"100 Milliarden-Dollar-Markt"
Cannabis-Anbau: 2000 Anrufe von Investoren nach Erdogan-Ankündigung

Istanbul (nex) – Die Ankündigung des türkischen Staatspräsidenten, Cannabis industriell anbauen zu wollen, stößt bei Investoren und Unternehmern in der Türkei auf großes Interesse. Laut dem Vorstand des unter dem Dach des „Zentrum für strategische Studien Eurasien“ gegründeten Hanf-Instituts, Erdem Ulas, kontaktierten bereits fast 2.000 Investoren das Forschungszentrum. Ulas betonte, dass in den nächsten zehn Jahren ein Export im Wert von 100 Milliarden Dollar möglich sei. Ulas erwähnte eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, wie etwa die Papierproduktion, die nach der Lirakrise in der Türkei fast zum Erliegen gekommen sei, da hierfür Inhaltsstoffe benötigt würden die importiert werde müssten. Auch Politiker der Opposition unterstützten die Pläne. Es habe zuerst Vorbehalte gegeben, da  den meisten Abgeordneten die zahlreichen Nutzmöglichkeiten der Pflanze, nicht bekannt war. Wie Erdogan auf einem kommunalpolitischen Symposium in Ankara ankündigte, wird das Land die für die eigene Industrie und Handwerksfirmen notwendige Menge an Hanf wieder selbst anbauen. Diesbezügliche Importe aus anderen Ländern sollen reduziert werden und schließlich ganz entfallen.  https://twitter.com/KendirEnstitusu/status/1084400773134471169

Zum Thema

– Industrie – Türkei: Erdogan kündigt Cannabis-Anbau an

Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kürzlich auf einem kommunalpolitischen Symposium in Ankara ankündigte, wird das Land die für die eigene Industrie und Handwerksfirmen notwendige Menge an Hanf wieder selbst anbauen.

Türkei: Erdogan kündigt Cannabis-Anbau an

Energiepolitik
Nord Stream 2: US-Botschafter droht erneut deutschen Firmen

0
Berlin (nex) – Der US-Botschafter in Deutschland, Grenell, hat im Streit um die Ostseepipeline Nord Stream 2 deutschen Unternehmen erneut mit Sanktionen gedroht. „Wir betonen weiterhin, dass Firmen, die sich im russischen Energieexport-Sektor engagieren, sich an etwas beteiligen, das mit einem erheblichen Sanktionsrisiko verbunden ist“, zitierte die Zeitung „Bild am Sonntag“ aus dem Schreiben an deutsche Unternehmen, die an Nord Stream 2 beteiligt sind. Firmen, die den Bau beider Pipelines unterstützten, untergräben aktiv die Sicherheit der Ukraine und Europas. Das Pipeline-Projekt Nord Stream 2, das Gas aus Russland nach Europa befördern soll, stößt seit Längerem auf Kritik aus den USA. Wenn mit Nord Stream 2 und der Pipeline TurkStream der bisherige europäische Gas-Import über die Ukraine überflüssig werde, verliere diese an sicherheitspolitischer Bedeutung, so Grenell. Die EU mache sich damit in der Energiesicherheit auch abhängig von Russland. Damit steige die Gefahr russischer Interventionen. Bereits im vergangenen Dezember warnte Grenell deutsche Unternehmen. Bundesaußenminister Maas erklärte, dass Fragen der europäischen Energiepolitik in Europa entschieden würden und nicht in den USA. Auch der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat Deutschland eindringlich vor dem Bau der neuen Ostsee-Pipeline Northstream 2 gewarnt. Ökonomisch mache das milliardenschwere Projekt keinen Sinn, sagte Poroschenko der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ im  September vergangenen Jahres, denn es gebe noch erhebliche ungenutzte Pipelinekapazitäten in seinem Land.

Northstream 2 sei in Wirklichkeit „der Versuch Russlands, die Ukraine zu schwächen, die bisher im Jahr rund drei Milliarden Dollar Transitgebühren einnimmt.“ Vor allem aber wolle Russlands Präsident sich ein geopolitisches Druckmittel auf Westeuropa verschaffen.

