Erdogans Balkantour
Passfreies Reisen zwischen Bosnien und der Türkei

Sarajewo – Nach Ländern wie die Ukraine, Moldawien. Serbien oder Georgien, soll für türkische Staatsbürger nun auch nach Bosnien passfreies Reisen möglich werden. Dies teilte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag mit. „Wir haben jetzt beschlossen, den Reiseverkehr zwischen Bosnien und Herzegowina und der Türkei mit Personalausweisen zu ermöglichen“, sagte Erdogan auf einer Pressekonferenz in Sarajevo mit den drei Mitgliedern des Präsidialrats von Bosnien und Herzegowina, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Erdogan sagte, die Türkei und Bosnien und Herzegowina arbeiteten derzeit an der Einführung der Passfreiheit und fügte hinzu, dass diese bald in Kraft treten werde. Der türkische Staatschef bezeichnete die Beziehungen zwischen der Türkei und Bosnien und Herzegowina als „außergewöhnlich“ und betonte die Unterstützung für die territoriale Integrität und Stabilität des Landes. Erdogan bekräftigte, dass die Türkei bereit sei, ihr Bestes zu tun, um die derzeitigen Schwierigkeiten in Bosnien und Herzegowina zu überwinden. Der bosniakische Abgeordnete und derzeitige Vorsitzende der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Sefik Dzaferovic, erklärte, die Türkei und Bosnien und Herzegowina unterhielten freundschaftliche Beziehungen und hätten starke historische und kulturelle Bindungen, und fügte hinzu, man wolle die Beziehungen zu Ankara ausbauen. Dzaferovic sagte, Bosnien und Herzegowina wolle das bilaterale Handelsvolumen mit der Türkei auf 1 Milliarde Dollar ausbauen. Er würdigte auch die Rolle der Türkei bei der Vermittlung zwischen Russland und der Ukraine, die Getreideexporte ermöglicht. Der serbische Abgeordnete Milorad Dodik begrüßte Erdogan mit den Worten: „Seine Haltung gegenüber uns in Bosnien und Herzegowina ist von Gefühl und Sympathie geprägt. Der beste Beweis dafür ist gerade Präsident Erdogan, der mit einem Hilfspaket für Bosnien und Herzegowina hierher kommt, ohne irgendwelche politischen Bedingungen zu stellen.“ Der kroatische Abgeordnete Zeljko Komsic sagte, die Politik von Erdogan und der Türkei sei eine der „seltenen Dinge“, in denen sie in Bosnien und Herzegowina übereinstimmten. Balkantour Erdogan traf am gestrigen Dienstag in der bosnisch-herzegowinischen Hauptstadt Sarajewo ein, der ersten Station seiner Balkanreise durch Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kroatien.

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– Bosnien – Sarajewo: Erdogan wie ein Popstar empfangen

Während alleine schon die Erwähnung seines Namens bei der Mehrheit der Bevölkerung hierzulande die Haare zu Berge stehen lässt, wird der türkische Staatschef in zahlreichenden Ländern wie ein Popstar gefeiert. Bei seinem Besuch in Bosnien etwa drängten sich die Menschen auf die Straßen und jubelten Erdogan am Freitag begeistert zu.

Sarajewo: Erdogan wie ein Popstar empfangen

Glücksspiel
Landbasierte oder Online Casinos – Wo spielt man besser?

