Venezuela
Maduro-Unterstützung: Tausende Venezolaner auf den Straßen

Die Massen zogen durch die Straßen der Hauptstadt, winkten mit venezolanischen Flaggen und forderten seine Freilassung aus US-Haft.

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Caracas – Tausende Venezolaner haben in Caracas für den abgesetzten Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert. Die Massen zogen durch die Straßen der Hauptstadt, winkten mit venezolanischen Flaggen und forderten seine Freilassung aus US-Haft. Die Proteste richten sich gegen die US-Militäroperation, die Maduro und seine Frau Cilia Flores gefangen nahm.

Große Mobilisierung trotz Krise

Die Demonstrationen fanden am Dienstag statt – organisiert von Regierungsanhängern wie Innenminister Diosdado Cabello. Teilnehmer skandierten „Wir wollen ihn zurück“ und „Souveränität ist nicht verhandelbar“. Frauenmärsche und Kundgebungen in öffentlichen Plätzen zeigten breite Unterstützung. Laut internationalen Medien nahmen Tausende teil, trotz wirtschaftlicher Härten durch US-Sanktionen.

Während westliche Medien in den letzten Tagen oft den Eindruck erweckten, das gesamte Volk unterstütze Maduros Absetzung und feiere die US-Intervention, zeigen diese Bilder eine andere Realität: Viele Venezolaner stehen weiter hinter Maduro und sehen die US-Aktion als Einmischung.

Kontext der Proteste

Die Demonstrationen folgen der US-Operation vom Januar 2026, bei der Maduro festgenommen und nach New York gebracht wurde. Er plädierte dort auf nicht schuldig. Die Proteste galten als Antwort auf die Entführung – so die Regierungslinie.

Die Bilder von Tausenden auf den Straßen widersprechen der Darstellung in manchen westlichen Berichten, die Maduro als isoliert zeichneten. Stattdessen mobilisieren seine Anhänger massiv gegen die US-Intervention.

Maduro-Unterstützung in Venezuela
Die Unterstützung für Nicolás Maduro in Venezuela ist trotz wirtschaftlicher Krise und internationaler Kritik weiterhin stark – besonders in ärmeren Schichten und bei Anhängern der bolivarischen Revolution.
Viele Venezolaner sehen in Maduro den Erben von Hugo Chávez, der soziale Programme wie Missionen für Gesundheit und Bildung eingeführt hat. Diese Programme, finanziert durch Öleinnahmen, haben Millionen aus der Armut geholt und eine loyale Basis geschaffen.
„Maduro steht für die Souveränität und gegen den Imperialismus“, sagen viele in Caracas. Sie werfen den USA vor, durch Sanktionen die Krise verschärft zu haben.
Die jüngsten Proteste zeigen diese Loyalität: Tausende marschierten friedlich. Frauen, Arbeiter und Jugendliche dominierten, mit roten Fahnen und Chávez-Porträts. Diosdado Cabello, ein enger Vertrauter, mobilisierte über Social Media und TV. „Das Volk lässt sich nicht entreißen, was es erkämpft hat“, rief er.
Viele Demonstranten kommen aus Barrios, wo Maduro-Programme immer noch greifen – trotz Hyperinflation und Migration.Internationale Solidarität verstärkt das: Kuba, Nicaragua und Bolivien unterstützen Maduro öffentlich. In Venezuela selbst sehen Anhänger die US-Intervention als Wiederholung von 2002 (Putsch gegen Chávez).
„Maduro ist unser Präsident – Punkt“, sagte eine Teilnehmerin in TRT-Interviews. Kritiker werfen Maduro Autoritarismus vor, doch seine Basis bleibt: Umfragen (z. B. von Hinterlaces) zeigen 20-30% feste Unterstützung. Die Spaltung ist tief: Opposition feiert die Absetzung, Maduro-Anhänger demonstrieren für Rückkehr. Die Proteste beweisen: Maduro ist nicht isoliert – ein signifikanter Teil des Volkes steht hinter ihm.

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