Gaza-Krieg
Yücel: „Israelischen Soldaten ist Straffreiheit garantiert“

ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Israelische Soldaten und Siedler genießen Immunität – ihnen ist Straffreiheit garantiert, wenn sie Palästinenser im Gaza in ihrem Sprachgebrauch in die „Hölle“ schicken, Journalisten und zahlreiche Doppelstaatler „versehentlich“ töten. Wer stellt diesen Tätern eigentlich die Immunität aus? USA und Deutschland. Immer wenn Israel internationale Spannungen auslöst, weil es in Palästina gegen das Völkerrecht oder Kriegsrecht verstößt, hat das keine strafrechtlichen Konsequenzen – das geht seit 75 Jahren so. Deshalb ist es auch sinnlos, all die Verbrechen eines souveränen Staates, dessen Existenz bereits mit Anerkennung der Vereinten Nationen und durch Landraub gesichert ist, hier aufzuzählen. Die Anklageschriften würden sich gestapelt über den Nahen Osten meterhoch auftürmen. Jüngstes Beispiel: Weil ein Geschäft Ziel einer intelligenten Bombe wird, müssen auch der Marktplatz eines Flüchtlingslagers in Gaza mitsamt den Flüchtlingen dran glauben. Weil man in jeder Flüchtlingsunterkunft die Hamas wittert, bleibt keines davon verschont, weder Schulen noch unter dem Schutz der UN stehende Gebäude. Wenn ein Baptisten-Hospital in Gaza-City von was auch immer getroffen wird und Hunderte Todesopfer gezählt werden, kann Israel es gar nicht gewesen sein und wenn, hat es auch keine Auswirkungen; auch deshalb nicht, weil diese und viele weitere Krankenhäuser ja Tage zuvor von Israel zigmal ermahnt wurden, die Gebäuden zu räumen. Wenn der drittältesten Kirche der Welt in Gaza die Mauern über die Zufluchtsuchenden hereinstürzen, dann nur, weil das Gebäude den statischen Ansprüchen der modernen Kriegführung nicht gewachsen war und die Hamas dran schuld ist, die Finanzhilfen der EU nicht richtig eingesetzt zu haben. Aber FDP-Mitglied Dirk Niebel hat schon eine Idee parat: Er fände es „suuuper“, wenn dort Parkplätze entstehen, sprich, man greift bereits den Siedlern bei der Planung ihrer Existenz vor. Merkt man eigentlich nicht mehr, wie sich das beißt? Hamas, eine islamistische Terrortruppe, hat demnach christlichen Kirchen samt dem Klerus und christlichen Palästinensern im seit 2007 hermetisch abgeriegelten Gazastreifen nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, wie es „Juden“ außerhalb dessen vor 16 Tagen erfuhren? Apropos vorgreifen: Wenn 16 Journalisten in 16 Tagen ums Leben kommen, dann nur, weil sie dem europäischen Stimmvieh zufolge zur falschen Zeit am falschen Ort standen, um über den Krieg zu berichten. Übrigens, im Ukraine-Krieg sind bisher rund ein Dutzend Medienschaffende getötet worden und jeder Einzelne hatte ein unüberhörbares Raunen in Europa hervorgerufen. Was stimmt also hier nicht? In Gaza stieg die Zahl der bestätigten zivilen Opfer in 14 Tagen auf über 4.000 an, aber in Berlin hatte man dafür nicht einmal ein Achselzucken übrig. In der Ukraine meldete die UN nach anderthalb Jahren Krieg 10.000 zivile Opfer. Der Großteil waren Opfer von ukrainischem Beschuss des Donbass und Berlin kann seitdem nicht genug Geld und Waffen liefern, um der Ukraine bei der Rückeroberung von besetzten Gebieten unter die Arme zu greifen. Wo findet noch einmal ein Besatzung-, ein Vernichtungskrieg statt? Der Besatzungskrieg, der Vernichtungskrieg wird in Gaza vollzogen, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, wenn die israelische Regierung dem die Krone aufsetzt und über Landwirtschaftsminister Avi Dichter flapsig erklären lässt, um Gaza eine Pufferzone einrichten zu wollen, sprich das bereits annektierte palästinensische Gebiet auszuweiten. Die israelische Regierung, israelische Soldaten und Siedler dürfen das alles, denn es geht schlicht und einfach um Landgewinn. Ist wie im Wilden Westen; wer die Macht hat, der darf indigene Völker verfolgen, vertreiben, in Reservate einpferchen und bei Widerstand töten. Danach kommen die Siedler, die ihr Land abstecken und bewirtschaften. Das wird auch nach mehr als 200 Jahren in der sogenannten Pufferzone um Gaza genauso geplant, wie auch in den Golan-Höhen, die seit Jahren als Pufferzone zu Syrien annektiert sind. Im Westjordanland und in Jerusalem ist es bereits gang und gäbe, dass sich Siedler das nehmen, was ihnen beliebt und ihre Existenz sichert. Und wer sichert den israelischen Siedlern das sogenannte Existenzrecht? Washington und vor allem Berlin. Im Überbietungswettbewerb, wer Israel am nächsten zur Seite steht und uneingeschränkt solidarisiert, kommen die Palästinenser darin überhaupt nicht vor. Sie sind mittlerweile vom israelischen Verteidigungsminister zu „Tieren“ degradiert worden, zu einer Herde eines minderwertigen Volkes, die man am besten mit freundlicher Empfehlung von Kanzler Scholz in die ägyptische Wüste treibt. Und jene palästinensischen Stimmen, die sich in Washington, London, Berlin oder Paris darüber echauffieren und zu Wort melden, müssen mit Einschränkungen ihrer Rechte rechnen und werden drakonisch bestraft; man entzieht ihnen regelrecht das Existenzrecht. Die Welt schüttelt nur noch mit dem Kopf und hat die Nase davon endgültig dicke; von der Heuchelei und Doppelmoral Washingtons oder Berlins. Und das ist gut so. Die Solidarität mit Israel erleidet nicht nur in den USA und Europa Schlagseite, sondern und vor allem auch in Deutschland, je länger der Konflikt anhält; trotz der vielen Wortführer, die in sozialen Medien für Israel einstimmen und sich in Relativierung gegenseitig überbieten. Die Solidarität mit den Palästinensern wächst dagegen, Ungerechtigkeiten werden ausgesprochen, angeprangert. Das Gerechtigkeitsempfinden ist eine menschliche evolutionäre Entwicklung, die einen wesentlichen Anteil daran hat, dass das Leben in einer Gemeinschaft organisiert wird. Wird in dieser Gemeinschaft Ungerechtigkeit festgestellt, setzt man sich, wie in diesem Fall, für die stets geschädigten Palästinenser ein. Das ist nämlich das wesentliche Merkmal dieses Konflikts: Das Existenzrecht Palästinas.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema