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Immer mehr Online Casinos eröffnen ihre virtuellen Tore für Spieler aus der ganzen Welt und bieten eine Alternative zu den klassischen landbasierten Casinos oder zu Hause veranstalteten Casino-Abenden. Wir wollten herausfinden, wo das Spielen mehr Spaß macht. Lohnt sich der Besuch einer klassischen Spielbank oder sollten Sie nach einem Online Casino suchen, in dem Sie die gleiche Atmosphäre erleben können? Was sind die Unterschiede? Wenn man die unterschiedlichen Arten von Casinos vergleicht, ist es wichtig zu verstehen, dass beide Arten ihre Vor- und Nachteile haben und oft nur die Vorliebe des Spielers entscheidet, ob sich die eine oder andere Spielart mehr auszahlt. Die traditionellen Spielhallen waren viele Jahre die einzige Möglichkeit, wenn man sein Glück mit Glücksspielautomaten auf die Probe stellen wollte. Dieser Trend änderte sich schnell, als immer mehr Online Casinos eröffneten und sich am Glücksspielmarkt breit machten. Beide Varianten sind streng reguliert, so kann man sich als Spieler sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Hier haben wir die wichtigsten Eigenschaften beider Arten von Casinos zusammengefasst. Diese sehen wie folgt aus: Landbasierte Casinos: – Eine hervorragende Atmosphäre – Ein hautnahes Erlebnis – Kontakt mit Dealern – Gesellschaft anderer Mitspieler – Bar-Bereiche zum Entspannen – Große Auswahl an unterschiedlichen Spielen Online Casino: – Sehr große Auswahl an unterschiedlichen Spielautomaten – Nicht selten auch große Auswahl an Live-Dealer-Spielen – Bonusangebote für Neu- und Bestandskunden – Live-Support 24 / 7 (in den meisten Fällen) – Können bequem von Zuhause oder unterwegs genutzt werden – Zahlreiche Spiele haben sehr niedrige Einsatzmöglichkeiten – Bezahlen mit verschiedenen Zahlungsmethoden Viele Spieler bevorzugen das Spielen in einem Online Casino, da man ohne Probleme von Zuhause aus spielen kann, die Slots kostenlos getestet werden können und bei einer Neuanmeldung hervorragende Bonusangebote auf einen warten. Diese Vorteile hat man in einem landbasierten Casino nicht. Zahlungsmethoden Die Zahlungsmethoden sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt, bei dem die virtuelle Spielbank eindeutig vorne liegt. Das landbasierte Casino akzeptiert in der Regel Bargeld, die Zahlung mit Karte oder Kreditkarte. Im Großen und Ganzen war es das schon. Die Zahlungsmethoden im Online Casino sind zahlreicher und sehen wie folgt aus: · Banküberweisung · Sofortüberweisung · PayPal · Kryptowährung · Kreditkarte · Skrill · Neteller · Paysafecard · Giropay Das sind nur einige der verfügbaren Optionen. Als besonders praktisch wird hier von deutschen Spielern empfunden, im Online Casino Sofortüberweisung oder PayPal nutzen zu können, da das Geld teilweise in Sekundenschnelle überwiesen wird. Einfache und sichere Zahlungsmethoden machen das Spielen in einem Online Casino attraktiv. Das Online Casino bietet zahlreiche Optionen für zuverlässige Zahlungsmethoden, während landbasierte Casinos da oft eingeschränkt sind. Bonusangebote Klassische Spielbanken bieten geringe oder keine Bonusangebote an. Im Online Casino sieht es hier schon deutlich anders aus! Wenn Sie sich erstmalig bei einem Online Casino anmelden, haben Sie die Möglichkeit einen Willkommensbonus zu aktivieren. Willkommensboni sehen oft etwa wie folgt aus: · 100 % Bonus für eine Einzahlung bis 100 € + 100 Freispiele Das Angebot kann je nach Casino stark variieren, doch so oder so ähnlich können Sie sich den Willkommensbonus in der Regel vorstellen. Neben dem Willkommensbonus gibt es auch weitere Bonusangebote, die auch von Bestandskunden in Anspruch genommen werden können: · Reload-Bonus · Cashback-Bonus · Freispielbonus · VIP-Programme · Spezielle Bonusangebote der Casino Anbieter Auch hier ist das Online Casino klar im Vorteil! Spielauswahl Ein Punkt, in dem sich beide Arten von Casinos ebenfalls unterscheiden, sind die verfügbaren Spiele. Je nach Casino hat man in der landbasierten Version nur bestimmte Anbieter und deren Spiele zur Verfügung. Als Beispiel kann man hier die Merkur oder Novoline Casinos nennen. Vor allem bei Merkur finden Sie in der Regel nur Merkur-Spielautomaten, die Sie nutzen können. Somit ist man in der Spielauswahl stark eingeschränkt. Tischspiele wie Blackjack, Baccarat oder Poker sind gewöhnlich in jeder traditionellen Spielbank verfügbar. Die größten landbasierten Casinos besitzen bis zu 1000 Spielautomaten und unterschiedliche Tischspiele. Das ist bereits eine beträchtliche Anzahl, doch wenn man sich das Angebot an Spielautomaten in Online Casinos anschaut, dann ist ein Vergleich fast unfair. Einige Online Casinos bieten über 2000 + Spielautomaten und über 100 + verschiedene Tischspiele im Live-Casino-Bereich. Hier ist das Online Casino klar im Vorteil! Atmosphäre Wie sieht es mit der Atmosphäre aus? Hier gewinnen eindeutig die traditionellen Häuser. Doch auch moderne große Spielbanken in ganz Deutschland haben ein faszinierendes Flair. Die glänzenden Lichter, die Geräusche der Automaten und die Gesellschaft anderer Spieler können vom Online Casino nicht übertroffen werden. Obwohl die 3D- und Videoslots schön aussehen und versuchen, das Gefühl eines echten Automaten rüberzubringen, bieten sie doch nicht das gleiche Ambiente, wie wenn man in den Gängen der Spielhalle an einem Automaten sitzt. Gleiches gilt für das Tischspiel: zwar ist hier durch Live-Elemente mittlerweile viel möglich geworden doch völlig lässt sich die einzigartige Atmosphäre nicht nachstellen In dieser Kategorie gewinnt das landbasierte Casino! Was ist nun besser? Online Casinos bieten im Großen und Ganzen einige Vorteile gegenüber landbasierten Casinos, solange man den Fokus auf das Spielen und die Spielauswahl setzt. Darüber hinaus sind die Bonusangebote deutlich besser und man kann mehr für sein Geld bekommen. Durch einen Bonus können Sie mit dem doppelten Guthaben spielen und haben somit mehr Luft, sollte es mal nicht so gut laufen. Der Besuch einer Spielbank kann jedoch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, weswegen sich ein Ausflug dorthin zu besonderen Anlässen bestimmt lohnt!

