Sudan
Khartum: Türkishes Kind stirbt bei Raketenangriff

Khartum – Bei den anhaltenden Zusammenstößen zwischen der sudanesischen Armee und Kämpfern der „Rapid Intervention Forces“ (RRF) in der sudanesischen Hauptstadt Khartum ist am frühen Dienstag ein 2-jähriges türkisches Kleinkind getötet worden. Während der Zusammenstöße wurden einige Gebäude in den Vierteln Riyadh und Burri in Khartum bombardiert und beschädigt, darunter das Haus des türkischen Staatsbürgers Kubilay Dadük in Burri. Dadüks Tochter Elin wurde bei dem Beschuss getötet, während er und seine Frau schwer verletzt wurden. Sie werden derzeit im Krankenhaus behandelt, berichten türkische Medien. Das Gebäude des türkischen Sprach- und Kulturzentrums in Khartum, in dem das Yunus-Emre-Institut untergebracht ist, wurde bei den Zusammenstößen ebenfalls beschädigt. Abdullah Yeğin, Leiter des Instituts, sagte, dass zwei Raketen das Gebäude am Dienstagmorgen getroffen hätten, und fügte hinzu, dass es nur Sachschäden und keine Verletzten gegeben habe. Der türkische Botschafter in Khartum, Ismail Çobanoğlu, sagte in einer Erklärung, dass einige türkische Staatsbürger, die im Sudan leben, das Land verlassen wollten, aber die instabile Sicherheitslage machte Reisen zu dieser Zeit unsicher. Am Samstag waren in der Hauptstadt Khartum und den umliegenden Regionen Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und der paramilitärischen RSF ausgebrochen. Bei den Zusammenstößen wurden bis Dienstag fast 200 Zivilisten getötet und über 1.800 verletzt. Die RSF erklärten am Samstag, sie hätten in einem offensichtlichen Putschversuch die Kontrolle über den Präsidentenpalast und den internationalen Flughafen des Landes übernommen. Sie beschuldigten die Armee, zuerst angegriffen zu haben; das Militär erklärte, es schlage zurück. Die RSF wird von General Mohamed Hamdan Dagalo befehligt, der derzeit stellvertretender Vorsitzender des regierenden sudanesischen Souveränen Rates ist und allgemein als Hemedti bekannt ist. Analysten schätzen die Zahl der Truppen auf etwa 100.000, die über Stützpunkte und Einsatzorte im ganzen Land verfügen. Sie ging aus den so genannten Janjaweed-Milizen hervor, die in den 2000er Jahren in der Region Darfur kämpften, wo sie von der Regierung des lange regierenden Präsidenten Omar al-Bashir eingesetzt wurden, um der Armee bei der Niederschlagung einer Rebellion zu helfen. In diesem Konflikt wurden schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen vertrieben und 300.000 getötet. Die Staatsanwälte des Internationalen Strafgerichtshofs beschuldigen Regierungsbeamte und Janjaweed-Befehlshaber des Völkermords, der Kriegsverbrechen und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Darfur. Seit 2015 entsendet die RSF zusammen mit der sudanesischen Armee Truppen in den Krieg im Jemen an der Seite saudischer und emiratischer Truppen, was Hemedti die Möglichkeit gab, Beziehungen zu den Golfmächten zu knüpfen. Im Jahr 2017 wurde ein Gesetz verabschiedet, das die RSF als unabhängige Sicherheitskräfte legitimiert. Militärische Quellen sagten, dass die Armeeführung seit langem ihre Besorgnis über die Entwicklung von Hemedtis Kräften zum Ausdruck gebracht hatte. Im April 2019 beteiligte sich die RSF an einem Militärputsch, durch den Bashir gestürzt wurde. Später im selben Jahr unterzeichnete Hemedti ein Abkommen über die Teilung der Macht, das ihn zum stellvertretenden Mitglied eines Regierungsrates unter der Leitung von Armeegeneral Abdel Fattah al-Burhan machte. Vor der Unterzeichnung des Abkommens im Jahr 2019 beschuldigten Aktivisten die RSF, an der Ermordung Dutzender prodemokratischer Demonstranten beteiligt gewesen zu sein. Rechtsgruppen haben RSF-Soldaten auch Stammesgewalt vorgeworfen. Hemedti hob die Immunität einiger Soldaten auf und ermöglichte so deren strafrechtliche Verfolgung. Letztes Jahr entschuldigte er sich für die Verbrechen des Staates gegen das sudanesische Volk, ohne dies näher zu erläutern. Die RSF war an einem Putsch im Oktober 2021 beteiligt, der den Übergang zu Wahlen verhinderte. Hemedti hat seitdem erklärt, dass er den Staatsstreich bedauert und sich für eine neue Vereinbarung zur Wiederherstellung einer vollständigen Zivilregierung ausgesprochen hat. Sowohl die sudanesische Armee als auch prodemokratische Gruppen haben die Integration der RSF in die regulären Streitkräfte gefordert. Die diesbezüglichen Verhandlungen waren eine Quelle von Spannungen, die die ursprünglich für den 1. April vorgesehene endgültige Unterzeichnung eines Abkommens über eine neue Regierung und den Übergang zu Wahlen verzögert haben.

