Militäroffensive in Syrien
Türkei: Freimaurer äußern Unterstützung für türkische Militäroffensive

Maurerloge erklärt: „Wir wünschen Erfolg für die Aktion „Friedensquelle“ Istanbul – Nachdem die jüdische Gemeinschaft in der Türkei und das armenische Patriarchat Unterstützung für die von den türkischen Truppen begonnene Anti-Terror-Aktion „Friedensquelle“ zugesichert haben, kam eine ähnliche Erklärung auch von der „Großloge der Freien und Angenommenen Maurer der Türkei“ (HKEMBL). Zuvor hatten sich bereits die Vertreter einer in Schweden ansässigen christlichen Assyrer-Vereinigung und auch der Weltverband der aramäischen Christen mit Sitz in den Niederlanden für die Offensive der Türkei gegen den IS und die YPG/PKK ausgesprochen. Durch die Mitteilung einer der wichtigsten Freimaurerlogen der Türkei, bekommen die türkischen Truppen eine weitere wichtige Unterstützung durch die Zivilgesellschaft. In einem von dem Großmeister Bülent Akkan unterzeichnetem Statement auf der Internetseite der „Großloge der Freien und Angenommenen Mauer der Türkei“ wurde der Anti-Terror-Aktion Erfolg gewünscht. Freimaurer: Operation „Friedensquelle“ eine „berechtigte und entschlossene Aktion“
„Als Großloge der Freien und Angenommenen Mauer wünschen wir den türkischen Streitkräften, die im Nordosten Syriens die berechtigte und entschlossene Aktion „Friedensquelle“ durchführen und gegen terroristische Strukturen vorgehen, die den Fortbestand unseres Landes bedrohen, viel Erfolg. Wir hoffen, dass die heldenhaften Soldaten ihren Auftrag mit einem Triumph abschließen und in unser Land zurückkehren.Wir weisen darauf hin, dass wir gegen jegliche Angriffe, die unser Land, unseren Boden oder unsere Menschen bedrohen, national geeint auftreten. Wir wünschen allen voran unserer Türkei sowie allen Menschen und der Menschheit Ruhe und Frieden.“
(Screenshot)

Meinung
Kommentar: Cenk Sahin hat sein Gebet nicht dem türkischen Präsidenten gewidmet

