70. Geburtstag
Bryan Ferry: „Es wäre toll, wenn ich ewig leben könnte“

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Berlin (dts) – Der englische Pop-Star Bryan Ferry („Slave To Love“, „Don`t Stop The Dance“) sieht seinen 70. Geburtstag mit gemischten Gefühlen auf sich zukommen. „Ich werde in Berlin sein an meinem 70. Geburtstag, am Abend vorher treten wir auf. Danach werde ich wahrscheinlich essen gehen mit ein paar Bandleuten. Klein, nichts Besonderes“, sagte der frühere Sänger von „Roxy Music“ der „Welt am Sonntag“. „Es ist merkwürdig, wenn ich bedenke, wie viele meiner Freunde bereits gestorben sind; sehr, sehr enge zum Teil. Es macht mich traurig, wenn ich darüber nachdenke. Ich wünsche mir oft, sie wären noch hier.“ „Man sollte nicht so viel über das Alter nachdenken, der Gedanke aber, dass es irgendwann vorbei ist, macht mir schon etwas Angst. Es wäre toll, wenn ich ewig leben könnte.“ Ferry äußerte sich auch zu der Trennung von seiner 36 Jahre jüngeren Frau Amanda Sheppard und den Gerüchten, sie sei die Geliebte seines Sohnes gewesen. „Das war sie nie. Diese Geschichte ist erstunken und erlogen. Amanda war nie das Girlfriend einer meiner Söhne. Sie gehörte einfach zum Freundeskreis aller meiner Söhne. Andernfalls wäre es wohl schon beschämend gewesen“, sagte er der „Welt am Sonntag“, „es war ein boshafter Klatschreporter, der mal diesen Quatsch verbreitet hat. Sein Chefredakteur hat sich zwar daraufhin bei mir entschuldigt, trotzdem wurde es immer weiter verbreitet.“ Auf die Frage, ob er mit fast 70 noch Liebeskummer empfinde, wie mit 17, sagte Ferry: „Möglicherweise fühlt man ihn im Alter noch schlimmer. Es hilft nur die Zeit. Und ein guter Hund an der Seite! Ich habe einen Border Terrier. Bobby. Er ist schon alt. Ich muss also langsam über einen neuen Hund nachdenken.“

Willkommenskultur
Lammert von Hilfsbereitschaft der Deutschen in Flüchtlingskrise „beeindruckt“

Berlin (dts) – Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich von der Hilfsbereitschaft der Deutschen gegenüber hier ankommenden Flüchtlingen „beeindruckt“ gezeigt. Die Hilfe sei keinesfalls „pubertär, sondern sehr erwachsen“, so der Bundestagspräsident in der Radio-Sendung „hr1-Talk“ am Sonntag. „Ich glaube, dass diese auffällig unterschiedliche Reaktion im Verhältnis zu manchem unserer Nachbarländer auch etwas mit der deutschen Geschichte zu tun hat, mit der persönlichen Flüchtlingsgeschichte, die es in vielen deutschen Familien gibt.“ Allerdings dürfe man sich nicht der Illusion hingeben, dass es „ein unbegrenztes Engagement für eine unbegrenzte Zeit für eine unbegrenzte Anzahl von Flüchtlingen“ geben könne, so Lammert weiter. „Es reicht nicht, eine demonstrative Willkommenskultur zu entwickeln. Wir müssen uns über unsere eigenen Möglichkeiten, aber auch unsere eigenen Grenzen klar werden.“ Das „unantastbare“ Asylrecht sei „kein Mittel der Armutsbekämpfung“, gibt Lammert zu bedenken. Zur Diskussion um ein Einwanderungsgesetz merkt er an, dass es nicht „hinterwäldlerisch“ sei, ein solches abzulehnen: „Weil all das, was darin geregelt werden könnte, längst an anderer Stelle geregelt ist“, betonte der CDU-Politiker. Er plädiere allerdings dafür, die vorhandenen Regelungen „in einem zusammenhängenden Gesetzestext“ zu bündeln.