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Ankara hat Medienberichte vom Freitag dementiert, wonach ein Abkommen mit dem Sudan über den Wiederaufbau von Artefakten aus der osmanischen Zeit auf einer Insel im Roten Meer gekündigt worden sei.

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Arbeitspolitik
IG Metall will 4-Tage-Woche in Stahlindustrie durchsetzen

Die IG Metall will in der Stahlindustrie eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich durchsetzen. Das werde eine zentrale Forderung der Gewerkschaft in der kommenden Tarifrunde sein, sagte Knut Giesler, IG-Metall-Chef in NRW, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Giesler ist Verhandlungsführer in der nordwestdeutschen Stahlindustrie (NRW, Niedersachsen, Hessen und Bremen), die in aller Regel den Pilotabschluss für die gesamte Branche erzielt. Die Verhandlungen beginnen erst im November, Giesler will aber nach einer breitestmöglichen Beteiligung und Befragung der Beschäftigten noch vor den Sommerferien das Thema Vier-Tage-Woche innerhalb seiner Gewerkschaft festzurren. Davon unabhängig werde es auch eine Lohnforderung geben, die erst kurz vor Verhandlungsbeginn aufgestellt werde. „Wir wollen eine echte Entlastung für die Beschäftigten erreichen, ohne dass sie deshalb weniger verdienen“, sagte Giesler der WAZ. Für die Lebensqualität und die Gesundheit wäre das ein großer Fortschritt. Die bisherigen Rückmeldungen aus den Stahlbelegschaften dazu seien ausgesprochen positiv. Gleichzeitig würde die Vier-Tage-Woche die Stahlindustrie attraktiver für junge Menschen machen, die beim Umbau der kohlebasierten Schwerindustrie hin zu grünem Stahl in den kommenden Jahren dringend benötigt werden, meint Giesler: „Wir brauchen dafür junge, intelligente Leute – und um die konkurrieren wir mit vielen anderen Branchen.“ Zugleich sei die Vier-Tage-Woche auch eine Möglichkeit, die im Zuge des grünen Umbaus der Stahlindustrie zu erwartenden Arbeitsplatzverluste zu verhindern. Konkret schwebt Giesler für die Einführung der Vier-Tage-Woche in der Stahlindustrie die Senkung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 32 Stunden vor, bei vollem Lohnausgleich. Was in der Verwaltung und im Zwei-Schicht-Betrieb deutlich einfacher umzusetzen sei, werde im Drei-Schicht-Betrieb schwieriger. In diesen so genannten Vollkontischichten gehe es eher um den Wegfall der ungeliebten „Verfügungsschichten“, die derzeit anfallen, um den Wochenschnitt von 35 Stunden zu erreichen. Und um den Aufbau von Freischichten, was den Beschäftigten mehr Spielräume in der Freizeitgestaltung bringen würde. Allerdings geht die IG Metall davon aus, dass diese Reduzierung eine längere Zeit, womöglich mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird – auch, um die Arbeitgeber bei der Umstellung der Dienst- und Schichtpläne nicht zu überfordern. „Wir brauchen hier längere Einschleichzeiten“, sagte Giesler.

