Corona-Krise
NRW-Schulministerin kündigt Corona-Testungen an Schulen an

Köln – NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer will ein spezielles Testprogramm auf den Weg bringen, das die Verbreitung des Corona-Virus an den Schulen beleuchten soll. „Wir planen Tests an ausgewählten Schulen, die wir wissenschaftlich begleiten lassen wollen“, sagte die FDP-Politikerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dazu gebe es bereits weitgehende Überlegungen. „Ziel ist es auch, Erkenntnisse über die Verläufe des Infektionsgeschehens in Schulen zu gewinnen. Der Start ist nach den Sommerferien geplant“, sagte Gebauer der Zeitung. Die Ministerin Gebauer forderte die Lehrer auf, sich digital weiterzubilden. „Die Krise hat uns einen enormen digitalen Schub gebracht“, sagte sie der Zeitung. Das Ministerium biete auch in den Ferien auf freiwilliger Basis Webinare an, bei denen sich die Pädagogen fortbilden könnten. „Ich würde mir wünschen, wenn Lehrerinnen und Lehrer, die jetzt noch zurückhaltend sind, das Angebot der digitalen Weiterbildung, möglichst zahlreich nutzen würden“, sagte Gebauer. Eine Verpflichtung zur digitalen Weiterbildung sei nicht möglich. Gebauer kritisiert „reflexhafte“ Schulschließungen Gebauer hat schnelle Schulschließungen im Fall von Corona-Ausbrüchen kritisiert. Wenn es regionale Infektionen gebe, müsse man darauf „gezielt“ reagieren, sagte die FDP-Politikerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Es kann allerdings nicht sein, dass die Entscheidungsträger vor Ort reflexhaft als erste und einzige Maßnahme immer sofort Kitas und Schulen schließen, wenn es im Umfeld von Schule Corona-Fälle gibt“, fügte Gebauer hinzu. „Da wünsche ich mir eine differenzierte Betrachtungsweise – und keinen Aktionismus zu Lasten unserer Kinder“, sagte die Ministerin.

Tönnies-Skandal
Brinkhaus gegen Werbung für Billigfleisch

Düsseldorf – Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus (CDU), hat den Einzelhandel aufgefordert, Werbung mit billigen Fleischprodukten zu unterlassen. „Es geht nicht, dass wir mit dem Produkt Fleisch, für das im Übrigen immer ein Tier gestorben ist, Lockvogel-Angebote zum Einkaufen machen“, sagte Brinkhaus der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Er wolle nicht mit Schuldzuweisungen arbeiten, sagte er auf die Frage nach der Verantwortung der Bürger, die billiges Fleisch kaufen. Er betonte aber: „Der Druck, der Preiskampf, den wir im Einzelhandel haben, tut der gesamten Wertschöpfungskette nicht gut.“ „Corona-Ausbruch bei Tönnies „beschämend“ für die deutsche Politik“ Der Corona-Ausbruch beim Schlachtbetrieb Tönnies in Nordrhein-Westfalen ist nach Brinkhaus ein beschämendes Beispiel für das Versagen der deutschen Politik beim Schutz von ausländischen Arbeitnehmern. „Es gibt Arbeitsverhältnisse, die wir in Deutschland nicht haben dürften. Nicht nur in der Fleischindustrie“, sagte Brinkhaus der „Rheinischen Post“. „Wenn die Menschen hier in Deutschland sind, müssen wir uns als Politiker um sie kümmern. Wir sind für den Schutz der Arbeitnehmer in unserem Land mitverantwortlich.“ Die Politik habe in der Fleischindustrie viele Verbesserungen erreicht. „Aber es war nicht genug. Das in vielen Bereichen nützliche und unverzichtbare Instrument der Werkverträge ist in dieser Branche pervertiert worden, weil erhebliche Teile der Haupttätigkeiten des Unternehmens nicht durch eigene Mitarbeiter erbracht werden.“ Deutschland habe sich beim Thema Migration auf Flüchtlinge konzentriert und die innereuropäische Arbeitsmigration ausgeblendet. Die Infizierung von weit mehr als 1000 Tönnies-Mitarbeitern aus Rumänien und Bulgarien in seinem Wahlkreis Gütersloh sei peinlich für Deutschland, sagte Brinkhaus. „Da gibt es nichts zu beschönigen, das ist beschämend.“ Der Unternehmer Clemens Tönnies sei nicht zu mächtig. Aber um Missstände abzuschaffen, müssten sehr dicke Bretter gebohrt werden. „Insbesondere dann, wenn eine Branche nur wenig bis gar nicht kooperiert und einsichtig ist. Wir hätten besser und tiefer bohren müssen.“ Jetzt müsse lückenlos geprüft werden, ob und wer in den Unternehmen gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen habe und die Verantwortlichen müssten haftbar gemacht werden. „Und zweitens müssen wir uns als Politik sehr selbstkritisch fragen, welche Fehler wir selbst gemacht haben.“

