"Globales Netzwerk"
Epstein-Files: Ex-Prinz Andrew schickte Fotos der Töchter

Neue Epstein-Files enthüllen: Ex-Prinz Andrew schickte Fotos seiner Töchter an den Sexualstraftäter. Premier Starmer fordert nun seine Aussage vor US-Ermittlern.

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London – Die jüngste Veröffentlichung massiver Aktenbestände aus dem Umfeld des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sorgt weltweit für Entsetzen. Ende Januar 2026 gab das US-Justizministerium über drei Millionen Dokumentenseiten, rund 2.000 Videos und 180.000 Bilder frei.

Die Files enthalten brisante Informationen über ein globales Netzwerk, in dem Namen wie US-Präsident Donald Trump, Elon Musk, Bill Gates, Bill Clinton oder die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit auftauchen. Doch eine Enthüllung belastet das britische Königshaus nun in einem neuen, bisher ungekannten Ausmaß.

Aus den neu gesichteten Unterlagen geht hervor, dass Andrew Mountbatten-Windsor seinem langjährigen Freund Jeffrey Epstein private Fotos seiner Töchter, der Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, geschickt hat.

Berichten zufolge handelte es sich dabei um Urlaubsaufnahmen, die die Töchter teilweise in Badekleidung zeigen. Besonders schwer wiegt dabei der Zeitpunkt: Die Aufnahmen sollen zu einer Zeit an Epstein übermittelt worden sein, als dieser bereits als verurteilter Sexualstraftäter bekannt war.

Der tiefe Fall des „Ex-Prinzen“

Andrew wird in diesem Zusammenhang zunehmend als „Ex-Prinz“ tituliert. Bereits im Jahr 2022 hatte der Sohn der verstorbenen Queen Elizabeth II. seine militärischen Ehrentitel und royalen Schirmherrschaften abgeben müssen.

Hintergrund war die Zivilklage von Virginia Giuffre, die ihm sexuellen Missbrauch vorwarf. Seitdem führt er den Titel „Seine Königliche Hoheit“ nicht mehr im offiziellen Gebrauch und ist von allen öffentlichen Aufgaben des Königshauses ausgeschlossen. Die neuen Details aus den Epstein-Files verstärken nun die Forderungen nach einer vollständigen Distanzierung der Krone.

Politischer Druck durch Keir Starmer

Auch die britische Regierung reagiert auf die neuen Enthüllungen mit deutlichen Worten. Der britische Premierminister Keir Starmer hat dem früheren Prinzen Andrew nach den neuen Erkenntnissen im Fall Jeffrey Epstein erneut indirekt nahegelegt, vor einem US-Kongressausschuss auszusagen. Starmer betonte, dass es im Interesse der Justiz und der Opfer liege, wenn alle Beteiligten vollumfänglich mit den US-Ermittlern kooperieren würden.

Belastende Aussagen und Beweisfotos

In den Akten finden sich Aussagen weiterer Frauen, die detailliert schildern, wie sie gezielt nach London geflogen wurden, um dort sexuelle Begegnungen mit Andrew zu haben.

Dies widerspricht der bisherigen Verteidigungsstrategie, die Kontakte als punktuell oder oberflächlich darzustellen. Besonders brisant: Laut Medienberichten enthalten die Files ein Foto, das Andrew in einer höchst kompromittierenden Situation zeigen soll, wie er über einer Frau kniet. Dieses Bildmaterial wird von Experten als einer der „rauchenden Colts“ der aktuellen Veröffentlichung gewertet.

Die neuen Details aus den Epstein-Files ziehen den Kreis um Andrew Mountbatten-Windsor enger als je zuvor. Während er sich in der Vergangenheit oft auf Erinnerungslücken oder rein geschäftliche Beziehungen berief, lassen die nun aufgetauchten Fotos und die Aussagen über die „London-Flüge“ kaum noch Raum für Ausflüchte.

Für das britische Königshaus stellt dieser neue Tiefpunkt eine enorme Belastung dar. Da nun auch der politische Druck durch Premierminister Starmer massiv zunimmt, scheint eine Aussage Andrews vor den US-Behörden unausweichlich, wenn die Krone weiteren Schaden abwenden will.

Die Veröffentlichung der Millionen Dokumente steht erst am Anfang ihrer Auswertung. Beobachter erwarten, dass die detaillierte Analyse der 180.000 Bilder und tausenden E-Mails in den kommenden Wochen noch weitere Details über die engen Verstrickungen der globalen Elite in den Fall Epstein ans Licht bringen wird.

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