– Al-Ahli-Arab-Krankenhaus – Gaza: „Wer steckt hinter der Krankenhaus-Bombardierung?“

Thomas: „Waffenexperten sagen einhellig, dass keine jemals bisher von Hamas eingesetzte Rakete ein derartiges Maß an Vernichtung hätte anrichten können.“

Gaza: „Wer steckt hinter der Krankenhaus-Bombardierung?“

Al-Ahli-Arab-Krankenhaus
Gaza: „Wer steckt hinter der Krankenhaus-Bombardierung?“

ein Gastkommentar von Michael Thomas

Bevor man sich der Frage stellt, wer für die mindestens fünfhundert Opfer verantwortlich ist, die ihr Leben am 17. Oktober um 19 Uhr Ortszeit durch eine Explosion im christlichen al-Ahli Arab Krankenhaus verloren haben, wird man sich an das Verhalten der israelischen Führung erinnern müssen, das diese sterotyp immer wiederholt. Viele Medien haben aufgrund dieses Verhaltens längst jedes Vertrauen in Stellungnahmen der israelischen Armee verloren.

Es ist eine schier unendliche Liste von Vorfällen, die grundsätzlich immer nach dem gleichen Muster abgearbeitet werden.

Erinnern wir uns nur an zwei sehr prominente Beispiele, die möglicherweise vielen Menschen noch erinnerlich sind. Da wurde die US-palästinensische Journalisten Shireen Abu Aqleh bei einem Einsatz durch einen gezielten Kopfschuss hingerichtet. Die israelische Armee lehnte jede Verantwortung für den Mord unter dem Hinweis ab, Aqleh sei ihren Informationen nach tatsächlich von einer palästinensischen Kugel getötet worden.

Das war eine Lüge. Die von Israel der Öffentlichkeit präsentierten „Beweise“ waren keine und wurden Stück für Stück durch Untersuchungen widerlegt. Israel, mit den erhobenen Untersuchungsergebnissen konfrontiert, die zweifellos einen israelischen Scharfschützen als Täter identifiziert hatten, gab dies schlussendlich zu. Dies bewies die bewusste Täuschung, die Israel der Weltöffentlichkeit präsentiert hatte.

Vielleicht ebenfalls noch in Erinnerung ist vielleicht der Einsatz von Weißem Phosphor über Gaza-Stadt in 2009, dessen Verwendung über bewohnten und von Menschen frequentierten Gebieten als klares Kriegsverbrechen gilt. Nachdem Israel mit dem Verdacht dieses Einsatzes konfrontiert wurde, wies es diesen sofort mit der Aussage zurück, dass man diese Waffe nicht verwendet habe. Am Einsatzort erhobene Untersuchungen, gesammelte Zeugenaussagen und die ärztlichen Berichte bewiesen das Gegenteil und überführten Israel auch hier der Lüge und der versuchten Täuschung.

Unter diesem Licht muss man die offizielle Stellungnahme der israelischen Armee betrachten, die sie anlässlich der tragisch verlustreichen Zerstörung des Krankenhauses im Gaza-Streifen präsentiert hat.

Diese stützt sich auf Videoaufnahmen bzw. Kartenmaterial und einen angeblich abgehörten Funkverkehr zwischen Widerstandskämpfern. Dabei sollen die Kämpfer deutlich von einer fehlgegangenen Rakete gesprochen haben, die diese Explosion ausgelöst habe. Der britische Channel4 hat den präsentierten Funkspruch analysiert und kam zu dem Ergebnis, dass er in seiner Syntax, in seinem Akzent und Tonfall fraglich sei. (1)

Zudem wurde bereits berichtet, dass einer forensischen Analyse zurfolge dieser „Funkspruch“ auf zwei Tonkanälen bearbeitet und zu einem zusammengeführt worden sei. Es scheint sich infolgedessen herauszukristallisieren, dass es sich hierbei keinesfalls um einen „zufällig abgefangenen Funkspruch zwischen Widerstandskämpfern“ handelte – und somit schon mal gar nicht um einen Beweis für die Behauptungen Israels.

Gleich mehrere Institutionen, die sich mit dem Fall befassten, weisen die anhand von Bildmaterial erhobene Behauptung, es habe sich um eine Hamas-Rakete gehandelt, deren Motor beim Start versagt und dann zu der Katastrophe geführt habe, zurück. Es liegen verschiedene Videos von einer möglicherweise in Frage kommenden Rakete vor, die von verschiedenen Positionen aufgenommen wurden und in der Analyse klar zeigen, dass diese Rakete von „Iron Dome“ im Flug erfasst und vollständig zerstört worden war.