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Erst Fakten, dann die Moral VII. St. Pauli! Wehrt euch! St. Pauli-Trainer Jos Luhukay hat den Türken Cenk Sahin für das Testspiel gegen Werder Bremen nach dessen Äußerungen zur türkischen Militäroffensive in Syrien aus dem Kader gestrichen. Sahin hatte zuvor in Instagram angegeben, an der Seite der türkischen Parlamentsarmee zu stehen und für sie zu beten: „Wir sind an der Seite unseres heldenhaften Militärs und der Armeen. Unsere Gebete sind mit euch!“ Sahin kam in der Saison 2017/2018 zum Zweitligisten St. Pauli, war seither im Kader dabei. Nun, nach dem Instagram-Post und der St. Pauli-Ultras, die in einen Sturm der Entrüstung verfielen und dann den Rauswurf forderten, reagierte Jos Luhukay und nahm den Türken aus dem Kader. Nun, eigentlich sollte Beten eine Selbstverständlichkeit sein. Die Sektenimamin Seyran Ates fordert das ja auch lautstark, dass sie in ihrem Sinne öffentlich beten darf und von „Islamisten“ und „Dschihadisten“ nicht bedrängt und mit dem Tode bedroht wird. Die armenische oder jüdische Gemeinde in der Türkei betet auch für die türkische Armee und deren Wohl. Die gesamte Türkei betet eigentlich für die türkische Armee, damit sie den „Frieden“ sichern und erhalten; das machen sie mit einer Selbstverständlichkeit, das ist wohl bis hierher nicht durchgedrungen. Die ehemalige EKD-Vorsitzende Margot Käßmann sagte 2011 sinngemäß, beten für die Taliban sei besser als bombardieren. Ein Ende des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan sei nur mit Unterstützung der Taliban möglich. Sie wurde dafür nicht gekreuzigt. Der ehemalige Verteidigungsminister de Maizière entgegnete lediglich bei einer Pressekonferenz auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden, er halte aber auch Gebete für die radikalislamischen Taliban für sinnvoll: „Das Beten für Täter und Opfer – für Opfer gleich welcher Nation – ist gut und richtig. Insoweit ist auch ein Gebet für die Taliban nötig und sinnvoll.“ Für den ehemaligen Verteidigungsminister Guttenberg war und ist es als Katholik eine Selbstverständlichkeit, die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan in seine Gebete einzubeziehen: „Für mich als gläubiger Christ ist das eine Selbstverständlichkeit.“ Womöglich betet er gerade jetzt für die Bundeswehrsoldaten in Mali? 2013 richtete Bundeskanzlerin Angela Merkel sichtlich berührt das Vaterunser, sagte anschließend zu den deutschen Soldaten: „Wir haben derer gedacht, die hier ihr Leben lassen mussten. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, dass Sie ihren Dienst unter großen Risiken leisten. Dafür möchte ich Ihnen heute danken.“ Nur Sahin darf oder soll nicht für eine Parlamentsarmee beten! Ich erinnere daran, dass der deutsche Klerus zusammen mit der Bundeswehr, Politikern und Personen des öffentlichen Lebens ständig und jedes Jahr irgendwelche Bittgebete öffentlich zur Schau stellt, ohne dass ein Raunen durch die Ultra-Ränge von St. Pauli zu vernehmen wäre. Sahin hat sein Gebet nicht dem türkischen Präsidenten oder dem Verteidigungsminister gewidmet, sondern der türkischen Parlamentsarmee im sozialen Netzwerk Instagram. Die türkische Parlamentsarmee erhält sein Mandat zum Auslandseinsatz nicht vom Präsidenten, sondern vom Parlament. Das hatte das Mandat zuvor mit einer großen Mehrheit abgesegnet. Jetzt wurde Sahin abgestraft, er ist nicht mehr im Kader. Für die Ultras von St. Pauli ist das nicht genug. Er soll hinausgeworfen werden. Soll man ihn noch teeren, ihn danach federn und vierteilen? Das passierte nur wenige Tage nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle. Am Dienstag, am Tag des höchsten jüdischen Feiertags, hatte ein Angreifer eine 40-jährige Frau vor der jüdischen Synagoge erschossen, dann versucht die Eingangstür zu zerschießen und in die überfüllte Synagoge einzudringen. Als das nicht gelang, erschoss dieser in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg. Auf der Flucht verletzte der Täter dann eine 40 Jahre alte Frau und deren 41 Jahre alten Mann mit Schüssen. Der Täter hat ein rechtsextremes und antisemitisches Motiv inzwischen eingeräumt. In diesem Zusammenhang fängt vielleicht das Problem bereits viel früher an! Erst ist es ein Reflex, dann eine Meinung, die kommt schließlich zum Ausdruck und irgendwann wird es ein Manifest, das sogar vollzogen wird. Was der Täter in Halle am Dienstag mit Gewalt durchgesetzt hat, haben Ultras von