NRW
Auch ohne Kundenkarte: METRO öffnet für alle Endverbraucher

Das Düsseldorfer Großhandelsunternehmen METRO Deutschland öffnet in NRW 18 Großmärkte für alle Verbraucher. Die Öffnung umfasst alle METRO Standorte in Nordrhein-Westfalen und ist vorerst bis zum 03. Mai 2020 gültig. Einer entsprechenden befristeten Nutzungsänderung für diese erweiterte Öffnung hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am 22. April 2020 zugestimmt. Damit ist METRO in NRW bis zum 3. Mai nicht mehr ausschließlich für Gewerbetreibende zugänglich, sondern auch für Endverbraucher ohne METRO Kundenkarte. Auf diese Weise ermöglicht das Großhandelsunternehmen einem erweiterten Kundenkreis Zugang zu Lebensmitteln während der Corona-Krise und unterstützt damit die Grundversorgung der Region. Die Öffnung erfolgt selbstverständlich unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen sowie der geltenden Abstandsregeln. „Wir leisten gerne einen Beitrag, um in Absprache mit der Landesregierung den Bewohnern von NRW eine weitere sichere Einkaufsmöglichkeit zu eröffnen“, sagt Frank Jäniche, CEO METRO Deutschland. „Dafür bieten unsere Großmärkte mit ihrem breiten Warensortiment, weiträumigen Verkaufsflächen und höchsten Hygienestandards ideale Voraussetzungen.“ In Nordrhein-Westfalen betreibt METRO insgesamt 18 METRO Großmärkte an den Standorten Dortmund-Mitte, Dortmund-Oespel, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mülheim (Ruhr), Neuss, Porta Westfalica, Recklinghausen, Sankt Augustin, Schwelm, Siegen, und Würselen sowie METRO GASTRO Märkte in Düren und Iserlohn. NRW ist in vielerlei Hinsicht eine Kernregion für METRO. Zum einen haben sowohl die Zentralverwaltung des deutschen Großhandelsgeschäfts als auch die Muttergesellschaft METRO AG ihren Sitz in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Außerdem wurde der erste METRO Markt weltweit 1964 in Mülheim an der Ruhr gegründet. Breites Sortiment und große Verkaufsflächen Die METRO Märkte bieten ein Sortiment von durchschnittlich rund 20.000 Food und 30.000 Non-Food Artikeln auf einer Verkaufsfläche zwischen 7.000 und über 16.000 Quadratmetern. Das kleinere METRO GASTRO-Format hat mit einem Sortiment von rund 12.000 Artikeln einen Fokus auf Lebensmittel. Neben einer breiten Auswahl aus regionalen Produkten bietet METRO ein umfassendes Sortiment an heimischem wie exotischem Obst & Gemüse, Fleisch und Fisch sowie Käse und Molkereiprodukten an. Neben ausgewählten Weinen und Spirituosen, zeichnet sich das Angebot durch Profi-Artikel im gesamten Trockensortiment sowie bei internationalen Spezialitäten aus. „Selbstverständlich sind wir auch weiterhin für unsere gewerbetreibenden Kunden da und versuchen insbesondere die Gastronomie bestmöglich zu unterstützen, beispielsweise mit diversen digitalen Lösungen auf unserer Gastro-Online-Plattform DISH oder durch unsere Gastro-Experten“, sagt Frank Jäniche. Fokus auf Gewerbetreibende bleibt Mit der Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht das zweite deutsche Bundesland eine zeitweise Öffnung der Großmärkte für Endverbraucher, in denen sonst nur Gewerbetreibende wie Gastronomen, Kioskbetreiber und sonstige Kleinunternehmen einkaufen dürfen. Ende März machte die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, zunächst befristet bis zum 19. April, den Weg frei für eine Öffnung von fünf METRO GASTRO Märkten in der Region. Diese Regelung wurde am 20. April bis zum 3. Mai verlängert.

