Ramadan-Feier in Newcastle
Wieder Großbritannien: Auto rast in Gruppe von Muslimen

Newcastle (nex) – In der englischen Stadt Newcastle ist ein Auto in eine Menschenmenge vor einem Sportzentrum gefahren. Die genauen Umstände waren zunächst unklar. Einer Polizeimitteilung zufolge gab es sechs Verletzte. Laut Medienberichten hat die Polizei die 42-jährige Fahrerin umgehend festgenommen. Die Polizei gehe nicht von einem Terrorangriff aus.  

Auch interessant

Terror in London: Sohn des Fahrzeugvermieters hätte einen Panzer vorgezogen

Türkei
Istanbul: Präsident Erdogan meldet sich nach Zusammenbruch

0
Istanbul (nex) – Nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beim Festtagsgebet am heutigen Sonntagmorgen zusammengebrochen war, hat er sich mit einem Statement zu Wort gemeldet. Erdogan sagte, der Schwächeanfall sei auf Blutdruckprobleme in Zusammenhang mit seiner Diabeteserkrankung zurückzuführen. „Gott sei dank, geht es mir schon wieder besser“, so Erdogan weiter. Laut türkischen Medienberichten brach er am Sonntagmorgen in einer Moschee in Istanbul zusammen und musste auf eine Trage gelegt werden. Er habe sich jedoch rasch wieder erholt. Hürriyet Reporter Aziz Özen zufolge, kollabrierte Präsident Erdogan kurz vor dem Gebet um 6 Uhr morgens.  

Türkei
Deutsche verärgert: Türkei intensiviert Englischunterricht an Schulen

0
Ankara (nex) – Das türkische Bildungsministerium hat die Zahl der Lektionen im Englischunterricht in der fünften Klasse erhöht. Ziel ist die Umwandlung der Klassenstufe in ein Vorbereitungsjahr für Fremdsprachen. User in deutschen sozialen Netzwerken reagierten verärgert. Dies sei ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich die Türkei von Deutschland entferne – so der allgemeine Tenor.
(Foto: Screenshot/Facebook)
Gemäß dem vom Ministerium veröffentlichten Entwurf soll die Zahl der Lektionen im Englischunterricht in den fünften Klassen von 10 auf 40 erhöht werden. Ziel des neuen Lehrplans, der im kommenden Schuljahr an vom Ministerium ausgewählten Schulen angewendet werden soll, sei vor allem die Verbesserung der Sprach- und Lesekompetenz der Schüler. Dabei sollen die bisherigen Lektionen, die in das Basiswissen einführen, erhalten bleiben, während es in den neuen Unterrichtseinheiten hauptsächlich um Terminologie aus Technik und Wissenschaft gehen soll. Auch Themen wie „Superhelden“, Extremsport sowie Lifestyle sollen zur Motivation der kleinen Sprachlernenden behandelt werden. Das neue Konzept legt anders als bisher den Schwerpunkt mehr auf die Schreib- und Sprachkompetenzen der Schüler. Des Weiteren sieht es zusätzlich zu den Hörübungen neue Aktivitäten vor, die den Fünftklässlern den Weg zum Ausdruck ihrer Gedanken sowie zur Entwicklung neuer Stellungnahmen ebnen sollen.

Auch interessant

Bildungsstandort: Zwei türkische Privatuniversitäten unter den Top 10 der Welt
 

Brüssel
McAllister fordert schnellen Brexit

0
Bremen (ots) – Zum zügigen Handeln in Sachen Brexit hat der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister, die britische Regierung aufgefordert. „Das ist ein selbst gewähltes Schicksal. Die EU hat nicht um diese Scheidung gebeten“,sagte der CDU-Politiker im Interview mit dem „Weser-Kurier“. Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, sehe er als historischen Fehler, sie müsse aber respektiert werden. „Jetzt geht es darum, diese Austrittsverhandlungen so geordnet und fair wie möglich über die Bühne zu bringen“, sagte er. Als zentrale Diskussionspunkte sieht der Europapolitiker auch die Finanzen: „Da gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen, was ein britischer EU-Austritt kosten wird.“ Auch die Nordirland-Frage sei „extrem sensibel“, so McAllister, schließlich sei die EU Mitinitiator des Versöhnungsprozesses zwischen Protestanten und Katholiken gewesen.

