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Im Casino online spielen und gewinnen

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Corona-Krise
Linke fordert „Corona-Abgabe“ für Multimillionäre und Milliardäre

Osnabrück – Die Bundesregierung muss nach Ansicht von Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch „damit beginnen, sich um die Finanzierung der Corona-Krise zu kümmern“. Bartsch: Vorsorge treffen – Bund der Steuerzahler warnt vor Steuererhöhungen Der Bund der Steuerzahler warnt indessen vor Steuererhöhungen. Bartsch sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Es muss Vorsorge getroffen werden, erst recht wenn die Ausgaben weiter steigen müssen. Zu einem Finanzierungsplan für die Krise gehört auch eine Corona-Abgabe, ein einmaliger Solidarbeitrag der Superreichen, wie es das Grundgesetz ausdrücklich vorsieht.“ Auf Nachfrage, wen genau er im Blick habe, erklärte Bartsch: „Multimillionäre und Milliardäre.“ Nach einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums, die der „NOZ“ vorliegt, summieren sich die bisher von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen veranschlagten Hilfspakete, Garantien und Ausgleichszahlungen auf 1173 Milliarden Euro. Allein die haushaltswirksamen Maßnahmen gibt die Bundesregierung mit 353 Milliarden Euro an. Dazu zählen etwa „Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige“. Größter Posten des Rettungsschirms sind Garantien – etwa für Bürgschaften – in Gesamthöhe von 819 Milliarden Euro. „Die Folgen der Corona-Krise werden die öffentlichen Kassen in Deutschland über Jahrzehnte hinweg stark belasten“, so Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, gegenüber der „NOZ“. Er betonte aber auch, Deutschland habe ein solides Finanzfundament aufbauen können, das sich im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise auszahle. Steuer- und Beitragszahler hätten dazu in den vergangenen zehn Jahren durch ihre hohen Abgaben beigetragen. „Deshalb verbieten sich Gedankenspiele rund um Steuererhöhungen, die auch eine Erholung der Wirtschaft ausbremsen würden.“ Holznagel forderte, die Ministerien im Bund und in den Ländern sollten ihre Rücklagen anzapfen und Ausgabenreste der Vorjahre nutzen, um die aktuellen milliardenschweren Kredit-Ermächtigungen nur so weit wie zwingend nötig auszureizen. Die Politik müsse die Neuverschuldung so gering wie möglich halten, mahnte der Steuerzahler-Präsident und forderte: „Wenn sich die konjunkturelle Lage wieder stabilisiert, müssen nicht nur die krisenbedingten Schulden abgebaut, sondern muss auch die schwarze Null erneut in Angriff genommen werden.“ Mit schwarzer Null sind ausgeglichene Haushalte gemeint, wie sie der Bund in den vergangenen Jahren hatte.