St. Pauli heute quasi begonnen: Ausgrenzung! Der Täter von Halle hatte sich wohl eingeredet, dass die „Juden“, „Muslime“ und „Ausländer“ ausgegrenzt, ausgeschafft gehören. Die Ultras reden sich ein, dass die türkische Armee in Nordsyrien Bockmist veranstaltet und daher aus der NATO, EU, Weltgemeinschaft, Milchstraße, Universum ausgeschlossen gehört. Verzeihung, aber ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass die Verwicklung eines Landes in einen Kampf, in eine Auseinandersetzung mit terroristischem Hintergrund, für Menschen aus diesem Land das alles beherrschende Thema ist? Was wollt ihr machen? Maulkorb aufsetzen? In Halle blieb es aber nicht nur bei Worten; der Täter setzte es mit Gewalt auch um und grenzte die Menschen, ihre Ideologie, Herkunft und Religion, im wahrsten Sinne des Wortes, aus seinem Leben und aus dem in seinem Kopf gebildeten Deutschland aus. Er missachtete dabei in eklatanter Weise mehrfach das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Die Ultras hebeln derzeit überschwänglich nur Artikel 3 auf. Die Ultras von St. Pauli sind nicht die einzigen, die meinen, jemanden aufgrund seiner gegensätzlichen Meinung, Haltung oder Stellung auszugrenzen und dabei die ja ach so selbstverständlich gewordenen Artikel des Grundgesetzes in Frage zu stellen. Es war sogar die Führung von St. Pauli, die dem die Krone aufsetzte. So etwas beginnt bereits im Kindergarten, in der Schule, im Berufsleben, im Staatsapparat und zuletzt auch in der Politik. Politische Ausgrenzung erleben viele. Ich grenze es mal auf Deutsche mit Migrationshintergrund in den Parteien ein. Jeder der auch nur im entferntesten eine andere Meinung, Haltung oder Stellung zu einem Thema vertrat – derzeit vertritt keiner mehr etwas -, hat mit sofortiger Ausgrenzung zu rechnen. Das begann schon ziemlich früh und hat bis heute mehr als ein Dutzend von Politikern die Karriere gekostet, obwohl sie sich für alle Menschen stark gemacht, ihre Sorgen angehört, sie umzusetzen versucht haben. Das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Hakki Keskin, war wohl der erste, der aufgrund seiner eigenen Meinung und Haltung als Türkischstämmiger, Ausgrenzung erfuhr. Er wurde 2007 wegen seiner Haltung zur Armenier- und Berg-Karabach-Frage ausgegrenzt. Schließlich beendete er seine politische Karriere aufgrund der Anfeindungen und Ausgrenzungserfahrung.. Gegenwärtig kann sich kein türkischstämmiger Deutscher erlauben, im Beruf, in den sozialen Medien oder in der Politik auch nur Piep zu sagen, das der Mehrheitsgesellschaft nicht passt. Sie haben Angst, ausgeschlossen, ausgegrenzt, dafür abgestraft zu werden. Gerade eben werden jene, die sich doch dazu bekennen, türkischstämmige Passanten in Berlin, Osnabrück, Hannover oder Berlin, von demonstrierenden Sympathisanten der Gegner der türkischen Militäroffensive, angespuckt, bedroht oder tätlich angegriffen In den nächsten Stunden oder Tagen werden wir im Live-Ticker noch weitere Übergriffe mitverfolgen können, z.B. wie Moscheen niederbrennen, Dönerbuden oder Läden angegriffen werden; selbstverständlich im Namen der Meinungsfreiheit. Dafür sind nicht nur Politiker wie Cem Özdemir oder Sevim Dagdelen mitverantwortlich, sondern auch Kritiker wie die Sektenanführerin Seyran Ates oder Hamed Abdel-Samad sowie AfD, NPD und Linke. Sie etablieren eine politische Meinung und Haltung, die von der Mehrheitsgesellschaft nicht nur getragen, sondern verinnerlicht und ausgelebt wird. Alle, die Ausgrenzungserfahrungen gemacht haben, wurden mit Labeln angefeindet, die es in sich haben. So wurde Keskin als „Nationalist“ oder „Faschist“ beschimpft. Cenk Sahin macht gerade dieselbe Erfahrung. Will man das in sozialen Netzwerken hinterfragen, heißt es reflexartig, St. Pauli-Spieler könnten sich ja auch nicht für die „AfD“ oder „Faschismus“ bekennen. Ja, als Argument gegen einen Türken, Juden oder Muslimen die AfD- oder sogar NSU-Karte zu ziehen, ist schon eine Kunst für sich, das passt wie die Faust aufs Auge. Bereits 2000 musste Enver Şimşek die Rechnung für die „Ausgrenzung“ bezahlen. 2018 waren Mesut Özil und Ilkay Gündogan davon betroffen. Am vergangenen Dienstag traf es die Synagoge, einen Dönerladen, eine 40-jährige Frau, einen 20 Jahre alten Mann aus Merseburg und zwei weitere Menschen. Heute ist es Cenk Sahin. Und wer ist morgen dran?
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Berlin – Weil sie türkisch sprachen: Mann attackiert Frauen am S-Bahnhof

