Erbschaftsteuer
Ausschuss-Chefin Arndt-Brauer für Kürzung der Erbschaftsteuer-Freibeträge
"I am Turkey Citizen now"
Türkei: Präsident Erdogan bürgert Twitter-Girl Bana und ihre Familie ein
Kurz nach ihrer Ankunft in der Türkei waren sie offiziell von Präsident Erdogan und seiner Frau Emine in der Hauptstadt Ankara empfangen worden. Banas Not wurde bekannt, nachdem sie im vergangenen September einen Twitter-Account eröffnete. Die Siebenjährige postete über alles in ihrem Leben wie den Tod ihrer Freunde oder ihrem Versuch, ein normales Leben zu führen. Fatemah Alabed, die den Twitter-Account ihrer Tochter verwaltet, beschloss, zu tweeten, um zu zeigen, „wie viele Kinder unter den Bomben und allem leiden“. Nachdem Pro-Regime-Kräfte die Stadt eingekesselt hatten, floh die Familie im Rahmen eines Evakuierungsabkommens aus Aleppo. Doch die Familie blieb nicht lange in Syrien. Innerhalb von Stunden wurden Bana, ihre Mutter, ihr Vater sowie ihre beiden jüngeren Brüder aus dem von Rebellen kontrollierten westlich von Aleppo liegenden Gebiet mit einem Hubschrauber in die Türkei geflogen. Das Mädchen hatte einige Tage zuvor an den türkischen Außenminister und Präsident Erdogan mit den Worten appelliert: Lieber @MevlutCavusoglu & re_erdogan bitte bitte bitte sorgen Sie dafür dass die Waffenruhe hält & holen Sie uns hier raus. Wir sind so müde. – Fatemah #Aleppo „Wir lassen uns von den Schwierigkeiten in dem Gebiet nicht abschrecken, Schwester“, hatte Cavusoglu zurückgetwittert. „Seien Sie sicher, dass wir alles tun, um Sie und Tausende andere in Sicherheit zu bringen.“ Für manche stellte sich die Frage, ob der Twitter-Account echt sei. Es wurde auch behauptet, dass Bana die ganze Zeit von der Türkei aus getwittert haben soll. Das investigative Recherchennetzwerk Bellingcat fand jedoch heraus, dass das Mädchen aus dem von den Rebellen kontrollierten Aleppo getwittert habe. Banas Twitter-Account hat mittlerweile Hunderttausende Follower. Im Dezember letzten Jahres postetete Bana über Twitter ein Foto von sich und Erdogan. Sie schrieb dazu, dass sie sehr glücklich sei, den türkischen Präsidenten zu treffen. In einem kurzen Video ist zu hören wie sie sagt: „Danke, dass Sie die Kinder von Aleppo unterstützen und uns geholfen haben, dem Krieg zu entkommen.“I am a Turkey citizen now. pic.twitter.com/ov0BMDptSw
— Bana Alabed (@AlabedBana) May 12, 2017
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Export wird weiter zulegen
Deutsche Wirtschaft trotz politischer Risiken auf Wachstumskurs
„Zweitens der im Frühjahr eingereichte Brexit, wobei die Scheidungsphase zu sehr vielen Unsicherheiten führt. Wir sprechen mit den USA und Großbritannien immerhin über die deutschen Exportdestinationen 1 und 3 mit einem Warenvolumen von annähernd 200 Mrd. Euro oder rund 16 Prozent der deutschen Gesamtausfuhren. Drittens wird die politische Weiterentwicklung der EU auf der Agenda stehen, mit einem Anteil von fast 60 Prozent mit Abstand wichtigster Wirtschaftsraum für deutsche Exporteure.“Dass die politischen Risiken weltweit steigen, steht für den Kreditversicherer Coface außer Frage. Dessen neuer „Political Risk Index“ zeigt: Die Anzahl der Konflikte hat sich zwischen 2007 und 2015 verdoppelt. Der Anstieg des Terrorismusrisikos um das 2,8-fache seit 2008 ist noch dramatischer. Und in den westlichen Demokratien erhöht Populismus die Index-Werte für das politische Risiko.
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Internationales Wasserforum in Istanbul
Türkei zur Wasserversorgung des griechischen Teil Zyperns bereit
„Wir werden gefragt, ob wir nicht Südzypern mit Wasser beliefern werden“, sagte Eroglu, der auf dem 4. Internationalen Wasserforum in Istanbul eine Rede hielt und fügte hinzu:
„Wenn sie einen Schritt auf uns zukommen, werden wir auf sie zurennen.“ Das zweitägige Forum, das heute zu Ende geht, steht unter dem Motto „Wasser und Frieden“.
Sie seien bereit, auch den Süden mit Wasser zu versorgen, wenn sie Frieden wollten und die türkische Regierung dies für geeignet halte, weil die Menschlichkeit dies erfordere, so Eroglu weiter.
Bereits im Oktober 2015 hatte die erste von der Türkei ausgehende Frischwasserpipeline Nordzypern erreicht. Das Wasser, das aus der türkischen Provinz Mersin stammt, wird im Rahmen des Wasserversorgungsprojekts Nordzypern auf die Insel geleitet. Die Türkei, die seit der Ausrufung der TRNC eine Schutzmachtfunktion für die Insel einnimmt, hatte bereits seit längerer Zeit geplant, die Insel, die lediglich über geringe eigene Wasservorkommen verfügt, mit Wasser zu versorgen. Das nunmehrige Projekt wurde 2011 vom damaligen Premierminister und heutigen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ins Leben gerufen. Eroglu zufolge betrugen die Investitionskosten für das Projekt etwa 1,25 Milliarden Türkische Lira (etwa 380 Millionen Euro). Dank des Projekts können nun etwa 75 Millionen Kubikmeter Wasser vom Alaköprü-Damm auf dem Fluss Dragos in der Südtürkei nach Nordzypern geliefert werden. „Die 75 Millionen Kubikmeter Wasser werden die Anforderungen der Türkischen Republik Nordzypern für eine lange Zeit decken können“, erklärte Eroğlu.Bereits im Jahr 2004 hatte es unter Federführung des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan ein Referendum über eine Wiedervereinigung gegeben, das jedoch am „Nein“ der griechisch-zyprischen Bevölkerung scheiterte. Akıncı hat seit Mai des Vorjahres mit seinem griechischen Amtskollegen Nicos Anastasiades über die Schaffung einer föderalistischen Verfassung verhandelt.
Jahrhundertprojekt: 19 Millionen Kubikmeter Frischwasser aus der Türkei erreichen Nordzypern


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