Neue Sicherheitsauflagen hätten demnach dazu geführt, dass die Messe nicht stattfinden kann. Der zuständige Gesundheitsstadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, Detlef Wagner (CDU), hätte davor allerdings zunächst Entwarnung für die Messe gegeben. Das Bundesgesundheitsministerium habe nun aber neue Richtlinien herausgegeben, die es Messeveranstaltern erschweren dürfte, Großveranstaltungen wie die ITB stattfinden zu lassen, so rbb weiter. Demnach sähen die Auflagen vor, dass alle Messebesucher rückverfolgbar sein müssten, was bei erwarteten 150.000 Besuchern kaum möglich erscheine, so rbb.⚠️ ITB Berlin 2020 abgesagt! #MesseBerlin #ITB2020 pic.twitter.com/JuRMoDD9lH
— Messe Berlin (@MesseBerlin) February 28, 2020
Corona-Epidemie
Berlin: Internationale Tourismusmesse ITB wegen Coronavirus abgesagt
Syrienkrise
Türkei: Russische Kriegsschiffe passieren den Bosporus – droht jetzt Krieg?
Angriff auf türkische Soldaten in Idlib Bei einem Luftangriff der Regimekräfte auf türkische Beobachtungsposten in der Provinz Idlib am Donnerstagabend starben mindestens 33 türkische Soldaten. In einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verurteilte Bundeskanzlerin Angela Merkel „die rücksichtslosen Angriffe auf türkische Einheiten“ und forderte ein Ende der syrischen Offensive in Nordsyrien. Ankara hatte mit Moskau ein Abkommen getroffen, um in Idlib eine Deeskalationszone einzurichten und dort Beobachtungsposten aufzustellen. In der Zone gilt eigentlich eine Waffenruhe. Mit russischer Unterstützung bombardierten Regimekräfte in der Provinz seit Wochen jedoch viele Ziele, wobei laut Menschenrechtsorganisationen viele Zivilisten, darunter auch Kinder, getötet wurden. Nach dem Luftangriff auf türkische Soldaten berief die NATO am Freitag eine Sondersitzung ein. „Wir rufen die gesamte internationale Gesellschaft dazu auf, ihre Pflichten zu erfüllen“, hieß es in einer Stellungnahme des Kommunikationsdirektors von Präsident Recep Tayyip Erdogan.Project11356M Admiral Grigorovich class frigate #ВМФ #ЧФ Adm. Grigorovich departs BlackSea & transits Bosphorus en route to Mediterranean pic.twitter.com/PRWP6VNzDF
— Yörük Işık (@YorukIsik) March 2, 2017
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– Syrienkrise – Süddeutsche: Die Türkei steht auf der richtigen SeiteDer stellvertretender Leiter des Ressorts Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, Paul-Anton Krüger, hat in einem Kommentar am Freitag Europa aufgefordert, in Syrien die Türkei zu unterstützen. Europa müsse jetzt mehr tun, als nur zuzuschauen. Die Türkei stünde in Syrien auf der richtigen Seite.
Süddeutsche: Die Türkei steht auf der richtigen Seite
Syrienkrise
Süddeutsche: Die Türkei steht auf der richtigen Seite
Deeskalationszonen waren nur ein Mittel, es dem geschwächten Assad-Regime zu ermöglichen, eine Rebellenenklave nach der anderen einzunehmen und nicht an mehreren Fronten gleichzeitig intensive Gefechte zu führen.Die Türkei steht auf der richtigen Seite
Ankara sei der einzige Akteur, der der barbarischen Offensive des Assad-Regimes und Russlands in Idlib mehr entgegensetzt als hilflose Appelle.
schreibt Krüger weiter. Es seien harte Sanktionen gegen Moskau nötig. Militärisch sollten jedoch weder Nato noch EU in den Konflikt eingreifen. Die Türkei stünde jedoch auf der richtigen Seite und wäre der Verbündete, nicht Russland und das Assad-Regime, so der Redakteur der Süddeutschen Zeitung.Die russischen und syrischen Bomben treffen Schulen, Krankenhäuser und Marktplätze. Eine Million Menschen haben sie in die Flucht getrieben – und das ist das Ziel der Angriffe. Hier wird, wie Dutzende Mal zuvor, gezielt die Zivilbevölkerung terrorisiert – was ein Kriegsverbrechen ist. Wenn Europa etwas auf seine Werte gibt, kann es nicht untätig oder neutral sein. In Idlib erfrieren Kinder, müssen Hunderttausende im Freien übernachten. Diesen Menschen muss Europas Solidarität gelten, unbenommen aller Kritik am Vorgehen der Türkei,
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– Brüssel – Erdgasbohrungen vor Zypern: EU verhängt Sanktionen gegen Türkei
In Reaktion auf die umstrittenen türkischen Erdgas-Erkundungen vor Zypern hat die EU-Staaten Strafmaßnahmen gegen die Türkei verhängt.
Erdgasbohrungen vor Zypern: EU verhängt Sanktionen gegen Türkei
Flüchtlingsabkommen
Flüchtlinge: Türkei öffnet die Grenzen nach Europa
Neben den finanziellen Zusagen seien auch andere Zusagen nicht erfüllt worden: „Es gab keine Erweiterung der Zollunion, und auch kein neues Kapitel der EU-Beitrittsverhandlungen“, kritisierte Cavusoglu. „Schon allein aus den Gründen (…) hätten wir unsere Grenzen öffnen können“, sagte der Minister. Trotz aller Kritik sei die Türkei aber für eine Fortsetzung des Abkommens.