Corona-Pandemie
Umfrage: 40 Prozent der Deutschen sind für „Corona-App“

Köln40 Prozent der Befragten würden sich als Smartphone-Nutzer die derzeit diskutierte „Corona-App“ zur Nachverfolgung der Infektionsketten installieren. Insgesamt haben mit 50 % die Hälfte der Deutschen generell großes Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem im Hinblick auf die Corona-Krise. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Blitzumfrage anlässlich des heutigen zweistündigen RTL-Spezials: „Wie Corona unser Leben verändert“ (20:15 Uhr). Nazan Eckes und Peter Kloeppel haben im Gespräch u.a. mit Jens Spahn, Olaf Scholz und dem Virologen Prof. Hendrik Streeck erörtert, wo Deutschland im Kampf gegen das Virus gesundheitspolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich steht und welche Perspektiven wir haben. Gefragt nach der „Corona-App“ würden 36 Prozent der Befragten zudem angeben, wenn sie positiv auf Corona getestet wurden. 34 Prozent der Befragten wären zudem bereit, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben, wenn die App sie als Kontaktperson einer infizierten Person ermittelt hat. Besonders hoch ist die generelle Bereitschaft zur Nutzung eine solchen App bei den älteren Befragten (44 %). Auf größte Akzeptanz stößt dies bei den Anhängern der CDU/CSU und SPD (52 %). Lediglich 19 Prozent der AfD-Anhänger würden dagegen eine solche App einsetzen. Insgesamt haben 50 Prozent der Befragten Vertrauen, dass das Gesundheitssystem in Deutschland so aufgestellt ist, dass eine ausreichende Versorgung der Erkrankten gewährleistet ist. 8 Prozent der Deutschen haben dagegen dieses Vertrauen nicht. Diese Sicht teilen insbesondere die AfD-Anhänger. Hier hat mit 31 Prozent jeder Dritte kein Vertrauen diesbezüglich in das deutsche Gesundheitssystem (FDP 14 %, Linke 12 %, Grüne u. SPD 4 %, CDU/CSU 1 %). Mit 47 Prozent vertraut fast die Hälfte der Befragten darauf, dass die Politik diese Krise meistert. 10 Prozent gehen davon aus, dass dies nicht so ist. Mit 49 Prozent trauen insbesondere die Anhänger der AfD der Politik nicht zu, diese bestmöglich zu steuern (FDP 15 %, Linke 13 %, Grüne u. SPD 3 %, CDU/CSU 1 %). Sollte die Wissenschaft dazu raten, die aktuellen Maßnahmen über den 19. April hinaus für wenige Wochen fortzuführen, um das Virus einzudämmen, dann sind 81 Prozent der Befragten dafür, dass die Politik dieser Empfehlung folgen sollte. 14 Prozent der Befragten sind dagegen. Dies trifft auch vergleichsweise häufig für die Anhänger der AfD (36 %), der FDP (25 %) und der Linkspartei (23 %) zu. Fast alle Bürger (90 %) halten die derzeit angeordneten Maßnahmen für richtig. 9 Prozent der Befragten halten sie dagegen nicht für richtig. Ein Viertel der Deutschen (27%) glaubt, dass Deutschland am Ende gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. 52 Prozent der Befragten teilen diesen Optimismus jedoch nicht und gehen davon aus, dass Deutschland durch die Corona-Krise geschwächt wird. Diese Einschätzung teilen mit 81 Prozent insbesondere die AfD-Anhänger (FDP 65 %, Grünen 51 %, CDU/CSU 45 %, Linke 44%, SPD 43%).

Corona-Krise
Erdogan: Zeitalter des Geldes und der Aktienmärkte sind vorbei

Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Montag die Gründung einer neuen Weltordnung angekündigt. Das Zeitalter des “Geldes und der Aktienmärkte” sei vorbei. “Es stellte sich heraus, dass es in der Wirtschaft nicht nur um Geld und den Aktienmarkt geht, sondern auch um die Verteilungsgerechtigkeit geht. In dieser neuen Ära wird sich in der gesamten Welt die Methode nach der Devise ,Lass den Menschen leben, damit der Staat überlebt’ im zentralen System der Staaten durchsetzen. Wir können sehr deutlich sehen, dass nach der Corona-Pandemie nichts mehr so sein wird wie früher“, zitiert DWN den türkischen Staatschef. Die Türkei werde härter zusammenarbeiten, um ihren starken Platz in der neuen Weltordnung einzunehmen. In diesem Prozess bräuchte das Land die harte Arbeit und die Fähigkeiten jedes Bürgers. Alle Segmente der Produktion von Waren und Dienstleistungen, vom Arbeitnehmer bis zum Arbeitgeber, sollten auf diese neue Zeit vorbereitet sein, berichtet DWN weiter. „Hoffentlich werden wir die bevorstehenden Herausforderungen meistern“, so Erdogan.

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– Corona-Pandemie – Türkei liefert Corona-Schutzmasken nach Österreich

Wie der türkische Botschafter in Wien bestätigte, wird die Türkei Corona-Schutzmasken nach Österreich liefern.

Türkei liefert Corona-Schutzmasken nach Österreich
 

Corona-Pandemie
Türkei liefert Corona-Schutzmasken nach Österreich

Wien – Wie der türkische Botschafter in Wien bestätigte, wird die Türkei Corona-Schutzmasken nach Österreich liefern. In der Türkei besteht eigentlich ein Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung. Für den Export nach Österreich sei jedoch eine Sonderregelung ausgehandelt worden. In einem Interview mit der Tageszeitung Österreich (OE24), betonte Ozan Ceyhun, dass die Aufhebung des Exportverbots für Österreich intensiven Bemühungen auf diplomatischer Ebene zu verdanken sei. Der Diplomat stehe mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, aber auch mit dem Generalsekretär des Außenministeriums und der Wirtschaftskammer Wien in ständiger Verbindung.
„Eine Ausnahme vom Exportverbot gibt es nur für arme oder schwer betroffene Länder wie Italien oder Spanien“, sagte Ceyhun. Wie OE24 weiter berichtet, kündigte Ozan nun an, dass eine Sondergenehmigung für die Lieferung von Masken und Overalls nach Österreich erlassen wird. Er bat zugleich um Verständnis für die Ausfuhrbeschränkungen: „Unser Land braucht in der jetzigen Situation selbst dringend Schutzmaterial.“ Auch die Türkei ist komplett im Griff der Corona-Krise. Die Zahl der Coronavirus-Fälle ist auf mehr als 27.000 gestiegen. Wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag auf Twitter mitteilte, seien innerhalb von 24 Stunden 3135 Menschen positiv getestet worden. An einem Tag verstarben demnach 73 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 574. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Freitag eine weitreichende Ausgangssperre für Menschen unter 20 Jahren verkündet. Bereits zuvor war eine Ausgangssperre für Menschen ab 65 Jahren erlassen und der internationale Flugverkehr ausgesetzt worden. 31 Städte sind seit Freitagnacht zudem weitgehend abgeschottet. Die Ein- und Ausfahrt ist nur für wichtige Versorgungsgüter erlaubt. Die Maßnahme gilt vorerst für 15 Tage. Schulen und Cafés sind geschlossen, an belebten Orten wie Supermärkten gilt eine Maskenpflicht. Die Türkei hatte am 11. März ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet.

