Sechs tote Soldaten, sechs tote IS-Milizen
Tschetschenien: IS bekennt sich zum Anschlag auf russischen Stützpunkt
Ausland
Bulgarien: Erdogan ruft zu fairen Wahlen auf
Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Bulgarien zu fairen und transparenten Wahlen am kommenden Sonntag aufgerufen, an denen die DOST, auch eine große türkischstämmige Koalition, teilnehmen wird.
Erdogan, der Medienberichten zufolge im Präsidentenpalast in Ankara eine Rede vor NGO-Vertretern aus Balkanstaaten hielt, betonte, dass die Türkei wegen der Nachrichten über „Druckausübung“ auf Bulgarotürken zutiefst betroffen sei.
„Sie sprechen von Demokratie, üben aber gleichzeitig Druck auf die dort lebenden Türken aus, das ist unglaublich“, sagte er.
Auf dem ehemaligen osmanischen Territorium leben nach offiziellen Angaben etwa 650.000 Türken.
Bulgarische Staatsangehörige werden in 500 Wahllokalen im Ausland ihre Stimme abgeben können. In der Türkei sollen 35 Wahlurnen für etwa eine halbe Million Menschen mit bulgarischem Pass aufgestellt werden.
Die Spannungen zwischen der Türkei und Bulgarien verstärkten sich infolge der Behauptungen, dass Ankara sich in die Wahlen einmische, indem es die Koalition der Demokraten für Verantwortung, Freiheit und Toleranz (DOST) favorisiere.
„Die Türkei ist unser Nachbar, Freund und Partner, und wir bestehen auf die Entwicklung guter Beziehungen“, erklärte in der vergangenen Woche der bulgarische Präsident Rumen Radew in einem Fernsehinterview und fügte hinzu: „Aber die Einmischung der Türkei in unsere Wahlen ist eine Tatsache“
Die meisten Mitglieder von DOST – zu Türkisch: guter Freund – sind türkischstämmig und Muslime.
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„Kauft nicht beim Türken“: Erdogan-Kritik erreicht neue Stufe

„Wer auch nur ein Minimum an Charakter hat ( von Ehre möchte ich gar nicht sprechen ) der sollte , ( der muss ) auf jeden Türkei Urlaub verzichten.“Christa H. assistiert ihm und findet auch klare Worte in Richtung der türkischen Bevölkerung:
„Wäre ich Türkin, würde ich mich für mein Land schämen…. Hier geht es nicht um „wer hat angefangen“.Hannelore B. wiederum sieht es als patriotische Pflicht, sich dem moralischen Feldzug ihrer Landsleute zum Kampf für eine Demokratie in der Türkei anzuschließen, auch wenn das mit persönlichen Opfern verbunden ist:

Familie Yavuz antwortete wie folgt auf das Schreiben:
Liebe Kunden,
soeben erreichte uns dieser Brief und löste Entsetzen in uns aus. Wir sind nun seit 25 Jahren als Familienunternehmen hier etabliert und fühlen uns auch als Teil von Lingen. Wir haben uns immer von politischen, kulturellen und religiösen Diskussionen distanziert. Und gerade deshalb möchten wir diesen Brief nicht anerkennen. Trotz dessen möchten wir alle, die derselben Meinung sind, bitten von einem weiteren Besuch bei uns abzusehen.
Allen anderen Kunden und Freunden, die uns wirklich kennen, möchten wir uns für die langjährige Treue und Freundschaft danken.
Einen schönen Tag wünscht Ihnen die Familie Yavuz
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