Wirtschaft
Südosttürkei: „Terror und Gewalt halten die Menschen davon ab, in die Region zu investieren.“

Unternehmer in der Südosttürkei loben ein vor Kurzem von der Regierung angekündigtes Wirtschaftsförderungspaket zur Investitions- und Exportförderung in der Region.

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Ankara (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim rief die Geschäftswelt zu Investitionen im Osten und Südosten der Türkei auf und bot dafür staatliche Anreize wie Kaufgarantien, feste Investitionskosten sowie Ausgabendeckung beim Bau von Fabriken. Geschäftsleute aus der Region begrüßten Yildirims Aufruf. Das Wirtschaftsförderungspaket werde einen großen Beitrag zur Beendigung der Gewalt in der Region leisten, da neue Investitionen für Frieden und Stabilität äußerst wichtig seien, erklärten sie. Sie hofften auf eine Wiederbelebung der Investitionen durch Subventionen, die momentan infolge der Terroranschläge einen Stillstand erlebten.

„Ich bin der Überzeugung, dass das neue Wirtschaftsförderungspaket einen wesentlichen Beitrag zur Beendigung der Gewalt in den Provinzen dieser Region leisten und beachtliche soziale und wirtschaftliche Vorteile bringen wird“, erklärte der Vorsitzende der Zweigstelle der Vereinigung Anatolischer Geschäftsleute (ASKON) in Diyarbakir, Aydin Aytac, und fügte hinzu: „Es wird die Wirtschaft und Entwicklung in der Region durch Stärkung der Beschäftigung und Produktion auf jeden Fall fördern.“

Altac betonte, dass das Paket die staatliche Unterstützung von Frauen und Jugendlichen und die Subventionen für die Infra- und Suprastruktur von Fabriken stärken sowie Kaufgarantien für die Produkte gewähren werde. „Der Terror ist ein Hindernis für die Investitionsprojekte der Regierung und stört deren Pläne im sozialen und wirtschaftlichen Bereich für die Region“, so Altac weiter.

Terror habe in Regionen mit verbesserter Wirtschaft und geringer Arbeitslosigkeit keine Chance. Für das Beschäftigungsproblem machte Altac den Terror verantwortlich: „Terror und Gewalt halten die Menschen davon ab, in die Region zu investieren. Die Terroristen zünden Fahrzeuge an, blockieren die Straßen, schikanieren unsere Leute und Unternehmen, die hier investieren, und setzen die Einwohner unter Druck.“

 

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