Gesundheit
So schützen Sie sich vor Zeckenstichen

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Mit der warmen Jahreszeit werden auch Zecken wieder aktiver. Die Stiche der Spinnentiere sind nicht nur unangenehm, sie können in manchen Fällen auch Krankheitserreger für Erkrankungen wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Wie man sich gegen die kleinen Blutsauger schützen kann, welche Risikogebiete für FSME es aktuell gibt und wann man nach einem Zeckenstich zum Arzt gehen sollte, darüber informiert die Stiftung Gesundheitswissen auf ihrem Gesundheitsportal. Mit den Frühlingstagen zieht es viele Menschen wieder vermehrt in die freie Natur. Aber Vorsicht: Dort kann man auch auf bereits erwachte Zecken treffen. Die kleinen Blutsauger werden schon ab etwa acht Grad Celsius aktiv. Mit ihrem Stich können sie Krankheiten übertragen. Zu den häufigsten durch Zecken verursachten Erkrankungen zählen Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Borreliose wird auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt und durch Borrelien-Bakterien ausgelöst. Sie kann sich auf verschiedene Organsysteme auswirken. Am häufigsten aber sind die Haut, das Nervensystem oder die Gelenke betroffen. Bei FSME handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Viren hervorgerufen wird. Bei einer Erkrankung können grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten, weshalb Betroffene oft von einer Erkältung ausgehen. Zumeist gehen die Symptome nach einigen Tagen von allein zurück. In sehr seltenen Fällen kommt es nach etwa einer Woche zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. Dann können Fieber, Übelkeit und Ausfälle des Nervensystems auftreten. Anzahl der FSME-Risikogebiete in Deutschland erhöht sich Hierzulande besteht das Risiko einer FSME-Infektion vor allem in den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg, aber auch im südöstlichen Thüringen, in Südhessen, in Sachsen und seit letztem Jahr auch im südöstlichen Brandenburg an der Grenze zu Berlin. Im Januar 2023 kamen mit den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Fürstenfeldbruck sowie dem Stadtkreis München drei neue Risikogebiete hinzu. Insgesamt werden 178 Kreise als FSME-Risikogebiete angegeben. Eine aktuelle Karte mit allen FSME-Risikogebieten zum Download gibt es auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen. Direkt zur karte mit den FSME-Risikogebieten So schützen Sie sich am besten gegen Zeckenstiche Die beste Strategie ist, die kleinen Blutsauger gar nicht erst mit der eignen Haut in Berührung kommen zu lassen. Die Tiere sehen schlecht, bewegen sich langsam und suchen am Körper eine freie weiche Hautstelle zum Zustechen. Sie befinden sich oft im Gras oder Gebüsch – etwa auf Kniehöhe. Trägt man lange Hosen, feste Schuhe und Oberteile mit langen Ärmeln, ist man gut geschützt. Auch wenn man sich vorwiegend auf befestigten Wegen bewegt, sinkt das Kontaktrisiko. Wer in der Natur unterwegs war, sollte den Körper nach den kleinen dunklen Tieren absuchen. Vor allem Ohren, Haaransatz, Hals, Achseln, Ellenbeuge, Bauchnabel, Genitalbereich oder Kniekehle sollten untersucht werden. Hier nisten sich die Tiere besonders gern ein. Hat sich doch eine Zecke festgebissen, sollte sie mit geeigneten Hilfsmitteln herausgezogen werden. Je schneller man die Zecke entfernt, desto geringer ist das Ansteckungsrisiko mit einem Erreger. Auch Insektenschutzmittel gegen Zecken können schützen: Die Wirkstoffe dieser Zeckensprays irritieren die Sinneswahrnehmungen der Zecken, sodass sie nicht zustechen können. Zecken entfernen: So geht’s richtig Eine Zecke sollte man zeitnah und möglichst mit den geeigneten Hilfsmitteln entfernen. Wie das geht und was man dabei beachten muss, erfahren Sie auf Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen: Direkt zur Gesundheitsinformation „Zecken richtig entfernen“ Wann sollte man mit einem Zeckenstich zum Arzt gehen? Im Falle eines Zeckenstichs sollte die Einstichstelle einige Wochen nach der Entfernung der Zecke beobachtet werden. Wenn eine ringförmige Hautrötung auftritt, ist es erforderlich, einen Arzt hinzuzuziehen. Dasselbe gilt, wenn sich sieben bis 14 Tage nach einem Zeckenstich grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen entwickeln. Wie gut schützt eine Impfung? Bisher gibt es eine Impfung nur gegen den Erreger der FSME, nicht gegen Borreliose. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt diese zum einen für Bewohner und Besucher von Risikogebieten, die sich viel im Freien aufhalten und so ein erhöhtes Risiko haben. Zum anderen auch für durch ihren Beruf gefährdete Personen in den Risikogebieten, wie z.B. Forstarbeiter oder Laborpersonal. Für den vollen Impfschutz sind drei Impfungen in bestimmten Abständen nötig. Im Anschluss ist laut RKI bei 99 Prozent der Geimpften ein vollständiger Schutz gegeben. Dieser hält mindestens drei Jahre an. Eine Auffrischung wird nach drei bis fünf Jahren empfohlen.

Uiguren-Verfolgung
Annalena Baerbock rügt China wegen muslimischer Uiguren

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Peking – Während sich die gesamte muslimische Welt und deren Führer zu den Menschenrechtsverletzungen Chinas gegen muslimische Minderheiten weitestgehend in Schweigen hüllen, hat die deutsche Außenministerin bei ihrem Besuch in China Mut bewiesen und Peking in deutlicher Form kritisiert. Der Weltkongress der Uiguren begrüßte die Äußerungen Baerbocks. „Wir begrüßen die klaren Worte der deutschen Außenministerin zum Leid von Millionen von Uiguren. Die Europäische Union muss nun ernsthafte gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um den Schrecken des chinesischen Völkermords an den Uiguren und anderen Turkvölkern ein Ende zu setzen“, sagte Dolkun Isa, Präsident des Uigurischen Weltkongresses, in einer Mitteilung. „Täter, die schwerste Menschenrechtsverbrechen begehen, dürfen nicht ungestraft bleiben, und dies muss sich in der China-Strategie der Bundesregierung widerspiegeln“, so Isa weiter. Während ihrer zweitägigen Reise nach China forderte die Bundesaußenministerin die chinesische Regierung auch auf, die Empfehlungen des Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) zur Lage in Xinjiang (Ostturkestan) umzusetzen. Baerbock riet zudem Unternehmen dazu internationale Menschenrechtsstandards einzuhalten. Die Lieferketten deutscher Unternehmen wie BASF, Volkswagen und BMW stehen im Verdacht, mit uigurischer Zwangsarbeit belastet zu sein. Die deutsche Außenministerin betonte, dass das in diesem Jahr in Kraft getretene deutsche Lieferketten-Sorgfaltspflichtgesetz überall gilt. Sie mahnte, die internationalen Standards müssten in der Wirtschaft und in Unternehmen eingehalten werden. „Wo Firmen sich Vorteile auf Kosten der Menschenrechte verschaffen, gibt es keinen fairen Wettbewerb“, betonte sie. Da die Einhaltung der Menschenrechte auch „in unserem ökonomischem Interesse“ liege, sehe es die Bundesregierung mit Sorge, dass in China „Freiräume für zivilrechtliches Engagement immer mehr schrumpfen“ und „Menschenrechte immer mehr beschnitten“ würden, berichtet die tagesschau.