Westthrakien
Griechenland: Türkische Minderheit verurteilt Gerichtsentscheidung

Dortmund – Die Föderation der Westthrakien-Türken in Europa (ABTTF) hat die Ablehnung des höchsten griechischen Kassationsgerichts (Arios Pagos) zur Umsetzung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) scharf kritisiert.

Der EGMR hatte Griechenland 2008 rechtskräftig dazu verurteilt, zivilgesellschaftlichen Institutionen wie der Türkischen Union von İskeçe/Xanthi („İskeçe Türk Birliği“) die Eintragung ins Vereinsregister nicht zu verwehren, da dies gegen das Recht auf Vereinigungsfreiheit verstoße.

Die griechischen Behörden hatten die Vereine verboten, weil die Vereinsnamen den Begriff Türkisch enthielten. Diesmal beschäftigte sich das Kassationsgericht mit der Klage des Kulturvereins der Türkischen Frauen des Bezirks Rhodop („Rodop İli Türk Kadınları Kültür Derneği“) und des Jugendverbands der Minderheit Evros („Evros Azınlık Gençleri Derneği“).

Athen missachtet Rechtsstaatlichkeitsprinzip und Urteile des EGMR 

ABTTF-Präsident Halit Habipoglu bezeichnete die Ablehnung des Kassationsgerichts als „politische Entscheidung“ und wieder einmal habe das Gericht mit der Ablehnung der Klagen beider Vereine auf Eintragung ins Vereinsregister das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit ignoriert. Damit habe sein Land nicht nur rechtskräftige Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte missachtet, sondern auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Kampf gegen Leugnung der türkischen Identität 

Für sein Land, das sich als die „Wiege der Demokratie“ betrachte, sei das beschämend und unwürdig. Die ABTTF werde beim Rechtsstreit auch in Zukunft an der Seite der beiden Vereine sein. Man werde den Kampf gegen die offizielle Politik zur Leugnung der türkischen Identität bis zu den höchsten Gerichten fortsetzen. Seine NGO werde internationalen Institutionen und Organisationen von der gänzlichen Politisierung der Thematik und der Missachtung Rechtsstaatlichkeitsprinzips berichten, so Halit Habipoğlu.

Ministergremium des Europarats: Verstoß gegen Artikel 46 der Europäischen Menschenrechtskonvention

Das Ministergremium des Europarats hatte sich im Juni mit der Nichtumsetzung des EGMR-Urteils durch Athen eingehend beschäftigt und untersucht. Der Rat hatte in der Sitzung noch einmal auf das Urteil des EGMR hingewiesen, wonach das Recht auf Vereinigungsfreiheit verletzt wurde, die in einem demokratischen Staat von grundlegender Bedeutung sei.

