"Europas Grenzen schützen"
Orbán begrüßt Einführung deutscher Grenzkontrollen
Budapest (dts) – Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat die Ankündigung der Bundesregierung, vorläufig wieder Grenzkontrollen einzuführen, ausdrücklich begrüßt. „Wir haben großes Verständnis für Deutschlands Entscheidung und erklären unsere volle Solidarität „, sagte Orbán der Zeitung „Bild“. „Wir verstehen, dass diese Entscheidung notwendig war, um die gewachsenen Werte Deutschlands und Europas zu verteidigen. Selbstverständlich sind wir bereit zu jeglicher Form der Zusammenarbeit.“
Er sei überzeugt, so Orbán weiter, „dass dies nur der erste Schritt sein kann: Denn wir müssen schnellstmöglich auch in Griechenland die Grenzen Europas schützen – durch den Zusammenhalt Europas, all seiner Mitgliedsstaaten und Organisationen. Dies hat Ungarn bereits beim letzten Gipfel der EU-Innenminister klargemacht.“
Farmakonisi
Flüchtlingstragödie in der Ägäis: Wieder Babys unter Todesopfern
Athen (nex) – Vor der griechischen Insel Farmakonisi ist es heute zu einer weiteren Flüchtlingstragödie gekommen. Nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes meldeten die Behörden zunächst 28 Tote, die Küstenwache spricht jedoch von 38 Toten. Noch herrscht jedoch Unklarheit über die genaue Anzahl der Toten. Auch vier Babys und zehn Kleinkinder waren unter den Toten. Sieben der toten Flüchtlinge seien im Inneren des gekenterten Bootes gefunden worden, meldete das Staatsradio.
29 Flüchtlinge konnten die Insel Farmakonisi schwimmend erreichen. 68 Personen konnten bisher gerettet werden. Wie die Küstenwache mitteilte, dauerte die Rettungsaktion am Sonntagnachmittag noch an. Das Staatsfernsehen berichtet, dass auch zwei Hubschrauber und Boote der Küstenwache und Fischerboote an der Suchaktion teilnehmen.
Kommunalwahlen in NRW
CDU gewinnt OB-Wahl in Bonn
Bonn (dts) – Die CDU hat bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen Gewinne erzielt. In Bonn gewann die Union die Bürgermeister-Wahlen bereits in der ersten Runde: CDU-Kandidat Ashok-Alexander Sridharan erhielt 50,06 Prozent der Stimmen.
In Oberhausen siegte Daniel Schranz (CDU), damit stellt die SPD erstmals seit fast 60 Jahren nicht mehr den Bürgermeister in der Stadt.
„Aus SPD-Sicht gibt es Licht und Schatten“, sagte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Abend. In NRW waren die Bürger aufgerufen, in elf Großstädten, elf Kreisen und 156 Gemeinden Bürgermeister und Landräte zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag vielerorts unter 40 Prozent.
Robert parkt im Halteverbot
Familientag à la Geiss in St. Tropez
St. Tropez (ots) – Bei den Geissens in St. Tropez ist Family-Time angesagt: Ein ganzer Tag ohne Termine, dafür mit viel Sonnenschein und Entspannung. Am Morgen geht es erst einmal zum deliziösen Frühstück in den Beachclub, bis die Jetset-Familie Heißhunger auf Eis bekommt. Carmen und Robert machen sich auf den Weg in die Eisdiele, was vor allem für Carmen zum unangenehmen Show-Run wird: Robert parkt seinen Range Rover im Halteverbot und zieht damit die neugierigen Blicke der Passanten auf sich.
Nach einem erfolgreichen Beutezug genießen die Geissens erst einmal ihr Eis. Vor allem Carmen kann von der kalten Süßigkeit nicht genug bekommen, was ihr Göttergatte mit der einen oder anderen spaßigen Aussage kommentiert. Am Abend darf sich Robert dann beim Barbecue austoben. Mit vollem Magen lassen die Geissens ihren gelungenen Familientag ausklingen.
"Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!" Ausstrahlung: Montag, 14. September 2015, um 20:15 Uhr bei RTL IISchrill, glamourös und vor allem rastlos: Die Kult-Millionäre Carmen und Robert Geiss gewähren Einblicke in ihr Leben zwischen luxuriösem Alltag und exklusiven Events. Die superreiche Glamour-Familie hat alles, wovon andere nur träumen: ein Penthouse in Monaco, eine Traumvilla in St. Tropez, einen Fuhrpark der Extraklasse und ein Winterdomizil in Miami. Die Geissens sind an jedem Hotspot der Welt zuhause. Ihr Leben: exklusiv! Ihre Hobbies: teuer! Bereits seit 2011 begleitet RTL II Carmen und „Rooobert“ auf ihren Luxusreisen und dokumentiert den schrillen Alltag der wahrscheinlich beliebtesten Millionärsfamilie im deutschen TV.
