An die anwesenden Vertreter der Herstellerfirmen gerichtet fragte Erdogan, wie schnell die Busse fahren können.
„In Michigan werden unsere Busse ab diesem Sommer mit 50 km/h unterwegs sein“, so ein Sprecher Karsans. Der US-Staat habe bereits 200 fahrerlose E-Busse des türkischen Herstellers bestellt.
Erdogan zeigte sich zuversichtlich, dass der US-Hersteller Tesla die Türkei besuchen werde, um den Bus zu sehen.
„Ich werde Elon Musk sagen: ‚Immer erzählst du davon, was du gemacht hast, aber steig in den Flieger und komm her, schau was wir gemacht haben“, so Erdogan.
Karsan, der türkische Pionier im Fahrzeugbau
In mehr als 50 Jahren türkischer Automobilgeschichte produziert Karsan eigene Fahrzeuge und Komponenten für weltweit führende Marken im Nutzfahrzeugbereich. Seit 1981 werden alle diese Aktivitäten mit 100 Prozent heimischem Kapital abgewickelt, und das Werk in Bursa nahe Istanbul kann im Einschichtbetrieb bis zu 18.200 Fahrzeuge pro Jahr herstellen. Dort können ganz flexibel Pkw, Lkw, Minivans und Busse an einem Standort hergestellt werden. Das Werk befindet sich 30 km vom Stadtzentrum von Bursa entfernt und wurde auf einer Fläche von 206.000 qm errichtet, von denen 90.000 qm geschlossene Flächen umfassen.
Karsan ist seit mehr als 50 Jahren der einzige unabhängige Mehrmarken-Fahrzeughersteller in der Türkei, und die nächste Phase für das Unternehmen, unterstützt und gefördert von seinen Geschäftspartnern und Lizenzgebern, besteht darin, maßgeschneiderte Versionen von neuen und bestehenden Fahrzeugen zu entwickeln, um seine Präsenz auf alle Segmente des Güter- und Personenverkehrs auszuweiten. Mit dem Ziel, „innovative Produkte und Dienstleistungen von der Idee bis zur Marktreife zu entwickeln“ und jedes relevante Marktsegment zu bedienen, will Karsan vor allem seine Geschäftssparte Hauptproduzenten/OEM stärken. Dabei managt Karsan die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung bis hin zum Marketing und Kundendienst.
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„Unsere Aktivitäten werden sich mit der Arbeit dieses gemeinsamen türkisch-russischen Zentrums intensivieren und wir werden unsere Pflicht erfüllen, die Rechte unserer aserbaidschanischen Brüder zu verteidigen“, sagte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar in einer Erklärung auf der Website des Verteidigungsministeriums. Der türkische Generalmajor Abdullah Katirci und der russische Generalmajor Viktor Fyodorenko werden Berichten zufolge ihre jeweiligen Kontingente im Zentrum befehligen.