700 bin Suriyeli bebek doğmuş ülkemizde. Allah uzun ömürler versin hepsine. Biz meseleye ülkemizin geleceği gözüyle bakıyoruz. Evet, her milletin en büyük zenginliği bebekleridir. Bu bebekler de yıkık dökük Suriye’nin zenginliğidir.
— Kemal Kılıçdaroğlu (@kilicdarogluk) July 10, 2022
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Abu Akleh-Tod
UN: Schüsse auf Akleh von israelischen Soldaten abgefeuert
von Kemal Bölge
Die palästinensische Generalstaatsanwaltschaft hat die Kugel, die die Investigativ-Journalistin Schirin Abu Akleh tödlich traf zur weiteren Untersuchung an US-Forensiker übergeben.
Nach Informationen des Menschenrechtsbüros der Vereinten Nationen wurden die tödlichen Schüsse auf die Investigativ-Reporterin von Soldaten der israelischen Armee abgegeben. Wie die Sprecherin des UN-Menschenrechtsbüros, Ravina Shamdasani, mitteilte, sei es zutiefst beunruhigend, wenn mehr als „sechs Wochen nach der Ermordung der Journalistin Shirin Abu Akle und der Verletzung ihres Kollegen Ali Sammoudi in Jenin am 11. Mai 2022, dass die israelischen Behörden keine strafrechtlichen Ermittlungen durchgeführt“ hätten.
Our independent monitoring is consistent with the finding that the shots that killed #ShireenAbuAkleh came from Israeli Forces.
UN Human Rights Chief @mbachelet continues to urge Israeli authorities to open a criminal investigation.https://t.co/tZGLtoNRmg pic.twitter.com/BfxfhR5kqm — UN Human Rights (@UNHumanRights) June 24, 2022
Die Sprecherin des UN-Menschenrechtsbüros verwies auf die Untersuchung des Vorfalls durch das OHCHR und „die Untersuchung durch unser Büro mit vielen Erkenntnissen übereinstimmt, dass die Schüsse, die sie getötet haben, von israelischen Sicherheitskräften“ kamen.
Palästinensischer Generalstaatsanwalt: Kugel stammt von Scharfschützengewehr des Typs Ruger
Der palästinensische Generalstaatsanwalt Akram Chatib teilte mit, dass entschieden worden sei, die tödliche Kugel zu weiteren Untersuchungen in die USA zu senden. Zuvor hatte Chatib erklärt, die Untersuchung der tödlichen Kugel habe ergeben, dass diese von einem Scharfschützen mit einem Gewehr des Typs Ruger abgefeuert worden sei.
Die Kugel sei aus Richtung der israelischen Soldaten gekommen. Darüber hinaus zeigten weitere Einschusslöcher in einem Baum, dass gezielt auf den Oberkörper der Reporterin geschossen worden sei.
Die palästinensische Regierung teilte nach Abschluss der Untersuchung zur Todesursache mit, die 51-jährige Journalisten sei im besetzten Westjordanland gezielt von einem israelischen Soldaten erschossen worden. Israel hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen und eine eigene Untersuchung des Vorfalls angekündigt.
Sowohl die israelische als auch die palästinensische Regierung hatten sich zunächst gegenseitig für den Tod Abu Aklehs verantwortlich gemacht. Die Forderung Israels nach gemeinsamen Ermittlungen und der Herausgabe der tödlichen Kugel für eine gerichtsmedizinische Untersuchung hatte die palästinensische Regierung abgelehnt.
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Bei dem rechtsterroristischen Anschlag auf zwei Shisha-Bars in der hessischen Stadt Hanau kamen insgesamt elf Menschen ums Leben. Nun jährt sich der Amoklauf zum zweiten Mal. NEX24 sprach darüber mit dem deutsch-türkischen Politikberater und Autor Yasin Baş.