Bei den Uiguren handelt es sich um eine turksprachige muslimische Minderheit, die überwiegend in der autonomen Region Xinjiang auf dem Territorium der Volksrepublik China lebt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft China schwere Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Uiguren vor und beschuldigt die chinesischen Behörden seit 1980er-Jahren, diese systematisch zu verfolgen. Mitglieder dieser Volksgruppe würden aufgrund ihrer Herkunft und muslimischen Religion willkürlich festgenommen und inhaftiert sowie in Internierungslager gesteckt.

In der Haft hätten diese Menschen keinen „Kontakt zur Außenwelt“ und seien „starken Einschränkungen ihrer Religionsfreiheit sowie ihrer sozialen und kulturellen Rechte“ ausgesetzt.

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– China – Uiguren-Verfolgung: Mesut Özil verurteilt muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil hat in einem Tweet muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen zur Unterdrückung und Verfolgung der muslimischen Minderheit der Uiguren in China scharf verurteilt.

Uiguren-Verfolgung: Mesut Özil verurteilt muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen

Istanbul Finance Center
Türkei: Erdogan eröffnet Mega-Finanzzentrum in Istanbul

Istanbul – In einer feierlichen Zeremonie eröffnete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag ein lang erwartetes großes Geschäftsviertel, das die türkische Metropole zu einem der wichtigsten Finanzzentren der Welt machen soll. Beginnend mit der Eröffnung des Bereichs, in dem die Banken untergebracht sein werden, wurde das Istanbul Finance Center (IFC) in Betrieb genommen. „Das Istanbul Finance Center ist ein visionäres Projekt, das die Rolle der Türkei in der Weltwirtschaft stärken soll“, so Erdogan. Der türkische Staatschef betonte, dass das Projekt den internationalen Kapitalfluss erleichtern und das Potenzial zur Anziehung von Investitionen erhöhen werde. Das Ziel sei Istanbul zu einem wettbewerbsfähigen Standort für internationale Finanzinstitute und Investoren zu machen und das Wachstum der türkischen Wirtschaft zu fördern. Das Zentrum soll Arbeitsplätze für 40.000 Menschen schaffen. Das Zentrum wird die meisten der wichtigsten Finanzinstitutionen und -behörden der Türkei beherbergen, darunter die Zentralbank der Republik Türkiye (CBRT), die Borsa Istanbul Stock Exchange (BIST), die Agentur für Bankenregulierung und -aufsicht (BDDK) und die Kapitalmarktbehörde der Türkei (SPK). Das Zentrum verfügt über 1,3 Millionen Quadratmeter Bürofläche, ein 100.000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum, ein Konferenz- und Veranstaltungszentrum für 2.100 Personen, ein Fünf-Sterne-Hotel und einen Parkplatz mit einer Kapazität für mehr als 26.000 Fahrzeuge. Inzwischen soll die Nachfrage in- und ausländischer Unternehmen nach den Flächen im IFC das Angebot weit übersteigen. Das wegweisende Projekt zielt darauf ab, ein Finanzzentrum zu errichten, das den bestehenden Finanzzentren in New York, London und Dubai in nichts nachsteht, wenn nicht sogar größer ist. Mit einem innovativen Stadtmodell bietet das IFC alles, was für die Bedürfnisse der Geschäftswelt notwendig ist. Es wird mit rund 100 000 Besuchern pro Tag gerechnet, einschließlich der Beschäftigten.

FDICI
Deutschland bleibt wichtiger Zielmarkt für ausländische Direktinvestitionen