Geschichte
Türkei: Das Kinderfest am 23. April und seine Bedeutung

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de  Jedes Jahr wird in der Türkei der 23. April als Kinderfest gefeiert und es finden Feierlichkeiten, Musik- und Theaterfeste statt. Aus gegebenem Anlass fallen die Veranstaltungen dieses Jahr zwar aus, aber die Kinder sollen diesmal zu Hause mit ihren Familien feiern. Zu diesem Fest werden auch Kinder aus über 40 Ländern in die Türkei eingeladen, damit alle Kids gemeinsam spielen und feiern können. Vielleicht hat sich der eine oder andere schon einmal gefragt was hinter diesem Kinderfest steckt und was der genaue Anlass für den 23. April ist. In Deutschland können wir uns gar nicht ausmalen, dass es in der Türkei einen Tag nur für Kinder gibt und dieser Tag dann auch noch ein offizieller Feiertag ist. Ich werde versuchen den Sachverhalt möglichst einfach zu erklären. Der Grund ist historisch-politischer Natur: Am 23. April 1920 wurde in Ankara die Große Nationalversammlung (Türkiye Büyük Millet Meclisi), also das Parlament, durch Mustafa Kemal Pascha (der spätere Atatürk) eröffnet und dieser wurde durch die Abgeordneten zum Parlamentspräsidenten gewählt. Das Datum steht für die Verkündung der Souveränität des türkischen Volkes. Was so staatstragend klingt, hat einen wichtigen Hintergrund. In den frühen Morgenstunden des 13. November 1918, wurde die damalige osmanische Hauptstadt Istanbul von insgesamt 61 alliierten Kriegsschiffen belagert und schließlich von einrückenden Truppen besetzt. Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches während des Ersten Weltkriegs an der Seite der Mittelmächte (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn und Bulgarien) und dem Waffenstillstandsabkommen von Moudros am 30. Oktober 1918, war die Besetzung von Istanbul nur noch eine Frage der Zeit. Bei der ersten Besetzung am 13. November 1918 wurden strategisch wichtige Stellen in der alten Hauptstadt besetzt, die Verwaltung blieb – sofern man überhaupt von Eigenständigkeit sprechen kann – in türkischer Hand. Mit der zweiten Besetzung am 16. März 1920, wurde auch die eigenständige Verwaltung abgeschafft. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Mit der alliierten Besetzung von Istanbul, ging auch die Kontrolle über die Meerengen an die Briten über. Die osmanischen Einheiten der Blitz-Armeen (Yıldırım Ordular), die von Mustafa Kemal Pascha befehligt wurden und an den Fronten in Palästina, Syrien und im Irak kämpften, wurden aufgelöst. Nach dieser Auflösung machte sich General Mustafa Kemal Pascha auf den Weg nach Istanbul. Er kam am 13. November 1918 am Bahnhof von Haydarpaşa an und als er die alliierten Kriegsschiffe am Bosporus ankern sah, sagte er einen legendären Satz „So wie sie [die feindlichen Schiffe] gekommen sind, so werden sie auch wieder gehen.“ Er blieb etwa fünfeinhalb Monate in Istanbul und versuchte den Widerstand zu organisieren. Doch genau dieser Satz sollte zum Fanal für die Auflehnung und den späteren Befreiungskrieg gegen die alliierten Besatzer werden. Am 19. Mai 1919 landete General Mustafa Kemal mit einem Schiff in der Schwarzmeerstadt Samsun an und mit dieser Ankunft begann der eigentliche Befreiungskrieg. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Teile Anatoliens besetzt. Die Briten marschierten in Mosul (im heutigen Irak), Konya, Antep, Kilis und Iskenderun ein, während die Franzosen Adana, Osmaniye und Mersin unter ihre Kontrolle brachten. Mit der französischen Armee rückten in Kozan, Osmaniye, Mersin und Adana auch armenische Milizen ein. Nach der Waffenstillstandsvereinbarung von Moudros, was einer Kapitulation des Osmanischen Reiches gleichkam, nutzten in Ostanatolien armenische Milizen die Gunst der Stunde und ermordeten die türkische Zivilbevölkerung zu Hunderttausenden auf bestialische Weise. Die italienische Armee besetzte Antalya, Fethiye, Bodrum und Kuşadası. Ein wichtiger Meilenstein bei der Befreiung Anatoliens von den Invasionsarmeen, waren die Kongresse in Erzurum (Juli 1919) und Sivas im September 1919. Insbesondere durch die Zusammenkunft der Vertreter aus allen Landesteilen in Sivas, wurde der Grundstein für den Befreiungskampf gelegt. Im Mai 1919 besetzte die griechische Armee Izmir und die Umgebung. Das Ziel bestand darin, die Nord- und Westküste Anatoliens zu okkupieren und vollendete Tatsachen zu schaffen. Bei ihrem Vorstoß ging die griechische Armee mit äußerster Brutalität gegen die türkische Bevölkerung vor und verübte unzählige Massaker. Der Vertrag von  Sèvres vom August 1920, sah die endgültige Zerschlagung des türkischen Siedlungsgebietes in Anatolien und der europäischen Türkei vor. Dieser Vertrag wurde nie umgesetzt, weil Mustafa Kemal Pascha und seine Kameraden dieses Abkommen entschieden ablehnten und zur Regierung des Sultans, die unter der Gnade der britischen Hochkommissariats in Istanbul stand, ein Parlament gewählt und eine Gegenregierung in Ankara gebildet hatten. Obwohl der erste bewaffnete Widerstand zunächst im Südosten Anatoliens gegen die Besatzungsarmee der Franzosen begann, wurden die ersten Einheiten der „Nationalen Kräfte“ („Kuvâyı Milliye“) in Westanatolien gegen die griechische Armee eingesetzt. Trotz großer Schwierigkeiten gelang es der türkischen Befreiungsbewegung unter Mustafa Kemal und Ismet Inönü Pascha die griechische Invasionsarmee vernichtend zu schlagen und am 9. September 1922 Izmir zu befreien. Nach der Niederlage der Griechen mussten sich auch die Franzosen, Italiener, die armenischen Milizen und zuletzt dann auch die britische Armee aus Istanbul zurückziehen. Mit der Unterzeichnung des Vertrages von Lausanne begann ein neuer Zeitabschnitt und dies war zugleich die Geburtsstunde der Türkischen Republik. Wie ich anfangs schon erläutert habe, handelt es sich beim 23. April 1920 um die Eröffnung des Parlaments in Ankara. Wie heißt es doch immer wieder: Der Souverän ist das Volk. Das türkische Volk hatte quasi am 23. April 1920, also genau vor 100 Jahren, seine Befugnis den gewählten Abgeordneten übertragen. Atatürk hatte seinerzeit die Idee, den 23. April den Kindern der Türkei als Feiertag zu widmen. Seit 1929 wird der 23. April in der Türkei alljährlich als Feiertag der Kinder gefeiert. Kinder übernehmen dabei symbolisch die Macht. Sie dürfen sich als Präsident, Parlamentspräsident, Minister oder als Rathauschef einer Stadt austoben. Wie in dem berühmten Song von Herbert Grönemeyer, „Kinder an die Macht“, aus dem Jahre 1986. Hier ein Auszug aus dem Lied:
„Gebt den Kindern das Kommando Sie berechnen nicht was sie tun Die Welt gehört in Kinderhände Dem Trübsinn ein Ende Wir werden in Grund und Boden gelacht Kinder an die Macht“

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– NEX24 Interview – Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“

Zu Yves Bénard: “Um der Gerechtigkeit willen” lautet das Credo des franzöischen Historikers, der sich durch seinen kritischen Geist und mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet in die historischen Archive verschiedener Staaten begab. Herausgekommen ist ein hoch interessantes Buch, das exemplarisch ist für eine sachliche Darstellung der Ereignisse.

Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“

Corona-Pandemie
Corona-Krise: Onlinedienste helfen durch den Alltag

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WERBUNG Auf einmal ging es ganz schnell. Noch vor wenigen Monaten war der Coronavirus für die meisten Menschen in Deutschland nichts weiter als etwas, über das man in den Nachrichten liest. Der Virus war damals hauptsächlich im asiatischen Raum ausgebreitet und machte nicht den Anschein, sich in Europa zu einem ernsten Problem zu entwickeln. Innerhalb von wenigen Wochen änderte sich die Situation rapide. Ein Land nach dem anderen schloss seine Grenzen und verhängt Ausgangssperren für seine Bewohner. Auch in Deutschland besteht die Chance, dass bald eine Ausgangssperre eingeführt wird und niemand mehr ohne triftigen Grund nach draußen darf. Was tut man also, wenn man in seinen eigenen vier Wänden eingesperrt ist? Und noch viel wichtiger: wie stellt man sicher, dass die eigene Gesundheit nicht unter der Selbstisolation leidet? Schließlich ist es zur Zeit wichtiger als je zuvor, gesund zu bleiben und das eigene Immunsystem zu stärken. Zum Glück gibt es einige Dienstleister, die Ihnen dabei helfen können. Trotz der Ausgangssperren können Sie mit den Produkten dieser Firmen dafür sorgen, dass Ihre Gesundheit geschützt bleibt. Einige dieser Dienstleister stellen wir nun vor.
(Symbolfoto: pixa)
Coronavirus-Tests Viele Experten haben bereits betont, dass die Isolierung des Großteils der Menschheit keine dauerhafte Lösung für die Coronavirus-Krise darstellen kann. Bereits jetzt wird angenommen, dass die wirtschaftlichen Folgen der Krise desaströs sein werden. Welche Ausmaße diese annehmen, wenn die derzeitige Situation noch mehrere Monate andauert, darf man sich kaum vorstellen. Die Lösung muss daher sein, dass möglichst viele Menschen auf den Virus getestet werden und dann ein Modell entwickelt wird, wie die Situation bis zum Erscheinen eines Impfstoffs geregelt wird. Zum Glück gibt es bereits einige Unternehmen, die Tests für Deutsche anbieten. Sogar noch besser: die Tests werden in der Regel von den Krankenkassen bezahlt und sind für die Bevölkerung damit gratis. Online-Apotheken In den Zeiten des Coronavirus wird eine Sache besonders wichtig: die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Das betrifft nicht nur Coronavirus-Patienten, sondern auch Menschen, die an anderen Krankheiten leiden und dafür eventuell verschreibungspflichtige Medikamente benötigen. Es ist wohl keinem Menschen zu verübeln, wenn dieser im Moment nur ungern eine Arztpraxis oder Apotheke betreten und dort den Kontakt zu Coronavirus-Infizierten riskieren würde. Die Lösung für dieses Problem kommt von den Online-Apotheken. Mittlerweile gibt es verschiedene Dienste im Internet, bei denen Menschen auch verschreibungspflichtige Medikamente ganz einfach online kaufen können. Diese Dienste bieten auch eigene Ärzte an, die eine Telediagnose durchführen und bei Bedarf die passende Medizin verschreiben können. In Deutschland ist DoktorABC eine sehr beliebte Wahl. Viele Menschen nutzen diesen Dienst jeden Tag und sparen sich damit den Weg zum Arzt oder zur Apotheke. Online-Supermärkte Nicht nur Medizin kann heutzutage online gekauft werden, sondern auch Lebensmittel. Viele Supermarktketten, wie zum Beispiel Rewe, Edeka oder Real, bieten ihren Kunden bereits die Option an, über das Internet dort einzukaufen und die Waren direkt an die Haustür geliefert zu bekommen. Auch der Internetriese Amazon hat bereits mit dem Lieferdienst Amazon Fresh Lebensmittel in sein Sortiment aufgenommen. Das Problem mit den Online-Supermärkten ist derzeit jedoch, dass diese stark ausgelastet sind. Daher verzögert sich die Lieferzeit bei vielen Anbietern derzeit auf bis zu eine Woche oder sogar noch länger. Bestellen Sie daher am besten rechtszeitig und planen Sie längere Wartezeiten ein. Fazit In Selbstisolation zu leben, ist für keinen Menschen einfach. Neben den fehlenden sozialen Kontakten ist vor allem die Versorgung mit wichtigen Gütern wir Nahrungsmitteln oder Medizin für viele Menschen derzeit schwieriger als zuvor. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die Ihnen mit diesem Problem helfen können. Online-Dienste können Ihnen dabei helfen, diese schwierige Zeit ein wenig einfacher zu gestalten und gleichzeitig Ihre Gesundheit zu schützen. Denken Sie daran, dass der beste Weg zur Bekämpfung des Virus derzeit die Isolation der Bevölkerung darstellt. Bis die Regierungen einen neuen Plan entwickeln, sollte jeder Mensch den Kontakt zu Fremden weitgehend meiden.

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– Corona-Pandemie – Türkei-Deutsche: Die haben hier schneller reagiert als in Deutschland

Obwohl die Türkei zu den Ländern gehört, die am schnellsten mit Maßnahmen auf die sich anbahnende Corona-Krise reagierte, bezeichnete das Nachrichtenmagazin Focus den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als „Corona-Ignoranten“ und behauptete, er habe zu lange gezögert.  In der Türkei lebende Deutsche widersprechen den Behauptungen des Focus jedoch.

Türkei-Deutsche: Die haben hier schneller reagiert als in Deutschland
 

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Neuer Glücksspielstaatsvertrag soll den deutschen Markt 2021 für Anbieter weiter öffnen

