied der Fraktion Identität und Demokratie (ID), hat die EU eindringlich aufgefordert, alle Verhandlungen über den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union endgültig einzustellen.

Berg argumentierte, dass die Türkei kein europäisches Land sei und nicht im Einklang mit den europäischen Werten handle. So seien Rechtsstaatlichkeit und Freiheit der Opposition nicht gewährleistet. Auch der benachteiligende Umgang mit Minderheiten wie Christen und Kurden sei höchst inakzeptabel.

„Wir von der ID-Fraktion fordern eine Entschließung des Europäischen Parlaments, in der die kriegerischen Handlungen der Türkei in Nordsyrien verurteilt werden“, so der AfD-Politiker Berg und stellt dabei fest: „Die Türkei verhält sich wie ein Schurkenstaat. Sie untergräbt die Sicherheit einer ganzen Region und gibt dem Terrorismus damit frischen Nährboden!“

Es bestünden, so Berg, große Bedenken, dass das Verhalten der Türkei Terrororganisationen wie dem IS erneut die Möglichkeit böten, sich wieder in der Region auszubreiten und neue Anhänger zu rekrutieren. Auch angesichts der Drohung der Türkei, die Tore für eine noch große Einwanderungswelle aus dem Nahen Osten nach Europa zu öffnen, sei die Sorge berechtigt, dass erneut auch Terroristen und Straftäter nach Deutschland eindringen könnten.

„Die deutschen Interessen stehen im diametralen Gegensatz zu denen der Erdogan-Regierung“, analysiert Berg und fordert: „Je früher wir uns mit der destabilisierenden Politik der Türkei auseinandersetzen, desto eher werden wir wieder Schutz an den europäischen Außengrenzen haben. Ich hoffe, dass die Mitgliedstaaten nächste Woche einer Isolierung der Türkei zustimmen werden. Dem Treiben Erdogans muss die Stirn geboten werden!“

Auch interessant

– Militäroffensive in Syrien – Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), sagten Vertreter aramäischer Christen Syriens, dass „kurdische Nationalisten“ die größte Gefahr für sie darstellten.

Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

Militäroffensive "Friedensquelle"
Türkei: Erdogan veröffentlicht Memorandum zur Anti-Terror-Offensive in vielen Sprachen

