Landtagswahlen 2017
Laschet will Unterrichtsgarantie an Grundschulen einführen
Eurovision Songcontest
Deutsche ESC-Kandidatin Levina: Keine Angst vor Kiew
(Foto: Wikimedia)
Kampf gegen Terror
Terrorgefahr: Polizei im Norden will Sturmgewehre kaufen
Auch interessant
Made in Turkey: „Weltbestes Sturmgewehr“ an türkische Streitkräfte ausgeliefert
Arbeitspolitik
Bundesagentur für Arbeit führt „lebenslange Berufsberatung“ ein
Auch interessant
NRW schafft 1000 Jobs auf „sozialem Arbeitsmarkt“
Kostroma
Moscheeeröffnung in Russland: Diyanet-Chef trifft Großmufti Gainutdin
Kostroma (nex) – Nicht nur der türkische Präsident Erdogan und sein russischer Amtskollege Putin trafen sich vergangene Woche in Russland, auch der Präsident der türkischen Religionsbehörde Diyanet Prof. Dr. Mehmet Görmez stattete seinem russischen Amtskollegen Rawil Gainutdin, dem Großmufti von Russland einen Besuch ab. Bei der Eröffnung einer Moschee im westrussischen Kostroma hat Prof. Dr. Mehmet Görmez die Khutba – die Predigt beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime – gehalten.

„Die Größe eines Landes wird nicht mehr länger nur an seiner Wirtschaft gemessen werden“, betonte Görmez bei der Eröffnungszeremonie und ergänzte: „Die Größe eines Landes wird auch an den Möglichkeiten der freien Religionsausübung gemessen werden.“ Großmufti Rawil Gainutdin nahm ebenfalls an der Zeremonie teil.
Der Diyanet-Präsident wies darauf hin, dass Kostroma auf seine 1000-jährige Geschichte der Erfahrung mit Religionsfreiheit stolz sein könne – sei es doch die Heimstätte für viele verschiedene Glaubensrichtungen. Die Islamophobie, die Europa und den Westen „belagert hat“, dürfe dort nicht Fuß fassen.
Der Bau der Kostroma Zentralmoschee wurde 2003 begonnen. Finanziell unterstützt wurde er von der Diyanet-Stiftung Türkei, der Diyanet und dem Mufti des Mersiner Landkreises Tarsus in der Westtürkei. In Kostroma leben 25.000 Muslime.
Auch interessant
Tirana: Bau osmanischer Großmoschee in Albaniens Hauptstadt schreitet schnell voran
Syrien
Türkisch-russisch-iranische Schutzzone tritt morgen in Kraft
Deutsch-israelische Beziehungen
Königshaus erwartet von Steinmeier-Reise Beruhigung des deutsch-israelischen Verhältnisses
Auch interessant
Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Gabriel
Wirtschaftsförderung
Dortmund: Messeförderung für nachhaltige Start-ups
(Foto: Wikimedia)
Ausland
Türkei: Zahl ausländischer Schüler um fast 300 Prozent gestiegen
Ankara (nex) – Die Zahl ausländischer Schüler und Studierender in der Türkei hat sich nach Angaben der Migrationsbehörde zwischen 2015 und 2016 nahezu verdreifacht.
Fast 670.000 Studierende hätten 2016 an Universitäten, Schulen und Unterrichtsklassen in Flüchtlingslagern Unterricht erhalten, 2015 seien es noch 223.000 gewesen.
Die meisten Schüler (293.039) gab es im vergangenen Jahr nach Angaben der Behörde in den Flüchtlingslagern, gefolgt von 232.714 Kindern an staatlichen Schulen.
103.727 ausländische Studierende waren 2016 an den Universitäten registriert – etwa 13.000 mehr als im Jahr zuvor.
Die größte Gruppe der Universitätsstudenten kamen aus Aserbaidschan (15.036), gefolgt von Syrern mit 14.765 und Turkmenistan mit 10.642 Studierenden.
Die ausländischen Schüler an den staatlichen Schulen kamen mehrheitlich ebenfalls aus Syrien (2016: 166.482, 2015: 22.348), gefolgt von 23.971 Schülern aus Irak sowie 12.782 aus Afghanistan.
In den vorübergehenden Flüchtlingscamps im gesamten Land wurden zumeist syrische Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet. Parallel dazu erhielten sie 15 Stunden in der Woche Türkischunterricht.
2015 besuchten fast 79.000 Kinder Schulen in Flüchtlingslagern – eine Zahl, die im vergangenen Jahr weit übertroffen wurde.
Auch interessant
Türkei: Bilgi-Universität Istanbul wird offizieller Partner des CERN-Projekts