Ferner hatte das Europarats-Gremium auf die rechtliche Verpflichtung Griechenlands hingewiesen, Urteile des EGMR umzusetzen, die es seit 14 Jahren, seit dem Urteil nicht umgesetzt habe. Die Haltung Griechenlands verstoße gegen Artikel 46 Absatz 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Kemal Bölge/Dortmund

Türkisch-israelische Beziehungen
Türkei und Israel schließen Luftverkehrsabkommen ab

Tel Aviv – Das israelische Kabinett hat das kürzlich mit der Türkei abgeschlossene Luftverkehrsabkommen ratifiziert. Das Abkommen gehört zu den Maßnahmen im Rahmen der Normalisierung der Beziehungen zwischen Ankara und Tel Aviv und ebnet den Weg, dass israelische Fluggesellschaften nach 15-jähriger Abwesenheit wieder Flüge in die Türkei aufnehmen können. Der israelische Premierminister Yair Lapid erklärte am Sonntag in einer Twitter-Erklärung, dass das Abkommen den israelischen Bürgern zugute kommen und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern werde, berichtet Daily Sabah. „Heute haben wir in der Regierung ein Abkommen zur Einrichtung von Luftverkehrsverbindungen zwischen der Türkei und Israel gebilligt. Israelische Fluggesellschaften werden von nun an von Istanbul und anderen Orten in der Türkei aus starten können“, so Lapid. „Dies ist ein wichtiger strategischer Schritt für Stabilität und Wohlstand in der Region und wird wesentlich zur Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern beitragen. Der nächste Schritt ist die Ernennung von Botschaftern“, fügte Ofir Gendelman, ein Sprecher des israelischen Premierministers, hinzu. Israel und die Türkei unterzeichneten am 7. Juli ein bilaterales Zivilluftfahrtabkommen, das erste seit 1951, als Teil der Normalisierung der Beziehungen. Die neue Phase wurde durch den Besuch des israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog und sein Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Ankara im März eingeleitet. Das Luftfahrtabkommen war Teil des Beschlusses zum Ausbau und zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen, der bei Treffen zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Lapid und Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in Israel und Ankara gefasst wurde. „Die Luftfahrtbeziehungen sind ein strategisches Instrument für die wirtschaftliche Entwicklung Israels und von besonderer Bedeutung für die regionale Position Israels“, sagte der israelische Verkehrsminister Merav Michaeli im Juli. Die Türkei gehört zu den beliebtesten Reisezielen israelischer Touristen.

Zum Thema

– Erdogan-Herzog-Telefonat – Erdogan: Türkisch-israelische Beziehungen werden an Dynamik gewinnen

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel werden nach der Ernennung von Botschaftern „an Dynamik gewinnen“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitag.

Erdogan: Türkisch-israelische Beziehungen werden an Dynamik gewinnen

Historie
Germencik: Der Massenmord an türkischer Zivilbevölkerung

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge Die Erschießungskommandos der griechischen Invasionsarmee hatten es in der Region Germencik an diesem Tag besonders eilig. Nach der verheerenden Niederlage der Okkupanten während der Schlacht in Sakarya im September 1921, legte die sich auf dem Rückzug befindende griechische Armee Dörfer und Städte in Westanatolien in Schutt und Asche.

Zeitchronik: 4.-5. September 1922

Unbewaffnete Zivilisten wurden aus ihren Häusern geholt und Frauen, Kinder und ältere Menschen Opfer einer rücksichtslosen Vernichtungspolitik gegen die türkisch-muslimische Zivilbevölkerung. Heute vor 100 Jahren, am 4.-5. September 1922, ereignete sich in der Nähe der südwesttürkischen Kreisstadt Germencik/Aydın einer der furchtbarsten Massaker an der türkischen Zivilbevölkerung. Beim Massenmord wurden 94 unschuldige Zivilisten getötet Auf der Flucht vor der heranrückenden türkischen Armee verschleppte die griechische Armee und ortskundige griechische Milizen wahllos türkische Zivilisten. Einige der Verschleppten Opfer werden an der Wand eines Hofstalls erschossen, andere mit dem Bajonett erdolcht. Die Invasoren verübten massenhafte Sexualverbrechen an Frauen und Mädchen, bei dem die Opfer anschließend getötet wurden. Bei diesem Massaker kommen 94 Zivilisten ums Leben, wobei Verletzte in den Schacht eines Ziehbrunnes („Koç kuyusu“) geworfen werden. Damit sich die schwer Verletzten nicht befreien können, werfen die griechischen Soldaten die getöteten Dorfbewohner auf die Verwundeten. Wegen der verübten Kriegsverbrechen an der türkischen Zivilbevölkerung durch die griechische Armee wird der Ort des Schreckens später als der blutige Garten („Kanlı Bahçe“) bezeichnet. Im Andenken an die unschuldigen Opfer des Massenmords wurde ein Denkmal errichtet. An einer Tafel sind die Namen der getöteten Zivilisten aufgelistet, wobei nur 55 der Getöteten zweifelsfrei identifiziert werden konnten, die anderen 39 ermordeten Einwohner sollen ebenfalls aus der Region stammen. Das Massaker von Germencik steht exemplarisch für die von der griechischen Armee von 1919-1922 in Westanatolien begangene Politik der verbrannten Erde und massenhafter Gewaltverbrechen an der türkischen Zivilbevölkerung.
(Foto: kbe)
Justin McCarthy: In Westanatolien wurden 640.000 Muslime durch griechische Invasoren getötet In seinem Werk „Death and Exile: The Ethnic Cleansing of Ottoman Muslims, 1821-1922“ erklärt der US-amerikanische Historiker Justin McCarthy, dass während der griechischen Invasion von 1919-1922 in Westanatolien etwa 640.000 Muslime getötet, 860.000 Türken infolge der Okkupation vertrieben sowie über eine Million Griechen aus Anatolien und 800.000 Türken aus Griechenland durch das Abkommen über den Bevölkerungsaustausch zwischen Ankara und Athen verlassen mussten. In der türkischen und aserbaidschanischen Geschichtswissenschaft wird der Begriff Mezalim für Gräueltaten und massenhafte Gewaltverbrechen an der muslimischen Zivilbevölkerung verwendet.