„Wenn man bei Gaslieferungen so von Russland abhängig ist, wie die Ukraine das noch vor wenigen Jahren war, ist man erpressbar“, sagte Poroschenko. „Gehen Sie nicht in dieselbe Falle!“ Zweifel an der Zuverlässigkeit von Gaslieferungen über die Ukraine wies er von sich. „Ich lade die deutschen Energiekonzerne herzlich ein, in unsere Gaswirtschaft zu investieren! Wenn sie möchten, können sie gerne das Management kontrollieren, sollte es da irgendwelche Zweifel geben. Unsere Türen stehen offen“, so Poroschenko.

Zum Thema

– Nord Stream II und Turkish Stream – US-Regierung spricht sich gegen russische Gas-Pipelines nach Deutschland und in die Türkei aus

Die Vereinigten Staaten haben am gestrigen Mittwoch Einwände gegen Gaspipeline-Projekte Deutschlands und der Türkei mit Russland geäußert.

US-Regierung spricht sich gegen russische Gas-Pipelines nach Deutschland und in die Türkei aus

NOZ-Interview
Samy Deluxe: Fußball ist der Inbegriff von Rassismus

Osnabrück – Rapper Samy Deluxe betrachtet den Fußball als Ausgangspunkt für Fremdenfeindlichkeit. „Die salonfähigste Art, Rassismus in Deutschland zu promoten, ist Fußball. Für mich ist er der Inbegriff des Rassismus“, sagte der Musiker in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Von der Gesellschaft werde vermittelt, dass es als Fan vollkommen normal sei, einen Verein über den anderen zu stellen. „Mit derselben Logik könnte man auch meinen, dass die eigene ,Rasse‘ überlegen ist“, so der 41-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Samy Sorge heißt. Rapper beklagt Freifahrtschein in der Gesellschaft Darüber hinaus sieht der Musiker eine Doppelmoral im Zusammenhang mit Fußball. „Wenn nach einem Spiel irgendwelche Prügeleien ausbrechen, wird nie der Fußball dafür verantwortlich gemacht. Wegen solcher Vorfälle wurde noch nie ein Verein verboten. Aber wenn zum Beispiel bei zwei oder drei Rap-Konzerten in Hamburg Leute abgestochen werden, würde es dort nie wieder solche Konzerte geben. Fußball hat einfach einen krassen Freifahrtschein“, sagte der Rapper der „NOZ“. Erfolge der AfD bereiten dem Musiker große Sorge Sorge bereitet dem Rapper mit afrikanischen Wurzeln der Aufstieg der AfD – wenn auch erst seit kurzer Zeit. „Ich habe immer gesagt, dass ich mich von der Panik nicht anstecken lasse. Mittlerweile sehe ich aber den Ernst der Lage. Die AfD ist keine Eintagsfliege, kein bloßer Hype“, so der Hamburger. Früher sei er ein bekennender Nicht-Wähler gewesen. Die wachsenden Erfolge der Rechtspopulisten hätten ihn aber zum Umdenken bewegt: „Jeder sollte wählen gehen, damit diese Idioten nicht noch erfolgreicher werden“, sagte Deluxe.

NRW
1300 Polizisten im Einsatz: Großrazzia gegen Clans im Ruhrgebiet

Dortmund (nex) – Mit einer Großrazzia ist die Polizei am Samstagabend im Ruhrgebiet gegen kriminelle arabische Clans vorgegangen. „Auftakt zur größten Razzia gegen Clan-Kriminalität in der NRW-Geschichte“, schrieb das nordrhein-westfälische Innenministerium auf Twitter. 1300 Polizisten seien im Einsatz. In Dortmund, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Essen und Duisburg durchsuchten Beamte Wettbüros, Cafés, Teestuben und Shisha-Bars. Es habe Festnahmen gegeben. Die Polizei werde auch von Zoll und Finanzbehörden unterstützt. Es gehe um den Verdacht der Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Geldwäsche. NRW Innenminister Herbert Reul machte sich zu Einsatzbeginn selbst ein Bild von den Maßnahmen. „Die kriminellen Clan-Mitglieder sollen nicht zur Ruhe kommen“, zitiert die „Rheinische Post“ Reul. „Deshalb haben wir heute zeitgleich im gesamten Ruhrgebiet zugeschlagen. Und eine klare Botschaft gesendet: Bei uns gilt nicht das Gesetz der Familie, sondern das Gesetz des Staates.“

Auch interessant

– Promi-News – Bushido: „Habe nichts mit Clans zu tun“

In der rbb-„Abendshow“ sagte er am Donnerstag, seine Verbindung zum Abou-Chaker-Clan habe sich auf die Person Arafat Abou Chaker beschränkt. Genauso sei es bei seiner aktuellen Freundschaft mit Ashraf Remmo, der einem anderen Berliner Clan angehört.