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– Corona-Pandemie – Corona-Krise: Italien, Spanien und NATO danken Türkei für Hilfe

Zur Bekämpfung des Coronavirus hat die Türkei in die von der Pandemie hart getroffenen Länder Italien und Spanien Hilfscontainer geschickt. Die Außenminister Italiens und Spaniens haben der Türkei am Mittwoch dafür gedankt.

Corona-Krise: Italien, Spanien und NATO danken Türkei für Hilfe

Köln
Corona-Krise: Zentralrat ruft muslimische Ärzte und Pfleger zur Unterstützung auf

Köln – In einem Aufruf bittet der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) pensionierte Ärzte, muslimische Krankenschwestern und Pfleger und Medizinstudenten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu helfen und damit der nun sehr stark in Anspruch genommenen Gesundheitsversorgung auszuhelfen. Dazu sagte ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek: „Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen brauchen jetzt dringend zusätzliches freiwilliges medizinisches Personal infolge der raschen Ausbreitung des Corona-Virus und der Zunahme von Infektionen. Wir wollen unseren Beitrag zur Unterstützung dazu leisten und erfreulicherweise sind inzwischen beim ZMD auch etliche Rückmeldungen eingegangen“. Der ZMD bitten hierzu sich über sekretariat@zentralrat.de Stichwort: „MedizinHilfe“ zu melden. Sodann werden diese an die regionalen Krisenstäbe und Gesundheitseinrichtungen weitergeleitet. „Wir bitten Gott, den Allmächtigen, die Bemühungen der Freiwilligen und Helfer anzunehmen und sie zu stärken. Gott schütze unser Land“, sagte Mazyek abschließend.

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– Ägypten – Corona-Krise: Ramadan 2020 könnte ausfallen

In diesem Monat beginnt der Ramadan, die heilige Fastenzeit der Muslime. Gläubige verzichten für etwa 30 Tage zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen und Trinken.

Corona-Krise: Ramadan 2020 könnte ausfallen

Ägypten
Corona-Krise: Ramadan 2020 könnte ausfallen

Kairo – In diesem Monat beginnt der Ramadan, die heilige Fastenzeit der Muslime. Gläubige verzichten für etwa 30 Tage zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Gelehrte der Azhar-Universität, der wichtigsten sunnitischen Lehranstalt, sagen nun, dass der Ramadan in diesem Jahr – im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus – möglicherweise ausgesetzt wird. Der Generalsekretär des Fatwa-Rates, Scheich Khaled Omran, halte eine Verschiebung der Fastenzeit wegen der Corona-Pandemie für möglich. „Wir warten ab, was das ägyptische Gesundheitsministerium und die Ärzte entscheiden werden. Das bedeutet, dass wir auch auf die Beschlüsse der WHO warten“, zitiert die Tagesschau Omran.

Wenn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Menschen vorschreibe, zu essen und zu trinken, werde die Fatwa lauten, dass die Menschen während der Fastenzeit essen und trinken sollen, so Omran. „Dann müssten sie die verpassten Tage nach Ende der Krise nachholen.“

