Istanbul – Die türkische Unterhaltungsindustrie untermauert erneut ihren Status als weltweiter Export-Gigant. Die aktuelle Hit-Serie „Güller ve Günahlar“ (internationaler Titel: „Sins & Roses“) dominiert derzeit nicht nur die internationalen Exportmärkte, sondern sorgt auch hinter den Kulissen für Schlagzeilen.
Während die Produktion von Kanal D International bereits in über 20 Länder verkauft wurde, ging am Wochenende eine kuriose Szene von den Dreharbeiten viral.

Wenn die Kraft versagt: Pannen-Szene am Set
In der am gestrigen Samstagabend (21. Februar 2026) ausgestrahlten 18. Episode sollte Hauptdarsteller Murat Yıldırım eigentlich eine dramatische Szene spielen: Er musste seine ohnmächtige Schauspielkollegin Cemre Baysel hochheben und wegtragen. Doch was auf dem Bildschirm nach purer Dramatik aussah, entpuppte sich am Set als komödiantisches Highlight.
Ein nun veröffentlichtes „Behind-the-Scenes“-Video zeigt, wie Yıldırım mehrfach versucht, Baysel hochzuheben – und immer wieder scheitert. Die Situation brachte das gesamte Team zum Lachen. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip seit gestern wie ein Lauffeuer.
Fans kommentierten die Szene humorvoll mit Sprüchen wie „Er hat wohl einen Bandscheibenvorfall“ oder scherzten, dies sei die Folge seiner aktuellen „Ödembehandlung“. Die Chemie zwischen den beiden Stars, von Fans liebevoll „ZeySer“ getauft, zeigt sich hier von ihrer besonders menschlichen und sympathischen Seite.
Globaler Siegeszug: Von Kasachstan bis auf den Balkan
Trotz kleinerer Pannen beim Dreh ist der geschäftliche Erfolg der Serie beeindruckend. Wie der Verleih bestätigt, hat „Sins & Roses“ eine massive globale Dynamik entwickelt. Zu den Käufern gehören führende Sender in Rumänien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro. Besonders hervorzuheben ist der Erfolg in Kasachstan, womit die Serie ihre Präsenz in der strategisch wichtigen GUS-Region festigt.
Branchenexperten sehen in diesem rasanten Erfolg einen weiteren Beweis für die ungebrochene „Soft Power“ der Türkei. Das Land rangiert mittlerweile weltweit auf Platz zwei der Serien-Exporteure, direkt hinter den USA. Produktionen wie „Sins & Roses“ erreichen ein globales Millionenpublikum und prägen das Bild der modernen Türkei im Ausland nachhaltig.
Trotz des humorvollen Vorfalls am Set bleibt das Interesse an der schauspielerischen Leistung des Duos ungebrochen, wie die hohen Einschaltquoten der gestrigen Folge belegen
Wirtschaftsmotor: Tourismus und Sprache
Der Erfolg von „Sins & Roses“ ist längst mehr als nur reine Unterhaltung; er ist ein strategischer Wirtschaftsfaktor. Die Serie fungiert als hocheffektives Tourismus-Marketing.
Branchenanalysen zeigen, dass die visuellen Darstellungen türkischer Metropolen in solchen Produktionen regelmäßig direkte Buchungsimpulse bei internationalen Zuschauern auslösen. Dieser Trend führt dazu, dass Fans aus der ganzen Welt anreisen, um die Originaldrehorte am Bosporus oder in den historischen Vierteln Istanbuls persönlich zu besichtigen.
Ein faszinierender Nebeneffekt dieses Booms ist die sprachliche Komponente. International beobachten Sprachinstitute einen massiven Anstieg von Menschen, die Türkisch lernen, um die emotionalen Dialoge ihrer Lieblingsstars im Original verstehen zu können. Experten bezeichnen türkische Serien mittlerweile oft als den „effektivsten Türkisch-Sprachkurs der Welt“.
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