Corona-Pandemie
EU-Kommission genehmigt Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech
Corona-Pandemie
Türkei: Präsident Erdogans Neffe Ahmet an Corona gestorben
Die Türkei meldete am Sonntag 20.316 weitere Coronavirus-Infektionen, darunter 3.546 symptomatische Patienten. Bis zu 21.218 Menschen erholten sich im Laufe des vergangenen Tages und brachten die Zahl der Erkrankten auf 1,8 Millionen, während die Zahl der Todesopfer mit 246 Neuzugängen auf 18.097 stieg. Die COVID-19-Pandemie hat seit letztem Dezember über 1,69 Millionen Menschenleben in 191 Ländern und Regionen gefordert. Nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University wurden weltweit mehr als 76 Millionen Fälle gemeldet, von denen mehr als 43,1 Millionen geheilt werden konnten.Koronavirüs tedavisi gördüğü hastanede vefat eden Ahmet Erdoğan beye Allah'tan rahmet, Cumhurbaşkanımız @RTErdogan’a ve tüm yakınlarına başsağlığı ve sabırlar diliyorum.
— İbrahim Kalın (@ikalin1) December 20, 2020
Mevla mekanını cennet eylesin.
Corona-Pandemie
DRK drängt auf rasche Impfung von Rettungssanitätern
Verband fordert Vorrang bei Impfungen für pflegende Angehörige
Beim Corona-Infektionsschutz müssen pflegende Angehörige endlich in die nationale Teststrategie eingebunden und mit Vorrang in die diskutierte Impfstrategie einbezogen werden, fordert der Bundesverband wir pflegen e. V. in einer aktuellen Stellungnahme an die Bundesregierung und Abgeordnete im deutschen Bundestag.
„Die schwierige Lage pflegender Angehöriger während der Pandemie scheint in der Politik immer noch nicht angekommen zu sein und das, obwohl sie in Deutschland den größten Anteil der Pflegearbeit übernehmen“, mahnt Sebastian Fischer, Vorstandsmitglied von wir pflegen e.V.. In Deutschland pflegen rund 5 Millionen Angehörige mehr als 2,6 Millionen Menschen mit Pflegebedarf im häuslichen Umfeld. Entlastung für überlastete pflegende AngehörigeDie Situation der häuslichen Pflege sei in der zweiten Welle mehr als prekär, schreibt wir pflegen e.V. an die Politik. „Bei rasant steigenden Infektionen brechen erneut wichtige Unterstützung wie Tagespflege, zugehende Beratung oder ambulante Pflege weg. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr können auch Freund*innen, Nachbar*innen und Bekannte nicht wie vor der Pandemie unterstützen. So bleiben viele Familien sich selbst überlassen und müssen alleine die Betreuung und Versorgung stemmen. Viele sind überfordert und am Ende ihrer Kräfte.“
Neben Maßnahmen zum Infektionsschutz müsse die Politik die häusliche Pflege deshalb mit weiteren Entlastungsmaßnahmen stützen. Als eine wirksame Maßnahme für berufstätige pflegende Angehörige schlägt wir pflegen e.V. konkret eine Freistellung mit Lohnersatz nach dem Infektionsschutzgesetz vor. Mehr Anerkennung für die Leistungen pflegender Angehöriger Die Corona-Pandemie zeigt: Pflegende Angehörige sind in diesem Pflegesystem systemrelevant, heißt es in dem Papier. „Es braucht schnelle und einfache Hilfe, wie die freie Verfügung über den Leistungssatz der Tagespflege, wenn diese wegen Schließung oder reduzierten Platzzahlen nicht genutzt werden kann.“ Bei aller Liebe, die Angehörige antreibe, betonen pflegende Angehörige in der Stellungnahme, sei häusliche Pflege vor allem eine wichtige gesellschaftliche Arbeit. An die Politik gerichtet heißt es: „Häusliche Pflege gibt es nicht umsonst. Vor allem nicht in einer Pandemie. Es ist spät, aber nicht zu spät. Handeln Sie!“
Geschichte
Dezember 1978: Das Pogrom von Kahramanmaraş
Am heutigen Montag jährt sich zum 35. Mal die Ermordung des Türken Ramazan Avcı durch eine Horde Neonazis. Am Heiligabend starb der damals 26-jährige an den Folgen seiner schweren Kopfverletzungen.
Gedenken an Ramazan Avci: 1985 von Neonazis erschlagen
Rassismus
Gedenken an Ramazan Avci: 1985 von Neonazis erschlagen
Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avcı zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen. Sein Bruder und der Freund konnten in letzter Sekunde in einen Linienbus fliehen, der ebenfalls von den Nazis angegriffen wurde. Ramazan Avcı rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Nachdem er auf der Straße aufschlug, liefen die Neonazis auf ihn zu. Ramazan Avcı wurde auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten auf den Kopf brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus. Wenige Tage später wurde sein Sohn geboren, der nach ihm benannt wurde.Viele Skinheads sahen sich bei ihrem Terror gegen Einwanderer als Vollstrecker eines Volkswillens. Naziskinaktivitäten auf offener Straße wurden polizeilich und gesellschaftlich weitgehend geduldet. So konnten auf dem belebten Hansaplatz im Hamburger Zentrum Anfang Dezember 1985 zwei Skinheads ein von ihnen als türkisch kategorisiertes junges Mädchen quälen, schlagen und immer wieder zu Boden werfen, ohne dass jemand eingriff oder die Polizei holte. In Hamburg war die Verbindung zwischen den losen, trinkfreudigen Naziskingruppen und neonazistischen Kaderorganisationen besonders auffällig und erfolgreich, wurde aber von Polizei und Politik ignoriert. Hamburgs damaliger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi, SPD, bedauerte den „tragischen Tod” Ramazan Avcis, ohne den Naziterror zu erwähnen, berichtet „Gegenwind“.
