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Kocaeli (nex) – Die Türkei hat am gestrigen Sonntag in den Team-Kategorien der Karate-Europameisterschaften der Senioren die Goldmedaille geholt.
Die 52. Karate-Europameisterschaften der Senioren fand vom 4. bis zum 7. Mai in der nordwesttürkischen Stadt Kocaeli statt.
Am letzten Wettkampftag trat die türkische Nationalmannschaft mit Enes Erkan, Ugur Aktas, Gokhan Gunduz, Ridvan Kaptan, Serkan Yagci, Alparslan Yamanoglu und Muhammet Ali Yilmaz gegen Frankreich an.
Der letzte Kampf endete dabei mit einem Sieg für die Türken, die sich bei der diesjährigen EM als das erfolgreichste Team bezeichnen durften.
So heimsten sie insgesamt jeweils vier Gold- und Silber- sowie sechs Bronzemedaillen ein und wurden somit zur Delegation mit den meisten Auszeichnungen der Veranstaltung.
Am Sonntag gewann der 21-jährige Ugur Aktas Gold im Finale gegen den Mazedonier Berat Jakupi in der Kategorie 84 Kilogramm.
Bei den Frauen schlug die Türkin Tuba Yakan die ehemalige Weltmeisterin Sara Cardin aus Italien und holte sich somit die begehrte Goldmedaille. Der Kampf fand in der Gewichtsklasse 55 Kilogramm statt.
Auch Burak Uygur (Kumite Herren 67 Kilogramm) bescherte der Türkei eine Goldmedaille. Der 22-Jährige war gegen Alexander Gutnik aus Russland angetreten.
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gratulierte dem türkischen Team zu den zahlreichen Titeln.
Im kommenden Jahr werden die alljährlich stattfindenden Karate-Europameisterschaften der Senioren in Serbien ausgetragen.
2012, 2013 und 2014 wurde Akgül Europa- und 2014 und 2015 auch Weltmeister im freien Stil im Schwergewicht. Bei den olympischen Spielen in Rio 2016 gewann er die Goldmedaille.
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Kostroma (nex) – Nicht nur der türkische Präsident Erdogan und sein russischer Amtskollege Putin trafen sich vergangene Woche in Russland, auch der Präsident der türkischen Religionsbehörde Diyanet Prof. Dr. Mehmet Görmez stattete seinem russischen Amtskollegen Rawil Gainutdin, dem Großmufti von Russland einen Besuch ab. Bei der Eröffnung einer Moschee im westrussischen Kostroma hat Prof. Dr. Mehmet Görmez die Khutba – die Predigt beim wöchentlichen Freitagsgebet der Muslime – gehalten.

„Die Größe eines Landes wird nicht mehr länger nur an seiner Wirtschaft gemessen werden“, betonte Görmez bei der Eröffnungszeremonie und ergänzte: „Die Größe eines Landes wird auch an den Möglichkeiten der freien Religionsausübung gemessen werden.“ Großmufti Rawil Gainutdin nahm ebenfalls an der Zeremonie teil.
Der Diyanet-Präsident wies darauf hin, dass Kostroma auf seine 1000-jährige Geschichte der Erfahrung mit Religionsfreiheit stolz sein könne – sei es doch die Heimstätte für viele verschiedene Glaubensrichtungen. Die Islamophobie, die Europa und den Westen „belagert hat“, dürfe dort nicht Fuß fassen.
Der Bau der Kostroma Zentralmoschee wurde 2003 begonnen. Finanziell unterstützt wurde er von der Diyanet-Stiftung Türkei, der Diyanet und dem Mufti des Mersiner Landkreises Tarsus in der Westtürkei. In Kostroma leben 25.000 Muslime.
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