Neue Medien
„Quick and dirty“: WDR soll von Youtube lernen

0
Düsseldorf (ots) – Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will sich für sein Programm auch von Videoplattformen inspirieren lassen. „Wir können zum Beispiel durchaus von Youtube lernen“, sagte Intendant Tom Buhrow der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Persönliche, hautnahe, authentische Formate seien dort beliebt, die Filme seien kurz, schnell und anders geschnitten. „,Quick and dirty‘ muss nicht schlecht sein, das kann sehr gute Unterhaltung sein“, sagte der 58-Jährige. Der WDR müsse die neuen Trends in seine Programme noch stärker integrieren und selbst einige exotische Pflanzen pflegen und zur Blüte bringen. „Ich sage meinen Leuten immer: Jeder kann mit ’nem Scheck hinter jemanden herlaufen, der schon ein Star ist. Guckt doch lieber, ob ihr den Schmetterling in einer Raupe findet.“

Auch interessant

Erfolgreichste Blogger Deutschlands: Bibi und Leon

Tierschutz
Schock-Videos: Entsorgung lebender Tiere bei Wiesenhof- und Rothkötter-Zulieferern

Berlin (ots) – Undercover-Aufnahmen von Animal Equality in niedersächsischen Hähnchenmastbetrieben bezeugen, dass Tiere systematisch brutal behandelt und lebendig entsorgt werden. Ermittlerteams von Animal Equality filmten während einer neuen Undercover-Recherche im Frühjahr 2017 schockierende Szenen: Wiederholt werden in niedersächsischen Hähnchenmastbetrieben Tiere lebendig in Mülleimern entsorgt. Die zwei dokumentierten Großbetriebe sind Zulieferer der größten Produzenten auf dem deutschen Geflügelmarkt, Wiesenhof und Rothkötter. Am kommenden Montag, den 26.06., bildet eine Protestaktion vor dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Auftakt zur Kampagne gegen Tierqual in der Hähnchenmast. Die Aufnahmen dokumentieren alle regulären Phasen eines Mastdurchgangs. Sie offenbaren dabei, dass mutmaßliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in den dokumentierten Betrieben Routine sind. Insgesamt zehn Mal zeichneten unsere Ermittler auf, dass Küken lebendig in Mülleimer mit weiteren toten und verletzten Artgenossen geworfen werden. „Dadurch, dass kranke oder verletzte Tiere teilweise noch lebend in einem Eimer übereinander geschichtet werden und darin nach und nach ersticken, wird sowohl gegen die Tierschutz-Schlachtverordnung verstoßen (Ersticken als unzulässige Tötungsmethode) als auch strafbare Tierquälerei nach § 17 Nr. 2 b TierSchG (durch unnötig qualvolles Töten) begangen“, erläutert Dr. Christoph Maisack, Richter am Amtsgericht und Erster Vorsitzender der deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) e. V. Bereits Anfang Mai hatte Animal Equality Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie wiederholt Küken in einem weiteren niedersächsischen Mastbetrieb lebendig im Müllcontainer entsorgt werden. Dies lässt deutlich darauf schließen, dass es in der Geflügelindustrie gang und gäbe ist, Tiere lebendig zu entsorgen. Die aktuellen Aufnahmen dokumentieren außerdem in den Zulieferbetrieben von Wiesenhof und Rothkötter Personen, die schwache und verletzte Küken gegen die Fütterungsanlage oder Eimer quetschen – vermutlich, um sie zu töten. Deutlich wird das Ausmaß der Verrohung gegenüber den Tieren auch in Aufnahmen der Einstallung und Ausstallung. Bei der Einstallung im Rothkötter-Zulieferbetrieb werden die Küken aus Transportboxen in die Hallen geschüttet und auf Haufen geworfen. Beim Wiesenhof-Zulieferer treiben Fangtrupps die Masthühner zur Ausstallung unter Tritten zusammen, packen sie an den Beinen und schleudern sie in die Transportboxen. Den Tieren drohen schwere Verletzungen wie gebrochene Flügel und Beine. „Es zeichnet ein eindeutiges Bild, dass unsere Ermittlerteams in drei von drei Betrieben, die nichts weiter miteinander zu tun haben, als derselben Branche anzugehören, dasselbe tierquälerische Verhalten vorfinden“, so Ria Rehberg, Ko-Vorsitzende von Animal Equality. „Wenn Unternehmen wie Wiesenhof und Rothkötter unter ihrem Namen die Hähnchen ihrer Zulieferer vermarkten, müssen sie auch gewährleisten, dass es dort nicht zu solch schockierenden Zuständen von Tierleid kommt.“ Die ARD Tagesthemen veröffentlichten nach eingehender Prüfung des Beweismaterials, samt GPS und Ortsangaben, die Ergebnisse der Undercover-Recherche am 22. Juni. Um gegen diese Zustände in der Hähnchenmast vorzugehen, hat Animal Equality eine öffentlichkeitswirksame Kampagne gestartet. Bei einer Protestaktion am Montag, 26. Juni, 12:00 bis 13:00 Uhr, überreichen wir vor dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Petition mit über 60.000 Unterschriften. Die Unterstützer fordern, dass jene zur Rechenschaft gezogen werden, die Küken lebendig entsorgen. Der Appell des Protests richtet sich darüber hinaus an den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Meyer, gegen Tierqual in der Hähnchenmast vorzugehen. „Mutmaßliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, wie sie unsere Aufnahmen dokumentieren, werden in Deutschland auch trotz Anzeige nur selten rechtlich geahndet“, so Dr. Katharina Weiss, Pressesprecherin von Animal Equality. „Doch unsere Petition verdeutlicht: Die Öffentlichkeit ist empört über das schockierende Tierleid, das wir immer wieder in der Nutztierindustrie dokumentieren. Diese Zustände zu beenden, muss endlich konsequenter Bestandteil der politischen Agenda werden.“