Menschen die nicht essen und trinken seien schwächer und aus diesem Grund durch das Virus leichter angreifbar. Deshalb sei es möglich, dass die Azhar die Fastenzeit aussetzen wird, wenn die WHO es nahelegt. Die wöchentlichen Freitagsgebete in Moscheen wurden schon vor einigen Wochen verboten. Laut Omran hätten die Azhar-Gelehrten für die möglichen Entscheidungen mit der Sunna, der Überlieferung aus den Zeiten von Prophet Mohammed, argumentiert:
„Ein Beispiel aus der Sunna ist, dass der Prophet in einigen Nächten, in denen die Umstände kein Gemeinschaftsgebet in der Moschee erlaubten, die Gläubigen angewiesen hat, zu Hause zu beten. Der Prophet sagte den Gläubigen: ‚Betet in Euren Zelten oder in Euren Häusern!'“
Das Coronavirus, das nach jetzigem Wissensstand offenbar Ende 2019 zuerst in der chinesischen Millionenstadt Wuhan ausgebrochen ist und sich von dort weiterverbreitet hat, ist seit Anfang 2020 ein weltweites Problem. Laut dem Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde das Virus jedoch bereits Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Coronavirus-Pandemie ausgerufen. Die Symptome der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 ähneln einer Lungenentzündung. Um eine weitere Ausbreitung einzudämmen haben zahlreiche Staaten Ausgangssperren ausgerufen. In Deutschland gilt ein Kontaktverbot. Spanien und Italien gehören in Europa zu den am stärksten betroffenen Staaten.

Syrienkrieg
Syrien: Alle zehn Stunden stirbt ein Kind an den Folgen des Krieges

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Unicef: Rund 9.000 Mädchen und Jungen haben seit 2011 bei Angriffen und Bombardierungen in Syrien ihr Leben verloren oder wurden verletzt. Alle zehn Stunden stirbt ein Kind an den Folgen des Krieges. Millionen Familien, deren Existenz zerstört wurde, können ihre Kinder nicht mehr versorgen. UNICEF schätzt, dass 2,8 Millionen Mädchen und Jungen keine Schule besuchen – viele von ihnen hatten noch nie in ihrem Leben eine Chance auf Schulunterricht. Seit Beginn des Kriegs wurden schätzungsweise 4,8 Millionen Kinder in Syrien und eine Million außerhalb ihres Heimatlands geboren. Sie kennen nichts als Krieg und Vertreibung. „Die Situation der syrischen Kinder lässt sich nur schwer in Worte fassen. Vier von fünf Mädchen und Jungen sind heute auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wir dürfen sie nicht allein lassen. Sie brauchen warme Kleidung, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Nahrungsmittel. Mehr als alles andere jedoch brauchen sie Schutz und Sicherheit“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Humanitäre Hilfe kann den Krieg zwar nicht beenden, aber sie kann die Not für die Schwächsten lindern. Dies ist ein Gebot der Menschlichkeit.“ Verlust, Angst und Not Zu Beginn des zehnten Kriegsjahres bestimmen immer noch Tod, Angst und nackte Not das Aufwachsen von unzähligen syrischen Kindern. Eine der schlimmsten humanitären Krisen seit Beginn des Bürgerkrieges vollzieht sich derzeit im Nordwesten des Landes. Seit Anfang Dezember sind dort in der Provinz Idlib über 900.000 Menschen vor Bombardierungen und Bodenkämpfen geflohen, schätzungsweise 60 Prozent von ihnen sind Kinder. Zwischen den Fronten leiden sie unter Gewalt, Obdachlosigkeit und akuter Not. Schwerste Kinderrechtsverletzungen Im syrischen Bürgerkrieg sind Kinder bis heute schwersten Verletzungen ihrer Rechte ausgesetzt. Seit sechs Jahren werden entsprechende Vorfälle von den Vereinten Nationen systematisch dokumentiert. Bei den folgenden Zahlen handelt es sich ausschließlich um verifizierte Fälle – die Dunkelziffer ist tatsächlich viel höher:
  • Seit 2014 verloren 5.427 Kinder ihr Leben, 4.000 Kinder wurden verletzt;
  • Über die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen und jede dritte Schule sind außer Betrieb;
  • Rund 1.000 Schulen, Krankenhäuser und Kliniken wurden angegriffen;
  • Rund 5.000 Kinder wurden zwangsrekrutiert – manche von ihnen sind erst sieben Jahre alt.
  • Allein in 2019 wurden fast 900 Kinder getötet – drei von vier dieser Kinder verloren ihr Leben im Zuge der Gewalteskalation im Nordwesten des Landes.
Auch dort, wo die Waffen schweigen, ist die Lage der Kinder und ihrer Familien schwer. Viele Familien müssen ihren Haushalt verkaufen oder ihre Kinder arbeiten schicken, um nur die notwendigsten Dinge zu kaufen. Bei einer aktuellen Umfrage von UNICEF zusammen mit dem Forschungsinstitut Gallup International/ORB in Syrien sagten über 90 Prozent der Teilnehmer, dass die Kinder die größten Verlierer des Krieges sind und die seelischen Wunden genauso schwer wiegen wie die physischen. UNICEF ruft anlässlich des Jahrestages alle Konfliktparteien in Syrien erneut dazu auf:
  • Kinder und die lebensnotwendige Infrastruktur – wie Schulen, Krankenhäuser oder Wasserwerke – zu schützen.
  • die Waffenruhe im Nordwesten Syriens einzuhalten.
  • besseren Zugang zu humanitärer Hilfe zu ermöglichen, um die Menschen effektiv und schnell zu erreichen – von innerhalb Syriens aus und über die Landesgrenzen hinweg.
  • ihrer Verpflichtung nach der UN-Konvention über die Rechte des Kindes nachzukommen und ausländische Kinder, insbesondere in ehemaligen vom sogenannten „Islamischen Staat“ kontrollierten Gebieten, auf sichere und freiwillige sowie würdevolle Weise zurückzuführen.
  • UNICEF appelliert zudem erneut an den UN-Sicherheitsrat, eine politische Verhandlungslösung zu unterstützen, die diesen Krieg ein für alle Mal beendet.