Bushido: „Habe nichts mit Clans zu tun“

Türkei
Nach 2 Jahren: Türkei hebt Besuchsverbot für Öcalan auf

0
Istanbul (nex) – Der seit 1999 in der Türkei inhaftierte Gründer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, erhielt zum ersten Mal nach mehr als zwei Jahren eine Besuchserlaubnis. Wie türkische Medien berichten, habe ihn sein Bruder Mohammed Öcalan am heutigen Samstag im abgelegenen Gefängnis der Insel Imrali im Marmarameer besuchen dürfen. Dies hätten die Neffen des Terror-Paten, Omar Öcalan und Parvin Buldan, dem Vorsitzenden der türkisch-kurdischen Partei HDP, bestätigt. Mohammed Öcalan sagte, dass sein Bruder bei guter Gesundheit ist. Nachdem die Terrororganisation ihren Kampf gegen die Türkei wieder aufnahm, veranlasste der türkische Staat im September 2016 ein generelles Besuchverbot, das auch für Familienangehörige galt. Öcalan gründete die PKK Ende der 1970er Jahre und führte bis zu seiner Verhaftung in Nairobi, Kenia 1999, einen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat, bei dem über 40.000 Menschen zu Tode kamen. Die PKK wird in den USA, der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuft. Nach einem im Jahre 2013 begonnenen Versöhnungsprozess nahm die PKK ihre Angriffe im Juli 2015 wieder auf.

Eine Kritik der verbotenen Terrororganisation PKK ist im Vergleich zu den 1990er Jahren in europäischen Medien kaum noch zu finden. Obwohl es vor allem Kurden selbst sind, die unter dem Dominanzstreben der linksextrem ausgerichteten PKK und ihres syrischen Ablegers PYD leiden – und für viele Kurden, die der PKK/PYD-Doktrin nicht folgen, die Kritik an ihnen mit Gefahr für Leib und Leben verbunden ist – stellen westliche Medien die beiden Organisationen fast ausschließlich als legitimes Sprachrohr der Kurden dar.

Auch interessant

– WAR IS NO EXCUSE – Kampagne: „Kein Einsatz von Kindersoldaten durch die PYD!“

Seit 2011 herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Viele der beteiligten Akteure setzen im Kampf gegeneinander auch Kindersoldaten ein – die syrisch-kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) stellt hier keine Ausnahme dar.

Kampagne: „Kein Einsatz von Kindersoldaten durch die PYD!“
       

Zahlen weiter rückläufig
2018 fast jeden zweiten Tag ein Angriff auf ein Asylbewerberheim

Bundeskriminalamt meldet aber deutlich rückläufigen Trend Osnabrück – Fast jeden zweiten Tag hat es im vergangenen Jahr in Deutschland einen Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft gegeben. Der Trend ist nach vorläufigen Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) aber weiter rückläufig, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Demnach verzeichnete das BKA bis Anfang Dezember 2018 bundesweit 143 Straftaten gegen Asylunterkünfte (Stand: 3. Dezember). Rein statistisch war das im Schnitt alle 2,3 Tage ein Angriff. Gegenüber 2017, als noch 312 Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert wurden, könnte sich die Zahl für das Gesamtjahr in etwa halbiert haben. Die endgültigen Daten für 2018 will das Bundeskriminalamt erst Anfang April vorlegen. Der Trend zeigt schon seit längerem deutlich nach unten, die Lage hat sich entspannt. Als ein Grund dafür gilt, dass weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen und deshalb viele Notunterkünfte geschlossen wurden. Seit Jahren gehen die Zahlen zurück: Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise erreichten die Angriffe 2015 den Höchststand mit 1031 Attacken. 2016 waren es dann noch 995 Übergriffe, 2017 nur noch 312. Inzwischen dürfte das Niveau von vor der Flüchtlingskrise wieder erreicht worden sein (2014: 199 Straftaten gegen Flüchtlingsheime). Hinter fast allen Taten stecken Rechtsradikale. In 2018 waren rechtsextreme Täter für 140 der 143 gemeldeten Übergriffe verantwortlich. In den meisten Fällen handelte es sich um Propagandadelikte wie Schmierereien (46) und Sachbeschädigungen (44). Es kam aber auch zu Gewaltdelikten und Volksverhetzung. Bei den Daten handelt es sich um vorläufige Zahlen, in der Regel gibt es noch eine Reihe von Nachmeldungen. Das BKA hat die Erfassung dieser Straftaten im Dezember umgestellt und bereitet die Zahlen nun nur noch quartalsweise auf.