Gesundheitstourismus
Corona-Pandemie: „Albanien ist sicher“

Die Corona-Pandemie hält die ganze Welt in Atem. Während Länder wie Italien, Spanien oder Frankreich eine hohe Zahl an Todesopfern zu beklagen haben, ist die Krise für den Balkanstaat Albanien bisher vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Die Grenzen wurden bereits geöffnet und die ersten Gesundheitstouristen treffen ein. NEX24 sprach mit Dritan Gremi, der in der Hauptstadt Tirana eine Zahnklinik betreibt. Herr Gremi, Sie sind ein bekannter Unternehmer in Ihrem Land. Die „Gremi-Klinik – Reisen & Lächeln“ ist seit Jahren im Gesundheitstourismus tätig, insbesondere in den Bereichen Zahnbehandlung und kosmetische Chirurgie. Wie schwierig war die Wiederaufnahme Ihres Betriebs für Sie nach den Corona-bedingten Schließungen? Ja, wie jeder andere Wirtschaftssektor hatte auch die Gremi-Klinik eine Zwangspause. Aber glücklicherweise hat unsere Klinik nach fast zweieinhalb Monaten der Schließung  den Betrieb wieder aufgenommen und konnte bereits die ersten ausländischen Patienten willkommen heißen. Da die Dienstleistungen, die wir anbieten, Teil des Gesundheitstourismus sind, waren die ersten Touristen in Albanien womöglich sogar unsere Patienten. Die Grenzen wurden zuerst für den Gesundheitstourismus geöffnet. Gegenwärtig bieten wir unsere Dienste vierzig ausländischen Patienten an, hauptsächlich aus Italien, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und Österreich. In Anbetracht der Situation, in der sich die Welt befindet, und den Reisebeschränkungen zwischen den Ländern, kann dies als ein guter Start für diese Saison angesehen werden. Wie sicher kann sich ein ausländischer Patient, der in die Gremi-Klinik kommt, angesichts der Pandemie fühlen? In unserer Klinik fehlte es auch vor der Pandemie nicht an Hygiene oder Schutzmaßnahmen. Jedoch haben wir seit dem Ausbruch unsere Maßnahmen noch einmal verstärkt und hohe Sicherheitsprotokolle gegen Covid-19 eingeführt. Diese Maßnahmen in ihrer Gesamtheit und ihre strikte Umsetzung garantieren auch die Gesundheit von Patienten und über hundert Mitarbeitern. In allen von uns angebotenen Dienstleistungen wie Laboratorien, Unterkunftseinrichtungen, Bars, Restaurants und vieles mehr, werden die strengsten, von den höchsten Gesundheitsbehörden empfohlenen Vorgaben angewandt. Warum glauben Sie, sollten sich Reisende dieses Jahr für Albanien entscheiden? Albanien war schon immer ein beliebtes Reiseziel. Aber jetzt, wo die ganze Welt mit einer Pandemie und den daraus bedingten Einschränkungen konfrontiert ist, sind es meiner Meinung nach gerade die Zahlen, die unser Land begünstigen. Der richtige Umgang mit der Situation seit Beginn der Pandemie hat Albanien zu einem der sichersten Länder in der Region gemacht. Ich denke, das ist das Ergebnis der schnellen restriktiven Maßnahmen der Regierung, aber auch der Solidarität, die die Albaner gezeigt haben, um die soziale Distanzierung zu respektieren. Im Vergleich zu den Ländern der Europäischen Union hat sich gezeigt, dass das Virus in unserem Land einen Monat „später“ zirkulierte und keine wirklichen Infektionsherde geschaffen hat. Außerdem gibt es in unserem Land keine Fälle von ausländischen infizierten Bürgern, was bedeutet, dass die in den Hotelstrukturen erbrachten Dienstleistungen sehr sicher sind. Was die Gremi-Klinik betrifft ist anzumerken, dass in den letzten dreißig Tagen keiner unserer Mitarbeiter von Covid-19 betroffen war. Aber sind sich die Ausländer dieser positiven Situation bewusst, und was für Wünsche äußern Touristen für die kommende Saison? Natürlich, ja. Ich glaube, dass jeder, der nach Albanien reisen möchte, insbesondere um eine medizinische Versorgung zu erhalten, daran interessiert ist, einen allgemeinen Überblick zu erhalten. In unserem Fall hat die Wirtschaftskrise, die die Welt in Atem hält, eine erhöhte Nachfrage ausländischer Patienten mit sich gebracht hat. Vor allem von  Europäern, die sich besonders für Zahnbehandlungen interessieren. Neben dem Klima und den Naturschönheiten wird Albanien auch durch wettbewerbsfähige Preise begünstigt, und der wirtschaftliche Aspekt ist nach der Pandemie für alle sehr wichtig. Wir haben bereits Buchungen für Juli, August und September. Aufgrund der gestiegenen Anfragen gehen wir davon aus, dass auch die Zahl der Buchungen steigen wird. Wir setzen uns nach wie vor voll und ganz für die maximale Einhaltung aller Sicherheitsvorgaben ein, von der Wartezeit am Flughafen über den Klinikdienst bis hin zur Unterbringung in Hotels oder Restaurants, die, wie ich Ihnen sagte, alle von uns verwaltet werden. Natürlich sind wir uns der gegenwärtigen Situation bewusst, in der das Virus nach wie vor unter uns weilt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen für dieses Interview zu danken und deutsche Patienten in unserem Land willkommen heißen. Neben der Gastfreundschaft ist Albanien ein wunderbares Land, in dem es jenseits des Gesundheitswesens viel Naturschönheiten zu genießen gibt.  

Kommentar
Tessa Hofmann und die Armenier – Kann die Vernichtungsabsicht belegt werden?