Weil sie türkisch sprachen, wollte ein 37-jähriger Mann auf dem S-Bahnhof Wittenau zwei Frauen mit einer Metallratsche attackieren. Beide Frauen konnten in eine S-Bahn fliehen.

Weil sie türkisch sprachen: Mann attackiert Frauen am S-Bahnhof

Militäroffensive in Syrien
US-Finanzminister: Wir können die türkische Wirtschaft stilllegen

Washington – US-Finanzminister Steven Mnuchin hat wegen der türkischen Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. Diese Sanktionen würden zwar noch nicht in Kraft treten, US-Präsident werde jedoch eine Verfügung unterzeichnen, die den Finanzminister in Absprache mit dem Präsidenten und dem Außenminister ermächtige, Sanktionen gegen jede Person mit Verbindungen zur türkischen Regierung zu verhängen. „Das sind sehr harte Sanktionen. Wir hoffen, dass wir sie nicht benutzen müssen, aber wir können die türkische Wirtschaft stillegen, wenn wir müssten“, sagte Mnuchin. Mnuchin sagte, Trump sei besorgt über das potenzielle Angriffe der Türkei auf Zivilisten und möchte klarstellen, dass die Türkei  „nicht einen einzigen IS-Kämpfer entkommen lassen“ werde.

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– „Friedesnquelle“ – Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus
     

Militäroffensive in Syrien
Türkischer Botschafter: 300.000 syrische Kurden fanden Zuflucht in der Türkei

Von Ali Kemal Aydın Für ein Fließen der Quellen des Friedens in Syrien Die Türkei hat die längste Landesgrenze mit Syrien. Sie ist deshalb das Land, das am meisten von den Kampfhandlungen in Syrien betroffen ist. Seit Beginn der syrischen Krise mussten wir große Opfer auf uns nehmen. Wir haben unsere Grenze ohne zu zögern für Millionen Syrer geöffnet, die vor der Unterdrückung durch das Assad-Regime und die Terrororganisationen DAESCH (IS, Anm. Red.) und PYD/YPG flohen. Dabei haben wir nicht zwischen Ethnien oder religiöser Zugehörigkeit unterschieden. So leben nach wie vor mehr als 300.000 syrische Kurden in unserem Land, die Zuflucht in der Türkei gefunden haben. Wir sind ein engagiertes Mitglied der Internationalen Koalition gegen den DAESCH und das einzige Land, das dagegen mit Bodentruppen kämpft. Wir haben allein mehr als 4.000 DAESCH-Terroristen außer Gefecht gesetzt. Mit der erfolgreich abgeschlossenen Operation Schutzschild Euphrat im Jahr 2017 und der Operation Olivenzweig im Jahr 2018 haben wir ein Gebiet von über 4.000 km2 vom Terror befreit. Dank dieser Operationen konnten mehr als 360.000 Syrer aus der Türkei in ihre Häuser in diesem Gebiet zurückkehren. Die Terrorgefahr für unsere Grenze, die von Syrien ausgeht, ist allerdings noch nicht zu Ende. In den letzten zwei Jahren waren wir über hundert feindlichen Handlungen durch die PYD/YPG jenseits der Grenze östlich des Euphrats ausgesetzt. Selbstmordattentate wurden in unseren Großstädten verübt. Dutzende Zivilisten fielen diesen zum Opfer. Unsere Erwartungen und Empfindlichkeiten in Bezug auf diese Bedrohung haben wir gegenüber allen unseren Verbündeten mehrfach und auf allen Ebenen geäußert. Wir haben immer wieder betont, gegebenenfalls nicht zu zögern, von unserem aus dem Völkerrecht resultierenden Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch zu machen. Doch unsere Bemühungen in dieser Hinsicht blieben leider ergebnislos. Genauso wie der DAESCH nicht die Muslime vertritt, so ist auch die PYD/YPG kein Vertreter der syrischen Kurden. Sie ist eine Terrororganisation. Sie und die PKK, die seit Jahrzehnten tausende Menschen in der Türkei ermorden, sind ein und dasselbe. Sie verfügt über dieselbe Führung und Ideologie. Die PYD/YPG zwingt in den eroberten Gebieten ihre Ideologie durch Unterdrückungsmethoden auf und strebt an, einen an unserer Grenze entlang verlaufenden Korridor in einen Terrorstaat zu verwandeln. Neben den Kurden, die diese Ideologie nicht anerkennen, werden in der Region auch Araber, Turkmenen und christliche Jesiden durch die PYD/YPG unterdrückt. Es kann nicht erwartet werden, dass die Türkei dies hinnimmt. Dass die PYD/YPG den DAESCH durch die großzügige Unterstützung aus dem Ausland bekämpft hat, um ihr Herrschaftsgebiet auszuweiten, ändert nichts an der Tatsache, dass sie eine Terrororganisation ist. Um es konkreter auszudrücken, war das Motiv der PYD/YPG bei der Bekämpfung des DAESCH in Syrien vielmehr die Festigung und Ausdehnung ihres auf unrechtmäßige Weise eroberten Gebietes, als ihr Einsatz für Freiheit und humanitäre Werte. Zudem gibt es glaubwürdige Beweise dafür, dass von der PYD/YPG festgehaltene DAESCH-Terroristen freigelassen wurden, um im Gegenzug in die Türkei geschleust zu werden und dort Terroranschläge zu verüben. Vor diesem Hintergrund haben wir am 9. Oktober unsere Operation Friedensquelle begonnen. Das Ziel dieser Operation wird es sein, die Grenzsicherheit unseres Landes zu gewährleisten, Terroristen in der Region außer Gefecht zu setzen und dadurch Syrer vor Unterdrückung und Verfolgung durch Terroristen zu schützen. Ein weiteres Ziel ist es, die internationalen Bemühungen zur Erleichterung der sicheren und freiwilligen Rückkehr von vertriebenen Syrern in ihre Heimat, oder an einen anderen Ort ihrer Wahl in Syrien, zu unterstützen. Dies soll im Einklang mit dem Völkerrecht und in Abstimmung mit den zuständigen UN-Organisationen geschehen. Die Operation wird auf der Grundlage des Völkerrechts durchgeführt, unter vollständiger Wahrung der territorialen Integrität und Einheit Syriens. Die Türkei verfolgt hierbei nicht, wie manche behaupten, das Ziel, die demographische Struktur im Einsatzgebiet zu verändern. Im Gegenteil: Diese Anti-Terror-Operation soll Syrern die Rückkehr erleichtern, die aufgrund von Handlungen der PYD/YPG vertrieben wurden, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen, darunter auch ethnische Säuberungen. Die Sicherheitszone, die wir errichten wollen, ist der vernünftigste, plausibelste und humanitärste Weg für eine Rückkehr der Syrer in ihre Heimat. Dadurch werden Syrer nicht mehr gezwungen sein, Zuflucht in Europa und anderen Regionen zu suchen. Die Bundesrepublik Deutschland ist dasjenige europäische Land, das die Auswirkungen der Krise in Syrien am stärksten spürt. Vor diesem Hintergrund sind wir zutiefst enttäuscht von der oberflächlichen, unüberlegt wirkenden Reaktion der deutschen Seite auf die Operation Friedensquelle. Von unserem Partner und NATO-Verbündeten Deutschland hätten wir mehr Rücksicht, mehr Verständnis, mehr Unterstützung erwartet. Es schickt sich nicht, aus der Ferne Lektionen zu erteilen an eine Türkei, die sich mit allen Kräften um den Schutz ihrer eigenen Sicherheit sowie die Schaffung von Frieden in Syrien bemüht. Wir verdienen die Rückendeckung unserer Freunde. Es sollte hier angemerkt werden, dass das Problem der ausländischen Terrorkämpfer nur durch gemeinsames Handelnder internationalen Gemeinschaft angegangen werden kann. Wir als die Türkei sind der Überzeugung, dass die Rückführung aller ausländischen Terrorkämpfer seitens ihrer Herkunftsländer die einzige nachhaltige Lösung ist. Alle Seiten müssen hierfür gemeinsam arbeiten.