Hochzeitsplanung
So feiert man eine nachhaltige Hochzeit

Viele freuen sich ihr halbes Leben darauf und fiebern auf den großen Tag, bekannt als schönster Tag im Leben, hin. Es soll romantisch werden, eine Feier mit Familie und Freunden, bei der sich alle wohlfühlen und die ausgelassene Stimmung genießen können. Und die Hochzeitsnacht soll natürlich auch ein voller Erfolg werden. Um das sicherzustellen, greifen sogar viele zu kleinen Hilfsmittel wie rezeptfreie Potenzmittel. Doch inzwischen ist für viele jungen Paaren etwas essenziell geworden, mit Hinblick auf diesen besonderen Tag, denn: Die Generation, welche derzeit vermehrt heiratet, hat allerdings andere Vorstellungen und Wünsche für diesen besonderen Anlass, als es noch vor einigen Jahren bei den Brautpaaren der Fall war. Nachhaltigkeit wird ihnen immer wichtiger, dies bei einer, in der Regel, relativ großen Veranstaltung angemessen umzusetzen ist nicht unbedingt die leichteste Aufgabe.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Zuvor sollte man sich bewusst machen, was Nachhaltigkeit im allgemeinen eigentlich bedeutet: Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht mehr verbraucht wird als nachwachsen kann, ist hierbei ein möglicher Handlungsansatz. Andere Ansichten sehen den Begriff der Nachhaltigkeit bei Abläufen, welche Langlebigkeit, Dauerhaftigkeit, Haltbarkeit oder Stabilität implizieren. So wird es beispielsweise auch bei den umweltfreundlichen Alternativen zu den allgemein bekannten umweltschädlichen Kryptowährungen angesehen.

Wie diese Anschauungsweisen nun am besten bei einer Hochzeit umzusetzen sind, haben wir näher analysiert.

Nachhaltige Hochzeit gründlich vorbereiten

Der Termin:

Die meisten Hochzeiten finden zwischen April und September oder als Winterhochzeit im Dezember statt. Zu diesen Terminen sind gefragte Örtlichkeiten rasch ausgebucht und häufig teurer als in der „Nebensaison“. De facto ist eine Feier im Freien im November oder Februar nicht ausnahmslos ansprechend. Aber warum nicht eine vorhandene Struktur zu einem weniger beliebten Zeitpunkt nutzen?

Die Location:

Im Freien auf einer Wiese mag zwar sehr „grün“ klingen, beansprucht jedoch die Beförderung der gesamten Ausrüstungen, von der Deko bis zum Essen. Nutzt für die Öko-Hochzeit lieber ein Bio-Hotel als Location, wo alle Notwendigkeiten bereits vor Ort sind. Hierbei kann sich erkundigt werden, ob ein Teil des Festes im Garten oder auf einer Terrasse stattfinden kann. Das hat den Vorteil, dass man bei schlechtem Wetter nach drinnen ausweichen kann und keine stromfressenden Heizkörper oder Plastikzelte benötigt werden. Ebenso sollte sich erkundigt werden, ob die Trauung vor Ort stattfinden kann, das erspart sowohl dem Brautpaar, den Gästen als auch anderen Beteiligten der Feier die kilometerlangen, umweltschädlichen Fahrtwege.