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Ukraine-Krieg, steigende Energiepreise und hohe Inflation: Trotz der derzeitigen globalen wirtschaftlichen Entwicklung und geopolitischen Lage bleiben die Investoren im Bezug auf ihre direkten Investitionen im Ausland verhalten optimistisch. Zwar fällt Deutschland in der Prognose um zwei Plätze auf den vierten Rang zurück, behauptet sich aber weiterhin als sicherer Investitionsstandort in den weltweiten Top 5. Die Vereinigten Staaten stehen zum 11. Mal in Folge an der Spitze der Investitionsattraktivität. Kanada erobert den zweiten Platz zurück, nachdem es 2022 auf den dritten Platz zurückgefallen war, und Japan springt vom vierten Platz im letzten Jahr auf den dritten Platz. Das Vereinigte Königreich bleibt auf dem fünften Platz, und Frankreich folgt dicht dahinter. China springt vom 10. auf den 7. Platz, was vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass Peking im vierten Quartal 2022 seine Null-COVID-Politik zurückgenommen hat. Die Türkei hat es nicht in die Top-25-Liste geschafft. Insgesamt zeigt die diesjährige Umfrage erneut die Vorliebe der Anleger für die Industrieländer, auf die 19 der 25 Länder im Index entfallen. Deutsche Wirtschaft zeigt sich robust und widerstandsfähig „Deutschland bleibt ein wichtiger Treiber der Wirtschaft in Europa und Eurasien“, sagt Dr. Marc Lakner, Managing Director für Kearney in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die staatliche Transparenz und hochqualifizierte Fachkräfte sowie die technologischen Innovationen – wie etwa der geplante Ausbau der digitalen Infrastruktur, der Umbau des Verkehrswesens und die Umstellung auf nachhaltige Energie – sind für die Investoren wichtige Kriterien für ihre Entscheidungen, in Deutschland zu investieren.“ Schaut man auf den Optimismusindex für Deutschland, so ist dieser ist im Vergleich zum Vorjahr um 5 Punkte gesunken. Die Gründe dafür liegen nach Meinung der Autoren des FDICI in den wirtschaftlichen und energiepolitischen Herausforderungen aufgrund der geopolitischen Krise in Osteuropa. Der Krieg in der Ukraine und der massive Anstieg der Energiepreise haben das Vertrauen der Unternehmen in absehbar weiteres Wachstum stark belastet. Auch die anhaltende Inflation und die Auswirkungen der Zinserhöhungen der EZB trüben die Aussichten für Deutschland und im gesamten europäischen Markt. Doch die deutsche Wirtschaft hat sich durch eine robuste Industrie und eine unterstützende Regierungspolitik als so widerstandsfähig erwiesen, dass die Bundesrepublik einer der wichtigen Zielmärkte für ausländische Direktinvestitionen bleiben wird. Investoren bevorzugen entwickelte Märkte – Globalisierung bleibt treibende Kraft Drei Viertel der weltweit befragten Wirtschaftsführer planen eine Erhöhung ihrer ausländischen Direktinvestitionen in den nächsten drei Jahren. Das ist ein moderater Anstieg zum Vorjahr. Dabei bevorzugen die Investoren weiterhin entwickelte Märkte, die insgesamt 19 der 25 im Index aufgeführten Länder ausmachen. Spitzenreiter sind zum 11. Mal in Folge die USA, gefolgt von Kanada und Japan. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte des FDICI enthält der Bericht zudem eine exklusive Rangliste von Schwellenländern, angeführt von China. Zum Vergleich: Auf der globalen Weltrangliste rückt China von Platz 10 auf an die siebte Stelle vor, was möglicherweise auf Anzeichen einer Erholung der Wirtschaftstätigkeit nach der Abkehr von der Null-COVID-Politik gegen Ende 2022 zurückzuführen ist. Die Globalisierung wird weiterhin zentrale Kraft bei ausländischen Direktinvestitionen bleiben, eine deutliche Mehrheit von 66 Prozent der Befragten rechnen gar mit einer Zunahme der Globalisierung. Als Treiber werden die vernetzte digitale Infrastruktur, die wachsenden Handelsmöglichkeiten und nur begrenzte Handelsschranken genannt.

Bosnienkrieg
Bosnien: 30. Jahrestag des Ahmići-Massakers

Das beschaulich gelegene Dorf Ahmići in Bosnien-Herzegowina liegt nicht weit entfernt von der Stadt Vitez. Hier ereignete sich vor 30 Jahren, am 16. April 1993, eines der furchtbarsten Massaker an bosnischen Muslimen während des Bosnien-Krieges. In den frühen  Morgenstunden rückten Spezialkräfte des Kroatischen Verteidigungsrats (HVO) in Ahmići ein und töteten insgesamt 120 Zivilisten, darunter 32 Frauen und 11 Kinder. Das Dorf Ahmići wurde komplett zerstört Die kroatische HVO hatte zuvor die umliegenden Dörfer und Ahmići erobert. Viele muslimischen Opfer verbrannten in ihren Häusern, weil die Einheiten die Häuser der Bewohner anzündeten. Mit unglaublicher Brutalität zerstörten die kroatischen Angreifer nicht nur die Wohnhäuser der Dorfbewohner, sondern auch die Moscheen. Alle Einwohner, einschließlich Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wurden Opfer der Mordkommandos. Die wehrlosen Einwohner hatten keine Chance, denn wer versuchte aus der Hölle zu fliehen, wurde von postierten Scharfschützen erschossen. Die Angeklagten bestritten vor Gericht an dem Massaker beteiligt gewesen zu sein  Der damalige britische Befehlshaber der UN-Blauhelmsoldaten des Cheshire-Regiments, Oberst Bryan Watters, hatte am zweiten Verhandlungstag des internationalen Kriegsverbrechertribunals in den Niederlanden Beweise zur Verwicklung kroatischer Soldaten an dem Kriegsverbrechen vorgelegt. Alle sechs Angeklagten Soldaten der kroatischen HVO hatten vor Gericht eine Beteiligung an dem Massaker bestritten. Sechs Tage nach dem Gemetzel, erreichten die UN-Blauhelmsoldaten das völlig zerstörte Dorf. Oberst Bryan Watters bezeichnete das Massaker von Ahmići als „grausame Militäraktion“. Um die eigene Schuld am Massenmord von Ahmići zu verbergen, verscharrten Mitglieder der HVO die getöteten Opfer an verschiedene Orte. Die sterblichen Überreste von neun Opfern wurden im 150 km entfernten Mostar entdeckt. Der Bosnien-Krieg dauerte vom 1. März 1992 – 14. Dezember 1995 und damit über drei Jahre. Mehr als 100.000 Menschen wurden während des Krieges getötet und zwei Millionen Menschen musste ihre Heimat verlassen. Der Völkermord von Srebrenica gilt als eines der schlimmsten Verbrechen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. In der türkischen und aserbaidschanischen Geschichtswissenschaft hat sich der Terminus technicus Mezalim für massenhafte Gewaltverbrechen an der muslimischen Zivilbevölkerung. Erschienen auf Mezalim