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– „Friedensquelle“ – Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen.

Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Syrienkrise
Armenische Christen beten für Militäroffensive der Türkei

Istanbul – Nachdem sich bereits die Vertreterin einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung und auch der Weltverband der aramäischen Christen mit Sitz in den Niederlanden für die Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte gegen den IS und die YPG aussprachen, haben sich am Freitag auch die armenischen Christen der Türkei mit der Mission solidarisiert. „Wir beten, dass die Operation Friedensquelle, die darauf abzielt, den Terrorismus zu beenden und die Sicherheit der Grenzen zu gewährleisten, in Übereinstimmung mit ihrem Zweck fortgesetzt wird und so bald wie möglich Frieden und Sicherheit schafft“, sagte Sahak Masalyan, Leiter des armenischen Patriarchat der Türkei, am Freitag den Reportern in Istanbul. Er betonte, dass der anhaltende Krieg und das Chaos im Nahen Osten, in geografischer Nähe, insbesondere in Syrien, sie zutiefst beunruhigt haben. „Leider ist es nicht immer möglich, Frieden mit einem friedlichen Weg zu schließen. Möge Gott unser Land und unser Volk mit Barmherzigkeit vor Katastrophen bewahren“, fügte er hinzu. „Wir beten auch für Syrer, die gefoltert, unterdrückt und gezwungen wurden, ihr Land wegen des Terrors zu verlassen, damit sie in Frieden leben und sich auf eine bessere Zukunft freuen, ohne den Glauben an Gerechtigkeit, Frieden und gute Tage zu verlieren“, so Masalyan. „Wir haben in unserer Kirche immer Gebete für die Armee und das Überleben unseres Landes. Wir beten, dass unsere Soldaten nach Abschluss ihrer Mission nach Hause zurückkehren. Möge der Herr unsere Führer und Befehlshaber mit dem Geist der Weisheit, des Mitgefühls und des gesunden Menschenverstands inspirieren“, fügte er hinzu.

Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Am Donnerstag verurteilte auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive und äußerte sich solidarisch mit der Mission. Donald Trump habe mit dem Abzug der US-Truppen die richtige Entscheidung getroffen, so das Weltkonzil der christlichen Aramäer in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung. Der Christen-Verband macht „die Kurden und die YPG“ für eine Eskalation in Nordsyrien verantwortlich und beschuldigt die Terrorgruppe der Unterdrückung von Christen.
(Screenshot/Twitter)
In einem Tweet an den US-Evangelisten Franklin Graham,  beschuldigen sie die YPG auch mit der Schließung ihrer Schulen in denen Aramäisch, „die Muttersprache von Jesus“ gelehrt worden sei. „Wo blieb der Aufschrei damals?“, fragt der Verband in seinem Tweet. Graham hatte getwittert, dass „die Kurden“ die Christen vor dem IS geschützt hätten und forderte seine Anhänger nach Beginn der türkischen Offensive zum Beten für die YPG auf. Operation Friedensquelle Die türkischen Streitkräfte begannen nach einem grünen Licht des US-Präsidenten Donald Trump am Mittwoch die Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“ im Norden Syriens gegen die Terrororganisationen IS und YPG. Dort soll eine Sicherheitszone entstehen, in die die syrischen Flüchtlinge zurückkehren können.

Zum Thema

– Syrienkrieg – Syrien zu Gesprächen mit PKK: Reden nicht mit Verrätern

Der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad, sagte in einer Erklärung über die YPG, den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK: „Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass diejenigen, die ihr eigenes Land verraten, benutzt und entsorgt werden.“

Syrien zu Gesprächen mit PKK: Reden nicht mit Verrätern

"Friedensquelle"
Syrien: Aramäische Christen sprechen sich für Militäroffensive der Türkei aus

Amstardam – Nach der Vertreterin, einer in Schweden ansässigen Assyrer-Vereinigung, hat nun auch der Weltverband der aramäischen Christen die Kritiker der türkischen Anti-Terror-Offensive verurteilt und sich für die Mission ausgesprochen. Donald Trump habe mit dem Abzug der US-Truppen die richtige Entscheidung getroffen, so das Weltkonzil der christlichen Aramäer in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung. Der Christen-Verband macht „die Kurden und die YPG“ für eine Eskalation in Nordsyrien verantwortlich und beschuldigt die Terrorgruppe der Unterdrückung von Christen.
(Screenshot/Twitter)
In einem Tweet an den US-Evangelisten Franklin Graham,  beschuldigen sie die YPG auch mit der Schließung ihrer Schulen in denen Aramäisch, „die Muttersprache von Jesus“ gelehrt worden sei. „Wo blieb der Aufschrei damals?“, fragt der Verband in seinem Tweet. Graham hatte getwittert, dass „die Kurden“ die Christen vor dem IS geschützt hätten und forderte seine Anhänger nach Beginn der türkischen Offensive zum Beten für die YPG auf. Aus der Pressemitteilung:
Die PKK und die PYD/YPG-Kurden, die den SDF kontrollieren, seien zwei Seiten derselben Medaille. Die „kommunistische Ideologie und der gewalttätige Charakter dieser nationalistischen Organisationen diskreditieren demokratische und liberale Werte. Diese „Helden“ haben verletzliche Aramäer unterdrückt, ihr unschuldiges Leben genommen, ihr Land kurdiert und benutzen immer noch eine kleine christliche Gruppe als Sprachrohr, um kurdische Interessen zu vertreten. Die Ressentiments gegen die YPG unter den Einheimischen sind weit verbreitet, werden aber noch nicht vollständig erfasst. Zu gegebener Zeit würde ihre autoritäre Regierungsführung wahrscheinlich zu einem ISIS 2.0 unter den lokalen Arabern führen, die die Kurden überwiegen, vor allem unter arabischen Nationalisten und unter konservativen arabischen und kurdischen Muslimen.

Zum Thema

– Syrienkrise – Assyrer-Sprecherin Hermez: Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten

Die Sprecherin einer Assyrer-Vereinigung hat die Aussagen eines Politikers der Linkspartei Schwedens verurteilt.