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WERBUNG Von ganz Europa verfügt Deutschland über den größten Glücksspielmarkt. Knapp 14 Milliarden Euro werden von Casinos, Sportwettenanbieter und Lottogesellschaften umgesetzt. Der Schwarzmarkt boomt – etwa ein Fünftel der Umsätze werden dort erzielt. Ein großer Anteil fällt auf öffentlich aufgestellte Spielautomaten und Spielhallen. Hinzu kommen die 16 Lotterieangebote der Bundesländer. Einen raschen Wachstum verzeichnen illegale Spielmöglichkeiten online, der Verdienst der Anbieter wird auf etwa zwei Milliarden Euro jährlich geschätzt. Aktueller Stand 2020 In Deutschland ist das Online Glücksspiel illegal, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein. Es ist das einzige Bundesland, das nicht in den damaligen Glücksspielvertrag einstieg, sondern einen anderen Weg beschritt: Dort wurden befristete Lizenzen erteilt, die nach zwischenzeitlichem Ablauf noch einmal bis zum Sommer 2021 verlängert wurden. Im Allgemeinen ist vielen Menschen überhaupt nicht bewusst, dass sie sich mit der Nutzung von Online Glücksspielen in einer Grauzone befinden. Die Angebote sind vielfältig, sie stammen von Firmen beispielsweise mit Sitz in Malta oder Gibraltar – ein Verwaltungszugriff der deutschen Behörden besteht dort nicht. Diskussionen über eine Reformierung des Glücksspielvertrags werden seit vielen Jahren geführt. Nun scheint es tatsächlich zu einem Ergebnis gekommen zu sein: Deutschland soll einen neuen Glücksspielstaatsvertrag erhalten. Neuer Glücksspielstaatsvertrag: geplant ab dem 1. Juli 2021 Auf einen Blick stellen sich die vorgesehenen Inhalte wie folgt dar:
  • Die Beschränkung der monatlichen Einzahlungen auf 1.000 Euro.
  • Verbot der Wettart „Über/Unter“ bei Live-Wetten. D.h., es kann zum Beispiel nicht mehr auf die Gesamtanzahl der Tore, gelbe Karten in einem Spiel, Eckstöße etc. gewettet werden.
  • Die zurzeit geltende Beschränkung auf 20 Sportwetten-Lizenzen für private Anbieter soll gelockert werden.
  • Das gleichzeitige Einloggen bei verschiedenen Buchmachern soll unterbunden werden.
  • Eine intensive Überwachung der Wetten und Datenweitergabe ist in Planung.
  • Live-Wetten sollen allgemein eingeschränkt werden.
Zuständigkeit für die Konzessionserteilung Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag werden diesbezügliche Onlinespiele in Deutschland legalisiert. Sie umfassen nicht nur Casinos und Automatenspiele im Netz, sondern auch Poker. Erlaubt war das Kartenspiel bisher ausschließlich in staatlichen Spielbanken, darunter in Berlin, Dortmund, Hamburg und Wiesbaden. Damit ist es Spielern also in der Zukunft möglich, legal online Geld einzusetzen. Es soll eine neue Anstalt des öffentlichen Rechts entstehen, die für die Erteilung der Konzessionen für die Betreiber von Sportwetten, Automatenspielen und Poker zuständig ist. Vermutlich wird diese ihren Sitz in Baden-Württemberg haben. Konzessionen für den Betrieb von Online Casinos werden die einzelnen Bundesländer erteilen. Die Anzahl dafür ist eingeschränkt und gilt für die jeweiligen Länder.

Der geplante Glücksspielstaatsvertrag sorgt für eine gesetzliche Liberalisierung der Online Sportwetten und des Glücksspieles, wobei umfangreiche Regelungen zum Schutz der Spieler beinhaltet sind.

Einzelheiten zum Spielerschutz Private Anbieter werden laut neuem Glücksspielstaatsvertrag verpflichtet sein, Spielkonten einzurichten. Automatisch können suchtgefährdete Personen dadurch identifiziert werden, wodurch sich eine rechtzeitige Gegensteuerung ermöglicht. Als ein weiterer Schutz der Spieler ist ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat geplant. Nicht angerechnet werden auf diese Grenze eventuelle Gewinne. Von 6.00 bis 23.00 Uhr soll zukünftig ein Werbeverbot im Internet und Rundfunk gelten. Um die Einhaltung der Regulierungsbestimmungen durch die Anbieter überprüfen zu können, ist im neuen Glücksspielstaatsvertrag die Einführung einer Sperrdatei vorgesehen. Sie soll bei der geplanten Aufsichtsbehörde angelegt werden. Konzessionierte Online Betreiber werden verpflichtet, alle spielerbezogenen Daten jederzeit abrufbereit zur Verfügung zu stellen.
Suchtexperten sehen einige Maßnahmen der neuen Regulierungen kritisch. (Foto. Pixabay)
Was sagen Suchtexperten zum geplanten Glücksspielstaatsvertrag? Laut einer Analyse von Suchtexperten sind einige Paragrafen des neuen Vertrages unzulänglich oder sogar kontraproduktiv, geht es um den Spielerschutz in Deutschland. Kritik besteht unter anderem an dem Einsatzlimit von 1.000 Euro monatlich. Fachleute sehen eine Gefahr, dass Spielern soziale Akzeptanz für die Ausgabe einer hohen Summe suggeriert wird. Außerdem wird der Ansatz von einem Euro pro Spiel als Limit als zu hoch erachtet. Offline kostet ein Spin an einem Offline-Automaten höchstens 20 Cent. Suchtexperten schlagen die Orientierung an echten Spielautomaten vor. Wird das Einsatzlimit gesenkt, sollten jedoch auch die möglichen Gewinne reduziert werden. Ansonsten bestehe ein sehr hoher Anreiz für Spieler, die mit nur einem Euro Einsatz die Chance auf einen Gewinn von beispielsweise 50.000 Euro sehen. Grundsätzlich erklären Suchtexperten, dass Gewinne in dieser Größenordnung über eine stimulierende Wirkung verfügen. In der Folge wird die Jagd nach einem Verlustausgleich gefördert, das Suchtpotenzial des virtuellen Glücksspieles erhöht sich. Bedeutet der neue Glücksspielvertrag das Ende der langanhaltenden Diskussionen? Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag präsentiert sich mit einer mühevollen und jahrelangen Geschichte. Bisher gilt in Deutschland noch immer das Verbot für private Anbieter. Das Monopol halten Offline Casinos und Lotterien. Im Jahr 2011 fanden zahlreiche Debatten für die Verlängerung des zur damaligen Zeit bestehenden Vertrages statt. Eine Einigung zwischen den Bundesländern konnte nicht erzielt werden. Zu diesem Zeitpunkt schlug Schleswig-Holstein seinen Sonderweg ein: die Konzessionsvergabe an Privatanbieter. Nach einem Regierungswechsel wurde er zwar wieder beendet, zu einer bundesweiten Einigung kam es jedoch nicht. Zurzeit sieht es so aus, dass – wenn alles planmäßig verläuft – der neue Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland mit Wirkung zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt. Für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist eine offizielle Präsentation vorgesehen. Danach steht die Absegnung der einzelnen Länderparlamente auf dem Programm. Läuft alles nach Plan ab, steht am Ende nach vielen Jahren der Unsicherheit erstmalig ein Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland bereit, der bundesweit einheitliche Regelungen beinhaltet.

