Start Politik Ausland Syrienkrieg Pompeo: „Gutes Ergebnis“ zwischen Türkei und syrischen Kurden möglich

Syrienkrieg
Pompeo: „Gutes Ergebnis“ zwischen Türkei und syrischen Kurden möglich

US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Samstag, er sei optimistisch, dass nach einem Gespräch mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zwischen der Türkei und syrischen kurdischen Gruppen ein "gutes Ergebnis"  erzielt werden könne.

US-Außenminister Mike Pompeo (Archivfoto: AA)
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Washington (nex) – US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Samstag, er sei optimistisch, dass nach einem Gespräch mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zwischen der Türkei und syrischen kurdischen Gruppen ein „gutes Ergebnis“  erzielt werden könne.

„Wir erkennen das Recht des türkischen Volkes an, sein Land vor Terroristen zu verteidigen, aber wir wissen auch, dass diejenigen, die keine Terroristen sind und die die ganze Zeit über an unserer Seite kämpfen, es verdienen, geschützt zu werden“, sagte Pompeo vor Journalisten.

„Es gibt viele Details zu klären, aber ich bin optimistisch, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen können“, sagte er.

Sein Telefonat mit Außenminister Mevlut Cavusoglu habe mehrere Elemente der Beziehungen zwischen den USA und der Türkei betroffen, darunter Syrien und die Inhaftierung von Amerikanern in der Türkei, berichtet Reuters.

Der US-Gesandte für Syrien, Jim Jeffrey, sei diese Woche nach Nordostsyrien gereist und werde bald zu Gesprächen nach Ankara reisen, einschließlich der Fortführung eines von den Vereinten Nationen geleiteten politischen Prozesses zur Beendigung des achtjährigen Konflikts in Syrien.

Pompeo schlug vor, dass Gespräche zwischen Damaskus und den syrischen Kurden Teil einer umfassenderen politischen Lösung in Syrien sein könnten.

Kurdisch geführte Gruppen, die die Gebiete Nordsyriens kontrollieren, befürchten einen Angriff der Türkei nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Truppen aus ihrer Region abzuziehen. Die Türkei sieht die kurdische YPG-Miliz nahe ihrer Grenze als Sicherheitsbedrohung.

Die Türkei begrüßt die Ankündigung Trumps, da die Unterstützung der YPG durch die USA immer wieder zu Konflikten mit Washington geführt hat. Ankara betrachtet die YPG als terroristische Gruppe und syrischen Ableger der Terrororganisation PKK.

YPG-Milizen werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter die Beschlagnahme von Eigentum, die Tötung von Zivilisten sowie Folter und Mord von kurdischen und anderen Oppositionellen.

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