Sie hängt definitiv nicht mit der nur sehr kurze Zeit später erfolgten Detonation auf dem Krankenhausgelände zusammen. Sie würde auch schwerlich den typisch pfeifenden Lärm einer anfliegenden Granate verursachen, so wie er unmittelbar vor der Explosion auf einem Video festgehalten wurde. So hegt nach umgreifenden Analysen auch die bekannte „Forensic Architecture“-Organisation in London massive Zweifel an den israelischen Angaben und kommt zu dem Schluss, dass sicherlich keine Hamas-Rakete die Vernichtung angerichtet hat. (2)

Wie durch die Organisation Bellingcat nach Auswertung diverser kleinerer und größerer Krater auf dem Krankenhausgelände gemutmaßt wird, passen diese nicht zu der üblicherweise von Israel eingesetzten Artilleriemunition – was jedoch die Verwendung einer Luftdetonationsgranate durch Israel nicht ausschließt und mangels momentan vorliegender Beweise keine abschließende Beurteilung darstellen kann.

Denn viel leichter als Überreste einer Artilleriegranate müssten Raketenteile aufzufinden sein, wenn eine Rakete die Zerstörung verursacht hätte. Und diese fehlen; zudem sagen Waffenexperten einhellig, dass keine jemals bisher von Hamas eingesetzte Rakete ein derartiges Maß an Vernichtung hätte anrichten können. Zusammen mit der Beobachtung, dass diese Explosion in eine verblüffend zeitlich systematische Reihenfolge passt, da kurz zuvor im Abstand von etwa zwei Minuten weitere Artilleriegeschosse im Gaza-Streifen einschlugen, ist die Aussage von der Krankenhausdirektion interessant, nach der wenige Tage zuvor Aufforderungen zur Evakuierung und „Warnangriffe“ mit kleinen Kalibern auf das Krankenhaus erfolgt waren.

Dieser Evakuierungsbefehl in Verbindung mit den „Roof-knocking“-Warnangriffen vorher sind das regelmäßig benutzte Muster Israels vor einem schweren, massiven Vernichtungsschlag. Zudem stellte die BBC bei der Präsentation der „alternativen Fakten“ durch Israels Militärführung einen geradezu verstörenden Missgriff bei der angeblich lokalisierten Startfläche der Rakete, die angeblich auf das Krankenhaus gefallen sei. Es wurde eine Karte mit den Worten gezeigt, dass die Rakete von einem Friedhof aus gestartet worden sei, der dicht bei dem Krankenhaus läge. In der Tat befindet sich beim Krankenhaus ein Friedhof. Der von Israel markierte Punkt jedoch zeigt auf ein Gebiet, in welchem es keinen gibt.

Zusammenfassend kann man augenblicklich feststellen, dass die Rakete, die Israel als Urheber der Katastrophe identifiziert haben will, nicht in Frage kommt, da sie vollständig in der Luft zerstört wurde. Der vorgelegte „Funkspruch“ ist nach Analysen produziert.

Noch nicht einmal die Behauptung der israelischen Führung, die Armee greife keine Krankenhäuser an, hält einer Untersuchung stand. Wie „Forensic Architecture“ feststellt, hat es allein in den letzten Tagen insgesamt 59 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Gaza gegeben. Auch hier muss man mit klaren Worten von einer Lüge sprechen. (3)

Das Magazin „Middle East Eye“ hat die Geschichte der aktuellen und einiger Lügen Israels der Vergangenheit in einem kurzen Abriss zusammengestellt, die ein wirklich beeindruckendes Maß an Täuschungsversuchen offenlegen und zu erheblichen, grundsätzlichen Zweifeln an allem führen müssen, was die israelische Führung der Welt mitteilen will. (4)

Wir sehen also insgesamt nach Würdigung der bisher bekannten Fakten tatsächlich nichts als das altbekannte Muster Israels. Wir sehen allerdings auch das altbekannte Muster des unkritischen Unterstützerkreises, der Israel wie eine Wagenburg umgibt und seine Medien noch immer behaupten lässt, es gäbe anscheinend Zweifel an der Urheberschaft des brutalen Angiffs. Von den weltweit längst in großen Mengen riesiger Demonstrationen gegen Israel findet sich beispielsweise in deutschen Medien höchstens eine handvoll Randnotizen, stattdessen entringt sich der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock der unsägliche Satz: „In diesen Tagen sind wir alle Israelis!“, was sogar in Israel selbst sauer aufstößt und weltweit für beißende Kommentare sorgt.

Weder die deutsche, noch die englische, die französische oder die US-Regierung wird den Verlauf der weitergehenden Untersuchungen verfolgen, geschweige denn kommentieren. Frau Annalena Baerbock wird als selbsternannte Israelin immer einsamer, aber mit unerschütterlicher Entschiedenheit auf den bereits jetzt demontierten Zweifel bestehen, den Israel wieder einmal erfolglos säen wollte.

Und es wird weitergehen. Längst überzog das israelische Militär weitere Krankenhäuser mit einem „Evakuierungsbefehl“ und längst sind wieder Kirchen und UN-Einrichtungen mit großen Verlusten an Menschenleben vernichtet worden. Die israelische Armee braucht dank der blinden Unterstützung seiner „Freunde“ weder eine Atempause noch eine Schrecksekunde, um das Vernichtungswerk ungerührt weiterzuführen.

  1. https://www.channel4.com/news/who-was-behind-the-gaza-hospital-blast-visual-investigation
  2. https://x.com/ForensicArchi?t=y_fcttkV4sILQBNb_-OOLA&s=09 3.https://twitter.com/ForensicArchi/status/1715422514468286507?t=hNp-Ub3wmMVvU3Gj3AViTw&s=19 4. https://youtu.be/i9TwBqDe_I0?si=Ut_abblt1U5twusa

 Zum Autor 
Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Thema
– Gaza-Krieg –

Erdogan kritisiert „heuchlerische Berichterstattung“ über den Konflikt

Erdogan hat westlichen Medien eine „voreingenommene und heuchlerische“ Berichterstattung zum Gaza-Krieg vorgeworfen und diese verurteilt.