(Symbolfoto: Pixabay)

Die Gästeliste:

Man sollte sich bei einer Hochzeit gründlich überlegen, welche Verwandten und Bekannten man wirklich dabei haben möchte und welche nur aus Höflichkeit und damit sie nicht beleidigt sind eingeladen werden würde. Niemand benötigt unbedingt Hunderte von Menschen auf der eigenen Hochzeit, die er im schlimmsten Fall nicht einmal leiden kann. Je mehr Gäste, desto mehr Müll und Energieverbrauch fällt im Umkehrschluss auch an. Bei einer gekürzten Gästeliste wird die Umwelt geschont und ebenfalls das eigene Budget. Außerdem wird dadurch die Auswahl an Veranstaltungsorten deutlich größer, da 40 oder 50 Menschen sich leichter unterbringen lassen als 200.

Letztlich ist es der wichtigste Tag für das künftige Ehepaar, hier sollte alles so geplant sein und ablaufen wie diese es möchten, nicht was andere von ihnen erwarten.

Ukraine-Krieg
„Wie soll ein Geringverdiener einen Preisanstieg abfangen?“

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel

Die deutsche Bundesregierung will, dass die Bundesbürger für die Ukraine und das ukrainische Volk sparen. Wirtschaftsminister Robert Habeck empfahl gar: „Wer Putin schaden will, spart Energie.“

Wirklich? Energie ist teurer wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Und Russland dreht am Gashahn, wie es ihm beliebt. Wenn Russland den Gasfluss vollends einstellt, besteht die Gefahr, dass sich die Preise noch einmal verdoppeln oder verdreifachen.

Zu Hause gibt es viele Möglichkeiten, Energie sinnvoll einzusetzen, damit sparsam umzugehen. Schon die drastischen Preiserhöhungen von Strom und Gas von vor Monaten, die nun langsam aber beständig auf die Bundesbürger zukommen, hat einen Spareffekt von bis zu 8 Prozent zur Folge.

Nur, wie soll ein Otto Normalverbraucher mit Preissteigerungen wie im Mai von fast 40 Prozent einsparen? Wie soll ein Geringverdiener, ein Mindestlohnempfänger, eine junge Familie einen Preisanstieg abfangen, der innerhalb einer Woche eine zweistellige Zahl ankratzt? In den vergangenen sieben Tagen ist im Vergleich zur Vorwoche die Kilowattstunde Gas allein um 9,1 Prozent gestiegen.

Die Politik will mit guten Beispielen vorangehen und schaltet daher das Licht von öffentlichen Fassaden ab, regelt die Heizungen von öffentlichen Schwimmbädern runter, zeigt den Bundesbürgern auf, wie sie Energie sinnvoll einsetzen und einsparen können.

Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass letztendlich jeder irgendwann duschen muss, Zähne putzen und im dritten und letzten Quartal des Jahres nach getaner Arbeit, bevor der Kissen ruft, sich noch aufwärmen und erholen will.

Wie sollen Bundesbürger Energie einsparen, das im Vergleich zum Vorjahr für Neukunden um fast 600 Prozent gestiegen ist? Bis zum nächsten Frühjahr mit kaltem Waschlappen abschrubben? Die Zähne erst gar nicht benutzen, sondern nur noch Minze, Petersilie oder Dill lutschen? Im Wohnzimmer mit Kapuze und Schal runden drehen und dabei mit dem Atem Eiskristalle zaubern?

Und was machen die Bundesbürger erst, wenn Experten zufolge die Gaspreise für Haushaltskunden im Jahr 2023 aus heutiger Sicht sich etwa verdoppeln wird, wie sie derzeit gehandelt werden? Dabei reden wir nicht einmal davon, was passiert, wenn der russische Präsident Wladimir Putin die Gaspipeline Nord Stream 1 vollständig abschaltet.

Aber wir wollen mal nicht den Teufel an die Wand malen und hoffen erst einmal, dass die europäische Solidargemeinschaft sich beizeiten mit Gaslieferungen untereinander aushilft. Oder doch nicht? Mir schwant dabei nichts Gutes! Erinnern Sie sich noch, wie die europäische Solidargemeinschaft während der Corona-Pandemie reagierte?

Da war sich jeder selbst am nächsten! Man beschlagnahmte Fremdbestellungen an Hygieneartikeln oder medizinischen Geräten. Ja sogar Mundschutzmasken, die eigentlich an ein anderes EU-Mitgliedsland adressiert waren, wurden einfach einkassiert.

Und so drehen wir uns in einer Preisspirale, die von der Pandemie angestoßen und vom Ukraine-Krieg beschleunigt wird. Letztendlich kann der Niedriglohnempfänger, kann eine Familie, das sich schon letztes Jahr keinen Urlaub leisten konnte, sich dumm und dämlich sparen; der Effekt wäre angesichts der Preissteigerungen von Vormonaten schon gegen null.

