Krise im Schwarzen Meer
Türkei warnt Russland nach Angriff auf Schwarzmeer-Schiff

0
Ankara – Die Türkei hat Moskau gewarnt, weitere Eskalationen zu vermeiden, nachdem ein türkisches Frachtschiff am vergangenen Wochenende von der russischen Marine angegriffen und überfallen wurde, wie die Kommunikationsdirektion des Präsidenten am Donnerstag mitteilte. „Nach der (russischen) Intervention wurden unsere Gesprächspartner in der Russischen Föderation entsprechend gewarnt, solche Versuche zu vermeiden, die die Spannungen im Schwarzen Meer verschärfen“, erklärte die türkische Präsidentschaft und brach damit das tagelange Schweigen über den Vorfall. Russland feuerte Warnschüsse auf die unter der Flagge Palaus fahrende Şükrü Okan ab, bevor seine bewaffneten Marinesoldaten das Schiff am vergangenen Sonntag etwa 60 Kilometer vor der Nordwestküste der Türkei, in internationalen Gewässern, aber in der Nähe von Istanbul, per Hubschrauber angriffen. Moskau gab an, dass das Schiff einer Aufforderung zum Anhalten nicht nachgekommen sei, und bezeichnete seine Aktion als Inspektion, bevor das Schiff in Richtung des ukrainischen Hafens Izmail weiterfuhr – der wichtigsten Exportroute für ukrainische Agrarerzeugnisse. Die Türkei nutzte ihre guten Beziehungen sowohl zu Moskau als auch zu Kiew und vermittelte eine von der UNO unterstützte Vereinbarung zur Aufhebung der von der russischen Marine verhängten Blockade der ukrainischen Getreideausfuhr. Die Vereinbarung brach jedoch Mitte Juli zusammen, als der Kreml sich weigerte, sie zu verlängern. Russland hat außerdem gedroht, Schiffe, die ukrainische Häfen ansteuern, als möglicherweise waffenbeladen zu betrachten. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan wurde im eigenen Land dafür kritisiert, dass er nicht auf die russische Provokation reagierte, doch sein Büro erklärte, dass es technisch gesehen Sache Palaus sei, auf den Vorfall zu reagieren. „Auch wenn der Eigner der Sukru Okan türkisch ist, ist das Schiff nicht unter türkischer Flagge unterwegs. Im internationalen Recht ist der ‚Flaggenstaat‘ wichtiger als der Name des Schiffes oder die Nationalität der Besatzung“, verteidigte das Präsidialbüro Erdoğan.

Gastkommentar
Türkei: Oppositionsführer Kılıçdaroğlu hat fertig

ein Gastkommentar von Nabi Yücel Nach der Wahlschlappe in der Türkei hat es Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu (CHP) nicht leicht. Er hat nach dem Wahldebakel keinen Abgeordnetenmandat und den Chefsessel darf er eigentlich laut dem ehemaligen Generalsekretär der Partei, Önder Sav, auch nur drei Jahre besetzt halten. Zudem sitzen noch mehrere Wahldebakel im Sitzfleisch des Oppositionsführers. Keine guten Randbedingungen zur kommenden Kommunalwahl. Vor zwei Wochen eilte der Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP nach Akbelen in der Mittelmeerprovinz Muğla, um Demonstranten beizustehen, die die Nutzung eines Waldgebiets für den Tagebau verhindern wollten. Ohne ein Mandat im Nationalparlament, inmitten eines innerparteilichen Machtkampfs, der seit dem Wahldebakel vom Mai anhält, stand die demonstrative Solidaritätsanwesenheit von Kemal Kılıçdaroğlu in Akbelen nicht gerade unter einem guten Stern.

Waldgebiet Akbelen

Der Stern sank noch weiter, denn, nach einer kurzen Stippvisite am Rande der Hauptzufahrt zum Waldgebiet und einer aufgedrängten Rede an die Demonstranten, stieg Kılıçdaroğlu unverrichteter Dinge wieder in sein Fahrzeug. Unverrichteter Dinge? Zumindest im Auge des Betrachters, in diesem Fall den Demonstranten. Die Rede von Kılıçdaroğlu hatten die Demonstranten noch begeistert aufgenommen, jedoch erwartet, dass der Umweltaktivist – wie er sich in der Rede ständig selbst widerspiegelte – Seite an Seite mit ihnen die Straße versperrt oder gar das Waldgebiet betritt und genauso kämpferisch wie in der Rede, sich mit der Gendarmerie ein Katz-und-Maus-Spiel liefert. Aber das war eben nicht der Fall, weshalb die Stimmung schnell kippte und die Demonstranten auf das Fahrzeug von Kılıçdaroğlu hämmerten, als dieser sich bereits auf der Rückbank gemütlich machte.
Arabaya değil, barikata [deutsch: Nicht zum Auto, zur Barrikade]
Lange Rede, kurzer Sinn: Kılıçdaroğlu ist seit der Wahlschlappe merklich ruhiger, ängstlicher, keift nicht mehr so unverhohlen über die Regierung oder Behörden und schon gar nicht gegen Recep Tayyip Erdoğan oder die AKP. Ohne ein Abgeordnetenmandat und ohne Immunität, ist Kılıçdaroğlu nüchtern betrachtet sogar ein zahnloser Kater.

„Değişim“, zu deutsch „Veränderung“

Dann kommt noch der innerparteiische Konflikt hinzu, der seit der Wahlschlappe anhält und die TV-Talkshows tagtäglich beschäftigt. Kaum ein Tag vergeht, in der Kılıçdaroğlu nicht mit dem Unwort „Değişim“, zu deutsch „Veränderung“, konfrontiert wird. Noch befremdlicher wirkt das ganze, wenn gleich zwei Ziehsöhne von Kılıçdaroğlu, der Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu sowie Fraktionsvorsitzender Özgür Özel an seinem Chefsessel rütteln und dabei noch vorgeben, nach dem Wahldebakel die Partei verändern zu wollen.