Flüchtlingspolitik
Lindner: Grenzkontrollen sind Ausdruck „völlig verfehlter“ Politik
Berlin (dts) – FDP-Chef Christian Lindner hat die Einführung von Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich mit harten Worten kritisiert. „Der Zickzackkurs der letzten Tage macht das konzeptionelle Versagen der Bundesregierung deutlich“, so Lindner. Die Maßnahmen der Regierung „sind leider Ausdruck einer völlig verfehlten Flüchtlingspolitik“.
Viel zu lange seien steigende Flüchtlingszahlen ignoriert worden. Zugleich wurde eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik verpasst. Auch gebe es keine Einwanderungsstrategie. „Den Flüchtlingen erst grünes Licht zu geben und nun die Ampel auf rot zu stellen, zeugt von Chaos.“ Wer die Grenzen dauerhaft schließe, der beschädige Europa.
Flüchtlingspolitik
Flüchtlinge: Leutheusser-Schnarrenberger übt scharfe Kritik an CSU
Berlin (dts) – Die frühere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat scharfe Kritik am Umgang der CSU mit der Flüchtlingskrise geübt: „Die CSU hat überhaupt nicht Tritt gefasst bei diesem Thema. Auf der einen Seite macht sie in Koalitionsgesprächen in Berlin alles mit. Und gleichzeitig will sie diesen alten Politikstil fortsetzen: Die Opposition in der eigenen Regierung zu sein. Das ist komplett aus dem Ruder gelaufen“, sagte sie im Interview mit „Zeit Online“.
„Dass in solchen angespannten Situationen Ängste geschürt werden“, könne man jetzt überhaupt nicht vertragen, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. „Die Politik muss Antworten geben und nicht die hilfsbereiten Menschen verunsichern.“ Von der CSU-Spitze erwarte sie, dass diese als Teil der Bundesregierung dazu beitrage, „dass andere Städte wie zum Beispiel Leipzig zum Drehkreuz werden, damit sich nicht alle Transportwege der Flüchtlinge auf München konzentrieren“. Die Hilfsbereitschaft der Münchener lobte die FDP-Politikerin ausdrücklich: „Der Aufruf, Schlafsäcke und Isomatten mitzubringen, um wenigstens notdürftig eine warme Grundlage zu schaffen, wenn man schon am Bahnhof schlafen muss, war ein beeindruckender Erfolg. Es kamen viel mehr zusammen als benötigt werden.“ Aber all das könne natürlich „kein Dauerzustand“ werden, sagte Leutheusser-Schnarrenberger: „Es muss jetzt von der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung endlich etwas getan werden, um geordnete Möglichkeiten der Unterbringung auch außerhalb von München zu ermöglichen.“ Dieses Wochenende sind etwa 40.000 Flüchtlinge in München angekommen.
Krieg gegen den Terror
Türkischer Elitesoldat: Zwei Drittel der PKK-Terroristen im Kandil-Gebirge sind vernichtet worden
Sicherheitsexperte: Zwei Drittel der PKK-Terroristen im Kandil-Gebirge sind eliminiert worden
Ankara (nex) – In einem Interview mit der Zeitung „Hürriyet“ sprach der frühere Elitesoldat und heutige Sicherheitsexperte Mete Yarar über den Terror in Dağlıca, das aus dem Syrienkrieg nachgeahmte Vorgehen der PKK und die Luftschläge der türkischen Luftwaffe. Der Veteran der Spezialeinheit „Bordeaux-Barette“ und Spezialist für strategische Kriegsführung erklärte, dass die PKK ihre nunmehrige Vorgehensweise aus dem Syrienkrieg übernommen habe und nun versuche, diese in der Türkei anzuwenden. Er geht davon aus, dass die Terroristen den bislang von den Bergen aus geführten Krieg in die Städte tragen werden.
Der Reporter trug an Mete Yarar die Frage heran, ob tatsächlich, wie oft von regierungskritischen Kreisen behauptet werde, bei den seit knapp zwei Monaten durchgeführten Luftschlägen „nur Berge und Steine bombardiert“ würden. Der Experte erklärte daraufhin: „Um dieser Behauptung nachzugehen, habe ich mich entschlossen, Filmaufnahmen in İncirlik zu machen, habe mich dort in ein Auftankflugzeug begeben und war für fünf Stunden in der Luft. Ich habe mit Bomberpiloten gesprochen, die dort ihren Einsatz flogen. Mit dem Versprechen, die Grenze des „Streng Geheimen“ nicht zu durchbrechen, konnte ich mir als Augenzeuge ein Bild von der Sache machen.“ Die technologische Entwicklung des Wesens der Luftstreitkräfte, so Yarar, ließe ein Bombardement von lediglich Bergen und Steinen nicht zu. Ein Lufteinsatz, der vor wenigen Tagen stattgefunden hatte, als 100 Flugzeuge im Einsatz gewesen waren, sei der größte seit 25 Jahren gewesen. Zwei Drittel der 1500 aktiven PKK-Kämpfer im Kandil-Gebirge seien, so Yarar, unschädlich gemacht worden.