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Die 3 Top Geheimnisse im Marketing der Spieleindustrie

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WERBUNG Was haben GTA V und Anno 1602 gemeinsam? Auch wenn beide Spieler aus unterschiedlichen Dekaden stammen, faszinierten sie eine Vielzahl von Spielern. Dies liegt nicht nur an den einzigartigen Spielwelten, die die Entwickler erschaffen haben. Auch die Vermarktung der Spiele ist für das Entstehen einer engen Bindung zu einem Spiel von großer Bedeutung. Mit welchen drei Top Geheimnissen schaffen es Spielehersteller in die Herzen der Gamer? Wer Marketing im Spielebereich betreibt, muss eine gewisse Kreativität an den Tag legen. Beim Spielen geht es nicht nur um harte Fakten, sondern um viel Gefühl, Fantasie und Wünsche. Spieleentwickler müssen die Fantasien und Wünsche ihrer Kunden erkennen und befriedigen. Dazu setzen Hersteller eine Vielzahl von Methoden ein. Große Kulisse weckt die Fantasie Ein ganz wichtiges Instrument für Marketing in der Spieleindustrie ist deshalb die Kulisse. Ein bekanntes Beispiel dafür kommt aus der Glücksspielindustrie. In Las Vegas gibt es eine Vielzahl von Automaten und Spieltischen. Der besondere Reiz des mitten in der Wüste gelegenen Ortes entstammt jedoch dem Drumherum. Es gibt ein geradezu endloses Angebot von Shows und Veranstaltungen. Die Besucher der Stadt werden dadurch in eine positive Grundstimmung versetzt. Den Spielern wird vermittelt, an einem besonderen Ort zu sein und eine besondere Zeit zu durchleben. Dies weckt Fantasien im Hinblick auf mögliche Gewinne. Wer sich in einer positiven, außergewöhnlichen Situation sieht, ist vielleicht zu besonderen Einsätzen bereit. Dieses Kulissen-Marketing wirkt nicht nur vor Ort in Las Vegas (und in anderen Mekkas des Glücksspiels). Auch Online Casinos setzen diese Mittel ein und bieten eine im weitesten Sinne besondere und stimmungsvolle Kulisse. Wer mit einem Online Casino Bonus ohne Einzahlung Österreich erobern möchte, muss heute nicht mehr vor monotonen Zufallszahlengeneratoren ausharren. Mit wenigen Klicks laden sich Spieler im Online Casino bei den großen Livetischen der Spielbanken in aller Welt ein. Aus einem monotonen und gewöhnlichen Abend vor dem heimischen PC wird dadurch ein mondänes Erlebnis. Mobile Möglichkeiten sind der Schlüssel Der zweite Grundsatz für das Marketing der Spieleindustrie ist mit dem ersten Grundsatz verwandt. Beim Spielen – ganz egal ob es sich um ein Glücksspiel, eine Aufbausimulation oder ein Open World Actionspiel handelt – geht es darum, dem Alltag zu entfliehen. Was ist näher mit unserem Alltag verbunden als unser Smartphone? Wahrscheinlich nichts! Deshalb ist es wichtig, das Spielerlebnis auf mobile Endgeräte zu bringen. Gelingt dies einem Entwickler, können seine Kunden zu jeder Zeit mit einem Griff in die Tasche in ihre Fantasiewelt flüchten und sich von den Sorgen und Lasten des Alltags (zumindest kurz) befreien. Mittlerweile steuern mobile Games mehr als die Hälfte des gesamten globalen Umsatzes der Spieleindustrie bei. Die jüngeren Altersgruppen in den USA spielen mehr als eine dreiviertel Stunde pro Tag mobile Spiele. Der Markt ist also riesig und wächst weiter. Gameplay Marketing liegt im Trend Auch wenn die Spieler gerne in eine fantastische Welt abtauchen, lieben sie beim Kennenlernen des konkreten Produkts doch Authentizität. Was eignet sich besser zur Vermarktung eines Spiels als Gameplay Videos? Spätestens seit GTA V ist klar: Eigentlich nichts! Nichts fasziniert Spieler so wie ein überzeugend vorgetragenes Gameplay, das alle Möglichkeiten des Spiels zeigt. Spielehersteller setzen deshalb verstärkt auf Influencer. Diese entwickeln Videos und verdeutlichen den Zuschauern darin, was im Spiel alles geht. GTA V Influencer entdecken unbekannte Orte der offenen Spielwelt und führen rasante Action vor. Gameplay Videos dienen auch der Kundenbindung. Auch hier wiederum zeigt GTA V, wo es lang geht. In der offenen Spielwelt gibt es so vieles zu entdecken, dass viele Spieler nach bestimmten Lösungen für Aufgaben suchen. Diese Lösungen werden in spannenden Gameplay Videos präsentiert. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Umsatz der Spieleindustrie im Jahr 2020 77 Mrd. EUR erreichen wird. Für das Jahr 2024 ist ein Anstieg auf mehr als 84 Milliarden EUR geplant. Spieler werden damit zu einem immer größeren Wirtschaftsfaktor.

Freizeit
Allein Spaß haben: Mit tollen Solospielen die Langeweile vertreiben

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Um sich die Zeit zu vertreiben, gibt es viele spannende Gesellschaftsspiele für eine Person. Ob am Computer, Tablet, Smartphone oder klassisch als Brettspiel: Als clevere Beschäftigung, die Grips und Kreativität fördert, sind die Spiele nach wie vor bei Generationen beliebt. Wir stellen drei sehr beliebte Spiele für eine Person vor, die sich hervorragend als Unterhaltung und Ablenkung eignen. Vielfach ist hierbei ein hohes Maß an Konzentration gefragt, auch wenn der Spaß sicherlich an oberster Stelle steht.

In Zeiten, in denen Freunde und Familie fern sind und gemeinsame Veranstaltungen oder öffentliche Messen vorerst auf Eis liegen, sind Karten-, Brett- und Computerspiele eine willkommene Alternative, um für etwas Spaß in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Schon vor vielen Generationen wurde dabei auf die vielfältigen Spielesammlungen oder Kartenspiele gesetzt. Ob Mau-Mau oder Bridge: In den kleinen Karten stecken viele Optionen, die für stundenlangen Spaß sorgen. Für die moderne Generation bietet es sich zudem an, aktuelle Casinospiele auszutesten wie zum Beispiel Blackjack. Eine Beschäftigung, die viel Konzentration und Geschick erfordert. Doch mit Ruhe und Ausdauer kann der Reiz des Spieles erforscht werden. Wer sich darauf einlässt und die Regeln versteht, der entdeckt eines der spannendsten Kartenspiele, die es gibt. Aber auch andere Spiele garantieren viele Stunden voller Fun.

