Militäroffensive in Syrien
Wegen Syrien-Einmarsch: US-Senatoren drohen Türkei mit Nato-Rauswurf

Washington – Wegen der geplanten Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien, hat der US-Republikaner Lindsey Graham eine parteiübergreifende Resolution im Senat für Sanktionen gegen die Türkei angekündigt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. In einem Tweet drohte Graham zudem mit einer Aussetzung der Nato-Mitgliedschaft der Türkei, sollten türkische Truppen kurdische Kräfte in Nordsyrien angreifen. „Die Entscheidung, die kurdischen Verbündeten aufzugeben und Syrien an Russland, den Iran und die Türkei zu übergeben, wird jeden radikalen Islamisten auf Steroide setzen. Den Bösewichten in den Arm geschossen. Verheerend für die Guten“, schrieb Graham in einem Tweet. Graham, der sonst ein großer Trump-Anhänger ist, äußerte sich in einer Reihe von Tweets gegen einen Abzug aus Syrien. Graham nannte die Entscheidung „eine Katastrophe im Entstehen“. „Es liegt nie in unserem nationalen Sicherheitsinteresse, einen Verbündeten im Stich zu lassen, der uns geholfen hat, IS zu bekämpfen“, sagte Graham in einem Interview mit dem Fox News Channel. „Diese impulsive Entscheidung des Präsidenten hat all die Erfolge zunichte gemacht, die wir erzielt haben, die Region in ein weiteres Chaos gestürzt“, so Graham.

Trump: Unterstützung kurdischer Truppen zu kostspielig

US-Präsident Donald Trump verteidigte am Montag seine Entscheidung, US-Truppen aus Nordsyrien abzuziehen. Er betonte, dass es zu kostspielig sei, in der Region weiterhin US-alliierte – kurdisch geführte – Streitkräfte zu unterstützen, um den IS zu bekämpfen. „Die Kurden kämpften mit uns, bekamen aber dafür auch massive Summen an Geld und Ausrüstung. Sie kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Türkei“, sagte Trump in einer Reihe von Tweets.  

Serbien
Erdogan: Jede einvernehmliche Einigung über das Kosovo akzeptabel für Türkei

Belgrad – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Montag, dass die Türkei bereit ist, ihr Bestes zu tun, um das Problem zwischen Serbien und Kosovo zu lösen. Erdogan wies darauf hin, dass eine Vereinbarung, die für beide Parteien akzeptabel wäre, auch für die Türkei akzeptabel sei. In einem Interview für die heutige Ausgabe der serbischen Tageszeitung „Politika“ sagte Erdogan, dass eine Einigung über eine Kosovo-Frage, die alle Beteiligten zufriedenstellt, für die Erreichung langfristiger Stabilität und des Friedens auf dem Balkan von entscheidender Bedeutung sei. Deshalb unterstütze die Türkei die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Belgrad und Pristina und den Abschluss einer dauerhaften und umfassenden Vereinbarung. Erdogan zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Serbien Zur Feier des 140-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien ist der türkische Staatspräsident am Montag für einen zweitägigen Besuch nach Serbien gereist. Erdogan landete Montagmorgen am Flughafen von Belgrad und wurde dort von seinem serbischen Amtskollegen Alexandar Vucic mit einer feierlichen Zeremonie willkommen geheißen. Bei der Eröffnungsrede des Kooperationsrates Serbien-Türkei in der Hauptstadt Belgrad äußerte sich Erdogan zufrieden über den Ausbau der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. „Das Wachstum der politischen, wirtschaftlichen, kommerziellen und kulturellen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien ist wirklich beeindruckend. Für die Fortsetzung dieses Prozesses lege ich großen Wert auf das Treffen des hochrangigen Strategischen Rates“, sagte er. „Wir wollen unsere Beziehungen und die Zusammenarbeit mit der Region in allen Bereichen stärken. Serbien hat eine zentrale und strategische Position auf dem Balkan. Wir haben die historischen und kulturellen Beziehungen zu Serbien tief verwurzelt und sehen es als Nachbarland, obwohl wir keine gemeinsamen Grenzen haben“, so Erdogan. Der serbische Präsident Vucic sagte seinerseits, dass die beiden Seiten über neue Bereiche der wirtschaftlichen Zusammenarbeit diskutierten. „Wir sind uns einig, dass wir unsere Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Kultur und auch anderen Bereichen weiter verbessern können“, sagte Vucic.