Auch interessant

Tierschutzbund will Regierung bei Tierwohllabel nicht länger unterstützen
 

Terrorismus
Saudi Arabien: Terroranschlag in Mekka

Mekka (nex) – Nach offiziellen Angaben hat die saudiarabische Polizei in letzter Minute einen Anschlag auf die heiligste Stätte des Islam vereitelt. Hunderttausende Gläubige beteten dort zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Den Behörden zufolge haben Sicherheitskräfte einen Selbstmordattentäter daran gehindert, einen Anschlag auf die Große Moschee in Mekka durchzuführen. Wie ein Sprecher des saudischen Innenministeriums im Fernsehen mitteilte, seien sechs ausländische Pilger und fünf Polizisten verletzt worden, als der Verdächtige sich in seiner Wohnung nahe der Moschee in die Luft sprengte. Laut dem Sender al-Achbaria sei durch die Explosion ein dreistöckiges Gebäude eingestürzt. Der Selbstmordattentäter habe sich in die Luft gesprengt, nachdem Sicherheitskräfte das Haus umstellt hätten, in dem sich der Mann befunden habe.
(Foto: Screenshot/Twitter)
Dem Bericht zufolge habe die Polizei zwei Terroristen-Gruppen in Mekka und eine weitere in Dschidda aufgespürt. Unter den Verhafteten habe sich auch eine Frau befunden.

