Iran-Krise
Bericht: Revolutionsgarden suchen nach Nachfolger für Khamenei

Berichte von Iran International: Die IRGC suchen nach Trumps Todesmeldung einen Nachfolger für Khamenei. 85 Tote bei Schulangriff im Südiran.

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Teheran – Die Islamische Republik Iran steht vor einer historischen Zäsur. Nach dem massiven Militärschlag der USA und Israels am Samstag, den 28. Februar 2026, mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Ära von Ajatollah Ali Khamenei.

Während US-Präsident Donald Trump den Tod des 86-jährigen Obersten Führers bereits via Truth Social verkündet hat, berichtet der renommierte Exilsender „Iran International“, dass die mächtige Islamische Revolutionsgarde (IRGC) hinter verschlossenen Türen bereits die Weichen für eine Zeit nach Khamenei stellt.

Demnach suchen die Generäle der IRGC unter Hochdruck nach einem Nachfolger, wobei sie offenbar bereit sind, die verfassungsmäßigen Prozesse des Expertenrats zu umgehen, um die Macht des Militärapparats zu sichern.

Die Berichte über eine hektische Nachfolgesuche kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Land nach der „Operation Epic Fury“ im Chaos versinkt. Präsident Trump bezeichnete Khamenei in seiner Ansprache als „einen der bösesten Menschen der Geschichte“ und erklärte, der Schlag sei die „größte Chance“ für das iranische Volk, sein Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Obwohl offizielle Stellen in Teheran die Nachricht von Khameneis Tod bisher als „psychologische Kriegsführung“ dementieren und behaupten, er befinde sich an einem sicheren Ort, deuten die Informationen von „Iran International“ auf eine tiefe Paralyse innerhalb des Klerus hin. Die IRGC befürchten offenbar ein Machtvakuum, das zu einem unkontrollierten Zusammenbruch des Systems führen könnte.

Dramatische Eskalation und zivile Tragödien

Während die politische Zukunft des Iran ungewiss ist, sind die Folgen der militärischen Offensive bereits jetzt verheerend. Besonders der Süden des Landes wurde Schauplatz einer menschlichen Tragödie:

Bei einem Raketentreffer auf die Shajareh-Tayyebeh-Mädchengrundschule in der Stadt Minab kamen nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim mindestens 100 Menschen ums Leben, darunter zahlreiche Kinder. Bilder in den sozialen Medien zeigen zerstörte Klassenzimmer und verzweifelte Eltern, die in den Trümmern nach Überlebenden suchen.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, man prüfe die Berichte über den Einschlag in der Schule, betonte jedoch, dass die Angriffe präzise auf Kommandozentralen der Revolutionsgarden und Luftabwehranlagen ausgerichtet gewesen seien. Kritiker und internationale Beobachter befürchten jedoch, dass die schiere Intensität der Angriffe – die Ziele in über 20 Provinzen betrafen – zwangsläufig zu hohen zivilen Opferzahlen führt.

Iranische Vergeltung: „Truthful Promise 4“

Teheran reagierte auf die Offensive mit einer massiven Vergeltungswelle unter dem Codenamen „Truthful Promise 4“. Laut Berichten wurden mindestens 14 US-Militärstützpunkte in der Region angegriffen:

  • Bahrain: Das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Manama meldete schwere Schäden durch Drohnen- und Raketeneinschläge.
  • Kuwait & Katar: Die Luftwaffenstützpunkte Ali Al-Salem und Al-Udeid wurden Ziel iranischer Salven, was zu Verletzungen bei US-Personal und lokalen Mitarbeitern führte.
  • Israel: In Tel Aviv und anderen Städten heulten die Sirenen, während das Abwehrsystem „Iron Dome“ Dutzende Geschosse abfing. Dennoch wurden über 90 Verletzte gemeldet.

Die USA melden mittlerweile, dass der Schaden an den Stützpunkten in Bahrain, Katar und Kuwait trotz massiver Drohnen- und Raketenangriffe jedoch „minimal“ sei. Die meisten iranischen Geschosse konnten abgefangen werden. In Bahrain wurden jedoch Evakuierungen im Umkreis der 5. Flotte durchgeführt.

Ein Wendepunkt für den Nahen Osten

Die Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft sind immens. Der Luftraum über dem Mittleren Osten wurde für den zivilen Flugverkehr weitgehend gesperrt; Airlines wie die Lufthansa und British Airways strichen sämtliche Verbindungen. Zudem drohen die Huthis im Jemen mit einer vollständigen Blockade des Roten Meeres, was die globalen Lieferketten und den Ölpreis massiv unter Druck setzt.

Experten wie die des Council on Foreign Relations betonen, dass ein tatsächlicher Tod Khameneis erst der Anfang einer noch größeren Instabilität sein könnte. Ob sich die Revolutionsgarden auf einen Nachfolger wie Khameneis Sohn Masoud oder eine kollektive Militärführung einigen können, bleibt die entscheidende Frage der kommenden Stunden.

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