Im Istanbuler Konsulat sei es während des Verhörs zu einem Streit gekommen, was zu seinem Tod führte, berichteten saudische Staatsmedien. Riad hatte die Kenntnis über den Verbleib Khashoggis stets abgestritten. Medienberichten zufolge soll er in dem Konsulat schwer gefoltert und zerstückelt worden sein.
Khashoggi war ein saudi-arabischer Journalist. Er war Direktor der saudi-arabischen Tageszeitung Al-Watan und Medienberater des saudi-arabischen Prinzen Turki ibn Faisal. Khashoggi war ein Kritiker des Kronprinzen Mohammed bin Salman, der de facto über das Königreich herrscht. Erdogan: Befehl für die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi kam von den obersten Ebenen der saudischen Regierung Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, dass der Befehl für die Ermordung des Journalisten von „den obersten Ebenen der saudischen Regierung“ kam. In einem Gastbeitrag für die „Washington Post“ schrieb Erdogan im November 2018: „Wir wissen, dass sich die Täter unter den 18 in Saudi-Arabien festgenommenen Verdächtigen befinden. Wir wissen auch, dass sie kamen, um ihre Befehle auszuführen: Khashoggi töten und flüchten.“ „Schließlich wissen wir, dass der Befehl, Khashoggi zu töten, von den höchsten Ebenen der saudischen Regierung kam“, sagte Erdogan.Zum Thema
– Türkei – Khashoggi-Mord: Hollywood-Star Sean Penn für Doku in Istanbul
Der US-Schauspieler und Regisseur Sean Penn plant einen Dokumentarfilm über den Mord an dem saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi und ist dafür bereits in die türkische Millionenmetropole Istanbul gereist.
Khashoggi-Mord: Hollywood-Star Sean Penn für Doku in Istanbul