Während die Türkei sich an das Flüchtlingsabkommen halte, habe die EU die im Flüchtlingsabkommen zugesagten Gelder noch immer nicht vollständig gezahlt.„Wir halten uns an das Abkommen und nehmen alle Flüchtlinge zurück, die zurückgeschickt werden. Was ist mit der EU?“, sagte Cavusoglu der BILD.
Bereits Ende 2016 habe die EU versprochen die ersten drei Milliarden Euro der insgesamt zugesagten sechs Milliarden Euro zu zahlen, Ende 2018 sollten drei weitere Milliarden folgen.
„Jetzt haben wir 2020, und wir haben noch immer nicht die ersten drei Milliarden Euro vollständig erhalten“, so Cavusoglu.
Mehr Infos in Kürze…SOURCE: Turkey will open the Syria border for free passage and won’t stop Syrian refugees from going to Europe
— Ragıp Soylu (@ragipsoylu) February 27, 2020
Coronavirus
Coronavirus: Saudi-Arabien schließt Grenze für Pilgerreisen
Brüssel
Erdgasbohrungen vor Zypern: EU verhängt Sanktionen gegen Türkei
Zypern wurde 1974 geteilt, nachdem Griechenland einen Militärputsch durchgeführt und die Türkei als Garantiemacht interveniert hatte. Die türkische Regierung hatte unter Premierminister Bülent Ecevit entschieden, am 20. Juli 1974 türkische Truppen auf die Insel zu entsenden, um eine ethnische Säuberung durch die nationalistische Regierung zu verhindern, die infolge eines von Griechenland unterstützten Putsches gegen den zyprischen Präsidenten, Erzbischof Makarios, an die Macht gekommen war. Die Putschisten strebten damals den Anschluss der gesamten Insel an das ebenfalls von einer Militärjunta regierte Griechenland an.
Bereits in den Jahren vor dieser Entwicklung hatte es vielfach Übergriffe und Pogrome gegen die türkische Bevölkerung auf Zypern gegeben. Die unter dem Namen „Operation Atilla“ durchgeführte Militäraktion führte in weiterer Folge zum Ende der Militärdiktatur in Griechenland, die türkischen Truppen blieben dennoch auf Nordzypern stationiert und 1983 erklärte der dort entstandene De-facto-Staat unter dem bis 2005 regierenden Langzeitpräsidenten Rauf Denktaş seine Unabhängigkeit. In den letzten Jahren gab es mehrere Versuche, die Insel zu einigen, 2004 scheiterte jedoch ein Referendum zur Wiedervereinigung an einer „Nein“-Mehrheit im griechischen Teil.
Kosovo
Ehemaliges UCK-Mitglied Qerim Kelmendi ermordet
Mit Kummer erreichte uns heute die Nachricht vom Mord an dem ehemaligen KLA-Partner Qerim Kelmendi. Familie und Freunden spreche ich mein aufrichtiges Beileid aus. Ich fordere die Justizorgane auf, den Fall so schnell wie möglich aufzuklären.

Während des Kosovo-Krieges war Haradinaj Befehlshaber der Widerstands-Organisation UCK. Ein Sondertribunal in Den Haag hat ihn wegen seiner Rolle bei dem Aufstand gegen die serbischen Streitkräfte 1998-99 als Verdächtiger für Kriegsverbrechen vorgeladen.
Ibrahim Kelmendi, Bruder des Getöteten und ebenfalls ein ehemaliges Mitglied der UCK, hat in einem Kommentar auf Facebook Serbien für den Tod seines Bruders verantwortlich gemacht.
Anschlag in Hanau
Türkischer Botschafter: Neonazis werden Türkeistämmige nicht vertreiben
Der gestern Abend in Hanau, Deutschland verübte niederträchtige Anschlag ist ein neuer und schwerwiegender Ausdruck des zunehmenden Rassismus und der Islamfeindlichkeit. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen, insbesondere unseren Staatsbürgern, unser Beileid aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung. Diese Vorfälle kann man nicht als einzelne Angriffe betrachten. Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Kampf gegen die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Europa, führt Tag für Tag zu neuen Angriffen. Es ist an der Zeit, diesen Angriffen ein Ende zu setzen. Andernfalls können Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein noch ernsteres Ausmaß erreichen und uns in eine gefährliche Lage versetzen. Die Lösung zur wirksamen Bekämpfung von Rassismus, Fremden- und Islamfeindlichkeit liegt vor allem darin, diesem ermutigenden Ansatz zu entgehen und wirksame Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich alle europäischen Länder gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zusammenschließen und mit einer Stimme sprechen. Wir sind entschlossen, die notwendige Zusammenarbeit auf bilateraler und internationaler Ebene bei der Bekämpfung aller Arten von Rassismus aufzuzeigen, und werden unsere aufrichtigen Bemühungen in dieser Richtung fortsetzen.
Rechtsradikalismus
12.700 „gewaltorientierte“ Rechtsextreme
Rechtsextremismus
Israels Botschafter kritisiert AfD
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– Fremdenfeindlichkeit – Nach Terror in Hanau: Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie bedroht
Issacharoff: „Aus Worten werden Taten“ – Appell an Juden und Muslime, ihre Religion nicht zu verbergen.
Nach Terror in Hanau: Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie bedroht