Ein Gastbeitrag von Isa Ak – ak-isa@gmx.de Heute Morgen hat mich ein Freund auf einen Artikel von Tessa Hofmann im Tagesspiegel1 aufmerksam gemacht. Dort behauptet Frau Hofmann, dass die Vernichtungsabsicht belegt werden könne. Da ich nicht auf alle ihre Behauptungen eingehen kann, versuche ich mich auf das Wesentliche zu beschränken. Ist ihre These schlüssig? Ich habe bereits in meinem Artikel „Kommentar: 24. April 1915 – Völkermord an den Armeniern? Gedanken zur Forschung und der Bundestagsresolution (18/8613)“2 dargelegt wie unwissenschaftlich die Unterstützer der Genozid-These argumentieren. Tessa Hofmann gehört zu einer Clique von Forschern, die es sich vor allem zur Aufgabe gemacht haben, die Position der armenischen Nationalisten zu verteidigen. So schreibt sie, dass zahlreiche Wissenschaftler ihre Thesen auf dem „1972 publizierten Werk „Armenia: The Case of a Forgotten Genocide““ von Dikran Boyajian basieren und dass „Wissenschaftler armenischer Herkunft eine herausragende Rolle“ dabei gespielt hätten diese These zu verbreiten. Und dass diese Wissenschaftler die „Quellsprachen Armenisch und oft auch Osmantürkisch“ hätten lesen können. Aber stimmt das überhaupt? Hovannisian kann entgegen der Behauptungen Hofmanns genauso wenig Osmanisch wie Taner Akcam. Immerhin gibt sie offen und ehrlich zu, dass es die armenischen Nationalisten waren, die durch die Genozid-Propaganda die Historiografie im Westen entscheidend beeinflussten. Werfen wir einen Blick auf die drei Bücher, die sie nennt, um ihre These zu untermauern. 1. „The Armenian Genocide“ von Raymond Kevorkian Warum empfiehlt sie Kevorkian? Er gehört zu den armenischen Hardcore-Nationalisten. Diese Sorte von Wissenschaftlern versucht auf Biegen und Brechen den imaginären völkermordenden Türken zu kreieren. In dieselbe Kategorie gehören auch Taner Akcam und Vahakn Dadrian. Alle arbeiten mit unwissenschaftlichen Methoden. 3 Kevorkian benutzt zum Beispiel die gefälschten „Zehn Gebote“4 oder die unhaltbaren Anschuldigungen in den Memoiren von Mevlanzade Rifat. Allerdings gibt es auch seriösere armenische Wissenschaftler, die tatsächlich das Ziel verfolgen die Geschehnisse zu verstehen. In diese Kategorie gehört der armenische Nationalist Ronald G. Suny. Im Gegensatz zum erwähnten Personenkreis, versucht Suny seine Argumente auf Beweise zu stützen. Warum also empfiehlt sie nicht sein Buch? Das liegt vermutlich daran, dass seriösere Historiker von der These einer Vernichtungsabsicht Abstand genommen haben. Vielmehr versuchen sie ihre These dadurch zu retten, indem sie behaupten regionale Maßnahmen hätten zu einer stetigen Radikalisierung geführt, die schließlich in einem Völkermord kulminiert wären. Sie haben verstanden, dass sie nur auf diese Weise ihre Genozid-These retten können, da die osmanische Regierung hunderte, wenn nicht gar tausende Befehle gegeben hat, in denen der Schutz von Leben der Armenier angewiesen wurde. An dieser Literaturempfehlung erkennen wir also, wie eine Propagandistin den Weg der radikalen armenischen Nationalisten unterstützt, statt sich auf die seriöseren Historiker zu verlassen. Es ist die Furcht, dass die These angreifbarer ist, da man keine Beweise für eine Vernichtungsabsicht in Form eines Befehls vorfindet. Ganz im Gegenteil. Man findet fast ausschließlich Befehle, die sich dem Schutz von Leib und Leben widmen. Dabei sind die Erklärungen dürftig. Sie können uns weder erklären, warum etliche Beamte, Soldaten, Gendarmerie o.ä. von der osmanischen Regierung Strafen erhalten haben für ihre Verbrechen gegen Armenier noch können sie uns erklären wie ca. 350.000 – 500.000 Armenier, vor allem in Westanatolien, unbehelligt ihr Leben fortgeführt haben. Genauso wenig können sie uns erklären, warum Djemal Pascha die Nahrungsmittelversorgung der Osmanischen Armee dazu nutzte die umgesiedelten Armenier zu ernähren. 2. „The Thirty-Year Genocide“ von Benny Morris und Dror Ze’evi Es steht außer Frage, dass die letzten Jahrzehnte blutig verliefen und den Tod unzähliger Christen, Juden und Muslime zur Folge hatten. Leider bietet das Buch eine unkritische Reproduktion von antimuslimischen und antiosmanischen Thesen, die sich in zeitgenössischen Memoiren, Artikeln und Dokumenten wiederfinden lassen. Inwiefern kann dies eine wissenschaftliche Abhandlung sein? Der Tod dieser Menschen hatte unterschiedliche Faktoren: Raub, Rache, Bultfehden, Hungersnöte, Aufstände der christlichen Minderheiten mit Unterstützung der europäischen Großmächte gegen den osmanischen Staat, Vertreibungen etc. Dies würde eine seriöse wissenschaftliche Arbeit genauer ermitteln, vor allem, wenn sie auf Forschungsliteratur aufbaut, die bestimmte Ereignisse bereits untersucht hat. Ohne den Beweis zu erbringen, dass der Staat einen 30-jährigen Genozid begangen haben soll, werden lächerliche Behauptungen in den Raum geworfen. Nach der Logik von Morris und Ze’evi müsste ein knapp hundertjähriger Völkermord an Türken, Kurden und anderen osmanischen Muslimen begangen worden sein. Schließlich wurden zwischen 1821 – 1922 ca. 5 Millionen Muslime brutal abgeschlachtet und etwa 5 Millionen Muslime gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben. Doch wen interessiert das Leben eines Türken oder Kurden, der von armenischen Terroristen ermordet worden ist? Wer interessiert sich für die Vertreibung und Ermordung von hunderttausenden muslimischen Osmanen durch armenische Terrormilizen und den russischen Truppen in Ostanatolien