Referendum im Irak
Erdogan zu Irak: “Wir könnten plötzlich über Nacht einmarschieren”

Als Reaktion auf das Unabhängigkeitsreferendum am Montag im Nordirak hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einem militärischen Eingriff in dem Nachbarland gedroht. 

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Ankara (nex) – Als Reaktion auf das Unabhängigkeitsreferendum am Montag im Nordirak hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einem militärischen Eingriff in dem Nachbarland gedroht.

„Wir könnten wieder über Nacht einmarschieren“, sagte Erdogan in Anspielung auf die Militäroperation „Schutzschild Euphrat“ der türkischen Streitkräfte in Syrien im vergangenen Jahr in einer Rede am Montag. Auf einer Pressekonferenz in Ankara erklärte er, dass „Terrorstaaten“ an der türkischen Grenze für ihn nicht hinnehmbar seien. Das sei eine Frage des Überlebens.

„Wir haben eine 911 Kilometer lange Grenze zu Syrien. Wir werden niemals die Errichtung solcher Terrorstaaten zulassen. Wie ich schon zuvor sagte, könnten wir eines Nachts plötzlich einmarschieren. Wir haben das bei der Operation Schutzschild [in Syrien] gemacht. Was Irak und Syrien betrifft, liegen alle Optionen auf dem Tisch. Wir machen jetzt einen neuen Schritt – so wie wir bereits ein 2000 km² großes Gebiet vom IS gesäubert haben, werden dies auch im Irak so machen“, so Erdogan.

Außerdem drohte er damit, eine Ölpipeline aus dem Nordirak zu schließen. Auch der Iran hat seine Grenzen zur Kurdenregion dicht gemacht.

Syrien: Türkei kündigt Wiederaufbau von über 60 im Krieg zerstörten Moscheen an

 

 

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