Assyrer-Sprecherin Hermez: Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten
 

EU
Beruf und Familie: Jede dritte Person in der EU hat Betreuungspflichten

Im Jahr 2018 gaben in der Europäischen Union (EU) von den 308 Millionen 18- bis 64-Jährigen etwas mehr als ein Drittel (34%) oder 106 Millionen an, Betreuungspflichten zu haben. Darunter fällt die Betreuung der eigenen Kinder oder der Kinder des Partners, die jünger als 15 Jahre waren (89 Millionen oder 29%), die Betreuung hilfsbedürftiger Angehöriger (13 Millionen oder 4%) oder sowohl von Kindern als auch von hilfsbedürftigen Angehörigen (4 Millionen, 1%). Kinderbetreuung bedeutet die Betreuung der Kinder innerhalb oder außerhalb des Haushalts. In allen Betreuungskategorien gaben mehr Frauen als Männer (37% der Frauen gegenüber 32% der Männer) an, Betreuungspflichten zu haben: Dies gilt für Betreuungspflichten gegenüber den eigenen Kindern oder denen des Partners (30% der Frauen, 28% der Männer), gegenüber hilfsbedürftigen Angehörigen (5% bzw. 3%) sowie für beide Bereiche (2% bzw. 1%). Diese ausgewählten, von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Ergebnisse stammen aus einer speziellen Datensammlung aus der Europäischen Arbeitskräfteerhebung 2018 zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In der EU passten 27% der Erwerbstätigen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit Kinderbetreuungspflichten im Jahr 2018 ihr Arbeitsleben an, um ihre Kinder leichter betreuen zu können. Dies betraf Frauen in stärkerem Maße als Männer. 39% der Frauen – mehr als doppelt so viele wie Männer (17%) – gaben an, dass sich die Kinderbetreuung auf ihre Berufstätigkeit auswirkt. Zudem wurden auf EU-Ebene 2018 von 28% der Personen mit Kinderbetreuungspflichten entsprechende Kinderbetreuungsangebote für alle Kinder genutzt. Am höchsten war der Anteil bei den Erwerbstätigen mit 31%, bei den Arbeitslosen lag er bei 19% und bei den Nichterwerbspersonen bei 14%. Demgegenüber gaben 72% der Personen mit Kinderbetreuungspflichten an, für mindestens eines ihrer Kinder kein Betreuungsangebot zu nutzen. Anteil der Menschen mit Kinderbetreuungspflichten in Irland am höchsten. Deutschland ist nach Bulgarien eines der Länder, in denen dieser Anteil ziemlich niedrig ist. Im Jahr 2018 verzeichnete Irland den höchsten Anteil von Personen mit Kinderbetreuungspflichten, kombiniert oder nicht mit der Betreuung hilfsbedürftiger Angehöriger (42% der Gesamtbevölkerung im Alter von 18 bis 64 Jahren). Dahinter rangierten Schweden und Luxemburg (beide 35%), Estland und Frankreich (beide 34%). Am niedrigsten waren die Anteile in Bulgarien (24%), gefolgt von Deutschland (26%), Kroatien, Griechenland und Österreich (alle 27%). Weniger als ein Drittel der Personen mit Kinderbetreuungspflichten nahm überhaupt Betreuungsangebote in Anspruch. Eigene Regelungen wurden hier als Hauptgrund für den Verzicht auf Kinderbetreuungsangebote in den meisten EU-Mitgliedstaaten genannt. Nahezu ein Drittel der Erwerbstätigen passten ihr Arbeitsleben an, um Kinder leichter betreuen zu können.