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– Balkan – Ukraine-Konflikt: Kosovo und Bosnien fordern NATO-Beitritt

Der Einfluss Russlands in Serbien ist nicht kleiner geworden, sondern hat über die Jahre sogar noch zugenommen“, so die Präsidentin des Kosovo, Vjosa Osmani.

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Raumfahrt
Elon Musks SpaceX-Rakete bringt weiteren türkischen Satelliten ins All

Los Angeles – Der erste in der Türkei entwickelte und hergestellte Erdbeobachtungssatellit IMECE wurde heute vom amerikanischen Raumfahrtkonzern SpaceX des Unternehmers Elon Musk in Kalifornien mit einer Falcon-9-Rakete ins All geschossen. Der Start sollte bereits am Freitag erfolgen, wurde aber wegen schlechten Wetters verschoben und fand am frühen Samstag auf der Vandenberg Space Force Base im US-Bundesstaat Kalifornien statt. Der IMECE-Satellit wird während seines Aufenthalts in der Umlaufbahn in den Bereichen Verteidigung, Katastrophenmanagement, Umwelt und Urbanisierung sowie Land- und Forstwirtschaft eingesetzt. IMECE ist ein Fernerkundungssatellit, der vom Forschungsinstitut für Raumfahrttechnologien des türkischen Rates für wissenschaftliche und technologische Forschung (TUBITAK) entwickelt wurde und im Werk der Turkish Aerospace Industries (TUSAŞ) in Kahramankazan, Ankara, hergestellt wird. Er ist in der Lage, mit einer hochauflösenden elektro-optischen Kamera Bilder aus der ganzen Welt aufzunehmen. In seiner Rede nach dem Start des Satelliten erinnerte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan daran, dass der Entwurf, die Produktion, die Montage, die Integration und die Tests des Satelliten in der Türkei durchgeführt wurden. „IMECE wird der fortschrittlichste Beobachtungssatellit der Türkei in Bezug auf Bildauflösung, Kommunikationsgeschwindigkeit und Manövrierfähigkeit sein“, fügte er hinzu. Mit dem Start von IMECE und dem geplanten Start von Türksat 6A werde die Zahl der türkischen Satelliten im All auf 10 steigen, so Erdogan weiter.. Multimilliardär Musk und Erdogan haben bereits vor Jahren die Stärkung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, unter anderem auch die Raumfahrttechnologie, angekündigt. Musk besuchte Erdogan bereits im November 2018, nachdem der türkische Staatschef damals das erste türkische E-Auto TOGG angekündigt hatte.

Nachdem im Januar 2021 die SpaceX-Trägerrakete den türkischen Satelliten TÜRKSAT 5-A ins All brachte, hat der US-Raumfahrtkonzern im Dezember 2021 auch den Satellit TÜRKSAT 5-B in die Erdumlaufbahn transportiert.

Die Falcon-9-Raketen von SpaceX befördern regelmäßig türkische Satelliten sowohl für die militärische als auch für die zivile Nutzung in die Umlaufbahn. Armenische Lobbyorganisationen in Nordamerika hatten im im Januar Druck auf SpaceX ausgeübt, damit das Unternehmen aus dem Projekt mit dem türkischen Verteidigungsministerium aussteigt.