Corona-Krise
Scholz gerät wegen Ablehnung von Corona-Bonds aus eigener Partei unter Druck

Düsseldorf – Der Vorsitzende der deutsch-italienischen Parlamentariergruppe, Axel Schäfer (SPD), hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wegen der Ablehnung von Corona-Bonds kritisiert. „Das Ansehen Deutschlands hat in Italien wegen der Diskussion um finanzielle Hilfen bereits stark gelitten“, sagte Schäfer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Bundesfinanzminister Olaf Scholz macht in dieser Krise einen guten Job. Seine Ablehnung möglicher Corona-Bonds verstehe ich jedoch nicht“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete. „Es geht doch nicht darum, Schulden anderer Länder zu vergemeinschaften. Der ESM ist nicht dafür geschaffen, in dieser Krise Italien und andere Staaten aufzufangen“, sagte Schäfer. Rom habe in den vergangenen Jahren im Haushalts- und Finanzbereich zu wenig europäische Regeln umgesetzt. „Jetzt ist aber nicht der Zeitpunkt, die italienische Regierung deswegen am langen Arm verhungern zu lassen.“ Er könne nur hoffen, dass die Eurogruppe an diesem Dienstag zu einer Lösung komme, die Italien wirklich helfe, sagte Schäfer. „Alles andere wäre ein fatales Signal für den ohnehin schon bröckelnden Zusammenhalt in Europa.“

Zum Thema

– Corona-Pandemie – Fischer und Gabriel: EU könnte auseinanderbrechen

Die früheren Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und Sigmar Gabriel (SPD) haben in einem dramatischen Appell vor einem Auseinanderbrechen Europas durch die Coronakrise gewarnt und die Bundesregierung zu einer Art Marshall-Plan für Spanien und Italien aufgerufen.

Fischer und Gabriel: EU könnte auseinanderbrechen

Covid-19
Coronavirus: Britischer Premierminister in Krankenhaus eingeliefert

London – Der britische Premierminister Boris Johnson ist  zehn Tage nach seiner Ansteckung mit dem Coronavirus erneut ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wie ein Regierungssprecher sagte, handele es sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme da Johnson weiterhin anhaltende Symptome wie Fieber habe. „Der Premierminister dankt den Mitarbeitern des NHS [Nationaler Gesundheitsdienst, Anm. Red.] für all ihre unglaublich harte Arbeit und fordert die Öffentlichkeit auf, weiterhin dem Rat der Regierung zu folgen, zu Hause zu bleiben, den NHS zu schützen und Leben zu retten“, sagte der Sprecher. Johnson bleibt weiterhin Regierungschef und steht in Kontakt mit Ministerkollegen und Beamten. Das Coronavirus, das nach jetzigem Wissensstand offenbar Ende 2019 zuerst in der chinesischen Millionenstadt Wuhan ausgebrochen ist und sich von dort weiterverbreitet hat, ist seit Anfang 2020 ein weltweites Problem. Laut dem Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde das Virus jedoch bereits Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Coronavirus-Pandemie ausgerufen. Die Symptome der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 ähneln einer Lungenentzündung. Um eine weitere Ausbreitung einzudämmen haben zahlreiche Staaten Ausgangssperren ausgerufen. In Deutschland gilt ein Kontaktverbot. Spanien und Italien gehören in Europa zu den am stärksten betroffenen Staaten.