während des Ersten Weltkriegs? Wer interessiert sich für die Massenmorde an den Türken durch griechische Milizionäre? Wer interessiert sich für die Massaker und Vertreibungen an Türken durch die griechische Armee zwischen 1919 – 1922? Niemand! Anstatt die Ereignisse, die Akteure und Interessen unterschiedlicher Staaten, Gruppen und Personen im historischen Kontext zu analysieren, bedient man sich lieber ahistorischer und selektiver Behauptungen, um eine haltlose These zu verbreiten. Für eine ausführliche Analyse und Kritik an dem Buch empfehle ich als Lektüre die Rezension von Prof. Jeremy Salt.6 3. „Tötungsbefehle: Talat Paschas Telegramme und der Völkermord an den Armeniern“ von Taner Akcam In ihrer dritten Empfehlung suggeriert uns Frau Hofmann, dass die Andonian Dokumente in Wirklichkeit authentisch seien. Ferner behauptet sie, dass „Şinasi Orel und Süreyya Yuca erklärten, es habe keinen osmanischen Beamten Naim gegeben“. Der anerkannte Nahost-Experte Bernard Lewis schrieb in seinem Buch „From Babel to Dragomans“ auf Seite 389 über „Fälschungen“ („fabrications“) wie „die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion, die Talat Pascha Telegramme und andere dieser Art.“ („ … the so-called Protocols of Elders of Zion, the Talat Pasha telegrams, and other oft the same kind“). Zum näheren Verständnis: Einem Wissenschaftler, der seine Aussagen auf die antisemitische Hetzschrift die „Protokolle der Weisen von Zion“ fußt, würde man heutzutage jede wissenschaftliche Reputation absprechen. Aber genau das macht Taner Akcam in seinem Buch. Er versucht eine antitürkische Hetzschrift, die zur antitürkischen Propagandakampagne gegen die Türkei produziert worden ist, Legitimität zu verschaffen. Welches Argument kann Akcam gegen Orel und Yuca vorbringen? Hier ein Beispiel: Behaupten Orel und Yuca, dass es „Naim Bey“ nicht gegeben hätte? Oder ist das eine Erfindung von Taner Akcam? Orel und Yuca schreiben in ihrem Buch von drei Möglichkeiten zur Person von Naim Bey: a) Bei Naim Bey handelt es sich um eine fiktive Person b) Naim Bey ist ein fingierter Name bzw. ein Pseudonym c) Naim Bey ist eine real existierende Person Anders ausgedrückt gehen Orel und Yuca davon aus, dass es unter den vorhandenen Informationen nicht möglich ist zu einem abschließenden Urteil zu kommen. Warum fälschen Akcam und Hofmann das Argument? Es ist der letzte verzweifelte Versuch die gefälschten Dokumente, als authentisch zu retten. Was übersieht Akcam noch? „1. Er geht nicht auf die chronologischen Widersprüche und Abweichungen ein 2. Er übersieht wissentlich die Unterschiede der Unterschriften vom Gouverneur von Aleppo auf den originalen osmanischen Telegrammen und denen von Andonian 3. Er geht nicht darauf ein, dass Mustafa Abdülhalik Bey in den Andonian Telegrammen seine Unterschrift mit „Gouverneur“ unterschreibt, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht der „Gouverneur“ ist 4. Er geht nicht darauf ein, dass Abdülhalik Bey und Abdülahad Nuri Bey Dokumente unterzeichnet haben sollen, obwohl sie sich zum Zeitpunkt in Istanbul aufgehalten haben und nicht in Aleppo 5. Er geht nicht darauf ein, dass Bahattin Sakir Bey in dem Zeitraum, in denen er angeblich Telegramme von Istanbul nach Adana verschickt haben soll sich in Erzurum befand. Etc. “7 Akcam ist mit seinem lächerlichen Unterfangen gescheitert. In deutscher Sprache hat sich bereits jemand die Mühe gemacht eine Rezension zu verfassen. Diese könnt ihr auf Amazon durchlesen. 8 Für eine ausführlichere Rezension empfehle ich Ömer Engin Lütem und Yigit Alpdogan.9 Stellt sich die Frage, welche Bücher bieten sich als Alternative an? Für diejenigen, die ein wirkliches Interesse am menschlichen Leiden in der Spätphase des Osmanischen Reichs haben, bietet das Buch „The Last Ottoman Wars: The Human Cost, 1877-1923“ von Prof. Jeremy Salt eine gute Einführung. Er gilt als anerkannter Experte für den Nahen Osten und der Türkei. Zur Diskussion ob es einen Völkermord gegeben hat, gilt Guenter Lewys „Der armenische Fall“ als Nonplusultra. Zusätzlich sollte Brendon Cannons „Konstruiert, Instrumentalisiert, Politisiert: Geschichte im Fadenkreuz der armenischen Lobby“ rezipiert werden. Quellen 1 Völkermord an den Armeniern Die Vernichtungsabsicht kann belegt werden von Tessa Hofmann 2 https://nex24.news/2020/04/kommentar-sind-armenier-bereit-den-voelkermord-von-chodschali-anzuerkennen/ 3Gauin, Maxime: Why be bothered about the facts?, Daily Sabah, 25 März 2015 https://www.dailysabah.com/op-ed/2015/03/25/why-be-bothered-about-the-facts 4Lewy, Guenter: Der armenische Fall, S. 65 – 69. 5Vgl. ebd., S. 69 – 71. 6The Thirty-Year Genocide: Turkey’s Destruction of Its Christian Minorities 1894-1924 by Benny Morris and Dror Ze’evi; Book Review by Prof. Jeremy Salt, https://mepc.org/book-review-essay-thirty-year-genocide-turkeys-destruction-its-christian-minorities-1894-1924 7 Tötungsbefehle: Talat Paschas Telegramme und der Völkermord an den Armeniern 8 https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2J528TD2PTZTQ 9Alpdogan, Yigit; Lütem, Ömer Engin: „Review Essay: Killing Orders: Talat Pashaʼs Telegrams and the Armenian Genocide“ Review of Armenian Studies, 37 (2018), S. 45 -83. https://avim.org.tr/images/uploads/Yayin/Review-of-Armenian-Studies-37.pdf 
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Kommentar: 24. April 1915 – Völkermord an den Armeniern? Gedanken zur Forschung und der Bundestagsresolution (18/8613).