Erdogan kritisiert „heuchlerische Berichterstattung“ über den Konflikt

Vaping
E-Zigaretten – Pod-Systeme liegen im Trend

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Wer E-Zigaretten konsumieren möchte, steht zunächst vor der Grundsatzfrage, welches System er für seine Vaporizer bevorzugt. So können Dampfer zwischen einfachen Cigalikes, E-Zigaretten mit Pod-System und E-Zigaretten mit Mod-System wählen.

E-Zigaretten – Pod-Systeme liegen im Trend

Im Trend liegen E-Zigaretten mit Pod-System, weil viele Konsumenten mit diesen Produkten einen gesunden Mittelweg verbinden, der die Vorteile von Cigalikes in puncto einfacher Handhabung mit den Vorteilen von E-Zigaretten mit Mod-System in puncto Qualität und Vielfalt ausbalanciert. Das ist für uns Anlass genug, uns näher mit dieser Technologie für Vaporizer zu beschäftigen.

Was sind Pod-Systeme überhaupt?

Der Begriff Pod-Systeme bezieht sich bei E-Zigaretten auf den Tank. Dieser ist in die Batterie eingebaut und mit dem Heizmechanismus verbunden, der wiederum aus einem Heizdraht oder Heizwendel bestehen kann. Vaporizer mit Pod-Systemen sind kompakt gebaut und bieten E-Zigaretten aus einem Guss. Das bedeutet, dass alle wesentlichen Funktionsträger wie Mundstück, Akku, Kartusche, Heizelement, Zerstäuber und Mikroprozessor in der E-Zigarette integriert sind. Kunden können durch die Wahl des Produkts auf den Zugmechanismus Einfluss nehmen. Sie entscheiden, ob sich die E-Zigarette mit Pod-System automatisch mithilfe eines Sensors für Unterdruckerkennung beim Inhalieren erhitzt oder durch das Aktivieren einer Feuertaste. Beim Anbieter blubber-oase.de können Sie ein Pod System online finden.

Abgrenzung zu Cigalikes und Mod-Systemen

E-Zigaretten mit Pod-Systemen sind komplexer aufgebaut als Cigalikes und bieten eine höhere Leistung sowie eine größere Akkukapazität. Während Cigalikes grundsätzlich Einwegprodukte sind, gibt es bei E-Zigaretten mit Pod-System die Möglichkeit, den Tank nachzufüllen, indem Kunden sich für Vaporizer mit offenem statt geschlossenem System entscheiden. Solche Pod-E-Zigaretten mit offenem System bieten gegenüber einfachen Cigalikes sowie Pod-E-Zigaretten mit geschlossenem System eine größere geschmackliche Vielfalt. Eine Sonderform stellen Prefilled Pods dar, bei denen der Akku zusätzlich aufladbar ist. Dafür fallen Leistung und Akkukapazität von E-Zigaretten mit Pod-System gegenüber E-Zigaretten mit Mod-System ab. Ursprünglich entstanden Vaporizer mit Mod-System, um Kunden gewisse Freiräume bei der Konfigurierung einzuräumen. Manche Kunden nutzen diese Möglichkeiten weidlich aus, um ihre anspruchsvolle E-Zigarette mit Mod-System ähnlich hingebungsvoll „aufzumotzen“, wie manche Autofahrer eine Leidenschaft für das Fahrzeugtuning entwickelt haben. Demgegenüber sind E-Zigaretten mit Pod-System mit ihrer kompakten und standardisierten Bauweise eher auf eine einfache und handliche Benutzung ausgelegt.

Welche Zielgruppen werden angesprochen?

Man braucht kein Prophet sein, um die Prognose zu wagen, dass Pod-Systeme dauerhaft für den Markt an E-Zigaretten eine wichtige Bedeutung haben werden. Die Zielgruppen stehen auf einer breiten Grundlage, weil Pods den gesunden Mittelweg verkörpern. Dem gegenüber stehen Cigalikes, bei denen sogar das Attribut spartanisch denkbar wäre, und Mods, die Luxus und Exklusivität symbolisieren, eher für ausgeprägte Bedürfnisprofile. Kein Dampfer macht etwas falsch, wenn er sich für Vaporizer mit Pod-Systemen entscheidet. Hingegen machen diejenigen beim Kauf alles richtig, welche die Handlichkeit einer Cigalike mit gewissen Qualitätsansprüchen verbinden möchten.

Pods bieten Raum für Wahlmöglichkeiten

Die Breite an Vapern, die E-Zigaretten mit Pod-System abdecken, macht sich ferner an der hohen Anzahl an Wahlmöglichkeiten bemerkbar. So können Konsumenten wählen, ob sie sich E-Zigaretten mit automatischer Erhitzung oder mit Feuertaste zulegen möchten. Sie entscheiden darüber, ob sie ein geschlossenes System ähnlich wie bei Cigalikes oder ein offenes System in Anlehnung an aufgefeiltere Mods mit nachfüllbarem Tank nutzen. Wer die Umwelt schonen möchte, verwendet besser offene Systeme, da geschlossene Systeme bei E-Zigaretten reine Wegwerfprodukte sind. Wichtige Kennzahlen beim Anbietervergleich sind die Leistung in Watt, die Akkukapazität in Milliamperestunden (mAh) und das Tankvolumen. Der Widerstand der Coils und damit der Heizelemente, der in Ohm gemessen wird, gibt über die Dampfentwicklung Aufschluss. Niedrige Werte stehen für eine hohe Dampfentwicklung und ein intensiveres Aroma, während hohe Werte die Dampfentwicklung und das Geschmackserlebnis in Grenzen halten. All dies kommt Dampfern entgegen, die mit dem Rauchen aufhören möchten und auf der Suche nach einem attraktiven Alternativprodukt sind.

Kultur
Sind traditionelle Hochzeiten noch zeitgemäß?

