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Nach 2 Jahren: Türkei hebt Besuchsverbot für Öcalan auf

Der seit 1999 in der Türkei inhaftierte Gründer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan,  erhielt zum ersten Mal nach mehr als zwei Jahren eine Besuchserlaubnis.  

(Archivfoto: Screenshot)
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Istanbul (nex) – Der seit 1999 in der Türkei inhaftierte Gründer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, erhielt zum ersten Mal nach mehr als zwei Jahren eine Besuchserlaubnis.

Wie türkische Medien berichten, habe ihn sein Bruder Mohammed Öcalan am heutigen Samstag im abgelegenen Gefängnis der Insel Imrali im Marmarameer besuchen dürfen.

Dies hätten die Neffen des Terror-Paten, Omar Öcalan und Parvin Buldan, dem Vorsitzenden der türkisch-kurdischen Partei HDP, bestätigt. Mohammed Öcalan sagte, dass sein Bruder bei guter Gesundheit ist. Nachdem die Terrororganisation ihren Kampf gegen die Türkei wieder aufnahm, veranlasste der türkische Staat im September 2016 ein generelles Besuchverbot, das auch für Familienangehörige galt.

Öcalan gründete die PKK Ende der 1970er Jahre und führte bis zu seiner Verhaftung in Nairobi, Kenia 1999, einen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat, bei dem über 40.000 Menschen zu Tode kamen. Die PKK wird in den USA, der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuft. Nach einem im Jahre 2013 begonnenen Versöhnungsprozess nahm die PKK ihre Angriffe im Juli 2015 wieder auf.

Eine Kritik der verbotenen Terrororganisation PKK ist im Vergleich zu den 1990er Jahren in europäischen Medien kaum noch zu finden. Obwohl es vor allem Kurden selbst sind, die unter dem Dominanzstreben der linksextrem ausgerichteten PKK und ihres syrischen Ablegers PYD leiden – und für viele Kurden, die der PKK/PYD-Doktrin nicht folgen, die Kritik an ihnen mit Gefahr für Leib und Leben verbunden ist – stellen westliche Medien die beiden Organisationen fast ausschließlich als legitimes Sprachrohr der Kurden dar.

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