Cyber-Kriminalität
Regierungsberater: Deutschland ist auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft

Deutschland befindet sich nach Meinung des Psychologen und Regierungsberaters Gerd Gigerenzer auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft. Sprachassistenten seien „potentielle Heimspione“, sagte Gigerenzer dem Tagesspiegel, das Internet der Dinge sei ein gefährliches Einfallstor für Hackerangriffe, Samsung-Smart-Fernseher würden Gespräche aufzeichnen und an Dritte weiterleiten. Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und hatte im vergangenen Jahr als Mitglied des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen ein Gutachten zum verbrauchergerechten Scoring erstellt. Deutschland ist gegen Hackerangriffe wie die jüngste Attacke auf Politiker, Prominente und Journalisten schlecht geschützt, warnt Gigerenzer. „Die wachsende Digitalisierung wird dazu führen, dass solche Angriffe – trotz aller Sicherheitsmaßnahmen – der Normalzustand werden“. Gigerenzer macht für diese Entwicklung nicht nur Politik und Unternehmen, sondern auch die Nutzer verantwortlich. „Wir werden zu einer Überwachungsgesellschaft, weil die Menschen aus Bequemlichkeit solche Angebote nutzen“, kritisierte der Experte.

Zahl der Hackerangriffe in NRW laut LKA rückläufig

In Nordrhein-Westfalen gibt es offenbar immer weniger Hacker-Angriffe. „Im Vergleich zum Jahr 2016 ist ein genereller Rückgang der registrierten Fälle zu verzeichnen“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Demnach ging die Zahl der Hackerangriff im Jahr 2017 um rund 730 Fälle von 4979 auf 4247 zurück. Darunter fallen laut LKA Straftaten wie Datenveränderung, Computersabotage, Ausspähen und Abfangen von Daten sowie Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten. Eine Auswertung für das Jahr 2018 liegt laut LKA noch nicht vor. Betroffen von den Hackerangriffen sind in NRW laut LKA Privatpersonen, Firmen, Krankenhäusern und Behörden. „Es gibt unterschiedliche Tätertypen, wie unabhängige Einzeltäter, professionalisierte Gruppen oder staatliche Akteure“, sagte der LKA-Sprecher. Die Täter handelten aus wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen. Und bei den Tätern soll es sich immer häufiger um Laien handeln. „Die Anzahl derer, die ohne fundiertes Wissen auf im Internet verfügbare Angebote von Schadsoftware, Dienstleistungen und entsprechende Werkzeuge zurückgreift, steigt dabei kontinuierlich“, sagte der Sprecher.

Syrienkrieg
Pompeo: „Gutes Ergebnis“ zwischen Türkei und syrischen Kurden möglich

0
Washington (nex) – US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Samstag, er sei optimistisch, dass nach einem Gespräch mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zwischen der Türkei und syrischen kurdischen Gruppen ein „gutes Ergebnis“  erzielt werden könne. „Wir erkennen das Recht des türkischen Volkes an, sein Land vor Terroristen zu verteidigen, aber wir wissen auch, dass diejenigen, die keine Terroristen sind und die die ganze Zeit über an unserer Seite kämpfen, es verdienen, geschützt zu werden“, sagte Pompeo vor Journalisten. „Es gibt viele Details zu klären, aber ich bin optimistisch, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können“, sagte er. Sein Telefonat mit Außenminister Mevlut Cavusoglu habe mehrere Elemente der Beziehungen zwischen den USA und der Türkei betroffen, darunter Syrien und die Inhaftierung von Amerikanern in der Türkei, berichtet Reuters. Der US-Gesandte für Syrien, Jim Jeffrey, sei diese Woche nach Nordostsyrien gereist und werde bald zu Gesprächen nach Ankara reisen, einschließlich der Fortführung eines von den Vereinten Nationen geleiteten politischen Prozesses zur Beendigung des achtjährigen Konflikts in Syrien. Pompeo schlug vor, dass Gespräche zwischen Damaskus und den syrischen Kurden Teil einer umfassenderen politischen Lösung in Syrien sein könnten. Kurdisch geführte Gruppen, die die Gebiete Nordsyriens kontrollieren, befürchten einen Angriff der Türkei nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Truppen aus ihrer Region abzuziehen. Die Türkei sieht die kurdische YPG-Miliz nahe ihrer Grenze als Sicherheitsbedrohung. Die Türkei begrüßt die Ankündigung Trumps, da die Unterstützung der YPG durch die USA immer wieder zu Konflikten mit Washington geführt hat. Ankara betrachtet die YPG als terroristische Gruppe und syrischen Ableger der Terrororganisation PKK. YPG-Milizen werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter die Beschlagnahme von Eigentum, die Tötung von Zivilisten sowie Folter und Mord von kurdischen und anderen Oppositionellen. Auch interessant            