Brutus und Caeser

Nicht ohne Grund werden sie daher vereinzelt als Verschwörer, als türkischer Brutus bezeichnet; Brutus stellte wie all die römischen Verschwörer, das moralische Ideal der „Freiheit“ über das der Dankbarkeit gegenüber Caeser, und ermordeten ihren politischen Mentor, Lebensretter, Ziehvater. Der Wahre Grund war indes die Befürchtung, dass sich Caeser als Alleinherrscher geriert und die Macht auf sich zentriert. Die türkischen Brutuse müssen aber noch viel Lehrgeld zahlen, um die Herrschaft von Kılıçdaroğlu allein mit Softpower zu brechen. Mit wagen Formulierung, wie etwa, man wolle Veränderung herbeiführen, werden İmamoğlu oder Özel nicht weit kommen. Und wenn sich zwei potentielle Kandidaten nicht selbst als Kandidaten vorstellen, sondern ständig mit dem Begriff „Veränderung“ jonglieren, dann werden die Wähler in der kommenden Kommunalwahl das auch entsprechend quittieren. Diese Einsicht teilen viele ehemals verdiente Politiker der CHP, aber nicht ohne Hintergedanken.

İmamoğlu muss um sein Amtssitz fürchten

İmamoğlu begreift nun, worum es eigentlich geht: um die Wurst. Deshalb hat İmamoğlu das Thema Chefsessel vorerst und abrupt pausiert und will sich offensichtlich wieder der OB-Wahl widmen. Bereits jetzt stimmen wieder hauseigene Umfrageinstitute in großartigen Lettern für İmamoğlu ein. Erfolg ist aber messbar und kann nicht mit beschönigten Umfrageergebnissen oder mit parteiinternen Wahlkampfteam-Trolls und parteinahen Zeitungsenten wettgemacht werden. İmamoğlu hatte vier Jahre Zeit, sich in Istanbul zu beweisen. Ob er in dieser Zeit die Herzen der Millionenmetropole gewinnen konnte oder unten durch ist, wird sich bei der Kommunalwahl zeigen. Und Kılıçdaroğlu? Ihm wird noch die Ehre zuteil, die hochbetagte Partei ängstlich, unsicher und völlig desillusioniert durch den Sturm hindurch anzulanden. Fragt sich nur, in welchem Zustand und ob er danach noch das Ruder in Händen hält.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Auch interessant

– Medizin – „Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam

Als Lady Mary Wortley Montagu, die Frau des englischen Botschafters am osmanischen Hof in Konstantinopel, 1717 beobachtet, wie Haremsfrauen ihre Kinder absichtlich mit Pocken infizieren, glaubt sie erst an eine barbarische Praxis.

„Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam

Dr.-Safiye-Ali-Straße
Dortmund: Straße nach deutschtürkischer Ärztin Safiye Ali benannt

Dortmund – Eine Straße in der Dortmunder Nordstadt trägt nun den Namen einer türkischen Ärztin. Ein Zeichen für das multikulturelle Zusammenleben. Bereits im vergangenen November hatte die Bezirksvertretung  für die Umbenennung in Dr.-Safiye-Ali-Straße gestimmt. Safiye Ali wurde am 2. Februar 1894 in Istanbul als jüngste von vier Schwestern geboren und war die erste türkische Ärztin. Sie entstammte einer Familie der Istanbuler Oberschicht: Ihr Vater Ali Kirat Pascha war Berater der osmanischen Sultane Abdülaziz und Abdülhamit II. Da Ali als Frau im Osmanischen Reich nicht studieren durfte, nahm sie ein Medizinstudium in Würzburg auf, das sie nach fünf Jahren mit einer Dissertation abschloss. Nach dem Studium spezialisierte sie sich auf Kinder- und Frauenheilkunde. Zuletzt praktizierte sie auch in Dortmund, wo sie 1952 starb. Sie gilt in der Türkei als Wegbereiterin für Frauen in der Medizin. 70 Jahre nach ihrem Tod würdigte die Stadt Dortmund nun ihre Verdienste als Medizinerin und Frauenrechtlerin. Im Beisein des türkischen Honorarkonsuls Taylan Özgür Aydin wurde am Mittwoch die „Dr. Safiye Ali-Straße“ offiziell eingeweiht. Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum (Grüne) sah in der Umbenennung ein „wichtiges Zeichen.“ Auch das Stadtarchiv hatte die kolonialistische und militaristische Vergangenheit von Graf von Spee als „politisch belastet“ kritisiert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde von Spee von den Nazis verehrt, kritisierte Rosenbaum gegenüber der Ruhr Nachrichten. In Dortmund gebe es „kein Platz für Kolonialisten und Nazi-Heldenfiguren in der Nordstadt“, hieß es in einer Pressemitteilung.

Auch interessant

– Medizin – „Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam

Als Lady Mary Wortley Montagu, die Frau des englischen Botschafters am osmanischen Hof in Konstantinopel, 1717 beobachtet, wie Haremsfrauen ihre Kinder absichtlich mit Pocken infizieren, glaubt sie erst an eine barbarische Praxis.

„Türkische Therapie“: Wie die Pockenimpfung aus dem osmanischen Harem nach Europa kam

Taxidienste
Die Evolution der Taxi- und Fortbewegungsbranche

Seit ihrer Entstehung hat sich die Taxi- und Fortbewegungsbranche ständig weiterentwickelt. Von Pferdekutschen bis zu heutigen modernen Taxis haben Fortbewegungsmittel immer wieder Innovationen erlebt, die sowohl für die Betreiber als auch für die Kunden von Vorteil sind. Diese Entwicklung ist nicht nur auf technologische Fortschritte zurückzuführen, sondern auch auf die sich ändernden Anforderungen der Gesellschaft.

Lokalisierte Dienste:

Ein Blick auf ein Taxi in Karlsruhe: Die Bedeutung von lokalisierten Taxidiensten kann nicht genug betont werden. Ein Taxi in einer Stadt wie Karlsruhe bietet nicht nur bequeme Fortbewegungsmöglichkeiten, sondern auch eine gründliche Kenntnis der lokalen Gegebenheiten. Solche Dienste sind oft besser positioniert, um auf die spezifischen Anforderungen und Vorlieben der Einheimischen einzugehen. Städte haben ihre eigenen Verkehrs- und Kulturmerkmale, und lokale Taxidienste bieten oft die effizienteste und angenehmste Erfahrung.