Auch das türkische Konsulat in Hamburg gedachte mit einem Tweet an die Ermordung des Deutschtürken. „Ramazan Avci wurde am 21. Dezember von Neonazis zu Tode geschlagen. Er war weder das erste noch das letzte Opfer. In Gedenken an Ramazan Avcı“, twitterte das Konsulat.Wir klagen um Ramazan Avci, der am 21. Dezember 1985 vor dem S-Bahnhof-Landwehr in Hamburg von Nazi-Skins angegriffen wurde. Drei Tage später, am 24. Dezember 1985, erlag er den tödlichen Verletzungen. Unsere Gedanken sind bei Familie und Freund*innen. (1/2) #keinvergessen pic.twitter.com/7CcZpsBmD4
— NSU-Komplex auflösen (@nsutribunal) December 21, 2020

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– Fremdenfeindlichkeit – „Ich bin ein Mensch wie Du“: Der rassistische Mord an Ufuk Şahin
„Ich bin ein Mensch wie Du“. Das waren die letzten Worte von Ufuk Şahin, der vor 31 Jahren in Berlin Reinickendorf im Alter von 24 Jahren von einem Rassisten mit einem Messer ermordet wurde.
„Ich bin ein Mensch wie Du“: Der rassistische Mord an Ufuk Şahin
Baku-Tbilisi-Kars
Türkischer Verkehrsminister: China-Exportzug zeigt Macht der Türkei in der Logistik
Çin İhracat Trenimiz, Çerkezköy'den Xi’an şehrine kesintisiz yolculuğunu tamamladı!
— Adil Karaismailoğlu (@akaraismailoglu) December 19, 2020
Türkiye'nin lojistik gücünü geçtiği her kentten dünyaya duyuran Çin İhracat Treni, demiryolu taşımacılığındaki zaferimizdir!#ÇinTreniNerede 📍Çin, Xi’an https://t.co/B0MTfdZNhE pic.twitter.com/QLyUXgRb2M
Umweltpolitik
Grüne fordern Einsatz von Mehrwegverpackungen im Onlinehandel
Ausbildungspolitik
Heil fordert Wirtschaft zu Kraftanstrengung für mehr Ausbildungsplätze auf
Xinjiang
Sklaverei: Muslimische Uiguren in China zum Baumwollpflücken gezwungen
Begonnen hat das Ganze 2014, damals reiste Parteichef Xi zum ersten Mal nach Xinjiang. Bis dahin hatten die lokalen Behörden vor allem auf wirtschaftliche Entwicklung gesetzt, um die immer wieder aufflammenden ethnischen Unruhen in der Region unter Kontrolle zu bringen. Bei seinem Besuch vor sechs Jahren ordnete Xi jedoch eine „ideologische Heilung“ der muslimischen Minderheiten an und forderte die Beamten auf, „keine Gnade“ zu zeigen. Wenig später entsandte Peking den Hardliner Chen Quanguo als Parteichef nach Xinjiang. Er ließ in kurzer Zeit einen Polizeistaat aufbauen, der wohl einmalig auf der Welt ist, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Über eine Million Gefangene Laut Menschenrechtsorganisationen halte China eine unglaublich große Zahl von Personen der weitgehend muslimischen Minderheit in über den ganzen Nordosten verstreuten sogenannten Umerziehungslagern gefangen. Über eine Million, mehr als sieben Prozent der muslimischen Bevölkerung in der chinesischen Region Xinjiang, sind nach Experten der Vereinten Nationen jetzt in einem sich erweiternden Netzwerk von „politischen Umerziehungslagern“ eingesperrt. Der volle Umfang des Internierungssystems war lange Zeit deswegen im Dunkel, weil viele Uiguren sich fürchteten auszusagen, so die Tageszeitung Wallstreet Journal.Zum Thema
– Xinjiang – China: „Uigurische Babys wie Abfall weggeworfen“
Um das Bevölkerungswachstum der unerwünschten muslimischen Uiguren zu beschränken, habe Chinas kommunistische Regierung angeordnet, dass Babys kurz vor oder nach der Geburt getötet werden.
China: „Uigurische Babys wie Abfall weggeworfen“
Corona-Pandemie
Berliner Lehrer Soydan Arslan stirbt nach Corona-Infektion
Mir fehlen noch die Worte! Unser Kollege ist an Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Soydan war Lehrer in Xberg. Er war junger Familienvater und hatte keine Vorerkrankungen. Die Infektion erfolgte höchstwahrscheinlich im Dienst!Der Mann arbeitete an einer Schule in Kreuzberg. In einer Klasse, in der er unterrichtete, gab es unter Schülern mehrere Corona-Fälle berichtet der Tagespiegel. Er war den Angaben zufolge junger Familienvater und hatte keine Vorerkrankungen. Ein weiteres Mitglied des Lehrpersonals soll positiv getestet worden sein. Dem Bericht zufolge wurde Arslan am 10. November unter Quarantäne gestellt. Er verstarb demnach am Donnerstag im Krankenhaus.