Traditionelle Hochzeiten sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil vieler Kulturen und Gesellschaften. Sie gelten als ein Symbol für den Beginn einer neuen Lebensphase als Paar und werden oft mit festlichen Zeremonien und Bräuchen gefeiert. Allerdings hat sich die Gesellschaft im Laufe der Zeit verändert und mit ihr auch die Vorstellungen von Ehe und Hochzeit. Dafür sind unterschiedliche Faktoren, wie beispielsweise die der Globalisierung, der Migration und des Feminismus verantwortlich. Daher stellt sich die Frage, ob traditionelle Hochzeiten noch zeitgemäß sind.

Die Bedeutung von traditionellen Hochzeiten

Traditionelle Hochzeiten sind in vielen Kulturen von großer Bedeutung. Sie sind oft von Bräuchen, Riten und Symbolen geprägt, die seit Generationen weitergegeben werden. Die Bräuche rund um die Hochzeit sollen den Zusammenhalt der Familie und der Gemeinschaft stärken. Denn Hochzeiten dienen nicht nur dazu, zwei Menschen zu vereinen, sondern auch, um die Bindungen zwischen Familien und Gemeinschaften zu stärken. In Deutschland gibt es unterschiedliche regionale Traditionen und Bräuche rund um die Hochzeit. Beispielsweise ist es in einigen Regionen üblich, dass die Braut einen Brautstrauß auswählt und dieser dann von einem Brautjungfernzug zum Bräutigam gebracht wird. Eine weitere Tradition ist die „Brautentführung“. Hier entführen Freunde des Bräutigams die Braut, damit er sie finden und „freikaufen“ kann. Traditionen wie diese werfen die Fragen auf, welche Bräuche tatsächlich noch zeitgemäß sind. Als schöner und zeitloser Brauch gilt das Dekorieren mit Blumen in unterschiedlichen Farben. Oft können Paare Blumen in Berlin und in fast allen anderen deutschen Städten liefern lassen. Das macht die Hochzeitsplanung besonders einfach und unkompliziert. Auch in anderen Ländern und Kulturen gibt es zahlreiche traditionelle Hochzeitsbräuche. In einigen Kulturen werden aufwändige Zeremonien und Rituale durchgeführt, um den Bund zwischen Braut und Bräutigam zu besiegeln. Diese Bräuche können religiösen oder kulturellen Ursprungs sein und haben oft eine tiefe symbolische Bedeutung. Traditionelle Hochzeiten gelten daher als eine Möglichkeit, die kulturelle Identität zu bewahren und weiterzugeben. Sie schaffen eine Verbindung zur Vergangenheit und geben den Menschen das Gefühl von Zugehörigkeit und Kontinuität. Darüber hinaus ist eine traditionelle Hochzeit eine gute Gelegenheit, um gemeinsam zu feiern und Freude zu teilen.

Die Entwicklung von Hochzeitsbräuchen

Im Laufe der Zeit haben sich Hochzeitsbräuche weiterentwickelt und verändert. Früher waren traditionelle Hochzeiten oft von strengen Regeln und Vorschriften geprägt, die von der Familie und der Gesellschaft festgelegt wurden. Heutzutage sind Paare jedoch freier in der Wahl ihrer Hochzeitsbräuche und können sie an ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche anpassen. Auch die Hochzeitszeremonie selbst hat sich verändert. Während früher oft nur eine kirchliche Trauung stattfand, entscheiden sich heute viele Paare für eine freie Trauung oder eine standesamtliche Trauung an einem besonderen Ort. Auch personalisierte Hochzeiten werden immer beliebter.

Kritikpunkte der traditionellen Hochzeit

Trotz ihrer Bedeutung und Geschichte gibt es einige Kritikpunkte an traditionellen Hochzeiten. Viele Paare argumentieren, dass traditionelle Hochzeiten zu teuer und zu aufwändig sind. Die Kosten für eine traditionelle Hochzeit können schnell steigen und viele Paare sind nicht in der Lage, diese finanzielle Belastung zu tragen. Darüber hinaus wird kritisiert, dass traditionelle Hochzeiten oft zu viel Wert auf äußere Formen und Konventionen legen und dabei die eigentliche Bedeutung der Ehe aus den Augen verlieren. Auch die Geschlechterrollen in traditionellen Hochzeiten werden oft kritisiert. Ein Kritikpunkt ist, dass der Mann in heterosexuellen Ehen als Hauptverdiener und die Frau als Hausfrau und Mutter dargestellt wird. Dies kann dazu führen, dass Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung eingeschränkt werden und ihre eigenen Ziele und Träume vernachlässigen. Daher ist auch die Heteronormativität der traditionellen Hochzeit ein Kritikpunkt. Hier gilt die heterosexuelle Beziehung als Norm, während andere Formen von Beziehungen ausgeschlossen werden. LGBTQ+-Personen werden durch diese Heteronormativität diskriminiert und ausgeschlossen.

Die Rolle der Familie bei traditionellen Hochzeiten

Die Familie spielt bei traditionellen Hochzeiten eine wichtige Rolle. Sie unterstützt das Paar bei den Vorbereitungen und ist oft aktiv in die Planung und Durchführung der Hochzeit eingebunden. Traditionelle Hochzeiten sind oft auch eine Gelegenheit für die Familie, sich zu versammeln und gemeinsam zu feiern. Die Familie ist ein wichtiger Bestandteil der Hochzeit und trägt dazu bei, dass die Traditionen und Bräuche weitergegeben werden. Traditionelle Hochzeiten haben sich im Laufe der Zeit verändert und an die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen angepasst. Immer mehr Paare entscheiden sich für alternative Hochzeitsbräuche oder eine individuelle Gestaltung ihrer Hochzeit. Sie möchten ihre Persönlichkeit und ihre Beziehung in den Mittelpunkt stellen und traditionelle Konventionen hinterfragen.