Haudrauf-Lehrer Zeki Müller
FACK JU GÖHTE 2 bricht bereits Rekorde

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FACK JUHU ÄGÄNN!
München – Nur einen Tag nach Kinostart bricht FACK JU GÖHTE 2 bereits Rekorde. Die neue Komödie von Autor und Regisseur Bora Dagtekin konnte mit bisher bereits 403.000 Besuchern den besten Kinostarttag des laufenden Jahres für sich verbuchen. Es ist außerdem der zweitbeste Kinostarttag eines deutschen Films aller Zeiten.
Dieser Erfolg der heißerwarteten Fortsetzung mit Elyas M’Barek, Karoline Herfurth und Jella Haase beschert auch dem Erstling eine erneute Chartplatzierung. „Fack Ju Göhte“ von 2013 gelang aufgrund zahlreicher deutschlandweiter Double Features am gestrigen Donnerstag auf Anhieb der Sprung auf Platz 2 der Charts.
Somit hat die 10b um Chaoslehrer Zeki Müller zum Start des neuen Jahres einen guten Anfang gemacht und wird das Klassenziel voraussichtlich erreichen!
Kurzinhalt: Alle lieben Haudrauf-Lehrer Zeki Müller (Elyas M’Barek), aber den nervt sein neuer Job an der Goethe-Gesamtschule: frühes Aufstehen, aufmüpfige Schüler und dieses ständige Korrigieren! Zu allem Überfluss will Power-Direktorin Gerster (Katja Riemann) die altsprachliche Konkurrenzschule ausbooten und dem Schillergymnasium die thailändische Partnerschule abjagen. Ihr Traum:
Das Image der Goethe-Gesamtschule steigern, um Aushängeschild der neuen Kampagne des Bildungsministeriums zu werden. Müller und Schnabelstedt (Karoline Herfurth) werden zur Klassenfahrt in ein thailändisches Küsten-Kaff verdonnert. Im fernen Thailand drehen Chantal (Jella Haase), Zeynep (Gizem Emre), Danger (Max von der Groeben) & Co erst so richtig auf und präsentieren ein schillerndes Spektrum an sozialer Inkompetenz. Und als ob Zeki mit dem wilden Lehrer-Schüler-Krieg nicht schon genug zu tun hätte, entbrennt auch noch ein gnadenloser Konkurrenzkampf mit dem elitären Schillergymnasium und dessen versnobtem Vorzeigelehrer Hauke Wölki (Volker Bruch), der nur ein Ziel hat: Müllers Karriere zu beenden!

Nummernschild mit Vorteilen
Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um: Extra Kenn­zei­chen für Elek­tro­au­tos

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Berlin (dts) – Für Elek­tro­au­tos wird es bald ein neues Num­mern­schild geben – mit einem E im Kenn­zei­chen. Damit kön­nen Au­to­fah­rer auf aus­ge­wie­se­nen Stell­flä­chen gra­tis par­ken und Bus­spu­ren be­nut­zen, berichtet die Zeitung „Bild am Sonntag“. Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Do­brindt (CSU) sagte: „Elek­tro­fahr­zeu­ge be­kom­men ein ei­ge­nes Num­mern­schild und haben einen ech­ten Er­ken­nungs­ef­fekt. Au­ßer­dem wer­den die E-Fahr­zeu­ge von der Kfz-Steu­er be­freit.“ Ak­tu­ell plane man zudem ein flä­chen­de­cken­des Netz von Schnell­la­de­säu­len an den Au­to­bahn­rast­stät­ten.

Flüchtlingspolitik
Länder kritisieren Merkels Einreiseerlaubnis für Flüchtlinge

Berlin (dts) – In der Flüchtlingspolitik gibt es parteiübergreifend Kritik an Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Nach Angaben der „Welt am Sonntag“ haben mehrere Landesinnenminister in vertraulichen Telefonkonferenzen bemängelt, dass die Länder von Merkels großzügiger Einreiseerlaubnis für Flüchtlinge ohne jede Abstimmung „überrumpelt“ worden seien. Die Ressortchefs warnen vor Chaos bei der Unterbringung der Flüchtlinge und vor Sicherheitsrisiken. Das bestätigte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Roger Lewentz (SPD) aus Rheinland-Pfalz: „Die Länder sind völlig überrascht worden von der Einreiserlaubnis der Kanzlerin. Wir hätten Zeit für Vorbereitungen gebraucht. Und wir hätten vorher davon wissen müssen.“ Die Länder seien „in großer Not, weil sie bei der Unterbringung von Flüchtlingen am Limit sind. Wir können die Geschwindigkeit des Zustroms nicht mehr lange allein bewältigen“, sagte Lewentz der „Welt am Sonntag“. Die Koalitionsbeschlüsse, wonach der Bund sechs Milliarden Euro zur Lösung der Flüchtlingskrise bereitstellen soll, reichen dem IMK-Vorsitzenden Lewentz nicht. „Ich fordere noch mehr direkte Unterstützung des Bundes. Er muss verstärkt mit eigenen Liegenschaften und Personal dafür sorgen, Flüchtlinge unterzubringen“, sagte Lewentz.