Klar, die neue Bundesregierung hat es mit einer Konstellation zu tun, die in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartig ist. Aber wie zum Teufel soll jemand, der sich jetzt schon selbst beim Nägelkauen erwischt, die am 1. Oktober 2022 in Kraft getretene Gasumlage zusätzlich aufwenden? Sie liegt bei 2,4 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden betragen die Mehrkosten etwa 484 Euro; aufgeteilt auf den Monat sind das immerhin 40 Euro.

Stellt sich die Bundesregierung wirklich nur so dusselig an oder will man es wirklich darauf ankommen lassen, die Bundesbürger mit Brot und Spielen im Bann des Ukraine-Kriegs zu halten? Wie lange kann das denn gut gehen?


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar. 

Zum Thema

– Ukraine-Krieg – Auch Norweger sammeln für Kauf türkischer Drohne Bayraktar

Auf der Website der Kampagne heißt es, dass sowohl Litauen als auch Polen und die Ukraine innerhalb weniger Tage TB2-Drohnen erworben hätten.

Auch Norweger sammeln für Kauf türkischer Drohne Bayraktar

Familie
„Liebe ist das, was den ganzen Scheiß zusammenhält“

Köln – Kai Wiesinger (56), Schauspieler, hat dazu aufgerufen, auch über die Schattenseiten des Familienlebens zu sprechen. Man sollte auch „die Dinge mal beim Namen nennen und nicht immer so tun, als ob das Wochenende nun die Krönung der Woche wäre. Sondern dass man sich auch wahnsinnig auf den Montag freuen kann, wenn alle wieder in die Schule oder in die Kita gehen und man eine Minute für sich hat“, sagte Wiesinger im „Wochentester“-Podcast von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND). „Familienleben bringt das größte Glück, das man sich vorstellen kann, mit sich, erschwert aber auch jede Beziehung.“ Wenn man als Paar anfange, sich nur noch über die Kinder zu definieren, müsse man dem Einhalt gebieten. Im Gegensatz zu der Liebe zu den Kindern sei die Liebe zwischen Partnern nicht bedingungslos. „Ein eigenes Kind wird man immer bedingungslos lieben, aber die Gefahr, dass eine Liebe im Alltag verloren geht, ist dem Partner gegenüber immer gegeben. Eine Beziehung steht oft auf dünnem Eis, wenn man nicht aufpasst.“ Wiesinger ist vierfacher Vater und mit der Schauspielerin Bettina Zimmermann verheiratet. In seinem Buch „Liebe ist das, was den ganzen Scheiß zusammenhält“ beschreibt er seine Erfahrungen als Familienvater.