0
Erdogan-Memorandum: Keine Invasion, sondern ein Kampf gegen den Terror Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat über die sozialen Medien ein Kommuniqué zur Anti-Terror-Operation „Friedensquelle“ veröffentlicht. In dem am Mittwoch über Twitter und Facebook verbreiteten Denkschrift, beurteilt der türkische Staatspräsident die vor einer Woche begonnene Offensive der türkischen Streitkräfte zur Beendigung des Terrors und zur Schaffung einer Sicherheitszone in Nordsyrien. Indem auf türkisch, englisch, französich und arabisch veröffentlichte Memorandum sagt Erdogan, dass die Türkei in Syrien weder Kurden, noch Araber noch irgendeine andere Gruppierung, sondern nur Terroristen im Visier habe. Die Türkei führe auf dem syrischen Boden keine Besatzung und Invasion, sondern einzig und allein eine Operation zum Kampf gegen den Terror durch. „Wir kämpfen nicht gegen das syrische Volk, sondern gemeinsam mit der syrischen Bevölkerung gegen die Tyrannen und Unterdrücker“, so Erdogan.   PKK/YPG wird von bestimmten Kreisen geschützt und als Druckmittel gegen die Türkei genutzt Zudem sagte der türkische Präsident, dass die Türkei schon von Beginn an erklärt habe, dass sie bereit stehe, die Verantwortung für die IS-Mitglieder, die sich im nordsyrischen Operationsgebiet aufhielten, zu übernehmen. Erdogan warf einigen Staaten und Akteuren, ohne nähere Namen zu nennen, vor, die PKK/YPG Terroristen zu unterstützen. Der türkische Präsident sagte: „Die Terrororganisation PKK/YPG hingegen, die von bestimmten Kreisen beharrlich gedeckt und geschützt wird, hat damit begonnen, die IS-Angehörigen, die sie als Druckmittel nutzt, freizulassen.“ Er versprach außerdem sowohl die „Ausschaltung der Terroristen der PKK/YPG als auch der IS“, in den von der Türkei kontrollierten Gebieten. Territoriale Integrität und politische Einheit Syriens hat Priorität Erdogan wies darüber hinaus darauf hin, dass die Türkei die territoriale Integrität und politische Einheit Syriens respektiere. „Wir werden die Führung und Verwaltung der Gebiete, deren Sicherheit wir derzeit gewähren, dann zurückgeben, sobald eine rechtmäßige Regierung gegründet ist, welche alle Gruppierungen des Landes repräsentiert“, so der Präsident. Erdogan: „Wir notieren diejenigen, die uns Steine in den Weg legen“ Erdogan, der bereits am Tag davor erklärte, dass ein Waffenstillstand oder Verhandlungen mit Terroristen nicht zur Diskussion stehe, unterstrich in dem Memorandum, das die „Operation Friedensquelle“ so lange fortgeführt werde, bis die angekündigte 30-35 Kilometer tiefe Sicherheitszone errichtet sei. Dabei hob der Präsident ein wichtiges Detail hervor: „Wir vermerken und notieren“, so Erdogan, während der Operation Friedensquelle „diejenigen, welche uns unterstützen und solche, die uns Steine in den Weg legen.“ Schnelle Rückkehr der syrischen Flüchtlinge Das Kommuniqué beinhaltet ferner, den Wunsch der Türkei, bis zu zwei Millionen Syrer schnell in ihre Heimat zurückzuführen. „Es ist die Aufgabe der gesamten Welt, die Arbeiten, das syrische Volk von dem Leid der letzten acht Jahre zu befreien, zu unterstützen“, sagte Erdogan. Keine Verhandlungen mit Terroristen Die Türkei sei ein Land, das genügend Erfahrung und Fähigkeit besitze und im Klaren sei, dass man mit Terroristen nicht verhandle. „Diejenigen, die seit Jahren Schoß an Schoß mit den Terroristen leben, können mit diesen ihre gewünschten Verhandlungen führen, jedoch werden wir niemals diesen Weg einschlagen“, sagte der Präsident.

Auch interessant

– Militäroffensive in Syrien – Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ), sagten Vertreter aramäischer Christen Syriens, dass „kurdische Nationalisten“ die größte Gefahr für sie darstellten.

Christen: Durch türkische Militäroffensive endlich Hoffnung auf Ende des YPG-Terrors
 

Sport
Fußball-Verband Mittelrhein warnt Amateur-Fußballer vor Militär-Grüßen bei Spielen

Köln – Nach ersten Fällen von Militär-Saluten in Kreisligen in Recklinghausen hat der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) die Spieler der Amateurvereine aufgefordert, auf politische Gesten und Statements zu verzichten. „Politisch motivierte Stellungnahmen haben auf unseren Fußballplätzen nichts zu suchen“, sagt FVM-Präsident Bernd Neuendorf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „In der FVM-Satzung ist verankert, dass der FVM und seine Vereine parteipolitisch und weltanschaulich neutral sind. Daher appellieren wir dringend an unsere Vereine, auf politische Gesten und Statements auf dem Fußballplatz zu verzichten.“ Im FVM sei bisher keine Nachahmung der politisch motivierten Jubel-Geste der türkischen Nationalspieler bekannt. „Sollten wir dazu Kenntnis erlangen, werden wir kurzfristig Stellungnahmen der Vereine einholen und über eine Abgabe an das Verbandssportgericht entscheiden“, sagt Neuendorf. Der Fußball-Verband Mittelrhein ist der siebtgrößte der 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der FVM betreut rund 380000 Einzelmitglieder in 1106 Vereinen.