Umweltauswirkungen und nachhaltige Praktiken

Mit dem wachsenden Bewusstsein für Umweltauswirkungen setzen viele Taxiunternehmen auf nachhaltige Praktiken. Egal ob durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen, Hybridmodellen oder kraftstoffsparenden Technologien, die Branche bewegt sich stetig in eine umweltfreundlichere Richtung. Es ist nicht nur eine Frage der Verantwortung gegenüber dem Planeten, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil, da Verbraucher zunehmend grüne Optionen bevorzugen.

Technologische Integration und moderne Fortbewegung

Digitale Plattformen und Apps haben die Art und Weise, wie Kunden ein Taxi buchen und nutzen, revolutioniert. Durch Echtzeit-Tracking, kontaktlose Zahlungen, personalisierte Erfahrungen und Benutzerbewertungen wird das Taxi-Erlebnis für den modernen Nutzer immer effizienter und transparenter. Die Integration von KI und maschinellem Lernen ermöglicht auch bessere Routenplanungen und Preisgestaltungen.

Die Zukunft: Autonome Taxis und Shared Services

Vor dem Hintergrund von Forschung und Entwicklung könnten autonome Taxis bald Realität werden. Kombiniert mit Konzepten wie Carsharing könnten solche Entwicklungen das Gesicht der Fortbewegungsbranche in den kommenden Jahren erheblich verändern. Die Vorstellung, dass ein autonomes Taxi Sie von Ihrem Standort abholt und zu Ihrem Ziel bringt, während Sie sich entspannen oder arbeiten, ist nicht mehr nur Science-Fiction.

Die Rolle der Regulierung

Inmitten all dieser Innovationen spielt die Rolle der Regulierung eine Schlüsselrolle. Wie werden autonome Taxis reguliert? Wie werden Tarife in einer immer digitaler werdenden Welt festgelegt? Diese Fragen und viele andere stehen im Mittelpunkt der Debatte über die Zukunft der Branche.

Integration von Ride-Sharing-Diensten

In den letzten Jahren haben Ride-Sharing-Dienste wie Uber und Lyft den traditionellen Taximarkt revolutioniert. Mit benutzerfreundlichen Apps, die Fahrern ermöglichen, ihre eigenen Fahrzeuge als Taxis zu nutzen, und Fahrgästen, die leicht verfügbare Fahrten zu oft günstigeren Preisen genießen, hat dieses Modell die Art und Weise, wie Menschen kurze Strecken zurücklegen, verändert. Ein Vorteil dieser Dienste ist die Flexibilität, sowohl für Fahrer als auch für Fahrgäste. Fahrer können ihre eigenen Arbeitszeiten wählen und Fahrgäste haben oft kürzere Wartezeiten, besonders in Gebieten, in denen traditionelle Taxis nicht so häufig vorkommen. Zudem ermöglicht das Bewertungssystem eine gewisse Qualitätssicherung, da sowohl Fahrer als auch Fahrgäste nach jeder Fahrt bewertet werden können. Allerdings gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Regulierung, Sicherheit und Arbeitsbedingungen von Fahrern in der Ride-Sharing-Branche. In vielen Städten weltweit gab es Auseinandersetzungen zwischen traditionellen Taxidiensten und diesen neuen Akteuren. Dennoch kann nicht geleugnet werden, dass Ride-Sharing-Dienste die Fortbewegungslandschaft maßgeblich beeinflusst haben und nur einen Aspekt der sich ständig entwickelnden Mobilitätsbranche repräsentieren. Es bleibt abzuwarten, wie traditionelle Taxiunternehmen und neue Anbieter koexistieren und zusammenarbeiten werden, um den sich ändernden Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden.

Fazit

Die Taxi- und Fortbewegungsbranche bleibt im Wandel, wobei Technologie, Nachhaltigkeit und Regulierung im Vordergrund stehen. Lokalisierte Dienste wie in Karlsruhe spielen eine wesentliche Rolle, indem sie den lokalen Gegebenheiten gerecht werden und den Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen bieten. Es bleibt spannend, zu beobachten, wie sich die Branche in den kommenden Jahren weiterentwickelt.

Social Media
Verbessern Sie Ihre Videos für Soziale Medien auch wenn Sie kein Profi sind