Kommentar: „Sind Armenier bereit, den Völkermord von Chodschali anzuerkennen?“

Rechtsterrorismus
Mutmaßliche Unterstützerin rechter Terrorgruppe noch auf freiem Fuß

Die Polizei hat eine mutmaßliche Unterstützerin der sogenannten Gruppe S. bisher weder festgenommen noch vernommen, berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT. Marion G. stand in engem Kontakt zu Mitgliedern der mutmaßlichen rechtsextremen terroristischen Vereinigung. Obwohl die Polizei am 14. Februar 2020 in einer bundesweiten Razzia zwölf Beschuldigte der mutmaßlichen rechten Terrorzelle festnahm, ist Marion G. weiterhin auf freiem Fuß. Marion G. hatte verschiedene Gruppen im Messenger-Dienst Telegram gegründet. Mindestens zwei dieser Chat-Gruppen – die „Aufnahmegruppe der Gruppe die Aufrechten“ und „Der harte Kern“ – nutzten Mitglieder der Gruppe S., um sich zu organisieren. G. hatte zudem ein Treffen der Mitglieder des „harten Kerns“ im September 2019 in Heilbronn organisiert. Zwei Wochen später wurde sie von Ermittlern bei einem Treffen der gesamten Gruppe S. in Alfdorf in Baden-Württemberg observiert, als sie Übungen mit Pfeil und Bogen anleitete. Das bestätigte Marion G. der ZEIT Anfang März 2020. Die 55-jährige Frau aus einem kleinen Ort in Franken bestreitet eine Beteiligung an den Plänen und Vorbereitungen von Terroranschlägen. Trotz umfangreicher Ermittlungen hat die Polizei Marion G. auch mehr als drei Monate nach der Festnahme ihrer Kameraden bis heute nicht zu ihrer Rolle in der Terrorzelle befragt. Das bestätigte sie der ZEIT noch am Dienstag dieser Woche. Die Bundesanwaltschaft wirft den mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe S. vor, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet zu haben, um Politiker zu töten und Muslime in Moscheen zu erschießen. Ihr Ziel war es, einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Zu laufenden Ermittlungen wollte sich der Generalbundesanwalt nicht äußern.

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– „Der harte Kern“ – Rechte Terrorzelle wollte mit halbautomatischen Waffen viele Muslime töten

Die Bundesanwaltschaft ging am Freitag mit einer Razzia gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung vor. Wie die Bild berichtet, plante die Gruppierung nach dem Vorbild des Anschlags im neuseeländischen Christchurch im März 2019 Anschläge auf Moscheen in Deutschland.

Rechte Terrorzelle wollte mit halbautomatischen Waffen viele Muslime töten

Corona-Krise
Brinkhaus: „Die Situation in meinem Heimatkreis Gütersloh macht mich unglaublich traurig“

Der Unions-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus (CDU) hat sich am Mittwoch zu den Folgen des Corona-Ausbruchs bei Tönnies in seinem Bundestagswahlkreis Gütersloh geäußert. „Die Situation in meinem Heimatkreis macht mich unglaublich traurig. Wir waren im Kreis Gütersloh in den letzten Wochen und Monaten sehr diszipliniert und sind auch mit den Lockerungen verantwortungsvoll umgegangen. Das macht diesen Rückschritt umso bitterer. Gerade für die Familien ist diese Situation besonders schwer“, sagte Brinkhaus dem Bielefelder „Westfalen-Blatt“ . Aber es gelte weiter: „Gesundheit geht vor.“ Brinkhaus erklärte, dass „wir alles dafür tun müssen, diesen Ausbruch so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen. Hier in Berlin wird mit großer Anteilnahme und Sorge auf die Entwicklung im Kreis Gütersloh geschaut. Es ist aber auch klar, dass wir jetzt eine große Verantwortung haben, dass sich das Pandemiegeschehen nicht noch auf weitere Regionen in Deutschland und Europa auswirkt.“ Es gehe nicht nur darum, eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir weit über 1500 Menschen haben, die akut erkrankt sind. Deren Gesundheit muss jetzt Priorität haben. Mein Team und ich versuchen aus Berlin, aber auch im Wahlkreis zu helfen, wo wir helfen können. Ich sehe täglich, welche unglaubliche Arbeit insbesondere von den Verantwortlichen auf kommunaler Ebene geleistet wird. Ihnen allen gilt unser Respekt und Dank“, so Brinkhaus weiter. Genauso wichtig sei ihm aber auch, „dass Ursachen und Verantwortlichkeiten für diese Katastrophe lückenlos und transparent aufgeklärt werden. Wir müssen daraus ohne Ansehen von Personen und ohne Ansehen von tatsächlichen oder scheinbaren wirtschaftlichen Interessen schnell politische Schlüsse ziehen und handeln. Ich will noch einmal betonen: Ein ‚Weiter so‘ kann und darf es nicht geben.“

Ausschreitungen in Stuttgart
Kommentar: Die Krawalle in Stuttgart und die Doppelmoral gegenüber der Türkei