Mobile Payments
Einmal lächeln, bitte: So sieht die Zukunft des Bezahlens aus

Niemand mag es, jeder muss es: Bezahlen. Mehrmals täglich müssen sich die meisten Menschen von ihrem Geld trennen, zum Beispiel an der Supermarktkasse, im Online-Shop oder am Ticketautomaten. Dafür stehen ihnen mehr Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor. Im Digitalzeitalter sind Bargeld, Kartenzahlung und Überweisung durch eine schier unüberschaubare Vielfalt an Bezahlmethoden ergänzt worden. Digitale Wallets, Smartphone-Apps und mehr gehören längst zum Alltag. Aber die Transformation des Bezahlwesens ist noch nicht abgeschlossen. In den nächsten Jahren werden neue Zahlungsmethoden hinzukommen, etablierte werden sich verändern. Digitale Wallets, Biometrie und neue Banking-Technologien: So sieht die Zukunft des Bezahlens aus. Mobile Payments setzen sich durch Immer öfter zücken die Menschen an der Kasse nicht mehr ihren Geldbeutel. Stattdessen tippen sie ein bisschen auf dem Smartphone herum und halten es dann vor den Kartenleser. Manche schwingen auch nur den Arm mit der Smartwatch nach oben. Sie bezahlen mit einem sogenannten Mobile Wallet wie zum Beispiel Apple Pay oder Google Pay. In der Türkei ist diese Zahlungsmethode schon weit verbreitet, Umfragen zufolge nutzen sie dort mehr als 60 % aller Menschen. In Deutschland verläuft die Entwicklung hingegen eher schleppend: 2021 wurden dort nur 3 % aller Zahlungen mit dem Handy abgewickelt. Weltweit geht der Trend aber eindeutig zum Mobile Payment. Doch während diese Technologie gerade noch dabei ist, sich durchzusetzen, steht schon ein Herausforderer in den Startlöchern: Die Zahlung per Biometrie. Biometrische Zahlungen stehen in den Startlöchern Was sich im Moment noch nach Science-Fiction anhört, ist in China bereits üblich. Und auch in den USA und Europa experimentieren Zahlungsanbieter bereits mit dieser Technologie. Mastercard führte 2022 ein Zahlungsterminal ein, das die Identität des Kunden durch einen Scan des Gesichts oder des Fingerabdrucks feststellt. Um zu bezahlen, genügt es, in eine Kamera zu lächeln oder mit der Hand über ein Lesegerät zu winken. Es ist nicht mehr nötig, den Geldbeutel oder das Smartphone hervorzuholen. Die Technologie verkürzt den Zahlvorgang und macht ihn sogar noch komfortabler als beim Mobile Payment. Es ist also gut vorstellbar, dass sie das Bezahlen mit dem Smartphone irgendwann ganz ablöst. Das hängt allerdings auch von der Bereitschaft der Kunden ab, sich mit ihren biometrischen Daten bei einem Zahlungsdienst zu registrieren. Das ist nicht selbstverständlich, denn die Nutzung biometrischer Daten ist durchaus umstritten. Das Wallet ersetzt die Geldbörse Die Geldbörse bietet Platz für Bargeld, EC-Karten und Kreditkarten und erleichtert den Alltag damit erheblich. Genau dasselbe Prinzip steckt hinter Mobile Wallets sowie hinter E-Wallets wie PayPal. Verschiedene Karten und das Bankkonto werden mit einer einzigen Zahlungsmethode verknüpft. Der Nutzer muss sich also nicht mehr viele verschiedene Passwörter merken, sondern nur noch ein einziges. Beim Bezahlen kann er dann auswählen, wo das Geld herkommen soll. Aktuell kann das Wallet die Geldbörse noch nicht ganz ersetzen, denn die enthält ja auch wichtige Dokumente wie den Personalausweis, den Führerschein oder das Busticket. Aber auch diese werden irgendwann in einer digitalen Form verfügbar sein. In vielen Ländern sind sie es jetzt schon. Es ist also durchaus denkbar, dass eines Tages das digitale Wallet die Geldbörse komplett ersetzt. Buy now, pay later: umstritten, aber erfolgreich Das Bezahlprinzip „Buy now, pay later“ (BNPL) ist durch Anbieter wie Klarna oder Afterpay bekannt geworden. Diese Dienste erlauben das Bezahlen auf Rechnung oder in Raten, ohne die Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Das Konzept ist umstritten, weil es zu einer Schuldenfalle werden kann. Die EU plant aktuell, neue Regeln einzuführen, die eine Bonitätsprüfung auch bei Krediten unter 200 Euro vorschreiben. Trotzdem spricht vieles dafür, dass BNPL auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Ende März 2023 führte Tech-Gigant Apple nämlich ein eigens BNPL-System für sein Wallet Apple Pay ein. Im Vergleich zu anderen BNPL-Diensten sind die Funktionen aber beschränkt: Der maximale Kreditbetrag ist auf 1.000 Dollar begrenzt und er muss in maximal 4 Raten zurückgezahlt werden. Der große Marktanteil von Apple dürfte dazu führen, dass der Anteil der BNPL-Zahlungen im Online-Shopping weiter steigt. Neue Formen des Sofortbankings Sofortbanking ist im Internet schon jetzt eine beliebte Zahlungsmethode. Wer mit Diensten wie Sofort oder Paydirekt bezahlt, erhält seine Bestellung schneller als bei einer herkömmlichen Überweisung. Denn der Händler muss den Geldeingang nicht abwarten und kann die Ware gleich verschicken. Allerdings haben die Dienste auch einige Nachteile. So nehmen Rückerstattungen mehrere Tage in Anspruch, und auch der Händler hat sein Geld nicht sofort auf dem Konto. In Zukunft dürften daher neue Formen des Sofortbankings die Oberhand gewinnen. Ein möglicher Kandidat ist der schwedische Dienst Zimpler, der in Skandinavien weit verbreitet ist. Er ist vor allem aus Zimpler Casinos bekannt, die mit schnellen Auszahlungen und einem einfachen Authentifizierungsprozess werben. Das liegt daran, dass Zimpler auf Echtzeit-Überweisungen setzt. Das Geld wird also innerhalb weniger Minuten auf das Konto des Empfängers gebucht. Zudem verfügt Zimpler über einen Identitätsnachweis als Zusatzfunktion. Diese Beispiele und andere machen klar: Das Bezahlen wird in der Zukunft immer digitaler. Ob mit dem Smartphone, per Gesichtserkennung oder mit einer Banking-App, die Technologie spielt immer eine Schlüsselrolle. Der Trend geht hin zu größerem Komfort, etwa durch Gesichtserkennung; zu schnelleren Zahlungen, etwa durch Instant-Überweisungen; sowie zu mehr Flexibilität, beispielsweise durch BNPL-Dienste. Grundsätzlich wird das Bezahlen also einfacher. Die schiere Vielfalt der verfügbaren Optionen macht es aber auch in gewisser Hinsicht – komplizierter.