Waffenhandel
Ex­port deut­scher Klein­waf­fen in ara­bi­sche Län­der mas­siv ge­stie­gen

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Berlin (dts) – Der Ex­port deut­scher Klein­waf­fen in ara­bi­sche Län­der ist mas­siv ge­stie­gen. Nach einem Be­richt der Zeitung „Bild am Sonntag“ wurde al­lein im ers­ten Halb­jahr 2015 die Aus­fuhr von Klein­waf­fen im Wert von 7,9 Mil­lio­nen Euro ge­neh­migt – im ers­ten Halb­jahr 2014 waren es nur 246.565 Euro. Das geht aus einer Ant­wort des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums auf eine An­fra­ge der Lin­ken her­vor. Lin­ken-Ver­tei­di­gungs­ex­per­te Jan van Aken sagte „Bild am Sonntag“: „Wirt­schafts­mi­nis­ter Ga­bri­el stellt sich gern als Kri­ti­ker der Klein­waf­fen dar – und ex­por­tiert sie dann hem­mungs­los in den Nahen Osten, mit­ten hin­ein in die Bür­ger­krie­ge und Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen.“

Flüchtlingskrise
Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um: 2015 bis­lang 2336 Schleu­ser fest­ge­nom­men

Berlin (dts) – Die Schleu­ser-Kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land ist im Ver­gleich zum Vor­jahr enorm an­ge­stie­gen. Bis zum 8. Sep­tem­ber wur­den in die­sem Jahr nach Angaben des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums 2336 Schleu­ser fest­ge­nom­men, berichtet die Zeitung „Bild am Sonntag“. Dies ent­spricht einer Stei­ge­rung zum Vor­jah­res­zeit­raum um 40 Pro­zent. Die meis­ten der fest­ge­nom­me­nen Schleu­ser kämen aus Un­garn (256), Ru­mä­ni­en (207), Sy­ri­en (184), Bul­ga­ri­en (116) und Ser­bi­en (113). An­ge­sichts der deut­lich ge­stie­ge­nen Zahl an Fest­nah­men for­der­te Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Maizière (CDU), alles zu tun, um gegen die or­ga­ni­sier­te Schleu­ser-Kri­mi­na­li­tät vor­zu­ge­hen. De Maizière sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“: „Spä­tes­tens nach dem schreck­li­chen Er­sti­ckungs­tod der Men­schen in dem Kühl­las­ter in Ös­ter­reich muss jedem klar sein, dass die Schleu­ser auf men­schen­ver­ach­ten­de Weise Pro­fit über mensch­li­ches Leben stel­len. Wir müs­sen na­tio­nal wie in­ter­na­tio­nal alles un­ter­neh­men, um vor allem auch die Draht­zie­her zur Ver­ant­wor­tung zu zie­hen und deren übels­te Ma­chen­schaf­ten un­ter­bin­den.“ Auch CSU-Ge­ne­ral­se­kre­tär An­dre­as Scheu­er ver­ur­teil­te das Ge­schäft der Schleu­ser: „Wer Men­schen in Trans­por­ter ein­schweißt, muss die ganze Härte des Ge­set­zes spü­ren. Das sind mehr­fa­che Mör­der“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Nach An­ga­ben von Tho­mas Schweikl, Spre­cher der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on in Freyung (Bay­ern), wer­den der­zeit „immer noch zwi­schen fünf und zehn Schleu­ser am Tag“ fest­ge­nom­men.

