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Deniz Yücel: Erdogan ließ mich foltern

Deniz Yücel, ehemaliger Türkei-Korrespondent der "Welt", wurde während seiner Haft in der Türkei nach eigenen Angaben gefoltert. Für die Misshandlungen macht er den türkischen Staatspräsidenten persönlich verantwortlich.

(Archivfoto: bik.gov.tr)
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Berlin – Deniz Yücel, ehemaliger Türkei-Korrespondent der „Welt“, wurde während seiner Haft in der Türkei nach eigenen Angaben gefoltert. Für die Misshandlungen macht er den türkischen Staatspräsidenten persönlich verantwortlich.

Die Folter sei „womöglich auf direkte Veranlassung des türkischen Staatspräsidenten oder dessen engster Umgebung, auf jeden Fall aber infolge der Hetzkampagne, die er begonnen hatte und unter seiner Verantwortung“ geschehen, zitiert die Deutsche Welle Yücel.

Mit der Folter sollte, so vermutet Yücel, die damalige Krise der Beziehungen mit Deutschland weiter verschärft werden. Aus diesem Grund habe er sich dazu entschlossen, die Misshandlungen zunächst nicht öffentlich zu machen. Nachdem Yücel und seine Anwälte Vertreter der Bundesregierung und einen türkischen Politiker als Vermittler eingeschaltet hätten, habe die Folter aufgehört, sagte Yücel, berichtet DW weiter.

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