(Beispielfoto. pixa)

Kartenspiele sind zeitlose Klassiker

Solitär wird schon seit vielen Jahren gespielt und ist einer der Klassiker unter den Spielen, die allein durchgeführt werden können. Ziel des Spieles ist es, Spielkarten in einer bestimmten Reihenfolge zu sortieren. Hier muss der Spieler alle Karten vom Ass zur 2 legen. Hierfür werden sie untereinander abgelegt. In der Online-Version haben die Spieler hierfür zehn Minuten Zeit. Schafft der Spieler es, auf allen Stapeln die Karten in der richtigen Reihenfolge abzulegen, ist das Spiel gewonnen.

Am Anfang werden 28 Karten gestapelt, die in sieben Reihen zufällig angeordnet werden. In der ersten Reihe liegt eine Spielkarte, in der zweiten Reihe zwei und so weiter. Zudem wird bei jedem Stapel das erste Bild umgedreht. Alle anderen bleiben zunächst verdeckt. Oben links am Bildschirm befindet sich ein weiterer Stapel, aus denen der Spieler weitere Karten ziehen kann, wenn kein anderer Spielzug möglich ist. Mit Geschick und Cleverness müssen nun die Karten sortiert werden und die Reihen gefüllt werden. Wer Fokus und Konzentration verliert, kann schnell an seine Grenzen kommen.

Beliebtes Computergame: Minesweeper

Minesweeper, was frei übersetzt Minenräuber bedeutet, ist ein recht einfaches Spiel, das schon viele Gamer Nächte lang wachgehalten hat. Einst war es ein Teil des Windows Betriebssystems und ist heute noch im Internet verfügbar. Die Spieler müssen zur Bewältigung des Spieles logisch denken und gleichzeitig raten, um herauszufinden, unter welchen der Spielfelder sich die gefährlichen Minen befinden. Das Ziel ist aber, alle die Felder aufzudecken, die keine Mine verbergen. Die Spieler müssen dabei schnell agieren, da sie gegen die Zeit spielen. Dadurch steigt der Nervenkitzel noch mehr an. Minesweeper kann in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gespielt werden.

Die Funktion des Games ist denkbar einfach: Um ein Feld freizulegen, wird die linke Maustaste betätigt. Wenn nun eine Mine sichtbar wird, ist dieses Spiel direkt verloren. Der Spieler kann aber auch ein Feld mit der rechten Maustaste markieren und damit anzeigen, dass er unter dieser eine Mine vermutet. Stimmt sein Tipp, zeigt sich eine rote Fahne. Allerdings ist diese Markierung nicht zwingend notwendig, um das Spiel zu gewinnen. Es reicht, wenn alle Felder ohne Mine mit der linken Maustaste aufgedeckt werden.

Mini Escape-Rooms für Zuhause sorgen für pure Spannung

Der Gesellschaftsspiele-Hit der letzten Jahre hat es als Brettspiel in die eigene Wohnung geschafft: Ganz allgemein geht es bei einem Escape-Room darum, in einer festgelegten Zeit von 60 Minuten aus einem bestimmten Raum zu fliehen. Hierfür müssen mit Konzentration spannende und auch sehr verzwickte Rätsel und andere Aufgaben gelöst werden.

Ob in Gruppen oder als Einzelspieler: Spannung pur ist garantiert! Die Backstory der Räume ist sehr unterschiedlich und reichen von verwunschenen Schlössern, Detektivgeschichten oder versunkenen Schätzen bis hin zu gruseligen Hütten. Oft kommt ein elektronischer Decoder zum Einsatz. Dieser misst die Zeit, stellt Fragen und überprüft zudem auch die Lösungen. Wenn bei den einzelnen Rätseln ein Fehler gemacht wird, kostet dies eine Strafminute. Somit sind die Spieler auch bei der Brettspiel-Version etwas unter Druck und müssen sich beeilen, rechtzeitig den Raum zu verlassen.

Niemand muss sich langweilen

Alle Klassiker und modernen Varianten der vorgestellten Brettspiele können in Gruppe oder allein gespielt werden. Die Suche nach Ablenkung, die mit Spaß und Freude verbunden ist, finden interessierte Spieler bei einem gemütlichen Brettspiel in jedem Fall. Zwar ist ein Spieleabend unter Freunden immer lustiger und spannender, doch auch in Zeiten, in denen Familie weit entfernt ist, können diese Optionen für Spaß sorgen.

Wer sich am Ende doch lieber auf Ruhe und Konzentration stützen will, der kann sich mit einem Puzzle stundenlang zurückziehen. Das Zusammensetzen der einzelnen Teile hat eine fast schon meditative Wirkung, die Stück für Stück die Seele beruhigt. Alles um sich herum ausblenden und mit jedem einzelnen Teil etwas Großes erschaffen, ist die schönste Art seine Zeit sinnvoll zu verbringen.

(Beispielfoto: pixa)

Corona-Krise
Mittelstandsunion: „Keine Extrawurst für das Milliarden-Geschäft Fußball-Bundesliga“

Düsseldorf – Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU/CSU, Carsten Linnemann, hat die Vereine der Fußball-Bundesliga vor überzogenen Erwartungen an eine finanzielle Unterstützung des Staats in der Corona-Krise gewarnt. „Wir dürfen für das Milliarden-Geschäft Fußball-Bundesliga keine Extrawurst braten. Staatsgeld für die Bundesliga geht nicht“, sagte Linnemann, der auch stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag ist, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ und dem Bonner „General-Anzeiger“. Er freue sich, „wenn die Fußball-Bundesliga ihre Saison fortsetzen könnte, Vereine wieder Fernseheinnahmen hätten und die Fans ihren Fußball“. Doch ein Sonderstatus für den Berufsfußball komme nicht in Frage. „Und es ist auch eine sensible Angelegenheit, wenn Profi-Klubs 20.000 Corona-Tests binnen weniger Tage durchjagen könnten, damit die Saison zu Ende gespielt wird, für die Bevölkerung aber solche Tests fehlen“, betonte Linnemann, der selbst Fußball-Fan ist. Schalke-Aufsichtsratschef und Fleischfabrikant Clemens Tönnies hatte in Aussicht gestellt, in seinem Firmenlabor künftig Corona-Tests durchführen zu lassen und dafür entsprechende Unterstützung auch der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeboten. Die Profi-Vereine der DFL wollen an diesem Donnerstag in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber beraten, unter welchen Bedingungen die derzeit unterbrochene Saison 2019/2020 zu Ende gespielt werden könnte.