Par­tei­klau­sur
SPD-Spit­ze em­pört über See­ho­fer-Ein­la­dung für Orbán

Berlin (dts) – Die SPD-Spit­ze re­agiert em­pört auf die Ein­la­dung des un­ga­ri­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Vik­tor Orbán durch CSU-Chef Horst See­ho­fer zur nächs­ten Par­tei­klau­sur. Der stell­ver­tre­ten­de SPD-Vor­sit­zen­de Ralf Steg­ner sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“: „Horst See­ho­fer muss auf­pas­sen, dass er nicht zu einem deut­schen Do­nald Trump wird. Wer sich mit Orbán ver­brü­dert, trägt nicht zu einer eu­ro­päi­schen Lö­sung der Flücht­lings­fra­ge bei.“ Die SPD-Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin Yas­min Fa­hi­mi sagte ge­gen­über der Zeitung „Bild am Sonntag“: „Horst See­ho­fer fällt mit der Ein­la­dung an Vik­tor Orbán der Kanz­le­rin ganz of­fen­sicht­lich in den Rü­cken. Wir brau­chen jetzt klare Hal­tung in der Ko­ali­ti­on, um das Flücht­lings­pro­blem zu lösen. Die CSU ist im Au­gen­blick we­ni­ger Teil der Lö­sung als Teil des Pro­blems.“ Zu­gleich warn­te Steg­ner vor einer Über­for­de­rung, wenn der Flücht­lings­strom nicht nach­las­se: „Deutsch­land kann die Her­aus­for­de­rung al­lei­ne nicht schaf­fen.“

Filmtipp
ALLES STEHT KOPF

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Filmtipp: – ALLES STEHT KOPF – Im Hauptquartier, dem Kontrollzentrum im Kopf der elfjährigen Riley, leisten fünf Emotionen Schwerstarbeit: Angeführt von der optimistischen FREUDE, die Riley immer nur glücklich sehen möchte, sorgt sich ANGST ständig um Rileys Sicherheit, während WUT auf der Suche nach Gerechtigkeit bisweilen die Hutschnur platzt. Und die aufmerksame EKEL schützt den Teenager davor, sich zu vergiften – körperlich oder mental. Nur die unglückliche KUMMER weiß nicht so Recht, was ihre Aufgabe ist – nun ja, die anderen offensichtlich aber auch nicht. Als Rileys Familie eines Tages vom Land in eine fremde große Stadt zieht, sind die Emotionen gefragt, Riley durch die bislang schwerste Zeit ihres Lebens zu helfen. Aber als FREUDE und KUMMER durch ein Missgeschick tief im Gedächtnis des Mädchens verschwinden, liegt es an den anderen drei Emotionen, das Chaos in den Griff zu bekommen. Dummerweise haben FREUDE und KUMMER versehentlich wichtige Kernerinnerungen von Riley mitgenommen und müssen diese nun unbedingt ins Hauptquartier zurückbringen, wenn sie nicht für immer verloren gehen sollen. Es beginnt eine aufregende Reise durch ihnen unbekannte Hirnregionen wie das Langzeitgedächtnis, das Fantasieland, das Abstrakte Denken und die Traum Produktion, die von den beiden Emotionen alles abverlangt – auch, über den eigenen Gefühlsrand hinauszuwachsen… TITEL ALLES STEHT KOPF ORIGINALTITEL Inside Out STARTDATUM 01.10.2015 FSK Ohne Altersbeschränkung REGIE Pete Docter DARSTELLER Stimmen: Hans-Joachim Heist, Olaf Schubert, Bettina Zimmermann, Kai Wiesinger, Katja von Garnier, Dietmar Bär, Klaus-J. Behrendt, Matthias Roll, Philipp Laude, u.v.a. COPYRIGHT Disney / Pixar PRODUZENT Pixar Animation Studios

Werbeverbot
Ernährungsminister gegen Werbeverbote für ungesunde Lebensmittel

Berlin (dts) – Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) ist gegen Werbeverbote, um Kinder vor ungesunden Lebensmitteln zu schützen. „Ich lehne eine politische Steuerung des Konsums durch Werbeverbote und Strafsteuern für vermeintlich ungesunde Lebensmittel ab“, sagte Schmidt dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Probleme wie Übergewicht und Adipositas ließen sich nicht mit Gesetzen und Verboten lösen, so Schmidt. Damit widerspricht der Minister der grünen Verbraucherausschuss-Vorsitzenden Renate Künast, Foodwatch und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die ein Werbeverbot für ungesunde Kinderlebensmittel fordern. Nach Meinung Schmidts seien vor allem die Eltern in der Pflicht. „Sie kennen ihr Kind und können am besten entscheiden, welche Produkte sie kaufen und welche sie besser liegen lassen“, sagte Schmidt der Zeitung.