Andrzej M
Wien: Polnischer Serienmörder tötet Mutter und Apotheker

Während er die Mutter in ihrem eigenen Haus zu Tode gequält hat, versteckten sich die kleinen Töchter der Frau im Nebenzimmer. Der Vater war zu dem Zeitpunkt verreist.

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Wien – Die Polizei in Wien nahm nach zwei Mordfällen einen Tatverdächtigen fest. Wie die Polizei am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt gab, wurde der 50-jährige obdachlose Pole Andrzej M. festgenommen, der sowohl eine 31-jährige zweifache Mutter als auch einen ehemaligen Apotheker (74) getötet haben soll.

Nachdem ihn seine Freundin nach einer Gewaltattacke kurz vor Jahreswechsel bei der Polizei wegen Körperverletzung angezeigt und rausgeschmissen hatte, zog er eine Blutspur durch die österreichische Hauptstadt. In der Nacht zu Neujahr sei er beim Ex-Apothekerkammer-Chef Heinrich Burggasser eingebrochen und habe ihn zu Tode geprügelt. Auch die Mutter zweier Kinder muss auf ähnliche Weise, eine Nacht lang brutal gequält, sterben.

„Während er die Mutter in ihrem eigenen Haus zu Tode gequält hat, versteckten sich die kleinen Töchter der Frau im Nebenzimmer. Der Vater war zu dem Zeitpunkt verreist„, so die Journalistin Anna Dobler auf Twitter.

Einige Tage nach dem zweiten Mord wurde der Verdächtige in der Nähe des Tatorts bei einem Einbruchsversuch festgenommen. Eine wichtige Rolle spielten dabei DNA-Spuren sowie Hinweise von Journalisten. Wie heute.at weiter berichtet, soll der dringend Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit mehrmals, zunächst in Deutschland, später auch in Österreich, in Konflikt mit dem Gesetz geraten sein. Wegen Körperverletzung sei der Obdachlose bereits seit 2020 polizeilich bekannt gewesen. Aus Deutschland sind von 2001 bis 2018 insgesamt 23 Delikte in den Polizeiakten aufgelistet – dabei geht es um Diebstahl, Körperverletzung und Raub, berichtet OE24. 2020 zog es den Polen nach Österreich.

Nur wenige Tage vor den Morden habe er noch seinen Hund gequält und ein leerstehendes Haus angezündet.

OE24:

Zuerst malträtierte Andrzej seinen Hund, band ihm eine Halskette mit Stahldornen um, dass sich die Spitzen in Fell und Haut des armen Tieres bohrten. Danach schlug er seine Lebensgefährtin grün und blau, worauf die Obdachlose sich aufs Kommissariat wagt und den Peiniger anzeigt. Das war am 27. Dezember. Zwei Tage später wurde er zum Brandstifter und zündete – an sich völlig sinnlos – ein leer stehendes Haus an.

 

 

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