Auch interessant

– Terrordrohung – Türkei: Podolski salutiert vor türkischer Flagge und wird von PKK bedroht

Für den Beitrag erntete der Profifußballer viel Beifall in der türkischen Community, allerdings nahmen vor allem links- und rechtsradikale Deutsche sowie Anhänger der terroristischen PKK den Tweet zum Anlass, um Pöbeleien auf seinen Social-Media-Accounts zu hinterlassen.

Türkei: Podolski salutiert vor türkischer Flagge und wird von PKK bedroht
 

Terrorismus
Trump: PKK größere terroristische Bedrohung als Terrormiliz IS

0
Washington – US-Präsident Donald Trump hat die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK mit IS verglichen und gesagt, die PKK sei vermutlich eine größere Gefahr. „Die PKK, die – wie Sie wissen – Teil der Kurden ist, ist vermutlich in vielerlei Hinsicht schlimmer beim Terror und eine größere terroristische Gefahr als der IS“, so Trump während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella. Sie seien „keine Engel“. Verbote in Deutschland In ihrer mehr als 30-jährigen Terrorkampagne gegen die Türkei war die PKK – von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation geführt – für den Tod von rund 40.000 Menschen, darunter Frauen und Kinder, verantwortlich Im Februar verbot das Bundesinnenministerium zwei Vereinigungen, die zur PKK gehören sollen. Nach Ministeriumsangaben nutzt die Terrororganisation Deutschland als Rückzugsraum und zur Rekrutierung von Nachwuchs. Bei den Verlagen handelt es sich um die „Mezopotamien Verlag und Vertrieb GmbH“ sowie die „MIR Multimedia GmbH“ im nordrhein-westfälischen Neuss. „Gerade weil die PKK trotz des Verbots in Deutschland weiterhin aktiv ist, ist es notwendig und geboten, die PKK in ihre Schranken zu weisen und die Einhaltung der Rechtsordnung sicherzustellen“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer in einer Mitteilung. Eva Quadbeck schreibt dazu in der Rheinischen Post:

„Die kurdische Arbeiterpartei PKK ist als Terrororganisation aus gutem Grund seit Anfang der 90er Jahre verboten. Dass sie hierzulande in Vereinen und Verlagen dennoch weiter operiert, kann der Rechtsstaat nicht hinnehmen. Das Verbot der Verlage ist nur konsequent. Die Bundesregierung tut gut daran, bei der PKK nüchtern nach rechtsstaatlichen Prinzipien zu verfahren. Deutschland steht in der Kritik der türkischen Regierung, die behauptet, es werde hierzulande nicht konsequent gegen die PKK vorgegangen, was nicht stimmt. Die politische Linke in Deutschland wiederum sieht das Verbot der Verlage als Zensur an. Das Verbot hat aber nichts mit der Einschränkung von Meinungsfreiheit zu tun. Die betroffenen Verlage hatten die Unterstützung der verbotenen PKK im Auge. Dafür hätten sie auch Bananen vertreiben können. Die PKK heizt Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden in Deutschland an. Mit Gewalt ausgetragene Rivalitäten befördern eine ablehnende Haltung gegenüber diesen Volksgruppen. Ein solcher Mechanismus gefährdet den inneren Frieden der Gesellschaft – insbesondere in Zeiten, in denen Fehlverhalten von Migranten gerne von Rechtspopulisten aufgegriffen wird“.

Auch interessant

– Syrienkrise – Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“

Der Weltverband der christlichen Aramäer (WCA) hat die mediale internationale Anteilnahme für den syrischen Zweig der Terrororganisation PKK, die YPG, verurteilt und in einer Pressemitteilung gefragt, warum die Empörung ausblieb, als vier christliche Schulen der Aramäer in Nordsyrien am 28. August des vergangenen Jahres durch die YPG geschlossen wurden.

Aramäer: „Wo war der Aufschrei, als die YPG christliche Schulen schloss?“