Glücksspiel
Online-Slots: Top 5 Spielautomaten von Pragmatic Play

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Wenn Sie auf der Suche nach einer aufregenden und lohnenden Erfahrung beim Spielen von Online-Slots sind, dann ist Pragmatic Play Ihre beste Wahl. Dieser in Malta ansässige Spieleentwickler hat eine fantastische Auswahl an Spielen geschaffen, die den Spielern die Möglichkeit bieten, großartige Grafiken, fesselnde Soundtracks und aufregende Bonusfunktionen zu genießen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf fünf der besten Spielautomaten von Pragmatic Play, die Sie unbedingt ausprobieren sollten. Lassen Sie uns eintauchen!

Wolf Gold

Wolf Gold ist eine weitere großartige Option für alle, die auf der Suche nach einem fesselnden Spielerlebnis sind. Dieser Spielautomat mit mittlerer Varianz bietet hochwertige 3D-Grafiken und Animationen sowie einige großartige Bonusfunktionen wie Stacked Wilds, Freispiele, Multiplikatoren, Geld-Respin und eine Jackpot-Funktion, bei der Sie bis zum 250-fachen Ihres Einsatzes gewinnen können. Wolf Gold hat eine RTP-Rate von 96% und ist damit einer der großzügigeren Slots von Pragmatic Play. Wir haben eine Loki Casino Erfahrung und können getrost sagen, dass das beste Spiel im Loki Casino präsentiert wird. Die moderne und einfache Benutzeroberfläche der Website, kombiniert mit großzügigen Boni, wird Ihnen ein unglaubliches Spielerlebnis bieten.

Mustang Gold

Mustang Gold ist ein weiterer aufregender Titel von Pragmatic Play, der mit einigen großartigen Bonusfunktionen wie Freispielen, Geldsammel-Bonusrunden, Geld-Respins und einer progressiven Jackpot-Funktion aufwartet, die den Spielern die Chance gibt, das bis zu 1000-fache ihres Einsatzes zu gewinnen. Das Spiel bietet auch eine atemberaubende Grafik vor einem Wüstenhintergrund mit einem beeindruckenden Soundtrack, der Sie stundenlang spielen lässt. Mustang Gold hat eine RTP-Rate von 95 %. Unter den beliebtesten Online-Casinos der Schweizer können wir 7Bit Casino hervorheben. Darin können Sie das Mustang Gold-Spiel genießen und einen großzügigen Bonus erhalten

Great Rhino Deluxe

Great Rhino Deluxe ist eines der neuesten Spiele von Pragmatic Play. Es verfügt über fünf Walzen und 20 Gewinnlinien sowie eine beeindruckende Grafik mit lebendigen Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum und afrikanisch inspirierter Musik, die Sie in Stimmung für große Gewinne bringt. Great Rhino Deluxe bietet auch einige hervorragende Bonusfunktionen wie Jokersymbole, Streuungen, Freispielrunden und Multiplikatoren, mit denen Sie riesige Gewinne bis zum 500-fachen Ihres Einsatzes erzielen können! Das Spiel hat eine RTP-Rate von 96 %.

Sweet Bonanza

Sweet Bonanza ist ein lebhaftes und köstliches Automatenspiel von Pragmatic Play. Dieser süße Leckerbissen hat 6 Walzen, auf denen die Symbole lawinenartig den Bildschirm hinunterstürzen. Es bietet Sammelauszahlungen, Freispiele, Multiplikatoren bis zum 100-fachen Ihres Einsatzes und viele andere Boni, die Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen werden! Mit seinen leuchtenden Farben und dem bonbonfarbenen Design wird dieses Spiel den Spielern im Woo Casino mit Sicherheit endlose Stunden Spaß bereiten. Machen Sie sich also bereit für einen Zuckerrausch – es ist Zeit, Sweet Bonanza zu spielen!

Joker’s Jewels

Joker’s Jewels ist einer der beliebtesten Spielautomaten von Pragmatic Play. Dieses klassische Spiel mit Fruchtthemen verfügt über fünf Walzen und 50 Gewinnlinien und bietet eine Rendite von 96 % für den Spieler. Es bietet auch eine Reihe von fantastischen Bonusfunktionen wie Wilds, Mega Wilds, Scatters und Freispiele, mit denen Sie große Gewinne erzielen können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese fünf Spielautomaten von Pragmatic Play für jeden etwas bieten – sei es für abenteuerlustige Spieler oder für Gelegenheitsspieler, die auf der Suche nach großen Gewinnen sind! Mit fantastischen Bildern und Soundtracks, gepaart mit lohnenden Bonusfunktionen und großzügigen RTP-Raten, werden diese Spiele den Spielern stundenlanges Vergnügen bereiten!