Militäroffensive in Syrien
Trump werde die Türkei wirtschaftlich vernichten, falls sie „Unerlaubtes“ tun

Washington – US-Präsident Donald Trump warnte die Türkei davor, bei der geplanten Militäroffensive in Nordsyrien zu weit zu gehen. „Wie ich bereits nachdrücklich gesagt habe, und nur um es zu wiederholen: Wenn die Türkei etwas tut, was ich in meiner großen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die Wirtschaft der Türkei völlig vernichten und auslöschen (das habe ich schon einmal getan!). Sie müssen zusammen mit Europa und anderen aufpassen…..“, so Trump in einem Tweet am Montag.

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– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Hauspreisindex
Hauspreise in der EU um 4,2% gestiegen

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Hauspreise in der EU im zweiten Quartal 2019 um 4,2% gestiegen Luxemburg – Die Hauspreise, gemessen durch den Hauspreisindex (HPI), stiegen im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal sowohl im Euroraum als auch in der EU um 4,2%, sowohl in der Europäischen Union (EU28) als auch im Euroraum. In Deutschland stiegen die Hauspreise im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5,2%. Unter den EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten jährlichen Anstiege der Hauspreise im zweiten Quartal 2019 in Ungarn (+14,0%), Luxemburg (+11,4%), Kroatien (+10,4%) und Portugal (+10,1%) verzeichnet, während die Preise in Italien (-0,2%) zurückgingen. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Hauspreise in allen EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen. Die höchsten Anstiege wurden in Lettland (+5,6%), Luxemburg (+5,1%) und Zypern (+4,2%) registriert. Diese Daten stammen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Belgrad
Erdogan in Serbien: Türkisch-serbische Beziehungen so gut wie noch nie

Belgrad – Zur Feier des 140-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien ist der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan für einen zweitägigen Besuch nach Serbien gereist. Erdogan landete Montagmorgen am Flughafen von Belgrad und wurde dort von seinem serbischen Amtskollegen Alexandar Vucic mit einer feierlichen Zeremonie willkommen geheißen. Bei der Eröffnungsrede des Kooperationsrates Serbien-Türkei in der Hauptstadt Belgrad äußerte sich Erdogan zufrieden über den Ausbau der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. „Das Wachstum der politischen, wirtschaftlichen, kommerziellen und kulturellen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien ist wirklich beeindruckend. Für die Fortsetzung dieses Prozesses lege ich großen Wert auf das Treffen des hochrangigen Strategischen Rates“, sagte er. Der serbische Präsident Vucic sagte seinerseits, dass die beiden Seiten über neue Bereiche der wirtschaftlichen Zusammenarbeit diskutierten. „Wir sind uns einig, dass wir unsere Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Kultur und auch anderen Bereichen weiter verbessern können“, sagte Vucic. In einem Gespräch mit der serbischen Zeitung „Politika“ sagte Erdogan: „Unsere Beziehungen befinden sich auf dem höchsten Stand in ihrer Geschichte“ Wir schaffen Arbeitsplätze für acht Tausend Menschen In einem Interview mit der serbischen Tageszeitung „Politika“ bekräftigte Erdogan: „Wir möchten unsere Beziehungen und die Zusammenarbeit in und mit der Region auf allen Ebenen ausbauen. Serbien ist ein Land von zentraler und strategischer Bedeutung im Balkan. Wir besitzen eine tief verwurzelte, historische und kulturelle Verbundenheit mit Serbien. Obwohl wir über keine gemeinsamen Grenzen zueinander verfügen, betrachten wir Serbien als ein Nachbarland von uns. Heute befinden sich unsere Beziehungen auf dem höchsten Stand ihrer Geschichte.“ Erdogan, der darauf hinwies, dass türkische Unternehmen sich verstärkt um die Beschäftigung in Serbien kümmerten, sagte zudem: „Mit unseren Investitionen in Serbien schaffen wir zusätzlich 8000 neue Arbeitsplätze.“ Große wirtschaftliche und kommerzielle Bedeutung In einem Gespräch mit Anadolu sagte der türkische Botschafter Tanju Bilgic am Samstag, dass der Besuch Erdogans von großer wirtschaftlicher und kommerzieller Bedeutung sei. „Im Jahr 2011 beliefen sich die türkischen Investitionen in Serbien auf insgesamt 1 Million Euro, aber heute liegen sie bei über 200 Millionen Dollar“, so Bilgic. „Eine große Anzahl von Fabriken türkischer Unternehmen wurden eröffnet“, betonte er.