Auch interessant

Mekka: Simon Collins macht als erster britischer Botschafter die islamische Pilgerfahrt
       

Düzce
Türkei: „Graue Wölfe“ verurteilen neue „Rabia“-Statue

Istanbul (nex) – Eine Stadtverwaltung der nordwesttürkischen Provinz Düzce hat an einer Straßenkreuzung eine Statue des berühmten Rabia-Zeichens errichtet. Dies hat die Nachrichtenagentur Dogan berichtet. Rabia ist eine Handgeste mit eingeklapptem Daumen, die 2013 in Ägypten von den Unterstützern der Muslimbruderschaft als Symbol des Widerstandes verwendet wurde. Seitdem begrüßt auch der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bei seinen Meetings die Menschenmengen. Mitglieder der nationalistischen Gruppe Graue Wölfe („Bozkurtlar“) äußerten jedoch scharfe Kritik am Schritt der Stadtverwaltung. Sie versammelten sich in einem örtlichen Park und liefen von dort aus zu der besagten Kreuzung. „Der graue Wolf ist das türkische Nationalsymbol“, skandierten sie und deckten die Statue mit ihrer Flagge ab. Der Vorsitzende der Gruppe Fatih Gülacti, sagte, dass versucht werde, das Rabia-Zeichen der türkischen Nationalkultur aufzuerzwingen. „Rabia ist nicht unser Symbol“, betonte er und ergänzte: „Diese Statue wurde hier nur als Eigenwerbung für die AKP (Partei Präsident Erdogans, Anm.d.Red.) errichtet und sollte sofort wieder entfernt werden. Selbst wenn es mit dem eigenen Geld einer einzelnen Person errichtet wurde oder aber mit den Geldern der Stadt, kann keiner diese Statue hier errichten.“ Gülacti wies darauf hin,  dass die Gruppe rechtliche Schritte dagegen unternehmen werde.  

Wahlen 2017
Auch SPD nennt „Ehe für alle“ als Bedingung für künftige Koalition

0
Düsseldorf (nex) – SPD-Generalsekretär Hubertus Heil will die „Ehe für alle“ zu einer Bedingung für eine nächste Regierungskoalition machen und ein entsprechendes Gesetz binnen 100 Tagen umsetzen. „Egal in welcher Koalition: Wenn die SPD in der nächsten Regierung sein wird, setzen wir die Ehe für alle innerhalb der ersten 100 Tage um“, sagte Heil der „Rheinischen Post“. Es sei „völlig rückständig“ von der Union, an der Ungleichbehandlung festzuhalten, sagte der Generalsekretär vor dem Parteitag der SPD in Dortmund an diesem Wochenende. „Der Staat darf nicht vorschreiben, wer wen lieben soll“, sagte Heil.      

Forschungsprojekt
Polizeibericht: Die meisten Einbrecher sind Deutsche

Bielefeld – Die meisten ermittelten Einbrecher in Nordrhein-Westfalen sind Deutsche, und sie wohnen in derselben Stadt wie ihre Opfer. Das berichtet das WESTFALEN-BLATT unter Bezug auf das europaweit umfangreichste Forschungsprojekt zum Thema Wohnungseinbrüche. In der Studie des LKA Nordrhein-Westfalen heißt es unter anderem, in 60 Prozent der als geklärt geltenden Fälle sei der Einbrecher ein Bekannter des Opfers gewesen – ein Nachbar, Verwandter, Kollege oder Ex-Partner. Als eine »zentrale Erkenntnis« der Untersuchung bezeichnen die Wissenschaftler außerdem ihre Aussage, die Autobahnnähe spiele »grundsätzlich keine Rolle für die Auswahl des Tatobjekts in NRW«. Weitere überraschende Erkenntnisse: Profitäter öffnen immer erst die unterste Schublade (um sie nicht wieder schließen zu müssen), osteuropäische Einbrecher nehmen fast nie Fernseher mit, und in der Urlaubszeit wird am seltendsten eingebrochen. Das LKA hat drei Jahre an der 101 Seiten starken Untersuchung gearbeitet und unter anderem 7500 Ermittlungsverfahren aus NRW analysiert.