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– Corona-Pandemie – Türkei-Deutsche bezeichnen Medienberichte als unwahr

Der ehemalige Axel-Springer-Mitarbeiter Holger Vorbeck (73) aus Hamburg schildert in einem Kommentar seine Eindrücke zur deutschen Berichterstattung über die Türkei. Es werde massiv gegen die Türkei Stimmung gemacht. Das meiste davon sei „schlicht die Unwahrheit und frei erfunden“.

Türkei-Deutsche bezeichnen Medienberichte als unwahr

Geschichte
Kommentar: Der armenische Terror und die Erinnerungskultur der Türken

Ein Gastkommentar von Isa Ak – ak-isa@gmx.de Der organisierte und bewaffnete Kampf armenischer Gruppierungen im Osmanischen Reich begann am Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei versuchten sie die Intervention der europäischen Großmächte zu erreichen, um in Ostanatolien einen armenischen Nationalstaat zu gründen. Der amerikanische Missionar Cyrus Hamlin beschrieb die Strategie in seinem Brief vom 23.12.1893 wie folgt:
“Die Huntschak-Banden sind im ganzen Reiche organisiert und lauern nur auf die Gelegenheit, eine Anzahl Türken und Kurden zu töten, ihre Dörfer in Brand zu stecken und sich dann in die Berge zu flüchten. Voll Ingrimm werden sich darauf die Mohammedaner erheben,über die armenische Bevölkerung herfallen und sie mit solcher Barbarei niedermetzeln, dass Russland im Namen der Humanität und der christlichen Zivilisation einrücken und das Land okkupieren wird.“ Als ich dieses Projekt als mehr denn entsetzlich und diabolisch bezeichnete, antwortete er mir ruhig: „Es mag Ihnen ohne Zweifel so scheinen, aber wir Armenier sind entschlossen, frei zu werden. Europa hat sich durch die bulgarischen Gräuel erweichen lassen und hat Bulgarien frei gemacht. Es wird auch unseren Schrei hören, den Schrei, der sich aus dem Blut von Millionen unserer Frauen und Kinder erheben wird.“ 1
Der Untergang Rückblickend kann man die Politik des Osmanischen Reichs nur aus der damaligen Situation beurteilen. Das Reich war bereits seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts in einer Spirale der Agonie gefangen. Zwischen 1821 und 1922 wurden Millionen Osmanen, demnach mehrheitlich Muslime, aus den vormaligen Territorien im Balkan und den Kaukasus durch ethnische Säuberungen vertrieben und ermordet. Trotz einer Vielzahl von administrativen und militärischen Reformen gelang es dem Sultan nicht die Aufstände der christlichen Minderheiten zu unterbinden. Betrachtet man die evolutionäre Entwicklung des Nationalismus bei den christlichen Minderheiten, die nationalistischen Aufstände, die Aufteilungspolitik der europäischen Großmächte und die Gefahren für die territoriale Integrität, scheint ein wichtiger Strategiewechsel stattgefunden zu haben. Dabei spielte die ideologische Grundlage der Jungtürken keine unerhebliche Rolle, wobei man bedenken muss, dass die Daschnaksutiun („Armenische Revolutionäre Föderation“) bis ca. 1912/1913 mit der „Partei für Einheit und Fortschritt“ („Ittihat ve Terakki Cemiyeti“) verbündete waren. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs kämpften osmanische Armenier, darunter der osmanisch-armenische Parlamentarier Karekin Pasdermadschian (Spitzname Armen Garo), in den freiwilligen armenischen Militärverbänden des Zarenreichs. Die Terroraktivitäten, die Sabotageaktionen und der Aufstand in Van, sowie die permanente Gefahr hinter den Linien der Armee gegen das Reich zu agitieren, nahm die Regierung zum Anlass die armenische Bevölkerung im Osten des Landes in den südlichen Gebietsbereich umzusiedeln. Die Zwangsumsiedlung, die Wirren des Krieges, die Hungersnot, die gegenseitigen Massaker, die Übergriffe auf die armenischen Zivilisten, führten zu einer großen Opferzahl. Es starben ca. 300.000 – 600.000 Armenier und ungefähr 2,5 Mio. Muslime im Ersten Weltkrieg. Ursachen des modernen armenischen Terrors Nach der historischen Rückschau, die die Grundlage für den modernen armenischen Terror darstellt, möchte ich mich dem: neuzeitlichen armenischen Terror widmen. Zwei Organisationen bildeten sich in den 70er Jahren: Die ASALA (Armenian Secret Army for the Liberation of Armenia), eine linksextremistische, und die JCAG (Justice Commandos of the Armenian Genocide), eine nationalistische Terrororganisation. Dabei spielten einige wichtige Faktoren eine fundamentale Rolle. Als erste Ursache ist der libanesische Bürgerkrieg zu nennen, in dem sich die ASALA als Abkömmling und Verbündeter der linksextremen palästinensischen Terrororganisation PFLP hervortat. Zweitens die Erinnerungskultur, das Bestreben Teile Ostanatoliens in den armenischen Nationalstaat zu integrieren, Vergeltung zu üben für die Massaker von 1915 und dem angeblichen Völkermord internationale Aufmerksamkeit zu bescheren. Dabei spielte die fortschreitende Türkenhetze und Dehumanisierung des Türken eine wichtige Rolle. Und drittens der Mordanschlag auf die türkischen Diplomaten Mehmet Baydar und Bahadir Demir in Los Angeles durch Gourgen Yanikian im Jahr 1973. Heute, dem 20.04.2020, 40 Jahre nachdem armenische Terroristen mit einem Raketenanschlag auf das türkische Konsulat in Marseille gescheitert sind, versuchen armenische Organisationen mithilfe Ihnen freundlich gesinnter Akteure die Massaker von 1915 als Völkermord anerkennen zu lassen. Zeit für Bildung! Zeit für Aktivismus!  In der Erinnerungskultur der Türken spielen die Genozid-Behauptungen und der Terror kaum eine Rolle. Doch warum gedenken die Türken ihren Opfern nicht? – Wer hat sich mit der Vertreibung der Türken vom Balkan beschäftigt? – Wie viele Türken wissen, dass der Balkan Ihnen einst eine Heimat war, genauso wie Anatolien? – Wer hat sich mit der Vertreibung der Osmanen aus Ostanatolien beschäftigt? Als russische Truppen mit armenischen Terrorbanden Kurden und Türken niedermetzelten. – Wer hat ein wissenschaftliches Werk bezüglich der Völkermord-Anschuldigungen durchgelesen? – Wer hat sich mit den Diplomaten beschäftigt, die damals ermordet wurden? – Wer hat sich ferner die Zeit genommen ein Buch zu dem Thema zu lesen oder die Biografien der Opfer des armenischen Terrors zu studieren? Fragen über Fragen. Es wird Zeit für Taten! Der Erfolg der armenischen Lobby beruht auf unserer Unkenntnis, unseres Desinteresses und unserer Unaufmerksamkeit. Lies ein Buch! Bilde dich weiter! 1: zitiert nach Söylemezoglu: Die andere Seite der Medaille, S. 40.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