Der wichtigste Teil des Besuchs sei jedoch der Spatenstich für eine Autobahn, die die serbische Hauptstadt Belgrad mit Sarajevo, der Hauptstadt des benachbarten Bosnien und Herzegowina, verbindet, eine Autobahn, die bereits als „die Friedensstraße“ bezeichnet wurde. Die Zeremonie werde unter Beteiligung von Erdogan, Vucic und Mitgliedern des Präsidialrates von Bosnien und Herzegowina stattfinden, fügte er hinzu.

Bilgic betonte, dass mehrere Abkommen unterzeichnet und Projekte, die von der Türkischen Kooperations- und Koordinierungsagentur (TIKA) in Serbien abgeschlossen wurden, mit der Teilnahme Erdogans feierlich eröffnet werden sollen. Der zweitägige Besuch umfasse auch das Dreiergipfel der Staats- und Regierungschefs der Türkei, Bosnien-Herzegowina und Serbien.  

Militäroffensive in Syrien
Trump: Unterstützung kurdischer Truppen zu kostspielig

Washington – US-Präsident Donald Trump verteidigte am Montag seine Entscheidung, US-Truppen aus Nordsyrien abzuziehen. Er betonte, dass es zu kostspielig sei, in der Region weiterhin US-alliierte – kurdisch geführte – Streitkräfte zu unterstützen, um den IS zu bekämpfen. „Die Kurden kämpften mit uns, bekamen aber dafür auch massive Summen an Geld und Ausrüstung. Sie kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Türkei“, sagte Trump in einer Reihe von Tweets. Per Twitter erklärte Trump, es sei an der Zeit, aus diesen „lächerlichen endlosen Kriegen herauszukommen“ und die US-Soldaten nach Hause zu bringen. Die Türkei, Europa, Syrien, Iran, Irak, Russland und die Kurden sollten nun klären, wie es dort weitergehen und was mit den gefangenen IS-Kämpfern geschehen solle. Trump-Anhänger Graham gegen Abzug Der republikanische Senator Lindsey Graham, der sonst ein großer Trump-Anhänger ist, äußerte sich in einer Reihe von Tweets gegen einen Abzug aus Syrien. Graham nannte die Entscheidung „eine Katastrophe im Entstehen“. „Es liegt nie in unserem nationalen Sicherheitsinteresse, einen Verbündeten im Stich zu lassen, der uns geholfen hat, IS zu bekämpfen“, sagte Graham in einem Interview mit dem Fox News Channel. „Diese impulsive Entscheidung des Präsidenten hat all die Erfolge zunichte gemacht, die wir erzielt haben, die Region in ein weiteres Chaos gestürzt“, so Graham.

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– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Raumfahrt
Künftige Kolonisierung: Mars oder Mond?