Tourismus
46,3 Millionen Menschen: Münchner Flughafen verzeichnet 2018 Passagierrekord

0
München (nex) – Der Münchner Flughafen hat zum neunten Mal in Folge einen Passagierrekord erreicht: 2018 ist die Zahl der Fluggäste auf 46,3 Millionen gestiegen, 1,7 Millionen mehr als im Vorjahr. Das waren fast viermal so viele wie im Eröffnungjahr 1992. Das berichtet die “Augsburger Allgemeine“ (AA). Die Zahl der Starts und Landungen jedoch war nach wie vor etwas niedriger als im bisherigen Bestjahr 2008. 2018 gab es 413.000 Starts und Landungen, 8000 mehr als im Vorjahr. Zehn Jahre zuvor waren es 432.000 gewesen, berichtet die AA weiter. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen mit der Insolvenz diverser Airlines und überdurchschnittlich vielen Flugausfällen haben wir 2018 ein sehr ordentliches Plus beim Passagieraufkommen und den Flugbewegungen erzielt“, zitiert AA Flughafen-Chef Michael Kerkloh.  

Rüstungsdeal
Ukraine kündigt Kauf von bewaffneten Bayraktar-Drohnen aus der Türkei an

0
Kiew (nex) – Die Ukraine hat eine Vereinbarung über den Kauf von unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicle, UAV) aus der Türkei unterzeichnet, kündigte der ukrainische Präsident am Samstag an. In einem Twitter-Post sagte Petro Poroshenko, dass die Vereinbarung über den Kauf von bewaffneten UAV, der türkischen Bayraktar TB2 Drohne, für die ukrainische Armee unterzeichnet wurde. Poroschenko sagte, dass das Land seine Armee weiterhin mit moderner Ausrüstung, die den NATO-Standards entsprächen, aufrüsten werde. Der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge, wird der türkische UAV-Hersteller Baykar im kommenden Jahr sechs Bayraktar TB2 produzieren und an die Ukraine liefern. Neben den UAVs werden auch drei Bodenkontrollstationssysteme und -geräte geliefert. Bayraktar TB2 wird seit 2015 von der türkischen Armee und der türkischen Sicherheitsdirektion eingesetzt. Das TB2 bewaffnete UAV wurde für taktische Aufklärungs- und Überwachungsmissionen entwickelt und kann auch Munition transportieren, Angriffe durchführen und hat eine Laserzielerfassung. Derzeit verfügen die türkischen Streitkräfte über eine Flotte von 75 Bayraktar TB2 Plattformen. Der Kaufvertrag zwischen der Ukraine und der Türkei ist die zweite Exportleistung der TB2. Während einer internationalen Rüstungsmesse im März 2018 unterzeichnete auch Katar einen Vertrag über den Kauf von sechs Bayraktar TB2 bewaffneten UAVs aus der Türkei.

Zum Thema

– Rüstungsindustrie – Rekord-Deal: Katar bestellt 1.500 türkische Panzerfahrzeuge

Die Streitkräfte von Katar haben ihren in der Geschichte größten Rüstungsdeal abgeschlossen. Der türkische Rüstungshersteller BMC wird 1.500 Panzerfahrzeuge vom Typ Amazon 4×4 für die katarische Armee und Polizei bauen.

Rekord-Deal: Katar bestellt 1.500 türkische Panzerfahrzeuge