
Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte, gab Ankara 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner im Juli aus dem gemeinsamen F-35-Entwicklungsprogramm ausgeschlossen.
Die Türkei ist Mitentwickler und Lieferant von etwa 900 Bauteilen. Schon sehr bald müssten türkische Soldaten, die an dem Projekt mitarbeiten, die USA verlassen. Spätestens im März 2020 soll der Ausschluss der Türkei abgeschlossen sein. Wie Sputnik weiter berichtet, erinnerte Erdogan zudem an den Bauabschluss für das Pipeline-Projekt Turkish Stream und verwies auf das gemeinsame Projekt zur Errichtung eines Atomkraftwerks in der Türkei. Libyen-Konferenz in Berlin Mit dem Ziel die Gewalt in Libyen zu stoppen, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, seinen russischen Kollegen Wladimir Putin, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, den britischen Premier Boris Johnson und US-Außenminister Mike Pompeo nach Berlin geladen. In dem seit Jahren andauernden Konflikt in Libyen mischen zahlreiche internationale Akteure mit. General Haftar, der die von der UN anerkannte Einheitsregierung in Tripolis bekämpft, wird unter anderem von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Saudi-Arabien unterstützt. Die Türkei steht in dem Konflikt an der Seite der Einheitsregierung, meldet die Tagesschau.
Auch interessant
– Wirtschaft – Forbes: Jeff Bezos ist nicht mehr der reichste Mensch der Welt
Wie das US-Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, hat der Franzose Bernard Arnault, CEO des französischen Unternehmens LVMH, Amazon-Chef Jeff Bezos als reichster Mensch der Welt abgelöst.
Ex-Finanzminister Varoufakis vergleicht Libyens Haftar mit Kriegsverbrecher Karadzic



Düsseldorfer OB fordert Meldepflicht für Airbnb" title="