Die Prognosen sehen allesamt rosarot aus: Die Menschheit soll eines Tages in der Lage sein, auf einem anderen Himmelskörper als der Erde leben zu können. Der genaue Ort bleibt dabei jedoch nach wie vor unklar. Während einige mit dem Mond rechnen, halten andere wiederum den Mars als besser geeignete Alternative. Wohin geht also die Reise? Mond scheint dank Erreichbarkeit besser geeignet
(Beispielfoto: pixa)
  Wir schreiben das Jahr 2050 und gemeinsam trinken wir entspannt ein Bier im nächstgelegenen Mondkrater. Was nach einer völlig verrückten Idee klingt, scheint gar nicht ausgeschlossen zu sein. 2024 möchten die USA erstmals wieder bemannte Raketen auf den Erdtrabanten schicken, während sich private Unternehmen wie SpaceX laut FR bereits jetzt auf käufliche Flüge zum Mond und Mars einstellen. Das unter dem Namen Starship laufende Projekt soll – Genehmigungen vorausgesetzt – bereits in den kommenden Monaten ausführlich getestet werden, ehe in Zukunft reale Menschen in die Rakete steigen. Auch wenn das Starship für kommende Flüge wiederverwendbar ist, ist es offensichtlichen Defiziten ausgesetzt. So sollen entgegen früherer Planungen nur maximal 100 Menschen an Bord gehen können. Ohnehin scheint das Erreichen des Mars im Gegensatz zum Mond eher unpraktisch zu sein. Aktuellen Berechnungen zufolge liegt die Reisezeit einer bemannten Mission zum Mars bei 15 bis 16 Monaten. Im Gegensatz dazu betrug die Flugzeit zum Mond bereits 1969 gerade einmal acht Tage. Mit der heutigen Technologie sollte der Mond nun jedoch noch schneller zu erreichen sein. Trotz Erreichbarkeit sind Probleme zu erwarten Trotz des Vorteils der schnelleren Erreichbarkeit sind dennoch auch auf dem Mond Probleme zu erwarten. Diese begründen sich vor allem in den unterschiedlichen Voraussetzungen, auf die der Mensch treffen wird. Immerhin ist am Südpol des Mondes eine relativ konstante Temperatur um den Gefrierpunkt messbar. Andernorts pendelt die Temperatur im Tagesverlauf laut Betway jedoch zwischen 123 °C und -230 °C. Hier zu leben würde besonders viel Vorbereitung und Aufwand erfordern, sodass sich realistischerweise ohnehin nur ein minimaler Mondabschnitt für Siedlungen eignet. Schon jetzt glauben einige Menschen, dass virtuelles Land auf dem Mond kaufbar ist. Allerdings handelt es sich bei Websites wie The Lunar Registry nur um Spielereien, die keiner offiziellen Basis unterliegen. Diese Tatsache wurde im Weltraumvertrag von 1967 festgelegt. Somit würden selbst hier Besitzprobleme entstehen, die durch regelmäßige Meteoriteneinschläge, welche mögliche Bauten in einem bestimmten Umkreis zerstören würden, verkompliziert werden. Zudem sind aufgrund der konstanten Mondstaubzufuhr ebenfalls gesundheitliche Probleme zu erwarten, die auf dem Mars stärker ausfallen würden. Auch wenn sich der Mond aller Informationen nach besser für eine künftige Kolonisierung eignet, bestehen dennoch viele Probleme, derer sich die Menschheit annehmen müsste, um die Chance auf ein langfristiges Überleben zu gewährleisten.

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– Raumfahrt – Russland will US-Mondlandung von 1969 überprüfen

Wie der Leiter der russischen Weltraumbehörde Roscosmos am Samstag sagte, will Russland bei seinen geplanten Missionen zum Mond auch prüfen, ob die Amerikaner tatsächlich dort gelandet sind.

Russland will US-Mondlandung von 1969 überprüfen

Militäroffensive in Syrien
US-Offizieller: US-Truppen werden „kurdische Einheiten“ in Syrien nicht verteidigen

Washington – Laut Reuters habe die USA den Kommandanten der kurdisch geführten SDF-Truppen in Syrien am Montagmorgen darüber informiert, dass die US-Truppen sie nicht vor türkischen Angriffen verteidigen werde, berichtet die Nachrichtenagentur unter Bezugnahme auf einen namentlich nicht genannten Offiziellen. US-Streitkräfte hätten bereits zwei Beobachtungsposten in Tel Abyad und Ras al Ain im Nordosten Syriens entlang der türkischen Grenze evakuiert.
(Foto: Screenshot/Reuters)
Bereits im August teilte das U.S. Central Command (CENTCOM) mit, dass die syrischen demokratischen Kräfte (SDF) – ein Etikett, das von der Terrorgruppe YPG/PKK verwendet wird – begonnen haben, sich aus dem Nordosten Syriens zurückzuziehen und ihre militärischen Befestigungen abreißen. Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Die USA würden an der Militäroperation nicht teilnehmen, da der IS nun besiegt sei. Die ursprüngliche Mission der USA sei somit erfüllt. Die US-Truppen in Nordsyrien ziehen sich nach Angaben des Weißen Hauses von der türkischen Grenze zurück. US-Soldaten würden künftig nicht mehr in der „unmittelbaren Gegend“ präsent sein. „Die Türkei wird bald mit ihrem lang geplanten Einsatz in Nordsyrien voranschreiten“, erklärte das Weiße Haus.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Montag, dass die territoriale Integrität und Unversehrtheit Syriens für die Türkei oberste Priorität habe. Er sagte, die Region werde vom Terror gesäubert, um Sicherheit für die Türkei herzustellen. „Wir werden uns auch daran beteiligen, dass in Syrien wieder Frieden und Stabilität einkehrt“, so der Außenminister. In den letzten zwei Jahren haben die Militäroffensiven der Türkei „Operation Euphratschild und „Operation Olivenzweig“ die Region von den Terrorgruppen YPG/PKK und IS befreit, so dass bereits Hunderttausende von vertriebenen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren konnten. Seit dem Ausbruch eines blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011, mussten Millionen von Menschen aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land fliehen. In der Türkei leben derzeit insgesamt 3,6 Millionen Syrer.