0
Social-Media-Plattformen sind eine fantastische Möglichkeit, Ihre Inhalte mit Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zu teilen. Dies wurde von vielen schon längst erkannt, und viele Unternehmer nutzen Social-Media-Plattformen zu ihrem Vorteil. Die Zahl der Social-Media-Nutzer wächst ständig: 4,55 Milliarden Menschen nutzen diese Plattformen (Stand: Oktober 2022) und das sind fast 10 % mehr als noch im Jahr 2021. Dabei ist das mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung (57,6 Prozent). Obwohl WhatsApp, Viber und Telegram als Messaging-Apps entwickelt wurden, haben sie so viele Funktionen entwickelt (Gruppenchats, Interessenkanäle, die Möglichkeit, verschiedene Bild- und Videodateien zu teilen und zu „posten“ usw.), dass sie als soziale Netzwerke bezeichnet werden können. Aus diesem Grund werden sie in Rankings mit Facebook, Instagram und anderen Netzwerken gleichgesetzt. Seitdem die sozialen Plattformen mit Werbeinhalten und -anzeigen gefüllt sind, wird es für Unternehmen immer schwieriger, ihr Publikum zu erreichen. Videos machen diesen Weg für Unternehmer und Video-Blogger jedoch ein wenig einfacher. Videos sind mobilfreundlich, lassen sich unterwegs leichter ansehen und erzielen in der Regel mehr Ergebnisse als andere Inhaltsoptionen in den sozialen Medien. Ihr Video hat außerdem die Chance, viral zu gehen, was in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist. Vergessen Sie nicht: Ein gutes Video lässt sich leicht in den sozialen Medien verbreiten! Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt, um mit der Erstellung hochwertiger Videos in den sozialen Medien zu beginnen als jetzt, wo die Liste der Videofunktionen und Videoideen auf verschiedenen Plattformen wächst. Vor allem dank moderner Video-Editoren ist es ziemlich einfach, Videos für Ihre Social-Media-Konten selbst in hoher Qualität zu bearbeiten, auch ohne professionelle Filmausrüstung. Um die Qualität des Videos zu verbessern, das, wie man so schön sagt, nicht sehr gut geworden ist, können Sie eine spezielle Anwendung, Wondershare Filmora, verwenden. Dabei handelt es sich um einen fortschrittlichen Video-Editor, mit dem Sie nicht nur technisch misslungene Videos aufräumen, sondern sie auch in ein Meisterwerk verwandeln können, indem Sie Ähnlichkeiten mit Musikvideos hinzufügen. Filmora beseitigt erfolgreich die folgenden Unregelmäßigkeiten im Video:
  • Fehlende Stabilisierung und Verwacklungen
  • Verbessert die Video-Tonqualität
  • Kümmert sich um die Farbkorrektur Ihres Videos
  • Kümmert sich um das Entfernen von visuellem Rauschen
  • Entfernt das Wasserzeichen aus dem Video
Wenn Sie mit der Bearbeitung fertig sind, erhalten Sie ein neues Video, das eine viel akzeptablere Qualität aufweist als das, was Sie ursprünglich in die App hochgeladen haben. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Filmora zwar sehr effektiv ist, aber nicht alles korrigieren kann. So kann die Anwendung beispielsweise nicht die Auflösung, die Bildrate und andere Parameter ändern, die ausschließlich von den ursprünglichen Einstellungen und den Hardware-Funktionen der für die Aufnahme verwendeten Kamera abhängen. Diese Software funktioniert auch perfekt als Videoschnittprogramm. Es verfügt über die notwendigen Standardfunktionen, die in jedem Videoschnittprogramm vorhanden sind. Aber das Wichtigste ist die einfache und leicht zu bedienende Benutzeroberfläche, die Ihnen helfen wird, zumindest die grundlegenden Funktionen des Programms für ein paar Stunden Arbeit mit Ihrem Computer zu beherrschen. „Cropping“ – Das Abschneiden von Teilen des Videos mit Fokus. In Anwendungen wird meist eine Art Rahmen verwendet, den der Benutzer nach Bedarf verkleinern kann. „Trimmen“ – Mit diesem Werkzeug können Sie den Videoclip auf der Zeitachse reduzieren. Die Funktion ermöglicht es Ihnen auch, eine Pause im Video zu erstellen. Entfernen Sie lange und irrelevante Fragmente, um das Video glatter und rhythmischer zu machen. „Wasserzeichen entfernen und hinzufügen“ – ist eine ideale Funktion für die Erstellung von Werken. In manchen Situationen ist es jedoch notwendig, ein solches Detail zu entfernen. Es genügt, die Funktion „Wasserzeichen“ in der Anwendung zu verwenden, ein eigenes Bild zum Schutz des Urheberrechts zu erstellen oder ein Element aus einem fertigen Video zu entfernen. Diese Funktion ist schon recht speziell und nicht in jedem Videoeditor zu finden. Filmora ist jedoch nicht nur eine Anwendung zur Verbesserung der Qualität Ihres Videos, mit der Sie kleine Fehler, die beim Filmen gemacht wurden, korrigieren können. Es ist auch ein fortschrittliches Videobearbeitungsprogramm, mit dem Sie ein gewöhnliches Video in eine hochwertige und schöne visuelle Serie verwandeln können. Filmora bietet eine Reihe von voll funktionsfähigen Videobearbeitungswerkzeugen, mit denen Sie Ihre Videoinhalte leicht bearbeiten und optimieren können. Filmora verfügt über ein umfangreiches Angebot an Bearbeitungswerkzeugen, mit denen Sie viele Metriken wie Farbsättigung, Helligkeit, Kontrast, Lautstärke und Intensität, Töne und Halbtöne ändern sowie Farbfilter anwenden können, um den visuellen Stil des Videos zu ändern, und Ihrem Video Effekte hinzufügen können, die meist nur in professioneller Videobearbeitungssoftware zu finden sind. Es verfügt sogar über einen Audiomixer, so dass Sie die Musik in Ihrem Video dank Funktionen wie Rauschentfernung, Entfernung von Hintergrundgeräuschen, Lautstärkeausgleich, Audio-Hall usw. zur Verbesserung der Audioqualität ganz nach Ihren Wünschen anpassen können. Am Ende müssen Sie nur noch Untertitel hinzufügen, wenn Sie sie brauchen, spektakuläre Übergänge zwischen den Bildern anwenden und Filter hinzufügen, die die Stimmung des gesamten Videos verändern. Filmora hat über dreihundert davon. Besonders cool ist, dass Filmora eine universelle Videobearbeitungs-App ist. Es gibt nicht nur eine Desktop-Version, sondern auch eine mobile Version, die sowohl mit iOS als auch mit Android kompatibel ist. Ja, aus funktionaler Sicht sind sie ein bisschen schlechter als die Desktop-Variante.  Fazit Wenn es darum geht, die Qualität Ihrer Videos zu verbessern, lohnt es sich, alle Möglichkeiten der modernen Technologie zu nutzen! Filmora Video Editor für Mac (oder Filmora Video Editor für Windows) kann Ihr bester Helfer sein, um die Qualität Ihres Videos schnell und einfach zu verbessern.  

