Irakkrise
Erdogan zu Irak: Wir werden mit Sicherheit intervenieren

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat auf seiner Rückreise aus dem Iran auf die Fragen der Journalisten bezüglich des Referendums, welches im vergangenen Monat im Nordirak stattgefunden hat, beantwortet.

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Ankara (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat auf seiner Rückreise aus dem Iran auf die Fragen der Journalisten bezüglich des Referendums, welches im vergangenen Monat im Nordirak stattgefunden hat, beantwortet.

Dabei deutete Erdogan auf die Entstehung eines neuen Terrorstaates im Nordirak hin und machte deutlich, dass die türkische Regierung diese Entwicklung nicht zulassen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen werde.

„Was haben wir zuvor gesagt? Wir werden die Errichtung eines Terrorkorridors südlich unserer Grenzen nicht zulassen. Wir werden als Staat so einen Terrorkorridor auf keinen Fall erlauben“, betonte er und ergänzte:

„Wir haben mit Herrn Trump offen darüber gesprochen, dass wir unsere Maßnahmen ergreifen werden, falls sich die Errichtung eines solchen Terrorkorridors in unserem Süden durchsetzen sollte“, so Erdogan.

Zudem führte er fort, dass das Referendum keine juristische Rechtsgrundlage habe und dem Völkerrecht widerspreche.

„Es ist offensichtlich, dass selbst das Bundesparlament diesem nicht zustimmen wird. Die irakische Regierung hat ohnehin schon verordnet, dass das Ergebnis des Referendums unterbunden werden muss.“, so Erdogan weiter.

Die türkische Regierung setze sich weiterhin mit dieser Problematik auseinander und werde in dieser Hinsicht die Gespräche und Arbeiten fortführen.

„Wenn der einzige Unterstützer dieses Referendums Israel ist und die PKK schon vor der Bekanntgabe der Ergebnisse feiert, dann kann das weder legitim noch unschuldig sein“, so der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einer Rede vergangener Woche.

Bericht: Dilara Faslak

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