Die Herausforderungen traditioneller Hochzeiten in der heutigen Gesellschaft

Die traditionellen Hochzeiten stehen heutzutage vor verschiedenen Herausforderungen. Die steigenden Kosten für eine Hochzeit können für viele Paare eine finanzielle Belastung darstellen. Darüber hinaus haben sich die Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft verändert. Das führt dazu, dass viele Paare Hochzeiten nicht mehr zeitgemäß finden. Sie möchten ihre Beziehung stattdessen lieber auf ihre eigene Art und Weise feiern und traditionelle Bräuche hinterfragen. In diesem Zusammenhang haben sich einige alternative Hochzeitsbräuche entwickelt, die Paare heute vermehrt wählen. Einige entscheiden sich für eine freie Trauung, bei der sie ihre eigenen Rituale und Zeremonien gestalten können. Andere wählen eine Hochzeit im kleinen Kreis oder entscheiden sich für eine Trauung im Ausland. Wiederum andere setzen vor allem auf Nachhaltigkeit bei der Hochzeitsplanung. Die Möglichkeiten sind vielfältig und ermöglichen es Paaren, ihre Hochzeit ganz nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Film
„Rocky“-Star Burt Young, „Paulie“, ist tot

Los Angeles – Burt Young, der in sechs „Rocky“-Filmen mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle Paulie spielte und für seine Darstellung im Originalfilm von 1976 eine Oscar-Nominierung als Nebendarsteller erhielt, ist gestorben. Das bestätigte seine Tochter Anne Morea Steingieser gegenüber der New York Times. Er sei bereits am 8. Oktober in Los Angeles verstorben, erklärte Steingieser. Er wurde 83 Jahre alt. Der Schauspieler wurde bekannt als Rocky Balboas (gespielt von Sylvester Stallone) Freund und Schwager Paulie Pennino. Stallone schrieb auf Instagram:
„Du warst ein unglaublicher Mann und Künstler, ich und die Welt werden dich sehr vermissen“
Young wurde in Queens, New York, als Sohn italienischer Eltern geboren. In einem Artikel aus dem Jahr 1978 schrieb das People Magazine, dass Young über viele Details seiner Vergangenheit, einschließlich des ursprünglichen Nachnamens seiner Familie, ein Geheimnis machte. Mit 15 Jahren brach er die Schule ab, um den Marines beizutreten, wo er von 1957-59 diente. Er wurde von Lee Strasberg am Actors Studio ausgebildet. Der Schauspieler gab 1969 sein Debüt als Barkeeper in einer Folge von „The Doctors“. Im Jahr darauf gab er sein Leinwanddebüt (als John Harris) in dem Horrorfilm „Carnival of Blood“. Er hatte eine kleine Rolle als Ganove in Ivan Passers „Born to Win“ (1971) mit George Segal und Paula Prentiss in den Hauptrollen und einem jungen Robert De Niro. Außerdem spielte er in der Kriminalkomödie „The Gang That Couldn’t Shoot Straight“ mit Jerry Orbach in der Hauptrolle und erneut mit De Niro in einer Nebenrolle sowie in dem viel beachteten Kriminaldrama „Across 110th Street“ (1972).  

TV-Tipp
3sat: „Deutschlandlieder – Almanya Türküleri“

Mainz – Heimatlieder, Schlager und Rap, vereint auf einer Bühne – vom kurdischen Barden Ali Baran bis zu Eko Fresh: Zum 100. Jahrestag der Staatsgründung der Türkei am 29. Oktober präsentiert 3sat den Dokumentarfilm „Deutschlandlieder – Almanya Türküleri“ (Deutschland 2023) von Nedim Hazar (Buch und Regie) am Samstag, 28. Oktober 2023, um 20.15 Uhr in Erstausstrahlung und noch bis 26. Januar 2024 in der 3satMediathek. Es ist eine Reise durch die türkisch-deutsche Musikszene ab den 1960er-Jahren mit Liedern der ersten „Gastarbeiter“-Generation, Romeo-und-Julia-Songs wie „Ley Ley Liebe Gabi“ von Ali Ekber Aydoğan sowie Stücken von Rapperin Tice und Hip-Hopper Eko Fresh: Von 2021 bis 2022 kommen die Stars der türkischstämmigen Community zu einer Konzertreihe zusammen. Dokumentarfilmer Nedim Hazar geht mit auf Tournee als Teil des Ensembles. Die Songs im Film sind eine Art „Best of“ der Konzertreihe, die deutschlandweit auf renommierten Bühnen gastierte, und decken unterschiedliche Tonalitäten und Zeiten ab. Begleitet werden die Musikerinnen und Musiker von einer international besetzten Rockband, einem Streichquartett und teilweise landestypischen Solo-Instrumentalisten wie dem Klarinettisten Bellan Mustafa. Der Höhepunkt der Tournee ist eine Einladung nach Istanbul in die Türkei – ein Land, dem einige der Künstlerinnen und Künstler aus politischen Gründen den Rücken kehren mussten. „Deutschlandlieder – Almanya Türküleri“ ist eine von fünf Sendungen, die 3sat zum 100. Jahrestag der Staatsgründung der Türkei am 29. Oktober ausstrahlt. Bereits am Donnerstag, 26. Oktober 2023, 23.25 Uhr, zeigt 3sat das Dokudrama „Atatürk – Vater der modernen Türkei“ von Monika Czernin und Oliver Halmburger sowie am Samstag, 28. Oktober 2023, 19.20 Uhr, die 3satKulturdoku „Kültür für Deutschland“ von Nuray Şahin. Am Samstag, 28. Oktober 2023, zeigt 3sat außerdem um 21.40 Uhr den Dokumentarfilm „100 Jahre Türkei – Wie deutsch ist das Land?“ von Candan Six-Sasmaz. Ebenfalls eine Erstausstrahlung. Und im Anschluss um 23.10 Uhr folgt der mehrfach ausgezeichnete Spielfilm „Gegen die Wand“ von Fatih Akin. Die Sendungen „Kültür für Deutschland“, „Deutschlandlieder – Almanya Türküleri“ und „Almanya in Anatolia – Wie deutsch ist die Türkei?“ strahlt 3sat in Zweikanalton deutsch/türkisch aus.