Terrorismus
Deutschland: Seit fast 30 Jahren gilt das PKK-Verbot

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Abgeordnete des Bundestags zeigen sich empört über die „Kriminalisierung“ von Kollegen und Kolleginnen in der Türkei – wie jüngst im Fall der Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut (Die Linke), während sie angeblich noch am Verbot der Terrororganisation PKK festhalten. Wie geht das, wenn doch Gökay Akbulut seit Jahren selbst daran rüttelt? Am 18. August 1984 fiel die erste Kugel der Terrororganisation PKK. Der Jahrestag nähert sich und damit auch die Lobhudelei PKK-naher Online-Portale auf den großartigen Führer namens Abdullah Öcalan, der den „Kampf“ vor bald 40 Jahren aufgenommen habe. Hochgerechnet wurde seitdem am Tag im Schnitt ein Mensch in der Türkei getötet – die Terroristen sind da nicht mitinbegriffen, die dabei von Sicherheitskräften neutralisiert wurden. Das geht seit 39 Jahren so und es scheint sich in Zukunft nicht ändern zu wollen. Mit ein Grund, dass die »völkisch-nationalistische« PKK sich bis heute terroristisch halten konnte ist, dass die Sozialdemokratische Volkspartei (SHP) in der Türkei 1990 ihr auch eine politische Bühne eröffnete und ins Nationalparlament verhalf. Heute heißt dieser politische Arm „Yeşil Sol Parti“ (YSP) und ist immer noch im Nationalparlament vertreten. Mit diesem Problem befassten sich seitdem viele türkische Regierungen. Ein Parteiverbot änderte nichts am Dilemma, da sich die PKK neuformiert und andere Dreibuchstaben erfindet, um sich ins Nationalparlament zu schleußen. Etliche Regierungen, bis hin zu Erdogan, versuchten ein Konsens zu finden, scheiterten aber allesamt, zuletzt mit den Unruhen zwischen 2015 und 2016, die in städtischen Grabenkämpfen mit der PKK mündeten. Ein weiterer Grund, weshalb die Türkei dem Terrorismus lange Zeit nicht Herr werden konnte, ist, die schützende Hand über den Köpfen der PKK. Ob in Nordsyrien, im Nordirak oder in Europa, die PKK kann ihre politischen Forderungen unter dem Schutz von Staaten und Bündnissen mit Gewalt fortsetzen. Sie wird dabei sogar mit Waffen und Finanzen unterstützt, was nicht einmal ein NATO-Verbündeter mehr verschweigt. Die Gewalt wird aber nicht auf die Türkei oder Nachbarländer begrenzt. Die Gewalt schwappt auch auf Länder über, in denen die PKK Unterschlupf gefunden hat, ihre Finanzen aufpolstert, sich dem Lobbyismus bedient, dass ihr in der ganzen Pracht zur freien Verfügung steht – vor allem in Europa. Das endet dann damit, dass immer wieder Moscheen brennen, türkische Geschäfte zerstört oder türkische Staatsbürger und sogar die eigene Polizei massiv attackiert werden – ohne gravierende Folgen für die Gruppen oder Vereine die darin mit involviert sind. Wohlgemerkt, trotz des sogenannten PKK-Verbots, die seit 1993 in Deutschland gilt. Seit 1993 ist die PKK in Deutschland mit einem Betätigungsverbot belegt und wird seit 2002 auf der EU-Terrorliste geführt. Highlight dieser verkorksten Politik war im vergangenen März eine Kundgebung in Düsseldorf, bei der eine zuvor aufgenommene Rede von Cemil Bayık vor einer Schar von versammelten Antidemokraten abgespielt wurde – nicht zum ersten Mal versteht sich. Bayık ist einer der Führer der völkisch-nationalistischen PKK, der aufgrund seiner Verbrechen sogar von den USA gesucht wird. Ob Gökay Akbulut sich vielleicht Mut angetrunken zu diesem Thema geäußert hat, wie zu der Festnahme in Kayseri? Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die sogenannten „Friedensaufrufe“ dieser Friedenstauben stets in Richtung Türkei gerichtet werden, jedoch nie in Richtung einer Terrororganisation, die seit nunmehr 40 Jahren mit Terror auf sich aufmerksam macht, um politische Zugeständnisse zu erzwingen – auch nicht seitens Akbuluts. Was einst mit stalinistisch-linksradikalem Gedankengut begann, mündete wie einst Uwe Klußmann 1997 im SPIEGEL richtig konstatierte, in einer braunen völkisch-nationalistischen Sackgasse, in der Türken zu »Scheißvolk mongolisch-arabischer Mischlinge« wurden und die PKK sich als Führer eines Volkes der »indogermanischen Rasse« neu erfanden. Viel hat sich daran seither nicht geändert, wie man mit einem geübten Blick in Nordsyrien beobachten kann. Hier stöhnen in von der PKK kontrollierten Regionen im Vielvölkerstaat Syrien die Menschen unter dem Gedankengut der PKK, die von Menschenrechtsorganisationen seit Ausbruch des Bürgerkrieges aufgegriffen und breitgetreten werden. Aber die Dilettanten sowie Friedenstauben, die in Berlin Außenpolitik gestalten, schaffen es nicht, einen Blick darüber zu werfen, geschweige Denn, das zu kommentieren. Auch in heimischen Gefilden scheint man in Berlin die drei Affen zu mimen, oder wie erklärt man einer alleinerziehenden Mutter wie Maida Aktas die vorherrschenden Zustände? Seit Jahren protestiert Aktas vorm Bundestag und wird nicht beachtet, geschweige Denn von Akbulut getröstet. Dabei will Aktas nur ihre Tochter Nilüfer von den Fängen der PKK befreit wissen, nichts anderes! Stattdessen bemängelt man seither die Rechtstaatlichkeit der Türkei, ohne auf den Trichter zu kommen, dass die türkische Politik angesichts des langanhaltenden Terrors stets unter Zugzwang steht. Terrorismus gefährdet liberale Demokratien weltweit, deren oberstes Ziel es ist, das Wohlergehen ihrer Bürger und Bürgerinnen zu gewährleisten, den Schutz menschlichen Lebens zu sichern sowie dem Volk die Grundlage individueller Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten zu geben. Das heißt, das Ausmaß der Herausforderung spiegelt sich in der Radikalität der politischen Maßnahmen zur Eindämmung von Gefahren wider. Auch in europäischen Staaten wurden individuelle Freiheitsrechte abrupt außer Kraft gesetzt, wurde tief in das Privatleben der Bürgerinnen und Bürger eingegriffen und drastische Einschränkungen in allen Gesellschaftsbereichen vorgenommen. Vor allem der Terror des Islamischen Staates (IS) das auf Europa überschwappte, zeigte recht anschaulich auf, welche drastischen Folgen es auf die Freiheitsrechte jeden einzelnen hatte. Und dass, obwohl dieser Terror lokal und zeitlich begrenzt war. Im Hinblick auf die Türkei wird niemand in Europa ernsthaft in Erwägung ziehen, den Köpfen der IS Asyl zu gewähren, weil sie von Assad verfolgt werden. Niemand in Europa wird auch nur ansatzweise versuchen, den IS-Verbot infrage zu stellen. Man kann sich auch kaum vorstellen, dass die IS in Europa Freiräume erhält, um sich politisch zu betätigen und dabei Unterstützung zu erhalten. Aber in Europa ist das offensichtlich bei gutem Terror möglich! Gut für wen? Niemand wünscht sich solche Zustände wie in der Türkei in Europa und das mehr als 39 Jahre. Aber angesichts der widerwärtigen Politik, die da in Europa, insbesondere auch in Deutschland gefahren wird, ruft es in einem ein altbekanntes türkisches Sprichwort wieder: „Ateş düştüğü yeri yakar.“ Das bedeutet so viel wie, „Unter einem Unglück leidet nur der, den es trifft.“ Seit nunmehr 40 Jahren verübt die völkisch-nationalistische PKK abscheuliche Verbrechen, denen man mit rechtstaatlichen Mitteln nicht beikommt, weil von außen Unrecht als Recht deklariert wird. Dieser Persilschein gilt aber nur in Europa, nicht für die Türkei, und da kann man sich auch nicht hinter einer Immunität verstecken. Wer auch immer sich für die PKK einsetzt und als selbstverständlich hält, damit in der Türkei willkommen zu sein, der scheint die Gastfreundschaft der Türkei falsch verstanden zu haben.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– Menschenrechtsverletzungen – Jesiden-Politiker: PKK muss Zwangsrekrutierung unserer Kinder stoppen