„Wenn wir aber so erfolgreich sind, wie konnte dann das Attentat in Daglica passieren?“, fragte die Zeitung weiter. „Der Punkt an dem wir angelangt sind, ist, dass Terroristen nicht mehr aus den Bergen kommen, um Anschläge zu verüben“, so Yarar, „sondern sie gehen aus den Städten in die Berge, um Anschläge zu verüben“. Das Ziel der PKK sei, Angst zu schüren, und diese Taktik habe sie sich von den Akteuren des Syrienkrieges abgeschaut. Deshalb sei sie auch dazu übergegangen, Sicherheitsbeamte vor den Augen von Frau und Kindern zu ermorden oder sie im Schlaf mit Kopfschüssen hinzurichten.
„Die Terrororganisation PKK hat nicht nur das Bombenbauen in Syrien gelernt“, so der Sicherheitsexperte. „Den Terroristen ist auch aufgefallen, dass, wenn ihnen die erforderliche Kampfstärke fehlt, um ein Gebiet unter Kontrolle zu bringen, man die Hegemonie trotzdem aufrechterhalten kann, indem man Angst schürt. Daher hat die PKK angefangen, brutale, hinterhältige Anschläge, die traumatisch sind, zu verüben, um Ängste zu schüren. Der eigentliche Grund der letzten Anschläge ist, die Nerven der Bevölkerung blank zu legen.“

Sogar bei der Mafia, so Yarar, gelte der Grundsatz, „keine Frauen und Kinder“ zu töten. Die PKK habe die Mafia nun an Skrupellosigkeit überholt und töte Frauen und Kinder. Auch der Kultur- und Tourismusminister der Türkei, Yalçın Topçu, fand am Wochenende deutliche Worte: „Egal, wer sich hinter der PKK befindet, egal welche Hilfestellung der PKK geleistet wird, wird entfernt werden, so wie man den Lack von einem Boot abkratzt. Im Moment ist ein Großteil der Bergguerilla vernichtet worden. Ihre Organisationen in den Städten werden die nächsten sein.“
IAA
Ford: Neues SUV-Top-Modell Edge feiert seine Europa-Premiere
Köln – (0ts) – Ford präsentiert sich an den beiden Pressetagen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Am ersten Pressetag, Dienstag, 15. September, geht es auf dem Ford-Stand in Halle 9.0 vor allem um die Themen Sport Activity Vehicles (SUV) und Allradantrieb (AWD). Im Mittelpunkt steht dabei der neuen Edge, der dann erstmals in der Europa-Version zu sehen sein wird. Der Edge ist das neue SUV-Spitzenmodell des Konzerns in Europa und wird Mitte 2016 auf den Markt kommen. Europa-Premiere feiert am ersten Pressetag auch der neue Ranger in der Top-Ausstattungsversion „Wildtrak“. Darüber hinaus präsentiert Ford die komplette europäische SUV- und Allrad-Produktpalette – zu der je nach gewählter Ausstattung auch der neue Ford Focus RS, der Mondeo, der S-MAX und der Galaxy gehören. Ford stellt zudem den grundlegend aufgewerteten EcoSport vor – ein kompaktes Livestyle-SUV, das ab sofort auch ohne das Reserverad am Heck erhältlich ist.
Der zweite Pressetag (Mittwoch, 16. September) steht bei Ford dann unter dem Motto „Ford Performance“. Im Blickpunkt stehen dabei Hochleistungs-Sportfahrzeuge wie der Ford GT, der Mustang, der Focus RS oder auch der Focus ST.
Flüchtlingskrise
Identitäts-Check von Asylantragstellern überlastet das BKA
Berlin (dts) – Die Überprüfung der Identität von Asylantragstellern überlastet das Bundeskriminalamt (BKA). Grund ist nach Informationen der „Welt am Sonntag“ die enorm gestiegene Zahl von Fingerabdrücken, welche die Behörde zur Gefahrenabwehr und möglichen Strafverfolgung prüfen muss. In diesem Jahr rechnet das BKA mit rund 360.000 „Asyl-Fingerabdruckblättern“.
Das sind mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr mit 145.123. Zum Vergleich: 2008 waren es nur knapp 22.000. Dem Wiesbadener Amt werden die Fingerabdrücke übermittelt, die im nationalen Bestand und dem europäischen Zentralsystem Eurodac recherchiert und gespeichert werden. Mit dem Identitäts-Check leistet das BKA Amtshilfe für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Von Asylantragstellern sollen stets Fingerabdrücke genommen werden. Damit wird auch geprüft, ob der Bewerber bereits in einem anderen EU-Staat einen Asylantrag gestellt hat.
Flüchtlingskrise
Deutschland führt temporäre Grenzkontrollen ein
Die Bundesregierung wird wegen des Flüchtlingsansturms vorübergehend wieder Grenzen kontrollieren. Betroffen davon sei vorerst die Grenze zu Österreich, heißt es in einem Bericht der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Sonntag.
Außerdem stoppe die Bundesregierung den Zugverkehr von und nach Österreich. Das werde Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Sonntagabend in einer Pressekonferenz mitteilen, so die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.


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