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UKR
Linke für Waffenlieferungen an Ukraine
„Es ist wichtig, dass wir eine klare Position zu Russland haben, eine klare Position zu Sanktionen entwickeln und versuchen, zuerst alle nichtmilitärischen Lösungen herauszufinden, um zu helfen diesen Krieg schnellstmöglich zu beenden. Aber ja, wir müssen auch darüber diskutieren, was darüber hinaus notwendig ist, damit der Krieg auch beendet werden kann und zwar nicht, indem der Autokrat und Aggressor einen Sieg davonträgt.“Dazu seien Waffenlieferungen ein letztes Mittel. „Wahrscheinlich kommen wir nicht darum herum, aber auch dann muss man ganz klar festschreiben, was für Waffen es sind. Es kann nicht angehen, dass dann die NATO ihrerseits ihre Kriegsziele ändert und sagt, es muss jetzt darum gehen, Russland niederzuwerfen.“ Das Ziel müsse sein, „die territoriale Integrität der Ukraine und die Souveränität des ukrainischen Volkes zu erhalten“, sagte Schubert im phoenix-Interview. Dazu dürften nur Waffen geliefert werden, die der Selbstverteidigung dienen. Mit Blick auf den Fraktionsvorsitz der Linken im Bundestag lässt die Berliner Linke durchblicken, dass sie einen personellen Wechsel nach dem schwachen Abschneiden der Linken bei den letzten Wahlen befürworten würde. „Jede Fraktion wählt sich ihren Vorsitz selber, insofern muss sie schauen, ob sie wirklich so weitermachen will. Im Moment ist die Fraktion eben nicht der treibende Faktor, um bundespolitisch wahrgenommen zu werden“, so Schubert. Auf die Nachfrage, ob die Fraktion mit dem bisherigen Ko-Vorsitzenden Dietmar Bartsch weitermachen solle, antwortet sie: „Das muss die Fraktion entscheiden, wen sie da wählt, aber ich habe es so verstanden, dass dort bald ein Wechsel ansteht.“
NATO-Gipfeltreffen
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Türkei
Türkische Polizei nimmt 13 Verdächtige der Terrororganisation DAESH/IS fest
Mersin – Bei Razzien des Dezernats für Terrorbekämpfung der türkischen Polizei (TEM) haben die Sicherheitskräfte in den frühen Morgenstunden 13 Verdächtige der Extremistenorganisation DAESH/IS festgenommen.
Die unter Federführung der Generalstaatsanwaltschaft von Mersin erfolgte Anti-Terror-Operation „Morgendämmerung“ begann mit zeitgleichen Razzien an Wohnadressen von 14 Verdächtigen. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, nahmen an den Durchsuchungen insgesamt 200 Polizeibeamte teil, die von Aufklärungsdrohnen aus der Luft unterstützt wurden.
Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte versperrten die Zufahrtsstraßen zu den Wohnadressen der Verdächtigen. Ein Gesuchter, der sich seiner Festnahme zunächst durch die Flucht auf das Dachgeschoss entzog, konnte mithilfe von Aufklärungsdrohnen ermittelt und schließlich durch die Beamten festgenommen werden.
Ein weiterer per Haftbefehl gesuchter Verdächtiger befindet sich weiterhin auf der Flucht, da M.A. nicht an der vermuteten Adresse auffindbar war. Er wird weiterhin per Haftbefehl gesucht. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Verdächtigen, die in der Terrororganisation DAESH/IS aktiv waren, illegal in die Türkei eingereist sind. Weitere Untersuchungen der Behörden zur Finanzkriminalität hatten ergeben, dass vier der Tatverdächtigen im Auftrag der Extremistenorganisation Geldüberweisungen getätigt hatten.
Ermittler finden in beschlagnahmter Computer-Festplatte belastendes Material
Bei der Durchsuchung der Wohnung eines der Verdächtigen beschlagnahmte die Polizei eine Computer-Festplatte. Der Tatverdächtige wurde wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verhaftet. Die Verdächtigen M.M. und T.K. waren ebenfalls in der Terrororganisation aktiv. In der Festplatte fanden Ermittler zahlreiche Fotos von DAESH/IS-Extremisten sowie Konflikt-, Hinrichtungs- und Propagandabilder.
CNN Türk: Mutmaßlicher griechischer Spion traf sich mit DAESH/IS-Anführern
Vor einigen Tagen gelang es dem türkischen Nachrichtendienst MIT in Zusammenarbeit und dem Dezernat für Terrorbekämpfung in Gaziantep, Muhammed Amar Ampara, ein griechischer Staatsbürger mit syrischen Wurzeln, wegen Spionage für Griechenland festzunehmen.
Im Zuge der Ermittlungen und der Vernehmung des Tatverdächtigen stellte sich heraus, dass Ampara im Auftrag des griechischen Nachrichtendienstes EYP Informationen über die Grenzsicherheit der Türkei zu Griechenland sowie Syrien und der türkischen Armee sammelte.
Ferner soll sich der dringend Tatverdächtige Ampara mindestens zehnmal in Syrien aufgehalten und in der ehemaligen Hochburg der Extremistenorganisation Rakka, unter anderem mit Anführern der Terrororganisation DAESH/IS getroffen und der Frau eines „Emirs von DAESH/IS“ Geld überbracht haben. Die Frau des mutmaßlichen Spions hätte bei DAESH/IS eine Funktion bekleidet. Das berichtet der Nachrichtensender CNN Türk.
Terrororganisation DAESH/IS hinterließ eine blutige Spur
Die Extremistenorganisation DAESH/IS gilt in der Türkei seit 2013 als Terrororganisation und ist verboten. Schon mehrfach verübte DAESH/IS blutige Terroranschläge in der Türkei, bei dem nach Angaben des türkischen Innenministeriums (Bericht 2017, S. 27) 304 Menschen getötet und 1.338 verletzt wurden. Die türkische Armee hat bereits mehrfach in Syrien militärisch interveniert, um die Terrororganisationen PKK/YPG und DAESH/IS zu bekämpfen.
Kemal Bölge/Mersin