Jesidische Abgeordnete in der kurdischen Autonomieregion im Irak werfen der Terrororganisation PKK vor, ihre Kinder gegen ihren Willen zu entführen und zu Kampfhandlungen in Syrien zu zwingen.

Jesiden-Politiker: PKK muss Zwangsrekrutierung unserer Kinder stoppen

Kommentar
Warum Italien wieder wachstumsstark werden kann – das Potenzial aktiver Arbeitskräfte

0
von Katharine Neiss

Der demografische Wandel, der mit einer alternden Bevölkerung und sinkenden Geburtenraten einhergeht, gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Er wird allgemein als „tickende Zeitbombe“ bezeichnet, da die Welt auf einen „demografischen Niedergang“ zusteuert. Aber ist es wirklich so schlimm und wenn ja, was kann man dagegen tun?

Zunächst ist es wichtig, den demografischen Wandel einzuordnen. Er findet statt, weil die Menschen länger und gesünder leben und weil sie die Größe ihrer Familie selbst bestimmen können. Dies sind Zeichen des menschlichen Fortschritts und nicht das Ergebnis einer Art Katastrophenszenarios. Dennoch stellen die Veränderungen eine Herausforderung für die Politik dar, die politisch anspruchsvolle Kompromisse erfordert.

Ein interessantes Fallbeispiel dafür ist Italien, ein Land, das schneller altert als seine europäischen Peers. Laut Daten von Istat ist die italienische Bevölkerung auf unter 60 Millionen Menschen gesunken. Ausgehend von aktuellen Trends könnte die Bevölkerung Italiens bis 2070 um weitere 20 % schrumpfen. So beachtlich diese Zahlen auch sein mögen, so muss doch darauf hingewiesen werden, dass solche Prognosen sehr empfindlich auf die kumulativen Auswirkungen der zugrunde liegenden Annahmen reagieren. Wie Anleger aus Erfahrung wissen, ist die Vergangenheit nicht immer ein guter Indikator für die Zukunft.

Für das Wirtschaftswachstums ist die Zahl der Erwerbstätigen wichtiger als die Bevölkerungszahl. Hier ist die Situation in Italien weniger alarmierend und bietet Chancen. Nach Prognosen der Vereinten Nationen wird die italienische Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in einem Jahrzehnt etwa so groß sein wie Anfang der 1980er Jahren, als Italien zu den wachstumsstärksten Ländern Europas gehörte.

Aber auch dieses Bild unterschätzt jedoch das Potenzial. Italien hat mit 61 % die niedrigste Frauenerwerbsquote in Europa. Würde sie bis 2030 auf den EU-Durchschnitt von 74 % ansteigen, würde die Zahl der weiblichen Arbeitskräfte um etwa 300 000 zunehmen. Bei einem Anstieg auf die schwedische Quote von 85 % (die höchste in der EU), würde sich die Zahl auf 2 Millionen erhöhen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung würde die Entwicklung der italienischen Erwerbsbevölkerung im nächsten Jahrzehnt von einer schrumpfenden in eine wachsende umkehren.

Ein weiterer Bereich, in dem sich Italien verbessern könnte, ist die Produktivität. Italien hat in den letzten zwei Jahrzehnten das niedrigste Wachstum der Arbeitsproduktivität in der EU verzeichnet. Laut Istat ist das Bildungsniveau der italienischen Frauen höher als das der Männer, zudem steigt das Bildungsniveau der Frauen schneller. Die Vorteile einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen würden daher über eine bloße Erhöhung der Kopfzahl hinausgehen und die Produktivität weiter verbessern.

Trotz dieser Trends stellt die Europäische Kommission fest, dass die Quote der Hochschulabsolventen in Italien eine der niedrigsten in der EU ist. Ein wichtiger politischer Hebel wäre die Entwicklung von Maßnahmen zur Anhebung des Bildungsniveaus für alle, um das Produktivitätswachstum in Italien weiter zu steigern und an den EU-Durchschnitt heranzuführen.

Fazit: Politische Maßnahmen gefragt

Die Kombination aus höherer Erwerbsbeteiligung und Produktivität auf EU-Niveau bis 2030 könnte jährlich etwa 1,5 % zum Wachstum des italienischen Bruttoinlandsprodukts beitragen. Dies würde die Wachstumsbremse durch den Bevölkerungsrückgang mehr als ausgleichen. Zudem würde eine höhere Erwerbsbeteiligung die Steuereinnahmen erhöhen und unter sonst gleichen Bedingungen zum Schuldenabbau beitragen – ein zusätzlicher Impuls für die chronisch hohe Verschuldung Italiens. Höhere Einnahmen würden mehr Spielraum für Investitionen schaffen und gleichzeitig eine alternde Bevölkerung unterstützen.

Verglichen mit Italiens durchschnittlicher jährlicher Wachstumsrate von 0 % in den letzten zwei Jahrzehnten würden diese Zahlen eher einen Boom als einen demografischen Untergang des italienischen Wachstums bedeuten. Die Herausforderung ist nicht der demografische Wandel selbst, sondern die politische Reaktion darauf. Bleibt die politische Entwicklung jedoch aus, sind die Aussichten wesentlich düsterer.