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de Die Krawalle vom letzten Wochenende in Stuttgart waren in den Medien das Gesprächsthema. Gegen Mitternacht, so BR 24, hätte die Polizei auf einer Feier eine Drogenkontrolle durchführen wollen. Als ein 17-Jähriger kontrolliert wird, seien mehrere Personen auf die Polizisten losgegangen. Die Polizei sei mit Steinen beworfen und Einsatzfahrzeuge der Polizei demoliert worden. Nach diesem Vorfall seien Kleingruppen durch die Straßen gezogen, hätten die Schaufensterscheiben von Läden zerstört und die Geschäfte geplündert. Bei den Auseinandersetzungen wurden 19 Polizeibeamte verletzt und 24 Verdächtige sollen festgenommen worden sein. Wenn man sich in den sozialen Medien die Bilder anschaut und die unglaubliche Brutalität sieht, wie Polizeibeamte von vermummten Rowdies mit Steinen und Gegenständen attackiert werden, dann dürfen diese Angriffe auf die Polizei sowie die Plünderung von Geschäften nicht ohne Folgen bleiben. Diese Randalierer müssen die Härte des Rechtsstaats zu spüren bekommen. https://www.youtube.com/watch?v=e_ZtS9fFsUM Zu den Krawallen in Stuttgart hat sich der grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir zu Wort gemeldet. In einem Interview mit RTL sieht der ehemalige Grünen-Vorsitzende fehlenden Respekt und eine Verrohung der Gesellschaft als Ursache für die Ausschreitungen. Özdemir erklärte ferner:
„Die Polizei hier in Deutschland ist nicht der Feind, es ist unsere Polizei. Und das erwarte ich auch, dass das klar wird, dass alle Jugendlichen die Polizei als ihre Polizei betrachten“
und:
„Wer unsere Polizist*innen angreift, greift uns alle an, völlig egal, woher er kommt. Solches verhalten muss konsequent verfolgt und bestraft werden. Wir @gruenestuttgart sind solidarisch mit unserer @PP_Stuttgart und den betroffenen Unternehmer*innen.“
(Screenshot/Twitter)
Bei der Feststellung über fehlenden Respekt sowie eine Verrohung der Gesellschaft bin ich mit ihm d’accord. Der gleiche Cem Özdemir, der richtigerweise eine Bestrafung der Randalierer von Stuttgart fordert und Respekt für die Polizei hierzulande erwartet, argumentiert im Fall der Gezi-Proteste in der Türkei genau umgekehrt. Er ist in Deutschland keine Ausnahme, denn aus allen politischen Parteien wurde den Randalierern und Krawallmachern von 2013 Sympathien entgegengebracht, die die türkische Polizei erbarmungslos angegriffen, Straßen, Plätze und Geschäfte demolierten sowie Läden plünderten. Es geht mir jedoch nicht um die Bürgerinnen und Bürger, die während der Gezi-Proteste friedlich demonstriert haben. Es ist diese Doppelmoral, die bei den Grünen, die Linke, der SPD als auch der CDU/CSU gegenüber der Türkei existiert. Das alte politische Spektrum in Deutschland, wonach die Parteien sich in politische Pole nach rechts und links einteilen lassen, existiert nicht mehr in der ursprünglichen Form, da die inhaltlichen Unterschiede minimal sind. Besonders deutlich wird dies bei der CDU/CSU, SPD und den Grünen. Die Krawalle in Stuttgart habe ich als Fallbeispiel herangezogen, weil hier die Doppelmoral der genannten politischen Parteien und der Regierung ganz deutlich geworden ist. Einige deutsche Mainstream-Medien erklärten die Randalierer der Gezi-Proteste damals für Demokratie-Aktivisten, die Proteste seien friedlich und genau die gleichen Medien fordern nach den Ausschreitungen von Stuttgart ein hartes Durchgreifen der Justiz in Baden-Württemberg. Wenn in der Türkei Krawallmacher die Polizei angreifen, Autos demolieren und Geschäfte ausräumen, gilt das für manche deutschen Medien als ein „Akt der Demokratie“, aber wenn das hier in Deutschland passiert, wird nach dem Rechtsstaat gerufen. Die Titelseite des Nachrichtenmagazins der Spiegel war in seiner Ausgabe vom 24. Juni 2013 für die Gezi-Proteste reserviert sowie einem 10-seitigen Sonderbericht über Gezi in deutscher und türkischer Sprache. Auf dem Cover eine Demonstrantin mit einem Plakat „Boyun Eğme“ („Beugt euch nicht“). Das Nachrichtenmagazin ist für seine negative Berichterstattung über die Türkei und Präsident Erdogan bekannt.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema

– Wie Begrifflichkeiten zu Heuchelei führen können – Kommentar: Ein Vergleich des G20-Gipfels mit den Gezi-Protesten

Nach den gewalttätigen G20-Demonstrationen in Deutschland entbrannte in Deutschland eine kontroverse Diskussion über Linksextremismus, Gewalt und das Gewaltmonopol des Staates. Die Unruhestifter wurden von manchen als „Chaoten“, „Horden“, „Kriminelle“, „Krawallmacher“ oder „Randalierer“ bezeichnet. Ein Kommentar.

Kommentar: Ein Vergleich des G20-Gipfels mit den Gezi-Protesten

Türkei
Corona-Testcenter an türkischen Flughäfen ab dem 1. Juli

Covid19-Testcenter an türkischen Flughäfen Heute verkündete Mehmet Nuri Ersoy, Tourismusminister der Türkei, live im türkischen Fernsehen, dass die Installation der Coronavirus SARS-CoV-2-Test-Center bis zum 01. Juli 2020 an den Flughäfen Antalya, Dalaman, Bodrum, Izmir und Istanbul fertiggestellt werden. Hier könne man für ca. 15 EUR den erforderlichen Test, der von der Quarantäne-Pflicht in Deutschland befreit, in etwa zwei Stunden erhalten. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf einen molekularbiologischen Test zum Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, der den Nachweis erbringt, negativ getestet worden zu sein. Der Test wird mit einem ausreichenden Qualitätsstandard vorgenommen und darf nicht älter als 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland sein. Die Tests aus der Türkei müssen die Qualitätsstandards ISO 15189 oder ISO/IEC 17025 nachweisen oder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) akkreditiert sein. Wird der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise ein ärztliches Zeugnis vorgelegt, endet die Verpflichtung für eine anfallende Quarantäne. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren. Die Kosten für das Attest muss in der Regel privat bezahlt werden. Brief vom bayerischen Innenminister In einem Brief an Bülent Bayraktar, dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in der Metropolregion Nürnberg, schreibt der bayerische Innenminister:
„Wer aus einem Risikogebiet wieder nach Deutschland einreist, muss sich grundsätzlich in Quarantäne begeben. So müssen Personen, die nach Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Lieber Herr Bayraktar, mir ist bewusst, wie schwierig die aktuelle Situation für die vielen Familien sein muss, die enge verwandtschaftliche Beziehungen in die Türkei haben und für diejenigen Personen, die in der Tourismusbranche tätig sind. Ich darf Ihnen versichern, dass ich mich weiterhin für die Vertiefung der Beziehungen zwischen Bayern und der Türkei einsetzen werde, bitte jedoch um Verständnis, dass wir bei allen Lockerungen die Entwicklung der Corona—Pandemie im Auge behalten müssen. Für Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit als Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in der Metropolregion Nürnberg wünsche ich Ihnen gerade in diesen schwierigen Zeiten alles erdenklich Gute.“
In einem offenen Brief an den Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Heiko Maas, an den Außenminister der Republik Türkei Mevlüt Çavuşoğlu und dem bayerischen Innenminister, Joachim Herrmann, hatte tgmn-Vorsitzender Bayraktar am 15. Juni 2020 um eine Planungs- und Rechtssicherheit für in Deutschland lebende Türkeistämmige gebeten. Mit dem Nachweis eines negativen, ärztlich bestätigten molekularbiologischen Corona-Tests aus der Türkei, der den Vorgaben des RKI oder der WHO entspricht, wird nun auch in Bayern auf eine 14-tägige Quarantänezeit verzichtet. Erste Flüge wieder von Nürnberg in die Türkei Ungeachtet von den Reisehinweisen werden wieder Flüge ab Nürnberg in die Türkei angeboten. Jürgen Kohstall, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation des Albrecht Dürer Airports Nürnberg, habe Bayraktar in Kenntnis gesetzt, dass SunExpress ab dem 26. Juni 2020, Corendon Airlines ab dem 27. Juni 2020 und Turkish Airlines ab dem 02. Juli 2020 fünfmal in der Woche wieder Flüge in die Türkei anbieten. Kohstall:
„Nach dem Shutdown des Passagierflugverkehrs in Nürnberg für fast drei Monate, hat die Neustartphase letzte Woche begonnen und wir hoffen auf eine gewisse Basisauslastung ab Juli. Die Türkei spielt hierbei traditionell eine wichtige Rolle. Leider ist die Türkei noch immer mit einer Reisewarnung versehen. Drei für uns wichtige türkische Airlines starten dennoch zeitnah, v.a. für die Besuchsverkehre und wir hoffen, dass die Öffnung für den Tourismus bald folgen wird. Die Entscheidungen der Flugaufnahme kamen sehr kurzfristig.“
Erste Familien auf dem Landweg in die Türkei Währenddessen sind erste Familien auf dem Landweg in die Türkei gefahren. Auf der klassischen E5-Route über Serbien gibt es keine Probleme. Familien, die den alternativen Weg über Nordmazedonien genommen haben, wurden an der Grenze zu Griechenland abgewiesen. Bei der Einreise in die Türkei werden die Kraftwagen desinfiziert und es muss ein Obulus von ca. 3 EUR entrichtet werden.