Zum Thema

– TV-Tipp – Almanya in Anatolia – Wie deutsch ist die Türkei?

Der Dokumentarfilm ist eine überraschende und bildgewaltige Entdeckungsreise auf den Spuren der Deutschen in der Türkei, wo sie seit Jahrhunderten leben, lieben und zu Hause sind.

Almanya in Anatolia – Wie deutsch ist die Türkei?

Gaza-Krieg
Erdogan kritisiert „heuchlerische Berichterstattung“ über den Konflikt

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Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat westlichen Medien eine „voreingenommene und heuchlerische“ Berichterstattung zum Gaza-Krieg vorgeworfen und diese verurteilt. „Westliche Länder, die nichts unversucht lassen, wenn es um Menschenrechte und Freiheiten geht, haben nichts anderes getan, als Öl ins Feuer zu gießen“, sagte er auf X und kritisierte die „voreingenommene und heuchlerische“ Berichterstattung der Medien über den Konflikt. Der türkische Staatschef verurteilte zudem den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der nicht in der Lage war, eine Resolution für eine humanitäre Pause im Konflikt zwischen den palästinensischen und israelischen Streitkräften zu verabschieden, damit die Zivilisten im Gazastreifen Hilfe erhalten können. „Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der noch ineffektiver geworden ist, ist seiner Verantwortung wieder einmal nicht gerecht geworden“, sagte Erdogan. Erdogan kritisiert seit langem die Struktur des UN-Sicherheitsrates. Die fünf ständigen Mitglieder des Rates, zu denen auch die USA gehören, die am Mittwoch ihr Veto gegen die Resolution eingelegt haben, seien kein Spiegelbild der internationalen Gemeinschaft und nicht in der Lage, schnelle Entscheidungen zu treffen.

Gaza-Konflikt
Türkische Juden verurteilen Israels Krankenhaus-Bombardierung

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Istanbul – Türkische Juden haben den tödlichen Raketenangriff der israelischen Armee auf ein palästinensisches Krankenhaus, das Al-Ahli-Arab-Krankenhaus, scharf verurteilt.

„Wir lehnen und verurteilen die gezielte Ermordung unschuldiger Zivilisten unter allen Umständen ab, wo auch immer sie stattfinden – insbesondere in Krankenhäusern, Schulen, Pflegeheimen usw., so die türkisch-jüdische Gemeinde in einer Stellungnahme auf X.

„In diesem Zusammenhang unterstützten wir die Bemühungen unseres Staates, der Republik Türkei, dringend Frieden zu gewährleisten, und wir wünschen, dass alle Menschen so schnell wie möglich zu einem dauerhaften Frieden gebracht werden!

Eine gewaltige Explosion erschütterte am Dienstag ein christliches Krankenhaus in Gaza-Stadt, in dem sich viele Verwundete und andere Palästinenser auf der Suche nach Schutz befanden, und tötete Hunderte von Menschen, wie das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium mitteilte. Die Hamas machte einen israelischen Luftangriff dafür verantwortlich. Mindestens 500 Menschen wurden nach Angaben des Ministeriums getötet. Nach israelischen Darstellung geht die Explosion „klar auf das Konto militanter Palästinenser“. Israels Militär veröffentlichte Aufnahmen, die beweisen sollen, dass eine fehlgeleitete Rakete der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad für den Einschlag verantwortlich ist. Der palästinensische Botschafter bei der UNO sagt, Israel werde immer wieder leugnen, dass es hinter dem Angriff steckt. „Israel wird seine Verantwortung für das Massaker leugnen … so wie es das mit [der Al Jazeera-Journalistin] Schirin Abu Akle  getan hat. Es wird die Palästinenser für ihren eigenen Tod verantwortlich machen“, sagte Riyad Mansour vor dem UN-Sicherheitsrat.

Zum Thema

– Bellincat Recherche – Schirin Abu Akle: Deutscher Journalist kritisiert Medien

Der ehemalige taz Journalist Daniel Bax hat deutsche Medien und Politiker hinsichtlich ihrer Berichterstattung bzw. auffälligen Zurückhaltung zum Tod der Journalistin Schirin Abu Akle scharf kritisiert.

Schirin Abu Akle: Deutscher Journalist kritisiert Medien
   

Netz
Digitale Festungen: Wie funktioniert Sicherheit in Online-Casinos?

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In der schillernden Welt der Online-Casinos, wo Geld und Daten mit einem Klick den Besitzer wechseln, erhebt sich digitale Sicherheit als unverzichtbare Wächter über das Guthaben von Kunden. Sicherheit in Online-Casinos ist nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern auch ein entscheidender Faktor, welcher das Kundenvertrauen bestimmt und die Integrität der Plattformen sichert. Doch wie errichten diese digitalen Spielhallen ihre metaphorischen Mauern und Gräben, um Angriffen von Cyberkriminellen standzuhalten und gleichzeitig ein nahtloses Spielerlebnis zu bieten?

Datenverschlüsselung & Schutz von Spielerinformationen

Beim Spielen in einem Online-Casino steht Sicherheit von persönlichen und finanziellen Informationen von Spielern an vorderster Front. Die besten Online Casinos implementieren fortschrittliche Verschlüsselungstechnologien, um einen robusten Schutz Ihrer Daten vor jeglichem unbefugten Zugriff zu gewährleisten. Ein häufig angewandtes Mittel hierfür sind SSL-Zertifikate, welche eine abgesicherte Verbindung zwischen Ihrem Endgerät und dem Server des Casinos sicherstellen. Doch nicht nur das: Über den reinen Datenschutz hinaus, sollten Online-Casinos zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um zu garantieren, dass Ihre Spielerinformationen mit höchster Vertraulichkeit behandelt werden. Dies umfasst die strikte Einhaltung von Datenschutzrichtlinien sowie die Beschränkung des Zugangs zu Ihren Daten auf ausschließlich autorisierte Mitarbeiter, die sich der Bedeutung und Verantwortung ihres Handelns bewusst sind.