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Zu Yves Bénard: “Um der Gerechtigkeit willen” lautet das Credo des franzöischen Historikers, der sich durch seinen kritischen Geist und mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet in die historischen Archive verschiedener Staaten begab. Herausgekommen ist ein hoch interessantes Buch, das exemplarisch ist für eine sachliche Darstellung der Ereignisse.

Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“

Corona-Krise
SPD-Fraktionsvize fordert Maskenpflicht auch für NRW

Nachdem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Maskenpflicht für den Freistaat angekündigt hat, gibt es erste Forderungen, NRW solle nachziehen. Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Armin Laschet hat bisher jeden Ruf nach einer Maskenpflicht von sich gewiesen.“ Das sei das beste Indiz dafür, dass sie auch für NRW bald kommen werde. Erst recht jetzt, da Bayern mal wieder einen Schritt voraus sei. „Ich kann die Entscheidung für Geschäfte und öffentlichen Nahverkehr jedenfalls nachvollziehen und würde mir wünschen, dass NRW das genauso macht“, so Kapteinat. Klar sei nur, dass die Masken dann auch an den entsprechenden Stellen zur Verfügung stehen müssten. NRW-Gesundheitsminister Laumann gegen Maskenpflicht Die NRW-Landesregierung wird nach Angaben von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann nicht dem Beispiel Bayerns folgen und eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit anordnen. „Nordrhein-Westfalen folgt dem letzte Woche von Bund und Ländern gefassten Beschluss: Wir empfehlen den Menschen – insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel – dringend den Gebrauch von Alltags- oder Community-Masken“, sagte Laumann der Düsseldorfer Rheinischen Post (Dienstag). Diese könnten ein wichtiger Beitrag zum Fremdschutz und zur Minimierung eines Ansteckungsrisikos sein. „Ich appelliere hier an die Verantwortung jedes Einzelnen. Auf eine Maskenpflicht verzichten wir auch deshalb, weil der Handel aktuell nicht sicherstellen kann, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit genügend Alltags-Masken versorgen können“, sagte Laumann.

"Star wider Willen"
Al Pacino: Ein Weltstar wird 80

Herausragend als Charakterdarsteller, unvergessen als Mafioso in „Scarface“ und „Der Pate“. Al Pacino gehört zu den besten Schauspielern unserer Zeit. Anlässlich seines 80. Geburtstags am 25. April zeigt 3sat am Freitag, 24., und Samstag, 25. April 2020, die Spielfilme „Kurzer Prozess – Righteous Kill“, „Ein Cop mit dunkler Vergangenheit“ sowie „Sea of Love – Melodie des Todes“. Die Dokumentation „Al Pacino – Star wider Willen“, am Samstag, 25. April 2020, 22.10 Uhr, (Erstausstrahlung) unternimmt eine Reise zu Stationen seines Lebens: in die South Bronx, wo er aufwuchs, zum Actors Studio, wo er die hohe Kunst des „Method Acting“ lernte, und schließlich nach Hollywood, wo er den Sprung auf die Leinwand schaffte. In „Al Pacino – Star wider Willen“ beleuchten Freund und Biograf Larry Grobel, die ehemalige Lebensgefährtin und Schauspielkollegin Marthe Keller, Regisseur und Fotograf Jerry Schatzberg, Filmkritikerin Mónica Castillo sowie Schauspielkollege Steven Bauer die unterschiedlichen Facetten Al Pacinos. Seiner Heimatstadt New York ist Al Pacino bis heute treu geblieben. Dort wird er 1940 als Alfredo James Pacino geboren. Vater Salvatore verlässt die Familie, als Al zwei Jahre alt ist. Pacino wächst bei seiner Mutter Rose und den sizilianischen Großeltern auf, in der rauen South Bronx. In der Schule ist er ein Außenseiter. Schauspielen wird für ihn zu seiner Überlebensstrategie, die Bühne und das Theater ziehen ihn magisch an. Als Al Pacino am Broadway erste Erfolge feiert, zeigen auch die ersten Filmregisseure Interesse an seinem außergewöhnlichen Talent. Im fernen Hollywood ist Al Pacino jedoch Anfang der 70er-Jahre noch ein Underdog, unbekannt und auch ungewollt. Bei der Besetzung für die Rolle des Michael Corleone in „Der Pate“ (1972) ist die Studioleitung entschieden gegen Al Pacino. Doch Regisseur Francis Ford Coppola hält an ihm fest – und Al Pacino wird über Nacht zum Star. In den 80er-Jahren folgt der erste Rückschlag. Der Historienfilm „Revolution“ (1985) wird zum Flop. Al Pacino zieht sich für fast fünf Jahre aus dem Filmgeschäft zurück und widmet sich wieder dem Theater. 1989 läutet der Film „Sea of Love“ sein fulminantes Comeback ein. Und für seine Rolle als erblindeter Ex-Lieutenant Colonel Frank Slade in „Der Duft der Frauen“ (1992) wird er 1993 mit dem Oscar ausgezeichnet.

Alle Filme in der Übersicht: Freitag, 24. April 2020, 22.30 Uhr Kurzer Prozess – Righteous Kill Spielfilm, USA 2008 Freitag, 24. April 2020, 0.05 Uhr Ein Cop mit dunkler Vergangenheit Spielfilm, USA 2010 Samstag, 25. April 2020, 22.10 Uhr Al Pacino – Star wider Willen Erstausstrahlung Film von Lukas Hoffmann Samstag, 25. April, 23.10 Uhr Sea of Love – Melodie des Todes Spielfilm, USA 1989