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– Syrienkrise – Russischer Außenminister Lawrow: Wunsch der Türkei nach Sicherheitszone gerechtfertigt

Der Wunsch der Türkei, eine Sicherheitszone in Nordsyrien einzurichten, ist gerechtfertigt, sagte der russische Außenminister Lawrow am Freitag.

Russischer Außenminister Lawrow: Wunsch der Türkei nach Sicherheitszone gerechtfertigt

Militäroffensive in Syrien
Türkischer Außenminister Cavusoglu: „Wir werden zu Frieden und Stabilität in Syrien beitragen“

Ankara – Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Montag, dass die territoriale Integrität und Unversehrtheit Syriens für die Türkei oberste Priorität habe. Er sagte, die Region werde vom Terror gesäubert, um Sicherheit für die Türkei und Syrien herzustellen. „Wir werden zu Frieden und Stabilität in Syrien beitragen“, so der Außenminister. Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Die USA würden an der Militäroperation nicht teilnehmen, da der IS nun besiegt sei. Die ursprüngliche Mission der USA sei somit erfüllt. Die US-Truppen in Nordsyrien ziehen sich nach Angaben des Weißen Hauses von der türkischen Grenze zurück. US-Soldaten würden künftig nicht mehr in der „unmittelbaren Gegend“ präsent sein. „Die Türkei wird bald mit ihrem lang geplanten Einsatz in Nordsyrien voranschreiten“, erklärte das Weiße Haus.

Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August auf die Schaffung eines Friedenskorridors“ in Nordsyrien geeinigt. Dieser soll die sichere Rückkehr der vertriebenen Millionen Syrer ermöglichen. Hierfür wurden bereits gemeinsame Operationszentren in der Türkei eingerichtet, um die Einrichtung der Sicherheitszone zu koordinieren. Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Zone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor. Im September begannen türkische und amerikanische Soldaten gemeinsame Patrouillen im Nordosten Syriens.  

Sicherheitszone in Syrien
Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Washington – Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens. Die USA würden an der Militäroperation nicht teilnehmen, da der IS nun besiegt sei. Die ursprüngliche Mission der USA sei somit erfüllt. Die US-Truppen in Nordsyrien ziehen sich nach Angaben des Weißen Hauses von der türkischen Grenze zurück. US-Soldaten würden künftig nicht mehr in der „unmittelbaren Gegend“ präsent sein. „Die Türkei wird bald mit ihrem lang geplanten Einsatz in Nordsyrien voranschreiten“, erklärte das Weiße Haus. Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August auf die Schaffung eines Friedenskorridors“ in Nordsyrien geeinigt. Dieser soll die sichere Rückkehr der vertriebenen Millionen Syrer ermöglichen. Hierfür wurden bereits gemeinsame Operationszentren in der Türkei eingerichtet, um die Einrichtung der Sicherheitszone zu koordinieren. Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Zone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor. Im September begannen türkische und amerikanische Soldaten gemeinsame Patrouillen im Nordosten Syriens. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Montag, dass die territoriale Integrität und Unversehrtheit Syriens für die Türkei oberste Priorität habe. Er sagte, die Region werde vom Terror gesäubert, um Sicherheit für die Türkei herzustellen. „Wir werden uns auch daran beteiligen, dass in Syrien wieder Frieden und Stabilität einkehrt“, so der Außenminister. In den letzten zwei Jahren haben die Militäroffensiven der Türkei „Operation Euphratschild und „Operation Olivenzweig“ die Region von den Terrorgruppen YPG/PKK und IS befreit, so dass bereits Hunderttausende von vertriebenen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren konnten. Seit dem Ausbruch eines blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 mussten Millionen von Menschen aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land fliehen. In der Türkei leben derzeit insgesamt 3,6 Millionen Syrer. (Aktualisiert 09.05 Uhr)