Betrugserkennung & -prävention in Online-Casinos

Online-Casinos sind sich der potenziellen Gefahr durch Betrugsaktivitäten vollkommen bewusst und implementieren daher eine Vielzahl von Maßnahmen, um jegliche Versuche des Betrugs frühzeitig zu identifizieren und effektiv zu unterbinden. Ein weit verbreitetes Mittel hierfür ist der Einsatz spezieller Software-Lösungen, die kontinuierlich sämtliche Aktivitäten auf der Plattform überwachen und automatisch Alarm auslösen, sobald ungewöhnliche oder verdächtige Muster erkannt werden. Doch damit nicht genug: Online-Casinos setzen zusätzlich auf manuelle Überprüfungsprozesse, um verdächtige Aktivitäten aufzudecken. Dies kann sowohl die Kontrolle von Ausweisdokumenten als auch die genaue Beobachtung des Spielverhaltens der Nutzer umfassen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird sichergestellt, dass ausschließlich legitime Spieler Zugang zu den Plattformen erhalten und Betrüger effektiv ausgeschlossen werden.

Authentifizierung & Zugriffskontrolle für Spielerkonten

Online-Casinos legen größten Wert darauf, sicherzustellen, dass ausschließlich Sie Zugang zu Ihrem Spielerkonto erhalten. Hierfür setzen sie diverse Authentifizierungsmethoden ein, welche von der Nutzung von Benutzernamen und Passwörtern bis hin zu fortschrittlichen Technologien wie der Zwei-Faktor-Authentifizierung oder biometrischen Daten, einschließlich Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung, reichen. Doch damit nicht genug: Zusätzlich zur Authentifizierung implementieren Online-Casinos strikte Zugriffskontrollen, um den Zugang zu Ihrem Spielerkonto auf ausschließlich autorisierte Personen zu beschränken. Hierbei kann es sich um die Überprüfung der IP-Adresse oder den Einsatz von Geolokalisierungstechnologien handeln, die sicherstellen, dass Sie sich in einem Land aufhalten, in dem der Zugang erlaubt ist.

USA
„Ihr Muslime müsst sterben“: Mann sticht 26 mal auf Kind ein

Chicago – Der kleine Wadea wurde nur sechs Jahre alt. Der Junge, der mit seinen Eltern rund 60 Kilometer südwestlich von Chicago lebte, ist erstochen worden, Weil sie Muslime sind und wegen des andauernden Nahostkonflikts zwischen Israel und den Palästinensern, habe der mutmaßliche Täter 26 mal auf das Kind eingestochen. Joseph M. Czuba, 71, wurde wegen Mordes ersten Grades, versuchten Mordes ersten Grades, zweier Hassverbrechen und schwerer Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe angeklagt, teilte das Büro des Sheriffs von Will County, Illinois, in einer Pressemitteilung mit. Das US-Justizministerium hat ebenfalls eine bundesweite Untersuchung des Angriffs wegen Hassverbrechen eingeleitet, wie US-Justizminister Merrick Garland am Sonntag mitteilte. „Sie waren Palästinenser und kamen nach Amerika auf der Suche nach dem, was wir alle suchen – eine Zuflucht, um in Frieden zu leben, zu lernen und zu beten“, so das Weiße Haus. Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden erklärten, sie seien „schockiert und betroffen“ über den Angriff und sprachen der Familie in einer am Sonntag vom Weißen Haus veröffentlichten Erklärung ihr Beileid aus. Die 32-jährige Mutter, die mehr als ein Dutzend Stichwunden hatte, erholt sich im Krankenhaus und wird voraussichtlich überleben, so die Behörden. Das Chicagoer Büro des Council on American-Islamic Relations (CAIR) identifizierte die Opfer in einer Pressemitteilung als Hanaan Shahin und ihren Sohn Wadea Al-Fayoume. Laut Ahmed Rehab, CAIR-Direktor, gelang es der Mutter, die Polizei zu rufen. „Er versuchte, sie zu würgen und sagte: ‚Ihr Muslime müsst sterben‘ und versuchte, sie zu erstechen. Sie ging ins Badezimmer und rief den Notruf. Nach ihren eigenen Worten geschah das alles innerhalb von Sekunden. Als sie wieder herauskam, war auf ihren Sohn bereits 26 Mal eingestochen worden.“ Wadea hatte kurz vor seinem Tod seinen Geburtstag gefeiert, sagte Rehab am Sonntag auf einer Pressekonferenz. „Er war ein 6-jähriger Junge, der alles liebte“, sagte Rehab über das Kind und erinnerte daran, wie Wadeas Vater ihn beschrieben hatte. „Er liebte jeden, er liebte seine Spielsachen, er liebte alles, was mit einem Ball zu tun hatte, Basketball, Fußball, er liebte es, zu malen, er liebte es, zu schaukeln, er liebte seine Eltern, er liebte seine Familie und seine Freunde, er liebte das Leben und er freute sich auf ein langes, gesundes, erfolgreiches Leben“, fügte er auf der Pressekonferenz hinzu. Wadeas Mutter und Vater waren vor 12 bzw. neun Jahren in die Vereinigten Staaten gezogen, und ihr Sohn wurde hier geboren, fügte Rehab hinzu. Sie stammten aus einem Dorf im Westjordanland, sagte er. In einer Erklärung auf X, ehemals Twitter, schrieb CAIR National, sie seien „schockiert und beunruhigt“ über den Tod des Jungen.
„Die islamfeindliche Rhetorik und der antipalästinensische Rassismus, die von Politikern, Medien und sozialen Medienplattformen verbreitet werden, müssen aufhören.“