Zum Thema

– Corona-Krise – Reisen: Türkische Gemeinde bittet Maas um Planungssicherheit

Am 15. Juni 2020 sind die Reiseverbote in viele europäische Länder entfallen. Türkischstämmige Bürger erwarten eine Planungs- und Rechtssicherheit für ihren Türkei-Urlaub.

Reisen: Türkische Gemeinde bittet Maas um Planungssicherheit

Bildung
5 Vorteile der Teilnahme an Onlinekursen

Einige sagen, dass Weisheit mit dem Alter kommt, während andere darauf bestehen, dass sie vom Lernen kommt. Heutzutage steht das Lernen dank des Internets allen offen. Daher können die Menschen in den Ländern, in denen herkömmliches Lernen auf verschiedene Hindernisse stößt, die Vorteile von Onlinekursen nutzen. Bisher war E-Learning für die Menschen, die seinen Wert verstanden haben, sehr effektiv. Es bietet die Chance, große Ergebnisse zu geringeren Kosten und manchmal sogar ganz ohne Kosten zu erzielen. Trotzdem hat das Online-Lernen viele weitere Vorteile. Bildung kann mehrere Zwecke haben, und Online-Kurse helfen, diese zu erfüllen. Einige sagen sogar, dass E-Learning die Bildung revolutionieren kann, da es neue Möglichkeiten für das traditionelle Lernen bietet. Die Teilnahme an Online-Kursen hat viele Vorteile und unten sind einige der wichtigsten aufgeführt.
Online-Kurse sind mobil und flexibel
Für Lernende, die einen engen Zeitplan haben, kann das Pendeln zu einer Hochschule ein Hindernis sein. Dies gilt insbesondere für Lernende, die auch versuchen, die Anforderungen von Berufs- und Familienleben unter einen Hut zu bringen. Online-Bildungsmöglichkeiten bieten die Flexibilität, um sie in jeden Zeitplan einzupassen. Ganz gleich, ob die Lernenden Kurse unterwegs, morgens vor der Arbeit, in der Mittagspause oder nach dem Schlafengehen der Kinder belegen, Online-Kurse können die Lücken füllen.
Onlinekurse sind erschwinglicher als Präsenzkurse
Ein weiterer Vorteil von Online-Kursen liegt in der Regel in ihrem niedrigeren Preis. Das liegt nicht daran, dass der Unterricht billiger ist, sondern vielmehr daran, dass er mit einem geringeren institutionellen Aufwand verbunden ist, als es bei einer größeren Institution der Fall ist. Natürlich gibt es für Onlinekurse einige Gemeinkosten, einschließlich der Kosten für Hosting, Werbung und Entwicklung. Aber selbst ein kleines Bildungszentrum muss jeden Monat Miete zahlen, und eine Hochschule hat noch viel mehr Kosten, angefangen von den Kosten für den Besitz und die Instandhaltung des Campus bis hin zu den Gehältern für Verwaltungsangestellte und Dozenten. Lernende im ganzen Land suchen nach Möglichkeiten, ihre beruflichen Qualifikationen zu verbessern, ohne einen Studienkredit aufnehmen zu müssen. Onlinekurse füllen diese Lücke mit erschwinglicheren Bildungsangeboten.
Onlinekurse haben eine größere Vielfalt, wodurch auch Nischen bedient werden
Die Entwicklung eines Kurses in einer traditionellen Klassenraumumgebung ist sehr aufwendig. Sie müssen wissen, dass genügend Lernende Interesse an dem Thema haben werden, damit es sich lohnt, und dass die Nachfrage von Lernenden kommen muss, die nah genug sind, um den Kurs zu besuchen. Und diese Nachfrage muss Jahr für Jahr bestehen bleiben, da sonst ein Großteil der Entwicklungsarbeit vergeudet wäre. Da Onlinekurse nicht durch geografische Gegebenheiten beschränkt sind, ist es viel einfacher, Lernende anzuziehen, die sich für extreme Nischenkurse interessieren. Und es ist wahrscheinlicher, dass diese Kurse verfügbar sind, wann immer ein Lernender sie braucht, anstatt nach einem Semester zu verschwinden.
Onlinekurse erreichen ein globales Publikum für eine vielfältigere Gemeinschaft
Apropos globale Reichweite: Online-Bildung kann Lernende mit Kommilitonen auf der ganzen Welt in Kontakt bringen. Diese Vielfalt an Erfahrungen bereichert die Lernumgebung für alle Studierenden, indem sie sie mit den verschiedenen Arten und Weisen in Kontakt bringt, wie die Lernenden Situationen in ihren eigenen Ländern handhaben. Mit mehr Erfahrungen, aus denen sie schöpfen können, gewinnen die Lernenden eine neue Wissenstiefe und -vielfalt, die sie sonst vielleicht nicht gewonnen hätten.
Online-Kurse helfen Lernenden, ihre Karriere voranzubringen, ohne dass sie ihre Arbeit unterbrechen müssen
Viele Lernende nutzen Onlinekurse, um ihre Karriere voranzubringen. Viele Arbeitsplätze haben spezifische Anforderungen oder Möglichkeiten für eine professionelle Zertifizierung, die auf ihre Branche zugeschnitten sind. Diese Zertifizierungen werden in der Regel nicht an Universitäten oder Volkshochschulen angeboten, was es manchmal schwierig macht, sie zu erlangen, es sei denn, das Unternehmen verfügt über ein Personalentwicklungsprogramm. Für Lernende, die diese Zertifizierungen selbständig erwerben möchten, bieten Online-Kurse jedoch die Möglichkeit, diese professionellen Zertifizierungen auch außerhalb der Geschäftszeiten zu erwerben.