Ukraine-Krieg
Ukrainer danken mit Plakaten Erdogan

von Nabi Yücel Die westukrainische Stadt Ternopil dankt in Plakaten dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda für die Unterstützung im Krieg gegen Russland. Was bislang der russischen Propaganda nicht gelungen ist: die ukrainische Kampfmoral zu untergraben. Dafür setzt sich zuallererst der ukrainische Präsident Selenskyj ein, der die Moral der ukrainischen Bevölkerung hochhält, wo es nur geht. Dennoch, die Ukraine befindet sich in einem zermürbenden mörderischen Abnutzungskrieg mit Russland. Deswegen benötigt Wolodymyr Selenskyj auch die Unterstützung des Westens, allen voran Waffen, mit der die ukrainische Armee Erfolge gegen die russische Armee vorweisen kann. Mit dem Verkauf der Baykar- bzw. Bayraktar-Kampfdrohne seit Anfang 2021, sorgt die Türkei für einen beträchtlichen Anteil am Erfolg der ukrainischen Armee. Das wiederum spornt seitdem auch Nachbarländer an, mit Spenden eine Bayraktar TB-2 zu kaufen und an die Ukraine zu übergeben. Litauens Bürger, danach polnische Bürger, sammelten in Rekordzeit jeweils 2,5 Millionen Euro, um den Kauf zu realisieren. Das beeindruckte Baykar Technology so sehr, dass sie nun das Marketingkonzept „Buy one, get one free“ übernahm. Die türkische Kampfdrohne von Baykar, die TB-2, sorgt seitdem für Eindruck. Aber nicht nur bei der ukrainischen Bevölkerung, sondern insbesondere bei russischen Kampfpanzer-Insassen und gepanzerten Brigade-Einheiten, die auf den ukrainischen Schnellstraßen schnell vorwärtskommen wollen, jedoch unbehelligt nicht können und jederzeit mit einem Präzisionsschlag rechnen müssen. Der ukrainische Präsident Selenskyj ist sich offenbar dessen bewusst, dass außer den Kampfdrohnen keine entscheidenden modernen Waffen unkompliziert und zeitnah erhältlich sind. In einer Botschaft zum Unabhängigkeitstag der Ukraine, rief Selenskyj die Weltgemeinschaft auf, Drohnen zu spenden bzw. Gelder zu sammeln, um die Kampfdrohne TB-2 zu beschaffen. Auch hier zu erkennen, dass die wirklichen „Freunde der Ukraine“ unter den Staatschefs begrenzt sind und Selenskyj auf die Moral und das Gewissen der Weltbevölkerung setzt. Die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Anna Maljar erklärte Ende Juni im ukrainischen Fernsehen: „Wir haben derzeit etwa 10 Prozent dessen bekommen, um was die Ukraine gebeten hat und was wir bräuchten.“ Maljar betonte, dass die Ukraine täglich 5.000 bis 6.000 Artilleriegeschosse verschieße und Russland zehnmal mehr verbrauche. Angesichts dessen, ist spürbar, dass die Ukraine mehr erwartet als nur Lippenbekenntnisse. Vor allem, schneller, zügiger und unbürokratischer Natur, sollte es sein. Um das auch deutlich zu machen, setzt die Ukraine vermehrt auf public relations. Das zeigt sich nicht nur in den vielen öffentlichen Danksagungen, zuallererst gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, danach dem US-Präsidenten Joe Biden oder auch an den polnischen Präsidenten Andrzej Duda. Sondern auch in einer Plakataktion, die in der westukrainischen Stadt Ternopil gestartet wurde. Die Stadt Ternopil, die zu Beginn des Krieges langanhaltenden russischen Luftschlägen und massivem Artilleriebeschuss unterlag, hat in der Innenstadt mehrere frei stehende Plakatständer mit den heroisch gezeichneten Abbildern des polnischen Präsidenten Andrzej Duda und des türkischen Präsidenten Erdoğan bestückt. Darin bedankt man sich für die Unterstützung der Ukraine, auch im Namen des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Auf den Plakaten sind auch die Social Media Profile der beiden Präsidenten über QR-Codes abrufbar, um sich bei den Präsidenten persönlich zu bedanken.

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Gesundheit
E-Rezept: Apotheken fühlen sich gut vorbereitet

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Die Apotheken haben sich gut auf die Einführung des E-Rezepts vorbereitet. Im Vorfeld galt es aber auch, zahlreiche Hindernisse überwinden zu müssen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 500 Apothekenleiterinnen und -leitern, die vom Meinungsforschungsinstitut MARPINION im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände durchgeführt wurde. In wenigen Tagen am 1. September 2022 beginnt der Start des E-Rezeptes. „Die Apothekerinnen und Apotheker bereiten sich seit Monaten intensiv und mit größtem Engagement auf das E-Rezept vor. Sie sehen darin die Chance, ihre Patientinnen und Patienten schneller, sicherer und komfortabler versorgen zu können. Rund 11.000 Apotheken haben sich bereits im Apothekenportal als startklar fürs E-Rezept gemeldet“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Die technischen, personellen und organisatorischen Herausforderungen haben viele Apotheken aber auch an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Deshalb kommt es nun darauf an, dass alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten, dass das E-Rezept verläßlich im Versorgungsalltag ankommt.“ Laut der repräsentativen Umfrage von MARPINION sehen sich zwei Drittel (65,2 Prozent) aller Inhaberinnen und Inhaber entweder „sehr gut“, „gut“ oder „eher gut“ auf die Umstellung vorbereitet. Demgegenüber fühlt sich ein Drittel (34,8 Prozent) entweder „sehr schlecht“, „schlecht“ oder „eher schlecht“ vorbereitet. Hintergrund für dieses Meinungsbild dürften die zahlreichen Hindernisse sein, die die Apotheken schon überwunden haben oder noch überwinden müssen. Als größte Hindernisse bei der Einführung des E-Rezeptes in der eigenen Apotheke gelten die Schulung des Personals (45,4 Prozent), die Umstellung der Abläufe in der Apotheke (44,0 Prozent), Probleme mit der technischen Ausstattung für die Telematik-Infrastruktur (35,0 Prozent), die Sorge vor Retaxationen (34,2 Prozent) und Defizite bei den gesetzgeberischen Vorgaben (32,4 Prozent).