Katharine Neiss, Chief European Economist, PGIM Fixed Income

Glücksspiel
Das Image von Online Casinos hat sich im Laufe der Zeit verbessert

0
Wer heute von sich behauptet, sich seine Zeit hin und wieder in Online Casinos zu vertreiben, muss nicht zwangsläufig mit verwunderten Blicken rechnen. Dies liegt unter anderem daran, dass es viele Online Casinos geschafft haben, ihr Image im Laufe der Zeit zu verbessern. Selbstverständlich gibt es auch noch das ein oder andere schwarze Schaf. Aber: Diejenigen, die wissen, worauf sie bei der Suche nach einem seriösen Anbieter achten sollen, werden oft unweigerlich mit vielen verschiedenen Plattformen konfrontiert. Diese bieten häufig nicht nur eine große Auswahl an Spielen, sondern auch die Gewissheit, dass die eingegebenen Daten und die Auszahlung der Gewinne vergleichsweise sicher sind. Aber worauf sollte man eigentlich achten, wenn man sich vorgenommen hat, in die Welt der Online Casinos einzutauchen? Die folgenden Abschnitte zeigen auf, welche Punkte besonders wichtig werden und wie sich gute Online Casinos von unseriösen Anbietern unterscheiden.

Auf die bisherigen Erfahrungen anderer Nutzer achten

Die Art, wie andere User über ein bestimmtes Online Casino sprechen, kann erste Aufschlüsse darüber geben, ob es sich hierbei um einen seriösen Anbieter handelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Nutzer, die kein Problem damit haben, Ihre Meinung rund um Glücksspiel im Internet zu veröffentlichen. Wer sich zum Beispiel auf der Suche nach Erfahrungen mit dem Oh My Spins Casino befindet, stößt häufig auf unterschiedliche Postings, unter anderem auch in Foren. Unabhängig davon, um welche Plattform es geht, gilt es natürlich, im Hinterkopf zu behalten, dass es sich bei Berichten dieser Art um subjektive Meinungen handelt. Das bedeutet: Was ein User als „perfekt“ ansieht, kann für den anderen zumindest mit Verbesserungspotenzial verbunden sein. Es schadet jedoch sicherlich nicht, sich anhand einschlägiger Erfahrungsberichte ein erstes Bild zu einem bestimmten Anbieter zu machen.

Seriöse Online Casinos sind zertifiziert

Die Gewinnung von Neukunden spielt nicht nur im Zusammenhang mit den alltäglichen Geschäften eines Start-ups eine wichtige Rolle. Auch Online Casinos sind darauf bedacht, immer wieder neue Interessenten von sich zu überzeugen. Der Faktor Seriosität wirkt dabei natürlich besonders überzeugend. Wer sicherstellen möchte, dass er auf keinen Fall auf ein schwarzes Schaf hereinfällt, sollte unbedingt darauf achten, dass das Online Casino, für das er sich entscheidet, zertifiziert ist. Besagte Zertifikate werden nicht einfach so vergeben, sondern sind das Resultat einer eingehenden Prüfung. Vor allem der Bereich Sicherheit wird eingehend unter die Lupe genommen, bevor sich ein Online Casino als „zertifiziert“ bezeichnen darf. Viele Anbieter gehen mit den einschlägigen Auszeichnungen dieser Art vergleichsweise offen um und platzieren diese direkt auf der Startseite.

Ein gut erreichbarer Support ist viel wert

Vor allem diejenigen, die in der Vergangenheit noch nicht auf Online Casino Plattformen unterwegs waren, bemerken schnell, dass nur ein kompetenter Support ihre Fragen beantworten kann. Aber auch Glücksspielfans, die bereits seit Jahren am Markt aktiv sind, wissen es zu schätzen, wenn ihnen das Team einer Webseite zur Seite steht. Egal, ob es darum geht, herauszufinden, wann ein etwaiger Gewinn ausgezahlt wird oder ob in Erfahrung gebracht werden soll, welche grundlegenden Bedingungen rund um die Teilnahme an Aktionen erfüllt werden müssen: Sollte die Seite des betreffenden Online Casinos nicht die passenden Antworten liefern, ist es von Vorteil, den Support direkt kontaktieren zu können.

Mehr Spielspaß dank eines hohen Nutzerkomforts

Wer möchte sich schon über eine zu langsam ladende Seite, eine unübersichtliche Menüführung oder andere Störfaktoren ärgern müssen, wenn er stattdessen maximalen Spielspaß genießen kann? Seriöse Online Casinos zeichnen sich zu guter Letzt auch durch einen hohen Nutzerkomfort aus. Bei Glücksspielen dieser Art geht es bei Weitem nicht mehr nur darum, zu gewinnen. Für viele Fans von Online Casinos ist es wichtig, dass sie sich ab dem ersten Mausklick auf der betreffenden Seite wohlfühlen. Genau das wissen selbstverständlich auch die unterschiedlichen Anbieter. Das Ergebnis: Die Qualität verbessert sich, weil es immer mehr auch darum geht, sich vom Rest der Mitbewerber abzuheben. In der Vergangenheit haben sich bereits viele Menschen mit der Frage auseinandergesetzt, ob Streamingdienste das Kino ersetzen können. Mit ähnlichen Überlegungen dürfte auch das Casino vor Ort in Zukunft konfrontiert werden.