Syrienkrieg
Syrien zu Gesprächen mit PKK: Reden nicht mit Verrätern

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Syrisches Außenministerium an die YPG: Benutzt und entsorgt Der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad, sagte in einer Erklärung über die YPG, den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK: „Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass diejenigen, die ihr eigenes Land verraten, benutzt und entsorgt werden.“ Nachdem die türkischen Streitkräfte in Nordsyrien die Anti-Terror-Operation „Friedensquelle“ starteten, hatten die westlichen Staaten in der Region, allen voran die USA, ihre Soldaten von dort abgezogen. Der Rückzug führte in den Reihen der YPG, dem syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, zur Panik. Laut eingehenden Informationen sollen sich zahlreiche Terroristen unter die Zivilbevölkerung gemischt und sich in Wohnungen und Häuser verschanzt haben. Sie verstecken sich in den Wohnungen von Zivilisten Die Terroristen der YPG hielten sich demnach in den Dächern einiger Häuser, die sich an der Grenzlinie zur Türkei befinden, versteckt. Dort sollen sie Stellungen ausgehoben haben. Zudem hätten die Separatisten unter Einbeziehung von Zelten und Baggern weitere Stellungen errichtet. Die Kameras hätten PKW und LKW gesichtet, die aus dem Zentrum der Stadt Resulayn kamen und Materialien entluden. Syrische Regierung: Hatten sie gewarnt Der stellvertretende syrische Außenminister Faysal Mikdad, der an einer Veranstaltung teilnahm und sich den Fragen von Journalisten stellte, äußerte sich auf eine Frage der Zeitung „Al Vatan“, wie er es bewerte, dass die PKK/YPG von den USA im Stich gelassen wurden: „Wir hatten schon von Beginn an gesagt, dass diejenigen, die ihr eigenes Land verraten und sich den Plänen anderer Staaten hingeben, entsorgt würden, nachdem sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen würden. Diejenigen, die sich billig verkaufen, werden von der Geschichte getilgt.“ Keine Gespräche mit der YPG Mikdad sagte, es werde keine Gespräche mit der YPG geben. Der stellvertretende Außenminister beschuldigte die Terrororganisation mit Verrat und Verbrechen gegen die syrische Bevölkerung. Die YPG seien die „Agenten Washingtons“ in Syrien.
(Screenshot/Twitter)
 

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– Syrienkrise – Kommentar: In nordsyrischer Grenzstadt kämpfen kurdische Clans gegen die PKK

In der nordsyrischen Grenzstadt zur Türkei Raʾs al-ʿAin kämpfen aktuell lokale kurdische Clans gegen die PKK/YPG-Schergen. So viel zur Mär, die türkische Armee würde gegen „die Kurden“ vorgehen. Noch nicht überzeugt? Kein Wunder, denn es gibt Berichte aus dem Irak wie Syrien, die es nicht in die deutschen Medien schaffen.

Kommentar: In nordsyrischer Grenzstadt kämpfen kurdische Clans gegen die PKK

Stahlindustrie
Saar-Ministerpräsident Hans fordert Milliarden-Programm zur Rettung der deutschen Stahlindustrie

Durch die US-Strafzölle und das Klimaschutzpaket der Bundesregierung ist die deutsche Stahlindustrie nach den Worten des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) in ihrer Existenz bedroht. „Wir erleben momentan eine so prekäre Situation, dass mittelfristig das Ende der kompletten deutschen Stahlindustrie droht“, sagte Hans der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). „Wenn wir das in Kauf nehmen, zerstören wir eine Schlüsselindustrie im Land und erweisen dem Klimaschutz einen Bärendienst, weil der Stahl dann andernorts klimaschädlicher erzeugt wird.“ Er forderte einen nationalen Konsens ähnlich wie beim Kohleausstieg. Das Bundeskabinett müsse sich zur Stahlproduktion bekennen und Innovationen bei der Umstellung auf eine klimaneutrale Stahlproduktionstechnik fördern. „Wir brauchen ein massives Finanzierungsprogramm, um eine mit Wasserstoff oder mit Gas betriebene Stahlerzeugung voranzutreiben. Es muss ein Milliardenbetrag sein. Das können nicht die Bundesländer mit den Stahl-Standorten leisten.“ Selbstverständlich mache sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China bis ins Saarland bemerkbar. „China wirft den Stahl nun zu Dumpingpreisen auf den europäischen Markt, und wir haben wegen des Brexits Absatzschwierigkeiten auf dem britischen Markt.“ Auch die Automobilbranche habe Probleme. „Und die hochenergetische Produktion von Stahl wird noch teurer durch die CO2-Bepreisung.“

Anschlag in Halle
NRW verstärkt massiv Schutz jüdischer Einrichtungen

Nach dem rechtsextremistischen und antisemitischen Anschlag in Halle sind die Sicherheitsvorkehrungen in Nordrhein-Westfalen massiv verstärkt worden. Nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ wurde die Zahl jüdischer Einrichtungen, die ab sofort rund um die Uhr von der Polizei bewacht werden, von drei auf 26 erhöht. Darunter sind Synagogen, jüdische Gemeinde- und Altenzentren sowie jüdische Kindertagesstätten. Die übrigen 41 jüdischen Schutzobjekte in NRW werden regelmäßig von Polizeistreifen beobachtet. „In Deutschland darf es nie wieder den Hauch eines Zweifels geben, dass wir immer an der Seite der Juden und der Seite Israels stehen“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Zeitung.