Glücksspiel
So erkennt man seriöse Online Casinos

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WERBUNG Schon immer begeistert die Glücksspielbranche viele Menschen. Durch die interessanten Spiele und die vielen Möglichkeiten, die sich in der Online Casinowelt bieten, steigt die Beliebtheit immer weiter an. Doch wie erkennt man nun, welche Casino Seiten seriös und fair sind? Eine seriöse Online Spielbank sollte als erstes eine renommierte Lizenz besitzen, ein umfassendes Spielangebot haben, eine sichere Software und einen gut erreichbaren Kundendienst, wenn möglich sogar in Deutsch. Online Casinos haben Lizenzen aus dem europäischen Ausland und können nach geltendem europäischem Recht ihre Dienstleistungen auch in Deutschland anbieten. Ab Mitte 2021 soll dieser Umweg allerdings nicht mehr notwendig sein, denn Online Casinos und Online Sportwetten sollen auch in Deutschland offiziell erlaubt sein. Deutschland hat dann die Möglichkeit eignen Glücksspiellizenzen zu vergeben. Zuverlässige Online Casino-Anbieter Der Online-Casinomarkt ist in ständiger Bewegung. Worauf sollte man achten? Gibt es Dinge, die für Anfänger wie auch für Profis wichtig zu beachten sind, um entspannt spielen zu können? Für viele Spieler ist es nicht so einfach zu erkennen, welche die besten Online Casinos sind und welche nicht. Zwischen den Anbietern herrscht ein großer Wettbewerb. Es gibt viele Bewertungsseiten die einen guten Überblick zu seriösen Online Casinos aufzeigen. Die Spieler erfahren alles über Trends, Lizenzen, dem Spielangebot und erhalten alle Informationen zur Sicherheit von Ein- und Auszahlungen. Online Casinos erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Im Jahr 2003 betrug der Umsatz 7 Milliarden Euro. 10 Jahre später 29 Milliarden Euro. Für 2021 lautet die Prognose 55 Milliarden Euro. Eine lange Lebensdauer ist zwar kein Garant für den Erfolg eines Online Casinos, aber sie ist definitiv ein wichtiges Element in der sich ständig entwickelnden Spielewelt. Wer lange im Business ist, zeigt dass er es geschafft hat, zu wachsen, mit der Konkurrenz mitzuhalten und im Wandel der Zeit mit Anpassungen vorzugehen. Man sollte sich in erster Linie natürlich fragen: Wem gehört das Casino und wie lang ist es schon dem Besitz? Das ist leider nicht immer so einfach zu beantworten, aber je transparenter ein Casino ist und je mehr Informationen es über sich Preis gibt, desto größer die Chance, dass es sich um ein seriöses und sicheres Online Casino handelt. Für jedes Online-Casino, gibt es Dutzende unabhängige Seiten, die die Angebote rezensieren und ständig überprüfen um ihren Lesern zu erklären, ob sich eine Anmeldung und Investition hier lohnt. Diese Drittanbieter sind meistens völlig ungebunden und haben nichts mit den Casinos zu tun, können dem Kunden aber helfen bestehende Zweifel zu beseitigen. Glücksspiellizenz für Online Casinos Einer der wichtigsten Faktoren, ob ein Online Casino seriös ist oder nicht, ist die Frage, ob und wo das Casino lizenziert ist. Nichts beruhigt einen Spieler mehr über die Sicherheit seines Wahl-Casinos als der Standort der Lizenzierung. Eine Casinolizenz bedeutet, dass ein Casinobetreiber nach geltendem Recht des Lizenzgebers agieren muss. Ist dies nicht der Fall muss mit Strafen oder dem Entzug einer Lizenz gerechnet werden – für den Kunden bringt das eine gewisse Sicherheit mit sich. Unter anderem müssen Online Casinos Maßnahmen für die Spielsuchtprävention einleiten. Es muss zum Beispiel die Möglichkeit geben, das Konto des Spielers kurz- oder längerfristig zu sperren oder bestimmte Limits bei den Einsätzen festzulegen. Die Lizenz muss dabei immer auf der Casino Homepage oder der App angegeben sein. Diese Informationen findet man üblicherweise im Footer einer Website, etwa unter „About Us / Über Uns“ Seite, die Seite mit den Nutzerbestimmungen („Terms and Conditions“), und/oder die Datenschutzerklärung. Im Internet gibt es eine Menge toller Online Casinos. Die Auswahl ist nicht einfach, daher sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen und die verschiedenen Angebote vergleichen. Dann steht dem Glücksspielvergnügen eigentlich nichts mehr im Weg.