Bundeswehr
Michael Müller (SPD): Bei Auslandseinsätzen bessere Koordinierung erforderlich

Berlin – Der Vorsitzende der Bundestags-Enquetekommission „Lehren aus Afghanistan„, Michael Müller (SPD), hält bei künftigen Auslandseinsätzen der Bundeswehr eine bessere Koordinierung der militärischen, finanziellen und humanitären Hilfen für geboten. „Die Koordinierung dieser drei Säulen muss in Berlin, aber auch vor Ort besser sein. Es muss ganz intensive und enge Abstimmungsprozesse geben: Wer macht was? Wir müssen uns von Anfang an ehrlich machen, was können wir und was wollen wir mit unseren Fähigkeiten in einem Land erreichen“, sagte Müller im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. In Afghanistan sei es eine „Ursünde“ gewesen, moderate Taliban-Kräfte, aber auch sonstige Machthaber und Entscheidungseliten nicht erreicht und nicht ausreichend eingebunden zu haben, um die erzielten Fortschritte etwa beim Demokratieaufbau oder im Bildungssektor langfristig zu sichern. Ungeachtet dessen, dass es mit den jetzt regierenden Taliban keine Zusammenarbeit geben könne, sprach sich Müller für weitere humanitäre Hilfe in Afghanistan aus. Rund zwei Drittel der Bevölkerung lebe in bitterer Armut, rund 15 Millionen Menschen seien konkret von Hunger bedroht, die Wirtschaft sei am Boden. „Wir können nicht zugucken, auch nach diesen 20 Jahren, wie Menschen dort verhungern. Wir müssen humanitär helfen, über andere Institutionen und Nicht-Regierungsorganisationen, aber eben nicht über dieses Taliban-Regime“, sagte Müller im phoenix-Interview.

Auch interessant

– US-Abzug aus Afghanistan – Afghanistan: Abzug der Amerikaner wird offizieller Feiertag

Kabul teilte in einem Tweet mit, dass das Kabinett in seiner letzten Sitzung beschlossen hat den 31. August zum nationalen Feiertag zu erklären.

Afghanistan: Abzug der Amerikaner wird offizieller Feiertag

Glücksspiel
Live-Casinos und reguläre Online-Casinos im Vergleich: Was ist wichtig zu wissen

0
Auf immer mehr Smartphones finden sich Apps für Online Casinos. Der Umstand, immer und von überall aus das Glück auf die Probe stellen zu können, hat dem Markt extrem geholfen. Vor allem haben auch die Online Casinos dafür gesorgt, dass das Glücksspiel heute in einem ganz anderen Licht beleuchtet wird. Denn waren Casinos vor ein paar Jahren noch damit beschäftigt, das schmuddelige Image loszuwerden, so ist das Glücksspiel heute schon massentauglich. Neben dem Online Casino gibt es auch noch das Live Casino. Hier versucht der Anbieter, das altbekannte Casino Feeling in die eigenen vier Räume zu transportieren. Aber kann das überhaupt gelingen? Online Casinos: Darin können sie sich unterscheiden Wird von einem Online Casino gesprochen, dann handelt es sich um einen Oberbegriff, der in verschiedene Casino Varianten unterteilt werden kann. Es gibt das Live Casino, aber auch webbasierte Online Casinos sowie Online Casinos, die downloadbasiert sind. Das webbasierte Online Casino wird direkt im Internet aufgerufen. Das heißt, es genügt das Aufrufen der Homepage, schon kann nach dem Login-Verfahren das Glück auf die Probe gestellt werden. Am Ende ist nur eine aufrechte Internetverbindung erforderlich, damit man Poker oder Roulette spielen kann. Handelt es sich hingegen um ein downloadbasiertes Online Casino, muss im Vorfeld eine Software runtergeladen und installiert werden. Das heißt, der Zugriff auf das Online Casino ist nur von dem Gerät aus möglich, auf dem die Software installiert worden ist. Das Live Casino kann Teil eines web- oder downloadbasierten Online Casinos sein. Bei dem Livestream-Modus wird das Spiel von einem Live-Dealer moderiert. Der Spieler bekommt hier das Gefühl, er wäre in einer richtigen Spielbank, obwohl er in den eigenen vier Wänden sitzt. Die Vor- und Nachteile im Überblick Das Interesse an Live Casinos ist enorm. Vor allem auch deshalb, weil hier ein völlig authentisches Gefühl vermittelt wird. Doch worin unterscheidet sich das klassische Online Casino vom Live Casino? Während im Online Casino alles automatisiert abläuft, also stets gegen den Computer gespielt wird, wird im Live Casino gegen den realen Live Dealer gezockt. Im Online Casino gibt es keine Mitspieler – im Live Casino schon. Wer also Blackjack spielt, hat mitunter an seiner Seite Mitspieler, die einen enormen Einfluss auf das weitere Spielgeschehen haben können. Jedoch ist die Vielfalt an Spielen im Live Casino oft beschränkt. Hier punktet am Ende das reguläre Online Casino. Denn gibt es im Online Casino oft mehrere Varianten beliebter Tischspiele, ist das im Live Casino oft nicht der Fall – hier stehen in der Regel nämlich nur die gängigsten Varianten zur Verfügung. Ist das Angebot des Online Casinos überhaupt seriös? Ob Live Casino oder nicht: Bevor ein Konto eröffnet wird, muss überprüft werden, ob der Anbieter seriös ist. Die echte Casino-Atmosphäre bietet keinen Vorteil, wenn es mitunter Hinweise gibt, dass betrügerische Absichten verfolgt werden. Aufgrund der Tatsache, dass es eine große Vielzahl an Online Casinos gibt, ist es ratsam, einen Online Casino Vergleich durchzuführen. Jedoch nur mit Anbietern, die auch im Vorfeld als seriös eingestuft wurden. Im Zuge des Vergleichs sollte man einen Blick auf das Spielangebot werfen. Wer bestimmte Roulette-Varianten spielen will, muss überprüfen, ob diese angeboten werden. All jene, die hingegen nur an Slots ihr Glück testen möchten, müssen im Vorfeld einen Blick auf dieses spezielle Angebot werfen. Zudem sollte man auch überprüfen, welche Einzahlungsmethoden akzeptiert werden. Möchte man sein Konto mit der Kreditkarte kapitalisieren, so wird man in der Regel kaum auf ein Online Casino stoßen, das diese Einzahlungsmethode ablehnt. Anders sieht die Sache aus, wenn man mit PayPal oder einer Kryptowährung arbeiten will – das sind beliebte Einzahlungsmethoden, aber noch nicht in jedem Online Casino verfügbar. Bei Unsicherheit auf Test- und Erfahrungsberichte zurückgreifen Wer etwa unsicher ist, bei welchem Online Casino ein Konto eröffnet werden soll, kann auch einen Blick auf die Test- und Erfahrungsberichte werfen. Im Internet finden sich viele Berichte, sodass man hier im Vorfeld eine Übersicht bekommt, welche Anbieter empfehlenswert sind und von welchen Online Casinos besser die Finger gelassen werden sollten.